Sony DSC-RX100 IV / RX10 II in der Praxis – Test , Tipps & meine Meinung

| Lesezeit ca. 24 Minuten

In diesem Beitrag gehe ich detailliert auf die Sony RX100 IV und die RX10 II ein. Ich war mit beiden Kameras viel unterwegs und testete sie ausgiebig.
Ich sage dir meine Meinung zu den Kameras, gebe dir Tipps zu Einstellungen und Bedienung und zeige dir Beispielbilder und Videosequenzen.

Inhalt:

Ich bin übrigens Marc, begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.
Mehr über mich findest du hier. Und hier findest du meine aktuelle Fotoausrüstung.

Du hast Fragen, Anregungen...?
Schreib mir: marc@reisezoom.com

Wenn du meinen Blog schon länger liest, weißt du, dass die RX100 III bei mir im Dauereinsatz ist.
Als Sony einen Nachfolger ankündigte, war ich natürlich ganz aus dem Häuschen. Zeitgleich kam mit der RX10 II der große Bruder mit auf den Markt.
Mein Fazit: Evolution – Altbekanntes mit kleinen Verbesserungen.

Um den Umfang des Beitrags nicht zu sprengen, lagerte ich meinen Test der Videofunktionalität in einem 2. Beitrag aus.

Beide Kameras sind sich sehr ähnlich. Größe und Objektiv sind die markantesten Unterschiede. Deshalb entschied ich mich dazu, beide Kameras in einem Beitrag zu besprechen.
Auf die Unterschiede gehe ich selbstverständlich ein.

Mein erster Eindruck

Von außen gleichen sich die RX100 MK3 und MK4 wie eineiige Zwillinge. Du musst ganz genau hingucken, um Unterschiede zu erkennen. Es gibt 3 Stück:

  1. Der Schriftzug an der Oberseite ist anders
  2. Auf dem Moduswahlrad wurde die »Überlegen Automatik« durch »HFR« ersetzt
  3. Auf dem Moduswahlrad wurde das Icon der »Intelligenten Automatik« durch den Schriftzug »Auto« ersetzt.

Das wars schon. Mehr Unterschiede gibt es von außen nicht, dementsprechend gilt mein erster Eindruck der RX100 III uneingeschränkt für die RX100 IV.

Sony RX100 M4 von hinten. Fotografiert mit der RX10 II.

Sony RX100 M4 von hinten. Fotografiert mit der RX10 II.

Sony RX100 M4 von vorne. Fotografiert mit der RX10 II.

Bei der RX10 ist es ähnlich. Dort sind mir spontan diese Unterschiede aufgefallen:

  1. Es gibt einen neuen Objektivdeckel
  2. Der Klappmechanismus des Displays wurde verbessert. Bei der RX10M2 kannst du das Display etwas herausziehen, so dass der Sucher nicht mehr im Weg ist, wenn du das Display nach oben klappst.

Die Kameras wirken, robust, stabil, solide, durchdacht und edel!

Die RX10 liegt sehr gut in der Hand, ist angenehm leicht und lässt sich super bedienen. Genial finde ich das Zoomen am Objektivring – wie bei einer DSLR – und das Einstellen der Blende. Auch das machst du über einen Ring am Objektiv.

Bei der RX100 fühle ich mich sofort zuhause. Klar liegt sie nicht so gut in der Hand wie die RX10, auch die Bedienung ist umständlicher. Dafür ist sie so klein, dass sie in die Hosentasche passt.

Nach Betätigung des On/Off-Knopfes und erstem Stöbern in den Menüs fallen mir weitere Neuerungen auf:

  • 5-Sekunden Selbstauslöser
  • detaillierte Steuerung für Auto-ISO.
  • erweiterte Videofunktionalität
  • Fotoprofile mit Farb- und Dynamikanpassungen
Sony RX10 M2 von hinten. Fotografiert mit der RX100 IV.

Sony RX10 M2 von hinten. Fotografiert mit der RX100 IV.

Die wichtigsten Daten der RX100 IV & RX10 II

Sony DSC-RX100m4 und Sony DSC-RX10M2
RX100 IV RX10 II
Abmessungen (BxHxT)101.6 x 58.1 x 41.0 mm 129.0 x 88.1 x 102.2 mm
Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte298g813g
SensorExmor RS 1"
Brennweite (KB)24-70mm24-200mm
max. Blendef/1.8f/2.8
min. Blendef/11f/16
Belichtungszeit1/32000s – 30s
LCD Schwenkbar180/°45°107°/42°
Optischer Sucherja
BildprozessorBIONZ X
Zubehörschuhneinja
Mirkofoneingangneinja
Kopfhörerausgangneinja
Video Bitrate4k 100MBps (XAVC S)
ND FilterJa
Wi-Fi & NFCJa
Serienaufnahme 16 Bilder / Sekunde 14 Bilder / Sekunde
Akkulaufzeitca. 280 Bilderca. 400 Bilder
Preis**684,90€* 999,00€*

** Stand der Preise: 07.09.2018

die vollständigen technischen Details findest du auf der Webseite von Sony:

Unterwegs mit der RX100 IV & RX10 II

Die RX100 III ist bei mir im Dauereinsatz, weil sie klein und handlich ist: Ich habe sie fast immer dabei. Das gilt auch für die RX100 IV. Die RX100 ist eine Kamera für unterwegs, das entspricht meinem Nutzerprofil!

