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Fototipp 43: Kaufe dir keine neue Kamera

Wahrscheinlich geht es dir wie mir. Du bist nie mit dem zufrieden, was du hast. Es geht immer besser! Ich überlege mir fast täglich, welche Kamera ich mir als nächstes kaufe, welche Objektive, welches Zubehör und sonstigen Schnickschnack.
Ich wehre mich aber gegen dieses Kaufverlangen – warum du das auch tun solltest, erzähle ich dir heute.

Natürlich hast du recht, die neue Kamera hat mehr Megapixel, rauscht weniger, du kannst mit dem ISO höher gehen, größerer Dynamikumfang, WIFI, NFC und weiß der Geier was. 🙂
Viele der Verbesserungen sind gut, andere will ich gar nicht haben.

Brauchen tue ich fast nix!

Du wahrscheinlich auch nicht!

Kaufen wollen wir, weil die Werbung uns suggeriert, dass wir mit neuem Equipment bessere Bilder schießen. Aber das stimmt in vielen Fällen nicht!

Du fotografierst besser, wenn du

  • die Stimmung auf das Bild übertragen kannst
  • einen WOW-Effekt erzeugst
  • ungewöhnliche Blickwinkel nutzt
  • anders bist als die Masse
  • dich an die Regeln der Bildgestaltung hälst
  • die Regeln im richtigen Moment brichst
  •  …

Dazu brauchst du Kenntnisse über die Regeln der Bildgestaltung, außergewöhnliche Locations, Zeit, Spaß und oft auch Glück.
Außerdem schadet es nicht, wenn du deine Ausrüstung gut beherrschst.

Eine bessere Kamera schadet in manchen Situationen zwar nicht, wirklich brauchen tust du sie aber fast nie.

Schau dir am besten die Gewinnerbilder des World Photography Awards an. Wie viele Bilder sind dabei, die du mit deinem aktuellen Equipment nicht hättest machen können?

Bei mir sind das die ganzen Drohnen-Bilder. Aber darauf habe ich bspw. gar keinen Bock.

Besser investiertes Geld

Dein Geld ist besser angelegt, wenn du dir damit Zeit kaufst. Nimm dir frei und gehe fotografieren. Mache eine Reise oder einen Ausflug zu ungewöhnlichen Orten und fotografiere dort.

Oder investiere in Bildung. Kauf dir Bücher über Fotografie, mache einen Kurs …

Du kannst auch in gutes Zubehör investieren. Graufilter, ein gutes Stativ, Blitz …

Sonderfall Objektive

Für Objektive trifft zwar vieles von oben Gesagtem zu, aber nicht alles.

Mit einem anderen Objektiv kannst du tatsächlich andere Fotos machen. Außerdem sind gute Objektive sehr wertbeständig.
D.h. im Gegensatz zu Kameras, kannst du das Objektiv auch nach vielen Jahren zu einem sehr guten Preis wieder verkaufen. Eine Kamera verliert hingegen rapide an Wert.

Trotzdem gilt auch hier: Überlege dir genau, ob du ein neues Objektiv brauchst! Wirst du damit anders fotografieren als bisher?

Eine Aufgabe für uns

Nimm dir deine Kamera und suche eine Funktion, die du bis jetzt nicht benutzt hast. Lerne damit zu arbeiten und mache mit dieser Funktion ab jetzt Bilder.

Das ist fast wie eine neue Kamera zu kaufen 🙂
Allerdings lernst du dabei etwas und sparst viel Geld!

Ich wähle für mich die Taste AEL. Das steht für »Auto Exposure Lock«. Damit kannst du also die Belichtung speichern. Nutze ich bis jetzt nie. Das ändert sich ab jetzt!

Mit welcher Funktion wirst du dich beschäftigen?

Über Fototipp

Fototipp ist eine Artikelserie, in der ich dir 2x im Monat einen mehr oder weniger kleinen Tipp für bessere Bilder gebe. Die Serie basiert auf meinen eigenen Erfahrungen und hilft dir dabei, Fehler zu vermeiden und deine Lernkurve zu beschleunigen. Willst du keinen Beitrag verpassen, dann abonniere meinen Newsletter, folge mir bei Facebook, Twitter, G+ oder via RSS.

