PR & Media | Neu hier? | Über mich

Sony Alpha a68 im Praxistest + Vergleiche mit a77II, a65 & a6000

2 Jahre nach der Alpha 77 II bringt Sony endlich eine weitere A-Mount-Kamera auf den Markt: Die Alpha 68.
Es ist der Nachfolger meiner Alpha 65 – Grund genug, die Kamera etwas genauer anzuschauen.

Die Sony Alpha a68 vorgestellt

Das Innenleben der Alpha 68 entspricht weitestgehend dem der Alpha a77 II. Sensor, Autofokussystem, Bildprozessor usw. sind identisch. Kurz gesagt ist die Alpha 68 eine Alpha 77 II, bei der der Rotstift angesetzt wurde.
Das war bei den Vorgängern a77 und a65 auch schon so.

Im Vergleich zur a65 legt die a68 in Sachen Bildqualität, Fokuspunkten, Geschwindigkeit und Bedienung kräftig zu. Leider lässt sie beim Sucher und beim steinzeitlichen Display gewaltig Federn.

sony-slt-a68

Mein Review der Alpha 68 als Video

Wichtige technische Daten im Vergleich: A68 vs. A77M2 vs. A65 vs. A6000

Auch wenn es sich bei der A68 um eine A-Mount-Kamera handelt, will ich in meinem Vergleich die E-Mount-Kamera a6000 erwähnen. Bei Leistung und Preis liegen beide Kameras auf ähnlichem Niveau. Willst du in diesem Preissegment einsteigen und hast noch keine Objektive zu Hause, wirst du dich bei Sony zwischen der a68 und a6000 entscheiden müssen.

Vergleich Sony SLT-A68 vs. a77 II vs. a6000 vs. a65
Alpha 68Alpha 77 IIAlpha 6000Alpha 65
Abmessungen (BxHxT)142.6 x 104.2 x 80.9 mm142.6 x 104.2 x 80.9 mm120 x 66.9 x 45.1 mm132 x 98 x 81 mm
Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte675 g726 g344 g622 g
ISO-Empfindlichkeit100-2560050-25600100-25600100-16000
Belichtungszeit1/4000 Sek. – 30 Sek.1/8000 Sek. – 30 Sek.1/4000 Sek. – 30 Sek.1/4000 Sek. – 30 Sek.
Serienaufnahme5 Bilder / Sek.12 Bilder / Sek.11 Bilder / Sek.10 Bilder / Sek.
Video1920 x 1080 Full-HD XAVC S 1920 x 1080 Full-HD AVCHD
Wi-Fi & NFCneinjanein
LCD schwenkbar90° hoch / 45° runterfrei schwenk und drehbar90° hoch / 45° runterfrei schwenk und drehbar (kein Selfie-Modus nach oben)
Auflösung Display (Pixel)460.8001.228.800921.600921.600
Display Größe2.7"3.0"
Auflösung Sucher (Pixel)1.440.0002.359.2961.440.0002.359.296
Wasserwaageneinjaneinja
Internter Bildstabilisatorjajaneinja
abgedichtetes Gehäuseneinjaneinnein
Belichtungskorrektur+/-5 EV+/-3 EV
GPSneinneinneinja
Anzahl Fokuspunkte7917915
ObjektivanschlussSony/Minolta A-MountSony/Minolta A-MountSony E-MountSony/Minolta A-Mount
Akkulaufzeit (Bilder)580480360510
Preis**429,90€962,95€447,42€-

** Stand der Preise: 22.05.2017

Achtung: Die a6000 hat einen anderen Objektivanschluss, den kleineren Sony E-Mount. A-Mount Objektive kannst du mit einem Adapter* auch an einer E-Mount-Kamera nutzen – andersrum geht es nicht. (Also E-Mount-Objektive an einer A-Mount-Kamera.)

Die vollständigen technischen Daten findest du auf der Webseite von Sony.de:

Fotografieren mit der a68 in der Praxis

Schlussendlich sind technische Daten das eine, der Einsatz in der Praxis aber das andere – deshalb halte ich auch nicht viel von Labortests.

Die Alpha 68 begleitete mich auf Touren hier in der Gegend, außerdem war ich mir ihr auf der ILA – der Berlin Air Show und bei Nacht durfte sie im Sternenpark Westhavelland beweisen, wie gut sie die Milchstraße einfangen kann.

mig29-alpha68

Eine polnische MIG 29 auf der ILA Berlin

milchstraße-ilca-68-westhavelland

Die Milchstraße im Westhavelland

Da ich die Bedienung von der 77II schon kannte, fiel mir der Einstieg mit der 68 recht einfach. Nach ersten Testaufnahmen konfigurierte ich die frei belegbaren Knöpfe und das Funktionsmenü-Menü nach meinem Geschmack und freute mich über das zusätzliche Drehrad (im Gegensazt zur a65) auf der Rückseite.

Einzig das haptische Plastikgefühl wertet meinen positiven ersten Eindruck etwas ab. Dabei stört es mich gar nicht, dass der Objektivanschluss der Kamera aus Kunststoff ist, das muss kein Nachteil sein. Aber die Kamera fühlt sich nicht so hochwertig an, wenn du sie in die Hand nimmst.

Trotz allem macht die Kamera einen stabilen Eindruck, es sitzt alles perfekt, es wackelt nichts und Knöpfe und Drehräder sind so gestaltet, dass sie sich einfach bedienen lassen, aber nicht aus Versehen verstellt werden.

