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Sony a6500 – meine Meinung [+ Vergleich mit der a6300, a7 & a7II]

Verdammt Sony, das ging schnell und ich bin froh, dass ich mir keine a6300 gekauft habe.

Freut mich natürlich, dass es die a6500 gibt, weil sie fast alles kann, was ich bei der a6300 vermisse, auf der anderen Seite finde ich es aber unverschämt den Kunden gegenüber. Die geben einen Haufen Geld aus, um das Topmodell zu kaufen und dann setzt man ihnen wenige Monate später schon einen Nachfolger vor die Nase.

Das ist nicht nett!

Da hilft es auch nicht, dass Sony beteuert, dass die Alpha 6500 die 6300 nicht ersetzen wird, ich als Kunde sehe das trotzdem so! Die langen Produktzyklen des Sony A-Mounts (das sind die großen Kameras von Sony) finde ich da deutlich angenehmer.

Die a6500 kam sogar so schnell, dass es Sony zwischenzeitlich nicht geschafft hat, mir eine a6300 für einen ausführlichen Test zu schicken … lasse ich mich halt auf die Warteliste der a6500 Testmodelle setzen. 🙂

Aber egal, lass mich zur Sache kommen, ich will über das neue APS-C Topmodell des Sony E-Mounts sprechen, die Sony ICLE-a6500!

Der Inhalt des Beitrags:

Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. 14 Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute. 😉

Die wichtigsten Daten der a6500 im Vergleich mit der a6300, der a7 und der a7ii

a6500 vs. a6300 vs. a7 vs. a7II
Alpha 6500Alpha 6300Alpha 7Alpha 7 II
Abmessungen (BxHxT)120.0 x 66.9 x 53.3 mm120.0 x 66.9 x 48.8 mm126.9 x 94.4 x 48.2 mm126.9 x 95.7 x 59.7 mm
Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte453 g404 g474 g599 g
SensorgrößeAPS-CAPS-C35 mm Kleinbild35 mm Kleinbild
Auflösung (Effektiv in Megapixel)24.224.224.324.3
ISO-Empfindlichkeit100-51200100-51200100-51200100-51200
Belichtungszeit1/4000 Sek. – 30 Sek.1/4000 Sek. – 30 Sek.1/8000 Sek. – 30 Sek.1/8000 Sek. – 30 Sek.
Serienaufnahme11 Bilder / Sek.11 Bilder / Sek.5 Bilder / Sek.5 Bilder / Sek.
Video4k4kFull HDFull HD
Wi-Fi & NFCjajajaja
Bluetoothjaneinneinnein
LCD schwenkbarja 90° hoch / 45° runterja 90° hoch / 45° runterja 90° hoch / 45° runterja 90° hoch / 45° runter
Auflösung Display (Pixel)9216009216009216001 228 800
Display Größe3.0"3.0"3.0"3.0"
Touchscreenjaneinneinnein
Auflösung Sucher (Pixel)2.359.2962.359.2962.359.2962.359.296
Wasserwaagejajajaja
Internter Bildstabilisatorjaneinneinja
abgedichtetes Gehäusejajajaja
GPSneinneinneinnein
Anzahl Fokuspunkte425425177177
ObjektivanschlussSony E-MountSony E-MountSony E-MountSony E-Mount
Akkulaufzeit (Bilder)350400340350
Preis**1403,99€ 995,95€951,38€1498.00€

Die vollständigen technischen Daten findest du bei Sony.de:

Was die a6500 besser kann als die a6300

Dieser Beitrag wäre an sich schnell geschrieben. Ich könnte meinen Beitrag über die a6300 nehmen und ein paar der negativen Dinge zu den positiven schieben, schon wäre ich fertig.

Sony hat nämlich auf seine Kunden gehört und bei der a6500 viel richtig gemacht (aber nicht alles, es bleibt also noch Luft nach oben … für die a6700 oder so).

Der 5-Achsen-Bildstabilisator

Die größte und für mich wichtigste Neuerung ist der im Gehäuse integrierte Bildstabilisator. Dabei handelt es sich um den bewährten Stabi aus den a7 Modellen der 2. Generation.
Der Bildstabilisator stabilisiert nicht nur Objektive ohne Bildstabilisator, sondern unterstützt auch stabilisierte Objektive.

Super!

Der Touchscreen

Ganz ehrlich, ich hatte vieles erwartet von einer neuen Kamera von Sony, aber ein Touchscreen war nicht dabei.
Ich habe selbst lange gebraucht, um den Sinn eines Touchscreens zu erkennen und wunderte mich deshalb nicht, dass es bei Sony mit der Erkenntnis noch dauerte.

Aber siehe da, es geschehen noch Wunder!

Die a6500 ist die erste Kamera der Oberklasse von Sony, die einen Touchscreen hat!
Das Beste daran ist, dass du das Ding auch als Touchpad nutzen kannst und damit den Fokuspunkt verschieben kannst, während du durch den Sucher guckst.

Ist das Display aktiviert, kannst du die Stelle, auf die du fokussieren willst, direkt antippen (Touch to Focus).

Leider höre ich über den Touchscreen immer wieder Negatives. Angeblich reagiert er nicht schnell genug, wenn du ihn berührst und das Verschieben des Fokuspunktes mit dem Finger scheint auch nicht so recht zu gehen.

Größerer Buffer (neuer front-end LSI)

Die Serienbildgeschwindigkeit der a6000 und a6300 war schon gut, aber was bringt dir all dass, wenn der Speicher sofort voll ist?
Sony spendierte der Alpha 6500 deshalb einen größeren Buffer, du kannst jetzt bis zu 307 JPEGs (Fine) am Stück verballern oder bis zu 107 Bilder im Raw-Format.

Perfekt!

Die Buffergröße für verschiedene Kompressionsstufen:

a6500 Buffergröße
FormatAnzahl der Bilder
JPG Extra Fine233
JPG Fine307
Raw + JPG100
Raw107

Der front-end LSI (leider steht nirgends, was dieser Schaltkreis außer dem Buffer genau macht), soll außerdem das Bildrauschen bei hohen ISO-Empfindlichkeiten für Fotos und Videos verringern … lassen wir uns überraschen.

Weitere Neuerungen

Neue Methoden der Belichtungsmessung

Es gibt zwei neue Messmethoden für die Belichtung:

  • Highlight
  • Entire Screen Avg.

Bei »Highlight« belichtet die Kamera so, dass du in den hellsten Bereichen kein Clipping hast, bei »Entire Screen Avg.« Nimmt die Kamera das gesamte Bild und errechnet daraus den Durchschnitt.

Verbesserter Eye-AF

Der Eye-AF funktioniert jetzt mit Fokusnachführung (AF-C), kurios, dass die a6300 das nicht kann!

Neues Menü

Das gesamte Menü wurde überarbeitet, auch wenn es nicht großartig anders aussieht. Im Video kannst du einen Blick darauf werfen.

Zeitlupe und Zeitraffer (Slow & Quick Mode)

Im Full-HD Modus kannst du jetzt verschiedene Bildwiederholraten wählen, zwischen 1 Bild pro Sekunden (Zeitraffer) und bis und 120 Bilder pro Sekunden (Zeitlupe).

Frames aus Videos schneiden

Ein 4k Video hat immerhin 8 Megapixel, daraus kannst du brauchbare Fotos schneiden.
Bei der a6300 musstest du das am Rechner machen. Mit der Sony a6500 kannst du direkt in der Kamera Standbilder aus einzelnen Video-Frames erzeugen, egal ob du das Video in 4k oder Full HD aufgenommen hast.

