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Sony RX100 V – meine Meinung [+ Vergleich mit der RX100 IV]

Na sowas, da stellt Sony ganz nebenbei die 5. Generation der RX100 Reihe vor.
Klar bin ich bei solch einer Meldung aus dem Häuschen und klar ist die RX100 V eine klasse Kamera … trotzdem bin ich etwas enttäuscht.

Aber der Reihe nach.

Die wichtigsten technischen Daten der RX100 IV & V

Sony DSC-RX100M5 und Sony DSC-RX100M4
RX100 V RX100 IV
Abmessungen (BxHxT)101.6 x 58.1 x 41.0 mm
Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte299g298g
SensorExmor RS 1" mit Phasen-AFExmor RS 1"
Brennweite (KB)24-70mm
max. Blendef/1.8
min. Blendef/11
Belichtungszeit1/32000s – 30s
LCD Schwenkbar180/°45°
Display Größe3" (4:3)
Auflösung Display (Pixel)1.228.800
Optischer Sucherja
Auflösung Sucher (Pixel)2.359.296
Wasserwaageja
Internter Bildstabilisatorja
BildprozessorBIONZ X
ISO-Empfindlichkeit80 – 12.8000
Zubehörschuhnein
Mirkofoneingangnein
Kopfhörerausgangnein
Video Bitrate4k 100MBps (XAVC S)
ND Filterja
Wi-Fi & NFCja
Serienaufnahme 24 Bilder / Sekunde16 Bilder / Sekunde
GPSnein
Anzahl Fokuspunkte3150
Akkulaufzeitca. 220 Bilderca. 280 Bilder
Preis*1047,01€799,95€

* Stand der Preise: 22.05.2017
Die vollständigen technischen Daten findest du auf Sony.com.

Sony RX100 V vs. RX100 IV – was kann die Neue besser

Der Autofokus

Die größte Neuerung der RX100 V ist der Sensor mit Phasenvergleichs-Autofokus. Darauf befinden sich 315 Phasendetektions-Punkte, die 65% des gesamten Bildausschnitts abdecken.

Diese AF-Punkte sorge dafür, dass die Kamera …

  1. extrem schnell fokussiert (Sony spricht von 0.05 Sekunden) und
  2. den Fokus über weite Teile des Bildes präzise nachführen kann.

Im Video siehst du schön, wie der neue AF arbeitet:

Der Speicher & die Geschwindigkeit

Sony spricht von einem »front-end LSI«, beschreibt aber nirgends, was das überhaupt sein soll.
Schlussendlich kann es sich bei dem neuen Schaltkreis nur um einen Zwischenspeicher handeln, dem sogenannten Buffer.
Dieser führt dazu, dass die Kamera bis zu 24 Bilder / Sekunde in Raw und JPEG schießen kann und das bis zu 150 Bilder am Stück.

Das ist irre!

Die höhere Geschwindigkeit führt auch dazu, dass einzelne Bilder schneller vom Sensor gelesen werden, was den Rolling-Shutter-Effekt reduziert.

Noch bessere Videos

Filmst du in 4k, ließt die Kamera einen Bereich von 5028 x 2828 Pixeln aus und erstellt daraus das 4k Video. Das soll zu mehr Details führen.
Außerdem wird der Fokus – dank dem Phasenvergleichs-AF – besser nachgeführt und auch bei Videos wurde der Rolling-Shutter-Effekt nochmals reduziert.

Die maximale Aufnahmedauer am Stück bleibt bei ca. 5min.

Im HFR-Modus kannst du weiterhin Zeitlupen mit bis zu 1000 Bilder / Sekunde aufnehmen. Neu ist, dass du das doppelt so lange machen kannst, als bei der RX100 IV. (Also 8, statt 4 Sekunden im Modus Aufnahmezeit-Priorität).

Generell reicht die Zeit bei der RX100 IV aber auch aus.
Hier ein Video, welches mit der RX100 V aufgenommen wurde:

Weitere Videos gibt es hier und hier.

Grundsätzlich hat sich am Slow-Motion-Modus aber nichts geändert, so dass alles Gesagte aus meinem Test der RX100 IV weiterhin Gültigkeit hat.

Weitere Vorteile der Sony RX100 V

Sensor und Bildprozessor

Den 1″ Sony EXMOR RS Sensor, kennen wir aus der RX100 IV und RX10 II und III. Für die RX100 V hat man dem Sensor ein Update spendiert und 315 Phasenvergleichs-AF-Punkte darauf installiert.
Früher hatte man noch Angst, dass die AF-Punkte die Bildqualität beeinflussen, spätestens seit der a6300 sollte klar sein, dass das nicht stimmt.
Die Bild- und Videoqualität des Vorgängers konnten überzeugen, so dass das bei der RX100 V nicht anders sein wird.

Mit dem Binoz X ist ein Bekannter (und bewährter) Bildprozessor verbaut, diesem steht aber ein größerer Buffer zur Verfügung, was die krassen Zahlen beim Serienbild und die längere Aufnahmedauer bei der Zeitlupe bringt.

Außerdem soll die Bildqualität besser sein (hier gibt es einen Vergleich), ob das nur für JPEGs oder auch für Raw gilt, muss sich noch zeigen.

Größe und Gewicht

Auch wen die Kamera schon wieder schwerer geworden ist und mit 299 g gerade so die 300er Marke verfehlt … Für das, was die Kamera leistet, sind Abmessungen und das Gewicht in Ordnung.

Sucher

Ob du einen Sucher brauchst oder nicht, ist Geschmackssache.
Ich finde den elektronischen Sucher der RX100-Serie super.
Warum?

  • Du kannst auch bei grellem Licht dein Motiv optimal erkennen.
  • Fotografieren mit dem Sucher ist »direkter« als mit dem Display. Du siehst dein Motiv, die Infos der Kamera und sonst nichts.
  • Du kannst die Kamera ruhiger halten.
  • Du kannst das Bild hinterher kontrollieren ohne störende Reflexionen.

Laden per USB

Dass du die Kamera per USB laden kannst, ist in der Zwischenzeit fast Standard. Finde ich super und ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen.

Klappbares Display

Bei der RX100 kannst du das Display um 180° nach oben klappen = Selfiemodus und um 45° nach unten. Da bleiben kaum Wünsche offen.

Automatischer ND-Filter

Mit einer minimalen Belichtungszeit von 1/32.000 wird es selten zu hell sein.
Kurz belichten, ist aber nicht immer das Mittel der Wahl. Der eingebaute ND-Filter in den RX-Kameras hilft dir dabei.

Selbstverständlich kannst du den ND-Filter auch manuell steuern!

