Magdeburg: 10 Tipps für deinen Besuch mit und ohne Kinder [+ meine Magdeburg-Story]

Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

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Magdeburg bietet auf den zweiten Blick deutlich mehr als man zunächst denkt. In diesem Beitrag gebe ich dir zehn Tipps für deinen Magdeburg-Besuch + einen kleinen Einblick in meine Magdeburg-Story.

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. sechs Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Transparenz-Hinweis:
    Dieser Beitrag basiert auf mehreren Bloggerreisen nach Magdeburg.Nach Magdeburg wurde ich 2x von Tourismus Marketing Magedeburg und 1x von der Jugendherberge eingeladen.

    Magdeburg: 10 Tipps für deinen Besuch mit und ohne Kinder [+ meine Magdeburg-Story]

    Magdeburg ist die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt und irgendwie habe ich zu diesem Bundesland eine ganz besondere Bindung.
    Ursprünglich war Sachsen-Anhalt für mich nur ein Stück Autobahn, durch das ich durch musste, wenn ich in den Süden wollte.
    Ein notwendiges Übel sozusagen.

    Das änderte sich aber, als wir bei einer Tour in den Süden in Naumburg pausierten, um den Dom zu besichtigen.
    Dieser Moment war irgendwie magisch. Trotz Regenwetter!
    Und von da an wiederholten sich die magischen Momente in Sachsen-Anhalt. Goseck, Harz, Wittenberg und jetzt eben auch Magdeburg.

    Magdeburg besuchte ich in der Zwischenzeit dreimal und es wurde jedes Mal besser. (Mein erster Besuch | mein zweiter Besuch)
    Nein, Magdeburg war nicht direkt magisch. Magdeburg ist eine Stadt, die du dir erarbeiten musst. Von daher passt es ganz gut, dass ich zwischenzeitlich eh der Meinung bin, dass es ganz egal ist dieselben Orte mehrmals zu besuchen. Falls du aber nicht so viel Zeit hast, gebe ich dir hier meine 10 Highlights aus Magdeburg mit auf den Weg.
    Da zwei meiner drei Besuche mit Kinder waren, passen meine Tipps also wunderbar, um die Stadt bei einem größeren Familienausflug zu erkunden.

    Mein Magdeburg-Video

    Bei meinem dritten Besuch in der Stadt, habe ich gefilmt und ein Video erstellt:

    Auf das Bild klicken, das Video öffnet sich dann direkt bei YouTube.

    Unsere YouTube-Kanäle:

    Meine Magdeburg-Highlights

    Magdeburg Tipp 1: Albinmüller-Turm

    Bevor du die Stadt erkundest, verschaffst du dir am besten einen Überblick.
    Am einfachsten geht das bei einem Besuch des Albimüller-Turms am Rande des Rothehornparks (Heinrich-Heine-Platz).

    Direkt neben dem Turm findest du auch einen tollen Spielplatz und mit dem Montego Beachclub sogar eine Strandbar, die bei schönem Wetter zum Verweilen einlädt.

    So sieht Magdeburg vom Albinmüller-Turm aus.

    Magdeburg Tipp 2: Dom + Domplatz

    Eine gute Alternative zum Albinmüller-Turm ist der 104 m hohe Turm des Magdeburger Doms.
    Dort wird man dir erzählen, dass es der höchste Kirchturm Ostdeutschland sei, das stimmt zwar nichtDer Schweriner Dom ist mit 117,50 m detulich höher!, beeindruckend ist das gesamte Gebäude trotzdem. Eine Besichtigung lohnt sich auch ohne den Turm zu besteigen.

    Am schönsten finde ich den Dom übrigens von der Südseite!

    Auf dem Domplatz finden oft Veranstaltungen statt. Bei meinen drei Besuchen in Magdeburg, war der Platz zweimal belegt. Einmal war dort das Ziel eines Radrennens aus der Partnerstadt Braunschweig, ein anderes Mal fand dort ein Töpfermarkt statt.

    Ohne Veranstaltung locken an heißen Tagen die Wasserspiele mit einer Erfrischung!

