Warum das Smartphone die beste Immer-Dabei-Kamera ist

| Lesezeit ca. 11 Minuten

In diesem Artikel erfährst du, warum das Smartphone für mich die beste Immer-Dabei-Kamera ist. Ich weiß, eingefleischten Fotografen fällt es schwer zu akzeptieren, dass so ein kleines Ding aus der Hosentasche plötzlich der großen und teuren DSLR ans Bein pullert, aber Zeiten ändern sich, vielleicht kann dich der Beitrag ja davon überzeugen es doch auch einmal mit dem Smartphone zu probieren.
Inhalt:

Ich bin übrigens Marc, begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.
Mehr über mich, findest du hier. Und hier findest du meine aktuelle Fotoausrüstung.

Du hast Fragen, Anregungen...?
Schreib mir: marc@reisezoom.com

Dieser Beitrag ist das erste Mal am 27. Juli 2017 erschienen, damals hatte ich ein Samsung Galaxy S7 und war total angefixt von der Smartphone-Fotografie. Allerdings konnte ich auch 8 Nachteile auflisten, was gegen ein Smartphone als Kamera spricht.
Jetzt -- 3 Jahre später -- fotografiere ich mit einem Google Pixel 4* und es sind nur noch 5 Nachteile und selbst diese stehen teilweise auf wackligen Füßen.

Für mich steht deshalb fest, dass halbwegs aktuelle Smartphones definitiv Kompaktkameras ersetzen und je nach Anwendungsfall sogar auch DSLR bzw. DSLM Kameras. Schauen wir uns aber zunächst das Für und Wider an.

Meine Hassliebe zur Smartphone-Fotorafie als Video

Meine Hassliebe zur Smartphone-Fotografie und warum sie keine “richtige” Kamera ersetzt

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Gründe, warum das Smartphone die beste Immer-Dabei-Kamera ist

1. Immer dabei

Tatsächlich! Wer geht heutzutage noch ohne Telefon aus dem Haus? Ich habe das Ding fast immer dabei! 🙂
Deshalb zählt es auch nicht als zusätzliches Gepäck bei größeren Ausflügen oder Wanderungen, wo man sich genau überlegen muss, was man in den Rucksack packt und was nicht.

2. Günstig

Nein, gute Smartphones sind nicht unbedingt viel günstiger als gute Kompaktkameras (wenn überhaupt!), aber die Frage entweder/oder stellt sich ja gar nicht.

Höchstwahrscheinlich hast du eh ein Smartphone, es kostet also nicht extra und eines der Topmodelle zu kaufen anstatt eine gute Kompaktkamera + ein Smartphone ist nicht teurer.
Der Wertverlust ist allerdings höher! Jedoch sind Smartphones zwischenzeitlich so gut (auch der Kamera!), dass du nicht jedes Jahr auf das neueste Modell wechseln musst.

2. Passt in die Hosentasche

An den Edel-Kompaktkameras nervt mich, dass sie nur bedingt in die Hosentasche passen. Ohne extra Tasche geht es eigentlich nicht. (Einzige Ausnahme ist vielleicht die G9X von Canon oder der DJI Osmo Pocket).
Seit ich weiß, dass mir die Fotos meines Smartphones eigentlich ausreichen, genieße ich es ohne Gepäck unterwegs zu sein.
Früher hatte ich immer einen Rucksack mit meiner Fotoausrüstung dabei, aber diese Zeiten sind vorbei und das ist toll!

3. Schnell griffbereit (und einsatzbereit)

Nicht zu unterschätzen ist auch der Fakt, dass das Smartphone schnell aus der Hosentasche gezückt werden kann und es quasi sofort einsatzbereit ist. „Normale“ Kameras musst du auspacken (selbst eine G9X ist bei mir in einer Hülle und der Osmo Pocket hat mindestens einen Gimbal-Lock und braucht dann noch 5 Sek. zum Starten).

