Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

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In diesem Artikel erzähle ich dir von meinen Erlebnissen auf der Großglockner Hochalpenstraße und warum ich unbedingt nochmal hin will!

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. drei Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Die Großglockner-Hochalpenstraße: So stelle ich mir Island vor!

    Über die Großglockner Hochalpenstraße bin ich bis jetzt zweimal gefahren. Das erste Mal war vor 16 oder 17 Jahren, das zweite Mal letztes Jahr auf der Rückfahrt aus Italien. Die Straße war eine ideale Ergänzung unseres Sommerferien-Roadtrips und eine tolle Pause mit Erlebnis für die Kinder, um die lange Fahrerei abzukürzen.

    Bei meiner ersten Überquerung war ich auf dem Rückweg aus Kroatien, meine Schuhe nass, die Klamotten klamm. Es hatte tagelang geregnet und als unser Zelt den Wassermassen nicht mehr standhalten konnte, beschlossen wir, den Urlaub vorzeitig abzubrechen.
    Aber ich war damals schon abenteuerlustig und nasse Klamotten sind ärgerlich, aber kein Hindernis! Also schaute ich mir im Atlas (Navi und Smartphone gab es noch nicht!) grob die Richtung an und bin so lange gefahren, bis die Route ausgeschildert war.

    Hinter Udine von der Autobahn runter, über den Plöckenpass und dann kommen bald die ersten Schilder.
    Damals wie heute haben die Frauen an meiner Seite das Unterfangen schon in den Serpentinen des Plöckenpass für idiotisch erklärt. (Damals vermutlich mehr, denn unter mir hingen die Räder an einem Sportfahrwerk, angetrieben von einem überdimensionierten Motor eines Golf GTI. (Ich war jung und brauchte die PS!))
    Damals wie heute war mir das aber egal. Mein Ziel stand fest!

    Damals fuhr ich auf die Edelweißspitze, dem mit 2571 m höchsten Punkt der Hochalpenstraße. Theoretisch hat man von dort oben einen grandiosen Blick über die Bergwelt. Praktisch standen wir in dickem Nebel.
    Heute bog ich am ersten Kreisverkehr links ab zur Kaiser Franz Josef Höhe. Von dort genossen wir eine herrliche Aussicht auf die Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen und beobachteten Murmeltiere.

    So ein schönes Schild! Rechts dahinter liegt die Pasterze [Lumix LX15 – ISO 125 – 8.8 mm – f/8.0 – 1/160 Sek.]

    Einen weiteren Stopp legte ich am Hochtor ein, dem Scheitelpunkt des Passes. Damals konnte ich auf der Salzburger Seite mit Schneebällen aufs Auto werfen, heute war alles weggeschmolzen.
    Das ist mein ganz persönlicher Klimawandel, der ganz besonders schmerzt, da ich die Kinder bei der Abfahrt in Italien (35°C) schon mit der Aussicht auf eine Schneeballschlacht heiß gemacht hatte.

    Die Familie hatte trotzdem Spaß, der Spielplatz am Schöneck (unserem ersten Halt auf der Hochalpenstraße) ist schließlich auch ganz gut!

    Wir hatten auch ohne Schnee Spaß, wie hier auf dem Spielplatz am Schöneck [Lumix LX15 – ISO 125 – 8.8 mm – f/4.5 – 1/640 Sek.]

    So stelle ich mit Island vor

    Ein weiterer Unterschied zu meiner ersten Tour, war mein Blick für Fotomotive. Ich hatte es zwar von vornherein nicht darauf angelegt viel zu fotografieren, aber nebenher hier und da ein Foto zu schießen ist immer drin.

    Und ganz ehrlich, ich will da nochmals hin! Allein! Mit viel Zeit!

    So stelle ich mir Island vor (ich war da noch nie). Kahl, felsig, baumlos, Gletscher, Eis und Wasserfälle.

    Die Landschaft, die während der Fahrt an den Fenstern des Autos vorbeizieht, ist grandios! Hinter jeder Biegung verbirgt sich ein neues Motiv, das eine besser als das andere. Und es gibt verdammt viele Biegungen auf der Großglockner Hochalpenstraße!

    Am beeindruckendsten fand ich die Strecke zur Kaiser Franz Josef Höhe. Die Stichstraße führt durch sattgrüne Wiesen, auf der einen Seite geht es den Berg hinauf, es fallen Wasserfälle neben der Straße herunter, einmal öffnet sich sogar ein kleines Tal mit einem Bergsee. Auf der anderen Seite bietet sich zuerst ein weiter Blick hinunter bis Heiligenblut, dem südlichen Startpunkt der Hochalpenstraße.