Nachteile der Sony RX100 V

Kein Touchscreen

Alle Konkurrenten der RX100 haben einen Touchscreen, mit der a6500 hat Sony in der Zwischenzeit sogar eine Highend-Kamera mit Touchscreen im Programm. Warum man der RX100 V diesen vorenthält, ist und bleibt mir ein Rätsel.

Kein GPS

Eine RX100 ist keine Studiokamera, sie wird gebaut, um mit ihr unterwegs zu sein. Für mich sind die Edel-Kompaktkameras die besten Begleiter im Familienurlaub. Da ist es super, wenn die Bilder sofort mit GPS-Koordinaten getagget werden. Leider kann das die RX100 V nicht.
Wenn du das willst, musst du über Umwege gehen. Es gibt externe GPS-Logger, oder du benutzt dein Smartphone.

Das Objektiv

Ich habe lange überlegt, ob ich das Objektiv als Nachteil bezeichnen soll. Denn eigentlich ist es kein Nachteil, ganz im Gegenteil, das Objektiv sorgt in jeder Situation für gestochen scharfe Bilder!

Wenn ich mir aber die Fragen anschaue, die an mich herangetragen werden (»reicht der Zoom?«) und wenn ich mir die Objektive der Konkurrenz angucken, dann hinkt Sony hinterher.

Die Panasonic LX10 hat minimal mehr Brennweite und mehr Lichtstärke (f/1.4). Und Canon hat die G7 X (Mark I und II) mit deutlich mehr Brennweite ausgestattet (100 mm).
Außerdem geht beim Zoomen die Blende langsamer auf f/2.8 zu, als bei der RX100.

Meine Meinung zur Sony RX100 V und was ich mir von einer Edel-Kompaktkamera wünsche

Ich sagte es oben schon, die RX100 V ist bestimmt eine super Kamera. Aber für mich geht die Entwicklung bei Sony in die falsche Richtung.

Es werden immer mehr Features in das Gehäuse gepackt, die gar nicht nötig wären. Dadurch werden die Kameras teuer und schwer, das muss doch nicht sein!

Klar ist solch ein flotter Autofokus klasse, aber brauchst du das?
Bei über 13.000 Fotos mit der RX100 III in den letzten 1.5 Jahren habe ich immer wieder etwas vermisst, einen schnelleren Autofokus aber nie!

Die 24 – 70 mm des Sony-Objektivs bringen dich selten in Situationen, in denen du solch einen Autofokus brauchst. Tiere und Sport wirst du damit nicht so oft fotografieren, da fehlt die Brennweite und für den Alltag reichte mir persönlich der Autofokus der alten RX100 locker aus.

Verstehe mich nicht falsch, ich will den Phasenvergleichs-Autofokus nicht verteufeln, aber ich frage mich: Wo ist der Touchscreen, wo ein neues Objektiv?

Die Konkurrenz schläft nicht!
Canon verkauft mit der G7x Mark II eine verdammt gute Alternative zum günstigen Preis und Panasonic stellt sich mit der Lumix LX15 ein Pferd in den Stall, das der RX100 Paroli bietet.

Beide Konkurrenten haben einen Touchscreen und mehr Brennweite. Die LX10 kann sogar Video in 4k aufnehmen und beide Kameras sind günstiger als die Sonys!

Mag sein, dass die Video-Features super sind, aber ist die RX100 in erster Linie nicht eine Fotokamera?

Ich kenne mich bei Videos nicht gut genug aus, aber ich bezweifle, dass ernsthafte Videografen zur RX100 greifen. Kein Mikrofoneingang, kein Kopfhörerausgang, kein Touchscreen …

Was ich mir wünsche

Egal ob das jetzt eine RX100 VI wird oder eine neue Serie, die von mir aus RX200 heißt, ich wünsche mir mehr »Back to the Roots«.
Eine Kamera, die grandiose Bilder schießt, klein und leicht ist und trotzdem noch halbwegs gut zu bedienen ist.

Ich wünsche mir …

  • einen Touchscreen
  • geringes Gewicht
  • Hosentaschentauglich
  • integriertes GPS
  • universelles Objektiv

Vieles davon kann die RX100 schon, es wäre also ein Leichtes eine Kamera mit diesen Eigenschaften zu bauen. Von mir aus kann der Blitz weggelassen werden. Um Gewicht zu sparen, würde ich sogar auf das nach unten klappbare Display verzichten (nach oben muss schon sein!). Auch 4K muss eine Fotokamera nicht können und selbst die Zeitlupe wäre zwar ein tolles Gimmick, aber wirklich nötig ist diese nicht.

Die Konkurrenten der RX100 V

In der Größe und mit dieser Leistung gibt es wenig Konkurrenz … eigentlich gar keine.
Kannst du aber Abstriche machen, findest du bei Sony, Panasonic und Canon Alternativen zur RX100 V.

Die RX100 III und IV

Seit der RX100 III hat sich das Gehäuse der RX100 praktisch nicht verändert. Sucher, klappbares Display und Objektiv sind identisch.

Die größten Unterschiede zur RX100 IV habe ich oben schon beschrieben:

  • Phasendetektions-AF
  • Geschwindigkeit und Buffer

Die RX100 III ist bei allem langsamer und bietet keine 4k-Videoaufnahmen.

Die RX100 III und IV bei Amazon.de:

Verwandte Beiträge:

Die Panasonic Lumix LX15

Mit der Lumix LX15 konnte ich auf der Photokina etwas herumexperimentieren und sie begeisterte mich sofort.

Ganz kurz, die LX15 kann und hat:

  • 4K Video
  • Touchscreen
  • 10 Bilder / Sekunde
  • Brennweite 24 – 72 mm
  • Offenblende f/1.4 – f/2.8

Die LX15 kann nicht und hat nicht:

  • Sucher
  • Display nach unten klappen (Alternativ kannst du die Kamera aber auf den Kopf stellen.)
  • Super-Slowmotion
  • Belichtungszeiten < 1/ 16.000 Sek.

Weitere Informationen zur Kamera findest du bei Panasonic.com.

Die Canon G7x Mark II

Die G7x Mark II stand mir 4 Wochen für einen Test zur Verfügung und ich lernte die Kamera lieben.
Klar kann sie vieles nicht, dass eine RX100 IV oder V kann, aber das muss sie auch nicht!

Ganz kurz, die G7 X Mark II kann und hat:

  • Full-HD Video
  • Touchscreen
  • 8 Bilder / Sekunde
  • Brennweite 24 – 100 mm
  • Offenblende f/1.8 – f/2.8

Die G7 x Mark II kann nicht und hat nicht:

  • Sucher
  • Super-Slowmotion
  • Belichtungszeiten < 1/ 2.000 Sek.