Die Kamera liegt dank ihrer Größe sehr gut in der Hand und die Bedienung finde ich erste Sahne, dank des fehlenden Joysticks sogar besser als bei der a77 MK2.
Bei der Sony Alpha 68 kannst du den Fokuspunkt mittels des klickbaren Drehrads auf der Rückseite wählen – genau so muss das sein!

Autofokus, Sensor und Bildprozessor kennen wir aus der a77 II und das ist einfach nur genial. Auf der ILA fotografierte ich mit AF-Verriegelung: Mitte. Das Flugzeug wurde erst in der Mitte fokussiert und die Kamera fokussierte dann so lange weiter, wie das Flugzeug innerhalb des AF-Bereichs war (das musste dann nicht mehr in der Mitte sein). Das funktioniert erstaunlich gut und sorgt für eine deutlich geringere Ausschussquote, bei sich schnell bewegenden Motiven.

Als ich die Aufnahmen dann betrachtete, setzte die Ernüchterung ein. Das Display auf der Rückseite ist viel kleiner, als es den Anschein macht. Zudem ist es extrem blickwinkelabhängig und scheint auch im Farbraum etwas beschränkt zu sein. Feine Farbverläufe können nicht sauber dargestellt werden. Das ist Käse und ungenügend, um die Aufnahme richtig zu kontrollieren.
Die geringere Auflösung fällt jedoch nicht ins Gewicht.

Glücklicherweise gibt es den elektronischen Sucher. Dieser wurde zwar auch vom Rotstift nicht verschont, liefert aber dennoch ausreichend gute Bilder. Würde ich es nicht wissen, würde mir im Vergleich zum höher auflösenden Sucher der a65 kein Unterschied auffallen.

Für die Praxis heißt das, dass du die Bilder im Sucher kontrollieren musst. Das mache ich eh oft, blöd ist das Ganze nur, wenn du mit Stativ arbeitest.

Der eingeschränkte Bewegungsspielraum des Displays störte mich erstaunlich wenig.

sony-alpha68-display

Das Klappdisplay

Beim Fotografieren mit Stativ fiel mir auf, dass es die Buchse für meinen guten alten Kabelfernauslöser nicht mehr gibt, das läuft jetzt alles über einen Multiport.
An sich wäre das nicht weiter tragisch, denn moderne Kameras lassen sich über das Smartphone steuern – nicht so die ILCA-68 … auch hier setzte Sony den Rotstift an. WLAN feht und die Kamera lässt sich auch mit PlayMemories Camera Apps nicht aufrüsten.
Das ist zwar schade aber kein Beinbruch.

Mein erstes Zwischenfazit zur Alpha 68 ist daher fast durchweg positiv. Die Kamera macht Spaß, ist gut zu bedienen und macht super Bilder. Was willst du mehr?

Filmen mit der 68er

Ich fuchse mich zwar mehr und mehr in das Thema »Video« rein, aber richtig Ahnung habe ich immer noch nicht.

Die Alpha 68 spielt ihre Stärken bei Standbildern aus.
Dennoch kannst du Videoaufnahme in Full HD machen und diese maximal mit XAVC S in 50p und 50M speichern. Dabei kommt einiges an Daten zusammen.
Es gibt ein Stereomikrofon an der Oberseite und einen zusätzlichen Mikrofoneingang.

Du kannst den Tonaufnahmepegel steuern, Windgeräusche reduzieren und noch ein paar andere Sachen einstellen.
Bildprofile wie Slog 2 usw. bietet die Alpha 68 aber nicht.

Was sich mir nicht so recht erschlossen hat, ist die Einstellung des gewählten Modus beim Filmen.
Mit aktiviertem Autofokus konnte ich nur mit der Programmautomatik filmen. Blendenpriorität, Zeitpriorität oder manueller Modus ließen sich erst aktivieren, nachdem ich auf manuellen Fokus umgestellt hatte.

Genauso erschließt sich mir der Modus »Film« auf dem Wahlrad nicht. Drücke ich die Movie-Taste, egal in welchem Modus, passiert dasselbe.

Kurz gesagt:
Du kannst mit der Alpha 68 filmen, im P-Modus funktioniert das auch wunderbar mit Autofokus. Große Sprünge wirst du mit dieser Kamera aber nicht machen. Es ist und bleibt eine Fotokamera.

Die wichtigsten Vorteile der Sony Alpha 68

Autofokus

Das Autofokussystem der Alpha 68 stammt aus dem Topmodel Alpha 77 II und ist einfach nur genial. Es ist schnell, zuverlässig und arbeitet selbst bei schlechten Lichtbedingungen noch sehr gut.
Ich wüsste nicht, was man da verbessern kann. Selbst der mit Fokusfeldern abgedeckte Bereich ist groß genug und ausreichend.

Bildqualität

Nicht nur der Autofokus, auch Bildprozessor und Sensor stammen von der 77II. Die Bilder sind einfach nur genial und bieten einen riesigen Dynamikumfang, so dass die Nachbearbeitung richtig Spaß macht.

Schärfe, Kontrast und Details möchte ich hier nicht bewerten, da diese Eigenschaften stark vom Objektiv abhängen.

Bedienung

Dank ihrer Größe liegt die Kamera optimal in der Hand und dank der vielen frei konfigurierbaren Knöpfe lässt sie sich einfach bedienen. Einzig der Button für den Bildfolgemodus ist etwas weit nach links geraten. Dafür muss ich mich ganz schön strecken.