Prioritätseinstellung im Auto-Weißabgleich

Arbeitest du mit dem automatischen Weißabgleich (AWB), kannst du die Farbtonpriorität angeben.

  • Standard (wie gehabt)
  • Umgebung (wärmer)
  • Weiß (präzise Weißtöne)

Bis hierher sind alles nur Änderungen an der Software, die die a6300 mit einem Firmwareupdate auch kriegen könnte.
Ob Sony solch ein Update liefert, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Änderungen am Body

Die auffälligste Änderung an von Außen ist der größere Body. (Eigentlich ist es nur ein größerer Griff.)
Vermutlich musste im inneren der Kamera etwas »hermugeschoben« werden, damit der Bildstabilisator ins Gehäuse passt.
Das kommt aber dem Handling der Kamera entgegen!
Finde ich super, da mir die a6000/a6300 fast schon zu klein sind.

Neu ist auch ein größerer Auslöser und 2, frei konfigurierbare Knöpfe auf der Oberseite des Gehäuses.

Wer mit der a6300 viel filmt, kennt vielleicht das Problem der Überhitzung. Erste Tests deuten darauf hin, dass Sony das Problem bei der a6500 gelöst hat. (Siehe dazu dieses Video hier.)

Neuer mechanischer Verschluss

Der neue Verschluss soll leiser, sei und weniger wackeln beim Auslösen.
Sony verspricht, dass der Verschluss rund 200.000 Auslösungen mitmacht.
Bei dem Serienbild-Buffer ist das auch dringend nötig! 😀

Wie schon die a6300, gibt es auch einen Modus für einen elektronischen Verschluss. Damit bewegt sich der mechanische Verschluss überhaupt nicht und der Sensor wird direkt ausgelesen.
Das führt bei schnellen Bewegungen jedoch schneller zum Rolling-Shutter-Effekt.

Bluetooth

Ich glaube die a6500 ist die erste Kamera bei Sony, die Bluetooth an Board hat. Auf der Photokina habe ich zum ersten Mal Modelle anderer Hersteller gesehen, die Bluetooth statt WLAN verwenden, um die Kamera zu steuern und manchmal sogar um Bilder zu übertragen.

Das Gute daran: Du verlierst deine WLAN-Verbindung nicht, während du mit der Kamera kommunizierst.
Das wäre zwar kein Beinbruch, schließlich willst du Fotografieren und nicht im Netz surfen, aber wenn es eine andere, elegantere Lösung gibt, warum nicht?

Richtig gut ist, dass du über die Bluetooth-Verbindung Geotags senden kannst. So wie ich das verstanden habe, geht das automatisch. Das Smartphone muss dazu nur in Reichweite sein und die entsprechende App laufen.

Weitere Vorteile der a6500 (das kann die a6300 aber auch)

Der Sensor

Den Sensor kennen wir aus der a6300 und dort überzeugt er.
Im DOXMark zählt die Kamera zu den besten APS-C-Kameras (nur die Nikon D7200 und die Samsung NX5000 erzielen in der Gesamtwertung bessere Werte).

Viel mehr muss ich dazu wohl nicht sagen, oder? Absolute Oberklasse!

Der Sucher + Live View

Ich finde elektronische Sucher super. Auch hier hat sich im Vergleich zur a6300 nichts geändert, hohe Auflösung und ein Live View von 8 fps im Serienbildmodus sind spitze.

Der Autofokus

Sony hat die a6300 mit dem schnellsten Autofokus der Welt beworben. Aber hier musst du die Kirche im Dorf lassen. Die a6000 lieferte ihren Bestwert mit 0,06 Sekunden ab, die a6300/a6500 mit 0,05 Sekunden. Schneller ist immer gut, aber soooo viel besser ist die reine Geschwindigkeit nicht.

Die a6300/a6500 kommt mit 425 Phasenvergleichs-Punkten und 169 Kontrastmesspunkten, die nahezu den gesamten Bildausschnitt abdecken. Das ist super, um Objekte zu verfolgen.

Mit der a6300 konnte ich das ausprobieren, es funktioniert und macht Spaß!

A-Mount-Objektive an der a6300/a6500

Bei der a6300/a6500 kannst du mit dem Adapter LA-EA3 alle A-Mount-Objektive verwenden und sogar den Phasenvergleichs- und Kontrast-AF der Kamera nutzen.
Das erhöht die Auswahl an brauchbaren Objektiven und erleichtert den Umstieg vom A-Mount.
Bonus der Sony Alpha 6500: Der Bildstabilisator arbeitet auch bei Objektiven, die über einen Adapter angeschlossen wurden. (Zumindest mit 3 Achsen.)

Videomodi

4k, 120 fps Full HD, s-Log2, S-Gamut und und und …
Ich kenne mich mit dem Thema Video viel zu wenig aus, um all das richtig bewerten zu können, aber es scheint gut zu sein. 🙂

Als Videograf darfst du dich zudem über einen Mikro-Eingang freuen.

Neu im Vergleich zur a6300 ist der Slow & Quick – Modus. Damit kannst du Framerates zwischen 1 fps (Zeitraffer) und 120 fps (Zeitlupe) wählen.

Gewicht & Größe

Natürlich ist die die Sony a6500 kein Leichtgewicht, sie ist auch nicht klein.
Im Gegensatz zur 6300er hat sie sogar an Größe und Gewicht zugelegt.

Ich finde das gut, die Kamera kannst du mit einem Pancake-Objektiv trotzdem noch in eine große Jackentasche stecken, gleichzeitig liegt sie aber besser in der Hand.

Von mir aus könnten die Kameras noch größer werden, um die Bedienung zu erleichtern.

Abgedichtetes Gehäuse

Sony spendierte der a6300 ein gegen Staub und Spritzwasser abgedichtetes Gehäuse aus Magnesium. Das kommt der Lebensdauer der Kamera zugute und lässt auf eine stabilere Verarbeitung schließen.

Dasselbe gilt für die a6500. Auch hier ist das Gehäuse aus Magnesium und abgedichtet. In dieser Preisklasse hoffentlich selbstverständlich!

AF/MF-AEL – Switch

Viel hat sich an den Knöpfen des Gehäuses zwischen der a6300 und a6500 nicht geändert.
Neu bei der a6300 war der AF/MF – AEL – Switch. Damit kannst du weiterhin die Belichtung »locken« (AEL), kannst das Prinzip aber auch auf den Fokus anwenden und manuell eingreifen, wenn es notwendig ist.

Den Schalter gibt es selbstverständlich auch an der a6500.

Die wichtigsten Nachteile der a6500

Kein GPS

Dieser Punkt steht in all meinen Kamerabesprechungen und er wird so lange drinstehen, bis endlich wieder ein GPS-Modul verbaut wird.
In meinen Kopf geht einfach nicht hinein, warum man solch kleine, mobile Kameras baut und ohne GPS ausliefert.
Meine alte Sony Alpha 65 hat GPS und das ist genial und einer der Gründe, wieso ich die Kamera gar nicht hergeben will.

Immerhin lässt sich die a6500 jetzt über Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und die Geodaten des Handys nutzen.

Display nur begrenzt schwenkbar

Das Display lässt sich ca. 90° hoch und 45° runter schwenken. Du hast also keinen Selfiemodus und kannst es auch nicht seitwärts drehen.
Das ist kein Beinbruch, aber auch nicht ideal.