Hier gibt es die Canon G7 x Mark II bei Amazon.de.

Verwandte Beiträge:

Die Canon G9 x

Die G9 x ist die kleinste Kamera mit 1″ Sensor, die ich kenne.
Sie ist irre leicht und irre klein und genau das sind ihre Vorteile.

Ansonsten hat die G9x im Vergleich zur RX100 fast nur Nachteile. Keine 24mm, nicht so viel Lichtstärke, schlechter zu bedienen …

Geht es dir in erster Linie aber um die Größe und das Gewicht, solltest du die G9 x genauer unter die Lupe nehmen.

Hier gibt es die Canon G9 x bei Amazon.de.

Verwandte Beiträge:

Zusammengefasst

Mit der RX100 V hat Sony ein kleines Wunderwerk vorgestellt, einen Autofokus, der dem der a6300 bzw. a6500 praktisch in nichts nachsteht, 24 Bilder / Sek. Serienbild in Raw und nochmal verbesserte 4K Videoaufnahmen in der Kamera lassen eigentlich keine Wünsche übrig.

Mir geht die Entwicklung jedoch in die falsche Richtung. Ich habe mir eine RX100 III gekauft, weil diese …

  • für ihre Größe gute Fotos schießt,
  • in die Hosentasche passt,
  • halbwegs leicht ist,
  • einen Sucher hat und
  • universell einsetzbar ist.

All das kann die RX100 V, vieles davon besser. Aber brauchst du das?
Wäre es nicht besser, eine Profi-Kompaktkamera zu bauen, die robuster ist, leichter und kleiner anstatt immer neue, abgefahrene Dinge einzubauen, die der normale Benutzer gar nicht braucht und dann noch einen astronomischen Preis zu verlangen?

Verstehe mich nicht falsch, die Kamera ist genial … für mich ist eine RX100 III oder die Konkurrenz mit der LX15 bzw. G7 X Mark II aber näher an den Bedürfnissen des Users.

Du willst die Kamera trotzdem?

Quellen

Meine wichtigsten Quellen für diesen Beitrag:

Sobald mir ein Testmodell zur Verfügung steht oder weitere Informationen bekannt werden, wird der Beitrag überarbeitet.

Updates des Beitrags:

  • 13.10.2016 Link zu Vergleichsbildern zur RX100 IV, G7 X MII und Lumix LX100 hinzugefügt.
  • 13.10.2016 5 min maximale Aufnahmedauer bei Videos hinzugefügt.
  • 07.12.2016 Konkurrenten angepasst, Details & Quellen ergänzt.

Was denkst du über die Sony RX100 V?


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50 Kommentare zu “Sony RX100 V – meine Meinung [+ Vergleich mit der RX100 IV]

  1. JAN

    Hallo und danke für deinen Bericht.
    Ich sehe hier überhaupt keine wesentlichen Verbesserungen zur IV.
    Kann man jetzt in 4K länger als 5min filmen, denn das wäre interessant.
    Mit 1200 € sehe ich hier die Schmerzgrenze überschritten für diesen Kameratyp, da diese relativ schnell verschleissen im Vergleich zu DSLR.
    Übrigens, der Sucher in der IV ist echt Mist, mir ist beim „Rausploppen“ des Suchers die Optik entgegengesprungen, „Made in China“-Feeling bei einer Kamera für 1000€.
    Jetzt ist die Kamera in Reparatur…

    Schöne Grüsse aus Teneriffa.

    Jan

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Jan,

      zur Aufanhmedauer habe ich bis jetzt leider keine Infos gefunden. Der Autofokus ist bestimmt eine Wucht, aber du kennst den AF der IV ja und weißt, dass der an sich auch sitzt.

      Das mit deinem Sucher ist natürlich Mist! Da kann ich bei meiner III überhaupt nicht klagen, der macht mir einen soliden Eindruck und hat in der Zwischenzeit auch schon sehr viel mitgemacht.

      Viele Grüße
      Marc

  2. Klaus Abraham

    Hallo Marc,
    ebenfalls vielen Dank für Deinen Bericht. Mir ging es ähnlich, als ich von den neuen Möglichkeiten der RX 100 V gelesen hab: ein bisschen enttäuschend. Allerdings finde ich gerade die Möglichkeiten der schnellen Fokussierung sehr wichtig. Ich habe wie Du kleine Kinder und die Kamera immer dabei. Als größten Nachteil meiner bisherigen RX 100 III habe ich die oft zu langsame Fokussierung empfunden. Mich hat daher gewundert, dass das für Dich bisher kein Problem war.
    Mit besten Grüßen
    Klaus

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Klaus,

      interessantes Feedback! Das wundert mich jetzt allerdings schon, ich kann mich da wirklich nicht beschweren.
      Dann weiß ich jetzt aber, auf was du sparst! 😀

      Viele Grüße
      Marc

  3. Martin Birnbacher

    Hallo,

    Lieber eine grundsolide Canon Powershot G1X Mark 2 .Sie ist zwar größer und schwerer unterstützt kein 4K ist aber meiner Meinung nach besser verarbeitet und einfacher zu bedienen.Braucht man wirklich immer die neuesten Technologischen „Spielereien“?Was bringt mir 4K Video wenn ich nur 5 Minuten Filmen kann,weil dann die Kamera wegen zu hoher Wärmentwicklung den Modus beendet.Zum verarbeiten der 4K Videos bräuchte man dann noch einen neuen leistungsfähigen PC,neue Speicherkarten, einen UHD Fernseher.
    Gruß Martin

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Martin,

      sehe ich an sich genau so und bemängele das im Beitrag ja auch. Klar sind größerer Kameras leichter zu bedienen, aber dafür sind sie halt größer und nicht ganz so leicht zu transportieren. Mir persönlich ist die G1X II zu groß … obwohl es eine tolle Kamera ist, ohne Frage!

      Die 5min Grenze bei 4k finde ich nicht so wild, wer ernsthaft filmt, dreht selten länger als 5min am Stück … aber wie schon im Beitrag geschrieben, wer ernsthaft filmt, greift eh nicht zur RX100 V … von daher ist dein Einwand auch wieder richtig, wozu muss die das dann können!?

      Nun ja… warten wir es mal ab, ob irgendwann mal wieder eine richtige FOTOkamera auf den Markt kommt.