4. Bildqualität reicht in vielen Fällen aus

Natürlich lassen sich Unterschiede zwischen einem Smartphone-Foto und dem einer Edel-Kompaktkamera oder einer Systemkamera finden. Aber in vielen Fällen reicht das, was die Smartphone-Kamera liefert, reicht meist locker aus. Die Unterschiede sind oft nur auf den zweiten Blick zu sehen.
Für eine Immer-Dabei-Kamera reicht mir die Qualität. Starte ich zu einer Fototour, kann ich ja trotzdem die große Fotoausrüstung mitnehmen.

5. Bilder lassen sich sofort bearbeiten

Für die Bearbeitung auf dem Smartphone nutze ich Snapseed und Lightroom Mobile. Beides sind mächtige Tools und um Längen besser als das, was man mit manchen Kameras an »Bearbeitung« machen kann.
Natürlich funktioniert das auch mit Fotos einer größeren Kamera, dazu müssen diese aber zuerst auf das Smartphone übertragen werden.

6. Bilder lassen sich einfach teilen

Teilen kannst du auch die Bilder der Kamera, wenn du sie zuvor auf das Smartphone überträgst. Fotografierst du aber direkt mit dem Smartphone, entfällt dieser Schritt. Schnell, einfach und praktisch!

7. Bilder lassen sich automatisch in der Cloud sichern

Fotografierst du mit dem Smartphone, kannst du die Bilder direkt und automatisiert in die Cloud laden lassen.
Eine Datensicherung an einem anderen Ort, quasi on the fly. Sicherer geht es kaum!
Ich nutze dafür Google Fotos und die Adobe Creative Cloud.

Als Bonus bekommst du von Google Fotos immer wieder schöne Collagen, Erinnerungen und automatisch erstellte Filmchen. Das ist manchmal ganz nett. Ob das andere Dienste auch an bieten, weiß ich nicht.

google-photos-4-years-ago

Solche Erinnerungen sind doch schön. Das war Mallorca 2013.

8. Geotagging der Bilder

Auf Reisen fotografierte ich lange Zeit mit meiner guten alten Sony a65, weil sie einen GPS-Empfänger hat und die Geo-Koordinaten direkt in die Bilder schreibt.
Dieses Feature fehlt heute leider bei fast allen Kameras. Beim Smartphone ist es dabei!
Finde ich genial, vor allem, wenn man ständig unterwegs ist.

Ich weiß, moderne Kameras lassen sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln, um von dort die Geodaten abzusaugen … das geht bei meinen Canons total einfach, wäre ein GPS Modul direkt in die Kamera integriert -- wie beim Smartphone -- wäre es trotzdem besser.

9. Wasserdicht

Es ist zwar nicht jedes Smartphone wasserdicht, aber es werden immer mehr. Und selbst wenn es keinen offiziellen »Wasserdicht«-Stempel hat, so sind aktuelle Smartphones schon recht robust.

Damit ersetzt das Smartphone sogar Actioncams! Du kannst damit im Regen fotografieren, schwimmen, kitesurfen, paddeln …

Pixel 3 unterwasser

Dieses Foto habe ich ohne weiteres Zubehör mit dem Google Pixel 3 aufgenommen. Was will man eigentlich mehr?

10. Stabil

Hahaha, bei diesem Punkt muss ich lachen. Wer kennt die gesprungenen Displays von Smartphones nicht?
Trotzdem: Ein Smartphone ist stabiler als eine Edel-Kompaktkamera. Allein schon, weil es keinen anfälligen Objektivverschluss gibt.

11. Unscheinbar

Je kleiner die Kamera und je weniger eine Kamera nach »guten« Bildern aussieht, desto unscheinbarer ist sie.
Punkt für das Smartphone!

12. Lässt sich schnell aufladen

Keine Ahnung warum, aber alle meine Smartphones laden deutlich schneller als meine Kameras.

