Canon PowerShot G3 X in der Praxis – Test & meine Meinung

Mit der PowerShot G3x hat Canon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 1 Zoll Sensor, unglaublicher Spielraum bei der Brennweite und das alles recht kompakt und leicht!
Ist das die beste Kamera für die Reise?

Mein erster Eindruck

Als ich die Kamera das erste Mal in der Hand hatte, ist mir zuerst das geringe Gewicht aufgefallen (733g). Für die Größe und die Brennweite: Wow!
Auch die Verarbeitung: grundsolide. Die Kamera macht einen stabilen Eindruck. Das sie gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet sein soll, nehme ich Canon ab. Stabile Kläppchen, ordentliche Knöpfe. Perfekt!

Gewöhnungsbedürftig:
Ist die Kamera ausgeschaltet, klappert es im Objektiv. Das ist der Bildstabilisator. Hoffen wir, dass man bei Canon weiß was man tut und die Bewegung nicht auf die Haltbarkeit geht.

Das riesige, klappbare Display will ich nicht unerwähnt lassen. Hoch (180°) und runter (45°), wie bei meiner Sony RX100 III. Super!

Unterm Strich: Der äußere Eindruck ist positiv!

von oben

Von vorne

von hinten

Die wichtigsten Daten

Canon G3X Technische Daten
Abmessungen (BxHxT)123.3 x 76.5 x 105.3 mm
Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte733g
Sensor1.0-Zoll-Typ Back Illuminated CMOS
Brennweite (KB)24-600mm
Optischer Zoom 25fach
LCD schwenkbarja
Optischer Sucheroptional
BildprozessorDIGIC 6 mit iSAPS-Technologie
Zubehörschuhja
VideoMPEG-4 AVC / H.264
ND FilterJa
Wi-Fi & NFCJa
Akkulaufzeit300 Bilder
Preis**723,23€*

** Stand: 22.05.2017

Die vollständigen technischen Daten findest du direkt bei Canon.

Unterwegs mit der G3 x

Endlich, der Akku ist geladen, die Kinder im Bett, das Wetter passt. Ich schwinge mich auf mein Fahrrad und ziehe mit der G3X los.

Weitwinkel, Makro, Tele. All das will die neue Bridgekamera von Canon können? Eine eierlegende Wollmilchsau? Kann das sein?

Ja, das kann es. Die erste Runde mit meinem Fahrrad hat mich schon überzeugt. Insgesamt hatte ich die Kamera knapp 5 Wochen im Test. Ich war mit ihr viel unterwegs und habe über 1000 Bilder geschossen. Meine Begeisterung ist während dieser Zeit stetig gewachsen.

Größtes Manko: Der fehlende Sucher!
Das Display ist zwar hell und lässt sich klappen, aber in starkem Sonnenlicht hilft das nicht weiter. Außerdem benutze ich den elektronischen Sucher gerne zur Kontrolle der Schärfe.
Das eine Kamera dieser Preisklasse keinen Sucher hat, ist mir unverständlich.

Entschädigt werde ich dafür mit vielen tollen Bildern.

Bedienung der Canon PowerShot G3x

Dank ihrer Größe liegt die Kamera gut in der Hand und alle Bedienelemente sind leicht zu erreichen.
Es gibt einen Touchscreen, zahlreiche Knöpfe und insgesamt 5 Drehräder:

  • Objektivring
  • Moduswahlrad
  • Belichtungskorrektur
  • Ein Drehrad auf der Oberseite
  • Ein Drehrad auf der Rückseite

Individualisierung

Über das Menü kannst du die Kamera individuell anpassen. Die Funktion verschiedener Drehräder und Buttons kannst du nach deinen Wünschen belegen.

Leider kannst du die Zoomfunktion nicht auf den Objektivring legen. Das würde nicht nur für DSLR-Feeling sorgen, sondern wäre auch praktisch.

Die G3x bietet dir 2 Speicherplätze (C1 & C2) um individuelle Einstellungen über das Moduswahlrad abzurufen.

Zusätzlich kannst du über »My Menu« sogar individuelle Einstellungen im Menü speichern. (Der Menüpunkt mit dem Stern.)

Touchscreen

In den Menüs und Einstellungen kannst du entweder über die Drehräder oder den Touchscreen navigieren.
Ich benutze lieber die Drehräder, weil die Finger beim Fotografieren eh an den Drehrädern liegen.
Leider ist die Bedienung manchmal etwas wirr und du brauchst bei einer Einstellung sowohl das hintere Drehrad als auch das auf der Oberseite.

Auf dem Display steht zwar, mit welchem Drehrad du welche Einstellung änderst, aber intuitiv ist das nicht!

WLAN und NFC

WLAN und NFC gehört bei Kameras zum guten Ton.
Ich benutze es,

  1. um Bilder auf das Smartphone zu übertragen;
  2. als Fernauslöser.

Beides geht mit der G3x und der zugehörigen App »Camera Connect«.

Bilder übertragen

Halte das Handy an die Kamera, damit die Kopplung über NFC aktiviert wird. Hast du die App noch nicht, landest du automatisch bei der Installation
Dann kannst du über den Menüpunkt »Bilder auf Kamera« durch die Bilder Browsen und auswählen, welches du gerne auf dem Smartphone hättest.

Du kannst auch Bilder von der Kamera aus schicken, die Bedienung über das Smartphone ist aber viel komfortabler.

Fernaufnahmen

Nach der Kopplung wählst du den Menüpunkt »Fernaufnahmen«.
Je nach Stellung des Moduswahlrads kannst du unterschiedlich viel einstellen. Super ist, dass du auch auf dem Smartphone den Fokusbereich durch einfaches Antippen bestimmen kannst (Touch AF).

Die App ist gelungen und macht Spaß!

Standortinformationen

Über den Menüpunkt »Standortinformationen« in der App kannst du deine Position mittels GPS tracken und die Daten in die Bilder schreiben.
Das Ganze funktioniert zwar, internes GPS in der Kamera wäre mir trotzdem lieber.

Per WLAN mit einem PC koppeln

Bilder kannst du auch per WLAN an deinen Rechner übertragen. Habe ich nie probiert. Ich stehe auf den klassischen Weg: SD-Karte 🙂

Das Moduswahlrad und die Kamera-Modi

Über das Moduswahlrad kannst du aus 13 (!!!) verschiedenen Modi wählen.

C1 & C2: Custom Settings

Hier kannst du individuelle Einstellungen speichern und direkt abrufen.
Stelle dazu die Kamera so ein, wie du es gerne hättest.
Gespeichert wird dann über das Menü: Kamera – 2 – Einst.speicher

Die Klassiker: Auto / P / Tv / Av / M

Diese Modi gibt es in jeder besseren Kamera, deshalb gehe ich hier nicht näher darauf ein.
Eine Beschreibung findest du in meinem Beitrag über das Moduswahlrad.

Um für Schnappschüsse gerüstet zu sein, steht die Kamera bei mir in der Regel im Automatik-Modus. Leider ist es mit der G3x nicht möglich, im Automatik-Modus im RAW-Format zu fotografieren.

Mein Workaround:
Ein Custom-Setting mit: P-Modus, Auto-Iso, Auto-Weißabgleich.

Habe ich Zeit, arbeite ich fast ausschließlich mit der Blendenpriorität bzw. Zeitautomatik (Av).

SCN (Szenenwahl) & Sport

Die Szenenwahl ist mit der Automatik eng verwandt. Du bestimmst jedoch, um welche Art von Aufnahme es sich handelt.

Folgende Szenen stehen dir zur Auswahl:

  • Portrait für optimierte Aufnahmen von Personen
  • Intelligente Aufnahme: Um Fotos mit Gesichtserkennung automatisch aufzunehmen
  • Sterne: Um mit einem Stativ den Sternenhimmel zu fotografieren
  • Nachtaufnahme ohne Stativ
  • Schnee für natürlich wirkende Aufnahmen im Winter
  • Feuerwerk

Für den Modus »Sport« gibt es eine extra Einstellung auf dem Moduswahlrad.
Hier nimmst du im Serienbild bewegende Objekte auf.

Bei manchen dieser Szenen kannst du weitere Einstellungen vornehmen oder kommst zu weiteren Szenen.

Ich finden den Aufbau etwas kompliziert und den Sportmodus direkt auf dem Wählrad übertrieben.

Auch hier gibt es kein RAW-Format, da die kamerainterne Bildverarbeitung die Bilder optimiert.
Ich benutze die Szenenwahl nie, mit etwas Erfahrung kannst du all das auch über die Modi Av/Tv/M realisieren.

Kreativ Modus

Im Kreativ Modus stehen dir zahlreiche Effekte zur Auswahl:

  • HDR
  • Nostalgisch
  • Fisheye-Effekt
  • Miniatureffekt
  • Spielzeugkamera
  • Unscharfer Hintergrund
  • Weichzeichner
  • Monochrome
  • Farbverstärkung
  • Postereffekt

Bei vielen Effekten kannst du zwischen verschiedenen Stärken / Arten / Formen … wählen.

Auch der Kreativ Modus kommt bei mir nie zum Einsatz. Will ich solche Effekte realisieren, mache ich das in der Nachbearbeitung.

Hybrid Auto & Creative-Shot

Vielleicht bin ich zu sehr Purist, aber der Sinn dieser beiden Modi erschließt sich mir nicht.
Im Hybrid Auto Modus werden 2-4 Sekunden gefilmt, bevor du ein Foto aufnimmst. Alle Filme und Fotos setzt die Kamera hinterher zu einem Video zusammen.
Ich versuchte mein Glück ein paar Mal. Es kam nie etwas Vernünftiges dabei heraus.