    Magdeburger Dom

    So sieht es im Magdeburger Dom aus

    Meine Lieblingsansicht des Doms + Domplatz mit Wasserspielen

    Magdeburg Tipp 3: Hundertwasserhaus Grüne Zitadelle

    Auf der anderen Seite des Domplatzes steht unübersehbar das deplatziert wirkende Hundertwasserhaus ”Grüne Zitadelle”.
    Die Grüne Zitadelle ist das letzte Werk von Friedensreich Hundertwasser und wurde erst im Jahr 2005 nach seinem Tod fertiggestellt.
    Das macht es aber nicht minder spektakulär. Die Innenhöfe der Grünen Zitadelle gehören zu meinen Lieblingsorten in Magdeburg. Gerade am Wochenende ist hier fast immer was los.

    Der Himmel gehört nicht zum Hundertwasserhaus, passt aber wunderbar!

    Magdeburg Tipp 4: Megedeborch und Magdeburger Einhorn

    Zugegeben, wenn man an zuerst vom Kulturhistorischen Museum hört, denkt man nicht unbedingt, dass Kinder dort einen Ort finden, von dem sie praktisch nicht mehr wegzubekommen sind.
    In Magdeburg ist das aber so! Zumindest an ausgewählten Tagen an denen Markttag in der Megedeborch ist.
    Das museumspädagogische Projekt spielt im Innenhof des Museums auf einem nachgebauten mittelalterlicher Marktplatz.

    Nachdem Geld getauscht wurde, darf sich jeder an verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten probieren. So kann man Butter herstellen, ein Seil drehen, ein Körbchen flechten und vieles mehr.

    Die Megedeborch lässt sich wirklich schwer beschreiben, man muss sie erleben!

    Natürlich hat das kulturhistorische Museum noch mehr zu bieten. Im ersten Stock steht das von Otto von Guericke entdeckte Skelett eines Einhorns (kein Witz) und in einer extra dafür errichteten Halle – dem Kaiser-Otto-Saal – steht der originale Magdeburger Reiter. Die erste lebensgroße Skulptur seiner Art. (Ob überhaupt oder nördlich der Alpen weiß ich nicht. Da widersprechen sich die Angaben.)

    Das Kulturhistorische Museum findest du in der Otto-von-Guericke-Straße 68-73.

    Das sind vermutlich die modernsten Werkzeuge in der Megedenborch

    Magdeburg Tipp 5: Jahrtausendturm im Elbauenpark

    Auf der anderen Seite der Elbe befindet sich seit 1999 der Elbauenpark. Dieser wurde anlässlich der Bundesgartenschau errichtet und ist Heimat eines weiteren Rekords: Unübersehbar steht mitten im Park der Jahrtausendturm.

    Der Jahrtausendturm ist mit 60 m Höhe das höchste Gebäude seine Art und Heimat einer interaktiven Ausstellung zur Entwicklung der Wissenschaft.
    Auch dort bekommst du deine Kinder so schnell nicht wieder raus … es sei denn, sie verlassen den Turm nicht auf die klassische Weise durch die Tür, sondern stürzen sich aus 45 m Höhe in die Tiefe, um mit der Zip-Line durch den Park zu sausen.

    Wer es nicht ganz so rasant möchte, kann am Ende der Zip-Line durch den Hochseilgarten klettern oder im anderen Teil des Parks (mit der Bimmelbahn verbunden) mit der Sommerrodelbahn fahren.

    Klassische Spielplätze gibt es natürlich auch. So schnell wird es also auch im Elbauenpark nicht langweilig.

    Der Jahrtausendeturm. Links oben siehst du die Zip-Line.

    Magdeburg Tipp 6: Schifffahrt oder Floßfahrt auf der Elbe

    Denkt man an große Städte an der Elbe, fallen einem zuerst Hamburg oder Dresden ein. Dazwischen liegt Magdeburg!

    Bei meinem dritten Besuch in der Stadt sind wir mit einem motorisierten Floss gefahren mit leckeren Getränken und Gegrilltem. Das war richtig schön!

    Du kannst aber auch verschiedene Touren mit der Weißen Flotte buchen.
    Manche Touren führen sogar zum Wasserstraßenkreuz nördlich der Stadt. Dort wird der Mittellandkanal in einer großen Trogbrücke über die Elbe geführt.

