Die Geschichte des Jahres, meine Entwicklung und die Zukunft

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Es gibt Geschichten, die einem spontan einfallen, auch wenn sie vielleicht unbedeutend sind. Solch eine Geschichte erzähle ich dir heute. Außerdem erzähle ich dir, wie ich beim Fotografieren unterwegs immer minimalistischer (einfacher) werden und warum 2018 etwas ganz besonderes wird!

    Offenlegung:
    Canon unterstützt mich bei diesem Beitrag. Es bleibt trotzdem meine persönliche Geschichte. [mehr dazu]
    Ich bin übrigens Marc, begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.
    Mehr über mich findest du hier. Und hier findest du meine aktuelle Fotoausrüstung.

    Du hast Fragen, Anregungen...?
    Schreib mir: marc@reisezoom.com

    Vorweg: Der Beitrag spiegelt meine persönlichen Erlebnisse und Erkenntnisse wider. Aus rechtlichen Gründen muss ich ihn aber als Werbung kennzeichnen.

    Es ist Donnerstag, der 20. April 2017. Ich stehe allein auf einem Hügel bei Rosshaupten und blicke Richtung Süden.

    Falsch: Ich bin nicht ganz allein!
    Während ich dir das erzähle, gesellt sich eine rötlich weiße Katze zu mir und schmiegt sich an mich.

    Eigentlich wollte ich die Berge fotografieren, aber leider färbt die untergehende Sonne die Allgäuer Alpen nicht ganz so orange, wie ich es mir erhofft hatte.
    Der Moment ist trotzdem magisch. Ich, die Berge, die klare Luft und die Sonne. Schön!

    Die letzten Tage waren grau und wolkenverhangen. Jetzt wo sich die Sonne zeigt, erwachen meine Lebensgeister und ich bin glücklich.
    Nur schade, dass die Berge nicht orange leuchten. Keine Ahnung, wie dafür die Sonne stehen muss. Heute steht sie definitiv falsch!
    Also gehe ich ein Stück weiter den Hügel hoch, dem Sonnenuntergang entgegen. Meine Freundin – die Katze – kommt mit.

    Zusammen beobachten wir, wie der Stern verschwindet und das Licht ausknipst.

    Die Katze, meine Freundin auf dem Hügel. 🙂

    #LiveForTheStory oder warum ich dir diese Geschichte erzähle

    Ich wurde von Canon gefragt, ob ich etwas zu Live For The Story machen will. Canon animiert mit dieser Kampagne dazu, eigene Geschichten festzuhalten und zu erzählen, um damit aus der täglichen Bilderflut aus Selfies und Mahlzeiten herauszustechen.
    Mir ist dabei sofort diese Geschichte eingefallen. Nichts besonders aber die schönsten Momente sind oft die einfachsten. Dabei hätten die Erlebnisse des Tages viel mehr Potenzial für ausgedehnte Storys (Drachenschlucht, Forgensee mit Niedrigwasser, Neuschwanstein …).
    Aber mir ist eben dieser ein Moment auf dem Hügel eingefallen.

    Meine schönsten Fotos des Tages habe ich dort vielleicht nicht geschossen. Macht nix! Ich denke in Geschichten, nicht in Bildern. Bilder und Videos helfen mir aber, die Geschichten nicht zu vergessen und sie besser zu erzählen.

    Katze im Schnee

    Das Titelbild zeigt die Katze auf dem Hügel mit den Bergen im Hintergrund. Das beschreibt den Moment wohl am besten.[Canon EOS M6 – ISO 100 – 29 mm – f/10 – 1/80 Sek.]

    Sonneuntergang Rosshaupten

    Das ist der Sonnenuntergang weiter hinten auf dem Hügel. Auch da war die Katze noch bei mir, stillhalten für ein Foto wollte sie jedoch nicht. [Canon EOS M6 – ISO 100 – 45 mm – f/29 – 1/25 Sek.]

    Berge

    Die Berge pinselte ich in Lightroom zumindest ein bisschen orange 😀 [Canon EOS M6 – ISO 100 – 45 mm – f/10 – 1/80 Sek.]

    Die Geschichte ist noch nicht vorbei und 2018 wird etwas ganz Besonderes

    Der Sonnenuntergang auf dem Hügel war der Abschluss unseres Roadtrips während der Osterferien.