Liegt vielleicht auch an meiner Einstellung gegenüber diesem Modus 🙂

Der Creative-Shot schießt 3 Fotos, die Kamera legt dann verschieden Filter darüber und erstellt dir daraus 6 mehr oder weniger kreative Bilder.
Wenn du willst, kannst du bestimmen, in welche Richtung die Filter gehen sollen (Retro, Monochrome, Speziell, Natürlich)

Auch hier gilt: Ich mache solche Sachen lieber in der Nachbearbeitung.

Movie

In diesem Modus nimmst du Videos auf. 🙂
Du kannst wählen zwischen:

  • Standard
  • Kurzer Clip
  • Manueller Modus
  • iFrame-Film

Die G3x hat an der Oberseite einen extra Knopf um Videos aufzunehmen. Dieser funktioniert auch in allen anderen Kamera-Modi.

Gesichtserkennung

Ganz ehrlich, ich hatte mich vorher nie für die Gesichtserkennung innerhalb der Kamera interessiert. Da das Handbuch der G3x aber gefühlte 100 Seiten davon handelt, habe ich mich damit beschäftigt.

Du kannst sogar verschiedene Gesichter in der Kamera hinterlegen mit, denen Bilder automatisch getaggt werden.
Finde ich total übertrieben, wenn du sowas machst, machst du es in Lightroom oder einer anderen Software, aber doch nicht in der Kamera!

Ganz nett ist, dass du bei mehreren Gesichtern im Bild eins priorisieren kannst. Auch das »Verfolgen« eines Gesichts ist ganz ok.
Wenn du willst, kannst du sogar einstellen, dass ein Gesicht immer gleich groß bleiben soll. D.h. entfernt sich dein Motiv, zoomt die Kamera automatisch.
In meinen Tests hat das aber nicht so gut funktioniert. Liegt wahrscheinlich daran, dass sich das Gesicht zu viel bewegt.

Ich für meinen Teil brauche all das nicht.

Selbstauslöser

Neben dem klassischen Selbstauslöser (Aufnahme nach X-Sekunden) findest du in der G3x ein paar nette Features.
Auslösen,

  • wenn ein Lächeln erkannt wird.
  • wenn geblinzelt wird.
  • wenn ein neues Gesicht ins Bild kommt.

Vor allem der letzte Punkt ist richtig cool, denn das ist ja die klassische Situation.
Blöd nur, das Canon die Sache verbockt hat.

Die 3 genannten Selbstauslöser findest du nicht beim normalen Selbstauslöser. Stattdessen musst du das Moduswahlrad auf SCN stellen und dort den »Gesichtserkennungs-Selbstauslöser« wählen.

Damit schießt du dir 2 Eigentore:

  1. Du kannst nicht in RAW fotografieren.
  2. Du kannst nur im Automatik-Modus fotografieren. D.h. du hast keine Kontrolle über Blende, Verschlusszeit und ISO.

Warum Canon die Sache so gelöst hat, kann ich mir nicht erklären. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass diese Selbstauslöser-Funktionen zu den Einstellungen des normalen Selbstauslösers wandern. Die Funktionen haben es verdient!

Fokussieren

Der Autofokus

Ich nutze zu 99% den Autofokus. Manuell wird erst fokussiert, wenn es nicht anders geht.
In der Regel sitzt der Autofokus bei der G3x perfekt. Im Dunkeln hat sie trotz Fokushilfslicht leichte Probleme.

Die Canon G3x bietet dir 2 Grundeinstellungen:

  • Gesicht + Verfolgung
    Standardmäßig hast du hier den ganz normalen Autofokus, bei dem die Kamera selbst entscheidet, welche Fokuspunkte verwendet werden.
    Der Clou: TouchAF oder Touch to Focus.
    Dabei tippst du auf dem Display ein Objekt an, auf welches fokussiert werden soll. Die Kamera hält den Fokus auf dem Objekt, auch bei Bewegung.
    Funktioniert!
  • Einzelfeld-AF
    Bei dieser Methode hast du vordefinierte Positionen, auf die du das Fokusfeld setzen kannst. Bewegt wird das Feld entweder per Touchscreen oder mit dem Drehrad an der Oberseite der Kamera.Mit dem Ring am Objektiv kannst du zwischen 2 verschiedenen Größen wählen.

Zusätzlich kannst du angeben, ob du ein Makro machen willst oder nicht.
Außerdem kannst du wählen ob kontinuierlich fokussiert werden soll (Servo AF), oder nur dann, wenn du den Auslöser halb herunterdrückst.

Seek Assist

Nicht direkt ein Fokusfeature – trotzdem eine coole Idee – ist die Taste links oben auf dem Objektiv.
Bei langen Brennweiten »verlierst« du oft dein Objekt aus dem Blickfeld. Um es wieder zu finden, drückst du einfach den Knopf und hälst ihn gedrückt. Die Kamera zoomt dann ganz raus (Weitwinkel) und zeigt dir im Display den Bereich an, der in deiner Tele-Einstellung sichtbar ist.
Jetzt kannst du dein Motiv anvisieren. Lässt du den Knopf los, kehrt die Kamera automatisch zur ursprünglichen Tele-Brennweite zurück.

Manuell Fokussieren

Den manuellen Fokus aktivierst du über den »MF«-Button auf dem Objektiv. Gleichzeitig lässt sich damit der Fokus »einlocken«. D.h. du fokussierst mit dem Autofokus, willst aber, dass die Kamera den Fokus hält.

Manuell fokussierst du über den Ring am Objektiv. Im Display wird dir die Entfernung deines Fokusses angezeigt. Zudem kannst du mittels Fokuspeaking die scharfen Kanten anzeigen lassen und über eine Vergrößerung entscheiden, ob wirklich alles sitzt.

Bist du dir unsicher (und das bist du ohne Sucher oft), hilft dir das Fokus Bracketing. Die G3x macht 3 Aufnahmen hintereinander. Eine mit dem von dir gewählten Fokus, die beiden anderen sind kurz davor und dahinter.

Mit der Einstellung AF+MF kannst du zuerst mit dem Autofokus fokussieren und dann manuell nachjustieren. Benutze ich nie.

Serienbilder

Bei Canon heißen Serienbilder »Reihenaufnahme«. Wie auch immer, es ist ein Schwachpunkt der Kamera.
Fotografierst du in RAW, kannst du das total vergessen. Es geht einfach nicht. Die Kamera schafft vielleicht ein Bild die Sekunde. Das ist unbrauchbar!

In JPEG sieht die Sache anders aus. Je nach Geschwindigkeit der SD-Karte, kommst du auf eine brauchbare Anzahl an Bildern je Sekunde.
Die schnellste Karte, die ich finden konnte hat 94MB/sek. Damit kannst du mit JPEGs sehr lange den Auslöser halten, bis die Kamera ins Stottern kommt (Burst Mode).

Die wichtigsten Vorteile der G3X

Die Größe

Ich kenne keine andere Kamera, die so viel, auf so kleinem Raum bietet.
Ein Zoombereich, der alles bisher dagewesene übertrifft. Ein großer Sensor und genug Knöpfe, um all das zu bedienen. Wow!

Die G3 X im Größenvergleich zur Sony-Familie

Das Gewicht

Gleiches Spiel wie mit der Größe. Wer schleppt schon gerne viel?
733g finde ich im Verhältnis zur Leistung sehr wenig.

Das Objektiv

Ich wiederhole meinen Satz aus meinem G7X-Beitrag:
Canon hat eine Linse aus dem Hut gezaubert, die es in dieser Form, noch nie gab.
Eine Brennweite von 24-600mm (umgerechnet auf Kleinbild) an einem 1 Zoll Sensor. Boar!

Beispiel:
Gleicher Standort (Stativ). Das obere Bild ist mit 600mm aufgenommen, das untere mit 24mm.
Beides sind unbearbeitete RAWs aus der Kamera.

600mm RAW aus der Kamera

24mm: Tja, wo ist der Fernsehturm!? Zwischen 24mm und 600mm liegen Welten!

Einziges Manko: Die Blende geht beim Zoomen schnell zu.

Hier eine Liste der maximalen Blendenöffnung je Brennweite:

maximale Blende Canon G3 x
Brennweite max. Blende
24mm2.8
35mm3.2
50mm4.0
60mm4.5
82mm5.0
180mm5.6

Aber das verzeihe ich der G3x. Schließlich ist solch eine Kamera was für draußen. Im Freien ist meist genügend Licht für kleine Blenden. Außerdem ist der Bildstabilisator göttlich.

Ein weiterer Pluspunkt: Makroaufnahmen.
Im Display wird dir die Naheinstellgrenze der gewählten Brennweite angezeigt. Von 24mm – 100mm sind es nur 5cm. Ab 300mm sind es 85cm.

Auch Makroaufnahmen sind mit der G3 X möglich!

Der Bildstabilisator

Kaum ein Bild ist verwackelt, trotz 600mm und kurzer Belichtungszeit aus der Hand.

Canon spricht von einem 5-Achsen-Stabi. Das Rollen wird jedoch elektronisch »stabilisiert«. Wie auch immer. In der Praxis funktioniert der Bildstabilisator sehr gut.

Beispiel: 1/125 600mm frei Hand (unbearbeitetes RAW aus der Kamera).

600mm – frei Hand – RAW aus der Kamera

Im Automatik-Modus erkennt die G3x selbst, welche Art von Stabilisierung notwendig ist (Intelligent IS).
Die gewählte Option siehst du links oben im Display.