      Viele Grüße
      Marc

      1. Daniel

        Naja….also ich filme mit der iv in 4k und ärgere mich immer wenn ich das stativ nicht dabei habe…die v hat den is auch im 4k modus…. für mich ist die kleine saugeil und immer dabei. Ich bin viel unterwegs in afrika und da fällt man einfach nicht mit auf…
        Am mac mit 64 GB Ram und FCPX ist das dann alles ein Kinderspiel…
        Jetz hab ich das dilemma mit der rx 100 v oder lieber die alpha 6500 mit dem zeiss zoom f4…und die alte iv er behalten???
        Dafür geb ich dann mein alpha 7ii mit loxia2/35 dem 24/70 zeiss her…

        Schrecklich schön, die aspha- falle
        Daniel

  4. Martin Henke

    Was mich bei meinen Fotos in der Vergangenheit oft störte, ist, dass ich den Fokus selten genau auf die Augen bekomme. Mit der RX100 MK V ist nun der Augen-Autofokus automatisch aktiv, wenn ein Gesicht erkannt wird (wenn ich die Specs richtig verstanden habe). Bei den Vorgängern musste man das wohl manuell aktivieren. Ich weiß zwar nicht, wie gut und genau die Funktion funktioniert, für mich ist die aber ein ganz nettes Feature, wenn meine Fotos von Menschen dadurch besser werden.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Martin,

      wo hast du das mit dem Eye-AF gelesen?
      Bei der MK IV musstest du die Funktion einer Taste zuweisen, wenn du beim Fokussieren dann auf die Taste gedrückt hast, versuchte die Kamera auf die Augen scharfzustellen.
      Das ist bei den wenigen Tasten der RX100 natürlich Quatsch, wäre also tatsächlich eine Fortschritt, wenn das ab jetzt auch ohne Taste geht.

      Viele Grüße
      Marc

      1. Martin

        Hallo Marc,
        das steht unter „vollständige technische Daten“. http://www.sony.de/electronics/cyber-shot-kompaktkameras/dsc-rx100m5/specifications Recht weit unter bei der Ausstattung-> „AF mit Augenerkennung im AF-C-Modus“. Das mit der Taste bei den Vorgängern dürfte wohl dafür gesorgt haben, dass die Funktion höchst selten genutzt wurde… Ich zumindest hätte da nicht extra eine Taste für belegt (und auch das muss man ja erstmal wissen).

        Gruß
        Martin

        1. Marc Autor des Beitrags

          Hallo Martin,
          AF-C Modus heißt in dem Fall nur, dass der Eye-AF auch mit Nachführautofokus funktioniert. D.h., wenn du den Auslöser halb heruntergedrück hast, verfolgt die Kamera die ausgewählte Stelle und fokussiert bei Bewegung neu.
          Das ist auch schon gut und macht absolut Sinn, das sagt aber leider nicht, dass du den Eye-AF einfach dazuschalten kannst, wie die Gesichtserkennung.
          Mal sehen, ob es dazu bald weitere Infos gibt. Im Moment finde ich nichts dazu.

          Viele Grüße
          Marc

          1. Martin Henke

            Hallo Marc,
            da ist in der Tat was dran… Da es keine Infos dazu gibt wird sich das wohl erst in der Praxis zeigen.

            Gruß
            Martin

          2. Martin

            Also der Punkt hat mir keine Ruhe gelassen. Deshalb habe ich beim Sony-Support noch einmal nachgehakt: „Guten Tag, ist es bei der RX100M5 möglich, dass der Augen-Autofokus sich immer automatisch aktiviert, wenn ein Gesicht erkannt wird? Oder muss man den wie bei den Vorgängern manuell über eine zugewiesene Taste aktivieren?[…]“.

            Darauf erhielt ich folgende Antwort: „[…]Tatsächlich verfügt die Kamera über einen automatischen Augenfokus, damit Sie sich mehr auf die Kompsition konzentrieren können.[…]“.

            Ich bin gespannt, wie gut das in der Praxis funktioniert. Wenn sich die Funktion bewährt, wird die M5 zu einem Kaufkandidaten für mich.

            Schöne Grüße
            Martin

          3. Marc Autor des Beitrags

            Hm … heißt das jetzt auch wirklich, dass es ohne Button geht?
            Das wäre wirklich super.

            Danke und viele Grüße
            Marc

          4. Martin Henke

            Ich hatte die Kamera kürzlich im Geschäft in der Hand und dort sah es auch danach aus. Seit dem ich die 5er in der Hand hatte weiß ich nicht mehr, warum ich die kaufen sollte. Zum Fotografieren reicht nach wie vor die 3er, ggf. die 4er wenn man 4K-Video will. Nach der letzten Preissenkung eine Überlegung wert, vor allem wenn man „für den Fall der Fälle“ ausgerüstet sein will.

          5. Marc Autor des Beitrags

            Hi Martin,
            danke für das Feedback. Mal sehen, ob Sony das merkt und die RX100 VI wieder eine richtige Fotokamera wird.

            Viele Grüße
            Marc

  5. Rainer R

    Was mir an der MK V definitiv fehlt:
    – ein Touchscreen, ohne ist ein No-Go
    – mehr Brennweite, z.B. 24-100mm
    – ein etwas größere Sucher
    Da die Kamera bei 4K nicht den ganzen Sensor nutzt, ist die Frage, ob auch der Weitwinkel ab 24mm für 4K Video zur Verfügung steht. Wenn nicht wäre dieses auch ein No-Go.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Rainer,
      jetzt wo die a6500 eine Touchscreen bekommen hat, wird die RX100 VI wohl auch einen kriegen … ich finde das auch ein Unding, dass die RX100 V ohne Touchscreen daherkommt.
      Der Sucher ist schon ok so wie er ist. Ist ja schließlich eine super kleine Kamera und größer möchte ich das Ding wirklich nich haben.

      Zum Crop bei 4k, das ist natürlich eine gute Frage. Bei der RX100 IV meine ich keinen Crop gesehen zu haben … ich kann es aber nicht zu 100% sagen, weil ich die Kamera nicht mehr hier haben.
      Im HFR-Modus wir allerdings tatsächlich gecropt.

      Viele Grüße
      Marc

  6. Udo

    Hallo Marc,
    Die UVP der Rx100IV ist nun bei Sony auf 1049 gesunken. Dein link zu Amazon in dem Vergleich der technischen Daten führt zu „dubiosen“ Anbietern, die eine IV für 653€ anbieten („vor kaufen bitte kontaktieren mich“). Kann das geändert werden, oder wird immer der günstigste Anbieter angesteuert ? Einige Saturnläden verkaufen die IV nun in OVP für 899€, der Preisverfall setzt ein…
    Grüße Udo

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Udo,

      899€ ist natürlich ein Hausnummer, bin Mal gespannt, wie das weitergeht. Im Prinzip gibts ja keinen Grund mehr die MK4 zu kaufen … außer halt der Preis.

