Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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In diesem Artikel stelle ich dir unseren diesjährigen Sommerferien-Roadtrip vor.
Inhalt:

Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. zehn Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

Das war unser Sommer-Roadtrip und warum das Jahr jetzt neu beginnt

Bevor ich dir von den einzelnen Etappen unseres Familien-Roadtrips erzähle, will ich dir zuerst die Statistik und unsere Route präsentieren.

Wie schon im letzten Jahr bewegten wir uns wieder viel innerhalb Deutschlands. Wir besuchten allerdings auch Tschechien, Österreich, Italien und Slowenien.

Die Route

Die kleine Statistik

Statistik unserer Sommerferien 2017
Neue Fotos auf der Platte2019
Gefahrene Kilometer für Reisen & Ausflügeca. 4600
Anzahl der Flüge0
Anzahl der Übernachtungen29
Besuchte Länder5

Wie schon bei unserem letzten Roadtrip während der Osterferien, gibt es wieder viele Videos zu den einzelnen Erlebnissen:

Etappe 1: Franzensbad (Tschechien)

Wir schreiben den 20. Juli 2017. 10:38 Uhr, 25 Grad. Es ist der erste Ferientag der Brandenburger Sommerferien und wir befinden uns auf der A10, dem nördlichen Berliner Autobahnring.

Vor wenigen Minuten hat unser Sommer-Roadtrip begonnen. Das Navi leitet uns um die Stadt herum gen Süden nach Franzensbad.
Franzensbad ist ein Mineralbad hinter der deutschen Grenze in Tschechien. Den zahlreichen Quellen der Stadt wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Bei dem widerlichen Geschmack kann ich mir das jedoch kaum vorstellen.
Franzensbad beeindruckte mich durch seine tollen Gebäude und das nahegelegene Naturschutzgebiet Soos. Soos ist eine Art Mini-Yellowstone mit blubbernden Quellen und schlammigen Mondlandschaften.

Das ist eines der tollen Gebäude in Franzensbad [Samsung Galaxy S7 – ISO 40 – 4.2mm – f/1.7 – 1/125 Sek.]

Der Kontrast zum schicken Franzensbad ist die Mondlandschaft des Soos [Samsung Galaxy S7 – ISO 40 – 4.2mm – f/1.7 – 1/3400 Sek.]

In Franzensbad blieben wir 2 Nächte und fuhren dann mit einem Stopp in Straubing (um vergessene Schuhe nachzukaufen) weiter nach Österreich.

Mein ausführlicher Beitrag über Franzensbad und Soos:

Unsere Unterkunft in Franzensbad:

Wir hatten das Mobilheim. Von der Sauberkeit her war es an der Schmerzgrenze. Für 2 Tage aber ok. Gebucht hatte ich über Booking.com, dort ist der Campingplatz im Moment aber nicht mehr gelistet.

Etappe 2: Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut (Österreich)

Die Region rund um den Hallstätter See war definitiv des Highlight unseres Roadtrips. Seit meinem Ausflug in die bayrischen Alpen im letzten Jahr, stand für mich fast, dass es wieder in die Berge gehen muss und Hallstatt mit dem Dachsteinmassiv dahinter, bietet sich dafür sehr gut an!

Einziger Nachteil: Das Wetter! Es regnete jeden Tag! Dank einer guten Wettervorhersage, konnten wir unser Programm zum Großteil trotzdem trocken durchziehen. Eine Fototour durch Hallstatt bei gutem Wetter und passendem Licht, blieb mir aber verwehrt.

Aber das macht nichts, langweilig wurde es in Hallstatt und Umgebung trotzdem nicht!

Leider nur bei mäßigem Licht: Hallstatt vom berühmten Fotospot aus [Sony a5100|Walimex Pro 12mm – ISO 100 – 12mm – 1/60 Sek.]

Die Highlights unseres Aufenthalts in Österreich

  • Urzeitwald in Gossau
  • Gosausee
  • Dachstein Eishöhle
  • Gipfel des Krippensteins mit dem Skywalk 5fingers und dem Dachsteinhai
  • Koppenbrüllerhöhle in Obertraun
  • Salzwelten Hallstatt
  • Hallstatt

Zur Region rund um Hallstatt habe ich schon einen extra Beitrag geschrieben, in dem ich unsere Unternehmungen genauer beschreibe:

Unsere Unterkunft im Salzkammergut:

Die Wohnung ist ein absolutes Schnäppchen und ich kann sie wärmstens empfehlen. Bonus: Von der Wohnung ist es nicht weit zum Bahnhof Gosau-Steeg, man kommt also auch ohne Auto klar.