Die Kamera unterscheidet zwischen:

  • Normal: der Standard für Fotos
  • Panning: wenn du die Kamera in eine Richtung bewegst (links/rechts; hoch/runter).
    Bewegst du die Kamera horizontal, werden nur vertikale Bewegungen stabilisiert und umgekehrt.
  • Makro
  • Stativ
  • Verschiedene Modi für Videos (z.B. starke Bewegungen, wenig Bewegungen…)

Ob es den Intelligent IS auch in den anderen Modi, vor allem in P/Av/Tv & M gibt, kann ich dir nicht sagen.
Das Symbol wird nicht angezeigt, in der Doku finde ich nichts und im Menü kann man auch nichts einstellen.

Für Fotos hast du folgende Optionen im Menü:

  • Aus
  • Kontinuierlich
  • Nur Aufnahme

Für Videos geben die IS-Einstellungen Folgendes her:

  • Standard
  • Gering

Der Sensor

Mit einer Größe von 1 Zoll, zählt er zu den größeren Sensoren in dieser Kameraklasse. Es wird gemunkelt, das es derselbe Sensor ist wie bei der Sony RX100 II/III und der Sony RX10.
Der Sensor hat sich bewährt.

Auch im kleinen Bruder, der Canon G7x ist dieser Sensor verbaut.

Die Bildqualität

Über die Bildqualität möchte ich gar nicht viel sagen. Bei einer Kamera in diesem Preissegment sind die Bilder gut!
Das Zusammenspiel von Objektiv, Sensor, Stabilisator und Bildprozessor passt.

Der ISO-Bereich geht von 125 – 12.800. Ab einer Belichtungszeit von 1.3sek sind max. 3.200 IS möglich.
Je nach Situation sind sogar Bilder mit 12800 ISO brauchbar! Ich war selbst überrascht.

Beispiel:
Enttäuscht bin ich vom Rauschen in den Tiefen, das schränkt schon bei ISO400 die Möglichkeit dunkle Bereiche aufzuhellen ein.

ISO 400

Bei ISO 125 ist alles super.

Als Beispiel zeige ich dir das Original im Vergleich zum fertig bearbeiteten Bild. Soll ja ein Praxistest sein!

Dieses Beispiel zeigt auch schön den Dynamikumfang. Mehr gibt der Sensor vermutlich nicht her. Muss er aber auch nicht.
Zur Not wird eben ein HDR gemacht.

Touchscreen

Meine Meinung bzgl. eines Touchscreens ändert sich so schnell nicht. Eine Kamera muss sich mit ihren Knöpfen bedienen lassen! Das geht bei der G3x wunderbar.
Aber: Touch to Fokus – ich liebe es!
Dabei tippst du auf dem Bildschirm den Bereich an, auf den du den Fokus setzen willst. Die Kamera hält den Fokus dann trotz Bewegung auf dem Objekt der Begierde. Genial und funktioniert!

Nettes Feature: Touch-Auslöser
Die Kamera fokussiert dabei wie bei Touch to Fokus und löst danach sofort aus.

Klappbares Display

Das Display hat 1.62Mio Pixel, es ist riesig, gestochen scharf und hell. Du kannst es bis 180° nach oben klappen (Selfiemodus) und um 45° nach unten.

Dem Display gebe ich Note 1. Könnte man das Display auch seitlich schwenken, wäre ein Sternchen mit dabei. 🙂

Ein cooles Feature ist das Nachtschema. (Menü – Schraubenschlüssel – 2 – Nachtschema).
Bei aktiviertem Nachtschema erscheinen die Infos im Display abgedunkelt.

Interner ND-Filter

Die kürzeste Belichtungszeit beträgt 1/2000sek. Bei offener Blende und grellem Licht kann das zu lange sein.
Abhilfe schafft der eingebaute ND-Filter.

Zudem kannst du damit länger belichten, um bspw. Wasser zu glätten usw.

Wünschenswert wäre eine Automatik für den ND-Filter. Reicht die kürzeste Belichtungszeit nicht mehr aus, sollte sich der Filter automatisch aktivieren. Bei Sony (RX10/RX100) ist das so.

Die Nachteile der G3x

Kein Sucher

Ich hatte es oben schon erwähnt.
Wenn die Sonne scheint, ist fotografieren mit dem Display mist! Egal wohin es sich klappen lässt, egal wie hell es ist. Außerdem könnte ich die Kamera mit Sucher ruhiger halten.

Canon bietet mit dem Aufstecksucher EVF-DC1* zwar einen Ausweg aus dem Dilllemma – aber im Ernst,

  1. ist das Ding sau teuer und
  2. will ich kein extra Teil mitschleppen.

Wenn es Sony schafft, in die RX100 III/IV einen Sucher zu quetschen, dann sollte es bei den Abmessungen der G3x doch auch möglich sein!

Liebes Canon-Team: Bitte einen eingebauten Sucher auf die Todo-Liste für die Mark II setzen!

 

Kein Laden über USB

Dieser Vorteil wurde mir erst mit meiner RX100 bewusst.

  • Der Akku kann in der Kamera bleiben.
  • Du brauchst kein extra Ladegerät (das vom Smartphone reicht).
  • Du kannst unterwegs mit externen Powerpacks laden.
  • Du kannst im Auto laden.

Bei mir blockiert zudem die Schnellwechselplatte meines Stativs den Deckel für das Akku-Fach. Das nervt doppelt!
In dem Fach steckt übrigens auch die SD-Karte.

Kein GPS

Die Canon G3x spielt bei Reisekameras ganz oben mit, vielleicht ist es aktuell die beste Reisekamera auf dem Markt.
Reisen tut man aber nicht im Studio! Ein eingebautes GPS wäre genial. Schade, das Canon daran spart.

Die Smartphone App der Kamera bietet immerhin die Möglichkeit, die Bilder mit Geodaten zu taggen.

Keine Panoramafunktion

Die Kamera bietet viele Kreativ-Modi, die Panoramafunktion fehlt.
Finde ich schade, denn ausgerechnet diese Funktion benutze ich gerne.

Kein RAW im Automatik-Modus

Einer meiner Fototipps lautet: Stelle deine Kamera immer wieder in den Automatik-Modus.
Der Grund: Nur so bist du für einen Schnappschuss bereit!
Bei der G3x gibt es selbst im reinen Automatik-Modus nur JPEGs.

Langsames Serienbild in RAW

Auch das hatte ich oben schon erwähnt. Serienbilder im RAW-Format sind mit der G3x praktisch nicht möglich.

Keine Streulichtblende im Lieferumfang

Eine Streulichtblende ist bei einer Reisekamera Pflicht, schließlich wird die meiste Zeit im Freien fotografiert.
Daumen runter, dass Canon an solch günstigem Zubehör spart. Die Streulichtblende (LH-DC100) musst du dir extra kaufen.

Immerhin ist im LH-DC100 auch der Filteradapter mit dabei.

 

Mein Fazit zur Canon PowerShot G3 x

Ich bin verliebt!
Die Bildqualität überzeugt mich, das Teil hat genug Knöpfe um es ordentlich zu bedienen und es hat BRENNWEITE!
Eigentlich finde ich Weitwinkel toll, aber die 600mm machen wahnsinnig viel Spaß!
Da werde ich direkt zum Tierfotograf.

600mm – frei Hand – RAW aus der Kamera

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Trotz der aufgeführten Mankos, ist die G3x die beste Reisekamera zur Zeit. Klar, sie passt nicht in die Hosentasche, aber eine große Jackentasche reicht. Die Luxusvariante wäre eine RX100 oder (um bei Canon zu bleiben) eine G7 x als Schnappschusskamera in der Hostentasche, und die G3 x in der Hinterhand.

Mir ist allerdings nicht ganz klar, welche Zielgruppe Canon für diese Kamera hat.
Ausstattung und Preis zielen auf ambitioniertem Hobbyfotografen oder Profis ab.

Die zahlreichen Motivprogramme und Kreativmodi auf dem Moduswählrad sprechen aber eine andere Sprache. All das, kann mit der Kamera ja möglich sein, aber reicht dafür nicht ein Punkt auf dem Wahlrad?
Bei der EOS M habe ich das sporadische Moduswahlrad kritisiert, bei der G3x ist Canon über das Ziel hinausgeschossen.

Gut, um ehrlich zu sein, ist es egal, wie viele Modi auf dem Wahlrad sind. Die, die ich nicht benutze, wähle ich halt nicht aus.

Außerdem stinkt mir die Bevormundung der Kamera.
Warum kann ich im reinen Automatik-Modus keine RAWs aufnehmen, warum wird bei langen Belichtungszeiten der ISO-Wert gedeckelt?

Ja, es gibt einen Workaround und die hohen ISO-Werte braucht man vielleicht eh nicht, aber warum muss das überhaupt eingeschränkt werden?
Genug gemeckert.

Die Canon PowerShot ist für mich die beste Reisekamera auf dem Markt.

Und du?

Was denkst du über die G3 x? Spielst du mit dem Gedanken eine zu kaufen, oder hast du schon eine?
Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Canon stellte mir die Kamera für den Test kostenlos zur Verfügung.


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61 Kommentare zu “Canon PowerShot G3 X in der Praxis – Test & meine Meinung

  1. Thomas

    Hi Marc,

    interessanter Bericht – scheint ja auch ein feines Teil zu sein. Aber, und da bin ich stur, eine Kamera ohne Sucher ist keine Kamera und schon gar nicht in dieser Preisklasse. Das wäre für mich ein NoGo.

    Die Teleaufnahmen mit 600mm sehen aber klasse aus, die Brennweite hätte ich auf meiner letzten Reise verdammt gut gebrauchen können.

    LG Thomas

      1. Marc Autor des Beitrags

        Ahh, interessanter Punkt! Ich selbst bin ja auch Brillenträger, habe aber mit Suchern überhaupt keine Probleme.