Schulterdisplay

Ein zusätzliches Display an der Oberseite kennt man von Kameras aus der Profiliga.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich das Display praktisch nicht nutze, denn alle Infos, die dort zu sehen sind, lassen sich auch auf dem Klappdisplay auf der Rückseite ablesen.

Akkulaufzeit

Sony gibt die Akkulaufzeit mit 580 Bilder an, das kommt ungefähr hin und das ist genial!

Interner Bildstabilisator

Dass Bildstabilisatoren helfen, schärfere Bilder aus der Hand zu schießen, weiß in der Zwischenzeit jeder. Die meisten Kameras  haben jedoch keinen eigenen Bildstabilisator. Entweder hast du Glück und dein Objektiv ist stabilisiert oder du musst ohne Stabi leben.
Bei den Sony A-Mount-Alphas ist der Bildstabilisator schon im Gehäuse eingebaut, d.h. egal welches Objektiv du nutzt, auf die Stabilisierung musst du nicht verzichten.

Nützliche Helferlein

Neben den schon erwähnten Eigenschaften punktet die Alpha 68 mit vielen nützlichen Helferlein. Besonders hervorheben möchte ich:

  • die AF Mikroeinstellung, damit kannst du einen Fehlfokus eines Objektivs korrigieren,
  • den AF-Einstellbereich, eine Fokuslimiter, mit dessen Hilfe du bestimmen kannst, in welchem Entfernungsbereich fokussiert werden soll und
  • Augen AF, mit dessen Hilfe du direkt auf die Augen einer Person scharfstellen kannst.

Die wichtigsten Nachteile der Sony Alpha 68

Display

Ich sagte es oben schon, das Display ist Müll!
Es ist klein und lässt sich zur Bildkontrolle nur eingeschränkt nutzen, jedes billige Smartphone hat heutzutage ein besseres Display. Der Klappmechanismus reicht mir allerdings aus und fotografieren konnte ich auch gut mit dem Display.

Schade ist, dass es sich zum Schutz nicht zuklappen lässt.

Tele-Zoom Serie und Serienbildgeschwindigkeit

Sorry, aber ich weiß nicht, was der Scheiß soll. Die alte Alpha 65 schießt 10 Bilder/Sek in voller RAW-Auflösung, die 77ii sogar 12 Bilder/Sek. Die A68 schafft 5, wenn du den Bildfolgemodus auf »Serienaufnahme:Hi« stellst.
Beworben wird sie aber mit bis zu 8 Bilder/Sek. Dabei geht das nur, wenn du das Moduswahlrad auf Tele-Zoom Serie stellst (das T mit der 8 daneben).
Und jetzt halte dich fest:
Bei der Tele-Zoom Serie wird nur ein kleiner Teil des Sensors ausgelesen, d.h. die Brennweite wird verlängert (Standard ist Faktor 2) und die Auflösung verringert!
Statt 24 Megapixel RAWs erhälst du lächerliche 6 MP JPEGs. Das ist kein Witz!

Kein WLAN

Schade, dass die Kamera kein WLAN hat. Zum einen lassen sich damit unterwegs Bilder auf das Smartphone übertragen, zum anderen kannst du das Smartphone als Fernauslöser nutzen.

WLAN würde das schlechte Display ausgleichen, denn beim Fernauslöser siehst du das Bild auch auf dem Smartphone und zur Bildkontrolle kannst du das Bild übertagen. Aber sie hat es nicht – schade!

Ein kabelgebundener Workaround ist allerdings die App RCCDroid für Android. Damit kannst du die Kamera mit dem Smartphone steuern.

Keine PlayMemories Camera Apps

Ich muss zugeben, dass ich bis auf den Fernauslöser bis jetzt keine andere PlayMemories Camera App ausprobiert habe. Dabei gibt es echt gute Apps, bspw. für Zeitraffer oder Sternenspuren.
Aber die Alpha 68 kann damit eh nichts anfangen.

Keine Wasserwaage

Die Alpha 77 II hat eine, meine RX100 III hat eine, sogar meine Alpha 65 hat eine eingebaute Wasserwaage. Dieses kleine Feature erleichtert die Ausrichtung der Kamera enorm.
Richtig kniffelig fand ich Schwenkpanoramas ohne Wasserwaage. Wegen der geringen Serienbildgeschwindigkeit der a68, musst du die Kamera eh schon langsam bewegen und dann noch die Ausrichtung halbwegs konstant zu halten, ist sehr schwer.
Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass die Kamera beim Durchgucken der Bilder, die Fotos nicht automatisch dreht, sie weiß ja nicht, wo oben und unten ist .

Kein GPS

Ich glaube, Sony hat es komplett aufgegeben GPS in ihren Kameras zu verbauen. Meine Alpha 65 hat eingebautes GPS und das ist ein Feature, das ich nur ungern missen möchte.
Wenn du, wie ich, viel unterwegs bist, ist es mehr als genial, wenn jedes Bild sofort einen Geotag bekommt. Das nachträgliche Finden spezieller Fotos wird dadurch enorm erleichtert. Außerdem ist es manchmal gut zu wissen, wo genau ein Foto aufgenommen wurde.

Die Sony a68 im Vergleich zu anderen Kameramodellen

Sony a68 vs. a77 II

Nimmst du beide Kameras in die Hand, merkst du sofort, dass die 77 das hochwertigere Modell ist.
Auch wenn die Alpha 68 im Inneren identisch ist, neben dem Gehäuse gibt es zahlreiche Funktionen, bei denen die a77M2 der a68 überlegen ist, bspw. die kürzere Belichtungszeit oder WLAN und die Möglichkeit der PlayMemory Apps.