Besser macht das Bspw. die Canon EOS M5, dort kannst du das Display um 180° nach unten klappen … aber ich sagte es ja schon. Es ist noch Luft nach oben! 🙂

Sucher nicht in der Mitte des Gehäuses

Wenn es darum geht, die Kamera präzise mit dem Sucher auszurichten, ist es einfacher, wenn der Sucher in der Mitte des Gehäuses, über dem Objektiv ist.

Bei der a6500 ist der Sucher aber auf der Seite des Gehäuses. In den meisten Fällen stört es nicht und du gewöhnst dich auch daran. In der Mitte ist trotzdem besser.

Kleine Auswahl nativer Objektive

Richtig gute und lichtstarke APS-C E-Mount Objektive sind bei Sony Mangelware. Die Japaner geben bei den E-Mount Objektiven zwar Gas und stellten neue Vollformat-Objektive vor.
Objektive, die für APS-C gerechnet sind, scheinen aber nicht all zu weit oben auf der Prioritätenliste zu stehen.
Vollfomat-Objektive kannst du zwar ohne Einschränkungen an der a6500 nutzen, aber wozu?

Ein großer Vorteil von APS-C ist, dass die Objektive kleiner und günstiger sind.

Also Sony, gib Gas!

Preis

1403,99 € werden aktuell für den Body veranschlagt, das finde ich heftig viel!

Die a6500 vs. a7 vs. a7II

Dir geht es vermutlich wie mir, bei dem Preis denkst du, dass du dann auch zu einer Vollformatkamera greifen kannst.
Die Konkurrenz im eigenen Hause wären die Sony a7 Mark II oder die 1. Version als günstige Alternative.

Im Vergleich zur a6500 fallen die Vollformatkameras bei der Geschwindigkeit des Autofokusses und bei den Videoqualitäten deutlich ab. 4K kann keine der Kameras.
Auch die Serienbildgeschwindigkeit ist deutlich langsamer.

Zudem kannst du bei der Sony Alpha 7 der 1. Generation den integrierten Autofokus der Kamera nur an E-Mount-Objektiven nutzen. Arbeitest du mit einem Adapter, musst du manuell fokussieren oder den LA-EA4 von Sony nutzen.

Auch den 5-Achsen-Bildstabi gibt es erst ab der 2. Generation.

Willst du Sport oder Tiere fotografieren, dann brauchst du einen schnellen Autofokus. In diesem Fall bist du mit der a6500 besser bedient.

Auch wenn du Videos drehen willst, ist die a6500 die bessere Kamera.

Fotografierst du viel aus der Hand, ist der Bildstabilisator goldwert, die richtigen Kameras für dich sind dann die a7ii bzw. die a6500.

Zur a7 (1. Generation) kannst du greifen, wenn du viel mit dem Stativ arbeitest, dir die Sache mit dem AF bei Adaptern egal ist und du nur gelegentlich Filmen willst.

Die Stärke des Vollformats liegt hauptsächlich im geringerem Bildrauschen bei höheren ISO-Werten und bei einer kleineren Schärfentiefe bei gleichem Bildwinkel.

Mein Fazit und Kaufempfehlung

Für wen ist die a6500 die richtige Kamera?

Eigentlich habe ich bei meinem Vergleich mit den Vollformatkameras schon alles gesagt.
Die Sony a6500 ist ein Allrounder und speziell geeignet für

  • Tierfotografie,
  • Sportfotografie,
  • und Videografie.

Sie überzeugt zudem durch ihre Größe und ihr Gewicht. So kannst du die Kamera ohne größere Tasche immer mitnehmen. Das finde ich gerade im Familienurlaub super.

Du solltest zur a6500 greifen, …

  • wenn du A-Mount-Objektive mittels Adapter betreiben willst,
  • wenn dir der Dynamikumfang der a6000 nicht ausreicht,
  • wenn dir die Low-Light-Leistung der a6000 nicht ausreicht,
  • wenn du Videos drehen willst,
  • wenn dir der Autofokus der a6000 zu langsam ist,
  • wenn du mit einem Touchscreen arbeiten willst,
  • wenn du einen internen Bilstabilisator willst,
  • wenn dir der Griff der a6000/a6300 zu klein ist
  • und wenn du unbedingt das Neueste haben musst.
  • Die a6500 kaufen:
  1. Klicke hier, um die Kamera bei Calumet.de vorzubestellen.
  2. Klicke hier, um die Kamera bei Amazon.de vorzubestellen.

Haderst du mit dem Dynamik-Umfang und High-ISO, solltest du den Blick ins a7-Regal schwenken. Vor allem beim Bildrauschen sind diese besser.

Brauchst du all das nicht und du bist trotzdem auf der Suche nach einer sehr guten, kleinen Kamera, kannst du ruhigen Gewissens zur a6000 greifen. Da bekommst du verdammt viel für dein Geld!

Klicke hier, um zu aktuellen Angebote der a6000 bei Amazon.de zu kommen.

Die a6500, die Konkurrenten und ich …

Vor ein paar Monaten hätte ich mich noch als Sony-Fanboy bezeichnet. In der Zwischenzeit bin ich mir da nicht mehr so sicher. Bei den Spiegellosen Systemkameras finde ich neben den Sonys vor allem die Fuji X-T2  interessant. Hauptsächlich weil Fuji so geile Objektive für APS-C hat. (Infos auf Fujifilm.comvorbestellen bei Calument.de)
Aber auch die M5 von Canon macht einen sehr guten Eindruck, hier gefällt mir das große Gehäuse gut. (Infos auf Canon.devorbestellen beim Amazon.de oder Calument.de)

Nicht zu vergessen sind die MFT-Kameras von Panasonic und Olympus. Ohne Frage, das sind gute Kameras … mir ist der Sensor aber zu klein.
Das hat mehr Bildrauschen und (laut DXO-Mark) einen geringeren Dynamikumfang zur Folge.
An sich ist das Schade, denn die Auswahl an MFT-Objektiven ist super.
Mir persönlich ist die Leistung aber zu dicht an den Kompakt- und Bridgekameras mit 1″ Sensor.

Aber egal wie … meine Gedanken kreisen ständig um neue Kameras. Erst recht seit Sony die Alpha 6500 vorgestellt hat. Für mich ist das die vollkommenste APS-C Kamera überhaupt.

Ich kaufe sie mir trotzdem nicht!

Hoffe ich zumindest …

Finanziell würde es zwar weh tun, erst recht, wenn ich mir ein gutes Objektiv dazu kaufen würde. Ich hätte Schmerzen wie bei einer Beinamputation ohne Betäubung, aber ich könnte sie mir leisten.

Aber ich kaufe sie nicht.

(Hoffe ich!)

Nicht wegen der Schmerzen, sondern weil ich damit keine besseren Bilder mache. (Vielleicht auch, weil ich ein sparsamer Schwabe bin!)

Klar hat meine alte Sony Alpha 65 viele Schwächen, meine RX100 erst recht! (Zumal die im Moment futschikado ist.)

Und ja, eine a6500 kann vieles besser und schneller.

Aber brauche ich das?

Nein!

In den meisten Situationen bin ich mit meinen jetzigen Kameras nicht am Rande ihrer Möglichkeiten.

Deshalb bringt mir eine neue Kamera auch nichts!

Klüger wäre es, dass Geld in einen Wecker zu investieren. Denn zur richtigen Tageszeit am richtigen Ort zu sein, ist viel wichtiger als das Baujahr der Kamera!