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22 Kommentare zu “Fototipp 43: Kaufe dir keine neue Kamera

  1. Markus

    Sehr schön! Du bringst es auf den Punkt. Da die Fotografie bei mir unter dem Überbegriff Kunst läuft, ist es tatsächlich wichtiger, ein gutes Auge zu entwickeln. Denn was bringen einem die teuersten Pinsel, wenn man nicht malen kann 😉

    1. Marc Autor des Beitrags

      Danke!
      Selbst wenn es keine Kunst ist, in 99% der Fälle reicht das „alte“ Equipment locker aus. Wir müssen einfach Stark sein und uns gegen die Werbung wehren! 🙂

  2. Melly

    So sehe ich das auch. Als Frau bin ich wohl nicht ganz so Technik fixiert, aber dieses Gefühl was besseres haben zu wollen, ist mir nicht fremd. Und doch schätze ich meine inzwischen 3 Jahre alte Kamera sehr. Durch zwei Festbrennweiten und zwei Graufilter habe ich meine Möglichkeiten nochmal erweitern können. Das reicht für die nächsten Jahre:-)

  3. Christian (fourtravelers)

    Hallo Marc,

    ich stimme dir da voll und ganz zu, auch wenn ich mit vor ein paar Monaten erst eine neue Kamera gekauft habe, verrückt oder? Nein eigentlich nicht. Meine Kompaktkamera Powershot von Canon hat zwar wirklich gute Bilder gemacht aber was die Induvidualität von Einstellungen und vorallem Schnelligkeit anging hat es keinen Spaß mehr gemacht. Sie war über zwei Jahre mein treuer Begleiter aber war meinen Ansprüchen nicht mehr gewachsen. Wenn man 10 Bildern machen muss damit eins davon so wird wie man es sich vorgestellt hat ist das schon zeitraubend.
    Meine neue Sony Alpha 6000 kann ich natürlch nicht vergleichen, das wäre ein Vergleich zwischen Äpel und Birnen. Sie ist super schnell, von 10 Kinderfotos sind max. 2 unscharf, und alle Einstellmöglichkeiten sind frei einstellbar wie ich es haben will. Natürlich hat die Kamera den neusten Technikkram an Bord, es ist schon nett die Fotos von der Kamera per W-LAN direkt auf den Fernseher zu streamen. Aufs Smartphone klappt es irgendwie noch nicht, da habe ich mich auch noch nicht mit beschäftigt. Aber einen ISO bis 25.600 ist schon wahnsinn. Ich habe den Wert auf 3200 beschränkt, das reicht meiner Meinung völlig aus um bei schlechtem Licht rauschfreie Fotos zu bekommen. Natürlich fehlt mit zu dem Standard Kit Objektiv noch ein gutes Reisezoom Objektiv aber tolle Fotos und Spaß am Fotografieren bekommt man auch mit der Standardausrüstung ohne Fiter, Stativ und 5 Wechselobjektiven. Dank des super tollen Fotokurses von 22.places den ich seit Oktober mache und den parallelen Tipps auf deinem Blog, erfreue ich mich immer mehr über meine Kamera und über die Ergebnisse die dabei rauskommen. Selbst lange Belichtungszeiten lassen sich gut ohne Stativ fotografieren, vielleicht habe ich aber auch einfach eine ruhige Hand. Am meisten Spaß hatte ich abends eine Ampel mit allen drei Farben zu fotografieren 🙂 Es ist also immer abhängig von den Ansprüchen, aber mit meiner jetzigen Kamera bin ich auf lange Sicht ersteinmal bestens gerüstet. Und wenn ich vorher schon eine Systemkamera gehabt hätte, dann wäre mit der Kauf sicher erspart geblieben. Mir gehts es hauptsächlich um das freistellen von Motiven und sipelen mit der Verschlusszeit und weniger um Megapixel und Zoomstärken.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Christian,
      ich sage ja nicht, dass du nie eine neue Kamera kaufen sollst. Irgendwann ist tatsächlich das Ende der Fahnenstange erreicht. Aber meistens kauft man eben weil man will, nicht weil man braucht 🙂 Ist bei mir auch so!

