Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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In meinem Kameraregal stehen schon länger ein paar alte Objektive der Firma Pentacon. Bis jetzt fehlte mir der passende Adapter, um die Schmuckstückchen an meine EOS Ms anzuschließen. Jetzt habe ich einen! Wie sich der Adapter schlägt und was du beim Fotografieren mit alten Objektiven beachten musst, findest du in diesem Artikel.

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. vier Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Transparenz-Hinweis:
    Der M42-Adapter auf EOS M wurde mir kostenlos von K&F Concept zur Verfügung gestellt.Ich wurde von K&F Concept gefragt, ob ich an Tests ihrer Produkte interessiert sei. Und ja, es gibt tatsächlich ein paar spannende Produkte in deren Portfolio. Ein M42 auf EOS M-Adapter stand bei mir eh auf der Kaufliste, also habe ich ihn ausprobiert.
    Vorgaben für meinen Testbericht wurden mir nicht gemacht.

    Fotografieren mit M42-Adapter und alten Pentacon-Objektiven

    Kurios, aber eine Digitalkamera funktioniert vom Prinzip her ganz genau so wie eine analoge Kamera. Der wichtigste Unterschied ist nur, dass das Licht bei der digitalen Version auf einen Sensor fällt anstatt auf einen Film.
    Und weil sich dieses Prinzip nicht verändert hat, kannst du heute noch mit uralten Objektiven fotografieren. Du brauchst nur den passenden Adapter!

    Ich war jetzt eine Weile mit einem M42-Adapter von K&F Concept und alten Objektiven der Firma Pentacon unterwegs.
    Und ich muss sagen: Das macht richtig Spaß!

    Kaufen kannst du den Adapter direkt auf der Webseite von K&F Concept, manchmal gibt es das Ding auch bei Amazon.
    Ich hatte den Adapter für den EOS M-Anschluss. M42-Adapter gibt es aber für fast alle Kameras.

    Mein Video zum Adapter und den alten Objektiven

    Auf das Bild klicken, das Video öffnet sich dann direkt bei YouTube.

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    M42-Adapter von K&F Concept im Test

    So ein M42 Adapter muss nicht viel können, da von der Kamera zum Objektiv keine Daten übertragen werden müssen und da es keinen Autofokus gibt, ist die einzige Aufgabe des Adapters, den richtigen Flanschabstand (das ist der Abstand zwischen Sensor und Objektiv) und eben den passenden Anschluss für das Objektiv bereitzustellen.

    Von daher kann man mit solch einem Adapter nicht viel falsch machen. Mein M42-Adapter von K&F Concept macht einen soliden Eindruck. Er ist komplett aus Metall, entsprechend schwer und alles sitzt und passt. Einziger Nachteil, er rastet nicht ein, wie ein normales Objektiv. Das macht aber nichts, der Adapter sitzt trotzdem fest genug, dass er sich auch beim Hantieren am Objektiv nicht dreht.

    Unspektakulär, macht aber was er soll: Der Adapter von K&F Concept

    Tipps zum Fotografieren mit alten Objektiven

    Die alten Objektive kannst du mit einem passenden Adapter quasi an jeder Kamera betreiben.
    Ich war hauptsächlich mit meiner EOS M100 unterwegs. Die kann nicht viel, aber das was sie kann, reicht mir vollkommen aus, um mit den alten Objektiven tolle Bilder zu schießen. Einziger Nachteil: Die Kamera hat keinen Sucher, diese wäre bei grellem Sonnenlicht tatsächlich von Vorteil. Mit Sucher siehst du das Bild nämlich ohne störende Reflexionen und kannst so besser fokussieren.
    Ich habe es aber auch so hingekriegt. 🙂

    Mit ein bisschen Übung sitzt der Fokus recht schnell

    Wenn du den Adapter und das Objektiv das erste Mal aufschraubst, lässt dich deine Kamera vielleicht nicht fotografieren. Sie denkt nämlich, dass das Objektiv fehlt. Aktiviere einfach im Menü “Auslösen ohne Objektiv”, dann klappt alles.
    Bei der M100 geht das unter C.Fn II “Andere”.

    Super nützlich, um manuell den Fokus schnell zu treffen ist Fokuspeaking. Die Kamera hebt dabei die scharfen Kanten auf dem Display hervor. Ich arbeite in der Regel mit der Farbe Gelb beim Peaking.
    Bei der EOS M100 aktivierst du das im Menü SHOOT4 unter “Einst. für MF Peaking”.

    Fast genauso nützlich – zumindest wenn du Zeit hast – ist die Fokuslupe. Damit kannst du dir das Bild vergrößert anzeigen lassen und noch genauer fokussieren.
    Bei der M100 aktivierst du die Vergrößerung mit einem Klick auf die Lupe rechts unten im Display.

    Fokussieren solltest du mit offener Blende. Deine Schärfenebene ist dann ganz klein und du siehst schnell, wenn dein Fokus nicht richtig sitzt. Bevor du den Auslöser drückst, kannst du die Blende dann auf den von dir gewünschten Wert schließen.

    Auf den Objektiven findest du Entfernungsangaben für den Fokus, nach ein paar Tagen konnte ich den Abstand zu meinen Objekten tatsächlich schon ganz gut schätzen, sodass das Fokussieren immer schneller ging.
    Kämpfe dich also ruhig durch die ersten Schwierigkeiten durch, es wird besser! Und wenn ein Bild mal nicht scharf ist, macht es auch nichts. Du hast ja keinen Film in der Kamera, der schnell voll wird. 🙂

    Abstand geschätzt – Arm ausgestreckt – abgedrückt: Selfie!

    Das wars eigentlich schon. Ab jetzt heißt es ausprobieren und üben.
    Ich fotografiere auch mit manuellen Objektiven in der Blendenpriorität (Av bzw. A-Modus) und fast immer mit Auto-ISO. Ich kann mich dann in Ruhe um Fokus und Blende kümmern, Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit entscheidet die Kamera für mich.

    Viel Spaß!


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    Offenlegung:
    Der Adapter wurde mir von K&F Concept kostenlos zur Verfügung gestellt. Vorgaben für meinen Testbericht wurden mir nicht gemacht.

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