    Was zu diesem Zeitpunkt keiner wusste: Ich hatte eine Entscheidung getroffen.
    Nicht auf dem Hügel, sondern irgendwann im Laufe des Roadtrips.

    Meine Frau lag mir schon länger damit in den Ohren. Schließlich sei ich derjenige, der gesagt hätte, dass er drei Kinder wolle.

    Stimmt!

    Anfang April 2018 wird es so weit sein – ziemlich genau ein Jahr nach dem Roadtrip bekommen wir Nachwuchs.
    Ab dann werden wir unsere Abenteuer zu fünft erleben.

    Für mich wird es nächstes Jahr sicher nichts Spannenderes als die Geburt und den neuen Erdenbürger geben – auch wenn ich dann noch weniger Zeit haben werden.

    Macht aber nix!
    Meine Entwicklung zu mehr Minimalismus gibt mir schließlich Freiräume.

    Meine fotografische Entwicklung und warum ich den Automatikmodus liebe

    Wie gesagt, ich denke in Geschichten, nicht in Bildern. Und tatsächlich bin ich dieses Jahr etwas davon abkommen, das perfekte Foto zu jagen.
    Ich erlebe lieber neue Abenteuer, statt ewig auf das perfekte Licht zu warten oder 200 verschiedene Winkel auszuprobieren.
    Ausführlicher formulierte ich das in meinem Fototipp »Erleben statt fotografieren«.

    Ich konzentriere mich mehr auf das Wesentliche. Will ich ein perfektes Foto schießen, nehme ich mir Zeit dafür. Aber das will ich selten, ich will lieber Abenteuer erleben … oder eben Geschichten. Live for the Story halt!

    Perfekt müssen die Fotos davon nicht sein. Umso mehr freue ich mich, wenn sie trotzdem gut sind.

    Zu dem Thema passt, dass ich mehr und mehr im Automatikmodus fotografiere.
    Richtig angefangen hat das erst bei meinem Test der EOS M100 während unseres Mallorca-Trips in den Herbstferien.
    Die Kamera verleitete mich regelrecht dazu. Hinterher stellte ich fest, dass die gewählten Einstellungen der Automatik ganz nah bei denen lagen, die ich selbst gewählt hätte.
    Also konzentriere ich mich doch lieber auf das Leben und das Motiv, statt mir Gedanken über Kamerasettings zu machen.

    Aber es geht noch weiter. Früher fotografierte ich ausschließlich im Raw-Format, das mache ich jetzt nur noch für die besonderen Bilder, für die ich mir Zeit nehme. Um meine Abenteuer und Geschichten zu dokumentieren, reicht mir JPEG mehr als aus.

    Auch da ist die EOS M100 dran schuld. Als ich das Testmodell bekommen hatte, konnte Lightroom mit den Raw-Files noch nichts anfangen, also fotografierte ich in JPEG und Raw.

    Auch hier stellte ich hinterher fest, dass mir die JPEGs gut gefallen und ich mir die Nachbearbeitung der Raws sparen kann. Wieder Zeit gespart!

    All das zeigt mal wieder, dass wir gar nicht so viel Geld für Kameras ausgeben müssen. Die EOS M100 ist schließlich das Einstiegsmodell der EOS M-Serie. Vielleicht ist es sogar besser, eine solch einfache Kamera zu nutzen, so werden wir erst gar nicht verleitet uns in den Tiefen der Einstellungen zu verstricken. Dafür erleben wir tolle Moment und können diese trotzdem mit tollen Bildern festhalten – die Technik in der Kamera ist schließlich Up-to-Date!

    Was meinst du?

    Wie ist deine Entwicklung und deine Story und wie geht es weiter?

    Mich interessiert natürlich, wie deine fotografische Entwicklung ist und welche Geschichte dir spontan einfällt.

    Und wie sieht deine Zukunft aus?
    Wird bei dir 2018 auch etwas Besonderes? Hast du schon Pläne fürs nächste Jahr?

    Offenlegung:
    Canon unterstützt mich bei diesem Beitrag. Es bleibt trotzdem meine persönliche Geschichte. Als Gegenleistung für diesen Beitrag darf ich eine Canon EOS M100, die eigentlich hätte verlost werden sollen, behalten.