Kaufberatung: Canon EOS R8 oder EOS RP – kleine Vollformat für unterwegs

| Lesezeit ca. 12 Minuten

Mit der EOS R8 und der EOS RP hat Canon gleich zwei kleinen und leichte Vollformat-Bodys im Programm. Welche Kamera für dich die beste ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Fair Play: Links zu den vorgestellten Produkten sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, bekomme ich eine kleine Provision. Meine Bewertung der Kamera ist davon aber unabhängig.


Die Canon EOS RP kam 2019 als zweite Kamera der Canon EOS R-Serie auf den Markt und wird seit dem unterschätzt.
Soo klein, soo leicht, beschnittene 4k Video-Features und dann auch noch den Sensor der Canon EOS 6D Mark II, welcher im Labortest nur so lala abschneidet.
Zugegeben, auch ich habe die Kamera unterschätzt und lag damit komplett falsch (mein Video dazu). Denn auch heute noch ist die RP eine geniale Kamera, erst recht, wenn du die Leistung ins Verhältnis zum Preis setzt. Im Canon EOS R-System und vielleicht sogar innerhalb des gesamten 35mm-Vollformat-Marktes gibt es nichts Vergleichbares.

Mit der EOS R8 legte Canon 2023 dann nach. Größe, Gewicht und Bauform sind fast identisch mit der EOS RP. Alles andere wurde aber auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Und zwar ohne Abstriche!

Die EOS R8 hat im Vergleich zur EOS RP

  • eine noch bessere Bedienung
  • einen besseren und schnelleren Sensor
  • viel bessere Video-Eigenschaften

… um nur einige (die größten) Vorteile zu nennen.

Nachteile: Die Canon EOS R8 ist teurer. Logisch.

Canon EOS R8 vs. Canon EOS RP als Video

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Canon EOS R8 oder Canon EOS RP kaufen

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Natürlich gibt es die Kameras auch bei Amazon 🙂

Warum überhaupt eine kleine Vollformat-Kamera?

In meinem Beitrag „Die Wahrheit über Vollformat“ habe ich ausführlich dargelegt, dass du Vollformat in vielen Situationen eigentlich nicht brauchst.

Warum also eine EOS RP oder EOS R8 kaufen, wenn man mit Kameras mit kleineren Sensoren ggf. für weniger Geld zu ähnlichen Ergebnissen kommt?

Ich mag kleine Kameras und stelle mir immer wieder die Frage, warum es unbedingt eine Vollformatkamera sein muss. Schließlich werden die Dinger mit entsprechenden Objektiven schnell groß und schwer, sodass der kleine Body kaum noch Vorteile hat. Kleine und leichte Zoomobjektive sind hingegen so lichtschwach, dass man gleich zu Kameras mit kleineren Sensoren greifen kann.

Bleiben nur noch Festbrennweiten, um den Vorteil des kleinen Bodys mit großem Sensor wirklich nutzen zu können.

Das stimmt. Wenn die Kombination aus Body und Objektiv klein bleiben soll, musst du entweder Lichtstärke opfern oder den Zoom.
Aber das ist eben der Punkt! Eine Canon EOS RP oder EOS R8 kann verdammt klein und leicht sein.

Das Bild zeigt meine EOS R8 mit dem RF 28mm f2.8 STM. Zusammen sind das gerade mal 581g. Das ist weniger als bspw. der 670g schwere Body der EOS R6 Mark II ohne Objektiv!

Canon EOS R8 mit Canon RF28mm F2.8

Canon EOS RP + RF24-105L – 50mm – ISO 1600 – f/5.0 – 1/60 Sek.

Klein und leicht und sogar lichtstark sind für RP und R8 also kein Problem.
Und ja, ich weiß. Es geht noch kleiner und leichter, z.B. mit der APS-C Kamera Fuji XT-30 und dem XF18 F2.

