Festbrennweite vs. Zoomobjektiv: Warum einfach oft besser ist

| Lesezeit ca. drei Minuten

Heute tauchen wir in die spannende Welt der Objektive ein. Stehst du vor der Wahl zwischen einer Festbrennweite und einem Zoomobjektiv? Dann bist du hier richtig. Lasst uns gemeinsam herausfinden, warum manchmal weniger mehr ist und eine Festbrennweite vielleicht die bessere Wahl ist.

Meistens bin ich zu faul das Objektiv zu wechseln, deshalb ist das Canon RF24-240 mm auch mein Lieblingsobjektiv. Eigentlich könnte ich diesen Blogpost jetzt beenden, wenn solch ein Superzoom-Objektiv nicht ein paar gravierende Nachteile hätte:

  • Groß
  • Schwer
  • Relativ lichtschwach
  • Kompromiss bei der Schärfe

Kurz: Willst du bei der Brennweite flexibel sein, musst du Kompromisse eingehen. Aber das ist bei der Fotografie und bei der Wahl der passenden Kamera und des passenden Objektivs immer so.

Scharf genug ist mir das RF24-240 und selbst die Lichtstärke reicht mir in den allermeisten Fällen aus. Aber die Größe und das Gewicht sind schon eine Hausnummer. Erst recht, seit ich mit einer Canon EOS R8 unterwegs bin. Das Gehäuse ist für eine Vollformatkamera klein und handlich, aber das bringt natürlich nur etwas, wenn auch das Objektiv klein und handlich ist.

Meine Lösung:

Festbrennweiten sind die perfekte Ergänzung zu einem Reisezoom-Objektiv wie dem 24-240er. Bei der Festbrennweite gehst du den Kompromiss bei der Brennweite ein, dafür haben die Objektive genau da Vorteile, wo ein Zoom Objektiv schwächelt.

Canon RF24-240 vs RF28

Das Bild zeigt schön, was ich meine. Links das RF24-240mm an meiner Canon EOS R8. Rechts das viel kleinere, leichtere und lichtstärkere Canon RF 28mm.


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6 bezahlbare Canon RF Festbrennweiten

In diesem Video stelle ich dir 6 bezahlbare (das ist ein weiterer Vorteil viele Festbrennweiten) unter 100mm aus dem Canon R-System vor.

Die Objektive im Video:

In diesem Beitrag findest du eine Übersicht über alle Canon RF-Objektive.

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Vorteile von Festbrennweiten

Schärfe, die begeistert

Das Tolle an Festbrennweiten? Ihre knackige Schärfe. Ohne all die beweglichen Teile, die ein Zoomobjektiv hat, sind sie echte Meister der Klarheit und reduzieren Verzerrungen. Deine Bilder sehen damit schärfer und klarer aus – ein echter Hingucker! (Speziell für Pixelpeeper!)

Lichtstark und leistungsfähig

Hier punkten Festbrennweiten groß: Sie sind wahre Lichtwunder. Dank ihrer größeren Blendenöffnung (f/1.4, f/1.8, f/2.8) fangen sie mehr Licht ein, perfekt für die Fotografie bei Dämmerung oder in Innenräumen. Und ideal, um dein Motiv freizustellen und den Hintergrund in Unschärfe verschwimmen zu lassen.

Aufgenommen habe ich dieses Foto mit dem Niftyfifty, dem RF50mm f1.8 mit Blende 2.0 an meiner EOS R8. Scharf und schön freigestellt. Was will man mehr?

Klein aber fein

Reisen mit leichtem Gepäck? Festbrennweiten sind oft kleiner und leichter als ihre zoomenden Cousins. Das macht sie zum idealen Reisebegleiter, wenn du nicht zu viel schleppen, aber trotzdem tolle Fotos schießen willst.

Das ist einer der Gründe, warum das RF28mm bei mir fast dem 24-240er den Rang abläuft. An der EOS R8 ist das eine solch kleine, leichte Kombination, dass ich manchmal denke, ich hätte eine Kompaktkamera in der Hand.

Zur Veranschaulichung nochmals das Titelbild. Links die Canon EOS R8 mit dem RF28mm. Zusammen wiegen Kamera und Objektiv 579g! Daneben liegt das riesige und ohne Kamera schon 746g schwere RF24-240mm.

Kreativität im Fokus

Eine Festbrennweite zwingt dich, kreativer zu sein. Ohne Zoom musst du dich bewegen, um den perfekten Shot zu bekommen. Das fördert nicht nur deine Kreativität, sondern verbessert auch dein Auge für tolle Kompositionen.

In diesem Video bin ich mit einem 35mm Objektiv an meiner Canon EOS M6 Mark II durch Berlin gewandert. Die Einschränkung auf eine Brennweite macht schnell sehr viel Spaß, außerdem lernst du ziemlich schnell, wie du verschiedene Motive einfangen musst.

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Sparfuchs-Alarm

Und hier noch ein Pluspunkt: Festbrennweiten sind oft günstiger als vergleichbare Zoomobjektive!

Für den Preis des RF24-240 kannst du dir z.B. 2 bis 3 Festbrennweiten leisten! (Wenn du manuelle Objektiv nimmst, sogar noch viel mehr.)

Festbrennweiten, die ideale Ergänzung!

Zoomobjektive sind super flexibel, keine Frage. Aber wenn du auf der Suche nach Qualität, Kreativität und einem leichteren Gepäck bei geringem Preis bist, kann eine Festbrennweite genau das Richtige für dich sein.

Ich selber möchte auf die Flexibilität eines Reisezooms nicht verzichten, aber um die oben angesprochenen Nachteile auszugleichen, sind Festbrennweiten eine super Ergänzung.
Und wer weiß, vielleicht findest du an Festbrennweiten sogar so viel Gefallen, dass du gar nichts anderes mehr willst.

Wer hier schreibt:

Hallo! Ich bin übrigens Marc!

Ich bin begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.

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