Wandertagebuch 02/22: Affen, Sonne, Regen und 2 1/2 Kameras

| Lesezeit ca. drei Minuten

Ein Glück, die Tage werden wieder länger und so habe ich im Februar doch erstaunlich viel erlebt, obwohl es der kürzeste Monat des Jahres ist.

Hallo! Ich bin übrigens Marc!

Ich bin begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.

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Das Highlight: Gibraltar und Spanien

Um die Winterdepression zu bekämpfen, bin ich kurzfristig mit den beiden großen Kindern und einer Freundin von ihnen für ein paar Tage nach Spanien geflogen. Eigentlich war das kein Wanderurlaub, sondern eine Mischung aus Bildungsreise für die Kinder und Tapetenwechsel + Sonne. Und das hat verdammt gutgetan.

Neben einem Besuch in Tarifa, dem südlichsten Punk des europäischen Festlands, wo Mittelmeer und Atlantik zusammenfließen, besuchten wir auch das britische Überseegebiet Gibraltar. Dort sind wir tatsächlich knapp 10 Kilometer gewandert. Zunächst ging es vom Parkplatz auf spanischer Seite über die Grenze, dann über die Start- und Landebahn des Flughafens durch die Stadt bis zur Talstation der Seilbahn.

Nach der Fahrt auf den 426 m hohen Felsen drehten wir eine kleine Runde durch den Nationalpark (kostet extra Eintritt), besuchten die St. Michaels Cave, stiegen unzählige Stufen einer langen Treppe empor und bestaunten selbstverständlich die frei lebenden Berberaffen.

Alles in allem ein gelungener Besuch bzw. eine gelungene Wanderung, die die Kinder zum Großteil mit Begeisterung mitmachten. Aber auch mich konnte die Tour begeistern, so hat sich seit meinem letzten Besuch auf dem Felsen vor 14 Jahren doch einiges getan.

Treppe, Affe, Gibraltar

Meine Tochter neben einem Berberaffen auf der laaangen Treppe wieder hoch zur Station der Seilbahn.

Tarifa Oceano Atlatico

Der Atlantik am südlichsten Punkt des europäischen Festlandes.

So bearbeite ich meine Fotos:

30 km und 40 km von zu Hause aus

Aber auch zu Hause haben mich die längeren Tage aus dem Haus gelockt, auch wenn ich das erste Mal seit ich hier über das Wandern schreibe, meinen Regenponcho auspacken musste. Bei einer 42,5 km langen Wanderung von zu Hause nach Sommerfeld hat es so richtig geschüttet. Aber was will man machen? Die Tour war trotzdem schön.

Noch schöner war allerdings eine 30,8 km lange Wanderung Richtung Schönerlinde und Blankenfelde. Auch dort regnete es zwischendurch, allerdings gab es auch viel Sonne und bei schönem Wetter ist einfach alles schöner.

Von daher war das schönste (neben Spanien) im Februar eine kleine Runde um den Beetzer See und durch Sommerfeld mit seinem beeindruckenden, denkmalgeschützten Krankenhaus im alpinen Landhausstil und ganz viel Sonnenschein.

Der Wandersmann in mir kann mit dem Februar definitiv zufrieden sein!

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Kraniche im Flug

Die Kraniche habe ich während der 42 km Wanderung mit der Olympus OMD EM5 Mark III und dem Olympus 75-300 aufgenommen.

Rinder

Und die Rinder mit der Sony RX10 IV während der 30km.

Kameras und Co. beim Wandern

Natürlich nutzte ich die Touren auch, um verschiedene Kameras und sogar Taschen zu testen.

Für Spanien habe ich meine Sony RX100 VII * extra mit einer Silikonhülle beklebt. Allerdings hat es nicht ganz so funktioniert, wie ich mir das vorstellte und außerdem habe ich trotz der kleinen Sony viel mit dem Handy fotografiert, hauptsächlich deshalb, weil ich die Bilder so direkt – der zu Hause gebliebenen Mutter – schicken konnten.

Das Titelbild des Beitrags ist übrigens mit der RX100 VII aufgenommen und das Bild aus Tarifa und Gibraltar mit meinem Smartphone, dem Google Pixel 4a.

Ohne Frage, die RX100 VII ist eine grandiose Kamera für ihre Größe, aber mein Favorit bei den Kompakten bleibt nach wie vor die Canon G5X Mark II *.
Diese hatte ich auf dem 42 km Marsch zusammen mit einer Olympus OM-D EM5 Mark III * und einem 75-300er * dabei und auf der Runde um den Beetzer See in Kombination mit der Sony RX10 IV *.

Krokusse

Die Krokusse stammen von der 42km Wanderung mit der Olympus, aufgenommen habe ich sie allerdings mit der Canon G5X Mark II.

Wasserturm Sommerfeld

Das ist der alte Wasserturm der Klinik Sommerfeld. Aufgenommen mit der Sony RX10 IV.

Die RX10 IV war auch bei der 30 km Runde am Start, transportiert übrigens in einer Pgytec OnGo Should Bag *. Dazu kommt nächste Woche ein Video.

Zur Olympus und zur Sony RX10 IV gibt es schon ein aktuelles Video:

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Schlussendlich habe ich mich zwar für die Sony RX10 IV in Kombination mit der Canon G5X II für Wanderungen entschieden, der Test der Olympus hat allerdings mein Interesse an Micro Four Thirds wieder geweckt, hauptsächlich weil die Objektive so klein und leicht sind, kommt dieses System meiner Art der Fotografie vielleicht doch mehr entgegen als es Vollformat ist. Obwohl ich meine Canon EOS R6 so sehr mag, dass ich diese eigentlich nicht hergeben möchte.