Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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Es gibt Geschichten, die einem spontan einfallen, auch wenn sie vielleicht unbedeutend sind. Solch eine Geschichte erzähle ich dir heute. Außerdem erzähle ich dir, wie ich beim Fotografieren unterwegs immer minimalistischer (einfacher) werden und warum 2018 etwas ganz besonderes wird!

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. fünf Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Transparenz-Hinweis:
    Canon unterstützt mich bei diesem Beitrag. Es bleibt trotzdem meine persönliche Geschichte. Mir wurde angeboten eine EOS M100 unter meinen Lesern zu verlosen. Da ich aber keine Gewinnspiele mehr auf meinem Blog veranstalte (lange und andere Geschichte), darf ich nach Absprache mit Canon die Kamera selbst behalten.

    Die Geschichte des Jahres, meine Entwicklung und die Zukunft

    Vorweg: Der Beitrag spiegelt meine persönlichen Erlebnisse und Erkenntnisse wider. Aus rechtlichen Gründen muss ich ihn aber als Werbung kennzeichnen.

    Es ist Donnerstag, der 20. April 2017. Ich stehe allein auf einem Hügel bei Rosshaupten und blicke Richtung Süden.

    Falsch: Ich bin nicht ganz allein!
    Während ich dir das erzähle, gesellt sich eine rötlich weiße Katze zu mir und schmiegt sich an mich.

    Eigentlich wollte ich die Berge fotografieren, aber leider färbt die untergehende Sonne die Allgäuer Alpen nicht ganz so orange, wie ich es mir erhofft hatte.
    Der Moment ist trotzdem magisch. Ich, die Berge, die klare Luft und die Sonne. Schön!

    Die letzten Tage waren grau und wolkenverhangen. Jetzt wo sich die Sonne zeigt, erwachen meine Lebensgeister und ich bin glücklich.
    Nur schade, dass die Berge nicht orange leuchten. Keine Ahnung, wie dafür die Sonne stehen muss. Heute steht sie definitiv falsch!
    Also gehe ich ein Stück weiter den Hügel hoch, dem Sonnenuntergang entgegen. Meine Freundin – die Katze – kommt mit.

    Zusammen beobachten wir, wie der Stern verschwindet und das Licht ausknipst.

    Die Katze, meine Freundin auf dem Hügel. 🙂

    #LiveForTheStory oder warum ich dir diese Geschichte erzähle

    Ich wurde von Canon gefragt, ob ich etwas zu Live For The Story machen will. Canon animiert mit dieser Kampagne dazu, eigene Geschichten festzuhalten und zu erzählen, um damit aus der täglichen Bilderflut aus Selfies und Mahlzeiten herauszustechen.
    Mir ist dabei sofort diese Geschichte eingefallen. Nichts besonders aber die schönsten Momente sind oft die einfachsten. Dabei hätten die Erlebnisse des Tages viel mehr Potenzial für ausgedehnte Storys (Drachenschlucht, Forgensee mit Niedrigwasser, Neuschwanstein …).
    Aber mir ist eben dieser ein Moment auf dem Hügel eingefallen.

    Meine schönsten Fotos des Tages habe ich dort vielleicht nicht geschossen. Macht nix! Ich denke in Geschichten, nicht in Bildern. Bilder und Videos helfen mir aber, die Geschichten nicht zu vergessen und sie besser zu erzählen.

    Das Titelbild zeigt die Katze auf dem Hügel mit den Bergen im Hintergrund. Das beschreibt den Moment wohl am besten.[Canon EOS M6 – ISO 100 – 29 mm – f/10 – 1/80 Sek.]

    Das ist der Sonnenuntergang weiter hinten auf dem Hügel. Auch da war die Katze noch bei mir, stillhalten für ein Foto wollte sie jedoch nicht. [Canon EOS M6 – ISO 100 – 45 mm – f/29 – 1/25 Sek.]

    Die Berge pinselte ich in Lightroom zumindest ein bisschen orange 😀 [Canon EOS M6 – ISO 100 – 45 mm – f/10 – 1/80 Sek.]

    Die Geschichte ist noch nicht vorbei und 2018 wird etwas ganz Besonderes

    Der Sonnenuntergang auf dem Hügel war der Abschluss unseres Roadtrips während der Osterferien.

    Was zu diesem Zeitpunkt keiner wusste: Ich hatte eine Entscheidung getroffen.
    Nicht auf dem Hügel, sondern irgendwann im Laufe des Roadtrips.

    Meine Frau lag mir schon länger damit in den Ohren. Schließlich sei ich derjenige, der gesagt hätte, dass er drei Kinder wolle.

    Stimmt!

    Anfang April 2018 wird es so weit sein – ziemlich genau ein Jahr nach dem Roadtrip bekommen wir Nachwuchs.
    Ab dann werden wir unsere Abenteuer zu fünft erleben.

    Für mich wird es nächstes Jahr sicher nichts Spannenderes als die Geburt und den neuen Erdenbürger geben – auch wenn ich dann noch weniger Zeit haben werden.

    Macht aber nix!
    Meine Entwicklung zu mehr Minimalismus gibt mir schließlich Freiräume.