      Finde ich super, dass du so viel Spaß mit der neuen Kamera hast! Die a6000 hätte ich auch super gern, aber der Abstand zu meiner a65 und meiner RX100 III ist einfach zu gering. Da lebe ich noch etwas mit meinem „alten“ Karm 😀

    2. P.Beck

      „3200 beschränkt, das reicht meiner Meinung völlig aus um bei schlechtem Licht rauschfreie Fotos zu bekommen“

      Es gibt keine Kamera die „rauschfrei“ bei 3200 Iso ist. Die Alpha rauscht bei 3200 ohne Ende. Verstehe diese häufig zu lesenden, irreführenden Formulierungen nicht.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Da gebe ich dir recht, man muss das immer für sich selbst und je nach Situation und Anwendungsfall entscheiden.
        Fakt ist aber, dass man bei einer a6000 mit ISO3200 deutlich mehr anfangen kann als bspw. mit meiner alten a65 bei diesem Wert.

  4. Hermann Kantak

    Hej Marc,

    morgens las ich Deine lesenswerten Zeilen, mittags schrieb ich Dir einen Kommentar.

    Und den postete ich nun auf meinen wirrtuellen Plattformen. Dort werde ich auch noch auf Deinen Post verweisen.

    Dieser Nachtrag soll Dir aber meinen aktualisierten Kommentar reichen, nun n bissl verbessert.

    Und damit grüße ich Dich herzlich aus dem verregnet-stürmischen Norden, hab’s gut!

    Hermann

    Neue NZH-Technik für Fotoenthusiasten & Vollprofis

    Veraltete Kameratechnik, und Kameratechnik ist quasi von heute auf morgen und damit ständig überholt, kann keine präsentablen und ansehenswerten Bilder produzieren. Die Wahrnehmung eines Bildes ist schließlich keine Frage des Herzens, solch Trallala muß hier auch nicht diskutiert werden. Als gut wird eine Aufnahme doch erst empfunden, wenn Fotograf und Betrachter eindeutig belegen und wissen: jener Fotoapparat ist aus der allerneuesten Reihe eines renommierten Markenherstellers und verfügt über die gerade entwickelte NZH-Technik. NZH-Technik? Na, kommen da Begierden auf… wer hat den Trend verpaßt und wer nennt solch Modell schon sein eigen? Und das ist der Punkt: da ich eine nagelneue Kamera mit NZH-Technik im ersten Ansturm erobern konnte, weiß ich, daß meine Bilder nun das Nonplusultra sind. Da mögen andere reden und reden und alles zerreden – deren kleinliche Ästhetikargumente dienen doch bloß dazu, sich selbst zu erhöhen und so zu überspielen, daß man eben nicht ein NZH-Modell hat, es sich vermutlich nicht einmal leisten (und falls doch, dann nicht bedienen) kann. Nehme ich nachher mein Mittagessen auf, ist das Foto hochmodern erstellt. Und damit nicht zu toppen. Zumindest heute nicht. Ich könnte natürlich auch mit einer alten Kamera, sagen wir mal mit einem Vorjahresmodell, ein Hochkontrast-Schwarzweißbild einer regennassen Fußgängerzone festhalten samt dem Silhouettenpaar, das fröhlich durch die Pfützen springt, derweil alle anderen mürrisch und schirmbewaffnet vorbeihasten… seien wir ehrlich: nettes Bild vielleicht, aber eben auf dem Stand der Vorjahrestechnik. Demgegenüber: mein Mittagessen, der Grünkohl mit Kochwurst per NZH-Technik. Von der Kamera flugs ins Netz gestellt, und die wwweh-Communities nehmen fast in Echtzeit am Essen teil – das hat doch etwas! Natürlich mit der Angabe versehen: 42 MP, NZH. Denn erst ab diesem Punkt beginnt Kunst, läßt sich Kunst würdigen. 42 Megapixel pro Bild! Und vom Grünkohl erstelle ich eine Reihe mit kamerainternen Variationen. Das fetzt doch, oder?

    Ein Nachtrag für die technikinteressierten Trendverpasser: NZH bedeutet doppelte Vollautomatik und Sieben-Achsen-Stabilisierung, Motivauswahl, Motiverkennung, Motivbearbeitung, Motivverbreitung. NZH – Nur Zum Halten. Die müßt Ihr Euch holen. Am besten noch heute, sofort. Denn Ihr wollt doch Fotokunst bieten, das ist Euch mit dieser Technik garantiert. NZH – so ginge es, und nur so.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Hermann,

      endlich mal Kritik!
      Das muss eben jeder selbst wissen – ich muss ehrlich sein, weiß nicht einmal für was NZH die Abkürzung ist.
      Aber brauchst du das wirklich? Die Stabilisierung bringt dir doch nur was, wenn du längere Belichtungszeiten aus der Hand schießen willst. Und die Automatik ist auf jeden Fall toll, ganz ohne Frage. Ich sage ja selbst immer wieder, dass man zur Sicherheit die Kamera immer wieder in den Automatikmodus stellen soll – wer weiß was kommt!
      Gerade für Schnappschüsse unverzichtbar.
      Trotzdem kann man auch ohne extrem gute Ergebnisse erzielen.