Etappe 3: Bibione (Italien)

Die Kinder wünschten sich einen Sandstrand zum Buddeln und warmes Wasser. Also guckte ich auf der Karte, welcher Badeort von Hallstatt aus zügig zu erreichen ist und landete in Grado.
Scheinbar ein schöner Ort, mit Altstadt, Lagune dahinter, schickem kleinen Hafen und Sandstrand. Blöd nur, dass ich kurzfristig keine bezahlbare Unterkunft gefunden habe.
Fündig wurde ich jedoch in der Touristenhochburg Bibione. Das war auch ok, vor allem weil unsere Wohnung direkt am Strand lag. 🙂

Von Bibione aus hatte ich diverse Ausflüge geplant: Aquileia, Palmanova, Grado, vielleicht Triest und/oder Venedig.
Bis auf einen Ausflug nach Postojna (Etappe 4), haben wir allerdings nichts unternommen. Nach dem Regenwetter in Österreich schlug in Italien eine Hitzewelle zu. Bei Temperaturen von 35 Grad und mehr versuchte ich erst gar nicht, die Kinder durch alte Gemäuer zu scheuchen.
Stattdessen gammelten wir viel am Strand herum, aßen Eis und machten gar nix.

Und weißt du was? Das war verdammt gut! Ich saß auf unsere Decke und beobachtete das Treiben am Strand oder kühlte mich in den warmen Fluten der Adria ab. Die Kinder buddelten und waren stundenlang im Wasser.

Perfekt!

Crazy Italy: Liegestühle so weit das Auge reicht. Das war übrigens der Blick aus unserer Wohnung. [Panasonic Lumix LX15 – ISO 125 – 26.4mm – f/4.0 – 1/2000 Sek.]

Du musst dich von den vielen Liegestühlen am Strand übrigens nicht abschrecken lassen, denn die letzten 10 Meter vor dem Wasser sind frei davon und kostenlos zu nutzen.
Für mich unverständlich, aber die meisten Urlauber fläzen tatsächlich in den überteuerten Liegestühlen, dabei ist es a) teurer, b) man hängt dichter auf anderen Leuten drauf und es ist c) viel weiter zum Wasser!

Der Vorteil: Die 10 Meter vor dem Wasser sind trotz Hochsaison erstaunlich leer!

Unsere Unterkunft in Bibione:

Etappe 4: Postojna (Slowenien)

Die Höhle von Postojna besuchte ich vor 18 oder 19 Jahren das erste Mal. Richtig erinnern konnte ich mich an den Besuch nicht mehr, ich wusste nur, dass ich schwer beeindruckt war und dass es Grottenolme zu sehen gab und das wollte ich den Kindern zeigen.

Also starteten wir von Bibione aus einen Tagesausflug nach Slowenien. Neben der eigentlichen (saugroßen) Höhle gibt es auch eine kleine Höhle mit verschiedenen Höhlentieren (inkl. dem Grottenolm) zu besichtigen und eine langweilige Ausstellung.

Nach dem Besuch der Höhle fuhren wir 10km weiter zur Höhlenburg Predjama. Auch diese ist beeindruckend!

Der Ausflug hat sich definitiv gelohnt und ich kann jedem nur empfehlen sich die Höhle und die Burg anzuschauen.
In der Region gibt es übrigens noch weitere beeindruckende Höhlen, ein Grund für mich zurückzukehren.

Ein kleiner Teil der gigantischen Höhle [Panasonic Lumix LX15 – ISO 800 – 8.8mm – f/1.4 – 1/15 Sek.]

Die Höhlenburg Prejdamski Grad [Panasonic Lumix LX15 – ISO 125 – 26.4mm – f/4.5 – 1/200 Sek.]

Etappe 5: Großglockner Hochalpenstraße (Österreich)

Zurück in Bibione brutzelten wir noch ein paar Tage am Strand und fuhren dann nach Mönsheim zu meiner Mutter. Der Weg dorthin führte uns über die Großglockner Hochalpenstraße. Auch das ist nichts Neues für mich, aber auch das ist so beeindruckend, dass man es sich mehrmals angucken kann.

Zuerst rasteten wir am Schöneck und fuhren dann weiter zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Von dort aus bestaunten wir den größten Gletscher der Ostalpen: Die Pasterze, beobachteten Murmeltiere und erfreuten uns an der grandiosen Landschaft entlang der Straße.

Wahnsinn! Absoluter Wahnsinn. Die Landschaft dort oben ist so schön, dass ich darüber nachdenke für eine ausgedehnte Fototour allein zurückzukehren.

Links, hinter den Wolken ist der Großglockner, in der Mitte die Pasterze. [Panasonic Lumix LX15 – ISO 125 – 8.8mm – f/8.0 – 1/400 Sek.]

Traumhaft! Am Rande der Großglockner Hochalpenstraße [Samsung Galaxy S7 – ISO 40 – 4.2mm – f/1.7 – 1/1900 Sek.]

Etappe 6: Herzogenaurach (Deutschland)

Bei meiner Mutter besuchten wir natürlich die ganze Verwandtschaft, das Mönsheimer Freibad und das Renninger Naturtheater.
Weiter ging es dann nach Herzogenaurach, der Heimat von Adidas und Puma.
Auch das ist ein Ort, an dem ich nicht das erste Mal war, aber auch hier lohnt sich ein Besuch immer wieder. (Wenn es auf dem Weg liegt.)
In Herzogenaurach betreiben Adidas und Puma riesige Outlets. Dort deckten wir uns ordentlich mit Schuhen für die nasse Jahreszeit ein.