  2. Pingback: Langzeiterfahrung und Tipps zu den kompakten Reisekameras Canon G7X und Sony RX100 | flocblog

  3. Patrick

    Oje, oje… auf der Suche nach der perfekten Reisekamera. Kenn ich nur zu gut das Dilemma. Das dauert bei mir schon ca. 3 Jahre und ich habe sie immer noch nicht gefunden. Ja, die Canon G3X ist nahe dran, aber ich würde die Brennweitenbereiche entsprechend in wichtig und weniger wichtig einteilen. 24-100mm = 4x opt. extrem wichtig, keine Zeit zum ständigen Objektivwechseln, hier MUSS maximale Lichtstärke, geringste Randverzeichnung und schnellster Autofokus aufeinander treffen, idealerweise in einem Paket, was immer dabei ist; 100-200mm = 7x optisch = wichtig, da im Umkreis von 100m sich sehr viele schnell bewegende Motive abspielen wie z.B. Marathon, Konzerte in den ersten Reihen und Tribünen, Tennis-Match, Fahrradrennen, spielende Kinder, Street-Fotografie Ausschnitte aus Menschenmasse und Fokus auf Handlungen der Menschen / Gesichter / Portraits, somit schnelle Verschlusszeiten aber etwas mehr Randunschärfe im Objektiv akzeptabel, da kein Weitwinkel mehr für Architektur und Landschaft benötigt und Fokus mehr in der Mitte liegt; ab Abend dann hohe Lichtstärke/großer Sensor oder exzellenter Bildstabi benötigt; 200-400mm = der klassische Sportbereich, für Reisen schon weniger wichtig, da man hier nie mit den Vollformatboliden und F2.8 durchgängig bei liquiden ISO 3200+ konkurrieren wird…, ist auch ein guter moderater mittlerer Telebereich, bei dem ich weniger investieren würde, da hier die Tendenz auf reinem mittleren Autofokusbereich liegt, auch guter Bereich für Zoofotografie; 400-600mm Beginn vom Tier-Telebereich, aber nur im Umkreis von ca. 200m bei größeren Tieren. Bei einem Eichhörnchen oder bei Vögeln unter der Größe eines Adlers viel zu wenig Brennweite.

    Genau aus diesen Gründen würde ich einen 1-Zoll Sensor immer nur in einer kleinen, scharf abbildenden, schnellen, lichtstarken Knipse sehen, die man immer dabei haben wird (unendlich wichtiger Faktor) und den Telebereich auf Tageslicht und minimum 42-50x optisch legen (1000-1200mm, erst dann wird man langsam glücklich). Idealerweise mit einer Kamera die RAW kann und den bestmöglichen Bildstabi hat, damit Motive am Horizont festgetackert werden. Fähig muss die Kamera dann nur noch bis ca. ISO800-1000 sein, womit fast alle schlechten Bridgekameras (besonders ohne RAW) rausfallen. Es gibt nur wenige, die das packen.

    Ich habe schon jeden Sensor mit ISO400-800-1600-3200-6400 in 24-50-100-135-150-200mm in JPG/RAW ausprobiert und dabei kamen erstaunliche Sachen heraus. Nicht immer gewinnt der nächstgrößere Sensor. Eher der, der perfekt ausgeleuchtet wird und perfekt auf das hoffentlich präzise gefertigte, lichtstarke Objektiv abgestimmt ist. Dann kann man sich höhere ISO-Werte sparen. Im Prinzip werden fast alle Kameras ab ISO1600 richtig schlecht. Von ISO800 bis ISO1600 trennt sich die Spreu vom Weizen. Und auch wichtig ist, ist dass je kleiner der Sensor ist, desto größer die Tiefenschärfe ist und desto besser die Makro-Fähigkeiten werden und desto leichter es ist, eine scharfe Optik dafür zu entwickeln, die wenig wiegt und kompakt bleibt und die wenig Randunschärfen aufweist, da der kleinere Sensor die Bildschärfe in der Mitte der Linse besser nutzt. Somit verschießt man sich als Anfänger fast nie und kann einfach drauf loshalten. Fehlende Tiefenschärfe kann man immer im Postprocessing korrigieren, aber eine existierende falsche Gesetzt ist leider nicht mehr reparierbar. Aus all den Gründen rührt deshalb die Schönheit des 1″ und des MFT-Systems her.

    Ich würde z.B. die G3X mit einer Canon SX50HS und Sony RX100 bzw. Canon G7x (das Gleiche, nur durchgehend lichtstark und im RAW Konverter von Canon nahtlos intergrierbar, wo man die geilen 3 Regler unten rechts auf 0 stellen kann, um die in der Industrie besten Rauschunterdrückungsalgorithmen von Canon ausnutzen zu können (plastisch organisch, besser als stundenlanges Photoshop-Friemeln und jeder Gaussische Weichzeichner)) ersetzen, da man dann schnell und lichtstark/kompakt von 24/28-100mm ist und dann mittels RAW bis 1200mm Tiere und weit entfernte Objekte ohne große Kompromisse mit ausgefransten JPG-Engines festgetackert bekommt. Am Tag ist genug Licht für den kleinsten Sensor vorhanden. Und in der Nacht sieht man eh kaum weiter wie 100m.

    Exzellente Alternative zur G3X ist im Moment die G5 von Panasonic, einem MFT System im Kit mit dem 14-140 = 28-280mm / 10x optisch Reisezoom. Die wiegt auch nur 700g, erreicht aber echte 16MP und tritt ordentlich gegen jede Einsteiger/Mittelklasse DSLR. Swivel-Display, optischer Sucher und im Preis gerade mal halb so viel wie die G3X mit deutlichst überlegener Bildqualität und sehr schnellem stabilen AF. Aber wie gesagt, jede G5 MFT oder G3X Lösung oder FZ1000 / RX10 hat keine Chance gegen eine kompakte Immerdabei Knipse, die man eh immer braucht in Kombi mit maximaler Lichtstärke.

    DIe 1″ Sensoren brauchen DRINGEND durchgehend hohe Lichtstärke bis mindestens ca. 150mm, sonst schießt man schnell rauschige ISO1250+ Fotos. Und die Reisezooms sacken darin zu schnell ab, so dass sogar bei schnellen Aktionen bei Tageslicht der ISO-Raum nicht ausreicht. Ich würde sagen maximal F4 am Tag für die 1″ Sensoren, bei MFT F5,6-6. Kompensieren kann man das dann nur durch einen exzellenten Bildstabi, der aber auch fähig sein muss, sich bewegende Motive festzuhalten. Und unter 100m bewegen sich Motive deutlich schneller als wie bei 300m+ Entfernungen…

    1. Marc

      Hi Patrick,

      danke für deine Kommentar. Die Sache mit dem Einteilen der Brennweite in wichtig und nicht so wichtig ist interessant und absolut richtig.
      Die große Frage ist halt:
      Eine Kamera mit einem Objektiv für alles.
      Oder
      Mehrere Kameras/mehrere Objektive.

      Otto-Normal-User will sicher eine Kamera für alles. Was an sich das Optimum ist. Wie das das geht ohne all zu große Abstriche zu machen, ist natürlich die Frage. Richtig ist natürlich, dass weniger Brennweite und dafür mehr Lichtstärke ggf. die bessere Wahl ist.
      Ich lag die letzten Tage leider krank im Bett und konnte nicht weiter testen. Mein Eindruck von der G3x ist aber, dass die „geringe“ Lichtstärke nicht schadet. Sowohl Fotos mit ISO1000+ sind brauchbar als auch der Bildstabi. Aber das werde ich diese Woche alles nochmal genau untersuchen.
      Denke für den Hinweis auf die G5, die hatte ich aktuell gar nicht auf dem Schirm. Das ist in der Tat ein harter Konkurrent. Guck ich mir genauer an!

      Liebe Grüße,
      Marc

  4. Jürgen

    Hui, 600mm bei 1″ sind echt ’ne Ansage. Für einen kurzen Moment dachte ich … aber dann sah ich das Gewicht.

    Ich war die letzten Tage auf einer kleinen Fahrradtour und hatte in meiner Lenkertasche eine alte Panasonic TZ4 dabei. Die hat umgerechnet eine Brennweite von immerhin 28mm bis 280mm und wiegt auf meiner Küchenwaage nur 234g. Das alles kombiniert mit einem modernen und grösseren Sensor, schnellerem Fokus usw. und ich würde zuschlagen. Das halbe Kilo mehr vorne in der Tasche ist mir zuviel. In den Packtaschen auf dem Gepäckträger wäre das kein Problem, aber da muss man die Dinger ja auch erst auftüddeln und nach dem Fotografieren wieder zumachen … also sowas wie die Sony RX100 mit mehr Zoom – das wäre ein echt cooles Ding. Würde zur Not auch in die „Backentaschen“ meiner Fahrradhosen passen.

    Hoppala, gerade sehe ich, dass es mittlerweile die Panasonic Lumix DMC-ZS50 gibt. Sie hat immer noch einen kleinen Sensor – 1/2.3″ (was auch immer das für eine krumme Zahl ist) – aber immerhin einen optischen Zoom von 24mm bis 720mm. RAW-Dateien mit 12 MP kriegt man aus ihr auch raus, wenn man das will. Hmm! Immer diese schwierigen Entscheidungen! 🙂

    Marc, benutzt Du an Deiner Sony den Einstellring am Objektiv? Funkioniert das gut?

    Beste Grüsse,
    Jürgen

    1. Marc

      Ich finde die 733g eigentlich echt nicht viel. Also das Verhältnis von Größe zu Gewicht stimmt.
      Aber stimmt schon, wenn du deine TZ4 nimmst statt der G3x, dann kannst du noch 5 Tafeln Schokolade mitnehmen… das hat auch was! 😀

      Die ZS50 ist interessant, weil klein und RAW. Zwischenzeitlich düften die kleinen Sensoren auch so gut sein, dass der Dynamikbereich einiges her gibt. Das Ding werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Vielleicht ist das ja eine Ergänzung zu meiner RX100 für den Ferne.

