Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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2018 ist halb um. Zeit für einen Rückblick!

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    Rückblick 2018/1: Nicht ganz so geil aber trotzdem gut

    Alle 6 Monate blicke ich auf das letzte halbe Jahr zurück und wie jedes Mal, verbinde ich auch heute meinen Rückblick wieder mit der Fotoparade von Erkunde die Welt.

    2018 war anders.

    Bei meinen vergangenen Rückblicken saß ich baff vor dem Monitor, staunte und sagte mir “War das geil!”.
    So ist es dieses Jahr nicht.

    Bis jetzt war 2018 nicht schlecht. Anfang des Jahres kletterte ich viel in Lost Places herum, ich war in Lauenburg (Video), im Erzgebirge (Video) und fotografierte die Burg Hohenzollern bei Sonnenuntergang.

    Die Burg Hohenzollern

    Beschweren kann ich mich nicht.

    Ganz im Gegenteil. Anfang April ist mein Sohn Remy geboren. Das war großartig und ist es immer noch. Die ganze Familie hat viel Spaß mit dem kleinen Mann und dank Elternzeit auch viel Familienzeit.

    Aber da fängt es auch schon an.

    Während unserer letzten Elternzeit tourten wir durch Europa. Diese Touren bildeten das Fundament meines Reiseblogs. Damals ahnte ich noch nicht, wie groß all das werden würde und ich ahnte ganz bestimmt nicht, dass ich auch nach vier Jahren noch regelmäßig Beiträge dafür schreibe.

    Das tue ich aber! Aber ich toure nicht durch Europa. Nein, wir haben ein schulpflichtiges Kind. Das kotzt mich an!
    Ich möchte hier jetzt gar nicht über das Für und Wider der Schulpflicht sprechen. Das würde ins Unendliche ausufern und hat in einem Rückblick nichts zu suchen.
    Es ist aber einer der Gründe, warum 2018 nicht ganz so geil ist.
    Ja, es ist einer der Gründe, der mich über vieles nachdenken lässt. Der mich zweifeln lässt und mir schlussendlich Angst macht.

    So viel wie in den letzten sechs Monaten habe ich schon lange nichts mehr infrage gestellt. Dass uns die EU dann noch mit der DSGVO, dem sinnfreien Leistungsschutzrecht oder dem fragwürdigen Facebook Fanpages-Urteil ins Leben pinkelt, hilft dabei auch nicht sonderlich.
    Im Moment bin ich mir wirklich nicht mehr sicher, ob ich noch Europäer und Deutscher sein will. Ein Leben als Digital Native scheint mir hier aktuell nicht mehr möglich zu sein. Und es ist ja nicht nur die EU, auf nationaler Ebene geht das Trauerspiel weiter, sei es das unfassbare Vreni Frost-Urteil oder einfach nur der Umstand, dass wir bzgl. unseres Elterngeldes (welches wir nach 3 Monaten übrigens immer noch nicht erhalten!) urplötzlich nicht mehr mit dem Sachbearbeiter per Mail kommunizieren können. Stattdessen kommt diese Standardmail zurück:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf Grund der neuen Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) dürfen wir Ihnen leider keine Auskünfte per E-Mail mehr geben. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen auch keine Auskünfte mehr über den Bearbeitungsstand Ihres Antrages geben dürfen.

    Ich möchte jetzt nicht ins Politische abdriften und ich weiß auch, dass es uns (noch) verdammt gut geht. Aber das sind eben die Gründe, warum 2018 für mich nicht so geil ist. Bis jetzt zumindest.

    Lass mich aber zu den Highlights der letzten sechs Monate kommen. Neben der Geburt und den wenigen, größeren Ausflügen zählt dazu mein Wechsel zu Canon (Video).
    Seit Januar spielen Sony-Kameras bei mir nur noch die zweite Geige. Nach langer Überlegung kaufte ich mir im Januar eine EOS M6. Zwischenzeitlich kam noch eine M100 dazu. Ich mag die Kameras, sie haben bei mir die Lust am Fotografieren neu entfacht aber vor allem die Lust am Filmen zu einer echten Leidenschaft gemacht.

    Dass ich bei YouTube aktiver werden will, sagte ich schon lange. Seit ich die M6 habe, bin ich fast schon süchtig nach Videos. Es hat wirklich lange gedauert, zwischenzeitlich kann ich mir aber gar nicht mehr vorstellen, wie ich so lange ohne richtigen YouTube-Kanal auskommen konnte. Zumal ich eh der Meinung bin, dass die Zeiten der Blogs wohl gezählt sind.

    Noch kein Abonnent meines Kanals? Hier klicken!

    Das Wachstum meines Kanals ist ein voller Erfolg. Ich habe im ersten halben Jahr 2018 mehr Abonnenten gewonnen als in den zwei Jahren zuvor. Das ist toll und zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin.
    Auch die monatlichen Aufrufe können sich sehen lassen. Bei YouTube sind es knapp 45.000. Im Vergleich dazu habe ich auf dem Blog 56.000 Besucher/Monat … daran arbeite ich aber schon 4 ½ Jahre!