Aber, jetzt sehen wir uns die universelle Seite an. Mein Lieblingsobjektiv, das RF24-240 ist sicherlich nicht klein, macht aus den kleinen Canons aber ein Universalgerät, welches sich so mit APS-C oder MFT mit nur einem Objektiv nicht abbilden lässt. Unterm Strich bist du also wieder kleiner. Außerdem kannst du jedes beliebige RF oder EF-Objektiv an die Kameras schrauben. Die Kameras können also super klein sein, du hast aber die Freiheit auch größere Objektive zu nehmen.

Das finde ich gut und das sind die eigentlichen Vorteile der Canon EOS R8 und EOS RP.

Das Thema hab ich schon im Oktober 2020 in diesem Video behandelt:

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Wenn es etwas größer und schwerer sein darf, müssen es diese Kameras aber nicht sein. Eine EOS R6 (Mark I) liegt preislich nahe bei der R8 und bietet dir – je nach Einsatzzweck – vielleicht mehr.

Zusammengefasst:

Die Canon EOS RP und die EOS R8 bieten dir kompromisslose Vollformatperformance, ohne dass die Größe und das Gewicht deiner Ausrüstung überhandnimmt.

Canon EOS R8 vs. EOS RP: Die technischen Daten im Vergleich

Gewicht, Größe & Co.

Canon EOS RP vs. Canon EOS R8
EOS RP EOS R8
Abmessungen (B X H X T mm) 132.5 x 85.0 x 70.0 132.5 x 86.1 x 70.0
Gewicht 485 g 461 g
Sensorgröße Kleinbild Kleinbild
Auflösung 26 24
ISO-Empfindlichkeit 100 – 102.400 50 – 204.800
IBIS nein nein
Motiv-AF nein ja
max. Video intern FHD60 / 4K25 (Crop; kein DualPixel AF) 4K60
CLog nein ja
Zeitlupe - FHD180
Videolänge 29 Min. 59 Sek. 2 h
Schwenkdisplay ja ja
Touchscreen ja ja
Sucher 2.36M 2.36M
Kopfhörerausgang ja ja
Eingebauter Blitz nein nein
Witterungsschutz nein ja
Anzahl Speicherkarten 1 1
Akku LPE-E17 LPE-E17
Akkulaufzeit 250 370

Die vollständigen technischen Daten der einzelnen Kameras findest du bei Canon.de:

Die Geschichte über die Kameras von außen ist schnell erzählt.
Die EOS RP und EOS R8 sind fast gleich groß, fast gleich schwer und sehen fast gleich aus.

Nennenswerte Unterschiede:

  • Die EOS R8 schafft – trotz des gleichen Akkus – mit einer Ladung mehr Bilder.
  • Die EOS R8 hat einen Multifunktions-Zubehörschuh, zum kabellosen Anschluss von Mikrofonen usw.
  • Die EOS R8 wurde in einer witterungsgeschützten Bauweise konstruiert.
  • EOS R8 und EOS RP lassen sich zwar beide über USB-C laden. Die EOS R8 kannst du allerdings auch im Stand-by – Modus laden und sogar per USB-C betreiben.
  • Die EOS RP hat einen größeren HDMI-Anschluss.

Alles andere ist fast identisch, auch der Sucher und das Display.

Buttons und Drehräder

Der größte äußerliche Unterschied zwischen EOS R8 und EOS RP sind der Ein-/Aus-Schalter und der Wahlschalter zwischen Foto- und Videomodus. Und beides ist genial.

Da der Ein-/Aus-Schalter bei der R8 mit dem rechten Daumen bewegt werden kann, kannst du die Kamera quasi mit einer Hand benutzen. Natürlich ist das nur Komfort, trotzdem super.

Noch besser ist aber der Umschalter zwischen Foto- und Video-Modus auf der linken Seite der R8. So stehen dir nämlich die meisten Funktionen des Moduswahlrads auch im Videomodus zur Verfügung. Inkl. der Speicherplätze C1 und C2 für eigene Einstellungen.

Die RP kann das nicht und so hast du dort im Videomodus weder Speicherpältze noch die Modi P, A, S. Stattdessen bleiben dir nur der Automatikmodus und der manuelle Modus.