Um die Kameras in der Praxis zu testen, unternahm ich mehrere Ausflüge. So war ich in der Schönower Heide, einem ehemaligen Truppenübungsplatz nördlich von Berlin. Neben einer offenen Fläche mit Dünen und verschiedenen Pflanzen gibt es dort ein großes, eingezäuntes Areal mit Dam-, Muffel- und Rotwild.

Ich war am Ostseestrand von Warnemünde, machte eine Radtour, einen Ausflug nach Berlin und hatte beide Kameras bei der Mondfinsternis am 27. September im Einsatz.

Da ich den Vorgänger sehr gut kenne, fiel mir der Einstieg bei der RX100M4 sehr leicht. In der Regel funktioniert bei der RX100 IV alles genau so, wie bei der MK3.
Die RX10 hat dasselbe Menü und eine ähnliche Belegung der Bedienelemente. Auch dort fühlte ich mich sofort heimisch.

Der elektronische Sucher (EVF) wurde gegenüber den Vorgängern zwar verbessert, ich fand ihn vorher schon gut und sehe im direkten Vergleich wenig Unterschiede.

Super ist die eingebaute Wasserwaage, dank ihr vermeidest du einen schiefen Horizont und stürzende Linien. Aber auch die Wasserwaage war schon in den Vorgängermodellen vorhanden.

Ein GPS-Modul vermisse ich nach wie vor. Eigentlich gehört das in solch mobile Kameras! Schade!

Die Bildqualität

Subjektiv betrachtet sind die Bilder mit denen der RX100 III / RX10 I vergleichbar. D.h. die RX100 IV/RX10 II macht grandiose Bilder!

Hast du schon ein RX100? Dann kennst du die Situation vielleicht. Tauchst du mit der Kamera irgendwo auf und machst Fotos, wirst du belächelt. Oft von Leuten, die mit einer DSLR und Kit-Objektiv neben dir stehen. 🙂
Zeigst du hinterher die Bilder, sind alle erstaunt.

Ich will damit sagen, dass du mit der RX100 IV locker eine Mittelklasse DSLR in die Tasche steckst. Oder eben nicht, die DSLR ist ja zu groß für die Tasche. Ganz im Gegenteil zur RX100.

Die RX10 II steht dem in nichts nach. Ich finde die Bilder der RX10 sogar einen Ticken besser. Das kann nur am Objektiv liegen. Wahrscheinlich liefert das riesige Objektiv der RX10 ein klareres Bild auf den Sensor als das kompakte Objektiv der RX100.
Je nach Lichtsituation trägt die Streulichtblende der RX10 auch etwas zur Bildqualität bei.

Ich will aber gar nicht länger quatschen, schau dir einfach die Beispielbilder an.

Beispielbilder RX100 IV

Unbearbeitete RAWs direkt aus der Kamera.

Strandkörbe in Warnemünde

Strandkörbe in Warnemünde

Sterne während der Mondfinsternis

Sterne während der Mondfinsternis

Hier ein bearbeitetes Bild, damit du den Dynamikumfang siehst.

Beispielbilder RX10 IV

Unbearbeitete RAWs direkt aus der Kamera.

Die Hafeneinfahrt in Warnemünde

Die Hafeneinfahrt in Warnemünde

Hier ein bearbeitetes Bild, damit du siehst, was du noch alles rausholen kannst.

ISO

Bei der Sony RX100 IV kannst du den ISO-Bereich von 80 – 12.800 nutzen. Die RX10 II startet bei einer ISO-Empfindlichkeit von 64! Ich gehe jedoch selten höher als 3600. 12.800 ist nicht der allergrößte Mist, aber sein muss es nicht.
Mittels MultiFrame-NoiseReduction kannst du aber noch was rausreisen.

ISO 12.800 mit der RX100 IV

ISO 12.800 mit der RX100 IV

Neu ist das Feature »ISO AUTO Min. VS«. (Menü → Kamera → 4)
Klingt erstmal komisch, ist es aber nicht. Du kannst damit bestimmen, ob der ISO-Wert eher schnell erhöht werden soll, oder ob die Kamera länger belichten soll.

Funktioniert natürlich nur, wenn du AUTO-ISO gewählt hast und in den Modi A & P.
Du kannst damit die maximale Verschlusszeit auch direkt angeben.

Beispel:
Du willst maximal 1/60s an Verschlusszeit haben, reicht das Licht dafür nicht, erhöht die Kamera den ISO-Wert und bleibt bei 1/60s.

Brennweite und Blende

24 – 70mm vs 24 – 200mm (umgerechnet auf Kleinbild). Tja.

Bei der Brennweite ist es so, dass du erst weißt, was dir fehlte, wenn du es hast.

Ich will damit sagen, die maximal 70mm der RX100 IV reichen dir. Hast du aber eine RX10 mit dabei, sind 70mm plötzlich zu kurz.
Ganz extrem merkte ich das, beim Test der Canon g3x. Dort stehen dir bis zu 600mm zur Verfügung – eine andere Welt!