    Es wurde also Zeit, dass mein YouTube-Kanal sich emanzipiert und nicht nur als Wurmfortsatz des Blogs behandelt wird. Deshalb änderte ich den Namen. Der Kanal heißt jetzt wie ich: “Marc Arzt” und nicht mehr Reisezoom.com.

    Übrigens, unsere Reisen und Ausflüge und viele Videos über die Schwangerschaft und den kleinen Jungen gibt es auf dem Kanal meiner Frau: Muddivation.

    Im Zusammenhang mit YouTube muss ich auch meinen Videokurs zu LumaFusion erwähnen. Schließlich veröffentlichte ich den auch im ersten Halbjahr.
    LumaFusion ist eine Videoschnitt-App fürs iPhone und das iPad. Ich schneide schon seit letztem Herbst meine Videos ausschließlich damit. Um anderen Menschen den Einstieg in die App leicht zu machen, habe ich einen Kurs dafür erstellt.

    Fotoparade: Meine Lieblingsbilder aus dem ersten Halbjahr

    Was wäre ein Rückblick ohne die schönsten Fotos? Auch in diesem Halbjahr gibt uns Michael bei seiner Fotoparade sechs Kategorien vor. Das macht die Auswahl der Bilder nicht gerade einfacher. Natürlich konnte ich mich nicht entscheiden, deshalb ordne ich meine Fotos einfach mehreren Kategorien zu.

    Die Kategorien dieses Jahr:

    • Nahaufnahme
    • Nachts
    • Nass
    • Kontrast
    • Farbtupfer
    • Schönstes Foto

    Und hier meine Fotos:

    Kategorie: Nahaufnahme
    Dieses Foto schoss ich im Schlosspark Oranienburg mit einem alten Pentacon-Objektiv und M42-Adapter an meiner EOS M100. Es war das erste, dass mir beim Thema “Nahaufnahme“ eingefallen war, weil mich die Schärfe und das Bokeh der alten Scherbe echt umgehauen hat.

    Kategorie: Nahaufnahme / Nacht
    Der Mond ist ca. 384.400 km weit entfernt. Trotzdem spreche ich hier von einer Nahaufnahme, schließlich bin ich trotz der gewaltigen Entfernung schon recht nah an den Erdtrabanten herangekommen. Fotografiert habe ich das Bild auch mit der EOS M100 und meiner “Russentonne” (hier das Video zum Objektiv).

    Kategorie: Nacht / Kontrast
    Wenn wir schon von weit entfernten Himmelskörpern sprechen: Das ist der Jupiter mit vier seiner Monde. Im Gegensatz zum Mond ist dieser mit durchschnittlich 778,6 Mill. km richtig weit weg! Fotografiert habe ich das mit der Sony a5100 und dem SAL55300. Ich war selbst erstaunt, dass das geht.

    Kategorie: Nacht / Farbtupfer
    Das Foto schoss ich während meines Tests der Canon G1X Mark III am Potsdamer Platz in Berlin. Die Lichtstreifen des vorbeifahrenden Busses – die Farbtupfer – machen das Bild interessant und führen gleichzeitig ins Bild.

    Kategorie: Nacht / Kontrast / Farbtupfer
    Eine meiner Fototouren führte mich in das Industriegebiet von Schkopau. Dort fotografierte ich hauptsächlich das Kraftwerk. Bei Nacht sind solche Industrieanlagen immer ein gefundenes Fressen für die Linse. (Hier geht’s zum passenden Video zur Fototour.)
    Fotografiert mit der EOS M6.

    Kategorie: Nass
    Kannst du dich an die bittere Kälte im Februar und März erinnern? Aus dieser Zeit stammt dieses Foto. Richtig nass war es eigentlich nicht, dafür war es viel zu kalt. Trotzdem, es ist Wasser und Wasser ist nass. Basta! Fotografiert habe ich das Bild mit der EOS M6.

    Kategorie: Kontrast
    Dieses Schattenspiel entdeckte ich bei einer meiner Lost Places-Touren. Es erinnert mich an den Spruch: Fotografie ist Malen mit Licht.
    Fotografiert mit der Canon EOS M6.

    Kategorie: Farbtupfer
    Neben all den dunklen, düsteren Bildern möchte ich noch ein ganz helles stellen. Es zeigt das Corbusierhaus in der Nähe des Berliner Olympiastadions. Aufgenommen habe ich das Bild mit der EOS M100 bei meiner Fototour rund um das Olympiastation (Video).

    Kategorie: Schönstes Foto
    Als Abschluss meiner Tour durchs Erzgebirge, besuchte ich Chemnitz. Dabei ist dieses Bild entstanden. Aufgenommen mit einer Sony A7 II

    Kategorie: Schönstes Foto
    Emotional sind die schönsten Fotos als Papa immer von den Kindern. Dieses Bild zeigt den einen Tag alten Remy mit seinen verliebten Geschwistern. Was mir daran so gut gefällt? Es ist nicht gestellt!
    Auch dieses Foto schoss ich mit der EOS M6.