Will ich noch mehr Geld ausgeben, investiere ich es in Reisen zu coolen Fotospots. Schließlich kommt es auf das Motiv an und nicht auf die Kamera, mit der das Motiv aufgenommen wird.

Oder ich investiere in neue Objektive. Die Linsen, durch die das Licht auf den Sensor wandert, sind viel wichtiger als der Sensor selbst. (Ich schiele schon länger auf das Sigma 16-35.)
Verglichen mit dem Preis der a6500, wäre der finanziellen Schmerz deutlich geringer, der Nutzen aber viel größer.

Ich könnte auch in meine Bildung investieren und an Workshops teilnehmen, um mich generell weiterzuentwickeln. (Ich bin z.B. gerade mit dem Shootcamp fertig.)

Du siehst, mir fallen genug Dinge ein, bei denen das Geld besser angelegt wäre.

Es muss eben nicht immer das Neueste sein!

Soweit die Theorie …

Natürlich will ich eine a6500! Ich will viel, aber die a6500 will ich wirklich! Bis jetzt habe ich es durchgehalten, habe mich auf meine Hände gesetzt und den Bestell-Button nicht geklickt! 🙂

Du willst dir die a6500 kaufen?

Wie siehst du das? Wie findest du die a6500? Kaufst du dir eine?

Quellen

Meine wichtigsten Quellen für diesen Beitrag:

Sobald mir ein Modell für einen Test zur Verfügung steht oder weitere Informationen bekannt werden, wird der Beitrag überarbeitet.

Updates des Beitrags:

  • 14.10.16: Überhitzungsproblematik scheinbar gelöst; Video zum neuen Menü eingeführt.
  • 07.12.16: Details überarbeitet, Quellen ergänzt und das Vorbestellen über Amazon.de hinzugefügt.

Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
Gefallen dir meine Fotos? Hier stelle ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung vor.

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57 Kommentare zu “Sony a6500 – meine Meinung [+ Vergleich mit der a6300, a7 & a7II]

  1. Christian (fourtravelers)

    Krass schon wieder ein Nachfolger? Mir war auch so als hätte ich kürzlich erst deinen Bericht über die A6300 gelesen. Was ich gut finde ist der Touchscreen und das einfache verschieben des Foluspunktes. Das finde ich jetzt bei der A6000 immer etwas nervig. Was Sony allerdings mal besser machen sollte, das Display wäre schon cool wenn es 180grad drehen kann. Ich bin nach wie vor glücklich über meine Alpha 6000. Erst recht bei den Preisen.
    Die A6000 bekommt man für den Preis der A6500 schon mit einem
    Super Objektiv

    1. Marc Autor des Beitrags

      Stimmt, warum die „kleinen“ Kameras nicht denselben Klappmechanismus kriegen wie bspw. meine A65 oder wie eine a77 II wundert mich auch.

      Ich hoffe der Touchscreen wird ab jetzt für alle neuen Kameras von Sony Standard, vielleicht gibt es dann ja mal eine a6000 II mit Touschscreen und IBIS zum Schnäppchenpreis! 😀

  2. Michael

    Lieber Marc,

    ein toller Bericht und eine ehrliche Einschätzung der neuen Sony A6500.
    Besonders symphatisch deine Schlußbemerkungen über deinen Zwiespalt, zwischen „haben“ wollen und andere Prioritäten setzen!
    Ich selber bin auch oft gefangen in dem Kaufwahn, das Neueste zu haben und will einfach nicht einsehen, dass damit keine besseren Bilder zu machen sind.
    Die technisch neuere Kamera ersetzt keine Ideen, kein frühes Aufstehen, kein Konzept.
    Deine Bilder Marc, sind ja deshalb so interessant, weil du gerne reist, deine Kinder gerne dabei hast und die Liebe zu allen deine Motive bestimmt, ncihts Anderes.
    Ein Bekannter von mir, der Profi Fotograf ist und mehrere Auszeichnungen in seiner Karriere hatte, Bilder in großen Zeitungen etc, hat seinen ausgezeichneten Bilder meistens mit irgendwelchen Kameras gemacht, die er gerade dabei hatte, irgendeine Scheiss Kamera halt, egal war die Auflösung, egal welcher Sensor, egal wie schnell der AF.
    Aber eben eine gute Idee, ein Thema, eine Passion….
    Klar im Studio für die Modefotografie, ist alles vorhanden, was er braucht, das sind halt Aufträge, das ist halt Handwerk, aber Kunst oder in unserem Fall richtig gute Bilder, dafür brauchst du keine 6500 oder 6700 oder 7000 oder oder…
    Leider findet man in den üblichen Foren, meistens nur Diskussionen über technische Vorteile und immer den Hype um das neueste Modell, leider.Ich würde gerne mal die Aufnahmen von den meisten Foristen sehen, was davon wirklich im Bild ankommt.Es braucht viel mehr Texte über diesen beschriebenen Zwiespalt, sich im technischen Detail zu verlieben oder wie komme ich auf eine Idee, auf ein Thema, auf den frühen Wekcer 🙂

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Michael,

      vielen Dank für deinen Kommentar! An all den technischen Diskussionen sieht man schön, wie gut die Werbung uns im Griff hat!
      Irgendwie schaffen es die Marketingabteilungen in uns dieses verdammte „Haben-Wollen-Gefühl“ zu wecken. Das müssen sie ja auch schaffen, davon leben sie schließlich. Aber ob wir damit tatsächlich glücklicher werden bzw. bessere Fotos schießen, steht auf einem anderen Blatt.

      Dein Beispiel mit den Preisen bestätigt das ja, gute Fotos müssen technisch gar nicht perfekt sein! In meinem Fototipp „Kaufe dir keine neue Kamera“ gehe ich darauf auch ein. Der wird gerade jetzt, wo es auf die Weihnachtszeit zu geht, wieder aktuell.

      Viele Grüße
      Marc

  3. Anne

    Hallo Marc,

    wow, das ging flott – ich hatte quasi gerade erst überlegt, ob sich ein Umstieg von der a6000 auf die a6300 wohl lohnt, nachdem ich mit meiner a6000 leider doch immer mal wieder an ihre Grenzen stoße. So sehr mich die a6000 ja begeistert – im Zweifelsfall schleppe ich dann doch lieber die Canon Mk III mit, gerade wenn ich schwierige Lichtverhältnisse erwarte. Vom Rauschverhalten (welchem Rauschverhalten? 😀 ) der Mk III bin ich da leider echt verwöhnt. Zum Leidwesen meines Rückens. 🙁

    Und jetzt ist also schon die a6500 draußen (warum gibt’s eigentlich keine a6400? :D)… Vor allem der erweiterte Buffer und diese Touch-to-focus-Funktionalität klingen sinnvoll. Wobei ich mich frage, wie genau sich damit überhaupt fokussieren lässt – Stichwort Wurschtfinger? Das Verschieben des Fokuspunkts finde ich bei der a6000 schon fupeliger als bei einer DSLR.

    Gleichzeitig geht’s mir da wie dir… die Vernunft siegt dann doch in Anbetracht der Preise. 1,7k für den Body sind schon ein Wort. Bei den Objektiven tu ich mich da auch schwer, für so ein „kleines“ Objektiv mehr oder weniger genau so viele Scheinchen auf den Tisch legen zu müssen wie für die Spiegelreflex.

    In diesem Sinne… danke für diese sehr ehrliche Rezension!