13. Fotografieren während geladen wird

Hast du schon versucht einen Timelapse über mehrere Stunden aufzunehmen? Oder stundenlang Sternspuren zu fotografieren?
Glaub mir, irgendwann fängst du dabei an, dir Sorgen über den leeren Akku deiner Kamera zu machen.
Es gibt Kameras, die du laden kannst, während du fotografierst. Die meisten können es aber ohne weiteres Zubehör nicht.
Beim Smartphone ist das überhaupt kein Problem!

Selbstversuch: Urlaub nur mit dem Smartphone

Bevor wir zu den Nachteilen kommen, möchte ich dir erst ein paar Bilder bzw. Videos aus der Praxis zeigen. Sowas sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Im November 2018 bin ich für ein paar Tage nach Mallorca geflogen und hatte als Selbstversuch nur mein Google Pixel 3 als Kamera eingepackt. In diesem Video fasse ich die Ergebnisse daraus zusammen:

Fotografieren mit dem Smartphone im Urlaub. Ein Selbstversuch mit Vor- und Nachteilen.

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Im Video sage ich, dass ich das nächste Mal wahrscheinlich wieder ein „richtige“ Kamera mitnehmen werde … tja, was soll ich sagen, ein paar Monate später bereiste ich Tunesien mit einem Rucksack voller Fotoausrüstung. Das wurde mir jedoch schnell zu doof, sodass ich irgendwann nur noch das Smartphone für meine Fotos nutzte. Außerdem war ich seit dem Selbstversuch oben noch öfters auf Mallorca unterwegs und ich hatte nur noch das Smartphone für Fotos dabei, für Videos nutzte ich bei diesen Touren den Osmo Pocket.

Hier mein Video aus Tunesien:

Welche Kamera für Urlaubsfotos? Minimalismus vs. Materialschlacht

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Puig Tomir Mallorca

So hast du mich vor dem Corona Lockdown auf Mallorca gewandert. Das Foto wurde mit dem Google Pixel 4 aufgenommen.

3 ALTE Gründe gegen das Smartphone

Ich sagte es oben schon, es hat sich etwas getan und es sprechen immer weniger Gründe gegen das Smartphone als noch vor ein paar Jahren. Die folgenden drei Gründe galten 2017 zwar noch, sind jetzt aber nicht mehr aktuell.

1. Kein oder nur wenig Zoom

Beim Zoom gab es die letzten beiden Jahre ein regelrechtes Wettrennen, dabei finde ich persönlich das gar nicht so wichtig. Mein Pixel 4 hat 2-fach optischen Zoom und 8-fach einen mehr oder weniger brauchbaren Digitalzoom.
Aber das ist nichts Besonderes mehr, ein Huawei P30 Pro schafft 10-fach optisch und dank hoher Auflösung 50-fach digital. Letzteres ist definitiv übertrieben, trotzdem ist zu wenige Brennweite kein Argument mehr gegen ein Smartphone als Kamera.

In meinem Vergleichs-Video des Huawei P30 Pro und Mate 20 Pro, siehst du gut, was in Sachen Zoom alles geht.

Huawei P30 Pro Kamera Test vs Mate 20 Pro

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Übrigens sind viele Smartphones nicht nur mit langen Brennweiten ausgestattet, auch Ultraweitwinkel-Objektive gehören fast schon zum Standard!

2. Schwächen bei schlechtem Licht

In der ersten Version dieses Beitrags habe ich noch gehofft, dass durch bessere Sensoren die Lowlight-Eigenschaften von Smartphones verbessert werden, dass ist durchaus der Fall, aber richtig große Sprünge hat die Software gemacht!

Die Nachtmodi moderner Smartphones liefern verblüffend gute Bilder aus der Hand. Wer ein Stativ hat, bekommt mit dem Astromodus noch einen unglaublichen Bonus dazu.