Aber wie gesagt, die RX100 ist bei mir im Dauereinsatz und es gibt wirklich wenig Situationen, in denen ich mir mehr Brennweite gewünscht hätte.

Genial ist die Offenblende von f/1.8 bei 24mm (RX100 IV). Die steht dir allerdings wirklich nur bei 24mm zur Verfügung, sobald du längere Brennweiten nutzt, fällt die Blende schnell auf f/2.8 ab. Maximal abblenden kannst du auf f/11.

Die RX10 II bietet dir durchgehend eine Offenblende von f/2.8. Vor allem bei den längeren Brennweiten ist das genial! Hier kannst du maximal bis f/16 abblenden.

Besonders viel Spaß macht es Insekten mit der RX10 zu fotografieren. Mit 200mm kannst du einiges reißen!

Die wichtigsten Vorteile der Sony RX100 M4 / RX10 M2

Das Objektiv

RX10 II:
Wo gibt’s denn sowas? 24mm Weitwinkel und 200mm Tele – durchgehend bei f/2.8
Für dieses Objektiv wurden diese beiden Worte erfunden:

  • universell und
  • lichtstark

Wie oben schon erwähnt, hat das Objektiv 2 Drehräder, was das Handling einfach und angenehm macht.1

Mit dem 62mm Filtergewinde unterstreicht Sony den ambitionierten Ansatz.

RX100 IV:
f/1.8 bei Offenblende und sonst f/2.8 bis 70mm. Das ist für diese Größe nicht schlecht, wird allerdings von der Canon g7x überboten!

Der Sensor (Rx10 II / RX100 IV)

Es handelt sich um einen 1″ Sony EXMOR RS Sensor, welcher erstmals in diesen Kameras verbaut wurde. Der Sensor ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers und kombiniert die gute Bildqualität mit neuen Spielereien wie 4k Video, Slow Motion und ultimativ kurzer Belichtungszeit.

Zudem ist der Sensor ist größer als bei den meisten Kameras diese Klasse.

Größe und Gewicht

RX10 II:
Die Kamera ist nicht klein und nicht leicht.
Leistung und Handling rechtfertigen aber beides.

RX100 IV:
Das Verkaufsargument schlechthin ist bei der RX100 ihre Größe! Es kommt oft vor, dass ich meine RX100 in die Hosentasche stecke. Absolute genial!

Sucher

Ob du einen Sucher brauchst oder nicht, ist Geschmackssache.
Ich finde einen Sucher notwendig und finde den elektronischen Sucher der RX10 II / RX100 IV super.
Warum?

  1. Du kannst auch bei grellem Licht dein Motiv optimal erkennen.
  2. Fotografieren mit dem Sucher ist »direkter« als mit dem Display. Du siehst dein Motiv, die Infos der Kamera und sonst nichts.
  3. Du kannst die Kamera ruhiger halten.
  4.  Du kannst das Bild hinterher kontrollieren ohne störende Reflexionen.

Laden per USB

Bevor ich die RX100 III mein Eigen nennen durfte, war mir dieser Vorteil gar nicht bewusst. Zwischenzeitlich will ich nichts anderes mehr.
Es ist total angenehm, die Kamera an das Ladegerät des Smartphones zu stöpseln. Akku rausfummeln entfällt!
Die Kamera lässt sich auch im Auto laden oder mit einer externen Powerbank (ich hab diese hier*).

Ein weiterer Vorteil ist, dass du die Kamera laden kannst, ohne die Schnellwechselplatte des Stativs abzuschrauben.

Separates Fach für SD-Karte (RX10 II)

Bei der RX100 und bei der Canon G3x geht die Schnellwechselplatte meines Stativs über das Fach mit der SD-Karte. Das nervt! (So viel zum Thema »Vorteil beim Laden«)
Die RX10 hat seitlich ein extra Fach für die Speicherkarte. Luxus!

Klappbares Display (RX10 II / RX100 IV)

Ein klappbares Display ist in der Zwischenzeit Standard. Das Display der RX10 kannst du etwas mehr 90° nach oben und 40° nach unten klappen. Das reicht!
Bei der RX100 kannst du das Display sogar um 180° nach oben klappen = Selfiemodus.

Anzeigefeld oben (RX10 II)

Das Feld ist purer Luxus, es zeigt nichts an, was du nicht auch auf dem Display oder im Sucher sehen könntest.
Aber Luxus ist toll!

Automatischer ND-Filter

Mit einer minimalen Belichtungszeit von 1/32.000 wird es selten zu hell sein.
Kurz belichten ist aber nicht immer das Mittel der Wahl. Der eingebaute ND-Filter in den RX-Kameras hilft dir dabei.

Selbstverständlich kannst du den ND-Filter auch manuell steuern!

Die Nachteile der Sony RX100 M4 / RX10 M2

Kein Touchscreen

Ich verstehe nicht, wieso Sony seine Kameras ohne Touchscreen ausliefert. Die Bedienung ist problemlos ohne möglich. Aber das Setzten des Fokuspunktes ist mit einem Touchscreen viel einfacher.