    Viele Grüße
    Anne

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Anne,

      warum als 2. Zahl bis jetzt nur Primzahlen benutzt werden weiß ich auch nicht … sicher irgendein Aberglaube oder so 🙂

      Wenn dein Problem das Rauschverhalten ist, solltest du wohl eher Richtung A7 gucken … ein größerer Sensor wird in Sachen High-ISO immer überlegen sein, ganz egal, wie teuer die APS-C Kamera ist.
      Das siehst du schön am DXO Mark Sports, auf den vorderen Plätzen findest du nur Vollformatkameras. Die a6300 ist da auch gar nicht so viel besser als die a6000, d.h. nur deshalb lohnt der Umstieg eh nicht.

      Viele Grüße
      Marc

  4. Ewald Hartwig

    Kleine Auswahl nativer Objektive Richtig wäre: Kleine Auswahl an APS-C Objektiven.
    Für die Sony E-Bajonett Kameras gibt es für das APS-C Format Objektive mit der Bezeichnung E und für die Vollformat Objektive die Bezeichnung FE, mit einem Adapter können auch Objektive mit einem andern Anschluß verwendet werden. Durch den Adapter bleibt ein Objektiv mit dem A-Bajonett ein A-Bajonett-Objektiv.
    Gruß Ewald

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Ewald,
      genau das meine ich. Ich will kleine, lichtstarke APS-C-Objektive, direkt für den E-Mount sehen. Hatte ich doch auch so geschrieben.

      Und klar, bleibt ein A ein A, egal welcher Adapter daran hängt. 🙂

      Wobei die Möglichkeit über verschiedene Adapter auf eine große Auswahl an Objektiven zurückzugreifen ja auch ein Vorteil ist …

      … aber wer will schon mit Adaptern arbeiten … ich nicht!

      Viele Grüße
      Marc

      1. Ewald

        Hallo,mein Kommentar bezog sich nur auf das unnötige Wort ..nativer.
        Zu den Objektiven, die APS-C A6…. Systemkameras sind ja eigentlich als Taschenkameras gedacht.
        Objektive sind reichlich von Sony vorhanden: 16; 20; 30; 35; 50; 10/18; 16/50; 18/105; 18/200; 55;210 mehr Brennweite ist bei dem Gehäuse nicht sinnvoll. Die Preise liegen natürlich deutlich über dem A-Bajonett.
        Ich habe die A6000 nur für das Altglas gekauft mit dem Kit, für ein 20er und das 55/210 habe ich NEU zusammen 230€ bezahlt, es gibt auch günstige Angebote, die Objektive mit dem E-Bajonett benutze ich selten.
        Gruß Ewald

        1. Marc Autor des Beitrags

          Hallo Ewald,
          von der Brennweite her kann man mit den aktuellen Objektiven von Sony leben, ich würde aber gern mehr Lichtstärke sehen.
          Dass das halbwegs kompakt möglich ist macht Fuji vor.

          Viele Grüße
          Marc

  5. Kevin

    Ob man die A6500 braucht ? Die Bildqualität der 6er Serie ändert sich wahrscheinlich nicht viel.
    Schön dass Sony in der Lage solche Kameras auf dem Markt zu bringen.
    Es ist aber höchste Zeit gute und günstige Sony (Kein Zeiss ,zu teuer!) APC Objektive auf dem Markt
    zu bringen.Sonst sind die gute Kameras wertlos und laufen die Kunden weg !

    1. Marc Autor des Beitrags

      Tja … das sehen irgendwie alle so. Bei der a6500 hat Sony ja auf die Kunden gehört, vielleicht klappt das bei den Objektiven ja auch. Drücken wir die Daumen.

      Viele Grüße
      Marc

  6. John

    Man kauft die A6…. nur wegen Spiegelose ,kleine Gehäuse.Entsprechende APC Objektive
    müssen unbedingt her.Mit dem Adapter wird die Kamera unhandlich und das
    hat der Kunde nich gewünscht.
    Sony hat es geschafft die fast aussterbende APC Format wiederzubeleben.Deshalb soll Sony
    lieber auf diesem APC konzentrieren und seine Produkte zu erweitern.
    Ich glaube nie,dass ein Fotograf mit Vollformat aus dem Hause Nikon oder Canon beim Kauf
    ein A 6…. noch die A Objektive kauft oder entsprechende Adapter um die A….zu verwenden.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi John,
      schön zu sehen, dass wir alle derselben Meinung sind.
      Jetzt können wir nur hoffen, das Sony uns erhört.

      Viele Grüße
      Marc

  7. Deen

    Bei dem A6500 vs A7 sollte man die Bedienung nicht unter den Tisch fallen lassen. So eine große Kamera hat mehr Knöpfe und ist deshalb besser zu bedienen. Du musst dich halt nicht durch das Menue hangeln, sondern hast für die wichtigsten Einstellungen ein Drehrad. Der laute Verschluss der A7 ist zwar blöd, wenn man Fotos schießen möchte, ohne, dass es jemand mitbekommt, aber dieses starke Klacken gibt einem schon ein echt geiles Gefühl beim fotografieren 😀

    1. Marc Autor des Beitrags

      Richtig, ansich ist es eh blöd alles in solch kleine Gehäuse zu packen. Mit einem guten Objektiv ist der Größenvorteil eh nicht mehr so extrem.
      Aber stimmt, der Silent Shutter ist auf jeden Fall ein Vorteil!

  8. Stefan

    Ich suche eine Kamera, die ich auf Reisen (klein, leicht) mit guter Bildqualität und schnellem Autofokus sowohl für’s fotografieren als auch zum Filmen einsetzen kann. Genauer gesagt: für Tierfotografie. Die A6500 könnte nach Bildqualität und technischer Ausstattung hierfür die perfekte Kamera sein. Wenn… ja, WENN ich nicht den Einsatz beim Tauchen geplant hätte. Mal im Ernst – was soll ich mit einem Akku, der vermutlich nichtmal bis zum Ende eines Tauchgangs (70 min. Fotos und Film) durchhält? Und unter Wasser kann man den halt nicht „mal eben“ wechseln. Listenpreis 1600,-€ + Objektiv + Unterwassergehäuse + objektivkompatiblen Domeport für das UW-Gehäuse, sagen wir mal rund 4000,-€. APS-C, kein Vollformat wohlgemerkt. Das Pygmäenseepferdchen, das auf dem Walhai reitet, wäre zwar 5-Achsen-stabilisiert, verschwindet aber leider im „Akku leer“ – und aus. Irgendwie noch kein so recht überzeugendes Konzept für meine Problematik.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Stefan,
      schöner Kommentar, aber da hast du natürlich recht. Wenn es um die Akkulaufzeit geht, stehen di Spiegellosen nicht so gut da.
      Ich weiß dafür leider auch keine Lösung.
      Viele Grüße
      Marc