      Ich lande bei dem Link beim ganz normalen Angebot von Amazon. Keine Ahnung, ob das Mal so Mal so ist.
      Warum Amazon gegen die Abzocker aber nichts unternimmt ist mir ein Rätsel.

      Viele Grüße
      Marc

  7. Daniel

    Hallo zusammen,

    werde mir dieses Jahr auch noch eine neue Kompaktcamera zulegen. Habe allerdings das luxuriöse „Problem“ welche es denn sein soll.

    Aktuell in der Auswahl sind Panasonic LX-15, Panasonic TZ101, Canon G9X, Sony DSC-RX 100 (evtl. IV oder V). Die DSC-RX1 bzw. DSC-RX1R kommt allein schon wg. Preis nicht in Frage.

    Worauf es mir ankommt:

    Schnelligkeit, guter Fokus, Touchscreen nicht so wichtig da ich den bei meiner „grossen“ Kamera selten nutze, Videofunktion wird gern mal genutzt, Kamera sollte auch bei wenig bis sehr wenig Licht noch was leisten können.

    Was könnt ihr mir empfehlen bzw. was ist mal näher zu betrachten?

    Vielen Dank!

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Daniel,

      das ist wieder die klassische Eierlegende Wollmilchsau 🙂
      Was mich wundert, warum steht die G9x in deiner Liste aber nicht die G7x Mark II. Die hat einen größere Blende und ist damit besser bei schlechtem Licht, auch die TZ101 würde ich von der Liste streichen, wenn es dir um Lichstärke geht.
      Von den Daten her finde ich die LX15 sehr spanned, bis auf einem 5min Kurztest hatte ich die aber noch nicht in der Hand, ansonsten klingt das für mich nach einer RX100 III oder einer G7x II, wenn du kein 4k brauchst.

      Viele Grüße
      Marc

  8. Hans-Georg Luedecke

    Habe die M5 jetzt erst seit einer Woche.
    Entweder ist das Teil defekt angekommen oder der Energiehunger ist grenzenlos. Ich kann den Abgang der Batterieladung minütlich verfolgen. Nach 15 min. und ca. 30 Fotos ist nur noch ein Balken da. Voll aufgeladen, das gleiche Dilemma. Andere Batterie eingesetzt, wieder das Gleiche.
    Bei meiner RS100 M1 konnte ich wirklich mehrere Hundert Fotos schießen. Mit der M5 ist das wohl onmöglich.
    Beim Versuch, ein 4K-Video aufzunehmen, ging die Batterie nach 30 sec. total in die Knie, roter Strich durch.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hm, das kann irgendwie nicht sein.
      Ich habe leider noch kein Testmodell von Sony, aber das klingt definitiv nach einem Fehler. Sowas kann man doch nicht verkaufen.
      Ich würde die Kamera an deiner Stelle umtauschen.

      Viele Grüße
      Marc

  9. Bernhard Vollmer

    Hallo Marc,

    ich habe deinen Beitrag zur M5 tatsächlich erst heute entdeckt, obwohl ich doch eigentlich deinen Newsletter erhalte ..

    Ich habe seinerzeit die M4 nach meinem ersten Videoprojekt sofort wieder verkauft, weil sie dieses Fokussierproblem hat und reihenweise nicht wiederholbare Szenen unbrauchbar waren. Nach einigen Monaten Lumix LX100 kam jetzt die M5, die hauptsächlich diesen einen großen Minuspunkt der Vorgängerin ausgemerzt hat. Die Lumix ist wieder verkauft, die M5 aus England für schlanke 930 Euro geliefert – und ich bin glücklich über eine perfekte, reisetaugliche 4k Kamera. Die Videoqualität ist traumhaft, den fehlenden Touchscreen zum Wählen des Fokuspunktes kann ich verschmerzen. Diesen hätte ich vorher sowieso nur gebraucht, weil die Kamera den Fokuspunkt nicht schnell genug (oder gleich garnicht) selbst gefunden hat, und diese Anforderung besteht mit dem neuen Autofokussystem ja jetzt nicht mehr.

    Fakt ist: für einen Videomenschen wie mich gibt es keine auch nur halbwegs vergleichbare 4k Cam dieser Größe und dieser Videoqualität. Die Lumix ist nah dran, aber halt doch schwerer und etwas größer. Canon kennt 4k gleich gar nicht.

    Als Schwebestativ bin ich beim Crane M gelandet, dessen Größe perfekt mit der RX100 harmoniert und zusammen mit dieser die Traumlösung schlechthin bietet für mobiles Filmen in Maximalqualität. Ich habe hier eine Rezension zu dieser Kombination geschrieben (bitte entfernen, wenn der Link nicht erwünscht ist):
    https://www.amazon.de/dp/B01M8M6CUA/ref=pe_1604851_66412761_cm_rv_eml_rv0_dp

    Schöne Feiertage wünscht
    Bernhard

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Bernhard,
      ok, bei Videos kann das sein. Da will ich mich jetzt auch endlich etwas mehr reinfuchsen. Mal sehen, wie weit ich komme 🙂
      Ich habe jetzt eine LX15, die finde ich vom ersten Eindruck her auch schon ziemlich gut. Einen Touchscreen will ich echt nicht mehr missen.

      Viele Grüße
      Marc

      PS: Sinnvolle Links zum Thema sind hier immer gerne gesehen.

      1. Bernhard Vollmer

        Die LX15 war tatsächlich auch erst die Kamera meiner Wahl. Eine Videoqualität auf Augenhöhe mit der RX100 IV/V, ein brauchbarer Autofokus, nah an der V dran, Abmessungen und Gewicht praktisch identisch, bei Dunkelheit vermutlich etwas rauschärmer (weniger Pixel bei gleicher Sensorgröße) und das alles für knapp 500 Euro weniger. Die Entscheidung wurde mir aber vom Crane M abgenommen, das eine Fernsteuerung für die Sony anbietet, für die Panasonic aber nicht. Da jede Bedienung direkt an der Kamera die Gefahr eines Wackelns mit sich bringt und die Bedienung der Sony vom Schwebestativ aus dieses Risiko vermeidet, war die Wahl klar ..
        LG, Bernhard

