Wandertagebuch 05/22: Plötzlich neues Zeug

| Lesezeit ca. drei Minuten

Der Mai war definitiv ein besserer Wandermonat als der April, wenn auch nicht ganz so gut, wie geplant. Aber was solls, schön war es trotzdem.

Hallo! Ich bin übrigens Marc!

Ich bin begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.

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Endlich wieder Briesetal

Die erste größere Tour führte mich mal wieder ins wunderschöne Briesetal. Mein Fotobuddy Martin schickte mir sein Spider Holster* zum Testen und diesen Test führte ich im Briesetal mit der Sony RX10 IV durch.

Hier das Video dazu:

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Das Briesetal ist und bleibt einfach wunderschön. Die Bäume im Wasser, die Biberdämme, die Tiere und die Kulisse aus rauschenden Blättern und Vogelgezwitscher. Herrlich!

Hier bitte küssen

So wurde ich im Briesetal begrüßt. War nur niemand da für einen Kuß! 😀

So bearbeite ich meine Fotos:

Bernau, Bernau, ich laufe nach Bernau!

Herrlich war auch meine Wanderung nach Bernau und die Stadt, also mein Ziel viel schöner als erwartet. Auch dazu wird es ein Video geben, bin aber noch nicht fertig damit.

Die Wanderung hatte ich schon lange geplant, gemacht habe ich sie, um einen Nachbau des Spider Holsters von Walimex* zu testen. Und was soll ich sagen, mir gefällt der deutlich günstigere Nachbau sogar besser. Dabei bleibe ich wohl. Außerdem habe ich mir direkt von Spider Tools Halterungen an den Rucksack* gebastelt, um Kameras einfacher tragen zu können. Das ist noch nicht ganz perfekt, aber ich bin auf dem richtigen Weg damit. Glaube ich zumindest.

Hier siehst du die Dinger im Einsatz. Auf meiner rechten Seite hängt die Hülle vom Pocket 2, auf der linken Seite ein ungenutztes Holster.

Bernau selber ist durchaus sehenswert. Vor allem das Steintor und ein alter Gasspeicher haben mich beeindruckt. Aber auch die Fußgängerzone, die Stadtmauer und vieles mehr können sich wirklich sehen lassen.

Steintor Bernau

Das Steintor in Bernau

Altes Gaskraftwerk Bernau

Der Speicher des alten Gaskraftwerks

Mit neuem Smartphone zum Steinbergpark

Irgendwie lustig, erst postete ich ein Video, dass ich Kompaktkameras auch 2022 noch gut finde, oder viel mehr wieder gut finde (und spendierte meinem Artikel über die Smartphone-Fotografie ein passendes Update), um festzustellen, dass eine Vertragsverlängerung ansteht. Was tun? Kündigen oder neues Smartphone?
Nun ja, ich habe jetzt ein Google Pixel 6 Pro. Riesen Backstein, aber die Kamera des Telefons ist nicht übel. Um die Langzeitbelichtung zu testen, bin ich damit spontan zum Steinbergpark gewandert.

Wasserfall Steinbergpark

Die Langzeitbelichtung kann sich absolut sehen lassen. Das ist frei Hand! Einfach so aus der Hüfte geschossen.

In der alten Heimat an die Enz

Aber nicht nur zum Steinbergpark bin ich mit dem Pixel 6 Pro gelaufen. Nein, ich wanderte damit auch in meiner alten Heimat von Mönsheim nach Mühlhausen an der Enz und zurück. Super schöne Tour, für mich Flachlandwanderer aber ganz schön viel Höhenmeter 🙂

Das Smartphone machte auf der Tour zwar keine schlechte Figur (auch das Titelbild des Beitrags habe ich damit geschossen), aber im Nachhinein muss ich auch hier zugeben, dass es nicht mit meiner G5X Mark II oder ähnlichem mithalten kann. Trotzdem finde ich es gut, dass ich jetzt von Weitwinkel bis Tele alles in der Tasche habe. Zumindest dann, wenn ich das riesige Ding mitnehme, denn tatsächlich wird mein Pixel 4a nicht ausgemustert. Auf Wanderungen hatte ich schon jetzt immer 2 Handys dabei und auch sonst nutze ich das kleine nach wie vor oft, wenn ich z.B. einfach nur hier im Ort unterwegs bin. Denn das 6 Pro ist mir dafür zu groß.

Mönsheim

Das ist Mönsheim. Dort bin ich aufgewachsen und dort fühle ich mich auch nach 20 Jahren in Berlin/Brandenburg immer noch wohl.

Sonnenaufgang Mönsheim

Auch das ist Mönsheim … oder vielleicht auch schon Wiernsheim?? Irgendwo dazwischen auf jeden Fall, ganz früh am Morgen.

Großglattbach

Und das ist Großglattbach mit dem Weitwinkel, ein typisches Dorf in der Gegend.

Schuhe, Fazit und Ausblick

Alles in allem war der Mai wieder ein gelungener Wandermonat, auch wenn die ganz langen Touren auch dieses Mal nicht in meinen Terminplan passten. Aber das macht nichts, war trotzdem schön.

Für den Juni plane ich einen neuen Streckenrekord, dieser liegt bis jetzt bei 58.8 km an einem Tag. Das war auf dem Berliner Mauerweg von Schönefeld nach Bergfelde. Das ging an sich ganz gut, nur bekam ich irgendwann Blasen an den Füßen. Da ich in der Zwischenzeit aber mit den Altra LonePeak* unterwegs bin, habe ich das Problem überhaupt nicht mehr, sodass ich mir darüber keine Gedanken mehr mache.
Diese Schuhe laufen praktisch von selbst, ich schwitze darin nicht und sie sind auch super bequem. Die Tour in meiner alten Heimat habe ich sogar mit einem neuen Paar der Generation 6 bestritten.

Außerdem muss ich dringend den Ruppiner Land Rundwanderweg vollenden. Da fehlt mir noch eine Etappe, die An- und Abfahrt ist aber so saublöde, dass ich mich bis jetzt immer darum gedrückt habe. Aber jetzt, mit dem 9-Euro-Ticket hält sich der finanzielle Schmerz für die langwierige Fahrerei wenigstens in Grenzen.