Kein GPS

Ich bin viel unterwegs. Da ist es super, wenn die Bilder sofort mit GPS-Koordinaten getagget werden. Leider kann das weder die RX10 II noch die RX100 IV.
Wenn du das willst, musst du über Umwege gehen. Es gibt externe GPS-Logger, oder du nimmst dein Smartphone.

Irgendwo in Brandenburg - GPS wäre schon cool! (RX10 II)

Irgendwo in Brandenburg – GPS wäre schon cool! (RX10 II)

Sony DSC-RX100M4 / DSC-RX10M2 – Bedienung und Tipps

Der größte Vorteil der RX100, ist auch ein Nachteil: ihre Größe.

Die Kamera ist so klein, dass sie tatsächlich in die Hosentasche passt und dort gar nicht mal sooo stört. Außerdem fällst du mit der Kamera nicht großartig auf. Wenn du irgendwo mit einer dicken DSLR steht, weiß jeder, dass du gute Fotos machen willst. Mit eine RX100 wirst du oft als »Knipser« angesehen. Das kann von Vorteil sein!

Die Größe ist aber auch ein Nachteil. Die Kamera liegt nicht so gut in der Hand, wie die RX10 und hat auch deutlich weniger Bedienelemente.
Bei gleichem Funktionsumfang heißt das für dich, dass du öfter ins Menü eintauchen musst.

An der RX100 IV findest du 3 Steuerräder:

  • Zoomring am Objektiv
  • Moduswahlrad
  • Ein Steuerrad zur Navigation und weiteren Funktionen an der Rückseite

An der RX10 II findest du 6 Steuerräder:

  • Zoomring direkt am Objektiv. (wird auch für den manuellen Fokus genutzt)
  • Objektivring zum Einstellen der Blende
  • Moduswahlrad
  • Belichtungskorrektur
  • Ein Drehregler mit verschiedenen Funktionen an der Rückseite
  • Ein Steuerrad zur Navigation und weiteren Funktionen an der Rückseite

Du kannst die Funktionalitäten der Bedienelemente mehr oder weniger frei konfigurieren. (Menü→Zahnrad→5→Key.Benutzereinstlg.)

Zusätzlich zu der Belegung der Tasten, kannst du dir wichtige Funktionen auch ins Funktions-Menü legen (Taste FN).
Du kannst frei konfigurieren, welche Funktionen das sein sollen (Menü → Zahnrad → 5 → Funkt.Menü.Einstlg.)

WLAN & NFC

Viele Funktionen der Kamera lassen sich auch über das Smartphone steuern.
Ich benutze diese Funktion,

  1. um Bilder auf das Smartphone zu übertragen;
  2. als Fernauslöser.

Beides funktioniert problemlos.

Du musst das Smartphone einfach am die rechte Seite (RX10; links bei der RX100) der Kamera halten. Die Geräte verbinden sich dann automatisch.
Die zugehörige App heißt übrigens PlayMemories Mobile (App Store, Google Play).

Das Moduswahlrad und die Kamera-Modi der RX100 IV & RX10 II

Mit dem Moduswahlrad kannst du zwischen 10 verschiedenen Modi wählen.

MR: Speicherabruf

Hier kannst du bis zu 3 verschiedene Kameraeinstellungen speichern.

Speichern funktioniert so:

  1. Stelle die Kamera so ein, wie du willst (Modus, Belichtungskorrektur, ISO, ND-Filter usw…)
  2. Dann gehst du ins Menü: Menü→Kamera→Seite 9 → Speicher
  3. Wähle mit dem Steuerrad einen der 3 Speicherplätze und drücke den mittleren Knopf um die Einstellungen zu speichern.

Wenn du jetzt im Modus »MR« bist, kannst du einen der 3 Plätze anwählen und hast direkt diese Einstellungen wieder.

Die Klassiker Auto / P / A / S / M

Diese Modi gibt es bei jeder besseren Kamera, deshalb gehe ich hier nicht näher darauf ein.
Eine Beschreibung findest du in meinem Beitrag über das Moduswahlrad.

Um für Schnappschüsse gerüstet zu sein, steht die Kamera bei mir in der Regel im Automatik-Modus.

Im Automatik-Modus hast du die Wahl zwischen »Intelligente Automatik« und »überlege Automatik«. (Menü → Kamera → 7 → Modus Automatik).

Um ganz ehrlich zu sein, ich habe bis heute nicht so recht die Unterschiede verstanden. Das kann aber auch daran liegen, dass ich ausschließlich im RAW-Format fotografiere und deshalb die coolen Features der überlegenen Automatik nicht zum Zuge kommen.

Bei mir steht die Kamera auf jeden Fall auf »Intelligente Automatik«.

SCN (Szenenwahl)

Die Szenenwahl ist mit der Automatik eng verwandt. Du bestimmst jedoch, um welche Art von Aufnahme es sich handelt.