    Magdeburg Tipp 7: Stadtrundfahrt mit dem Doppeldecker-Bus

    Eine Schifffahrt ist zwar schön, doch siehst du vom Schiff aus natürlichen nicht alle spannenden Punkte der Stadt. An diese kommst du aber mit der Stadtrundfahrt im roten Doppeldecker-Bus.

    Bei meinem zweiten Besuch in Magdeburg stiegen wir statt in den Bus aufs Fahrrad und erkundeten so bei einer geführten Tour die Stadt. Kann ich empfehlen!

    Magdeburg Tipp 8: Lichterführung mit dem Stadtschreiber

    Natürlich lohnt es sich auch die Stadt zu Fuß zu erkunden, am besten bei einer Stadtführung.
    Mit Kindern kann ich die Lampion- und Lichterführung mit dem Stadtschreiber empfehlen.

    Bei unserem Besuch öffnete sich sogar eine Tür der Bastion Cleve im dunklen! Schaurig und spannend!

    Natürlich lernt man bei solch einer Führung auch jede Menge über die Stadt.

    Nicht nur für Kinder spannend: Die Lampion- und Lichterführung durch Magdeburg

    Magdeburg Tipp 9: Magdeburger Zoo

    Ich weiß, Zoos gibt es auch in anderen Städten und nur deshalb muss man nicht nach Magdeburg fahren. Stimmt!
    Bist du aber in der Stadt und hast noch Zeit, kann ich dir einen Zoobesuch empfehlen.
    Gerade für Kinder ist das immer wieder ein Highlight. Außerdem lockt neben den Tieren ein toller Spielplatz.

    Magdeburg Tipp 10: Das Wasserstraßenkreuz

    Vom Wasserstraßenkreuz hast du schon in Tipp 6 gelesen. Dieses kannst du natürlich nicht nur vom Schiff aus besuchen. Mit dem Auto geht es auch.

    Neben der Trogbrücke sind außerdem sehenswert das Schiffshebewerk Rothensee und die Schleuse Hohenwarte.

    Ein Besuch des Wasserstraßenkreuz bietet sich als idealer Abschluss deines Besuchs in Magdeburg an. Danach bist du eh aus der Stadt raus und kannst dich danach auf den Heimweg machen.

    Natürlich bietet Magdeburg noch viel mehr. Mit diesen Tipps solltest du aber eine Weile beschäftigt sein.

    Das ist die Trogbrücke mit dem Mittellandkanal über die Elbe

    Die beste Reisezeit für Magdeburg

    Magdeburg ist eine Sommer-Stadt. Die Markttage in der Megedeborch finden nur im Sommer und Herbst statt, der Jahrtausdenturm im Elbauenpark und auch der Albinmüller-Turm sind nur im Sommer geöffnet. Genauso fahren die Weiße Flotte und das Floß auf der Elbe im Winter nicht.

    Um es kurz zu machen: Die beste Zeit für einen Besuch in Magdeburg ist an einem Wochenende, an dem die Megedeborch geöffnet ist. 🙂

    Falls du zur Weihnachtszeit in Magdeburg bist, kann ich dir den historischen Weihnachtsmarkt vor der Johanniskirche empfehlen. Die sogenannte Kaiserpfalz Otto I. zieht seit Jahren viele Besucher an.

    Was sind deine Highlights in Magdeburg?

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    2 Kommentare zu “Magdeburg: 10 Tipps für deinen Besuch mit und ohne Kinder [+ meine Magdeburg-Story]

    1. Tobias

      In Magdeburg war ich zum letzten Mal zur Bundesgartenschau! Kann man also mal wieder machen. Noch etwas: Du schreibst in deinem Beitrag, dass es nicht stimmt, dass der Magdeburger Dom der höchste Kirchturm in Ostdeutschland ist, da der des Schweriner Doms ja noch etwas höher ist. Nun lässt sich trefflich darüber streiten, ob Schwerin zu Ostdeutschland gehört. Klar ist das Ost- Westdenken noch in vielen Köpfen drin. Aber für mich gehört Mecklenburg – Vorpommern definitiv zu Norddeutschland. Neben der Küstenlage, der Hansestädte, der Architektur spricht auch die Zugehörigkeit zum Sendegebiet des NDR für Norddeutschland! 🙂

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