Canon EOS R8 (oben) und EOS RP (unten): Fast identisch.

Konfigurierbarkeit

Bei beiden Kameras kannst du die Funktionalität der Buttons mehr oder weniger frei wählen. Die R8 bietet dir dabei mehr Auswahl, als die RP. Schlussendlich ist das aber auch nur Komfort und man gewöhnt sich an alles.

Ähnlich ist es mit dem Q-Menü (Schnelleinstell-Menü). Dieses musst du bei der RP so nehmen, wie es ist. Die R8 hingegen lässt dich das Menü konfigurieren. Die möglichen Funktionen sind jedoch beschränkt, sodass auch das nur Komfort ist.

Ein MyMenü, um wichtige Menüpunkte zusammenzufassen, bieten beide Kameras.

Zusammengefasst:

Die EOS R8 hat das bessere Bedienkonzept.

Sensor und Bildprozessor

Bildqualität

Das Thema Bildqualität könnten wir eigentlich auch schnell abfrühstücken. Die EOS RP bietet mit 26 Megapixeln zwar minimal mehr, als die 24 Megapixel der EOS R8. In der Praxis macht das jedoch nicht viel aus. Gestochen scharfe Fotos kannst du mit beiden Kameras schießen.

Und selbst beim Rauschverhalten und dem Dynamikumfang muss sich der „alte“ Sensor der EOS RP in der Praxis nicht hinter der R8 verstecken.
Ja, die R8 ist in beiden Disziplinen besser, aber praxisrelevant wird das nur in Extremsituationen. Und dank KI-Entrauschen in der Nachbearbeitung eh nicht mehr so wild.

Das ist jetzt ISO 51.200. Also ordentlich hoch!
Die EOS RP:

Die EOS R8:

Ja, man sieht einen Unterschied, sogar im verkleinerten Bild auf der linken Seite. Aber hey, das ist ISO 51.200!!! und unbrauchbar ist das Bild der EOS RP nicht.

Generell gilt:

  • Bei ISO 102.400 ist der Unterschied noch ein bisschen größer und 204.800 kann nur noch die EOS R8.
  • Bei niedrigeren ISO-Werten sind die Unterschiede zu vernachlässigen.
  • Beim Dynamikumfang ist es ähnlich, die EOS RP hinkt der R8 hinterher, in der Praxis macht das aber keinen großen Unterschied.

Hier ein super einfaches Beispiel. Ich habe mich einfach mit beiden Kameras und demselben Objektiv + identischen Einstellungen im Gegenlicht fotografiert.
Das Bild kam so aus der EOS RP (EOS R8 sieht ähnlich aus):

Anschließend habe ich in Lightroom die Automatikfunktion bedient, Tiefen ganz hochgezogen, Lichter ganz herunter und jeweils den Schwarz- und Weißpunkt gesucht.

Hier das Ergebnis der EOS RP:

Hier das Ergebnis der EOS R8:

Lustigerweise ist der Himmel bei der R8 ausgebrannt, bei der RP nicht. Wolken und Sonnen hatten sich eben bewegt, während ich die Kamera wechselte, sodass ich etwas kürzer hätte belichten sollen. Ich lasse das Beispiel aber absichtlich, um dir zu zeigen, wie gut die RP mit der EOS R8 mithalten kann.

Klar, wenn du dir die aufgehellten Bereiche genau anguckst, siehst du, dass bei der EOS RP schneller Farbinformationen und Details verloren gehen als bei der R8, aber damit kann man in den meisten Fällen leben.

Und ja, ich hätte mit der R8 kürzer belichten können und hätte die dunkeln Bereich trotzdem mit guter Qualität wiederherstellen können.

So bearbeite ich meine Fotos:

Verschluss und Serienbild

Beide Kameras haben einen elektronischen ersten Verschluss. Daran scheiden sich die Geister. Ist aber so.
D.h., vor der Aufnahme ist der Verschlussvorhang offen und die Aufnahme startet quasi durch das Auslesen des Sensors. Beendet wird sie mit einem mechanischen Verschlussvorhang (= für den Sensor wird es zappenduster).