Folgende Szenen stehen dir zur Auswahl:

  • Portrait
  • Sport
  • Marko
  • Landschaft
  • Sonnenuntergang
  • Nachtszene (ohne Blitz)
  • Nachtaufnahme (mit Blitz)
  • Handgehalten bei Dämmerung
  • Anti-Bewegungs Unschärfe
  • Tiere
  • Gourmet
  • Feuerwerk
  • Hohe ISO-Empfindlichkeit

Neben der Szenenwahl bietet dir die Kamera zahlreiche Kreativmodi und Bildeffekte. Diese kannst du allerdings nur nutzen, wenn du in JPEG fotografierst.
Ich für meinen Teil halte diese Modi für überflüssig und würde dir raten solche Effekte im Nachgang am Rechner zu erzeugen.

Schwenk-Panorama

Im Panorama-Modus bewegst du die Kamera in eine vorher bestimmte Richtung. Die Kamera nimmt dabei mehrere Bilder auf und setzt diese anschließend zu einem Panorama zusammen.

Mit dem Drehrad auf der Kamerarückseite bestimmst du die Richtung. Im Menü kannst du zwischen zwei verschiedenen Größen für das Panorama wählen (Kamera → 2 → Panorama: Größe)

Standard: 8192 x 1856
Breit:12416 x 1856

Mit »Breit« sollten 360 Panoramas drin sein, ich habs allerdings nicht ganz geschafft 🙂

Schade finde ich, dass die aufgenommenen Einzelbilder nicht gespeichert werden. Das Panorama gibt es nämlich nur als JPEG.

HFR (High Frame Rate)

In diesem Modus spielen die Kameras ihre Karten bei Slow Motion Videos aus!

Um gute Zeitlupen-Videos zu drehen, brauchst du etwas Übung. Sobald du die Technik aber beherrscht, macht es wahnsinnig viel Spaß!
Das Thema »Video« spielte bei mir bis jetzt eine untergeordnete Rolle, langsam aber sicher finde ich aber Gefallen an dem Thema.

Mein finales HFR-Video:

Das Bild anklicken, das Video öffnet sich dann direkt bei YouTube!

Wichtig, du kannst diesen Modus nur mit schnellen Speicherkarten nutzen. Du brauchst eine SDXC Class 10 oder UHS-I-kompatible Karte, sonst gibt es eine Fehlermeldung.

Ich kaufte mir extra eine SanDisk Extreme Plus.*

In meinem extra Beitrag über das Filmen mit der RX100/RX10 gehe ich detailliert auf das Thema ein.

Film

Der klassische Modus für Filme. Allerdings erschließt sich mir der Nutzen nicht so recht, da du auch in den anderen Modi einfach die Movie-Taste drücken kannst.

Du kannst wählen zwischen den Film-Modi P / A / S / M, die denen für Standbilder entsprechen.

Auch hier gilt: In meinem extra Beitrag über das Filmen mit der RX100/RX10 gehe ich detailliert auf das Thema ein.

Fokussieren

Ich nutze zu 99% den Autofokus. Manuell wird erst fokussiert, wenn es nicht anders geht.
In der Regel sitzt der Autofokus, sogar bei schlechten Lichtverhältnissen.
Die Kameras heben ein AF-Hilfslicht. Welches bei Bedarf aktiviert wird. (Kannst du im Menü abschalten, lass es aber lieber an! :))

Der Autofokus soll schneller sein als bei den Vorgängern. Ich merke da keinen Unterschied, das liegt aber ganz bestimmt daran, dass die RX100 III schon sau schnell fokussiert.

Bei der RX100 IV änderst du die Fokussiermethode entweder über das Funktionsmenü oder über das Kameramenü (Kamera → 4 → Fokusmodus)
Einfacher ist es bei der RX10 II, hier findest du einen Schalter an der Vorderseite des Gehäuses.

Folgende Modi stehen dir zur Auswahl:

  • S (Einzelbild-AF)
    Sobald du den Auslöser halb runterdrückst, ist der Fokus eingeloggt.
    Bewegt sich das Motiv oder die Kamera, wird trotzdem nicht neu fokussiert.
  • C (Nachführ-AF)
    Die Kamera fokussiert, so lange du den Auslöser hlab runterdürckst. Bewegt sich das Motiv oder die Kamera, wird neu fokussiert.
  • DMF (Direkte manuelle Fokussierung)
    DMF ist ein Zwitter aus Autofokus und manuellem Fokussieren und das funktioniert so:
    Du fokussierst mit dem Autofokus, indem du den Auslöser halb herunterdrückst. Jetzt kannst du am Objektivring drehen und manuell nachjustieren. Dir wird dabei die Entfernung und eine Vergrößerung des Objektis auf dem Display angezeigt.
    Fokuspeaking unterstützt dich zudem beim Fokussieren.
  • MF (manueller Fokus)
    Hier hast du alles in der Hand. Wie bei DMF wird dir der Abstand und eine Vergrößerung im Display angezeigt.

Fokuspeaking

Fokuspeaking unterstützt dich beim manuellen Fokussieren, indem es dir die scharfen Kanten anzeigt.

Fokuspeaking aktivierst du hier.
Menü → Zahnrad → 2 → Kantenanheb.stufe
Mit Kantenanheb.Farbe kannst du eine Farbe für das Peaking wählen.