Das Stichwort „aus der Hand“ ist übrigens der wichtigste Punkt, da Smartphones mehrere Aufnahmen kombinieren, können unscharfe Bilder aussortiert werden. So sinkt die Wahrscheinlichkeit ein Bild zu verwackeln, ganz egal wie das Licht ist.

Einzig bei Videos und bei Bewegung im Bild haben Smartphones bei Dunkelheit noch Probleme.

pixel4-astromodus

Das Foto schoss ich bei suboptimalen Bedingungen mit dem Astromodus des Pixel4 am Strand von Can Picafort auf Mallorca

In diesem Video vergleiche ich noch die 1. Version der Nachtmodi, die waren schon gut, sind in der Zwischenzeit aber nochmals besser geworden:

Google Pixel 3 Nachtsicht vs. Huawei Mate 20 Pro Nacht-Modus: Test, Vergleich & erklärt

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3. Mangelnde Auflösung

Beim Zoom ist es schon angeklungen … wer will, kann mit seinem Smartphone in richtig hoher Auflösung fotografieren: das Huawei P30 Pro schafft 40 Megapixel, das Xiaomi Mi Note 10 sogar 108 Megapixel!

Klar sind das nur theoretische Werte, weil die Objektive das auch leisten müssen und die Auflösung nicht in allen Brennweiten zur Verfügung steht, es zeigt aber, dass das Argument mit der mangelnden Auflösung trotzdem nicht mehr zieht.

8 5 (wackelige) Gründe, warum das Smartphone NICHT die beste Immer-Dabei-Kamera ist

Hier kommen jetzt die 5 verbliebenen Gründe die gegen das Smartphone sprechen. Die Argumente stammen aus der ursprünglichen Version des Beitrags, damit du aber erkennst, was sich in den letzten Jahren getan hat, habe ich Anmerkungen in Grün dazugeschrieben.

1. Kein Klappdisplay

Hast du dich einmal an ein Klappdisplay gewöhnt, kannst du nicht mehr ohne leben.
Fotografieren aus der Froschperspektive oder weit über Kopf … mit einem Klappdisplay kein Problem, ohne wird es zum Blindflug.
Auch Selfies gelingen mit einem 180°-Klappdisplay viel besser, denn die Frontkamera sollte nach wie vor nur im Notfall genutzt werden.

Prinzipiell stimmt die Aussage mit dem Klappdisplay noch, auch das Argument mit den Selfies, allerdings sind die Frontkameras (analog zu den Rückkameras) in den letzten Jahren auch deutlich besser geworden.

Für solche Blödel-Schnappschüsse reicht die Frontkamera mehr als aus. Das Bild ist zugeschnitten, aufgenommen mit dem Google Pixel 4.

2. Keine haptischen Bedienelemente

Super an richtigen Kameras ist, dass sie haptische Knöpfe und Drehräder haben. So kannst du schnell und ohne hinzugucken die Einstellungen für die jeweilige Situation anpassen.
Beim Smartphone hast du fast nur virtuelle Bedienelemente.

Das stimmt zwar, allerdings fotografiert man mit dem Smartphone die meiste Zeit eh im Automatikmodus und die Motiverkennung + automatische, interne Nachbearbeitung sind so gut, dass man haptische Bedienelemente eher selten vermisst.

3. Feste Blende

Die Blende im Smartphone ist fix und immer offen. Du kannst damit also nicht die Lichtmenge regulieren, die auf den Sensor fällt, du kannst nicht die Schärfentiefe vergrößern und du kannst auch keinen Sonnenstern damit erzeugen.

Samsung hat zwar schon mit einer variablen Blende experimentiert, aber das war nix. Das Argument bleibt also weiterhin bestehen und wird sich so schnell wohl auch nicht ändern.

4. Schwächen bei geringer Schärfentiefe

Obwohl die Blende im Smartphone immer ganz offen ist, lassen sich damit Objekte praktisch nicht freistellen. Die einzige Ausnahme sind Nahaufnahmen und der Porträt-Mode.

