Vergleich Sony RX100 vs RX100 II vs RX100 III vs RX100 IV vs RX100 V vs RX100 VI vs RX100 VII – alle Kameras im Test

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Mit sieben verschiedenen RX100-Modellen macht dir Sony die Wahl nicht gerade einfach. Im Beitrag stelle ich dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Kameras vor und geben dir Kauftipps.

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Sony hat alle 7 Modelle der Profi-Kompaktkamera RX100 im Angebot.
Die Preise reichen von rund 300€ bis über 1000€. Es lohnt sich auf jeden Fall, genau zu schauen, ob du wirklich das aktuellste Modell brauchst.

Ich will mit einer tabellarischen Gegenüberstellung anfangen in der ich dir die wichtigsten technischen Daten und Unterschiede der RX100 I, II, III, IV, V, VI aufgelistet habe.

Gegenüberstellung Sony RX100-Modellreihe
RX100 VIIRX100 VIRX100 VRX100 IV RX100 IIIRX100 II RX100 I
Abmessungen (BxHxT)101.6 x 58.1 x 42.8 mm 101.6 x 58.1 x 41.0 mm 101.6 x 58.1 x 35.9 mm
Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte302g301g299g298g290g281g240g
SensorExmor RS 1" mit Phasen-AFExmor RS 1"EXMOR R 1" BSIEXMOR R 1"
Brennweite (KB)24-200mm24-70mm28-100mm
Optischer Zoom 8fach2.9fach3.6fach
Belichtungszeit1/32000s – 30s1/2000s – 30s
LCD Schwenkbar180°/90°180/°45°90°/40°nein
Touchscreenjaneinneinneinneinnein
Optischer Sucherjaoptionalnein
BildprozessorBIONZ X BIONZ
Zubehörschuhneinjanein
Video Bitrate4k 100MBps (XAVC S)Full HD 50MBps (XAVC S) Full HD 28MBps (AVCHD)
ND Filterneinjanein
Wi-Fi & NFCjanein
Bluetoothjajaneinneinneinnein
Akkulaufzeit260 Bilder240 Bilder220 Bilder280 Bilder320 Bilder350 Bilder 330 Bilder
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Die vollständigen technischen Daten kannst du auf der Webseite von Sony finden:

Meine Kauftipps der RX100-Serie als Video

Die beste Sony RX100!?

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Die Unterschiede Sony Cyber-Shot RX100 Kompaktkamera-Serie

Der minimale Größenunterschied der einzelnen Modelle fällt kaum auf. Auffällig ist das Gewicht, und zwar negativ. Alle 7 Kameras sind keine Fliegengewichte, aber die 50g Unterschied zwischen der Mark I und Mark III/IV/V/VI/VII merkst du sofort. Mir kam die III sogar so schwer vor, dass meine Begeisterung für die Kamera einen kleinen Knick bekommen hat.
Klar passt sie in die Hosentasche, aber vom Gewicht hast du einen ordentlichen Klotz da drin!

Das Objektiv

Das Objektiv der ersten 2 Sony RX100 Modelle war schon gut. Mit einer Brennweite von 28-100mm (KB-Format) und einer maximalen Blendenöffnung von f/1.8 im Weitwinkel und passablen f/4.9 im Telebereich ist es universell genug.
Bei 70mm ist die maximale Blendenöffnung übrigens f/4.0.

Einzig Canon hat bei dieser Anfangsblende mehr Brennweite und Blendenöffnung zu bieten. (Siehe dazu Canon G5x, Canon G7x Mark II, Canon G7 x.)

Ab der RX100 III hat Sony ein neues Objektiv verbaut. Die Kleinbildbrennweite beträgt jetzt 24mm-70mm. Also mehr Weitwinkel, dafür weniger Tele.
Der Hammer ist die maximale Blendenöffnung:
Diese ist im Weitwinkelbereich nach wie vor f/1.8, bei 70mm ist diese aber f/2.8. Also eine ganz andere Nummer als beim Objektiv der Vorgänger.

Beide Objektive kommen übrigens mit dem Carl Zeiss Emblem.

Mit der RX100 VI verlässt Sony den Pfad der lichtstarken Objektive und tauscht diese gegen Brennweite. Du bekommst jetzt äquivalente 24 mm  bis 200 mm Brennweite, musst dafür aber mit einer Offenblende von f/2.8 im Weitwinkel und mit f/4.5 ab ca. 109 mm leben. Das gilt auch für die RX100 VII.