Bei mir haben sich Mittel und Gelb bewährt.

MF-Unterstützung

Im Menü kannst du einstellen, ob das Bild beim Fokussieren automatisch vergrößert werden soll (Zahnrad → 1 → MF-Unterstützung). Falls ja, kannst du mit Fokusvergöß.zeit bestimmen, wie lange vergrößert werden soll.

Während das Bild vergrößert angezeigt wird, kannst du mit dem Wahlrad die Stelle wählen, die vergrößert werden soll. Dürckst du den Knopf in der Mitte des Wahlrades, verändert sich die Zoomstufe.

Ich finde es verwirrend, wenn vergrößert wird, sobald ich am Fokusring drehe. Besser ist es, wenn du selbst bestimmst, wann du eine Vergrößerung sehen willst.

Das geht so:

  1. weiße einer Taste die Funktion »Fokusvergößerung« zu
    Menü → Zahnrad → 5 → Key-Benutzereinstlg.
    Ich nehme dafür die rechte Taste des Steuerrades, dort kannst du normalerweiße den Blitz steuern. (Den kann ich eh nicht leiden.)
  2. Damit die Vergrößerung so lange bleibt, wie du es willst musst du die Fokusvergößerungszeit auf »Unbegrenzt« stellen.
    Menü → Zahnrad → 1 → Fokusvergröß.zeit
  3. Wenn du jetzt manuell fokussierst und eine Vergrößerung haben willst:
    Rechte Taste des Steuerrades drücken, Bereich auswählen und Taste in der Mitte drücken.

Klickst du nochmals in die Mitte, wechselst du in eine weitere Zoomstufe oder beendest die Fokusvergrößerung.

Das Fokusfeld

Das Fokusfeld wählst du entweder über das Funktions-Menü (Taste Fn) oder über Menü → Kamera → 4 → Fokusfeld.
Dir stehen dabei 4 bis 5 Arten zur Verfügung, je nach Fokusmodus:

  • Breit
    Das ist der Automatikmodus. Die Kamera nimmt sich alle Messzonen vor, um den passenden Fokus zu finden. Hat sie was gefunden, wird ein grüner Rahmen um das anfokussierte Objekt gezeigt.
  • Mitte
    Der Name sagt alles. Es wird auf die Mitte des Bildes fokussiert.
  • Flexibler Spot
    Hier kannst du dir mit dem Steuerrad einen Bereich aussuchen auf den fokussiert werden soll. Den Bereich kannst du in 3 verschiedenen Größen wählen (S/M/L).
    Spätestens hier wirst du einen Touchscreen schmerzlich vermissen!Ich benutze diese Fokussiermethode ständig, aber es ist und bleibt ein Krampf. Einfacher wäre es, wenn ich auf die gewünschte Stelle auf dem Display tippen könnte.
  • Erweiterter flexibler Spot
    Im Vergleich zum »Flexiblen Spot« gibt es in diesem Modus einen Bereich rund um den eigentlichen Fokusbereich. Klappt es mit der anfokussierten Stelle nicht, probiert die Kamera den Bereich drumrum zu fokussieren.Diese Funktion ist neu. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so recht, wofür ich das brauche 🙂
  • AF-Veriegelung
    Dieser Modus dient zur Objektverfolgung und steht dir nur im Fokusmodus AF-C zur Verfügung. Dazu später mehr.

Egal, in welchem Modus du bist, drückst du den Auslöser halb herunter, wird das gewählte Fokusfeld grün, sobald die Kamera fokussiert hat.
Wird es nicht grün, kann die Kamera nicht scharf stellen.

Auf die Mitte fokussiert (RAW aus der RX10 II)

Auf die Mitte fokussiert (RAW aus der RX10 II)

Objektverfolgung und AF-Verriegelung

In den Modi AF-S und DMF, wird der Fokus verriegelt, sobald du den Auslöser halb herunterdrückst.
D.h. die Kamera fokussiert so lange du den Auslöser halb gedrückt hälst nicht neu. Ganz egal ob sich das Objekt bewegt oder nicht.

Ich arbeite fast ausschließlich mit AF-S.
Es gibt aber Situationen, bei denen du ein sich bewegendes Objekt immer scharf haben willst. Hier kommt AF-C (nachführ AF) zum Einsatz.

Für den Nachführmodus nutzt du am besten das Fokusfeld »Mitte« oder »AF-Verriegelung«.
Bei »Mitte« empfehle ich dir, im Menü die Mittel-AF-Verriegelung zu aktivieren: Menü→ 6 →Mittel-AF-Verriegel.

AF-Verriegelung

AF-Verriegelung

Jetzt visierst du ein Objekt an und drückst den Knopf im Steuerrad. Schon ist der Fokus auf dieses Objekt eingeloggt und es wird verfolgt.