    2. Klaus

      Hi Stefan,
      ich habe die a6300 und nutze sie unter Wasser. Was soll ich sagen…? Die Kamera selbst ist an sich echt genial, aber alles andere als die ideale Unterwasserkamera.
      Die erwähnte magere Akkulaufzeit sehe ich nicht als Problem. 70 min. wird man beim tauchen nicht dauerhaft filmen bzw. nicht tausend Bilder in dieser Zeit machen. Zwischendurch ist man ja auch etwas unterwegs zu den entsprechenden Motiven – 70 min. permanent filmen geht eh nicht, siehe Punkt 3 und eine knappe Stunde packt der Akku auch, was ich als ausreichend erachte.
      Aber:
      1. Will man 4k oder 120fps filmen, dimmt das Display auf gemäßigte Helligkeit. Somit sieht man quasi so gut wie nix mehr. Dann viel Spaß beim halb-blind Einstellen.
      2. Der Fokus arbeitet sauber und sehr schnell, allerdings ist das somit eben auch kritisch. Wenn man beim genannten Beispiel des Seepferdchen nur kurz den angepeilten Fokusbereich verlässt, greift sich die Kamera gleich das nächstbeste Objekt. Oder selbst wenn nur irgendwas im Wasser zwischen Motiv und Kamera vorbeischwimmt (z.B. Seetang, Pflanzenreste oder Müll, greift der Autofokus ebenso zu.
      Ich habe Autofokus auf manuell umschalten auf eine frei belegbare Taste gelegt, um solche Überraschungen zu vermeiden.
      3. Das wohl größte Problem: Wärmeentwicklung, speziell bei 4k, aber auch 120fps.
      Vielleicht schon nach 10 Minuten Dauerfilmen kann man die für ’ne Weile wegen Kondensation abstellen, es sei denn, man mag vernebelte Filme.
      Diese Problematik ist ja auch bei Actioncams mit 4k anzutreffen.
      Bei 30 oder 60fps HD ist es weniger kritisch – wobei, wer will nicht das gesamte Potential der Kamera gerne ausschöpfen?

      Das die a6500 das Wärmeproblem gelöst haben soll, halte ich für unwahrscheinlich.

      Fazit: (zu) viel Geld für eine Kamera die im Prinzip ungeeignet ist zum filmen beim tauchen – Ich mache eigentlich unter Wasser nur noch Bilder damit – für Filme einfach zu fitzelig.

  9. Martin Birnbacher

    Hallo Marc,

    Sony ist mit Sicherheit Innovativer vor allem in neuen Technologien gegenüber Canon oder Nikon.Technisch gesehen ist somit Sony momentan „State of the Art“.Das gerade Weltmarktführer wie z.b.Canon mit neuen Funktionen wie .z.b. 4K Ultra HD Video so zurückhaltend sind hat sicherlich seine Gründe (Ist der Markt noch nicht vorhanden? Wärmetwicklung in kleinen Kompaktkameras?Nachfrage?).Gerade das Ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt warum ich lieber ein ausgereiftes,bewährtes grundsolides Canon Powershot Gerät bevorzuge.Canon kann man als konservativ,eigenwillig und vielleicht auch etwas altbacken bezeichnen.Wenn ich an die ganzen Meilensteine von Canon zurückdenke F1 F1new,A1,Ae1,Eos 1,Eos N RS Eos 1V bin immer wieder davon überzeugt das Canon alles richtig gemacht hat.Ich Selbst habe noch eine Canon F1 Alt mit Chromnase Objektiven.Jedesmal wenn ich diese schwere Wunderwerk in die Hand nehme bin ich erstaunt was Canon schon vor über 40 Jahren gebaut hat.
    Gruß Martin

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Martin,

      ich bin da ganz bei dir. Innovationen sind super, aber wenn das auf Kosten der Kunden geht, finde ich das auch nicht richtig.
      Wie im Artikel schon geschrieben, von mir aus können ruhig 2 bis 3 Jahre vergehen, bis ein Nachfolger auf den Markt kommt. 1. ist das alte Modell dann wertstabiler und 2. ist der Nachfolger dann ausgereifter.

      Und ja, Canon baut solide Kameras, da gebe ich dir recht … die M5 (qausi der Hauptkonkurrent von Canon) habe ich sogar schon in der Hand gehabt und ich war gleich begeistert.

      Viele Grüße
      Marc

    1. Marc Autor des Beitrags

      Um mit 100 Mbit in XAVC S zu filmen, brauchst du eine UHS-I (U3) SDXC Karte. Bei Fotos spielt die Geschwindigkeit der Karte nicht so eine große Rolle, ist die Karte langsam, dauert dass schreiben aus dem Buffer halt länger.
      Viele Grüße
      Marc 

  10. Thalheim

    Hallo, die Überschrift lässt einen Vergleich der A6500 mit… erwarten. Verglichen werden hier aber nur technische Daten und irgendwelche Tests. Ich habe eine A77 und ja, ich habe mich von der ganzen Presse einlullen lassen und eine A77ll gekauft. Die Aufnahmen bei hohen Iso-werten waren erstaunlich. Jedoch muss man diese Kamera 1 1/3 Blenden mehr belichten und demzufolge den ISO unnötig nach oben stellen. Desweiteren lag der Kontrastumfang sichtbar hinter der der A77. Zurückgeschickt und eine A7ll bestellt. Hier stimmte zwar die Belichtung halbwegs, aber der Kontrastumfang war unter aller Kanone. Wo die A77 im Schatten noch Zeichnung und sogar Farbe aufweist, findet man bei der A7ll nur dunklen Matsch. Der Himmel ist dagegen einfach nur weiß,während die A77 hier deutliche Farbe und Zeichnung zeigt. Die Neuen können der A77 weder in Schärfe noch im Kontrastumfang bei Werten bis ISO 400 das Wasser reichen. Vollformatsensor hin oder her. Probiert’s einfach mal selber aus…

    1. Marc Autor des Beitrags

      Sorry, wenn die Überschrift irreführend ist, das war nicht meine Absicht.
      Ich selbst kenne die A7II, die A77II und die A65 (gleiche Innereien wie die A77) und kann deine Aussage leider nicht bestätigen.
      Redest du von JPEGs? Ich fotografiere in Raw und da ist in meinen Tests die A77II der A65 (vermutlich also auch der A77) beim Dynamikumfang gefühlt überlegen (ich mache keine Labortests). Die A7II hat in diesem Bereich tatsächlich keine großen Vorteile, das stimmt.
      Aber egal welche Kamera, das kommt eh nur in Extremsituationen zum tragen, auch der Labortest von DXOMark zeigt, dass die Kameras eng beieinander liegen. (Da ist die a77 aber tatsächlich der a65 überlegen!).

      Viele Grüße
      Marc

      1. Thalheim

        Danke für die Antwort. Ja, ich habe nur die JPEGs verglichen. Ich nehme aber an, dass die Rohdaten ähnliche Tendenzen aufweisen. Jedenfalls konnte ich bei Tageslicht weder mit der A77ll noch mit der A7ll ein Bild erzeugen, welches einen Neukauf nur im Ansatz rechtfertigen würde. Hier ist Nikon mit der D800 (sonst hab ich keinen Vergleich) Sony um einiges voraus.

  11. Viktoria Heiner

    Hi,
    ein wirklich sehr ausführlicher Beitrag! Er hat mir in meiner Entscheidung beim Kamerakauf sehr weitergeholfen, danke dafür!

    lg
    Viki

  12. F.-Detlev Wagner

    Moin in die Runde,
    ich habe mir die neue 6500 zugelegt, weil ich ein leistungsfähiges aber kleines 2. Gehäuse benötige. Ich arbeite mit der Alpha 7RM2 und verfüge über Zeiss Batis 18, 25, 85 Millimeter, Sony/Zeiss 2,8/35, Sony/Zeiss 1,4/50 , 90 Sony G Macro und Sony 4/70-200 G. Das 2,8/35 ist ideal als Normalobjektiv (52,5 MM umgerechnet) an der 6500, die beiden bilden ein wunderbar handliches Couple; das 1,4/50 ergibt ein herrlich lichtstarkes Portaitetele (75mm).
    Das Gute ist, daß ich mir keinerlei APS-C-Objektzive zu kaufen brauche. Akku glücklicherweise der gleiche wie bei meiner 7RM2. Passt also alles bestens.