      Zum Ring am Objektiv. Ja, der funktioniert gut, ich benutze ihn aber fast nie. Ich habe die Kamera so in der Hand, dass der Ring hinten drauf einfach näher liegt.

      Liebe Grüße,
      Marc

      1. Jürgen

        Die DMC-TZ61 – ich lass das mal jetzt mit dem Link 😉 – hat übrigens sogar GPS und 18 MP auf dem Sensor. Angeblich soll das Rauschverhalten bei der TZ71 (12 MP) nicht deutlich besser sein. Da komme ich schon ein bisschen ins Grübeln. Da ist mir die Modellpalette von Panasonic nicht so ganz klar.

        Die 700g sind mir für eine „kleine“ Kamera einfach zuviel. Also mir persönlich. Mein Anwendungsfall ist ja auch eher speziell. Und fünf Tafeln Schokolade sind eine Menge Energie beim Radfahren 😀

        Beste Grüsse,
        Jürgen

  5. Jürgen Droste

    Ich habe die G3X seit 10.Juli, als Nachfolger der G16, die zwar eine gute Lichtstärke von 1.8-2.8 hatte, aber der Zoombereich war mir bei 28-140mm zu gering.
    Zur G3X kann ich nur sagen, absolut geil. 24-600mm und ein Super-Nahbereich. Eine elegante Ergänzung zu meiner Canon 5D Mk III. Was Canon nicht gut hinbekommt, sind die Lieferzeiten beim Zubehör. Habe die GeLi LH DC100 bestellt. Dauert 3 Wochen. Bei Amazon gibts zur Zeit den Sucher für 257,-, sonst woanders mit langer Wartezeit.
    Keine Geräusche beim Herrauszoomen. Einfach eine tolle Kamera, eben Canon.

    VG Jürgen

    1. Marc

      Hi Jürgen,

      guter Hinweis mit den Lieferzeiten. Ich finde es ja eh ein Unding, dass die GeLi nicht im Lieferumfang ist. Bei dem Preis sollte die eigentlich mit dabei sein.

      Liebe Grüße,
      Marc

  6. Frank

    Eigentlich bin ich gar kein Kommtarschreiber, aber diese Kamera verdient einfach jeden Zuspruch! Seit dem Umstieg auf die digitale Fötografie habe ich so 10 Kameras gekauft und wieder verkauft, weil sie jeweils irgendetwas nicht boten. Das ist nun anders. Eine eierlegende Wollmilchsau. Und sie fühlt sich gut an. Gewicht und Material gefallen mir sehr. Der eigenliche Grund, hier zu schreiben ist aber die Sucherfrage. Ich war sehr naiv an das Thema herangegangen und dachte, dass sich Canon schon etwas dabei denkt, wenn die Kamera ohne optischen Sucher angeboten wird. Dann kam mein erster Test bei einer Hafenrundfahrt und strahlendem Sonnenschein. Die Motive waren auf dem Monitor nur zu erahnen. Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und mit den Aufstecksucher zugelegt. Und bin sehr begeistert, Er liefert ein tolles Bild, ist um 90 Grad schwenkbar und die Kamera wechselt bei Annäherung des Auges automatisch vom Monitor zum Sucher. Das Bild ist deutlich größer, als bei eingebauten Suchern. Vermutlich ist aus Platzgünden so ein Sucher nicht in das Gehäuse integriert worden. Bleibt als Wermutstropfen der Preis. Aber ich bleibe erst einmal begeistert.

    1. Marc

      Hi Frank,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ja, die G3 x ist wirklich eine eierlegende Wollmilchsau.
      Platzgründe lasse ich für das Fehlen des Suchers nicht gelten. Wenn Sony in die deutlich kleinere RX100 einen Sucher einbauen kann, dann passt in die G3 allemal irgendwo einer rein.
      Aber klar, mit einem schwenkbaren Aufstecksucher, kann sowas nicht konkurieren, da hast du recht.

      Liebe Grüße,
      Marc

  7. Reiner

    Hallo Marc,

    toller Beitrag. Ich überlege sie zu kaufen, da ich den Aufstecksucher schon besitze.
    Ansonsten ist für mich die Panasonic FZ1000 eine echte Alternative, bzw. Konkurrenz.
    Stimmt es übrigens, dass viele Besitzer sich über das „klappernde“ Geräusch, welches wohl
    der Bildstabi auch im Nichtbetrieb verursacht wird ärgern, bzw. es als störend empfinden?

    Besten Dank.

    LG

    Reiner

    1. Marc

      Hi Rainer,
      danke!
      Ja stimmt, sie klappert, wenn sie aus ist. Hat mich auch erst gewundert. Stören tut es mich aber nicht und ich hoffe, dass sich Canon dabei etwas gedacht hat 🙂
      Wenn du den Sucher schon hast, würde ich nicht lange überlegen. Die 600mm machen richtig Spaß!
      Liebe Grüße,
      Marc

  8. Mike

    Ich schwanke schon seit Wochen zwischen der Sony RX 100 III und der G3X hin und her, aber nun tendiere ich zur G3X. Werde mir aber auch den Sucher dazu bestellen.
    Danke für den Test.
    Gruß Mike

    1. Marc

      Wenn du mit der Größe kein Problem hast, ist die G3x definitiv die universeller Kamera.
      Aber wenn du Richtung Sony geschaut hast, was ist mit der RX10?
      Sind zwar nur 200mm, dafür lichtstärker und du hast einen Sucher.
      Liebe Grüße,
      Marc

  9. Thomas

    Hallo Marc,
    bin eben zufaellig ueber Deine Seite gestolpert.

    Jaa, ich habe lange auf dieses Canon Produkt gewartet.

    Bin eher der „point and shoot“-Typ, verlasse mich gerne auf die „Auto“-funktion und habe auch keinen Bock Objektve mit herumzuschleppen. Habe bei Canon mal mit einer S5IS angefangen und bin ueber G9 zur G12, habe dabei jedoch immer nach meeeeehr Zoom gelechzt. Ich war dann kurz davor mir eine Sony RX 10 fuer den anstehenden Norwegen-Urlaub zuzulegen. Dann kam die Nachricht ueber die G3x. Kurzum bestellt und sie kam noch rechtzeitig vor dem Urlaub an.

    In Ergaenzung zu den sonstigenen Tests und technischen Daten:

    Erster Punkt: Klicker-die-Klacker, wenn die Kamera ausgeschaltet ist…..Keine meiner anderen Canons hatte das ( ist wohl die Bildstabilisierung)

    Zweiter Punkt: Die Kamera wird durchaus mit GPS-Tagging-Funktion beworben, nur: RTFM…..Dazu muss Dein GPS-faehiges Smartphone eingeschaltet sein und mittels WLAN permanent mit Deiner Kamera kommunizieren. Dies in Verbindung mit der geringen Akku-kapazitaet der G3 (nach ca 150 Fotos ist bei mir Schluss) und einem ebenfalls stromhungrigem Smartphone ist dann eigentlich nur als Werbegag zu sehen.

    Ich bin, wie oben erwaehnt ein Freund der „Auto“-funktion sowie der diversen Motiv-Programme, die Canon bei der G12 bietet und hatte gehofft, diese bei der G3 -und vielleicht noch mehr davon- wiederzufinden (Ich weiss, die Puristen bekommen gerade Magenschmerzen). Dieses sind leider die Funktionen ueber die die man wenig bish nichts bei den Tests von dpreview & Co. etwas findet. Im Ergebnis bietet die G3x hier weniger als die G12 und hat die Optionen hierfuer nun auch noch in zwei Einstellungspunkten versteckt.

    Generell hat die Kamera fuer mich eine leichte Tendenz zur Ueberbelichtung bei schwierigen Wetterverhaeltnissen ( Norwegen im Regen) und bei schoenem Wetter werden die Bilder ein wenig zu „quietschig“ ( bei „Auto“-Stellung)

    Die beiden Drehraeder sind schoen, nur warum muss ich fuer die ISO-funktion wieder in irgend ein Bildschirmmenue abtauchen (Ja, ich weiss, C1 und C2 schaffen hier etwas Abhilfe).
    Abgesehen davon, sind die Raeder bei meiner G12 leichtgaengiger.

    Meine G12 hatte einen Dreh- und schwenkbaren Monitor. Ich hatte gedacht, die Loesung der G3x reicht mir aus.
    Fazit: Nein, sie reicht mir nicht.

    Ein Touchmonitor ist toll und die Moeglichkeit, den Focus damit zu verschieben, ist sicherlich eine feine Sache aber wirklich nutzen tue ich diese Funktion nicht. Abgesehen davon, dass ich mir jetzt nch eine matte Schutzfolie fuer das Display besorgt habe um die Fettflecken und Fingerabdruecke etwas zu reduzieren. 😉

    Eine nette Besonderheit findet sich auf der Unterseite der Kamera, wo man statt einem zwei Stativ-Befestigungspunkte findet. Damit hat man auch die Moeglichkeit einen Quick-Snap-adapter fuer das Stativ zu befestigen, der (zumindest bei mir) zusaetzlich ueber eine kleinen Dorn verfuegt, der dann in der zweiten Befesigungs-aufnahme verschwindet.

