Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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Schreib mir: marc@reisezoom.com

In diesem Artikel erzähle ich dir, warum ich auf YouTube plötzlich so aktiv bin.

Der Inhalt:

Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. neun Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

Blogs sind out, Videos sind in! [Meine 10 Gründe für YouTube]

Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich irgendwann vor die Kamera stelle und einfach quatsche.
In der Zwischenzeit ist das ganz normal und Videos für YouTube zu erstellen, macht mir richtig Freude.

Damit anzufangen war anstrengend und kostete viel Überwindung. Meine Gründe für YouTube, erklären hoffentlich, warum ich trotzdem damit angefangen habe.

Bevor ich aber anfange, will ich dir natürlich die Links zu meinem bzw. unserem Kanal nicht verheimlichen:

  • Reisezoom.com auf YouTube. Dort geht es um Kameras, Fotografie, Bildbearbeitung und Videoschnitt. Alles mit dem Schwerpunkt „Mobil“! Ich bin schließlich viel unterwegs.
  • Muddivation ist unser Familien-Kanal. Dort findest du die Vlogs unserer Familien-Reisen und Ausflüge. Aktuell dreht sich aber viel um die dritte Schwangerschaft meiner Frau. Schließlich ist das gerade das zentrale Thema in unserer Familie.

10 Gründe warum YouTube mein neues großes Ding ist

1. Ich will es lernen

Würde ich es nicht wollen, hätte ich natürlich niemals mit YouTube angefangen. Aber ich will es! Ich will lernen, wie YouTube funktioniert und vor allem will ich filmen lernen.
Zuerst dachte ich, dass Filmen wie Fotografieren sei, nur eben 25 Mal in der Sekunden. Die Unterschiede sind aber deutlich größer. Das ist spannend und ich lerne gern Neues.
Dass meine ersten 100 Videos scheiße sind, nehme ich dabei gerne in Kauf. Hätte ich die nicht erstellt, hätte ich auch nichts gelernt. So läuft das bei mir.

Das Lernen bezieht sich übrigens nicht nur auf die technische Seite. Noch spannender ist der Aufbau eines Videos. Wie schafft man es, die Zuschauer zu halten!? Das ist gar nicht so einfach und dank YouTube-Analytics kann ich genau sehen, an welcher Stelle die Zuschauer abspringen.
Solch genaue Analysen wären auf dem Blog extrem aufwendig.

Aber auch die Mechanismen hinter YouTube sind spannend. Wie funktioniert die Suche? Wie das Ranking? Wie finanzieren sich die großen YouTuber? Was wird hauptsächlich geguckt?

Ok, Letzteres hätte ich besser nicht untersuchen sollen. »Bullshit rules the planet« kann ich da nur sagen. Je weniger Mehrwert – außer plumpe Unterhaltung – ein Video liefert, desto besser scheint es zu gehen. Aber das kennen wir schließlich auch aus dem Fernsehen. Ist halt so!

2. Neue Möglichkeiten

Bewegtes Bild und Ton liefert mir natürlich komplett neue Möglichkeiten. Es gibt einfach Dinge, die sich als Video besser darstellen lassen als mit Text und Bildern.
Text, Bilder und Videos können sich auch wunderbar ergänzen.

3. Ein weiteres Standbein

Ich lebe tatsächlich von meinen Aktivitäten im Internet und wir alle wissen, dass das eine schnelllebige Zeit ist. Was gestern funktioniert hat und mir ein gutes Einkommen generierte, kann morgen schon ein alter Hut sein.
Deshalb basieren meine Einnahmen auf verschiedenen Standbeinen:

  • Verkauf eigener Produkte
  • Einnahmen über Affiliate-Marketing
  • Werbeeinnahmen
  • Kundenprojekte (ja, ab und zu arbeite ich ganz klassisch und bastle an Webseiten.)

Die Monetarisierung auf YouTube funktioniert gleich, es ist allerdings ein weiterer Kanal, über den ich (irgendwann) Einnahmen generieren kann.

4. Gewohnheit der Masse

Ein Deutscher guckt im Schnitt mehr als 3.5 Stunden TV am Tag. DREI STUNDEN!!!! (Quelle)
Wenn nur ein kleiner Teil dieser Zeit in Zukunft auf YouTube verbracht wird, ist das eine enorme Masse.

Ich kenne niemanden, der kein TV oder YouTube (oder nennen wir es Bewegtbild) guckt. Wirklich niemanden!
Ich kenne aber viele Leute, die keine Bücher und keine Zeitungen lesen.

