Fotografieren im Sommer – Tipps für Motive und worauf du achten musst [Fototipp 57]

Endlich Sommer! Für mich gibt es keine schönere Jahreszeit. Bei der Fotografie im Freien ist das anders. Dort kannst du zu jeder Jahreszeit tolle Bilder machen – auch im Sommer!

Fotografieren im Sommer, darauf musst du achten

Während der Sommermonate steht die Sonne lange Zeit sehr hoch. Das führt zu harten Schatten und starken Kontrasten. Gerade um die Mittagszeit, sind die Schatten fast direkt unter den einzelnen Objekten im Bild.
Ich mag das. Für mich bedeuten solche Schatten Wärme und Hitze. Darauf erkenne ich sofort die schönste Jahreszeit.

Harte Schatten im Sommer

Solche Schatten sind nicht immer erwünscht. Bei Porträts musst du bspw. aufpassen, dass die Schlagschatten unter Augen, Nase und Kinn nicht zu heftig werden. Hier ist es besser, wenn du dein Model in den Schatten stellst.

Motive im Sommer

Der Sommer ist sicherlich die Jahreszeit mit den meisten Motiven. Die Pflanzen- und Tierwelt ist erwacht, bunt und aktiv. Die Tage sind lang und es bleibt Zeit für viele Aktivitäten. Auch nachts dreht sich die Welt weiter, laue Sommernächte sind ideal für eine Fototour!
Zudem fällt die Haupturlaubszeit in den Sommer, Bilder deines Urlaub, vom Strand, von den Bergen … wo immer du bist, dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Beispiele für Sommerfotos

Landschaft

Im Sommer ist die Vegetation hellwach. Es ist grün, die Tage sind lang und oft schön.

Eine grüne Sommerlandschaft

Ein Abend am See

Sonnenuntergänge

Auch wenn es kitschig ist, ich mag Sonnenuntergänge und kann wirklich nicht genug davon bekommen. Meine spektakulärsten Sonnenuntergänge fotografierte ich alle im Sommer.

Leider sind die Tiefen etwas abgesoffen. Dieser Sonnenuntergang war trotzdem spektakulär!

Ein Sonnenuntergang auf Rügen bzw. Ummanz

Nahaufnahmen und Makros

Egal ob Pflanzen oder Insekten, während der Sommermonate wirst du überall fündig. Fotografierst du Makros, eröffnet sich dir eine völlig neue Welt.

Nahaufnahme Schmetterling

Die faszinierende Welt der Insekten

Am Strand oder im Urlaub

Am Strand zu fotografieren ist so eine Sache. Ich versuche generell so zu fotografieren, dass Menschen, die ich nicht kenne, darauf nicht zu erkennen sind. Am Strand achte ich noch mehr darauf. Hier im Beispiel fotografierte ich einfach von hinten 🙂
Das Foto ist übrigens in Warnemünde entstanden – an meinem Lieblingsstrand!

Strandaufgang in Warnemünde

Bonus: Die Milchstraße & Fotografieren bei Nacht

Ich sagte es oben schon, der Sommer ist ideal, um nachts zu fotografieren. Nicht nur, dass es warm ist, ein weiterer Vorteil ist auch, dass du die Milchstraße siehst. Besonders in den Monaten Juni und Juli kannst du die Milchstraße auch von Europa aus gut sehen und fotografieren.
Wie das geht, würde den Artikel sprengen. Wichtig ist, dass es dunkel ist.
Dunkel heißt in diesem Fall:

  • wenig Lichtverschmutzung
  • wenig Mondlicht

Ideal ist Neumond fernab jeder Zivilisation! 🙂

Die Milchstraße im Sternenpark Westhavelland

Willst du mehr zum Thema Astrofotografie erfahren, empfehle ich dir diese Artikelserie von Christian auf travelography.de:

Willst du nicht so weit fahren, kannst du es trotzdem probieren. Das folgende Foto schoß ich am Stadtrand von Berlin.

Sterne am Stadtrand von Berlin

Zusammengefasst

Der Sommer ist ideal zum Fotografieren. Die hier gezeigten Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den vielfältigen Möglichkeiten, die dir der Sommer bietet.

Schnapp dir deine Kamera und ziehe los! Vielleicht verrätst du mir auch, was du im Sommer am liebsten fotografierst? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

… ach, schlechtes Wetter zählt übrigens nicht als Ausrede! 🙂

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8 Kommentare zu “Fotografieren im Sommer – Tipps für Motive und worauf du achten musst [Fototipp 57]

  1. Jürgen Hildebrandt

    Hallo!
    Deine Fotoausrüstung kommt mir sehr bekannt vor. Sie ist fast identisch mit meiner gewesenen.
    Eines Tages trennte ich mich von allem und kaufte mir die Sony RX10 II und zur eigenen Vergleichsmöglichkeit die Canon G3X. Nach Hunderten von Fotos gewann die Canon G3X.
    Die Bildqualität erschien mir besser. Und dann kaufte ich mir noch die Canon G5X.
    Sie habe ich z meiner „Immerdabei-Kamera“ ernannt, weil sie jackentaschenfreudlich und mit einem extrem lichtstarken Objektiv ausgestattet ist. Sie jetzt meine Kamera für Motive bei schlechtem Licht oder Nachtaufnahmen. Die G3X benutze ich für hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen wegen ihres riesigen 24-600mm Zoomobjektivs.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Jürgen,

      interessanter Kommentar. Mir persönlich ist die G5 X zu groß für Immer-dabei. Aber der Spielraum bei der Brennweite der G3 X ist wirklich genial… klingt aber so als wäre die RX10 III etwas für dich! 🙂

      Viele Grüße,
      Marc

  2. Christian

    Der Somme ist wirklich eine tolle Jahreszeit um Bilder zu machen. Wahnsinn ist vor allem das Makro. Da kann man ja echt die Punkte auf dem Fell (?) des Schmetterlings zählen O_O

    Ganz herzlichen Dank auch für’s Verlinken. Da es hat ja direkt meine komplette Sammlung auf deine Seite geschafft. Vielen Dank nochmal!

    Grüße
    Christian

  3. Markus

    Genial! Das ist wirklich klasse, diese Ansammlung an sommerlichen Bildern! Klarer Favorit? Der Sonnenuntergang mit den Heuballen! Wahnsinn, diese Wirkung! Und wie so oft, informativ und hilfreich geschrieben und zusammengestellt. Das passt einfach!! 😉

    1. Marc Autor des Beitrags

      Danke. Ja, der Sonnenuntergang mit den Heuballen war wirklich gigantisch. Das Rot oben ist dabei gar nicht großartig nachbearbeitet, das war wirklich so!

      Viele Grüße,
      Marc

  4. Marcel

    Der beste Satz ist: „Hier ist es besser, wenn du dein Model in den Schatten stellst.“ Da muss man sich als Fotograf aber schon anstellen, sein Model in den Schatten zu stellen. Immer lächeln und gut geschminkt sein 😉
    Spaß beiseite, ist natürlich korrekt der Tipp, klingt aber trotzdem lustig.
    Viele Grüße
    Marcel

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hahahaha… ich liege unterm Tisch vor lachen!
      Was man manchmal so schreibt! 🙂

      Für solche Fälle gibt es ja den Selbstauslöser! 😀

      Viele Grüße,
      Marc

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