  10. Juergen

    Hallo Marc,
    dein Bericht ist wie immer sehr informativ und hilft bei Kaufentscheidungen. Ich habe mir inzwischen die Mark 5 zugelegt und bin begeistert. Der Handgriff ist ein muss, auch eine Displayschutzfolie sollte obligatorisch sein. Bis jetzt habe ich an der Cam nichts zu bemängeln, man weiß ja vorher, worauf man sich einlässt. Die 5 min. 4k-Filmzeit stört mich nicht, da ich selten lange Sequenzen drehe. Der fertige Film entsteht sowieso am Schnitttisch. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die 4k-Bildfrequenz von 25(30)fps. Da sollte man schon beim Filmen langsam fahren und schwenken wegen des Ruckelns. Ein Stativ ist wohl das Beste für ein ruhiges 4k-Video, zumal die Stabiwirkung weniger, als in HD ist. Schöner wären 50(60)fps – aber das ist Zukunftsmusik.
    Ich habe mittels aufgeklebter Farbpunkte (neonfarbenes Klebeband) auf die Video- und Menütaste mein Handling unglaublich verbessern können. Szenario: Man gebraucht die RX bei wenig Licht und möchte ein plötzlich eintretendes Ereignis filmen. Oje – wo war den gleich mal die Movietaste? Entweder fühlen und fummeln, oder die Cam in Sichthöhe halten und auf die Rückseite sehen… Optisch auffallende Farbpunkte auf den Tasten führen zu schneller Treffsicherheit, sowohl beim Filmstart, als auch beim Ende. Das klingt banal, hilft aber nach mehreren verwackelten und/oder verpassten Drehanfängen, die Bedienung zielsicherer zu machen.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Jürgen,

      das mit dem farbigen Punkten glaube ich sofort! Das ist eine super Idee.

      Mehr als 25 bzw 30p liefert Momentan aber nichts bezahlbares, oder? Selbst die a6500 ist in der Hinsicht nicht besser.

      Viele Grüße
      Marc

  11. Robert Müller

    Man sollte aber auch berücksichtigen, dass Sony die RX100 I bis V parallel anbietet. Und selbst die RX100 I scheint sich noch gut zu verkaufen. Möglich ist diese Modellvielfalt vermutlich nur deswegen, *weil* eben viele Gleichteile eingesetzt werden (I und II teilen sich das Objektiv, III bis V teilen sich Objektiv und Gehäuse, II bis IV teilen sich den Sensor). Insofern ist die Modellpolitik aus betriebswirtschaftlicher Sicht durchaus nachvollziehbar.
    Die 1-Zoll-Kompatkameras von Canon sehe ich eher nicht als Konkurrenz. Die Canon G9X scheint ziemliche Objektivprobleme zu haben (Ränder sind nur in einer einzigen Zoomstufe scharf). Auch die G7X II hat mit Schärfeproblemen zu kämpfen, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt.
    Die Lumix LX15 klingt sehr interessant, und ich würde ihr vermutlich den Vorzug gegenüber der RX100 III bis V geben, weil ich persönlich keinen Sucher benötige und dieses doch recht teure Feature deswegen auch nicht bezahlen möchte. Wer hingegen unbedingt einen Sucher braucht, für den sind RX100 III bis V auch weiterhin mehr oder weniger konkurrenzlos.

    1. Juergen

      Interessanter Beitrag.
      Zitat: „Die Lumix LX15 klingt sehr interessant, und ich würde ihr vermutlich den Vorzug gegenüber der RX100 III bis V geben“. Das ist die ewige Frage, worauf man bei einer Cam Wert legt. Möchte man die wirklich beindruckende Zeitlupenfunktion und noch schnellere Serienbilder, ist die Lumix nicht 1. Wahl. Als „Sonnenanbeter“ (viel Sommer, See und Meer) geht es bei mir persöhnlich nicht ohne ND-Filter – auch das bietet die LX15 nicht an. Displays – auch mit weißen Pixeln – versagen bei Sonne. Da ist ein Sucher recht wichtig. Man sieht, jede Cam hat ihre Vorzüge und/oder Nachteile. Trotz des guten Fokus‘ der LX15 legt die RX100V mit der Phasendetektion noch einmal zu. Das macht sich besonders bei der Videofunktion positiv bemerkbar. Wie bekannt, ist dazu der Sensor neu entwickelt worden, der 315 Detektoren auf seiner Sensorfläche integriert hat.
      Der Dauerwunsch nach einem Touchscreen ist verständlich, besonders, weil man den Fokuspunkt händisch verschieben kann. Aber wie soll das bei Sonne praktikabel sein, wenn man das Display schwer erkennt? Außerdem kommen Leute mit großen Händen bei 3″ Displays in Trefferschwierigkeiten. Ich weiß, wovon ich rede. Trotzdem ist es gut, dass Sony bei den Kompakten Konkurrenz bekommt und sei es nur beim Preis.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Ich habe es ja tatsächlich getan und mir vor Kurzem eine Panasonic LX15 gekauft und bin nach anfänglichen Schwierigkeiten (da ist einfach alles anders!) schwer begeistert.
        Vieles ist durchdachter als bei der Sony. Aber ja, der fehlende ND-Filter schmerzt natürlich. Ohne Sucher geht es aber bestimmt. Letzten Sommer war ich viel mit der G7x II unterwegs und das ging erstaunlich gut.

        Ich teste jetzt noch eine Weile, dann kommt ein ausführlicher Bericht zur LX15.

        1. Juergen

          Es ist natürlich sehr interessant, durch Testberichte genaueres über die Konkurrenz zu erfahren. Ich freue mich darauf. Die Sache Display und Sonne ist stark vom Anwender und dessen Physiologie abhängig. Meine Augen sind recht helligkeits- und blendungsempfindlich. Wenn man in den Schatten fotografiert (und das soll man ja), steht die Sonne halt immer in Richtung Display. Die Wiedereinführung von Suchern in den Kompaktbereich empfand ich als eine der wichtigsten Gebrauchswerterhöhungen und Filmen ohne Sucher ist noch einmal schwieriger, da die Motive in der Regel nicht statisch vor dem Objektiv liegen. Aber wie schon gesagt, das Schöne an der Produktvielfalt ist es, sein für sich geeignetes herauszusuchen. Und da hilft uns Marc dabei… 🙂

          1. Robert Müller

            Neben der Physiologie des Anwenders kommt es auch einfach darauf an, wo und was genau man fotografiert. Wenn man z.B. vornehmlich in geschlossenen Räumen fotografiert (wo ja große Sensoren und lichtstarke Objektive besonders vorteilhaft sind), dann spielt die Sonne in aller Regel überhaupt keine Rolle.