      Bei den Megapixeln ist es auch so eine Sache. Klingt immer voll fett 42MP! Wow. Aber wo brauchst du die? Stellst du deine Bilder ins Netz werden sie in der Regel mit maximal Full HD = 2MP angeguckt.

      Wie gesagt, ich kenne das. Ich will auch immer das neueste Spielzeug haben. Bin ich aber ehrlich zu mir, dann brauche ich es echt nicht.

      Viele Grüße,
      Marc

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  6. Christian

    Hallo Marc,

    verdammt, mir geht’s genauso! Diese ganzen kleinen Kameras von Sony, die auch noch alle so verdammt gut sind …Argh!!

    Wie oft ich mir auf dkamera.de oder anderso Kameras angucke und nachdenke, die ist da schon ein Ticken besser als die aktuelle …

    Aber zum Glück siegt dann doch die Vernunft. 2012 bin ich von Sony auf Nikon gewechselt (Hat gut Geld verbrannt). Da war einfach Nikon im Lead und Sony eher absteigend. 2015 schaut’s wieder anders. Mal gucken, was uns in den nächsten Jahren erwartet 🙂

    Viele Grüße
    Christian

    1. Marc Autor des Beitrags

      Du sagst es: „einen Ticken“ 🙂
      Dabei gibt es bei der Fotografie viel wichtiger Elemente als den Body… mal sehen wie lange ich mich noch zügeln kann 🙂

  7. Heike

    Hallo lieber Marc,
    vielen Dank für Deinen wundervollen Bericht der a6300 vs. a6000. Ich habe mir gerade die a6000 gekauft und hatte schon „Angst“ die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Du hast aber Recht und mir mit Deinem Bericht was man braucht und was nicht sowas von aus der Seele geschrieben…

    Danke dafür! Gerne schaue ich wieder auf Deiner Seite vorbei.

    Liebe Grüße
    Heike

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Heike,

      vielen Dank für deinen Kommentar und keine Sorge, wenn du dir eine a6000 gekauft hast, hast du ganz bestimmt keine falsche Entscheidung getroffen.
      Ich wünsche dir viel Spaß mit der neuen Kamera!

      Liebe Grüße,
      Marc

  8. Christian Köhler

    Hallo!

    Das ist eine sehr wichtige Anregung!

    Einen Punkt sehe ich allerdings kritisch: Reisen.

    Das ist genauso ein „Statusding“ wie ein Koffer voll mit Canon-L. In einem Dorf in Indien, wo alles bunt ist und der Kult und die Menschen für uns sehr exotisch wirken, wird jeder Anfänger Bilder machen, die daheim Aufsehen erregen. Das bringt einen „fotografisch“ aber nicht weiter, es ist ein gekaufter Erfolg.

    Wer gut ist, kann in jeder Umgebung beeindruckende Bilder machen. Wer es werden will, sollte sich daran versuchen und daran arbeiten.

    Christian

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Christian,

      das hast du natürlich recht. Allerdings bin ich nicht Meinung, dass du in jeder Umgebung beeindruckende Bilder machen kannst.
      Willst du Landschaften zeigen, muss die Landschaft schon was hergeben. Die meisten Flecken geben was her, wenn man sich bemüht dieses „Etwas“ zu finden, aber eben nicht alle.

      Willst du Architektur zeigen, kommst du mit dem Reihenhaus 2 Straßen weiter halt auch nicht so weit, wie mit den Häusern einer modernen Stadt usw.

      Trotzdem: Raus gehen und üben üben üben. Ich bin mir sicher, dass die meisten von uns bei weitem noch nicht alles aus ihrer Umgebung herausgeholt haben.

      Viele Grüße,
      Marc

  9. Andreas Altenhoff

    Hallo Marc,

    lange, lange Zeit war ich genau Deiner Meinung.