Darüber könnte ich jetzt weinen, aber das führt zu nichts. Ich nehme das einfach so hin und freue mich, dass ich durch meine Videos auch diese Leute erreichen kann.

5. Apps

Ich habe keine App für meinen Blog und selbst wenn ich eine hätte … wer installiert sich sowas denn???
Die YouTube-App ist hingegen auf fast jedem Smartphone und Tablet vorhanden. Auch jeder halbwegs moderne Fernseher kann YouTube-Videos abspielen.

Klar, ein Browser ist auch auf jedem Smartphone, aber die YouTube-App hat viele Vorteile.

  1. Du kannst dort problemlos meinen Kanal abonnieren und erhältst eine Benachrichtigung bei neuen Videos.
  2. Du bist immer angemeldet und kannst einfach kommentieren.
  3. Dir werden weitere spannende Videos zum Thema vorgeschlagen.
  4. Du kannst Videos speichern, um sie dir später anzuschauen.

Wahrscheinlich gibt es noch weitere Vorteile. Für den Blog funktioniert all das nur deutlich umständlicher!

6. Mehr Reichweite

Alles zusammen führt dazu, dass ich mit YouTube schneller mehr Reichweite habe als mit dem Blog.
Nach 4 Jahren bloggen komme ich auf etwas mehr als 70.000 Seitenaufrufe im Monat. YouTube betreibe ich noch nicht einmal 12 Monate intensiv und trotzdem komme ich da mit dem Kanal Reisezoom.com schon auf rund 40.000 Aufrufe im Monat. Bei deutlich weniger Videos als Beiträge auf dem Blog wohlgemerkt!

Viel spannender ist der Vergleich von Videos und den dazugehörigen Blogposts!
Am 08.05.2017 veröffentlichte ich unser Video über den Freizeitpark Tripsdrill. Das Video wurde seit dem 2961 Mal aufgerufen und es werden täglich mehr!

Einen älteren Blogpost zu Tripsdrill gab es schon, diesen aktualisierte ich und stelle ihn wieder auf die Startseite.
Im selben Zeitraum wurde dieser nur 903 Mal aufgerufen!

Krass, oder? Und das Video stammt noch aus meinen YouTube-Anfängen ohne viel Plan. Zusätzlich kommt dazu, dass ich es auf unserem relativ kleinen Familienkanal »Muddivation« veröffentlicht habe!

Oder das Video zu meiner neuen Kamera der EOS M6.
In den ersten beiden Tagen wurde es 348x aufgerufen, der Blogpost schaffte es in den ersten beiden Tage nur auf 144 Aufrufe.

Aktuell steht der Zähler bei 1607 Videoaufrufe und 1447 für den Blogpost.

Auch mein Testvideo zur M6 liefert solche Zahlen: 7247 Aufrufe auf YouTube und der Blogpost hat 5128 Aufrufe.

Ich kann es drehen und wenden wie ich will. Auf YouTube habe ich mehr Aufrufe als auf dem Blog.

7. Mehr Interaktion

Noch krasser als die Reichweite ist die Interaktion auf YouTube.
Kommentiert wird auf den Blog kaum noch, bei YouTube schon!

Als krasses Beispiel ziehe ich wieder meinen Blogpost zur EOS M6 heran.
Auf dem Blog gibt es 6 Kommentare, bei YouTube 52 (meine eingerechnet)!

Bei YouTube habe ich kaum noch Videos ohne Kommentare, auf dem Blog kommt das durchaus vor!

Außerdem gibt es bei YouTube noch die Geschichte mit dem Daumen hoch bzw. runter. Auch das sind Interaktionen. Sowas habe ich auf den Blog gar nicht und selbst wenn, müsste der Leser erst so weit kommen.

8. Netzneutralität

Mit Schrecken verfolge ich, wie die Netzneutralität Stück für Stück untergraben wird. Auch in Deutschland!
StreamOn von der Telekom ist ein gutes Beispiel. Mit dieser Tarifoption kannst du verschiedenen Streamingdienste (auch YouTube!) bis zum Erbrechen nutzen. Das Datenvolumen schrumpft dadurch nicht.
Surfst du hingegen auf meinem Blog, schlägt das sehr wohl beim Datenvolumen zu Buche!

Und das ist erst der Anfang! Man muss kein Prophet sein, um sich vorzustellen, wohin das führt. Ich hoffe inständig, dass solche Dienste verboten werden und die komplette Netzneutralität gesetzlich festgeschrieben und durchgesetzt wird.