    Meine fotografische Entwicklung und warum ich den Automatikmodus liebe

    Wie gesagt, ich denke in Geschichten, nicht in Bildern. Und tatsächlich bin ich dieses Jahr etwas davon abkommen, das perfekte Foto zu jagen.
    Ich erlebe lieber neue Abenteuer, statt ewig auf das perfekte Licht zu warten oder 200 verschiedene Winkel auszuprobieren.
    Ausführlicher formulierte ich das in meinem Fototipp »Erleben statt fotografieren«.

    Ich konzentriere mich mehr auf das Wesentliche. Will ich ein perfektes Foto schießen, nehme ich mir Zeit dafür. Aber das will ich selten, ich will lieber Abenteuer erleben … oder eben Geschichten. Live for the Story halt!

    Perfekt müssen die Fotos davon nicht sein. Umso mehr freue ich mich, wenn sie trotzdem gut sind.

    Zu dem Thema passt, dass ich mehr und mehr im Automatikmodus fotografiere.
    Richtig angefangen hat das erst bei meinem Test der EOS M100 während unseres Mallorca-Trips in den Herbstferien.
    Die Kamera verleitete mich regelrecht dazu. Hinterher stellte ich fest, dass die gewählten Einstellungen der Automatik ganz nah bei denen lagen, die ich selbst gewählt hätte.
    Also konzentriere ich mich doch lieber auf das Leben und das Motiv, statt mir Gedanken über Kamerasettings zu machen.

    Aber es geht noch weiter. Früher fotografierte ich ausschließlich im Raw-Format, das mache ich jetzt nur noch für die besonderen Bilder, für die ich mir Zeit nehme. Um meine Abenteuer und Geschichten zu dokumentieren, reicht mir JPEG mehr als aus.

    Auch da ist die EOS M100 dran schuld. Als ich das Testmodell bekommen hatte, konnte Lightroom mit den Raw-Files noch nichts anfangen, also fotografierte ich in JPEG und Raw.

    Auch hier stellte ich hinterher fest, dass mir die JPEGs gut gefallen und ich mir die Nachbearbeitung der Raws sparen kann. Wieder Zeit gespart!

    All das zeigt mal wieder, dass wir gar nicht so viel Geld für Kameras ausgeben müssen. Die EOS M100 ist schließlich das Einstiegsmodell der EOS M-Serie. Vielleicht ist es sogar besser, eine solch einfache Kamera zu nutzen, so werden wir erst gar nicht verleitet uns in den Tiefen der Einstellungen zu verstricken. Dafür erleben wir tolle Moment und können diese trotzdem mit tollen Bildern festhalten – die Technik in der Kamera ist schließlich Up-to-Date!

    Was meinst du?

    Wie ist deine Entwicklung und deine Story und wie geht es weiter?

    Mich interessiert natürlich, wie deine fotografische Entwicklung ist und welche Geschichte dir spontan einfällt.

    Und wie sieht deine Zukunft aus?
    Wird bei dir 2018 auch etwas Besonderes? Hast du schon Pläne fürs nächste Jahr?


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    12 Kommentare zu “Die Geschichte des Jahres, meine Entwicklung und die Zukunft

    1. Sabine von Ferngeweht

      Ach, echt jetzt? Automatikmodus und jpg? Und das aus dem Munde eines Vollblutfotografen??? Ich bin erstaunt und freue mich, dass ich vielleicht mit meiner jpg-Kamera und meiner Faulheit, auch nur Automatikfotos zu machen, gar nicht so falsch liege 😉 PS: Glückwunsch natürlich auch zum Nachwuchs!

      1. Marc Autor des Beitrags

        Danke!
        Ich bin Vollblut-Faulenzer und wenn ich mit weniger Aufwand zum selben Ziel komme, bin ich dafür schnell zu haben.
        Aber wie gesagt, hier geht es um Prioritäten. Bei einer reinen Fototour, wo ich mir richtig Zeit für ein Foto nehme, fotografiere ich eigentlich nicht im Automatikmodus.
        JPEGs habe ich ja erst angefangen. Kann tatsächlich sein, dass ich in Zukunft auch da JPEGs machen werden … warten wir es ab.

        Viele Grüße
        Marc

    2. Christian Northe

      Sehr schön! In der Tat, lieber ein lebendiges Erleben und ein lebendiges, unperfektes Foto, das eine schöne Erinnerung wieder aufleben läßt, als das (oft kalte oder offensichtlich manipulierte) Superbild, das selten für einen selbst sondern fürs Bewundertwerden erstellt wurde. Natürlich sind die Dinge nie so schwarzweiß, es schadet nicht, die Automatik im richtigen Moment schnell austricksen zu können, oder den Schnapsschuß gekonnt zu inszenieren. Und wer sich nur auf die Automatik verläßt, wird nie verstehen, was die eigentlich tut und zu erreichen versucht. Aber seelenlose Glanzbilder überschwemmen uns zuhauf und öden mich endlos an. Insofern: Volle Zustimmung! Und ganz nebenbei, die Bilder zu dem Artikel sind gut. Sehr gut sogar. Dennoch. Ab und zu darf man auch mal die Sonne und die fröhliche Stimmung weglassen und den Mut für nicht so beliebte Empfindungen aufbringen und diese fotografisch umzusetzen versuchen.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Hallo Christian,