    Ich bin sehr zufrieden mit der Kleinen. Uneingeschränkte Empfehlung.

  13. Klaus Brökel

    Besten Dank für Deinen kundigen und dabei lustigen Beitrag! Mein „Kameraproblem“ habe ich gelöst, also eher ausgesessen, indem ich meine gute alte Nex 5 so lange benutzt und mit Objektiven ausgestattet habe, bis die 6500 da war. Und jetzt ist Weihnachten 😉

    Schöne Grüße
    Klaus

  14. PeterW

    Für mich ist ein weiterer Punkt wichtig – die 6500 hat einen Blitz. Klar, der kann nicht mit meinem Metz-Blitz konkurrieren. Aber wenn man überraschend in eine Situation kommt, wo man etwas aufhellen möchte z.B. Portrait im Gegenlicht ist ein Blitz eine schöne Ergänzung. Vielleicht wird bei Sony der Einbau von Blitzen als nicht vereinbar mit „hochwertig“ betrachtet.

    Was in deinem Artikel zwar angesprochen wird, aber mir immer noch nicht klar ist. Die eingebaute Bildstabilisierung kann doch nicht wie bei meiner A300 abgeschaltet werden. Gibt das nicht zusätzliche Konflikte, wenn ich Objektive verwende, die per eigenen Stabilisatoren mit der A6500 um die Wette gegen-zittern? Zumindest hatte ich bei meine A300 Situationen wo die Bildstabilisierung zu Unschärfen führte im Vergleich zu Bildern die aufgrund besserer Lichtverhältnisse kürze Verschlußzeiten erlauben.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Ja, der Blitz ist so eine Sache. Ich persönlich nutze den eingebauten Blitz praktisch nie, ist aber trotzdem gut, wenn er da ist 🙂

      Wieso kann der Bildstabilisator nicht abgeschaltet werden? Das wäre mir neun. Bei der A7II kann er auch abgeschaltet werden und bei der a6500 wird das ganz sicher auch so sein.
      Bei Objektiven, die selbst einen Stabi haben, stabilisiert die Kamera nur die „fehlenden“ Achsen. Ob das aber bei allein Objektiven so ist, oder nur bei Sony-Objektiven, die die Kamera kennt, weiß ich leider nicht.

      Viele Grüße
      Marc

  15. A

    Selten so eine verpeilten Test gelesen….wer kauft sich eine 1600€ Kamera um Selfies zu machen?
    Stell man die Canon M5 auf ein Stativ und Klapp den Sucher runter….merkte schon selber, oder?

    1. Marc Autor des Beitrags

      Vielleicht für Vlogs?
      Aber ja, du hast recht, bei der M5 ist das auch nicht perfekt, aber immer noch besser als bei der a6500.

  16. Robert F.

    Danke für die interessante und in meinen Augen aussagekräftige Beurteilung der Kamera.
    Eigentlich wäre das etwas für mich, aber als „Linksäuger“ ist die Position des Suchers suboptimal. Da könnte ich wohl kaum einen Focuspunkt auf dem Touch-Screen verschieben, während ich durch den Sucher blicke.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Robert,

      sehr gute Punkt, den ich noch gar nicht so recht bedacht hatte. Ich bin auch „Linksäuger“ und Sony hat uns wohl total vergessen.
      Auch hier muss ich Canon wieder loben, bei der EOS M5 kann man schön einstellen welche Bereiche des Touchscreens genutzt werden sollen und welche nicht.

      Viele Grüße
      Marc

  17. Thomas

    Ich habe die 6300 getestet, um das Video-Verhalten einschätzen zu können.
    Mit 16-50er Objektiv.
    Das Gute ist… naja 4K und die relaiv zügige und gute Fukusierung.
    Das Schlechte und damit das KO-Kriterium:
    Schwenks ziehen totaaal nach. Das fällt direkt beim Schwenken, sowohl im Foto als auch im Video-Modus im Sucher oder dem sehr schlecht einstellbaren Display auf.
    UND es ist anschl. auch im Video. Schade! Meine Alpha 57 hat zwar kein 4K. Und zoomt mit dem Sigma 18-250 leider nur manuell, was ohne Ruckler nicht geht….Aber es hat beim Schwenken weder im Sucher noch auf dem Video Schlieren.
    Ok -es könnte sein, die 6500er macht das nicht mehr…
    Weiß das Jemand?
    Ach noch was: Der Kartenslot! Dass da Batterie und Karte unter einer Klappe stecken, wäre ja ok. Dass aber die Karte so hauch nahe neben der Klappe herausgezogen werden muss -mit meinen Fingern fast nicht zu machen. Man muss sie an den schmalen Längsseiten -ohne die Klappe zu berühren fixieren: Fummelei? Ne: eine echte Zumiutung!

    Grüße
    Thomas

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Thomas,

      wie ist es denn in 1080p? Zieht sie da auch nach?

      Beim Kartenslot gebe ich dir recht, das ist bei vielen Sony-Kameras aber so, ich denke da immer, dass es für zarte, japanische Hände gebaut wurde 🙂

      Viele Grüße
      Marc

    2. PeterW

      Könnten das Nachziehen beim Schwenken etwas mit der Bildstabilisation in Kombination mit älteren Objektiven zu tun haben? Dieser Artikel deutet darauf hin:
      https://www.bhphotovideo.com/explora/photography/tips-and-solutions/image-stabilization-when-use-it-and-when-turn-it

      Weiß nun nicht, ob der „Rolling Shutter“ Effekt ähnliche Ursachen hat. Zumindest wird von der Panasonic GH5 behauptet, daß ihrer Computerchips Bewegungen erkennen und dann entsprechend gegensteueren.
      http://www.chip.de/news/Panasonic-Lumix-GH5-Praxis-Test-der-Power-DSLM_106787750.html. Vielleicht würde dies auch dem Verschmieren entgegentreten

      Da ich mich immer noch in der Phase der Kaufentscheidungen befinde, werde ich wohl weiter diesen Threat beobachten und bis Ende März warten – dann sollten alle für’s Frühjahr angekündigten neuen Kameras erhältlich sein.

      1. Thomas

        1080 hab ich nicht explizit getestet. Da das Schmieren allerdings bereits beim Schwenken direkt nach dem Einschalten auftritt, sollte dies in anderen Aufnahme-Modes nicht anders sein.
        Dass dies mit älteren Objektiven (E-Mount) zusammenhängt halte ich für unwahrscheinlich. Möglicherweise ist dies ein Problem „einiger“ Sony-Objektive -die ja anscheinend z.T. mit erheblichen Qualitätsproblemen kämpfen.
        Die gegengetestete Lumix 80 zeigte im Display jedenfalls alles unverfälscht an -zum filmen reichten ihr aber die 8Minuten Akkuladung nicht…

        Was die filigranen Finger angeht: das ist keine entschuldbare Kleinigkeit. Das ist schlicht inakzeptabel -inbesondere wenn man sich den aufgerufenen Preis vor Augen führt. Bei der Alpha57 gibt es da eine extra Klappe mit allem nötigen Komfort.