So lange das aber nicht gemacht wird, bin ich mit YouTube auf der sicheren Seite.

9. Gated Communities

Auch mit kompletter Netzneutralität gibt es im Netz den Trend zu einer Art Gated Communities.
Facebook versucht, die Menschen möglichst lange innerhalb Facebooks zu halten. Bei Instagram dasselbe. Selbst die Suchmaschine Google zeigt immer mehr Inhalte direkt an, dass wir nach unsere Suche bloß nicht die Seite verlassen müssen. Auch YouTube ist solch eine Gated Community. Es ist zwar möglich Links halbwegs prominent aus YouTube heraus zu platzieren, trotzdem ist man bei YouTube natürlich daran interessiert, dass du möglichst lange drin bleibst und Umsatz generierst.

Das heißt zwar nicht, dass du dich durchgehend durch meinen Kanal klickst. Das kann sein, muss aber nicht. Sicher ist aber, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass du auf meinem Blog landest, während du in einer Gated Community steckst.

Das macht es für uns Blogger immer, schwerer auf unsere Beiträge aufmerksam zu machen!

10. Prominent in den Suchergebnissen

YouTube gehört zu Google, deshalb hat Google keine Scheu YouTube-Videos prominent in den Suchergebnissen zu platzieren. Schließlich verlässt du bei einem Klick darauf die Google Community nicht. Ganz im Gegenteil, du wechselst zu einem Service, der alles daran setzt, dich möglichst lange zu binden.

Kurz: Mit einem Blogpost ist es viel schwerer bei Google prominent in den Suchergebnissen zu stehen. Ranked mein Video, wird es sogar mit Bild angezeigt. Ein klarer Vorteil!

Das YouTube-Paradoxon

Du siehst, Videos zu erstellen hat viele Vorteile. Krass ist aber, dass ich ein Video im Schnitt viel schneller fertig habe als einen Blogpost!
Videos auf Reisen entstehen nebenher. Schneiden des Materials geht deutlich schneller, als einen kompletten Blogpost zu schreiben, Bilder dafür herauszusuchen, zu bearbeiten und alles zu formatieren.

Aber auch andere Videos, in denen ich etwas erkläre, sind viel schneller im Kasten. Recherche und Planung dauert genauso lange wie beim Blogpost. Aber ich muss nichts ausformulieren, sondern hangle mich an Stichpunkten entlang.
Es geht auch schneller, den Bildschirm abzufilmen, um etwas zu erklären, als mehrere Screenshots zu erstellen, mit Zeichen und Text zu versehen und diese in eine Blogpost zu packen.

Es ist paradox, aber mit YouTube habe ich bei weniger Aufwand mehr Reichweite! Schlussendlich richte ich mich mit meinem YouTube-Kanal astrein nach dem Maximalprinzip aus der Ökonomie.
Meine Zeit ist fix – ein Tag hat nicht mehr als 24h – mit Videos hole ich aber deutlich mehr aus der Zeit heraus als mit Blogposts.

Für mich also ein klarer Gewinn und wenn ich mir die Gründe oben angucke, ist es eigentlich dämlich noch zu bloggen. Aber keine Sorge, ich habe viel zu viel Spaß am Schreiben, als dass ich es einfach sein lasse.

Die Gefahr!

Auch wenn es viele Vorteile gibt auf YouTube Flagge zu zeigen, hat all das natürlich auch einen ganz großen Nachteil!
Du bist abhängig! Lädst du deine Videos bei YouTube hoch, bist du der Willkür der Firma ausgeliefert und du kannst eigentlich nicht kontrollieren ob, wie, wo und wann dein Video zu sehen sein wird.
Aktuell läuft das alles wunderbar, aber die Zeiten können sich auch ändern!

Das ist übrigens ein Grund, warum ich nicht auf Facebook-Video setze. Denn FB ist bekannt dafür heftige Kehrtwendungen zu machen und bis jetzt lebt Facebook davon, dass ich dafür bezahle, um im Gegenzug Reichweite zu erhalten. (Bei Facebook Video ändert sich das gerade.)
Bei YouTube hingegen verdient Google, wenn sie guten Inhalten Reichweite verschaffen. D.h., Google ist daran interessiert möglichst viele Videos (mit Werbung davor und drumrum) auszuspielen.

Aber wie gesagt, Zeiten können sich ändern. Sei dir dessen bewusst!