      2. Robert Müller

        Stimmt schon: Die Phasendetektion der RX100 V ist ein echter Pluspunkt. Aber die RX100 V kostet eben auch mal locker 50% mehr als die LX15. Da kommt man dann schon ins Grübeln.
        Dass es darauf ankommt, worauf man bei einer Kamera wert legt, stimmt natürlich ebenfalls. Wobei man es noch etwas weiter zuspitzen kann: Es kommt darauf an, wo, was und wie genau man fotografiert. Die Wertschätzung spezifischer Austattungsmerkmale ist eine unmittelbare Folge dieser Gewohnheiten.
        Dass ein „Sonnenabeter“ Kameras mit Sucher und ND-Filter bevorzugt, ist absolut nachvollziehbar. Ebenso nachvollziehbar ist allerdings, dass diese Austattungsmerkmale für Aufnahmen in geschlossenen Räumen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Analog dazu ist eine Zeitlupenfunktion sicherlich außerordentlich nützlich, wenn man Sportvideos oder dergleichen anfertigen möchte. Wer hingegen bevorzugt spielende Kleinkinder filmt, dem wird dieselbe Zeitlupenfunktion naturgemäß wesentlich weniger wichtig erscheinen.

        1. Marc Autor des Beitrags

          Schön gesagt und genau deshalb ist es gut, das Sony in den letzten Jahren im Segment der Edel-Kompakten ordentlich Konkurrenz bekommen hat!

  12. Ralf

    Ich danke für die vielen wertvollen Informationen die ich hier gefunden habe, sei es die Tests und Ausführungen von Dir, Marc, oder die ergänzenden Kommentare. Wie oft sehe ich, wenn ich mit meinem Rennrad oder auch zu Fuß unterwegs bin, die tollsten Motive und immer ist allenfalls das Handy dabei. Deshalb bin auch ich auf der Suche nach einer kompakten „Immer-dabei-Kamera“ mit DSLR-Qualitäten und schwer hin und her gerissen. Die Sony’s scheinen mir sehr ausgereift, weil sie sich schon sehr lange am Markt gut behaupten können, der Sucher ist toll, die Preise ab der III heftig. Die Panasonic LX15 bietet eine Naheinstellgrenze von 3 cm, ich liiiebe Macroaufnahmen, und ist extrem lichtstark, aber der Sucher fehlt. Nikon kommt nicht in die Pötte, klingt vielversprechend, hat aber auch keinen Sucher. Scheinbar unbeachtet bleibt die Leica D-Lux, im Grunde eine Panasonix LX15 im Leica-Gewand. Sie bietet einen fest eingebauten Sucher, also ohne ausklappen, auch eine Naheinstellgrenze von 3 cm, aber scheinbar nur ein festes Display und nicht ganz die Lichtstärke der LX15. Der Preis ist zwar leica-typisch etwas höher, aber mit knapp 1.000 € doch in Konkurrenz zu den Sony’s IV und V. Der Wiederverkaufswert dürfte von allen der Beste sein. Die Canon habe ich im Kopf irgendwie schon aussortiert. Die ideale Kombination scheint es für mich mal wieder nicht zu geben, hätte die LX15 einen Sucher, ich hätte sie schon gekauft.
    Die Sony RX100 III oder die Panasonic LX15 das ist für mich wohl die Frage. 🙂

    1. Juergen

      Ich kann dir sowas von nachfühlen! Die Auswahl ist nicht einfach. Wenn man nicht so das Budget-Problem hat, tendiere ich zur RX100 M5. Die LX ist zwar ein feines Ding, kann aber mit dem Fokus nicht ganz mithalten (habe sie im Fotocenter testen können). Gerade für Snapshots oder gar vom fahrenden Rad ist ein schneller und vor allem treffsicherer Fokus wichtig. Für mich (du lasest das vielleicht) ist ein fehlender Sucher ein klares k.o.-Kriterium. So muss jedersich an seine Wunschcam herantasten
      Ich kann dir noch einen umstrittenen Tipp geben, der von morally correctness Menschen zu recht abgeleht wird:
      Beide Cams von Online-Händlern mit langer Rückgabefrist testen. Nur so kann man sich wirklich ein Bild im Sinne des Wortes machen. Auch wenn ich das als Ausnahme formuliere, macht das jeder 3..

      1. Marc Autor des Beitrags

        @Ralf
        Danke.
        Die D-Lux ist eine Panasonic LX100 im Leica-Gewandt. Die bekommst du also günstiger, wenn nicht unbedingt Leica draufstehen muss.
        Mir persönlich ist die LX100 aber schon wieder zu groß, um sie immer dabei haben zu können.

        @Jürgen
        Wenn du vom Fahrrad fotografieren willst würde ich die Lichtstärke höher bewerten als den AF. Die Wahrscheinlichkeit Bewegungsunschärfe ins Bild zu kriegen ist da deutlich höher als ein falscher Fokus, weil dieser ggf. zu langsam ist.

        Aber du hast recht, ums Ausprobieren kommt man kaum rum und irgendwas ist immer! 🙂

        Viele Grüße
        Marc

        1. Ralf

          … es sei mal noch angemerkt: Ich sehe viele schöne Motive, wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin, weil ich die Landstraßen zwischen Feld, Wald und Wiesen suche. Glücklicherweise gibt es die in meiner Gegend genügend. Zum fotografieren halte ich dann aber doch schon an. 🙂 Vom fahrenden Rad würde ich das niemandem empfehlen.

  13. HeribertSp

    Sind ja oft ganz interessant und unterhaltsam die Romane von Berichterstattern aber Gratulation, wenigstens eine Person die die wirklich fehlenden Funktionen anmerkt.
    Lediglich der nicht vorhandene Spritzwasserschutz wurde nicht angeführt.

    Den „wünsche ich mir“ noch dazu!

    GPS ist für viele Produzenten und Testberichtern anscheinend unwichtig. Die haben wohl wenig Liebe zum wichtigen Detail bei Bilder auf Reisen, usw.
    Ziemlich jedes Smartphone hat GPS.

    Bei den teuren Spiegelreflex-Kameras ist GPS überhaupt verbannt.
    Aber wie bei allen technischen Geräten fehlt mindestens eine wichtige Anwendungs-Möglichkeit, dafür gibt es eine Menge verzichtbarer Funktionen.

    Wer mit ordentlichen Bilder- u. Video-Schnittprogrammen arbeitet kennt die wichtigsten und gebräuchlichsten Anwendungen für Kameras.

    Für einfaches Fotografieren gibt es günstigere Kameras.

    Selbiges gilt ebenso für den Video-Camcorder – Bereich.

    MfG – with kind regards – HSp

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Heribert,

      danke und ja stimmt – Spritzwasserschutz wäre natürlich auch toll. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist ohne Abstriche an der Bedienung oder der Funktionalität zu machen.