Der Sensor

Die Größe des Sensors beträgt bei allen RX100-Modellen 13,2 mm x 8,8 mm (1 Zoll Sensor), das entspricht einem Crop Faktor von 2.72.
Die Modelle II und III kommen mit dem bewährten EXMOR R CMOS Sensor mit 20,1 Megapixeln und Hintergrundbeleuchtung (BSI = Back Side Illumination). Ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur 1. Generation. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen.

Die RX100 IV hat die neuere Generation, den Stacked EXMOR RS CMOS Sensor mit 20,1 Megapixeln. Größter Unterschied: Die Geschwindigkeit.
Du siehst das an der minimalen Belichtungszeit von 1/32.000 und am Anti-Distortion Shutter, welcher den Rolling-Shutter-Effekt vermeiden soll.

Bei der RX100 V, VI und VII wurde nochmals eine Schippe draufgelegt. Die Basis bildet weiterhin der Stacked EXMOR RS CMOS Sensor der RX100 IV. Neu sind allerdings die 315 Phasenvergleichs-Autofokuspunkte auf dem Sensor.
Diese sorgen für einen schnelleren Autofokus und eine präzisiere Objektverfolgung.

Phasenvergleich-AF bekommst du sonst in keiner anderen Kompaktkamera!

Der Autofokus

Ich hatte es eben schon angesprochen. Ein großer Unterschied zwischen der RX100 V, VI bzw. VII und den anderen RX100-Modellen ist der Autofokus.
Während die Generation 1 – 4 ausschließlich mit Kontrast-AF arbeiten, bekommst du ab der 5. Generation Sensoren mit Phasenvergleichs-AF.

Zum einen kannst du damit schneller fokussieren, zum anderen kann die Kamera besser Objekte verfolgen, die sich schnell bewegen.
Das ist vor allem bei Videos ein großer Vorteil, weil sich der Fokus so automatisch nachführen lässt und die Kamera nicht erst „probieren“ muss, in welcher Richtung es schärfer wird.

Aber Phasenvergleich allein ist nicht alles, deshalb hat die RX100 VII noch eine gehörige Portion KI spendiert bekommen, um Objekte noch besser zu verfolgen. Außerdem sie die Bedienung des Trackings bei dieser Kamera einfach als bei den Vorgängern.

Der Bildprozessor

Die Sony RX100 III/IV/V kommt mit dem Bionz X Prozessor.
Dieser hat mehrere Vorteile (die wichtigsten):

  • Weniger Rauschen, sowohl bei JPEG als auch bei RAW
  • Bietet die Möglichkeit direkt in der Kamera PlayMemories Camara Apps zu installieren

Klar, die Apps sind primär Spielerei. Aber solche Spielereien bieten oft ungeahnte Möglichkeiten.
Das bessere Rauschverhalten ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt.

Bei der RX100 V kam zudem ein größerer Buffer dazu (Sony spricht von einem »front-end LSI«). Dieser ermöglicht 24 Bilder / Sekunde in Raw zu schießen und davon insgesamt 150 Stück auf einmal.
Außerdem wird dadurch die Lesegeschwindigkeit vom Sensor nochmals beschleunigt.

Die RX100 VI und VII kommt mit einem schnelleren Bionz X Prozessor. Die Möglichkeit PlayMemories Apps zu installieren gibt es zwar nicht, dafür darfst du dich über einen größeren Puffer und ein neues Menü inkl. einem selbst definierbaren MyMenu freuen.

Achtung: Es wird auch eine RX100 VA angeboten, diese arbeitet mit dem gleichen Prozessor und der gleichen Software, wie die RX100 VI, sodass du auch dort keine Apps installieren kannst, aber ebenfalls den größeren Buffer und das neue Menü nutzen kannst.

Der optische Sucher

Hätte die RX100 III/IV/V/VI/VII keinen optischen Sucher, dann wäre das auch kein Beinbruch. Aber sie hat einen und das ist wie das Tüpfelchen auf dem i.
Der elektronische Sucher der RX100-Serie ist super.
Warum?

  • Du kannst auch bei grellem Licht dein Motiv optimal erkennen.
  • Fotografieren mit dem Sucher ist »direkter« als mit dem Display. Du siehst dein Motiv, die Infos der Kamera und sonst nichts.
  • Du kannst die Kamera ruhiger halten.
  • Du kannst das Bild hinterher kontrollieren ohne störende Reflexionen.

Die RX100 verleitet – dank ihrer Größe – zum Fotografieren ohne Sucher. Geht ja auch, aber wenn du in eine Situation kommst, in der du einen Sucher brauchst, bist du froh, ihn zu haben.