Reicht dir die Auswahl über die Mitte nicht, kannst du über die anderen Fokusfelder das zu verfolgende Objekt auswählen. Das geht so:

  1. Stelle die Fokussier-Methode auf AF-C
  2. Wähle bei der Wahl des Fokusfeldes den Punkt: AF-Veriegelung: XXX
  3. Durch drücken des Steuerrades links oder rechts kannst du jetzt auswählen, wie du das Objekt suchen willst. Zur Auswahl stehen:
    Mitte
    Breit
    Flexibler Spot S / M / L
    Erweiterter flexibler Spot

Beispiel flexibler Spot:

  1. Wähle das Fokusfeld: AF-Veriegelung: Flexible Spot S aus.
  2. Knopf im Steuerrad drücken
  3. Auf das Steuerrad klicken um den Fokuspunkt an die gewünschte Stelle zu schieben (hoch, runter, rechts, links)
    Drehst du am Steuerrad, kannst du die Größe des Fokusfeldes ändern.
  4. Auslöser halb drücken, die Kamera sucht sich jetzt ein Objekt rund um den gewählten Fokuspunkt und verfolgt es.

Sobald die Kamera ein Objekt gefunden hat, erscheint ein Rahmen drum herum.

Achtung: Auch hier gilt, der Rahmen ist grün, wenn die Kamera auf das Objekt scharfstellen kann! Kann sie das nicht, ist der Rahmen weiß.

Die Kamera kann scharfstellen

Die Kamera kann scharfstellen

Gesichtserkennung

All die beschriebenen Funktionen zählen nicht, wenn die Kamera ein Gesicht erkennt!

Dazu musst du die Gesichtserkennung aktivieren.
Menü → Kamera → 6 → Lächel – / Ges.Erk.

Dabei kannst du zwischen verschiedenen Modi wählen.
Ein / aus
Priorisieren mit registrierten Gesichtern
Auslösen bei Lächeln (Schwach/Normal/Stark).

Mir ist das zu viel Schnickschnack. Bei mir ist die Gesichtserkennung aktiviert, mehr nicht.

Stromspar-Tipp:
Von Haus aus ist die Kamera so eingestellt, dass sie dir immer ein scharfes Bild zeigt. D.h. sie fokussiert die ganze Zeit, egal ob du den Auslöser drückst oder nicht. Das kostet Strom!
Deaktivieren kannst du das unter: Menü → Zahnrad → 3 – Vor-AF Ein/Aus

Eye-AF

Der Augen-AF ist die konsequente Weiterentwicklung der Gesichtserkennung.

Die Kamera fokussiert dabei auf die Augen statt auf das Gesicht.
Das macht Sinn. Egal ob dir ein Mensch begegnet oder du ein Portrait betrachtest, du schaust zuerst auf die Augen.

Um den Augen-AF zu nutzen, musst du die Funktion einer Taste zuweißen:
Menü →Zahnrad → 5 → Key-Benutzereinstlg.
Hier suchst du dir eine Taste aus (bspw. »C« oder »C2« bei der RX10) und weist ihr die Funktion »Augen-AF« zu.

Hast du eine Person vor dir, drückst du die Taste (und halten!) und die Kamera sucht sich die Augen. Das siehst du an einem grünen Rahmen um das Auge.
Findet die Kamera kein Auge, aber erkennt ein Gesicht, wird auf das Gesicht fokussiert.

An sich ist das eine tolle Funktion, aber das du die Taste dabei festhalten musst, ist umständlich!
Dafür ist die RX100 zu klein. Bei der RX10 geht es zwar halbwegs, aber bequem ist es auch nicht.

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich will nicht ständig eine Taste damit belegt haben. Da gibt es wichtigere Funktionen.
Ständig umkonfigurieren macht kein Mensch!

Warum du den Augen-AF nicht einfach aktivieren kannst, wie die Gesichtserkennung ist mir ein Rätsel.

Serienbilder

Die RX100 IV punktet mit 16 Bilder / Sekunde. Da bleibt dir die Luft weg!
Aber auch die 14 Bilder / Sekunde der RX10 können sich sehen lassen.

Bei eingelocktem Fokus (AF-S) konnte ich mit einer SDXC Calss 10 Karte ca. 32 RAW-Bilder aufnehmen, bevor die Kamera langsamer wurde.
Holla die Waldfee!

Diesen Modus aktivierst du über das FN-Menü »Bilderfolgemodus« oder im Menü (Kamera → 3 → Bildfolgemodus)

Du hast die Wahl zwischen:

  • Serienaufnahme
    Kannst du mit AF-C (nachführ AF) nutzen, darunter leidet natürlich die Geschwindigkeit, weil jedes Bild neu fokussiert werden muss.
  • Serienaufnahme-Zeitpriorität
    Fokussiert nur beim ersten Bild, egal welche Fokussiermethode du gewählt hast.

»Serienaufnahme-Zeitpriorität« ist immer schneller.

RX100 IV oder RX10 II – welches ist die richtige Kamera für dich?

Sony RX100 M4 im Größenvergleich mit der RX10 II

Beide Kameras haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

Die RX10 ist ein gelungener Kompromiss aus allem.
Sie ist nicht klein, sie hat keinen exorbitanten Zoombereich, sie hat nicht die ultimative Offenblende im Weitwinkel wie bspw. die RX100. Aber all das, was die RX10 ist und kann, macht sie sehr gut!

