Wandertagebuch 11/21: Novemberblues

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Der November war noch nie mein Monat und so wundert es mich auch nicht, dass es beim Wandern nicht so voran ging, wie in den Monaten davor. Trotzdem kann ich mich definitiv nicht beschweren.

4. Etappe Ruppiner-Land-Rundwanderweg

Meine längste Wanderung war meine vierte Etappe auf dem Ruppiner-Land-Rundwanderweg. Diese hatte wie die Etappen zuvor Höhen und Tiefen, nur war das Wetter durchwachsen, was die Tiefen etwas tiefer fallen ließ und die Höhen nicht ganz so hoch emporgehoben hat.
Die Etappe war gut, auch wenn ich sie mit der vorgegebenen Route nicht empfehlen kann, mir geht es da zu lange über Radwege und Straßen. Aber irgendwie hat sie mir die Lust an längeren Anfahrten zu dieser Jahreszeit genommen. Im Dunkeln und bei Kälte starten und dann schnell schnell machen, um noch halbwegs im Hellen das Ziel zu erreichen, kanns doch irgendwie auch nicht sein, oder?
Deshalb bin ich mir im Moment auch nicht mehr so sicher, ob ich den Ruppiner-Land-Rundwanderweg dieses Jahr zuendewandern werde. Soll ja schließlich Spaß machen.

Entlang der Havel

Der Wanderweg entlang der Havel während Etappe 4: So schön!

Wandern mit Kind und Fischauge

Spaß gemacht hat eine 11 km lange Wanderung mit meinem Sohn von Schönfließ bis in den Berliner Steinbergpark. Auch da spielte das Wetter überhaupt nicht mit und wir Esel gingen ohne Mütze und Handschuhe los, schlussendlich wurde es aber wirklich eine schöne Papa-Kind-Tour entlang des Kindelfließ und Tegler Fließ bis zum Steinbergpark. Schade nur, dass der Wasserfall im Winter aus ist. Darauf hatte ich mich nämlich gefreut und extra mein neues Fisheye-Objektiv von TTArtisan* mitgenommen, um ein paar außergewöhnliche Fotos zu schießen. Aber eigentlich hätte mir das klar sein müssen, in Berlin gibt’s doch keine natürlichen Wasserfälle!

Wir zwei Wanderer auf dem Steg durch das Tegler Fließ (leider in bisschen verwackelt, war halt kalt …)

Mit dem Fisheye bin ich natürlich auch wandern gewesen … mitgetrackt habe ich aber nur die Tour zum Steinbergpark. Mir geht es nicht mehr darum Kilometer zu sammeln, deshalb läuft das Tracking seltener mit, erst recht bei kürzeren Touren hier in der Gegend.

Ein Video zum Fisheye gibt es übrigens auch:

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Alpakas und der Barnimer Zauberwald

Am letzten Samstag des Monats freuten sich die Kinder auf eine Wanderung mit den Tieren des Alpakahof Elsholz. Es war schon unser zweiter Besuch dort und diesmal kamen wir trotz Regenwetters erstaunlich weit. Macht einfach immer wieder Spaß mit den süßen Tieren … da freuen sich tatsächlich nicht nur die Kinder.

Ja, das Wetter war mies … aber Alpakas! 🙂

Für den letzten Sonntag des Monats wurde Frost und ein bisschen Sonne vorhergesagt. Also schlich ich mich früh um 6 aus dem Haus und marschierte in der Dunkelheit Richtung Birkenwerder, dann weiter Richtung Briese, Zühlsdorf, Basdorf, Mühlenbeck und von dort wieder nach Hause.

Es war der Hammer!

Dass ich in einer schönen Gegend wohne, weiß ich schon lange … wobei ich ja generell der Meinung bin, dass jeder an seinem Wohnort tolle Landschaften zum Wandern finden kann … aber egal. Der Wald, die Sonne, etwas Schnee, Nebel … es war einfach nur irre, welches Schauspiel die Natur für mich vollführte. Danke dafür!

Die Idee für die Tour stammt übrigens von der Borgsdorfer Nelke. Einem jährlichen Wanderevent, welches an mir natürlich wieder komplett vorbeiging. Ich hab sie allerdings von 40 km auf 30 km gekürzt.

Nur einer von vielen zauberhaften Momenten

Alles in allem war also auch der November durchaus ein gelungener Wandermonat. Das Wetter ist eben wie es ist und übers Knie brechen muss man die Sachen auch nicht. Soll ja schließlich Spaß machen.

Weitere Fotos meiner Touren findest du auf Instagram und die GPS-Tracks bei komoot.

Fotografiert habe ich fast alles mit der Canon G5X Mark II*.