In diesem Modus kannst du mit beiden Kameras maximal 1/4000 Sek. kurz belichten.

Einen reinen elektronischen Verschluss besitzen zwar auch beide Kameras, bei der EOS RP findest du diesen aber nur als Programm „Leiser Modus“ in der Szenenwahl. Das ist dann eine Art Automatikmodus nur mit elektronischen Verschluss.

Bei der EOS R8 hingegen kannst du im Menü wählen, ob du den mechanischen zweiten Verschluss möchtest, oder komplett elektronisch. Du kannst den elektronischen Verschluss also in jedem Modus benutzen und bekommst damit eine kürzeste Verschlusszeit von 1/16.000 Sek. und eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 40 Bilder / Sek.

Weshalb EOS RP einen so eingeschränkten elektronischen Verschluss hat, ist schnell erklärt: Rolling Shutter!
Der Sensor wird soo langsam ausgelesen, dass du elektronisch nur komplett statische Objekte fotografieren kannst. Die R8 unterscheidet sich darin um Welten!

Das Bild schoss ich mit der Canon EOS RP im leisen Modus. Dabei schwenkte ich die Kamera moderat von links nach rechts.

Und jetzt ein Foto der EOS R8, mit der schwenkte ich so schnell, dass du zwar Bewegungsunschärfe siehst, aber praktisch keinen Rollingshutter-Effekt!

Zusätzlich findest du in der EOS R8 den Raw Burst Modus, der mit 30 Bilder/Sek. und elektronischem Verschluss arbeitet. Im Raw Burst Modus kannst du eine Voraufnahme nutzen. D.h. es werden schon Bilder gespeichert, bevor du den Auslöser gedrückt hast.

Mit erstem elektronischen und zweitem mechanischen Verschluss, schafft die EOS R8 bis zu 6 Bilder/Sek. mit Nachführ-AF, die RP hingegen nur 4. Ohne Nachführ-AF sind es 5 Bilder / Sek.

Autofokus

Das AF-System der EOS R8 folgt einem komplett neuen Konzept.
Bei der EOS RP musst du dich entweder für die Verfolgung und Gesichtserkennung entscheiden, oder für eine spezielle Größe des Fokusfeldes. Das funktioniert gut.

Bei der EOS R8 kannst du mit jeder Fokusfeldgröße Objekte verfolgen oder erkennen.

Beide Systeme funktionieren gut, die Implementierung der EOS R8 ist aber universeller.

Außerdem kann die EOS RP nur menschliche Gesichter und Augen erkennen und darauf fokussieren (funktioniert gut). Die EOS RP erkennt zusätzlich Tiere und Tieraugen und Fahrzeuge.

Ja, das Autofokussystem der EOS R8 ist ausgereifter und umfangreicher. Das siehst du auch daran, dass es ein eigenes Autofokus-Menü gibt. Bei der EOS RP kannst du im C.Fn-Menü deutlich weniger in Sachen Autofokus einstellen.

Neben der Objekterkennung merkst du die größten Unterschiede bei schlechten Lichtverhältnissen. Da beleibt der AF der Canon EOS R8 deutlich länger treffsicher, als der der EOS RP.

Tatsächlich finde ich aber, dass der neuere Autofokus der EOS R8 zwar super gut ist, aber auch hier gilt, dass er dir nur in Extremsituationen hilft, in den allermeisten Situationen ist der AF der Canon EOS RP ausreichend.

Zusammengefasst:

Die Canon EOS R8 übertrifft die EOS RP in allen Bereichen:
– Rauschverhalten
– Dynamikumfang
– Roling Shutter
– Serienbildgeschwindigkeit
-…

Video

Die wirklich größten und durchaus auch praxisrelevanten Unterschiede der beiden Kameras findest du bei der Aufnahme von Videos.

Wie oben schon beschrieben, kannst du bei der EOS R8 wählen, ob du diese als Videokamera oder als Fotokamera nutzen willst. Bei der EOS RP ist Video nur eine weitere Einstellung auf dem Moduswahlrad.

