2 Monate Sony RX100 III im Test. Meine Erfahrungen + RX100 MK4 Wunschliste

| Lesezeit ca. sechs Minuten

Die RX100 MK3 habe ich seit fast 2 Monaten im Einsatz. Ich war damit in Holland, in Paris, im Disneyland und habe sie eigentlich nie aus der Hand gelegt. Genug Zeit um sie auf Herz und Nieren zu testen. Außerdem habe ich eine kleine Wunschliste für die 4. Version.

Vorneweg, ich bin auch nach 2 Monaten hell auf begeistert von der Kamera (hier findest du meinen ersten Erfahrungsbericht). Sie liefert – im Verhältnis zu ihrer Größe – außerordentlich gute Bilder.
Schwankst du, wegen des Preises und überlegst dir eine zu kaufen? Dann tu es! Mir ging es genau so. Der Preis ist hart, das stimmt. Aber du wirst es nicht bereuen.
Lies erst gar nicht weiter: Klicke hier um die RX100MK3 bei Amnazon.de zu kaufen*.

Die Vorteile der RX100 III – was ich lieben gelernt habe

  • Die Größe
    Klar das war der primäre Kaufgrund. Die Kamera passt in meine Hosentasche. Ich trage sie dort zwar nicht die ganze Zeit, aber wenn ich die Hände frei haben muss: zack in die Hosentasche und gut. Genial.
    Auch sonst ist die Größe der Pluspunkt Nr. 1. Die Kamera ist zu 99% dabei, wenn ich aus dem Haus gehe. Wäre sie größer, wäre das nicht so.
    Also, bitte auf keinen Fall größer machen, wie z.B. hier gemunkelt wird.
  • Der Weitwinkel
    Es hatte sich schon vor dem Kauf der RX100 angekündigt, dass ich Weitwinkel toll finde. Mit den 24mm (umgerechnet auf KB) kann man einiges einfangen. Macht richtig Spaß!
  • Das Klappdisplay
    Wie wichtig ein Klappdisplay ist, wurde mir erst bewusst, als ich mit der Canon S120 unterwegs war. Ohne ist Mist! Auch die 45°, die man das Display nach unten klappen kann, sind super. Ein klarer Vorteil gegenüber der G7x.
  • Der Sucher
    Ich habe es in früheren Beiträgen schon betont: Ich bin ein Freund des Suchers. Die RX100 verleitet zwar dazu, ohne Sucher zu fotografieren. Trotzdem, es gibt ständig Situationen, in denen der Sucher nützlich ist. Wenn ich Bilder kontrolliere, ob sie richtig scharf sind, benutze ich fast ausschließlich den Sucher.
  • WI-FI
    Hätte ich nicht gedacht, aber ich liebe die WI-FI-Funktion der Kamera. Es macht einfach super viel Spaß Fotos zu machen, und diese dann direkt auf dem Smartphone zu bearbeiten (Snapseed!) und zu teilen. Ohne diese Funktion hätte ich nicht so viel Spaß an Instagram.
  • Die Bildqualität
    Ich hatte es schon in der Einleitung gesagt. Für die Größe der Kamera außerordentlich gut.
  • Der Makromodus
    Endlich wieder eine Kamera, mit der ich nah an ein Objekt herangehen kann. Das macht mir so viel Spaß, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, für meine Sony a65 ein Makroobjektiv zu kaufen.
    Mein Favorit ist das 105mm Makro von Sigma*, welches ich in diesem Beitrag ausgiebig für testete)
  • Die Offenblende
    Eine Blendenöffnung von f/1.8 ist der Hammer! Das Spiel mit der Tiefenschärfe. Auch hier denke ich über ein anderes Objektiv für meine Sony a65 nach 🙂 (das SAL-1650 wäre ein Kandidat*)
  • Hohe ISO-Werte
    Unglaublich, was der BIONZ X Prozessor aus den Bildern herausholt. Das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten ist besser als bei meiner a65 (BIONZ Prozessor). Hut ab Sony! Ein Grund, wieso ich über eine neue »große« Kamera nachdenke.(mein aktueller Favorit ist die a7II*)
  • Laden per USB
    Du denkst vielleicht, dass das ein nettes Feature sei. Pha! Das ist ein geiles Feature! War mir auch nicht bewusst. Aber man wird faul! Akku auspacken, ins Ladegerät stecken, Ersatzakku in die Kamera. Das brauchst du bei der RX100 nicht mehr. Bin ich zu Hause, hänge ich sie einfach neben mein Handy an ein USB Ladegerät, das geht ratzfatz. So ist der Akku fast immer voll und die Kamera einsatzbereit. (Im Auto funktioniert das auch!)