        du stimmst mir ja schon zu, dann stimme ich dir jetzt einfach auch wieder zu!
        Klar gibt es immer wieder Situationen, bei denen die Automatik nicht die richtigen Einstellungen trifft. Da muss man dann halt für sich entscheiden: Ist das Motiv so gut, dass ich mir die Zeit nehme, oder Lebe ich mit dem Ergebnis. Genau so mache ich das, ich war aber wirklich erstaunt, wie selten ich das bei alltäglichen Szenen machen musste.

        Und ja, es ist nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen, ich halte tatsächlich auch Momente fest, bei denen für niemanden die Sonne scheint. Aber das mache ich in der Regel für mich und meine Familie und nicht für den Blog und die Öffentlichkeit.

        Viele Grüße und vielen Dank für deinen Kommentar,
        Marc

    3. Gela

      Lieber Marc,
      ich habe mich in letzter Zeit schon ein paar Mal gefragt, warum ich so wenig von dir lese / sehe. War ja irgendwie klar, dass dann ein Knaller kommt! Cool, dass ihr bald zu fünft seid. Macht euch noch eine entspannte Zeit zu viert, bevor es dann rund geht und alles Gute für die Geburt!
      Liebe Grüße
      Gela

      1. Marc Autor des Beitrags

        Was echt? Ich mache mich doch gar nicht rar! 😀
        Aber vielleicht denke ich das auch nur, es ist nämlich tatsächlich so, dass ich schon jetzt zu weniger komme, als ich das gern würde.
        Aber macht, nix. Es gibt wichtigeres und den Wurm jetzt sicher auszubrüten hat höchste Priorität, auch wenn ich als Mann da nicht viel machen kann. 😀

        Viele Grüße
        Marc

    4. Detlef

      Hallo,

      ob es jemanden reicht, ist seine Sache. Ich persönlich denke genau so. Erlebe etwas und möchte es im Bild festhalten, mehr nicht. Ich suche nicht nach dem perfekten Bild. Wenn ich das Bild anschaue, möchte ich an genau dieses Erlebnis zurück denken.

      Bin schon ein etwas älteres Semester und kenne noch die Zeit, als der Käfer noch ein unsynchronisiertes Getriebe hatte. Dann kam das synchronisierte Getriebe und jetzt wächst die Anzahl der Automatikgetriebe immer mehr. Warum ?

      1. Marc Autor des Beitrags

        Hallo Detlef,

        der Vergleich mit dem Automatikgetriebe ist sehr gut! Die Dinger sind in der Zwischenzeit auch so gut, dass es kaum noch einen Grund gibt, darauf zu verzichten. Bei unserem Herbsturlaub auf Mallorca hatten wir ein Auto mit Automatik und auch davon war ich begeistert. Dort konnte ich sogar einen Eco-Modus einstellen, gefühlt ist das Ding dann genauso sparsam gefahren, wie ich es immer mit Schaltgetriebe versuche.

        Vielleicht hat mein nächstes Auto ja auch Automatik 🙂

        Viele Grüße
        Marc

    5. Gertrude Krumböck

      Hallo Marc,

      ich hatte die Canon G5X, leider hab ich sie zerstört und bin nun auf der Suche nach einer neuen „Handtaschentauglichen Reise Kamerea.
      An der Canon G5X hat mich zB gestört, dass im Automatik Modus keine RAW Daten zur Verfügung stehen. GPS fähig ist sie auch nicht……
      Nachdem das Modell nun schon 2 Jahre in Österreich am Markt ist, wäre meine Frage an dich, ob du Info über ein „neueres“ Modell hast.

      Liebe Grüße
      aus Wien,
      Gertrude

      1. Marc Autor des Beitrags

        Hallo Gertrude,

        tut mir leid, ich habe da auch keine Infos.
        Aber nachdem die G7X schon länger ein Update erhalten hat und Anfang des Jahres die G9X auch, wäre es langsam an der Zeit, dass sich auch bei der G5X etwas tut.
        Die ganzen Mark II-Modelle können übrigens Raws auch im Automatikmodus schießen. Keine Ahnung, warum das bei den „alten“ Kameras ausgebaut wurde.

        Viele Grüße
        Marc

    6. Florian

      JPEG und Automatik sind super!

      Ich empfinde die in der Fotografie weit verbreitete Technik-Versnobtheit als ziemlich kontraproduktiv. Es ist ganz so, als wolle man eine Kunstform auf Zahlen runterbrechen, um daraus einen rein maschinellen Vorgang zu machen. Ein technisch perfektes Bild ist noch lange kein gutes Bild und ein gutes Bild muss keineswegs technisch perfekt sein. Abgesehen davon sind Maschinen ziemlich gut mit maschinellen Vorgängen, da kümmer ich mich lieber um das Wesentliche 😉

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