    Ach und der Blitz (Gluehwuermchen)…. Canon hat sich wohl gedacht, bei dem dicken Bommel von Linse muessen wir den Blitz hoeher plazieren um Abschattugen zu reduzieren. Aber nee, so nicht! Dieser kleinen Mini-Pipi-Klapperatur traue ich kein langes Leben zu….und ausserdem bleibt das Problem mit den Abschattungen. Positiv ist allerdings, dass man den Blitz selten braucht (…vielleicht hat die G3x II dann kuenftig einen ausfahrbaren Selfi-stick mit eingebautem Blitz 😉

    Schliesslich die Sache mit dem nicht vorhandenen Sucher. Hier sollte der geneigte Interessent dann doch den elektronischen Sucher aus dem Zubehoerprogramm gleich mitordern. Wenn die Sonne auf das Display scheint, fotografiere ich quasi Blind.

    Und dann waeren wir bei den Abmessungen. Dies ist keine Hosentaschenkamera mehr. Damit landet sie dann zwangslaeufig wieder in einer Bereitschaftstasche. Sie ist zwar gemessen an Ihrem Zoomfaktor leicht und klein, dies wird jedoch mit dem Wegfall des Suchers und einer kleineren Batterie erlauft.

    Fazit fuer mich:
    Haette ich doch auf die Sony RX 10 II warten sollen = Sucher embedded?
    Haette ich vielleicht die FZ1000 lieber nochmals testen sollen= voll schwenkbarer Monitor?

    Antwort: Muss jeder fuer sich selber herausfinden. Ich werde jetzt mit der G3x leben allerdings auch meine G12 behalten, welche ich eigentlich nun bei i-baehhh einstellen wollte.

    (Sorry fuer die Umlaute)

    Thomas

    1. Marc

      Hallo Thomas,
      spannender Kommentar! Das einstellen des ISO-Werts kannst du über das Drehrad hinten aktivieren und dann mit dem Rädchen an der Oberseite steuern, das finde ich ganz OK. Kann man aber sicher auch anders konfigurieren.
      Ich selbst nutze die Motiv-Programme nicht. Ich werde den Artikel aber ergänzen und auf die vorhandenen Programme eingehen.
      Was ich doof finde ist, dass es im reinen Automatik-Modus keine RAW-Files gibt. Das lässt sich aber mit der Programmautomatik simulieren.
      Das Klackern stört mich gar nicht. Ist halt so 🙂 Kann man nur hoffen, das Canon sich etwas dabei gedacht hat!
      Den Blitz nutze ich auch nicht, ich bin der Meinung, das der eingebaute Blitz nur im Notfall genutzt werden soll. Aber das mit der Abschattung werde ich mir auch angucken. Danke für den Hinweis!
      Liebe Grüße,
      Marc

  10. Christina {MrsBerry}

    Ich hatte auf der Photokina (ist schon ein Jährchen her) die Canon G7x in der Hand und war schnell begeistert, was diese kleine Kamera alles kann. Schon aufgrund des Gewichtes hätte ich sie gern als Zweitkamera. Zudem bin ich auf der Suche nach einer Kamera für die kleine Miss – aber für beides, Zweitkamera oder Kinderkamera, ist sie mir leider doch etwas zu teuer. Aber hübsches Ding 🙂

    Liebe Grüße
    Christina

    1. Marc

      Hi Christina,

      mein Sohn hat seit er 3 ist eine Pentax Optio W60. Schon ein paar Jährchen alt, funktioniert aber.
      Das beste: Stabil wie Sau und wasserdicht!
      Der macht damit in der Zwischenzeit ganz gute Bilder. Sein Spezialgebiet sind Selfies mit blöd gucken 🙂

      Liebe Grüße,
      Marc

  11. Stefan

    Hi Marc,
    ich habe derzeit eine Canon SX50HS. Bis einige Kilometer Entfernung sind die 1200mm genial. Aber weit entfernte Objekte, so ab 40km leiden unter Aquarelling. Außerdem vignettiert das Objektiv je nach Licht ab ca.600mm sehr stark und unregelmäßig.
    Ich fotografiere am liebsten bei Fernsicht und in der Dämmerung bzw Sonnen auf und untergang.

    Wie macht sich die G3X bei wenig Licht (5.6 ab 180mm ist ziemlich blöd) ? Wäre die G3X eine Alternative ?

    Grüße Stefan

    1. Marc

      Hi Stefan,
      die SX50HS kenne ich selbst nicht, aber wenn ich mir die Daten angucke, dann vergleichen wir hier 12 Megapixel bei einem 1/2.3″ Sensor und 1200mm mit 20 MP an einem 1″ Sensor bei 600mm. Die Daten sprechen auf jeden Fall für die G3x.
      Ich konnte nichts negatives an der kleinen Blende finden. Das läuft bei mir unter: Ist halt so, dafür gibt’s die 600mm 🙂
      Der Bildstabi reißt auch einiges raus.
      Zu 40km Entfernung kann ich dir nichts sagen. Sowas schaffe ich hier nicht. Der TV-Turm sind „nur“ 16.5km.
      Ich kann dir aber ein Bild vom Mond anbieten, das sind ein paar km mehr 🙂 Vielleicht kannst du damit etwas anfangen.
      Darauf siehst du auch die Vignettierung. Die hat die G3x nämlich auch. Wandert beim schließen der Blende aber immer weiter nach Außen. Das Bild ist f/11.
      Mond
      Hier das Bild nochmal 1:1 ausgeschnitten:
      Mond
      Das ist ein unbearbeitetes RAW aus der Kamera. Sorry für den Dreck auf der Linse 🙂

      Zum Thema wenige Licht:
      Bis ISO 1600 kann ich mit den Bildern leben. Ich finde allerdings, dass die Tiefen auch bei niedrigen ISO-Werten recht schnell anfangen zu rauschen.
      Hier ein Sonnenuntergang bei f/5 und ISO 400. RAW aus der Kamera. Einzige Anpassung: Tiefen +100 in Lightroom.
      Sonnenuntergang

      Wunder bei wenig Licht darfst du nicht erwarten. Aber dafür wurde die Kamera auch nicht gebaut.
      Ich finde, die 5.6 klingen schlimmer als sie es in der Praxis dann sind.
      Ohne die SX50HS zu kennen: Ich würde der G3X den Vorzug geben 🙂

      Ich hoffe ich konnte helfen!

      Liebe Grüße,
      Marc

  12. Stefan

    Marc,
    danke für die schnelle und aufschlußreiche Antwort. Mit dem Mond kommt die SX50 auch gut zurecht.
    Also würde mich die G3x wohl auch nicht von den Vignettierungsproblemen erlösen.
    Das Sonnenuntergangsbild sagt aber auch einiges. Eine Vignettierung konnte ich dort auch nachträglich nicht sichtbar machen, was schon mal gut ist. Allerdings finde ich es schon ganz schön verrauscht. Die Brennweite war so um die 100mm nehme ich an(?)

    Grüße Stefan

    1. Marc

      Waren ca. 135mm.
      Ja, das meinte ich mit den Tiefen, die früh rauschen. Die Pferde waren im Original aber fast schwarz.
      Bei ISO 125 sieht die Sache besser aus.
      Vorher:
      Vorher

      Nachher (In Lightroom Belichtung +1, Lichter -50, Tiefen +100):
      Nachher

      Das waren 24mm f/9 1/1250s

      Liebe Grüße,
      Marc

  13. Voitl

    Habe mir die G3x vor einer Woche zugelegt. Aus meiner Sicht die einzige vernünftige Reisekamera am Markt wenn man mit etwas Besserem als einer Travelzoom durch die Gegend ziehen möchte.
    Über 2 weitere Mankos der Kamera bin ich erst nach Kauf gestolpert.

    Der Objektivring ist nicht mit der Zoomfunktion zu belegen…sehr schade da es doch nur eine kleine Softwareanpassung wäre.

    Und auch für eine Reisekamera finde ich die Panoramafunktion welche selbst mein Handy perfekt beherrscht als Grundvoraussetzung um eine Kamera auch Reisekamera zu nennen.

    1. Marc

      Da stimmt ich dir voll und ganz zu!
      Das Zoomen mit dem Objektivring wäre zwar schön, aber damit kann ich leben. Das die Panoramafunktion fehlt ist mir allerdings total unverständlich.
      Ich habe heute mit der Überarbeitung des Beitrags angefangen, beide Dinge stehen schon drin.

      Liebe Grüße,
      Marc

  14. Daniel Rosenfeld

    Hallo Marc,
    Bin per Zufall auf Deine Seite gestossen,vielen Dank,finde ich sehr gut.Bin mir am überlegen,die G3X zu kaufen.
    Habe die Nikon D600 mit div.Objektiven,Tele 70 – 200, f 4. als Kompromiss vom Gewicht her.Die 200 Tele sind mir zuwenig. Für Tiere u. Vögel zu fotografieren,möchte ich mehr Tele.Bei Nikon wird mir das zu schwer zum mittragen,und auch der Preis.
    Habe noch von Canon die S120 und G1X.
    Was meinst Du zu der neuen Panasonic Lumix FZ 300,mit 25 – 600 mm, zoom,und 1/2,3 Zoll sensor,mit Sucher,die Camera soll mitte September erhältlich sein ?
    Wird die Bildqualität wie bei der Canon G3X gut sein,mit dem kleineren Sensor ?
    Vielen Dank.
    Liebe Grüsse
    Daniel

    1. Marc

      Hi Daniel,
      man sieht ja an den Smartphones, dass die kleinen Sensoren immer besser werden. Als Ergänzung zur G1X finde ich eine Kamera mit „kleinem“ Sensor ganz in Ordnung.
      Ob die Bildqualität mit der G3X mithalten kann, kann ich dir nicht sagen. Da hat das Objektiv ja auch noch ein Wörtchen mitzureden. Der kleine Sensor wird sicherlich schneller an seine Grenzen kommen (Dynamikumfang/Hohe ISO-Werte).

