Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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Tunesien ist die schnellste und günstigste Möglichkeit, um von Deutschland aus in eine andere Kultur einzutauchen. In diesem Beitrag erzähle ich dir von meinen Highlights um die großen Touristenzentren entlang der tunesischen Mittelmeerküste. Bonus: Alle Fotos sind mit dem Smartphone geschossen!
Inhalt:

Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. acht Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

Transparenz-Hinweis:
Zu dieser Reise wurde ich vom Fremdenverkehrsamt Tunesien eingeladen. Die Reise wurde komplett gesponsert. D.h., bis auf Trinkgelder, Getränke und ein paar persönliche Ausgaben, hatte ich keine Kosten.

Sehenswürdigkeiten von Hammamet, Monastir & Mahdia [Fotografieren in Tunesien]

Während meiner Reise durch Tunesien habe ich die „große“ Kamera schnell liegen lassen und fotografierte stattdessen ausschließlich mit meinem Smartphone (Google Pixel 3) und Vorsatzlinsen von Moment.

Mein Video zum Fotografieren mit dem Smartphone im Urlaub

Auf das Bild klicken, das Video startet dann direkt bei YouTube.

Ja, das Smartphone reicht in vielen Fällen aus. Aber darum soll es in diesem Beitrag gar nicht weiter gehen. Stattdessen zeige ich dir lieber Fotos von den Sehenswürdigkeiten Tunesiens rund um die großen touristischen Zentren. Alle Fotos sind mit dem Smartphone geschossen.

Die Highlights & Sehenswürdigkeiten von Hammamet

Der erste richtig große Stopp der Reise war Hammamet und ich wohnte direkt im ersten Highlight. Sicher nicht ganz billig, aber das Hotel LTI Les Orangers Garden Villas and Bungalows* ist wirklich toll. Fotografisch hat sich dort der Pool mit der Spiegelung der Palmen im Wasser gelohnt. Baden war ich allerdings nur im Meer, schöner Strand, warmes Wasser … was will man eigentlich mehr.

Wirklich schick: Der Pool des Hotels Les Orangers Garden ganz früh am Morgen

Das kulturelle Highlight vom Hammamet ist die Altstadt, bzw. die Medina. Sie bietet ein Sammelsurium von Gässchen, in denen man sich verlieren kann. Fotografisch lässt sich das Gassengewirr kaum einfangen, sowas muss man erleben.
In den Häusern leben ganz normal Menschen, zwischendrin gibt es immer wieder Shops, die ihre Produkte an den Mann oder die Frau (sagen wir einfach an den Touristen) bringen wollen. Die Verkäufer sind nicht aufdringlich, sodass der Spaß dadurch nicht gestört wird.

Ein Shoppingcenter ist die Medina von Hammamet nicht, trotzdem findest du immer wieder kleine Läden.

Viel spannender als die Läden sind die verwinkelten Gässchen der Medina.

Etwas nördlich vom Hammamet liegt die Stadt Nabeul. Dort besuchte ich einen Markt, der für Töpferhandwerk und Gewürze bekannt ist. Ja, das klingt nach tollen Fotos. Ganz so gut hat es mir aber nicht gefallen. Für den Markt sage ich: Kannst du machen, musst du aber nicht.

Nabeul musst du nicht unbedingt besuchen, aber einmal über den Markt schlendern tut nicht weh.

Die Highlights & Sehenswürdigkeiten vom Sousse

Auf dem Weg nach Monastir machten wir Halt in Sousse – der Perle des Sahel. Sahel heißt die Region zwischen Hammamet und Mahdia entlang der tunesischen Mittelmeerküste.

Sousse ist die drittgrößte Stadt in Tunesien und seine Medina gilt als Weltkulturerbe. Wegen unerträglicher Hitze strichen wir unsere Besuchszeit jedoch radikal zusammen, sodass ich gar nicht soo viel davon gesehen habe.

In Sousse begegnen dir immer wieder Mauern. Alte und ganz alte. Direkt daneben stehen jedoch moderne Läden und das Leben der Stadt pulsiert.

Den Kopf zu heben und die Häuser der Stadt genauer zu beobachten lohnt sich definitiv. Es finden sich überall schöne und spannende Motive.