Unterschiede beim Sucher:
RX100 III: 1.44 Millionen Pixel
RX100 IV/V/VI/VII: 2.35 Millionen Pixel

Du hast Recht, die RX100 II hat auch einen optischen Sucher, aber diesen muss man extra kaufen und dann oben aufstecken. Was der Kompaktheit der Kamera einfach viel zu sehr schadet.

Video

Willst du Videos drehen, führt über kurz oder lang kein Weg an der RX100 V, VI oder VII vorbei.
4k ist das eine, eine Super-Zeitlupe mit bis zu 1000 Bilder/Sek. das andere.
Da kann kein Vorgänger mithalten.

Filmst du mit der RX100 V/VI/VII in 4k, liest die Kamera einen Bereich von 5028 x 2828 Pixeln aus und erstellt daraus das 4k Video. Das soll zu mehr Details im Vergleich zur RX100 IV führen.
Außerdem wird der Fokus – dank dem Phasenvergleichs-AF – besser nachgeführt und auch bei Videos wurde der Rolling-Shutter-Effekt nochmals reduziert.

Im HFR-Modus kannst du Zeitlupen mit bis zu 1000 Bilder / Sekunde aufnehmen. Die RX100 V/VI/VII kann das doppelt so lange als die  RX100 IV. (Also 8, statt 4 Sekunden im Modus Aufnahmezeit-Priorität).

Ab der Generation 4 kannst du mit Pictureprofiles arbeiten und so flache Videos mit S-LOG2 für anschließendes Colorgrading aufzeichnen.
Neu ab der RX100 VI ist die Möglichkeit HDR Videos in Hybrid Log Gamma aufzunehmen.

Besonders für Videografen wichtig ist der eingebaute ND-Filter der RX100 III, IV und V. Die RX100 VI/VII hat leider keinen eingebauten ND-Filter.

Einen Mikrofoneingang bietet nur die R100 VII.

Natürlich darf der eingebaute ND-Filter auch für Fotos genutzt werden.

Klappdisplay und Touchscreen

Um es kurz zu machen, einen Touchscreen gibt es nur bei der RX100 VI und VII. Du kannst damit den Fokuspunkt setzen. Weitere Funktionen der Kamera lassen sich damit nicht steuern.

Am universellsten lässt sich das Display der Sony RX100 Mark 6 und 7 klappen. Dort kannst du das Display um 180° nach oben (Selfiemodus) und um 90° nach unten klappen. In den Generationen 3 – 5 waren die 180° auch schon möglich, wolltest du das Display aber nach unten klappen, war bei 45° schluss.

Bei der RX100 I kannst du das Display überhaupt nicht klappen und bei der Mark 2 sind immerhin 90° nach oben und 40° nach unten drin.

Wi-Fi, NFC, Bluetooth und GPS

Bis auf die RX100 Mark 1 kommen alle Sony RX100-Modelle mit einem Wi-Fi Modul und lassen sich schnell über NFC koppeln.
GPS hat keine der Kameras, dafür lässt sich die RX100 VI/VII aber dauerhaft über Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Von dort können die Positionsdaten direkt in die Bilder geschrieben werden.

Kaufberatung – die richtige Kamera für dich und ihre Alternativen

Willst du dir eine RX100 kaufen, kannst du die Generation 2, 4 und 6 direkt von der Liste streichen.
Die RX100 II punktet zwar mit ihrem Zubehörschuh, ich sehe aber nicht so recht den Grund dafür. Wenn du eh Zubehör mit dir herumschleppst, kannst du gleich eine andere Kamera kaufen.

Die RX100 IV unterscheidet sich hauptsächlich durch ihre Videofeatures von der RX100 III. Legst du aber Wert auf Videos, würde ich dir zur Generation 5 raten, da du dort den besseren Autofokus bekommst. Sind dir Videos nicht so wichtig, kannst du hingegen zur günstigeren RX100 III greifen.

Und die RX100 VII macht eigentlich alles besser als die RX100 VI. Wenn du schon so viel Geld für eine Kompaktkamera ausgeben willst, dann würde ich das möglichste ohne Kompromisse machen. Und die wenigsten Kompromisse machst du eben bei der RX100 VII.

Die Kleinste

Da wir bei der RX100 von einer Kompaktkamera reden, spielt die Größe ganz sicher eine Rolle bei deiner Kaufentscheidung.
Kleiner als die RX100 Mark 1 geht es auf jeden Fall nicht. Die Kamera ist gut und bei der RX100 I hast du definitiv das Meiste für dein Geld (bei Amazon.de kaufen), empfehlen kann ich sie dir aber nicht.