        Was allerdings den Micro-Slot meiner Sony FDR X3000 angeht, da ist’s auch fummelig, aber noch akzeptabel -da schlackert die Abdeckung an elastischen Bändern hin und her…

        Grüße
        Thomas

  18. PeterW

    Hallo Marc
    noch ein Kommentar zu deiner Aussage: „Nicht zu vergessen sind die MFT-Kameras von Panasonic und Olympus. Ohne Frage, das sind gute Kameras … mir ist der Sensor aber zu klein.“

    Auf dkamera.de kann man z.B. die Bildqualität der Sony 6300 mit der Panasonic FZ1000 bzw. GH4 vergleichen (für neuere Kameras gibt es noch keine Tests – die Optik ist aber vergleichbar mit der Sony6500 bzw. der FZ2000 und derGH4). Mein subjektiver Eindruck ist, daß die Panasonic-Aufnahmen mit Ausnahme der Tiefen bei der Pinselabbildung schärfer und dynamischer sind. Ich hatte ursprünglich in Richtung der alpha6500 tendiert. Was mich übrigens auch überrascht hat ist mein eigener Vergleich der alpha 300 mit der Panasonic TZ61. Die Bilder der TZ61 konkurrieren bei Tageslicht ziemlich gut mit der Sony a300.

    Inzwischen warte ich auf die GH5 von Panasonic mit den neuen 2,8er Objektiven. Denke, daß ich mit dem 12-60mm (Kleinbild 24-120mm) , F2.8-4.0 alles übliche abdecke. Und für extreme Anforderungen und Blitz habe ich dann die leichte TZ 61 dabei. Gewichtsmäßig liege ich mit der GH5 etwas unter meiner alpha300 – also gerade noch tragbar (ich könnte kein Fotoreporter sein mit x Kameras und Objektiven im 10kg Rucksack)

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Peter,

      ich gebe dir vollkommen recht, was Olympus und erst recht Panasonic mit dem MFT-Chips machen ist super. Ich weiß auch nicht warum, mich interessieren die Dinger einfach nicht so richtig. Hauptsächlich deshalb, weil mir eben die geringe Sensorgröße nicht so recht einleuchtet.
      Ich bin jetzt aber ein stolzer Besitzer eine Panasonic LX15 und nach anfänglicher Skepsis immer begeisterter, kann also gut sein, dass ich in Zukunft doch etwas genauer verfolge was Panasonic da alles bastelt 🙂

      Viele Grüße
      Marc

  19. wileyh

    Hallo Marc,
    vielen Dank für den ausführlichen Vergleich.
    Ich kann Thomas bezüglich des Kartenslots nur zustimmen, ein schnelles wechseln der Speicherkarte ist unmöglich, mit kalten Fingern geht schon gar nichts, war das bei der 6000 und 6300 auch schon so blöd?
    Neben der 6500 habe ich die A7II, auch ich finde es gut, dass dieselben E-Mount-Objektive und Akkus verwendet werden können, so komme ich mit dem 70-300mm mit der 6500 immerhin auf eine Brennweite von etwa 450mm.

    Kann ich bei dieser Gelegenheit die Speziallisten noch etwas fragen: Was ist von den Walimex Spiegel-Teleobjektiven für die Tierfotografie zu halten???

    Viele Grüße
    Willi

  20. Dieter Henke

    Danke für Deinen Vergleich. Zufällig habe ich gestern bei Youtube einen Beitrag gefunden (SONY a6500 vs SONY a7ii ISO TEST RESULTS! MUST SEE!)

    https://youtu.be/pFqG6QguMMk

    Da schneidet die A7II erschreckend schlecht ab (beim ISO-Test!). Eigentlich wollte ich in demnächst von meiner NEX-6 zur A7II wechseln. Nun wird es wohl doch eher die A6500 werden,

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Dieter,

      oh, spannender Vergleich. Mir war schon immer klar, dass die Unterschiede eh nur in extremen Situationen (> 6400) für die Praxis relevant sind, aber was der sagt lässt mich jetzt etwas zweifeln.

      Ich bin ja ein Freund von Praxistests, der große Unterschied zum Labortest von DXOMArk (https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Sony-A6500-versus-Sony-A6300-versus-Sony-A7-II___1127_1072_996) wundert mich dann aber doch.

      Interessant ist allerdings auch, dass die a6300 dort besser abschneidet als die a6500! 🙂

      Müsste ich wählen zwischen einer A7II und einer a6500, würde ich allerdings auch die a6500 nehmen!

      Viele Grüße
      Marc

  21. Matthias

    Hallo Marc,
    toller Bericht, sehr lesenswert.
    Ich trage mich mit dem Gedanken zu meiner Canon 5DIII eine Sony (7RII / A6500) anzuschaffen.
    Allerdings sollte der Dynamikumfang der Sony schon besser sein als der der Canon.
    Gibt es hierfür schon Erkenntnisse, wie das Dynamikverhalten aussieht?
    Matthias

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Matthias,

      bei dxo wird all das im Labor getestet.
      Generell ist es so, dass die Sony-Sensoren (die sind auch in den Nikons drin) einen größeren Dynamikumfang haben als Canon.

      Im Labor wird das von DXO getestet, hier ein Vergleich: https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Sony-A6500-versus-Sony-A7R-II-versus-Canon-EOS-5D-Mark-III___1127_1035_795
      Landscape ist hier der Dynamikumfang.

      Die EOS 5D Mark IV ist in dem Bereich allerdings deutlich besser als die Mark III, hängt im Test aber immer noch minimal hinter der a65000. In der Praxis wird das jedoch keinen Unterschied machen.

      Viele Grüße
      Marc

  22. Dennis

    Hallo Matthias,

    ich fotografiere seit ca. 3 Jahren mit der Alpha 6000 und betreibe hauptsächlich Landschaftsaufnahmen und Langzeitbelichtung bei Nacht. Wäre ein Umstieg auf die Alpha 6500 deiner Meinung nach ein großer Vorteil (Rauschverhalten usw.) oder würdest du mir ehr zu der Alpha 7 Mark 2 raten bzw. zu bleib bei der 6000;D? Wie würdest du dich entscheiden? Momentan habe ich noch nicht all zu viele Objektive, die ich mein Eigen nennen kann. Ich habe das erste Jahr nur mit dem Kit-Objektiv fotografiert (SELP1650) und mir dann eine Festbrennweite (Sony SEL35F18) zugelegt. Dazu kommt noch das Samyang 12mm F2 und das Zoom SEL55210. Ich habe halt das Gefühl, dass da in Punkto Bildqualität noch was geht:)

    Gruß
    Dennis

    1. Matthias

      Hallo Dennis,

      da bin ich wohl der falsche Ansprechpartner. Deine Frage sollte sicherlich an Marc gehen…

      Matthias

    2. Marc Autor des Beitrags

      Hi Dennis,

      ich persönlich ziehe immer die günstige Variante vor und würde an deiner Stelle bei der 6000 bleiben.
      Wenn du aber unbedingt ein besseres Rauschverhalten haben willst, kommst du ums Vollformat nicht herum. Die 6500 unterscheidet sich da nicht großartig von der 6000.
      Eine günstige Alternative wäre die a7 Mark 1. Der Sensor steht dem der a7 II in nichts nach und da du eh viel mit Stativ arbeiten musst bei deinen Fotos, macht der fehlende Stabi auch nichts.
      Dafür ist die a7 Mark 1 deutlich günstiger!

      Viele Grüße
      Marc

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