Manchmal reicht aber auch ein Spalt in der Tür, um die Neugierde zu wecken. Ich kann sie leider nicht stillen. Ich habe nicht hineingeschaut.

Interessant ist auch das nördlich von Sousse gelegen Port El-Kantaoui, welches mich ein bisschen an El Gouna in Ägypten erinnert. Tatsächlich soll Port El-Kantaoui das Vorbild dafür gewesen sein. Das mag sein und es macht auch Spaß um die Marina zu schlendern, an den Glanz von El Gouna mit seinen teuren Hotels und Luxusyachten kommt es aber nicht heran.

Apropos Hotel: Wir übernachteten im Green Park Palace*. Auch das kann sich sehen lassen.

Nicht ganz so pompös wie in El Gouna, aber schicke Yachten findest du auch in Port El-Kantaoui.

Wenn es keine Yacht sein soll … Piratenschiffe gibt es auch! 🙂

Ein paar Minuten zu Fuß von Port El-Kantaoui entfernt findest du den Green Park Palace auch das Hotel muss sich nicht verstecken.

Die Highlights & Sehenswürdigkeiten von Monastir

Monastir überstrahlt meine komplette Reise durch Tunesien. Nach meinem Besuch vom Hammamet und den touristischen Highlights von Sousse, war mir eigentlich klar, dass auch Monastir eine Stadt mit großen und tollen Hotels (wir wohnten im Royal Elyssa Thalasso & Spa, aus meinem Zimmer habe ich diesen Timelapse aufgenommen) sein wird und hier und da einem kulturellen Highlight. Damit lag ich zwar nicht falsch, aber die kulturellen bzw. die fotografischen Highlights waren eine ganz andere Nummer.

Der Ribat (eine Art Festung) von Monastir ist das Wahrzeichen der Stadt und gilt als schönstes Ribat ganz Tunesiens.

Auch hier fällt es mir schwer, dieses mächtige Bauwerk in Fotos zu zeigen. Mich beeindruckte irgendwie alles, die Farbe, die Größe, die Aussicht … aber das beschreibt nicht, warum es mir so gut gefällt. Im Inneren findest du zahlreiche Räume, Gänge, Treppen, Tunnel … ich könnte stundenlang darin herumlaufen und immer wieder etwas Neues entdecken. Absolute Empfehlung!

Fun fact: Im Ribat von Monastir wurden einige Szenen von Das Leben des Brian gedreht. (Weitere Infos dazu gibt’s bei filmourismus.de)

Tatsächlich ist es um den Ribat herum eigentlich grün, aber je nach Blickwinkel …

… könnte man denken, dass Bauwerk wäre mitten in der Wüste errichtet.

Die Fotos lassen die zahlreichen Gänge, Treppen, Tunnel und Ebenen nur erahnen.

Auch nicht schlecht ist die Moschee neben dem Ribat.

Vom Turm des Ribats kannst du das nächste – eigentlich viel krassere – Highlight sehen: Das Bourguiba Mausoleum.

Habib Bourguiba war der erste Präsident Tunesiens und viel beliebter als sein Nachfolger Ben Ali. Das Mausoleum wurde schon zu Lebzeiten errichtet. Neben dem Sarg und einer Ausstellung über Habib Bourguiba, beeindruckt der mächtige Vorplatz und das grandiose Gebäude.

Im und um das Bourguiba Mausoleum hätte ich mich genauso lange aufhalten können wie im Ribat. Das Bauwerk ist grandios und wunderschön.

Symmetrie! 🙂

Tunesien ohne Kamel geht nicht. Tatsächlich habe ich während der Reise aber nur zwei gesehen. Eines auf dem mächtigen Vorplatz das Mausoleums, das andere wartete am Strand von Hammamet auf solvente Kundschaft.

Die Highlights & Sehenswürdigkeiten von Mahdia

Den südlichsten Punkt unserer Reise bildete das auf einer Landzunge gelegen Mahdia.
Viel Zeit, um den Ort zu erkunden hatte ich zwar nicht, trotzdem merkte ich sofort, dass Mahdia (zumindest vorne auf der Landzunge) ein anderes Flair ausstrahlt als die anderen tunesischen Städte.