    Das 2. Halbjahr kann kommen!

    Welches Foto gefällt dir am besten?

    Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
    Gefallen dir meine Fotos? Hier stelle ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung vor.

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    12 Kommentare zu “Rückblick 2018/1: Nicht ganz so geil aber trotzdem gut

    1. Angela

      Mensch Marc,
      die Fotos sind auf jeden Fall total geil, vor allem das vom Mond und die Nachtaufnahmen – auch wenn ich nur zu gut verstehen kann, warum du dich durch die Schule so ausgebremst fühlst (grrr). Dein schönstes Foto wärmt mir das Herz. Es geht doch nichts über Geschwisterliebe!
      Tolle Bilder!
      Liebe Grüße
      Angela

    2. Michael

      Uff, scheint bisher ja noch nicht euer Jahr gewesen zu sein. Aber war ja erst die Hälfte! 😉
      Deine Fotos sind wie immer ein Knaller. Ein toller Rückblick – auch wenn nicht alles so positiv verlaufen ist, wie es hätte sein können.
      Ich drücke die Daumen, dass die nächsten 6 Monate besser laufen!

      Lg Michael

    3. Pingback: Die 7 schönsten Fotos von unserem Roadtrip durch Namibia | Lost in Travel

    4. Carina

      Wow, das Foto von der Burg ist der Hammer! Und der Mond sowieso! 🙂 Und wenn es auch reisemäßig grad nicht so gut klappt, kannst du andere Erfolge verzeichnen! Respekt! Und herzlichen Glückwunsch!

    5. Jörg Schwindowski

      Ja, das erste Halbjahr ist rum. Deine Auswahl an Bildern finde ich toll, ein breites Spektrum an Gestaltung und einem guten Auge für das Wesendliche. Der Wechsel von Sony zu Canon ist für mich noch nicht so erschlossen, Spiele auch mit dem Gedanken mich von Sony zu verabschieden, weiss aber noch nicht recht wo ich hin will. Werde es weiter bei Dir verfolgen, vielleicht finde ich dann das richtige. Weiter so, mir gefallen Deine Berichte sehr gut.
      LG Jörg

    6. Jörg

      Hey Marc,
      danke für die Einblicke … Ich steh gerade vor der Qual der Wahl weil ich meine 10 Jahre alte Sony A350 ersetzen will (sie wird bzgl. Rauschverhalten und Features nicht mehr meinen Ansprüchen gerecht). Ich werde aber vermutlich Sony treu bleiben. Die Canon Dinger überzeugen mich nicht wirklich. Jede Kamera der M-Serie würde mich zu ’nem Kompromiss zwingen. Also wird es vermutlich eine Alpha 6500 mit nem Adapter, daß ich das eine oder andere A-Mount Objektiv zumindest in der Übergangszeit weiterverwenden kann.
      Grüße aus Baden,
      Jörg

      1. Jörg

        Jetzt hab ich doch glatt zwei Sachen vergessen:
        1) Das Mondbild ist mein Favorit
        2) Warum tauchen bei Dir weder in den Videos noch auf dem Blog die MFT Kameras von Panasonic auf? Zu den anderen Spiegellosen (Sony E-Mount und Canon EOS-M) gibts einiges an Material, aber die MFT’s fehlen.
        Grüße, Jörg

    7. Claire

      Hi! Ich liebe dein Farbtupfer-Foto des Hauses in Berlin! 🙂 Was Schulpflicht und die Bürokratie angeht … Kopf hoch! Auf viele weitere spannende Reisen – mindestens mal in den Ferien! 🙂

    8. Chris

      Hallo Marc,
      deine Bilder sind der Hammer. Über die Russentonne habe ich schon einiges gelesen. Nur für solch Aufnahmen wie du habe ich schon überlegt mir Sie zu zu legen, aber naja nur für ein bild ein Objektiv kaufen. Aber es ist der Hammer. Aber all deine Bilder sind Top. Die Lichtzieher sind super!!
      Glückwunsch noch zum Nachwuchs und zum Vatergrlück!!
      Guß
      webundwelt

    9. Pingback: Fotoparade 1-2018 – meine best of Fotos aus dem ersten Halbjahr 2018

    10. Miuh

      Spannende Fotos! Jedes hat etwas für sich und ist einzigartig, das gefällt mir! Und sonst… lass Dich nicht zu sehr ärgern, geniess die Familie und all das Schöne… ändere, was geht, akzeptiere, was halt so ist – und lass Dir nicht die Suppe versalzen. Liebe Grüsse Miuh

    11. Deen

      Hey Marki.
      Ich denke, die Situation entspannt sich spätestens, wenn die Kinder aus dem Haus sind 😀
      Bis dahin, werdet ihr euch schon irgendwie arrangieren.
      Mein Favorit ist auch das Wohnhaus.

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