Übrigens gibt es diese Gefahr auch für klassische Blogs. Da kann ich zwar bestimmen was, wie, wo und wann zu sehen ist. Ob aber überhaupt irgendwer auf die Seite kommt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ende

Das war jetzt ein ausführlicher Einblick in meine Gedanken zum Thema Video und YouTube.
Vielleicht konnte ich deine Gedanken anstoßen und du wirst selbst dort aktiv oder bist du es schon? Dann setze doch den Link zu deinem Kanal in die Kommentare. Ich gucke garantiert vorbei!

Auch als reiner Blogleser verstehst du jetzt hoffentlich besser, warum ich so aktiv bei YouTube bin. Sollten Fragen offenbleiben, kannst du diese jeder Zeit in den Kommentaren stellen oder mir auch direkt eine Email schreiben: marc@reisezoom.com


Konnte ich dir helfen und du willst mich unterstützen? Dann spendiere mir doch einfach einen Kaffee! Vielen Dank!

Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
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12 Kommentare zu “Blogs sind out, Videos sind in! [Meine 10 Gründe für YouTube]

  1. Markus

    Hi,
    mit Interesse und Sorge habe ich deinen Eintrag gelesen- Interessanterweise habe ich gerade jetzt, in der Fastenzeit, auf Videos und Fernsehn verzichtet und musste auch feststellen, wie viele Stunden Lebenszeit durch den (vermeintlich) unbewussten Konsum von Videos verloren gegangen sind. Es ist leider ein schmaler Grad, vom bewussten Konsum der Inhalte und dem Konsum des Konsums wegen. (ich bin übrigens vor Jahren an deinen Blog hängen geblieben zum Thema „Kauf dir bloß keine neue Kamera“)
    Zum Thema- Während geschriebene Inhalte (Schrift und Bildmaterial) auch mal schnell überfliegen kann, finde ich es bei Videos schwer, zu entscheiden, ob sich der klick auf den Play Button lohn- Inhaltsangaben etc. sind gerade auf Youtube Mangelware- Vorschaubilder und Titel werden dazu im Rahmen der „Reichenweitenoptimierung“ leider auch immer nichtssagender (an der Stelle eine Lob an deine Inhaltsangaben).
    Ich freue mich, dass du bei deinem Blog bleibst und YT „nur“ zusätzlich nutzen möchtest.
    mfg
    Markus

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Markus,

      bei YouTube kannst du grob anhand der Daumen hoch und runter erkennen, ob das Video was taugt oder nicht. (Oder ob es ein kontroverses Thema ist :)).
      In der App kannst du durch mehrmaliges Tippen auf das Video auch recht schnell hin und her springen.
      Trotzdem gebe ich dir natürlich recht und ich selbst lese auch viel lieber, statt Videos zu gucken. 🙂

      Viele Grüße
      Marc

  2. Jörg

    Hey Marc,
    danke für die gute Darstellung. Aus deiner Sicht logisch und total nachvollziehbar.

    Aber: Lesen hat einen unschätzbaren Vorteil: Es ist leise und kann jederzeit unterbrochen werden (ohne die Pausentaste zu suchen 😁).

    Stell dir drei Leute im Raum vor, die lesen: kein Problem.
    Drei Leute im Raum die Videos (verschiedene!) schauen: Unerträglich, wenn die kein Headset oder Kopfhörer tragen.

    Für mich ist es eine Horrorvorstellung mit Headset im Wohnzimmer zu sitzen um meine Frau nicht beim Bücherlesen zu stören. Headset trage ich im Büro schon genug für die VOIP-Telefonie, muss ich zuhause nicht haben.

    Aber: das ist meine Meinung, und du darfst natürlich machen was du willst 😉. Ich schau natürlich schon auch mal ein Video an (z.B. das von der M6), bevorzuge sonst aber das Lesen.

    Grüße aus Baden, Jörg

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Jörg,

      das ist auch meine Meinung! Der Beitrag ist ja eher aus Produzentensicht geschrieben.
      Ich lese viel lieber, statt ein Video zu gucken! Einer der Gründe ist tatsächlich der, dass es „still“ ist.

      Viele Grüße
      Marc

  3. Thomas

    HI Marc,

    ich bin mit meiner Meinung nahe bei Jörg. Videos kann ich nicht überall und immer schauen, beim Lesen eines Blogs, störe ich dagegen niemanden in meinem Umfeld. Daher bin ich wohl nur eingeschränkt in der Zielgruppe der Youtuber zu finden.