Um es kurz zu machen, die EOS RP kann

  • maximal FHD60 über den gesamten Sensor und mit DualPixel AF
  • oder 4K mit Crop, Rolling Shutter und ohne vernünftigen Autofokus.

Das Aufnahmelimit liegt bei 30 Minuten, Powern über USB ist nicht möglich.

Die EOS R8 kann hingehen:

  • maximal 4K60 mit DualPixel AF ohne Crop
  • FHD60 oder als Hohe Bildrate sogar 180 Bilder/Sek.

Die maximale Aufnahmezeit liegt bei 2 Stunden (bei 4K60 ist es wegen Hitz weniger). Außerdem kannst du intern in 4:2:2 in CLog 3 oder HDR PQ aufnehmen.
Die Canon EOS R8 lässt sich während der Aufnahme über USB-C-Powern.

Zusammengefasst:

Die Canon EOS R8 hat die besseren Videofunktionalitäten.

Schnickschnack

Natürlich findest du in beiden Kameras noch allerhand mehr oder weniger brauchbaren Schnickschnack, auf den ich nur kurz eingehen möchte.

Die Canon EOS R8 hat zusätzlich

  • einen Panoramamodus,
  • eine Dual Pixel Raw funktion,
  • ein Filmtagebuch (braucht wirklich kein Mensch),
  • einen Kreativmodus,
  • einen digitalen Telekonverter ,
  • einen erweiterten HDR Modus,
  • eine optische Sucher Simulation,
  • High Framerate Anti Flacker,
  • die Möglichkeit Fotos in HEIF zu speichern,
  • kann Bilder und Videos direkt zu image.canon hochladen,
  • schreibt Rotationsinformationen in Videos,
  • AI Fokus (wählt automatisch, ob Servo oder One Shot verwendet werden soll)
  • und hat überall eine Wasserwaage, die gibt es in der EOS RP nämlich nicht bei Gesichtserkennung und Verfolgung.

Sowohl die Canon EOS R8 und die EOS RP haben

  • einen Kreativassistenten im Automatikmodus,
  • sie können Mehrfachbelichtungen
  • und Fokusstacking.

Neu bei der R8 ist, dass sie in der Kamera die gestackten Fotos direkt zu einem Bild zusammenrechnen kann.

Fazit und Kaufberatung

Die Canon EOS RP und die Canon EOS R8 sehen vielleicht ähnlich aus, sind aber recht unterschiedlich.

Ich selbst habe mich für eine EOS R8 entschieden (vorher hatte ich eine EOS R6) und bin super glücklich damit. Ich drehe allerdings viele Videos.

Willst auch du viele Videos drehen, würde ich dir definitiv zur EOS R8 raten. Allein schon, dass du die Kamera während der Aufnahme per USB mit Strom versorgen kannst, ist ein großer Vorteil.
Aber auch sonst, in Sachen Video, ist die Canon EOS R8 der RP in allen Punkten überlegen. Da müssen wir gar nicht weiterdiskutieren.

Willst du jedoch hauptsächlich Fotos schießen, würde ich die Canon EOS RP nicht abschreiben. Zur R8 für Fotos rate ich dir, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

Wenn du

  • definitiv die erweiterte Motiverkennung des Autofokuses brauchst, also Tiere oder Fahrzeuge.
  • die hohe Serienbildgeschwindigkeit brauchst.
  • viel mit leisem Verschluss fotografieren willst.

Ein weiterer Grund für die R8 ist auch die bessere Bedienung. Aber die RP bedient sich nicht schlecht und bessere Fotos machst du deshalb nicht.

Ohne Frage, die EOS R8 ist die bessere Kamera, aber auch viel teurer.

Wegen des neueren Sensors würde ich die EOS R8 der EOS RP nicht vorziehen, das sieht im Labor toll aus, aber in der Praxis ist der Unterschied viel geringer.

Kurz:
Für die Reise, Familienurlaub, Familienferien, Kinder … Alltag halt, reicht die RP bei Fotos locker aus.

Wer hier schreibt:

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