Ist dir die Größe der Kamera am wichtigsten, rate ich dir zur Canon G9X Mark I oder Mark II.
Hier findest du meine Testberichte dazu:

Wenn du nicht auf 100 mm Brennweite verzichten willst, führt bei der Größe jedoch kaum ein Weg an der RX100 I. Einzig die S120 von Canon würde mir noch einfallen. Da hast du allerdings ein lichtschwächeres Objektiv und einen kleineren Sensor. Dafür bekommst du 24 mm im Weitwinkel und 120 mm im Tele.

Der Mittelweg

Die RX100 MK3 (bei Amazon.de ansehen) stellt für mich den optimalen Mittelweg dar. Von der Qualität und der Möglichkeiten bei Fotos steht sie den Nachfolgern in nichts nach. Außer beim Tracking, bei der Serienbildgeschwindigkeit und bei extrem kurzen Verschlusszeiten.
Dafür ist der Preis mit aktuell attraktiv.

Natürlich musst du bei der RX100 III bei den Videoeigenschaften zurückstecken. Es gibt kein 4K, keine Log-Profile und auch keine Superzeitlupe.
Full HD in 50 Mbps in XAVC S sind aber auch nicht schlecht!

Mit der Canon G7X Mark II und der Panasonic Lumix LX15 (bei Amazon.de ansehen) gibt es gleich zwei sehr gute Alternativen zur RX100 III. Beide Kameras bieten etwas mehr Brennweite, mehr Lichtstärke und einen Touchscreen.
Die LX15 punkte zudem mit 4K Video und jeder Menge Spielereien.

Mein Favorit in diesem Segment ist jedoch die G7X Mark II (bei Amazon.de ansehen). Sie ist für mich die universellste Kamera und liefert unter Strich das Meiste fürs Geld.

Einen Vergleich der drei Kameras findest du hier:

Für Videografen

Geht es dir primär um Videos und dir ist der fehlende Mikrofoneingang egal, bist du bei der RX100 MK5 oder 7 am besten aufgehoben.

Dort bekommst du 4K über die gesamte Sensorbreite, S-Log und Phasenvergleichs-AF, um Gesichter und Objekte optimal zu tracken.

Die RX100 VII punktet zudem mit einem Mikrofoneingang für einen besseren Ton und der allerneusten Autofokus-Technologie von Sony. Nachteil: Owohl du mehr Brennweite hast, fehlt es an Lichtstärke und leider auch am ND-Filter. Beides hätte die RX100 V im Gepäck.

Hier musst du dich also entscheinde, Brennweite ohne ND-Filter und weniger Lichtstärke oder mehr Lichtstärke, weniger Bewnnweite daüfr aber ein ND-Filter.

Alternativen zu dieses Kameras gibt es nicht.

Die Reisezoomkamera

Willst du mehr Brennweite als die 100 mm der Canon G7X Mark II oder die 70 mm der anderen RX100-Modelle und trotzdem eine kompakte Bauweise, bist du bei der RX100 VI bzw, VII gut aufgehoben.

Das Plus an Brennweite bezahlst du jedoch mit weniger Lichtstärke im Vergleich zu den anderen RX100-Kameras und mit einem fehlenden ND-Filter.

Im Vergleich zur RX100 VI punktet die RX100 VII mit der moderneren Technik beim Autofokus und bietet zudem einen Mikrofoneingang. Bessere Fotos machst du deshlab nicht unbedingt, aber beide Kameras sind so teuer, dass ich dir in dem Fall definitiv zur RX100 VII rate.

Bewertungen und den aktuellen Preis der RX100 VII findest du bei Amazon.de.

Lichtschwächere Alternativen mit noch mehr Brennweite könnten die Panasonic Lumix TZ101 (bei Amazon.de) bzw. TZ202 (bei Amazon.de) sein.

Lichtsärker, dafür aber „nur“ maximal 120mm Brennweite und etwas Größer ist die Canon G5X Mark II (bei Amazon.de).

Update History

  • Oktober 2016: RX100 V hinzugefügt
  • Juli 2015: RX100 IV hinzugefügt
  • Januar 2017: Panasonic Lumix LX15 als mögliche Alternative eingefügt
  • September 2018: RX100 VI hinzugefügt
  • September 2019: RX100 VII hinzugefügt
Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Hast du dich entschieden? Zu welcher Kamera tendierst du oder sondierst du noch die Alternativen?