    Das hat nichts mit Deinen Videos zu tun. Die, die ich bisher gesehen habe, sind richtig klasse gemacht, interessant und keineswegs langweilig – ganz im Gegenteil. Trotzdem ist es mir nicht so einfach möglich, Dir mal eben zu folgen. Abends im Bett, auf Blogs lese ich da sehr viel. Wenn ich da Youtube-Videos schauen würde, würde Melli mich wohl erschlagen. Und mit Kopfhörern im Bett zu liegen ist jetzt auch nicht der Renner.

    Deine Argumente sind alle nachvollziehbar und auch verständlich. Du hast da riesigen Spaß dran, das merkt man Deinen Videos auch an. Trotzdem verschiebt sich zum Teil Deine Zielgruppe, was aber auch nicht negativ sein muss.

    LG Thomas

    1. Marc Autor des Beitrags

      Verschieben würde ich bei der Zielgruppe nicht sagen, eher erweitern.
      Ich hatte bei Jörg schon geantwortet, dass ich auch viel lieber lese. Ich glaube, das dass jeder Blogger macht. Lustigerweise habe ich erst gestern ein Buch über YouTube (wie grotesk!!!) fertiggelesen 😀

      Viele Grüße
      Marc

  4. Oli

    Ich schau kein youtube und sehe nicht fern. Nicht prinzipiell, aber ganz einfach, weil ich aus bewegten Bildern kaum Infos ziehen kann. Schau dir mal ein Skript an für einen 45 minütigen Dokumentarfilm. Das sind etwa 5 Seiten, die du in fünf Minuten gelesen und ich einer überflogen hast. Daher überrascht mich auch nicht, dass deine Videos weniger Arbeit sind als deine Blogartikel.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Das würde ich so nicht sagen. Es gibt Themen die besser als Text zu vermitteln sind und es gibt Themen, die besser als Video zu vermitteln sind oder als Audio.
      Ich finde aber auch, dass die ganzen Talkinghead-Videos, in denen nur einer was erzählt (mache ich auch), als Text viel besser wären.
      Auch viele Tutorials wären mir als Text mit Screenshot viel lieber, aber das ist halt brutal aufwendig zu erstellen. Den Bildschirm abzufilmen geht viel einfacher und schneller.

      Ich persönlich lese auch viel viel mehr, als dass ich gucke. Aber das bin ich, das bist du. Die Masse ist das nicht.

      Viele Grüße
      Marc

      1. Oli

        Ich glaube, die Themen, die man effizienter als Video vermitteln kann, lassen sich an einem Finger abzählen – und vermutlich ist sogar das noch eine sehr gewagte Schätzung… 🙂 Den Vorteil von Videos sehe ich eigentlich fast ausschliesslich in der Unterhaltung. Aber dann lieber gleich Netflix als Youtube…

  5. Winfried

    Hallo Marc, jedes Medium hat seine Vor- und Nachteile. Zum Beispiel Dein Blogeintrag zu „Den Mond fotografieren: Schritt für Schritt wie ich es mache [Fototipp 70]“ ist als Textbeitrag sicher besser aufgehoben und vermittelbar als per Video. Im Text kann ich einfach und schnell nach oben und unten scrollen oder da drinnen suchen, in einem Video zum gleichen Thema müßte ich im Video immer schaun „Wo zum Teufel steckt denn das was ich suche“ und müßte dann das Video solange und -oft ansehen bis ich die Stelle finde. Ein guter Mix hat seine Vorteile und ich hoffe, Du findest ihn auch. Gruß Winfried

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Winfried,

      ich bin ganz deiner Meinung. Fast jedes Tutorial ist als Text besser aufgehoben. Je nach Thema eben mit vielen Screenshots. Aber wie gesagt, solche Beiträge sind wahnsinnig aufwendig zu erstellen und am Ende werden sie seltener gelesen als das Video geguckt.
      Ich weiß auch nicht, warum das so ist. Die Mehrheit der Menschen steht wohl auf Bewegtbild, auch wenn es nicht unbedingt Vorteile hat.
      Ich mache jetzt einfach beides! 🙂

      Viele Grüße
      Marc

      1. winfried

        Hi Marc,

        das ist leider der Trend. Wer liest heutzutage noch längere Texte, Bücher usw. Leider immer weniger 🙁 Die Aufnahmefähigkeit der meisten, auch Älteren, nimmt immer mehr ab bzw. die Muße, mal mehr als einen Satz zu lesen. Bewegtbilder, wo man nur „schauen“ muß sind leichter zu konsumieren als ein Artikel oder ein Buch. Ich hoffe und da bin ich optimistisch, daß Du den goldenen Mittelweg findest

        Viele Grüße
        Winfried

        PS: Nächste Woche kommt meine Canon M50 😉

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