    Dieser Blick wechselt aber schnell. Du schaust dann auf einen Stausee, den Gletschersee und den eigentlichen Gletscher.

    Das ist einfach der Hammer!

    Dieses beeindruckende Tal öffnet sich ganz beiläufig hinter einen Biegung [Lumix LX15 – ISO 125 – 8.8 mm – f/4.5 – 1/400 Sek.]

    So schön die eine Hälfte der Großglockner Hochalpenstraße auch war, als wir am Scheitelpunkt der Straße – dem 2504 m hohen Hochtor – den Tunnel passierten, wechselten wir nicht nur das Bundesland (von Kärnten nach Salzburg), sondern auch das Wetter.

    Hatten wir auf der Südseite noch sommerliche Temperaturen bei halbwegs klarem Himmel, steckten wir jetzt in einer dicken, kalten Nebelsuppe.

    Ich konnte zwar auch hier tolle Fotomotive ausmachen: Wasserfälle, Felsen, weite Blicke …
    Eine Pause wollte bei diesem Wetter aber keiner einlegen – ich auch nicht.

    Von daher gilt ganz sicher: Großglockner Hochalpenstraße, ich komme wieder!

    Ein Video unserer Fahrt über die Hochalpenstraße gibt es natürlich auch!

    Das Bild anklicken, das Video öffnet sich dann direkt bei YouTube.

    Bist du schon über die Großglockner Hochalpenstraße gefahren? Wie hat es dir gefallen?

    Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
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    11 Kommentare zu “Die Großglockner-Hochalpenstraße: So stelle ich mir Island vor!

    1. Rainer

      Servus zusammen,

      netter Bericht und lustiges Video. Früher machte es ja auch noch Spaß die Großglockner Straße mit viel PS zu befahren, da zumindest unter der Woche dort etwas weniger los war. Aber heute hast du nach 200 Meter den erstens „Sonntagsfahrer“ vor dir!

      Mal sehen, evtl. fahre ich dieses Jahr mal wieder hin!

      Grüße aus MUC
      Rainer

      1. Marc Autor des Beitrags

        Das stimmt natürlich. Bei meiner ersten Tour hatte ich scheinbar einen gaaaanz ruhigen Tag erwischt, da waren wir sogar im Restaurant allein.
        Bei der zweiten Tour war es deutlich voller, aber da war ich auch mit dem Viano unterwegs … also halb so schlimm 😀

    2. Pingback: Rauszeiten im Februar 2018 || Reiseblog TRIP TO THE PLANET

    3. Barbara

      Ach, da kommen Erinnerungen hoch! Ich war bisher auch zwei Mal oben – einmal im Sommer und einmal Ende September. Ich kenne also auch beides – Sonnenschein und grüne Wiese und Schnee 😉 . Als ich im Sommer auf der Kaiser Josefs Höhe da hinten entlang gewandert bin, konnte ich mich vor Murmis kaum retten – da waren echt hunderte! Komisch, dass ihr da gar keines gesehen habt. Sind wohl alle umgezogen mittlerweile 😀

      Sehr witziges Video übrigens. Sehr sympatisch!

      LG Barbara

    4. Kr

      Kein Vergleich mit Island. Man kann dort zwar die Spots abklappern, aber Island erschließt sich erst durch der Weg ist das Ziel. Eine Stunde Lavawüste, eine Stunde unglaubliches Grün, eine Stunde Mond und das mit wenig Verkehr, wenig Kurven. Also das krasse Gegenteil von Zentraleuropa…

    5. Maik Fiedler

      Hallo Marc,
      die Großglockner – Hochalpenstraße bin ich auch schon gefahren . Aber das hat nicht viel mit Island zu tun. Hier gibt es Geysire, Thermalquellen, Wasserfälle , Mondlandschaften und eigentlich ist das dort eine Natur, welche recht einzigartig ist. Dazu kommt noch, dass Island fast am Polarkreis liegt. Ich habe Punkt Mitternacht den Mond und auch die Sonne ( im Sommer ) fotografieren können.
      Falls du einige Impressionen von meiner Reise sehen möchtest : https://flic.kr/s/aHskqCi5Cj
      Ansonsten sehr informative Seiten, die du hier erstellt hast !
      Grüße Maik

      1. Marc Autor des Beitrags

        Hi Maik,

        ich weiß, wenn ich schon in Island gewesen wäre, wäre mir sicher der Gedanke niemals gekommen.
        Als ich dort oben stand, war das aber mein erster Gedanke. Irgendwann komme ich auch nach Island, ganz sicher!
        Die Fotos von dir haben auf jeden Fall Lust gemacht!

        Viele Grüße
        Marc

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