An der Aussage hat sich zwar nichts geändert, aber der Portät-Mode ist zwischenzeitlich so gut geworden, dass er für viele Situationen ausreicht. Trotzdem, wer sich an schönem Bokeh ergötzen will, ist beim Smartphone an der falschen Adresse.

Unscharfe Hintergrund ist Fake … passt aber doch ganz gut, oder?

6. Umständliche Handhabung von Zubehör

Smartphones werden nicht gebaut, um Unmengen von Zubehör ranzubasteln. Es gibt kein Stativgewinde, kein Filtergewinde und keinen Blitzschuh.
Eine Immer-Dabei-Kamera muss das aber auch nicht haben!

Genau, eine Sony RX100 I-VII hat auch keinen Blitzschuh und kein Filtergewinde! Ein Mikrofon lässt sich problemlos an ein Smartphone anschließen und wer weiteres Zubehör anbringen will, nutzt einfach eine Stativklemme. Sobald Zubehör genutzt wird, ist die Größe bzw. das Packmaß der Ausrüstung eh nicht mehr ganz so wichtig.

Ein paar Beispielfotos

Das ist das Bourguiba Mausoleum in Monastir, und es ist eines meiner Lieblingsfotos, die ich mit dem Smartphone aufgenommen habe [Google Pixel 3]
Über meine Reise durch Tunesien gibt es übrigens einen eigenen Beitrag.

Puig Major auf Mallorca über den Wolken

Das ist der Puig Major auf Mallorca, aufgenommen mit dem Google Pixel 4.

Hotel Kronasar

Und das hier das Hotel Kronasar neben der neuen Wasserwelt „Rulantica“ in der Nähe des Europa Parks. Unser ganzes Video über Rulantica wurde übrigens ausschließlich mit dem Pixel 4 gedreht … wasserdicht halt!

Dieses Foto habe ich in einer Höhle auf Mallorca mit dem Pixel 3 aufgenommen. Am meisten begeistert mich bei diesem Foto, dass es nicht verwackelt ist, obwohl es für mich fast unmöglich war stillzuhalten.

Meine Meinung

Achtung! Es geht hier um eine Immer-dabei-Kamera, das Smartphone wird noch lange nicht eine Systemkamera mit großem Sensor und teurem Objektiv ersetzen.
Eine herkömmliche Kompaktkamera kannst du aber getrost zu Hause lassen und stattdessen mit dem Smartphone fotografieren.
Ja, das heißt tatsächlich, dass ich dir nur noch in Ausnahmefällen zu einer Kompaktkamera raten würde, generell ist das Smartphone die bessere Wahl.

Die Edel-Kompaktkameras mit 1”-Sensor und lichtstarkem Objektiv sehe ich derzeit zwar noch vor den Smartphones, es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis dieser Rückstand aufgeholt wird.
Das würde ich im Jahr 2020 so nicht mehr unterschreiben. Klar haben die Edelkompakten Vorteile gegenüber des Smartphones, aber auch genug Nachteile, sodass ich (ich wiederhole mich) nur noch in Ausnahmefällen zur Edelkompakten raten würde.
Einzig die Bedienung: Ein Smartphone wird nie viele haptischen Knöpfe und Drehräder haben und ein Klappdisplay ist auch äußerst unwahrscheinlich.

Als Immer-Dabei-Kamera taugt ein Smartphone mit guter Kamera definitiv. Besitzt du eh schon eine große DSLR oder Systemkamera, dann würde ich zusätzlich nicht noch in eine Edel-Kompaktkamera investieren, stattdessen ist der Griff zum Smartphone tatsächlich besser.

Als Immer-Dabei-Kamera nutze ich fast nur noch das Smartphone. Wenn ich vorher schon weiß, dass ich in eine Situation komme, die sich damit nur schwer meistern lässt, nehme ich eben eine andere Kamera mit. Das ist dann aber nicht mehr der Einsatzzweck einer »Immer-Dabei-Kamera«.