RX100 III was mir nicht gefällt, bzw. was man bei der RX100 IV besser machen kann

 

Die RX100M4 ist mittlerweile auf dem markt und ich hatte sie auch schon für einen ausgiebigen Praxistest in der Hand. Leider wurde keiner meiner Wünsche erfüllte.
Hier findest du meine Berichte über die Sony RX100 IV:

Und weiter geht es mit meinen Wünschen für die Zukunft:

  • Kein GPS
    Sony, das finde ich zum kotzen! Solche eine mobile Kamera! Ist doch klar, dass man mit dem Schnittchen durch Wald und Wiese rennt. Geotaggen mittels GPS ist da ein Muss!
    Die neue Cyber-Shot DSC-HX90V hat GPS, dann sollte es doch auch bei der RX100 möglich sein. Die Größe der Kameras ist ähnlich.
  • Touchscreen
    Ich hätte es ja nicht gedacht, aber: Kameras brauchen einen Touchscreen!
    Warum?
    1. Touchfokus – wie bei der Canon S120 oder G7x ist der Hammer. Bei der RX100 fummelt man mit einem Fokuspunkt rum, das nervt.
    2. Ich ertappe mich ständig dabei, wie ich auf das Display tippe. Erscheint dort ein Button – für was auch immer – dann tippe ich zuerst aufs Display. Nur passiert da nix.
  • Stabileren Sucher
    Der Sucher ist super, den will ich nicht missen. Um ihn zu aktivieren, musst du ihn erst ausfahren und dann das Okular (oder was auch immer) nach hinten rausziehen. Das rausgezogene Teil rutscht bei mir ständig rein. Ich fotografiere halt mit Brille. Das nervt.
  • Das Steuerrad
    Oh Gott Sony! Sooo viel Geld und dann wird am Steuerrad gespart. Das Steuerrad hinten auf der Kamera ist ein fummeliges, wackeliges Ding. Zuerst dachte ich, dass ich mich daran gewöhnen werde, aber das geht nicht. Canon kann das viel besser!
  • Filtergewinde
    Die RX100 will im Profi-Segment mitspielen, da sollte ein Filtergewinde Standard sein. Es gibt zwar verschiedene Lösungen mit Magnet oder Kleber, aber wieso nicht ab Werk die Kamera mit einem Gewinde ausliefern?
  • Mehr Brennweite
    Wenn ich mit der RX100 unterwegs bin, will ich flexibel sein. Flexibilität möchte ich auch bei den Brennweiten. Ich bin zwar ein Freund des Weitwinkels, aber hin und wieder braucht man auch ein Tele, das ist bei der RX100 schon recht kurz. Besser macht des bspw. die G7x von Canon.
    Eine Alternative wäre ein Telekonverter für das Filtergewinde. 🙂
  • Selbstauslöser beim Selfie-Modus
    Brauche ich zwar nicht oft, aber an sich ist es eine gute Idee eine kurze Verzögerung beim Selfie einzubauen. 3 Sekunden finde ich aber zu lang. Besser wäre es, wenn man die Zeit individuell einstellen könnte.
  • Chromatische Abberationen im Weitwinkel
    Ich weiß, ich will die eierlegende Wollmilchsau. Erst mehr Brennweite, jetzt weniger chromatische Abberationen. Chromatische Abberationen sind generell ein Problem von Weitwinkelobjektiven. Trotzdem fallen sie mir ständig auf und ich wäre sie gerne los.
    Das hier ist schließlich eine Wunschliste.

Genug gelobt, genug gemeckert. Die RX100 III ist eine geile Kamera und ich bin froh, dass ich sie mir gekauft habe.
Du willst auch eine? Dann klick dich zu Amazon.de durch* und hol sie dir. Dann machen wir mal eine Tour zusammen!

Und du?

Hast du eine RX100? Hast du eine andere Immer-Dabei-Kamera? Was sind deine Erfahrungen? Was wünschst du dir?
Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Na dann… gehe raus und habe Spaß!

Marc