Für mich persönlich sind das alles nur Dinge, die ich nicht unbedingt haben muss.
Bei der a68 fehlt zudem der Joystick zur Steuerung der Fokuspunkte, dort hast du ein Drehrad mit 4-Wege-Schalter. Ich komme damit viel besser klar als mit dem doofen Joystick.

Müsste ich mich entscheiden, würde ich zur a68 greifen, auch wenn das schlechte Display und die fehlende Wasserwaage nerven. Das gesparte Geld investiere ich lieber in gute Objektive oder eine Fototour.

Hier geht es zu meinem Praxistest der SLT a77M2.

Hier geht es zum aktuellen Angebot der Sony a77M2 bei Amazon.de*.

Sony a68 vs. a6000

Die ILCE-6000 ist in meinen Augen der Hauptkonkurrent zur a68. Sie liegt vom Preis her in ähnlichen Regionen und hat ähnliche Features.
Der größte Unterschied liegt in der Größe und dem Objektivanschluss. Während du an die 68er nur Sony A-Mount-Objektive anschließen kannst, kannst du an die a6000 Sony E-Mount- und mit einem Adapter* auch A-Mount-Objektive verwenden, dann allerdings nicht mehr mit dem nativen Autofokus der Alpha 6000. Es gibt sogar Adapter für andere Hersteller.

Die a6000 ist deutlich kleiner, liegt nicht ganz so gut in der Hand und die Knöpfe und Drehräder sind für meine Hände nicht so leicht zu erreichen wie bei der A68.

Auch wenn es einen regelrechten E-Mount und Alpha 6000-Hype gibt, würde ich mich für die A68 entscheiden.
Warum?

  • Es gibt eine riesige Auswahl an A-Mount-Objektiven zu günstigen Preisen, auch von Fremdherstellern wie Sigma, Tamron und Co. Zudem passen alte Minolta Objektive an die Kamera.
  • Die Kamera liegt besser in der Hand und lässt sich leichter bedienen.
  • Sollte ich irgendwann von A-Mount auf E-Mount wechseln, ist das kein Beinbruch, es gibt schließlich Adapter.

Klicke hier, um zum aktuellen a6000-Angebot bei Amazon.de zu kommen.*

Sony a68 vs. 65

sony-a65-vs-a68

Links die Alpha 65, rechts die 68

Hier stehe ich nun, habe eine Alpha 68 und eine Alpha 65 in der Hand und frage mich: »Soll ich upgraden?«
In Sachen Bedienung, Bildqualität bei höheren ISO-Werten und Autofokus ist die a68 der a65 haushoch überlegen. Aber brauche ich das alles?
Bei der a65 habe ich ein tolles Display, einen tollen Sucher, eine Wasserwaage und GPS!

Für Landschaftsaufnahmen, wie ich sie hauptsächlich mache, lohnt sich ein Umstieg auf die a68 eigentlich nicht. Fotografierst du aber eher sich bewegende Objekte oder viel bei schlechten Lichtverhältnissen, profitierst du definitiv von einem Umstieg.
Die geringere Auflösung des Suchers fällt kaum ins Gewicht und selbst mit dem unterdurchschnittlichen Display der a68 lässt es sich leben.

Aber nicht nur die Bedienung der a68 ist besser, auch der Funktionsumfang hat zugelegt. Auf dem Moduswahlrad hast du Platz für 3 Customsettings, dazu kommt ein zweites Wahlrad und weitere frei konfigurierbare Knöpfe. Mit AF Range Control kannst du dem Autofokus bei der Entfernung unter die Arme greifen, mit AF Micro Adjustment kannst du einen Fehlfokus korrigieren und mit Lock-on-AF hast du eine super Objektverfolgung.

Kurz gesagt: Mit einem Upgrade machst du nichts falsch! (Ob du damit bessere Bilder machst, steht auf einem anderen Blatt!)

Sony a68 vs. Nikon D5500 und Canon EOS

Ich kenne mich mit den Spiegelreflexkameras von Nikon und Canon nicht so gut aus, deshalb will ich darauf auch nur kurz eingehen.
Der wichtigste Unterschied zwischen der Sony und einer Nikon bzw. Canon ist die Funktion des Spiegels.
Sony arbeitet mit der sogenannten SLT-Technik, während die Konkurrenz klassische DSLRs baut.
Während bei Canon und Nikon der Spiegel hochgeklappt werden muss, um den Sensor zu belichten, bewegt sich bei Sony nichts. Der Spiegel ist teildurchlässig, so dass durch ihn hindurchfotografiert wird.

Beides hat Vor- und Nachteile, diese hier aufzuzählen, würde jedoch den Rahmen sprengen.

Ein Unterschied, der dir sofort auffallen wird, ist der Sucher.
Bei Sony hast du einen elektronischen Sucher und guckst auf ein Display. Bei Canon und Nikon hast du einen optischen Sucher, dort schaust du tatsächlich (umgelenkt über einen Spiegel) durch das Objektiv.

Auch hier hat jedes System seine Vor- und Nachteile. Schlussendlich entscheidet der Geschmack. Ich persönlich finde einen elektronischen Sucher besser, weil du dort alles Mögliche anzeigen lassen kannst.

Vom Preis her werden die Nikon D5500 und die Canon EOS 750D bzw. EOS 760D wohl der Hauptkonkurrenten der a68 sein. Neben den oben beschriebenen Unterschieden bekommst du dort dieselbe Auflösung, ein besseres Display (Touchscreen!) und WLAN, dafür aber weniger Autofokuspunkte.