      Aber wenn schon kleiner Sensor, warum dann nicht die Nikon COOLPIX P900? Da kriegst du 2000mm im Telebereich! Keine Ahnung ob man das braucht und ob man damit überhaupt arbeiten kann, aber es klingt auf jeden Fall richtig FETT 🙂

      Liebe Grüße,
      Marc

  15. Karin

    Hallo zusammen
    Hab mir heute die G3X zugelegt und habe wahrscheinlich eine echt doofe Frage dazu: Wie kann ich den Blitz einstellen? Sorry… Normalerweise stell ich mich nicht so doof an, aber irgendwie will der einfach nicht rauskommen wenn ich rechts auf den Blitz drücke.. :-/

      1. Karin

        Hallo Marc
        Danke für deine Antwort. Den hab ich ausprobiert. Der Blitz kommt dann zwar raus, allerdings löst er nur dann auch aus, wenn die Kamera der Meinung ist, dass es zu dunkel ist und der Blitz auch benötigt wird. Was aber, wenn ich selber entscheiden will, wann geblitzt werden soll und wann nicht? 🙂

  16. Marc

    Hallo Karin,

    phu da bin ich leider überfragt. Ich habe die Kamera in der Zwischenzeit nicht mehr hier (war ein Testmodel). Ich selbst nutze den Blitz nie… kannst du nicht mit dem Wahlrad hinten auf der rechten Seite den Blitz aktivieren?

    1. Karin

      Leider reagiert das Wahlrad nicht auf mein Drücken, ich kann den Blitz also auch dort nicht aktivieren… Naja, vielleicht finde ich’s plötzlich mal heraus 😉 Trotzdem danke für deine Hilfe!

        1. Karin

          Gemäss Bedienungsanleitung müsste es mir 4 Varianten bezüglich Blitz anzeigen. Bei mir kommen jedoch nur zwei (Blitz aus und automatisch). Hab mich jetzt an Canon gewendet 😉

          1. Marc

            In welchem Modus fotografierst du denn? An/Aus klingt nach Automatik-Modus. Die anderen Möglichkeiten kriegst du wahrscheinlich erst im P-Modus usw.
            Kann das sein?

  17. Karin

    Ja, ist tatsächlich so.. Im Auto-Modus ist nur automatisch oder aus möglich. Verwundert mich ein wenig, aber spielt ja keine Rolle 🙂 Hauptsache das Rätsel ist gelöst 🙂

    1. Marc

      Automatik halt, die nimmt dir alles ab.
      Im Beitrag habe ich aber einen Workaround dafür beschrieben. Fotografiere im P-Modus, mit Auto-ISO und Auto-Weißabgleich. Dann solltest du mehr Kontrolle über den Blitz haben.

      Liebe Grüße,
      Marc

      1. Patrick

        Hallo Marc,

        interessant zu hören, dass du die G3X nicht mehr hast? Lag es an der Bildqualität? Ich hatte auch die Chance, mir eine G3X zu kaufen, aber nachdem ich sie ausgiebig im Laden unter schlechtem Licht mit allen ISO Stufen und Brennweiten sowohl in RAW und JPG genutzt habe und dann eine Woche später bei einem Bekannten am Tag unter bestem Licht mit ebenfalls allen Brennweiten und JPG + RAW sowie allen ISO Stufen bis 3200, muss ich leider sagen, dass mir die Bildqualität ganz und gar nicht gefällt. Das war auch am Ende der Grund, dass ich meine Sony RX100 II wieder verkauft habe (ab der 2er sind die RX100er die besten 1″ Kameras von der Bildqualität und dem Objektiv her, gefolgt von der Sony RX10 7x optisch, den mittleren Modellen der Nikon 1 Serie und am Ende der Panasonic FZ1000 mit 16x (damit verbundene Nachteile werden aber später noch genannt)), obwohl die RX-er sowie die Pana FZ1000 mit dem 1″ Sensor die besten Rauschminderungsalgorithmen zusammen mit der 1er Serie von Nikon haben (außer den alten 1″ 10MP Sensoren, rauschten zu stark, gut sind J4, V3, S2, J5 wie die Sonys mit 20MP nur interpolierter Treppchen-Brei). Bei der G3X haben mich die Test-Samples auf allen Seiten im Netz (Russland, Amerika, Europa, Australien, Japan) ziemlich verstört – unscharfe Details, Brei in Texturen und Blättern, Verzeichnung des Objektivs ziemlich stark, kramphaft überschärfte, ausgefranste Konturen sowie wie Du und alle Tester bereits einstimmig gesagt haben, Rauschen bereits ab ISO200 in Farbflächen und allgemein in Flächen (was soll der Quatsch mit TOP Bildqualität bei vielen Testzeitschriften?). Selbst am Tag war für mich die Kamera nicht zu gebrauchen. Schock 2 war dann im Laden, dass man den dicken Ring vorne am Objektiv nicht für Brennweite umstellen programmieren konnte. Ich dachte, dass sei ein Scherz und probierte und probierte und fragte dann den Verkäufer und der hat mir dann gesagt, das bringt nichts, der G3X kann nicht am Ring vorne am Objektiv die Brennweite zugewiesen werden. Uff – NoGo. Das ist noch schlimmer wie die heutige Marotte, dass alle Objektive motorübersetzt sein müssen und entsprechend anfällig und lahm sind + zu kompakt Richtung Pancake gebaut werden, auf Kosten der Linsenabstände und damit der Bildqualität sowie auch Bedienung (ich reiß bald die bescheuerten Knöpfe zum Arretieren ab, wenn vor mir gerade ein interessantes Motiv ist). Gerade die Brennweite wird doch ständig verändert. Und das muss ratz-fatz gehen mit pfeilschnellem AF (jo, passt bei Nikon 1 System und MFT noch) – UND – sehr guter Bildqualität (MFT Game Over, 1″ bedingt, aber weiche, plastische organische, schöne und scharfe Bilder sind bei allen 1″ Systemen nur mit 10MP maximal möglich, dafür aber ist die ISO Performance bei Sony RX-ern 1″ und Nikon 1″lern bei Backlight Illuminated 1″ Sensoren der neueren Generationen bis ISO3200 möglich und noch praktisch nutzbar/druckbar im Vergleich zum rauschigen MFT System bsi max ISO1250 ~ 1600, was immer leicht defoksuierte und überschärfte Strukturen produziert (egal ob NR aus oder an, bringt alles NIX) + Schxxx 4:3 Quadrat-Format, was 2MP auf 3:2 verliert. Toll, 14MP anno 2016…). Also, mich verblüffte es, dass Sony und Nikon bei den 1″ Sensoren brauchbare Bilder produzieren (die Pana FZ1000 nur bis ISO1250 max, die G3X in keinem ISO Bereich) von 10-12MP (20MP schießen und auf 10MP reduzieren bringt das Gleiche wie gleich in der Kamera auf die echten 10MP des 1″ Sensors zu schalten). Dadurch, dass man aber auf Reisen Crops der Bilder machen will, landet man schnell nur noch bei 5MP und das ist zu wenig. Aus all den Gründen und tausenden von Euros Verlust durch die eigentlich überflüssigen Systemkameras bin ich letztlich wieder bei einer leichten DSLR gelandet, da es bei keinem Hersteller ein Objektiv gibt, was gut ab 10x optisch Spreizung Brennweitenbereich gut ablichtet. 3x Kits sind aber zu wenig. Deshalb 5,5-7x optisch idealer Kompromiss oder für Leute, die die Bilder nur privat brauchen 10-100er Nikon oder Sony RX10 (wieso wohl nur 7x max 😉 ?). Aber egal ob Systemkamera oder 1″ System – am Ende wiegt das 1″ oder MFT Ungetüm fast genauso viel wie eine kleine, leichte DSLR mit besserem Sensor und gutem, billigen 6x Objektiv, wobei die 6x mehr bringen, da mehr echte Auflösung gecroppt werden kann und man somit bei 12x am Ende landet bei dem Bildausschnitt der kleineren Sensoren. Die 1″ Sensoren sind schön, so lange ein 10x Objektiv max. mit Body 560g wiegt, betriebsbereit (Akku, Deckel und Karte drinnen) und doppelt so klein wie eine DSLR bei schnellem AF und gutem Softwarealgorithmus. Aber die 1″ Sensoren schaffen Details nur bis 10MP, somit werden sie immer nur gute Kompaktcams (mit hoher Lichtstärke damit ISO unten bleibt + etwas Zoom, damit man nicht zur Nikon A oder Ricoh GR oder Sigma Merrill greift) oder Zweitsysteme bleiben (Nikon 1 mit 10-100er, da FZ1000 und RX10 sowie G3X schon zu schwer sind. Klar, G3X hat 25x, macht aber keine guten Bilder und wiegt auch hübsche 750g ca. Meine DSLR ist keine 100g schwerer, die Bilder kann man aber verkaufen und beliebig bearbeiten). Viel teures Lehrgeld und die Moral der Geschichte – wie beim Auto – je größer der Hubraum, desto mehr direktes Drehmoment, mehr Spritverbrauch, aber auf lange Sicht stabiler Betrieb, da große Komponenten langsamer drehen müssen, um viel Newtonmeter bei bereits wenig Umdrehungszahl zu erzeugen im Gegensatz zu einem unter Druck stehenden kleinen Turbomotor oder überlasteten 3-Zylinder Sparmotor, die immer hoch drehen müssen und somit schnell verschleißen. Analog zu den Kameras – ich habe es in 10 Jahren bis heute nicht erlebt, dass ein kleinerer Sensor besser ist als der Nächstgrößere. Klar, die Objektive sind auch noch wichtig und bei gleicher Sensorgröße entscheidet dann noch die Signalaufbereitung intern in der Kamera etwas, aber die großen Sprünge in Bildqualität gibts nur mit großer Dynamik, viel Auflösungsreserve, viel Licht auf dem Sensor und hohem ISO Empfindlichkeitsbereichbereich, bis dass man bei 100% am Bildschirm das erste Rauschen sieht. Somit trennt sich am Ende für mich das Lager – ich höre es immer wieder bei Kundengesprächen und in Fachforen sowie User Ratings – Privat = 1 Zoll-Systeme bis 10x und kleine max. 3x APS-C CLC’s, die jeweils immer unter 600g bleiben. Das ist die Schallmauer, bei der sich kompakte Systeme langsam gegenüber klassischen DSLRs nicht mehr rentieren. Außerdem kosten am Ende die Kompaktsyteme mit mehr Brennweite gleich viel oder mehr Geld als eine DSLR mit gutem moderaten Zoom und Tele. Aus all den Gründen überlebt das RX100er System da Privat Hauptsystem und professionell Zweitsystem (klein, leicht,schnell, hohe Lichtstärke, Kit-Bereich, noch brauchbare Ergebnisse, nicht zu teuer). Ich bin für keine Firma, kenne sie alle und reagiere schon lange nicht mehr auf Berichte, nur auf eigene Erfahrungen. Es gibt Dutzende unglaublich teure Kameras, die nichts bringen. Man braucht nur den günstigsten Zugang ohne Schnickschnack zum besten Sensor und guten, preisgünstigen Objektiven. Trotzdem, die G3X hat mich aufgrund der Langsamkeit (Einschalten + Wippe als Zoom bei 25x? Da ist ja schon das Reh abgehauen.), dem Preis, dem Gewicht und der „berauschenden“ Bildqualität sowie am Ende sogar der noch sehr schlechten RAW Einbindung in bestehende Systeme, negativ gestimmt. Gut dagegen ist der Staubschutz und der angebliche Spritzwasserschutz (taugt der wirklich was?) sowie die Größe der Kamera (nicht so ein Klopper wie die FZ1000 oder RX10). Aber das ist insgesamt zu viel Geld für zu wenig Bildquali bei noch zu viel Gewicht. Selbst mit besserem Sensor, ein Suppenzoom bleibt ein Suppenzoom. Die Suppen-, äh Reisezooms werden Jahr für Jahr besser (die besten sind im Moment Pana 14-140 MFT und Sony e-mount NEX 18-200 + dazugehörige 1:1 Kopie von Tamron), aber sie können nicht die Physik überlisten – man sieht im Weitwinkel und moderaten Weitwinkelbereich einfach immer noch Randabdunklungen und recht starke Randunschärfen + keiner bedenkt, dass diese Objektive rauf und runtergefahrten werden = das sind echte Staubsauger und die saugen massig Staub zwischen die Linsen im Inneren es Objektivs sowie am Ende des Objektiv auf den elektrisch geladenen Sensor. Ist also nichts für 2 Jahre+ Nutzdauer. Recht teuer, wenn man bedenkt, dass diese Objektiv mehr als 2/3 Gesamtpreis des Systems ausmachen. Und wer nicht rechtzeitig wechselt, der darf halt reparieren lassen oder wäzt die Kosten auf die nachträgliche Arbeitszeit um im Post-Processing. Da finde ich die Kosten auf einmal sogar günstiger als die Arbeitszeit ;). Punkt für die G3X. Punkt aber wieder abgezogen, da man bei einem Fehler, das Objektiv nicht wechseln kann, sondern gleich die ganze Cam 🙁 … Jaja, wer liebt, der schiebt oder schleppt am Ende. Früher wars viel einfacher – einfach billige Travellerknipse immer dabei, kostet max 250 Tacken und alles paletti – 20x Zoom, brauchbar für private Din A4 Prints, eventuell mit Rumgefriemel pushbar auf Din A3 (den Unterschied zwischen 200dpi und 300 dpi erkennen sowieso die Wenigsten bei einer Betrachtungsentfernung von > 0,8m 😉 ).