Neben Adidas und Puma gibt es auch Outlets von Nike, Reebok, s.Oliver usw.

Etappe 7: Ostseestrand Warnemünde (Deutschland)

Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause (Rasenmähen!), ging es weiter nach Warnemünde an die Ostsee.
Die Tage dort verliefen ähnlich wie im letzten Jahr: Mit dem Fahrrad ging es zum Strand, dort wurde gebuddelt, in den Fluten der Ostsee gefroren, dänisches Softeis gegessen und Kreuzfahrtschiffe bestaunt.
Genau wie im letzten Jahr, verbrachten wir auch 2017 wieder einen Tag bei Karls in Rövershagen.

Die Ostsee und Warnemünde sind immer wieder schön! Über die Gründe warum wir da so oft hinfahren, habe ich hier geschrieben.

Vorn auf der Mole in Warnemünde [Samsung Galaxy S7 – ISO 50 – 4.2mm – f/1.7 – 4 Sek.]

Etappe 8: Mirow in der mecklenburgischen Kleinseenplatte (Deutschland)

Von Warnemünde aus ging es zuerst wieder nach Hause. Dort feierten wir meinen 40. Geburtstag, um einen Tag später wieder abzuhauen. Unser Ziel war die mecklenburgische Kleinseenplatte.
Mit Kanu und einem gigantischen Tretfloß machten wir die Seen rund um Mirow unsicher und statteten dem Bärenwald Müritz einen Besuch ab.

Von dieser Etappe gibt es kaum Fotos und Videos, weil ich die meiste Zeit mit den Kindern allein war und außerdem meine Mutter und mein Bruder mit seiner Familie dabei waren.

Noch nie von einem Tretfloß gehört? So sieht das Ding aus! [Samsung Galaxy S7 – ISO 40 – 4.2mm – f/1.7 – 1/2000 Sek.]

Unsere Unterkunft in Mirwo:

Die Wohnung liegt direkt am Wasser: Bouns: Für die gesamte Aufenthaltsdauer ist ein Kanu im Mietpreis mit dabei und das coole Tretfloß gibt es für 3 Tage auch dazu.

Warum das Jahr neu beginnt?

Die Sommerferien waren für mich irgendwie ein Abschluss des Jahres, ab jetzt läuft der Hase nämlich anders. Das große Kind geht zur Schule, das kleine in eine neue Kita.
Das Wetter schlägt um und die Tage werden kürzer.
Nach sechs Wochen unstrukturierter Reiserei ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Es ändert sich also viel mehr als beim regulären Jahreswechsel an Silvester. Genau so ist das auch in meinem Kopf!

Neustart, Reset, jetzt geht es los!

Das wirst auch du als Leser merken, weil es jetzt weniger neue Artikel geben wird. Ich brauche nämlich Zeit. Zeit, um den Blog richtig fit für mobile Endgeräte zu machen. Zeit, um alte Artikel zu aktualisieren. Zeit zum Lesen und Lernen.

All das kam die letzten Monate zu kurz und vor allem der letzte Punkt ist wichtig. Mit unseren YouTube-Kanälen, der Smartphone-Fotografie und Lightroom Mobile habe ich viele neue Dinge begonnen und schon wahnsinnig viel gelernt. Aber da geht noch mehr, viel mehr!
Darauf freue ich, daran habe ich Spaß und das mache ich.

Keine Frage, meine Erkenntnisse teile ich hinterher mit dir!

Du willst noch mehr Sommerferien-Roadtrips mit Kindern?

Diesen Sommer scheint die wahre Roadtrip-Zeit gewesen zu sein. Wir waren nämlich nicht die einzigen, die mit den Kindern auf der Straße unterwegs waren, viele meiner Familienreiseblogger-Kollegen setzten sich ebenfalls hinters Steuer, um die Welt zu erkunden. Das wundert mich jedoch nicht, ich sage ja schon lange, dass ein Roadtrip die beste Methode ist, um mit Familie zu reisen.

Lena von family4travel fuhr mit ihren Jungs durch Schottland:

Heike von Köln Format war an der Westküste Nordamerikas unterwegs:

Julia, der Jäger des verlorenen Schmatzes, erkundete Litauen auf der Straße:

Geertje war von Nordicfamily war logischerweiße im Norden unterwegs:

Schon vor den Sommerferien startete der Elternzeit-Roadtrip von Nicole:

Antje zog es während der Sommerferien mit Familie nach Kenia:

Jenny zog es schon das zweite Mal mit Familie nach Japan:

Hartmut wollte mit seinem VW Camper endlich eine länger Tour machen und fuhr nach Nordschweden und auf die Lofoten:

Ines von Viermal Fernweh war auf einer ähnlichen Route wie wir unterwegs und entdeckte dabei die Berge für sich.

Wie war dein Sommer?

Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
Gefallen dir meine Fotos? Hier stelle ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung vor.

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