Die Nikon D5500 bei Amazon.de*
Die Canon EOS 750D bei Amazon.de*
Die Canon EOS 760D bei Amazon.de*

Die Kaufentscheidung: Sony ILCA-68 ja oder nein?

In den 2 Wochen, in denen ich die Kamera testen konnte, habe ich sie ins Herz geschlossen. Ich fotografiere zwar immer noch sehr viel mit meiner kleinen RX100 III, weil sie kompakt ist und immer dabei – aber in letzter Zeit habe ich wieder Gefallen an größeren Kameras gefunden.

Es macht einfach Spaß, eine Kamera richtig in die Hand nehmen zu können und schnell die Einstellungen zu wechseln, um verschiedene Dinge zu probieren.

Das ist auch ein Grund, warum ich die E-Mount-Kameras gar nicht so toll finde.
Wenn groß, dann richtig!

Für mich hat die A68 die ideale Größe und ausreichend Knöpfe und Drehräder, um ohne Gefummel alles im Griff zu haben. Perfekt!

Hätte ich nicht den Fototipp 43: »Kaufe keine neue Kamera« geschrieben, würde ich mir die A68 als Ersatz für meine A65 kaufen.
Das Upgrade lohnt sich!

Allerdings bringen mir die neuen Features für meine Art der Fotografie sehr wenig. Ich fotografiere hauptsächlich in der freien Natur, am allerliebsten Landschaften. Da habe ich genügend Licht und Zeit.

Ich für meinen Teil werde mich deshalb auf die Hände setzen und den »Kaufen«-Button nicht drücken!

Hast du eine Alpha 58, 57 oder eine noch kleinere, lohnt sich der Umstieg definitiv. Du gewinnst dann nicht nur die oben beschriebenen Features dazu, sondern auch Auflösung.

Unterm Strich lässt sich als Fazit sagen:
Die Sony Alpha 68 ist eine 77ii light – sie bietet alle wichtigen Features, schießt grandiose Bilder und das zu einem attraktiven Preis.

Von mir gibt es eine Kaufempfehlung!

Hier geht es zum aktuellen Angebot bei Amazon.de*

Das Kit.Objektiv SAL 18-55 2 (DT 18-55mm F3.5-5.6 SAM II)

Kit-Objektive haben generell nicht den besten Ruf. Ich bin jedoch kein Pixelpeeper und mache auch keine Labortests, sondern schau mir an, welche Bilder in der Praxis entstehen. Da muss sich das SAL 18552 nicht verstecken.

Ok, die Lichtstärke ist für den Brennweitebereich sehr bescheiden, aber in der Landschaftsfotografie ist das nicht so wichtig.
Für den Anfang reicht das Objektiv aus.

Einzig die Blendenflecken bei Gegenlichtaufnahmen gefallen mir nicht so gut, vielleicht lässt sich das Problem aber mit einer passenden Streulichtblende* beheben. Im Lieferumfang ist leider keine dabei.

Vgl. dazu auch Fototipp 25: Warum du die Streulichtblende auf das Objektiv schrauben sollst.

sony-a68-sal1855II-2

55mm f/8.0 1/400 Sek. ISO 400

sony-a68-sal1855II-1

40mm f/25 1/200 Sek. ISO 100

Zusammenfassung und Fazit

Bei der Sony SLT-a68 wusste ich zunächst nicht so recht, wo ich sie einordnen soll. Als begeisterter User einer Alpha 65, muss ich auf den ersten Blick zu viele Abstriche machen (Vgl. dazu meinen Beitrag »Warum ich die Sony a68 nicht will und was 4D Focus sein soll …«).

Nach meinem Test sehe ich das zu großen Teilen zwar immer noch so, aber der eine oder andere Punkt hat sich dann doch relativiert, z.B. das klappbare Display. Auf dem Papier klingt es nicht so gut, in der Praxis fällt es kaum auf.

Der große Vorteil der a68 ist neben der Arbeitsgeschwindigkeit, dem Autofokus und der Bildqualität die Bedienung.
In meinen Augen übertrifft die 68er die 77II in dieser Hinsicht sogar, es gibt genug Knöpfe und Drehräder. Vieles lässt sich frei konfigurieren und intuitiv bedienen.

An die Bedienung gewöhnte ich mich so schnell, dass du mich jetzt fluchen hörst, wenn ich mit der Alpha 65 arbeite und mal wieder ins Leere greife.

Zusammengefasst lässt sich sagen:
Die ILCA-68 ist eine super Kamera, die wichtigsten Elemente (Sensor, Autofokus, Bildprozessor) stammen aus dem APC-C-A-Mount-Topmodell und arbeiten tadellos.
Selbst die Bedienelemente auf dem Gehäuse sind üppig und ausreichend.

Die größten Abstrich musst du bei der Qualität des Displays machen, zudem ist der Funktionsumfang der a68 nicht so umfangreich, wie bei der a77ii. Aus meiner Sicht aber mehr als ausreichend.

Hätte ich keine Alpha 65, würde ich mir die Alpha 68 kaufen.

Mein empfohlenes Zubehör

Das Buch zur Kamera

Richtig Spaß mit der Kamera hast du erst, wenn du all ihre Funktionen kennst. Da du sicherlich nicht die graue Anleitung lesen willst, empfehle ich dir das Buch von Frank Späth.