Allein das Objektiv ist ein Grund, bei der RX10 zuzuschlagen. Wo bekommst du sonst so viel Spielraum bei der Brennweite mit durchgehend f/2.8?
Aber auch all die anderen oben aufgelisteten Vorteile zählen.

Wahrscheinlich ist die RX10, die am meisten unterschätze Kamera überhaupt. Oder die am wenigsten wahrgenommene.

Preis, Größe, Können stand für mich lange nicht im Verhältnis zu einer Spiegellosen wie bspw. der Alpha 6000*.
Sicherlich gibt es Bereiche in denen die RX10 einer a6000 nicht das Wasser reichen kann, durch den kleineren Sensor gibt es nun mal physikalische Grenzen. Aber das sind wenige Bereiche und dafür punktet die RX10 an vielen anderen Stellen.

Willst du bspw. eine a6000 mit ähnlicher Leistung, musst du beim den Objektiven ordentlich in die Tasche greifen!

Beim Thema Videos muss ich nichts sagen. Internes 4k, super Slow Motion und sonstiger Schnickschnack …

Die RX100 IV hat im direkten Vergleich zur RX10 II 4 Vorteile:

  1. Preis
  2. Gewicht
  3. Größe
  4. Serienbildgeschwindigkeit

Punkt 4 ist für mich unerheblich, ob es jetzt 14 oder 16 Bilder/s … who cares?

Gewicht und Größe können aber ausschlaggebend sein. Ich selbst griff damals zur RX100 III wegen der Größe.

Eine RX100 kannst du immer mitnehmen. Eine RX10 zu transportieren ist deutlich umständlicher.

Mein Rat:
Wenn du gezielte Fototouren machst und nur eine Kamera besitzen willst, kauf dir die RX10.

Auch für Videoproduktionen ist die RX10 bei dir besser aufgehoben. Mikrofon- und Kopfhöreranschluss und ein Zubehörschuh sind nicht die schlechtesten Features.

Als Zweitkamera, als Immer-Dabei-Option und auf Reisen, wo es auf Gewicht und Platz ankommt, ist die RX100 klar im Vorteil!

Kannst du auf HFR und 4k verzichten? Dann greife zu den Vorgängern!

Mein Spartipp wäre in diesem Fall sogar die RX100 II (bei Amazon.de*). Über die Unterschiede der einzelnen RX100-Generationen habe ich im Beitrag »Sony RX100 vs RX100 II vs RX100 III vs RX100 IV« geschrieben.

Mein Fazit

Beide Kameras schafften es, mich dem Thema »Video« näher zu bringen. Vor allem die Arbeit mit der RX10 II machte mir riesigen Spaß!
Im direkten Vergleich griff ich immer zur RX10 II statt zur RX100 IV – die Bedienung ist einfacher und schneller.

Sobald ich aber unterwegs war, hatte ich die RX100 IV griffbereit in der Jackentasche und die RX10 II im Rucksack (wenn überhaupt)!

Beide Kameras haben ihre Daseinsberechtigung und ihre individuellen Vor- und Nachteile.

Hätte ich keine Systemkamera (in meinem Fall eine Sony SLT Alpha 65), wäre eine RX10 sicher die bessere Wahl. Ggf. würde ich versuchen mit der RX10 alleine zu leben, schließlich ist sie kleiner und leichter als mene a65.

Aber ich habe die a65. Als Immer-Dabei-Kamera ist sie zu groß und wird daher von der RX100 wunderbar ergänzt.

Hätte, wäre wenn – kruz:
Kaufe dir eine RX10 II, wenn:

  • du nur eine Kamera haben willst und du damit leben kannst, dass sie nicht in die Hosentasche passt.
  • du tolle Videos drehen willst und dafür Zubehör an der Kamera brauchst

Kaufe dir eine RX100 IV, wenn:

  • du eine sehr gute Immer-dabei-Kamera haben willst

Überzeugt?

Buchtipp: Sony RX100 IV – Das Handbuch zur Kamera

Mein 2. Fototipp lautet »Lese die Anleitung oder etwas Vergleichbares«. Genau dafür ist dieses Buch da!
Nachdem ich mich schon intensiv mit der Kamera auseinandersetzte, gibt es hier und da immer noch ein paar Dinge, die ich nicht weiß.
Das Buch ist keine trockene Anleitung sondern erklärt anhand von Praxisbeispielen die Funktionen der Kamera. So lernst du nicht nur etwas über die RX100 IV, sondern auch über die Fotografie an sich.
Schade ist, dass das Thema »Filmen mit der RX100 IV« etwas kurz kommt. Schließlich liegen genau hier die Stärken der Kamera.
Die »Film«-Funktionen werden zwar alle erklärt, Beispiele wie im Fotografie-Teil fehlen jedoch.
Trotzdem: Schönes Buch und für alle, die mit der RX100 IV mehr als nur knipsen wollen zu empfehlen.

→ das Buch zur RX100 IV bei Amazon.de*

Und du?

Was denkst du? HFR? Brauchst du das? Lieber eine große, leicht zu bedienende Kamera, oder eine kleine für Hosen- und Jackentasche?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Offenlegung:
Sony stellte mir die Kameras für den Test kostenlos zur Verfügung.