Warum du eine Backup-Kamera brauchst und was du dafür nehmen kannst

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Neulich war es wieder so weit, ich musste auf die Backup-Kamera zurückgreifen. In diesem Beitrag erzähle ich dir, was passiert war und welche Kamera als Backup geeignet ist.

    Ich bin übrigens Marc, begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.
    Mehr über mich, findest du hier. Und hier findest du meine aktuelle Fotoausrüstung.

    Du hast Fragen, Anregungen...?
    Schreib mir: marc@reisezoom.com

    Zu 99% fotografiere ich nur für mich oder den Blog. Könnte mir also egal sein, wenn die Kamera streikt und ich ohne Fotos nach Hause komme.
    Für viele Situationen mag das stimmen, aber eben nicht für alle!

    Als bestes Beispiel fällt mir die Geburt meiner Kinder ein. Nein, die Kamera streikte nicht, hätte sie aber gestreikt, wäre ich im Nachhinein doch sehr traurig.
    Mein Backup war damals übrigens das Smartphone: für die ersten Schnappschüsse des zerknitterten Neugeborenen vollkommen ausreichend.

    Letztes Jahr streikte meine Kamera tatsächlich – Ich gebe zu, ich bin daran nicht ganz unschuldig. Die Kamera konnte gar nicht anders und musste einfach kaputt gehen, nachdem ich sie heftig gegen einen Metalkannte gehauen hatte.
    Ausführlich habe ich das Unglück hier beschrieben. Hätte ich keine ordentliche Backup-Kamera dabei gehabt, würde ich mich heute noch über den verpassten Sonnenuntergang auf der Winklmoosalm ärgern.

    [Sony a65 SAL35F18 – ISO 200 – 35 mm – f/6.3 – 1/30 Sek.]

    Und letztens passierte es wieder. Ich sollte ein Konzert meiner Frau filmen. Nix spektakuläres, Kamera aufs Stativ, rechtzeitig einschalten und wieder ausschalten. Mehr nicht. Was soll da schon passieren?
    Da das Konzert in einer Kirche stattfand und es dort selten hell ist, entschied ich mich für die Sony a5100 als Hauptkamera.

    Ich schraubte die Kamera also aufs Stativ, fokussierte und starteten die Aufnahme. Alles wunderbar …
    … bis dieses seltsame Icon auftauchte, welches ich zuvor noch nie bei der Kamera gesehen hatte.

    Überhitzung! Scheiße!

    Die Kamera lief zwar noch ein paar Minuten, aber eben nicht mehr die ganze Zeit.
    Das machte aber nichts, ich hatte vorgesorgt und ein Backup dabei.
    Als die a5100 sich wegen Überhitzung abschaltete, stand ich mit der RX100 III schon bereit, um zu übernehmen.

    Das war zwar ganz schön anstrengend, weil ich während des Konzerts ja schlecht die a5100 vom Stativ schrauben konnte und so alles aus der Hand filmen musste. Aber besser ein paar Wackler, anstatt gar kein Video!

    Die richtige Backup-Kamera

    In vielen Fällen reicht das Smartphone reicht das Smartphone als Backup locker aus. Bspw. im Familienurlaub.
    Gehst du aber auf eine Safari, um Tiere zu fotografieren, sollte deine Backup-Kamera aber ein bisschen mehr Zoom bieten als ein Smartphone.
    Wenn du nicht zwei Bodys mit dem gleichen Objektivanschluss hast, würde ich als Backup einfach eine günstige Superzoomkamera nehmen. Ist ja nur für den Notfall.

    Ein anderer Fall ist eine Hochzeit oder eine Taufe … hier sollte das Backup der Hauptkamera kaum nachstehen. Das sind einmalige Momente, wo das Foto sofort sitzen muss.
    Außerdem hast du bei solchen Anlässen oft widrige Lichtverhältnissen oder willst etwas freistellen … all das sollte auch mit deinem Backup möglich sein.

    Du siehst, es gibt keine pauschale Antwort für die richtige Backup-Kamera. Es kommt auf die Situation an.

    Generell gilt für eine Backup-Kamera:
    So klein wie möglich, so groß wie nötig.

    Wenn dann noch alle Beteiligten die Daumen drücken, dass du dein Backupsystem nicht brauchst, kann eigentlich nichts mehr passieren.

    Wie siehst du das? Hast du dir darüber schon Gedanken gemacht und welches ist deine Backup-Kamera?

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