Displayschutzfolie

Da du das Display zum Schutz nicht zuklappen kannst, kommst du um eine Folie nicht herum.

Gute Objektive

Den größten Fehler, den du machen kannst, ist den edlen Sensor nur mit dem Licht durch das Kit-Objektiv zu füttern.
Wie gesagt, das Objektiv reicht für den Anfang, es gibt aber bessere.

Als Alternative für das Kit-Objektiv empfehle ich dir das Sony SAL 1650*. Günstiger und trotzdem gut ist das Tamron 17-50*.

Mein Immerdrauf-Objektiv ist das Reisezoom von Sony, das SAL 18-135.*

Außerdem fotografiere ich sehr gern mit der 35mm Festbrennweite*, die ist gut, günstig und leicht.

Stativ

Auch wenn es verlockend ist, aus der Hand zu fotografieren, arbeitest du mit Stativ, werden deine Bilder besser!

Ich nutze das Rollei Compact Travler No.1* und bin zufrieden damit.

Filter

Mit einem Polfilter kannst du Spiegelungen herausfiltern, mit Graufiltern kannst du auch tagsüber lange belichten.
Ich nutze die folgenden Filter:

Vergesse nicht, auf den passenden Durchmesser zu achten, wenn du Filter kaufst!

Fernauslöser

Da du die die Alpha 68 nicht über das Smartphone steuern kannst, kommst du um einen Fernauslöser nicht herum.

Natürlich gibt es noch viel mehr Zubehör, aber mit diesen Vorschlägen bist du für den Anfang gut aufgestellt.

Meine komplette Ausrüstung findest du hier.

Hilfreiche Links


Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
Gefallen dir meine Fotos? Hier stelle ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung vor.

Abonniere meinen Newsletter und meinen RSS-Feed, damit du auf dem Laufenden bleibst.

22 Kommentare zu “Sony Alpha a68 im Praxistest + Vergleiche mit a77II, a65 & a6000

  1. Tanja

    Hm, vielleicht hilft es dir, wenn ich dir sage, dass die A68 nicht der Nachfolger der A65 ist, sondern der A58 – quasi genau zwischen dieser und A65/A77/A772?

    Das ist wie die A57 und A58, die nicht die Nachfolgerin der ersteren war. Vielleicht ändert das was, am Vergleich.

  2. Tanja

    Ach ja, deshalb ist das mit Serienbildsache auch erklärbar. Das Feature „T“ gabs bei der A58 und sie war da auch etwas lahmarschig, war sogar noch etwas langsamer (in RAW ungefähr gleich, bei den normalen JPEGs deutlich langsamer).. wie du siehst, sieht man die A68 als Nachfolgrin der A58, ist das durchaus alles „sinnvoll“, was da gemacht wurde.

    Bei dir kommt die A68 dennoch sehr gut weg, was für die Kamera spricht, wenndu sie mit den „besseren Modelln“ vergleichst.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Tanja,

      ich finde die Kamera sehr gut, deshalb kommt sie so gut weg 🙂

      Von welcher Kamera es der Nachfolger ist, weiß ich auch nicht so recht. Für mich ist es eindeutig der Nachfolger der A65, weil es eine abgespeckte A77II ist, wie die A65 halt eine abgespeckte A77 ist.
      Allerdings wäre dann der Name A65II ja irgendwie sinnvoll 🙂

      Vielleicht ist es ja auch etwas komplett Neues.

      Schlussendlich ist das aber auch gar nicht so wichtig. Von der A58 ist es auf jeden Fall eine großer Schritt von vorne, von der A65 geht es auf der einen Seite nach vorne, auf der anderen wieder zurück.

      Viele Grüße
      Marc

  3. Tanja

    Hmmmmm… ich meine gelesen zu haben, dass sie die A58 ablöst.

    Außerdem hat sie (so gut wie?) nichts von der A65, dafür einiges von der A772 und der A58 🙂

    Ich weiß, ich habe vorher mit der A58 fotografiert.

  4. Pingback: Sony Tidbits... - sonyalpharumors sonyalpharumors

  5. Otto

    Hallo Marc,
    also ich möchte der Tanja da Recht geben und denke die A68 ist eher der Nachfolger der A58. Ich selbst habe die A57, die würde ich mit der A68 auch nicht ablösen wollen, allein wg. der Serienbildgeschindigkeit von 10B/s. Auch ist das Rauschverhalten der A57 immer noch Spitze. Wenn ein Wechsel bei A-Mount Sinn macht, dann nur zur A77II. Ansonsten gefällt mir dein Blog sehr gut.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Otto,

      na gut, ihr habt mich überzeugt, so bald ich etwas Zeit habe nehme ich die A58 mit in den Vergleich auf 🙂

      Stimmt, das mit der Serienbildgeschwindigkeit ist echt Käse, allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich auch bei meiner A65 die Serienbildfunktion auf dem Moduswahlrad nicht nutze, weil man dort kaum Kontrolle über die Einstellungen hat. Trotzdem bleibt es ein Schwachpunkt der A68.

      Die A57 ist wirklich eine super Kamera und damals vom Preis her super attraktiv. Beim Rauschverhalten musst du allerdings die höhere Auflösung der A65/A68 bedenken. Verkleinerst du die 24MP Bilder auf 16MP können die Kameras locker mit der A57 mithalten. Kurioserweise wird dieser Umstand fast nirgends erwähnt.

      Mir persönlich hat die A68 tatsächlich besser gefallen als die 77II, hauptsächlich ist daran aber nur der blöde Joystick der a77II schuld.