    Wie sagte Sam Abell so schön,
    „Das Equipment, welches wir gebrauchen spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen.“

    Ich „war“ Deiner Meinung, denn ich habe mir gerade erst letzte Woche mir eine neue Kamera geleistet. Meine Sony Alpha 200 ist dann doch schon in die Jahre gekommen und ich habe mir die Sony Alpha 6000 gegönnt. Wow, die Kamera ist echt der Hammer und macht richtig viel Spaß.

    Aber werden meine Fotos jetzt, durch eine neue Kamera besser?
    Nein, ABER sie werden definitiv anders. Jetzt habe ich auch endlich LifeView, wow … das Display kann man sogar nach oben und unten klappen. Meine Alpha 200 hatte sowas nicht, für die Froschperspektive musste ich in den Dreck, für die Vogelperspektive musste ich auf einen Baum klettern, beides bleibt mir jetzt erspart 😉

    Das Smarthphone dient als Fernauslöser, krass …was kann man man mit dieser Funktion wohl alles anstellen. Vielleicht die Kamera auf einer Wiese ablegen, und meinen 2,5 jährigen Sohn bitten mir die Kamera zu holen, im richtigen Moment abgedrückt dürften tolle Aufnahmen dabei rauskommen.

    Achja, Thema „mein Sohn“ … Die 6000 ist recht klein und leicht, die sollte wohl auch problemlos in die Wickeltasche noch reinpassen.

    Ich bin echt froh, dass ich mir jetzt endlich eine neue Kamera gegönnt habe, durch das neue „Spielzeug“ bin ich jetzt auch automatisch VIEL mehr am fotografieren, ich muss mich ja auch schließlich mit der Kleinen vertraut machen.

    In diesem Sinne noch ein Zitat von Heiko Kanzler,
    „Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch. Aber ich habe jetzt mehr Spass an meinen schlechten Bildern.“

    Gruß,
    Andreas

    p.s.: das letzte Zitat war natürlich nur ein Spaß. Ich hoffe, dass ich sehr viele Jahre Spaß haben werde mit meiner neuen Kamera

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hahah, das letzte Zitat ist sehr gut!
      Wenn du es bis jetzt mit einer Alpha 200 ausgehalten hast, dann hast du diesen Fototipp schon verinnerlicht! Irgendwann kommt tatsächlich der Zeitpunkt für eine neue Kamera. Dieser ist in der Regel aber viel viel später als uns die Werbung weiß machen will! 🙂

      Viele Grüße,
      Marc

  10. Basti

    Moin Marc,

    hab nun schon ein paar Artikel gelesen und muss sagen: Schön geschrieben. Toller Blog. 🙂

    Und wie ich sehe bist du ebenfalls noch Sony Alpha 65 User. Ich habe mir meine vor 3 Jahren zugelegt. Habe mich bewusst für Sony und gegen Canikon entschieden. Auch heute bin ich noch zufrieden, muss aber sagen dass mich natürlich eine Kamera vom Kaliber A7R II schon reizt. Ich durfte sie auf der IFA vergangenes Jahr selbst in der Hand halten und mit dem Klasse Sony FE 90mm 2.8 Macro ein paar Bilder machen. Liebe auf den ersten Blick, aber 3500EUR nur für den Body und nochmal 950 EUR für das Objektiv, das sprengt mein Budget als Familienpapa. Hinzu kommen noch die ganzen anderen guten Objektive, die für das E-Mount leider sehr kostspielig sind. Zudem kam hinzu, dass Freunde teilweise auf Vollformat gewechselt sind und da kam natürlich schon die Sehnsucht nach „Mehr“. Aber es ist eher das Haben-will Gefühl, denn des Brauchen-Willens.

    Ich hoffe Sony bringt irgendwann noch eine „kleine“ Vollformat. Auf ein Nachfolger der Alpha 99 wird ja auch schon ewig gewartet. Aber irgendwas kleineres, bezahlbares noch („Alpha 88“) mit A-Mount wäre schön. Aber auch dann werde ich noch abwägen.

    Viele Grüße
    Basti

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Basti, vielen Dank!

      Ja, dieses verdammte HABEN-WOLLEN!!!

      Ich kenne das nur zu gut und im Moment ist es sogar besonders schlimm. Ein Kumpel hat sich eine A7II gekauft und da würde ich natürlich gerne mitziehen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, APS-C reicht für das was ich mache dicke aus… ICH WILL TROTZDEM! 😀

      Mal sehen, wie lange ich es noch aushalte!

      Viele Grüße
      Marc

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