Entlang der Strände vom Mahdia – die übrigens als schönste Strände Tunesiens gelten (mir hat der Strand von Hammamet jedoch besser gefallen), reihen sich zwar auch große und bestimmt tolle Hotels, aber die sind ein ganzes Stück weg vom Zentrum auf der Landzunge. Dort ist alles kleiner und schnuckliger. Es gibt schön Gässchen, Cafés und Reasturants. Ein Hammam und natürlich auch einen Markt. Und ja, ich bin wieder so weit und sage, dass es sich durch Fotos nicht einfangen lässt.

Vom Flair her hat mir Mahdia auf jeden Fall am besten gefallen.

Um dieses alte Tor am Meer kommst du in Mahdia nicht herum. Es ist eine Art Wahrzeichen und deshalb schon tausende Mal gemalt.

Gemälde vom Tor findest du z.B. in der Galerie d’Art in einer der vielen Gassen von Mahdia.

Von den Gassen Mahdias (links) ging es zurück zum Flughafen Monastir und von dort wieder nach Hause.

Tunesien: Mein Fazit

Vor meiner Reise wusste ich gar nicht so recht, was ich von Tunesien erwarten sollte. Zumal ich tendenziell eher die touristischen Hochburgen während der Hauptsaison meide. Aber ich weiß jetzt, dass der Juni in Tunesien gar nicht als Hauptsaison gilt … warum auch immer, die Wassertemperatur ist angenehm und die Luft fast schon zu warm. Also perfekt!

Und viel interessanter: In Tunesien setzen viele Hotels auf ein All-Inclusive-Angebot, was auch angenommen wird. Das führt dazu, dass die meisten Besucher des Landes den ganzen Tag innerhalb der Hotelanlage verbringen und die Sehenswürdigkeiten alles andere als überlaufen sind.
Das ist zwar schade für die Restaurants und Shops außerhalb der Hotels, führt aber dazu, dass du auch während der Hauptsaison ohne Gedränge die Sehenswürdigkeiten genießen kannst.

Das allerbeste ist aber die andere Kultur, das ist schließlich immer spannend. Kein anderes Land kannst du von Deutschland aus so schnell, einfach und günstig erreichen wie Tunesien und dann direkt in eine andere Kultur eintauchen.
Tunesien ist muslimisch geprägt und liegt in Afrika. Beides merkst du sofort und beides macht einfach nur Spaß … um das zu erleben, musst du allerdings das Hotel verlassen! 😀

Meine Foto-Learings in Tunesien

Über die Sache mit dem Smartphone hatte ich oben schon kurz gesprochen, außerdem behandle ich es ausführlich im Video. Die benutzte Technik ist aber das Eine, was du daraus machst und wie du die Bilder hinterher bearbeitest, ist das Andere.

In Tunesien hatte ich die meiste Zeit viel Sonnenlicht, harte Schatten, klare Luft und helle Bauwerke. Genau dieses helle – fast schon überbelichtete – hat mir so gut gefallen, dass ich angefangen habe meine Bilder sogar noch heller zu machen. Vielleicht entwickelt sich daraus ja ein eigener Stil. Ein Video zu dem Thema habe ich auf jeden Fall schon veröffentlicht.

Auf das Bild klicken, du wirst dann direkt zu YouTube weitergeleitet.

Leider wirst du bei vielen Fotos mit einem einfachen Preset nicht weit kommen. Ein Grund warum du in Tunesien schnell merkst, dass du in Afrika bist, ist der Müll. Es liegt überall Müll herum. Für uns sensibilisierten Jutetaschen-Deutschen ist das manchmal schwer zu ertragen (und vielleicht auch ein Grund, warum manche die blitzeblanke Hotelanlage nicht verlassen).

Für Fotos heißt das aber, dass du sie von vielen störenden Elementen bereinigen musst … auch dazu habe ich ein Video erstellt.

Auf das Bild klicken, um das Video bei YouTube zu sehen.

Weiterlesen?

In Tunesien war ich nicht allein unterwegs. Mit mir waren auch andere Blogger auf der Reise. Hier die Beiträge:


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Offenlegung:
Zu dieser Reise wurde ich vom Fremdenverkehrsamt Tunesien eingeladen. Der Beitrag enthält Affiliate-Links zu booking.com.

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