      Viele Grüße
      Marc

      1. Otto

        Hallo Marc,
        ich weiß nicht genau was du meinst mit Serienbildkontrolle bei 10 Bilder/sec kann ich bei der A57 immerhin die Blende einstellen, allerdings nicht im Nachführmodus. Ok, Rauschen ist Rauschen, klar, es tritt eher auf, wenn ich 24MP statt 16MP auf einen APS-C Sensor quetschen muß. Aber du hast auch Vorteile wenn genug LIcht da ist. (Vergrößerung, Beschnitt) Imho ist 24MP sowieso das Maximum für APS-C. Die A65 war damals jedenfalls die bessere Wahl als die alte A77.
        Ich bin jedenfalls mit der A57 immer noch hochzufrieden, einzig einen Nachteil haben alle diese Boliden: Ihr Gewicht + Objektive. Zum Reisen, insbesondere wenn man nur mit Handgepäck unterwegs ist, ist das alles viel zu schwer. Ich habe die A57 bis nach Neuseeland mitgeschleppt und weiß wovon ich rede.
        Deshalb bin ich momentan dabei, mir als 2. Kamera entweder die Panasonic lx 100 mit APS-C oder noch kleiner die Panasonic TZ101 mit 1Zoll Sensor zuzulegen. Hatte auch an die Sony A6000 gedacht, aber da fange ich wieder mit e-mount Objektiven an.
        bis denne mal…
        Otto

        1. Marc Autor des Beitrags

          Hallo Otto,

          du hast Recht, die Blende kann man tatsächlich einstellen. Da habe ich schon wieder etwas gelernt. Kurioserweise ist bei mir das Wahlrad im Serienbild-Modus ohne Funktion und die Blende lässt sich erst verstellen, wenn ich zusätzlich die AEL-Taste drücke. Auf die Idee bin ich bis jetzt noch gar nicht gekommen.
          Vielen Dank für den Hinweis! Man lernt eben nie aus.

          Und ja stimmt, Gewicht und Größe nerven. Ich habe als kleines Immer-dabei-Monster eine RX100 III und bin super zufrieden damit.
          Die LX100 ist mir persönlich zu groß und Achtung, sie hat einen MFT Sensor (Cropfaktor 2) nicht APS-C. Die TZ101 will ich mir aber auch schon lange mal anschauen, die ist bestimmt gut.

          Viele Grüße
          Marc

        2. K.Gräbener

          Ich lese heute (07.02.17) diesen Kommentar und möchte dazu nur Folgendes sagen: Ich hatte die A57 in den Jahren 2012 und 2013 und war damals sehr damit zufrieden. Vor einigen Monaten bin ich auf eine Bridgekamera (Sony RX10M2) umgestiegen und ich möchte darauf nicht mehr verzichten. Dies auch deshalb, weil ich mit dieser Kamera neben Bildern auch tolle Videos drehen kann.
          Nun hatte ich kürzlich die Gelegenheit, erneut durch den Sucher einer A57 zu schauen, und ich war über den dunklen Sucher der A57 doch sehr erschrocken, verglichen mit dem großen und hellen Sucher der Sony RX10. Der Sucher dieser Kamera ist durchaus vergleichbar mit dem Sucher einer Spiegelreflex, z.B. dem der Nikon 7100, die ein Freund von mir besitzt..

          1. Otto

            Ok, du vergleichst hier aber Äpfel mit Birnen. Die RX10 quetscht 20 MP auf 1 Zoll, die A57 16MP auf APS-C. Rein von der Bildqualität kann die A57, obwohl 5 Jahre alt, immer noch locker mit einer RX10 mithalten und darauf kommt es schließlich an, nicht nur auf die Sucherqualität.
            Für mich hat die RX10 einen entscheidenden Nachteil, sie ist ein Klotz auf Reisen wie auch die A57 und alle anderen SLRs. Bei den 1Zoll Kameras gibt es für mich nur eine: die Panansonic TZ101. Leistung wie RX10 aber nur halb so groß und halb so schwer.

          2. K.Gräbener

            Natürlich vergleiche ich Äpfel mit Birnen. Der Eine mag lieber Äpfel, der Andere lieber Birnen, denn beide kann man essen. Ich kann ja auch einen 3er BMW mit einem Porsche vergleichen, was ist falsch daran.
            Die Panasonic 101 ist sicherlich gut für den Urlaub, aber wer wirklich gern fotografiert, nimmt sich eben eine etwas größere Kamera mit einem größeren und helleren Sucher, z.B. die FZ1000 oder die Sony RX10. Ich war gerade im Media Markt, als ich den Kommentar las. daraufhin habe ich mir dann die 3 Kameras nochmals angesehen. Die Unterschiede sind einfach deutlich, nicht nur in der Größe und dem Gewicht, sondern auch und gerade im Sucher.