      Viele Grüße
      Marc

  14. Dennis

    Hallo Marc,

    wie schaut’s denn nun aus mit der Panasonic Lumix LX15 ? Du hast sie ja eine Weile, wie sind deine Eindrücke? Ich stehe zwischen RX100 IV oder V und der LX15. Danke im Voraus.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Dennis,

      ich weiß ich weiß, ein Test ist überfällig! 🙂
      Kommt in den nächsten 2 Wochen (hoffe ich).

      Ich habe mich in der Zwischenzeit so krass an einen Touchscreen gewöhnt, dass ich nix anderes mehr will. von daher sind die Sonys erst mal raus.
      Super finde ich auch den Blendenring an der LX15, da gewöhnt man sich auch super schnell dran.

      Blöd ist, dass sie bei 4k Croped, das machen die Sonys nicht. Aber das ist für meinen Einsatzzwecke nicht so wild.

      Viele Grüße
      Marc

  15. Jan Westera

    Ich besitze einen „dicken“ Sony HDR-FX1000 Videokamera, einen, auch nicht gerade Jackentaschen-tauglichen Sony A7S und bin dabei mir einen zusätzlichen, richtig kleinen Kompakten aus zu suchen. Anforderungen: minimale Abstriche bezüglich Bildqualität gegenüber meinen vorhandenen Kameras, super schnelle AF (S+C), Zoom, Sucher (EVF), onboard Blitz, 4K-Video, hohe Serienbildgeschwindigkeit, kurze Verschlusszeiten, hohe Lichtempfindlichkeit.
    Also ein „Edelkompakte“ mit minimal 1 Zoll-Sensor. Top-Kandidat im Moment: die Sony Cybershot RX 100 V natürlich. Beim Lesen von viele, viele Foto-Magazin-Tests und persönliche Erfahrungsberichte, nicht nur über den RX 100 V, stört mich wie oft das „immer noch fehlen eines Touchscreens“ am Sony RX 100 V moniert wird. Viele, durch ganztägliches Herumfummeln auf ihrem knopflosen Reibkästchen-Smartphones, haptisch versauten Touchscreen-Junks meinen angeblich dass dies ebenfalls das „nonplusultra“ Bedienungskonzept für Foto/Video-Kameras wäre. Weit gefehlt !!!
    Ich kann nur sagen: BITTE NICHT ! Wenn man ausreichend Erfahrungsberichte liest, vor allem den Negativen, entdeckt man schnell was für ein Riesenärger ein Kamera-Touchscreen sein kann. Ungewollte Änderungen durch unbeabsichtigte Berührungen des Touchscreens (Nase/Finger), vor allem bei schnellen Schnappschüsse, sind eine knallharte sowie höchst irritierende Realität.
    Je kompakter die Kamera, umso größer dieses Risiko.
    Ein Panasonic TZ 101 Besitzer beschrieb es sehr treffend: „nur brauchbar bei abgeschaltetem Touchscreen“.
    Zwar habe ich noch keinen einzigen Erfahrungsbericht darüber gesehen aber ich vermute dass es mit Touchscreens noch ein zusätzliches Problem gibt. Vor allem bei Jackentaschen-Kompakten ist eine Monitor-Schutzfolie, am besten aus gehärtetem Glas, unverzichtbar. Wie negativ das die Zuverlässigkeit der Touchscreen-Response beeinflusst, kann man nur erahnen.
    Ich hoffe sehr dass das Sony-Marketing diesem „Touchscreen-Hype“ nicht nachgibt und direkte, schnelle Bedienung über haptisch gut angeordnete mechanische Knöpfe immer den Vortritt lässt.
    Und wenn Touchscreens doch an Sony´s kommen sollten, dann bitte immer abschaltbar!
    Vergessen wir nicht: Touchscreen-Bedienung ist viel billiger zu produzieren wie eine gute mechanische Bedienung also ist die Gefahr groß das damit unsere gute direkte Knöpfe unter Preisdruck schleichend verschwinden werden!

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Jan,

      sorry für die späte Antwort, ich hatte Probleme mit meinem Spamfilter.

      Ich bin voll und ganz bei dir, Kameras müssen sich komplett ohne Touchscreen bedienen lassen.
      ABER es gibt eben Dinge, die mit einem Touchscreen super elegant zu machen sind. Bspw. das Setzen des Fokuspunktes – arbeitet man ohne Sucher, einfach drauftippen und gut. Arbeitest du mit Sucher dient der Touchscreen als Touchpad, das hat die Canon EOS M5 z.B. sehr gut gelöst. Angeblich auch die dicken Panasonics aber die kenne ich nicht.

      Genau dafür möchte ich den Touchscreen nicht missen. Sony hat es bei der a5100 oder auch bei der a6500 ja schon ganz gut gelöst – da geht mit dem Touchscreen kaum mehr, als den Fokuspunkt zu setzen.

      Und nein, keine Sorge, ein Schutzglas schadet nicht. Auf meiner a5100 habe ich ein dickes Glas drauf, das beeinträchtige den Touchscreen überhaupt nicht.

      Viele Grüße
      Marc

  16. dkm

    Endlich eine für den „Sonntagsfotografen“ ausführliche Information! Vielen Dank, wenn ich auch nicht ganz Deiner Meinung bin und manchmal Widerspruch darin finde. Wer sich in einer Taschenkamera ein GPS und einen Touchscreen wünscht gehört zu jenen, die Schuld daran tragen, dass letztlich „technische Meisterwerke“ statt Fotoapparate für Leute wie mich produziert werden.

    Eigentlich ist es lächerlich, die Entwicklung zu beobachten: Aufgestachelt durch die Wünsche unbefriedigter Fachleute, werden die Geräte immer weiter ausgebaut. Für die Mehrheit werden sie aber nicht leichter verwendbar sondern nur teurer. Ich persönlich habe nicht die Zeit ein Gerät zu erlernen, weil ich sie benötige um das Geld zu verdienen, welches dieses Geräte dann kosten. Technisch ist alles möglich!

    Ich warte schon lange. Aber bis heute kenne ich erst eine Firma, bei welcher man zumindest andeutungsweise erkennt, dass man Fotoapparate auch so bauen kann, dass sie leichter verwendbar sind. Zum Fotografieren braucht man nur Entfernung, Licht, Blende und – was man nie wird automatisieren können – das Talent ein Motiv zu erkennen.

    Freundliche Grüße!
    Kurt

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Kurt,

      klar, zum Fotografieren braucht man nicht viel, aber manche Dinge machen es halt doch einfacher.
      Ich wollte auch lange keinen Touchscreen, als ich mich dann aber etwas näher mit dem Thema beschäftigte, hatte ich mich auf einmal daran gewöhnt und will jetzt keine Kamera mehr ohne. Das gilt übrigens auch für ein Klappdisplay 🙂

      Viele Grüße
      Marc

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