        1. Marc Autor des Beitrags

          Hi Patrick,

          danke für den ausführlichen Kommentar.
          Die Kamera war nur ein Testmodell, welches ich von Canon gestellt bekommen hatte.
          Soo schlecht fand ich sie nicht, den Vergleich mit der RX10 verliert sie allerdings, da hast du recht.
          Recht hast du aber auch, dass die RX10 kaum noch einen Größenvorteil im Vergleich zu einer a6000 oder ähnlich hat.
          Ist einfach verzwickt und es gibt nicht DIE Kamera.
          Ich bin nach wie vor mir einer Sony a65 unterwegs und als 2. Kamera mit einer RX100 III (wobei ich die öfter nutze :)).

          Das eigentlich erstaunliche ist, dass die scheinbar selben Sensoren bei verschiedenen Kameraherstellern so unterschiedlich stark rauschen. Das hat mich bei der G3x tatsächlich erschreckt, weils bei der RX100 III wirklich viel besser ist.

          Nun ja… mal sehen, was die Zukunft so bringt.

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  21. Hans-Peter Ehrhardt

    Hallo , ihr Experten,
    habe eine G3X und bin insgesamt sehr zufrieden. Etwas stört mich aber. Es ist mir bisher noch nicht gelungen ein externes, nicht mit der G3X erzeugtes, Video (natürlich auf .mp3 konvertiert) auf der Kamera laufen zu lassen. Wer hat dazu einen Tipp? Habe die spezielle Namensgebung der G3X (MVI_0001.MP3) berücksichtigt und auch schon verschiedene Konvertprogramm-Einstellungen ausprobiert.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Phu, dazu kann ich leider auch nichts sagen, da ich keine G3X mehr hier haben.
      Aber war das nicht so, dass es ein JPEG als Videovorschau noch gibt? Vielleicht brauchst du das ja auch noch …

  22. Alexandra

    Hallo Marc

    Danke vielmals für deinen Testbericht, der hat mir echt gut geholfen! Ich wusste zwar vorher schon, dass das meine neue Reisecam werden könnte (meine DSLR ist mir mit dem ganzen Equipment zu schwer und umständilch)..

    Du hast ja geschrieben, dass bei der zusätzlichen Streulichtblende ein Filteradapter inbegriffen ist. Einen Polfilter könnte man dann also aufschrauben? Weil den würde ich schon recht vermissen (den Sucher auch, aber damit muss ich halt leben). Hast du in deiner Testphase auch mal versucht, die Verlaufsfilter zu nutzen? Das sollte ja eigentlich schon auch möglich sein, oder?

    Danke vielmals schon mal für deine Hilfe.
    Liebe Grüsse
    Alexandra

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Alexandra,
      ich habe den Filteradapter nicht selbst probiert, aber ich verstehe es genau so. Mit dem Ding bekommst du ein Gewinde für Filter und du kannst draufschrauben, was du willst.

      Viele Grüße,
      Marc

  23. Roland Forster

    Hallo Marc,
    Danke für die vielen Tipps. Ich habe erst kürzlich von der G12 auf die G3X gewechselt. Sie gefällt mir alles in allem sehr gut, nur ein Problem habe ich. Ich habe nämlich noch kein Programm gefunden, das meine RAW Dateien entwickelt. Auch das neueste Lightroom 6 erkennt die Kamera nicht. Ich arbeite mit einem Mac und mit der G12
    hat sich dann mein Photoshop für RAW Dateien automatisch mit einem Programm für RAW Entwicklung verlinkt.
    All das funktioniert nicht mehr. Hat jemand eine Idee wie ich das Problem lösen könnte, es wäre doch wirklich schade den RAW Modus nicht brauchen zu können. Besten Dank.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Roland,

      da kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen. Ich arbeite mit Lightroom CC und bei mir wurde alles wunderbar erkennt.
      Die einzige Lösung, die mir einfällt, ist das Tool von Canon zu verwenden (mir fällt nur der Name gerade nicht ein :().

      Viele Grüße,
      Marc

  24. Fredy

    Hallo Marc,
    habe zur Zeit eine Canon EOS 450D mit Standart 18-55 mm und als Zusatz ein Sigma Zoom 18-250 mm mit dem ich hauptsächlich fotografiere. Suche vorallem aus Gewichts- u. technischen Gründen eine neuzeitliche Kamera.
    Welche Kamera könntest du empfehlen: Canon P.Shot G3X / Panasonic FZ 300 oder FZ 1000.
    Gerne erwarte ich deine Empfehlung.

    Viele Grüsse
    Fredy

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Fredy,

      ich kenne die Panasonics auch nur vom Papier her, deshalb kann ich dir keine Empfehlung geben.
      Die FZ 1000 liegt von der Technik aber definitiv näher an deiner EOS als die FZ 300.
      Wenn dir die 600mm wichtig sind und du auf einen Sucher verzichten kannst, kannst du guten Gewissens zur G3 X greifen.

      Alternativ gibt es jetzt auch von Sony die RX10 III, die stellt alles bisher dagewesene in den Schatten, das gilt allerdings auch für den Preis.

      Viele Grüße
      Marc

  25. Dieter Henke

    Hallo Marc,
    der Abschnitt „Kein Laden über USB“ ist nicht schlüssig. Wo ist denn hier der Nachteil?

    Zitat:
    Canon PowerShot G3 X in der Praxis – Test & meine Meinung

    Die Nachteile der G3x

    Kein Laden über USB
    Dieser Vorteil wurde mir erst mit meiner RX100 bewusst.
    Der Akku kann in der Kamera bleiben.
    Du brauchst kein extra Ladegerät (das vom Smartphone reicht).
    Du kannst unterwegs mit externen Powerpacks laden.
    Du kannst im Auto laden.

    Kompliment. Informative Seite, die Du hier betreibst. Danke für Deine Tests!

    Viele Grüße
    DieterH

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