  6. Dieter Hilgers

    Hallo Marc,
    dein Bericht mit allen negativen Eigenschaften der A68 gegenüber der A77 II hat mich nun tatsächlich zur A68 überredet.
    Der Preisunterschied ist nun mal enorm und so konnte ich noch ein Objektiv dazu kaufen! 🙂
    Die Funktionen und Einstellungen der A68 sind wirklich mehr als ausreichend. Wlan und Wasserwaage brauche ich auch nicht unbedingt.
    Zum schlechten Display (Monitor) möchte ich jedoch Stellung beziehen: Ich benötige das klappbare Display eigentlich nur um den Ausschnitt zum Foto in entsprechender Situation auszuwählen um nicht jedesmal auf dem Bauch liegend fotografieren zu müssen oder- eben eine spezielle Perspektive aufzunehmen.
    Es ist einfach so, das beim Fotografieren das beste Display bei Sonnenlicht keine Chance gegen den Sucher hat und zur endgültigen Bildkontrolle brauche ich wirklich meinen großen Monitor.
    Dein Bericht über die A68 war der beste den ich finden konnte und meine Entscheidung zur A68 !
    Alles was die Kamera nicht hat brauche ich auch wirklich nicht.
    Die Einstellmöglichkeiten der A68 sind schon enorm, jedoch nutze ich zu 95% immer meine Grundeinstellung.
    Die Aufnahmen mit der A68 sind wirklich erste Sahne!
    Danke für deine tolle Seite.
    Viele Grüße
    Dieter

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Dieter!
      Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zur neuen Kamera!

      Die A68 hat eine speziellen Modus für das Display im Sonnenlicht. Das funktioniert erstaunlich gut, kannst du sogar auf eine Taste legen.
      Aber prinzipiell hast du natürlich recht, es geht eh nichts über den Sucher!

      Viele Grüße
      Marc

  7. SLT-A68

    Du schreibst wiederholt, dass sich die A68 nicht über ein Smartphone steuern lässt. Das ist so nicht ganz richtig. Schau Dir mal bitte die RCCDROID App im Google Play Store an. Zwar muss man das Handy per Kabel mit der Kamera verbinden, aber danach stehen einem völlig neue Features offen. Besonders die Pro Version der App bietet viele neue Möglichkeiten !

  8. Erwin

    Hallo Marc,

    Mir gefällt dein Artikel sehr gut.

    Meine Frau und ich sind beide „Fotonarren“ und haben nach langer Pause und einstmaliger Analogfotografie vor ein paar Jahren wieder mit der 33er Alpha bzw. der Digitalfotografie begonnen.

    Derzeit hat sie eine Sony Alpha 37 und ich fotografiere mit einer Alpha 58, die eine wirklich gute Kamera in ihrer Preisklasse war/ist.

    Momentan schwanke wir uns zusätzlich eine (ok. also zwei 😉 gebrauchte 65er o. eine neue 68er zu kaufen.

    Dein Artikel ist wirklich ein guter Vergleich, egal von welchem Modell die 68er nun der Nachfolger ist.

    Auch den Hinweis auf die Objektive finde ich absolut passend. Das Tamron 17-50 mm ist wirklich ein solides gutes Objektiv (auch das 50 mm Sony ist top) und als „Immerdrauf“ nutze ich, wie du, das 18-135 von Sony welches ich sehr schätze.

    Erwähnenswert auch das „Immerdrauf“ meiner Frau, das 18-200mm Sony, welches bei uns deutlich mehr gilt als in manchem Tests im Netz.

    Danke, dass du dir die Mühe machst und diese schriftlichen Vergleiche hier anstellst bzw. die daraus gewonnenen Erkenntnisse mit der Welt teilst.

    Finde ich astrein!

    Grüsse aus Wien

    Erwin

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Erwin,

      danke für deinen Kommentar.

      Ohje, die Wahl zwischen 2 gebrauchten 65er oder einer 68 wollte ich nicht haben. Ich habe darüber in letzter Zeit auch wieder viel nachgedacht, aber ich bleibe bei der 65 wegen dem GPS und der Wasserwaage. Das ist beides einfach super.

      Viele Grüße
      Marc

  9. Michael

    Hallo Marc,

    danke für deinen Artikel!

    Ich habe eine A7 und hatte nebenbei immer noch meine alte SLT-A55V im Einsatz. Auch wenn es meist unsinnig ist, zwei Systeme zu verwenden, so hatte ich mich von dem A-Mount nie ganz getrennt. Auch auf Grund meiner ganzen Objektive.
    Jetzt nachdem ich etwas Gefallen an der Makro-Fotografie gefunden habe, spielte ich mit dem Gedanken meine alte A55V gegen ein aktuelleres SLT-Model zu ersetzten.
    Durch die Vielzahl der Modelle empfand ich es sehr schwer, die Unterschiede, Vorteile, Nachteile und Besonderheiten heraus zu finden.
    Hier hast du mir mit deinem Artikel eine große Hilfestellung gegeben.
    Vielen Dank nochmals dafür!
    LG-Michael

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Michael,

      ja, dass es immer mehr spiegellose Systeme gibt, macht die Auswahl nicht gerade einfacher. Ich bin in der Zwischenzeit auch zweigleisig unterwegs.
      Aber mit der A68 bekommst du auf jeden Fall super viel fürs Geld.

      Viele Grüße
      Marc

  10. Stephan

    Hallo Marc,

    habe leider sschlechte erfahrung mit der Alpha 65 gemacht, nach jetzt 50000 Bildern bekomme ich die Meldung Kamerafehler. Der Sony vertragspartner sagt das die Kamera nach 50000 Bildern einfach verbraucht ist und sich eine reparatur nicht lohnt. Hast du da irgenwelche Erfahrung?

    Gruß

    Stephan

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Stephan,

      wo sehe ich denn, wie viele Bilder ich damit gemacht habe?
      In Lightroom habe ich 29.000 Bilder, aber ich habe halt auch sehr viele wieder gelöscht.

      Bis jetzt funktioniert meine 65er aber noch tadellos. 50.000 sind aber wirklich wenig!

      Viele Grüße
      Marc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Reisezoom.com
×