Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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Ich und eine DSLR? Ob das gut geht???

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. sieben Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Transparenz-Hinweis:
    Die EOS 200D war eine Leihgabe von Canon Deutschland. Wie bei allen Geräten, die ich von Canon bekomme, gab es auch für die 200D keine Vorgaben ,wie und ob ich darüber berichten soll.

    Canon EOS 200D: viel Kamera für wenig Geld [aber nix für mich]

    Vorbemerkung:
    Das ist kein klassischer Test, wie du es sonst von mir gewöhnt bist. Die Kombination aus Sensor und Digic 7 Bildprozessor habe ich schon in vier anderen Kameras getestet. Von daher gibt es bei der Bildqualität der EOS 200D keine großen Überraschungen.
    Das hier ist stattdessen ein reiner Erfahrungsbericht.

    Verrückt, es ist Januar 2018 als ich die Canon EOS 200D auspacke. Eine echte Spiegelreflexkamera. So richtig mit Spiegel, optischem Sucher und großem, griffigen Gehäuse.
    Dabei interessieren mich DSLRs überhaupt nicht. Optische Sucher sind für mich ein Relikt des letzten Jahrhunderts und der Spiegel ein notwendiges Übel dieser Zeit.
    Auch die Größe sagt mir eigentlich nicht mehr zu. Ich mag es kleiner, sodass ich die Kamera einfacher mitnehmen kann.

    Und trotzdem, die EOS 200D fühlt sich gut in meinen Händen an. Eine richtige Kamera! Hat schon was!
    Entgegen meiner Erwartungen fühlt sie sich auch überhaupt nicht billig an. Bei dem Preis habe ich einen Plastikbomber à la EOS M100 erwartet. Aber nein, der Griff ist gummiert und auf der Ablage für den Daumen auf der Rückseite, findet sich auch Gummi. Billig fühlt sich das nicht an. Überhaupt nicht.

    Mein erster Eindruck ist durchaus positiv!

    Nur am Fach für Akku und Speicherkarte wurde an der Feder gespart, aber damit lässt es sich leben.

    Warum ich die Canon EOS 200D teste

    Die Kamera sieht zwar wie eine Fotokamera aus, aber schon am Einschalter siehst du, dass die Qualitäten als Filmkamera mindestens genauso gut sind.
    In der 200D ist der aktuellen 24 Megapixel APS-C-Sensor von Canon verbaut. Wir kennen ihn aus der 80D, aus der M5, M6, M100 … der Sensor ist gut und hat mit dem DualPixel-Autofokus den derzeit wohl besten Autofokus für Filmaufnahmen.
    Zusätzlich findet sich an der Seite eine 3.5mm Klinkenbuchse für ein externes Mikrofon und ein frei schwenkbares Display, damit du dich auch selbst ohne größere Verrenkungen aufnehmen kannst.

    Einschalten und direkt losfilmen ist mit der EOS 200D kein Problem!

    Einziger Nachteil: Bei 1080p und 60 Bilder/Sekunde ist Schluss. Die 200D kann keine richtige Zeitlupe und UHD bzw. 4K sind der Kamera ebenso fremd wie ein komplett manueller Timelapse-Modus. (Sie hat einen guten Timelpase-Modus, es lassen sich damit aber keine Langzeitbelichtungen aufnehmen.)

    Letzteres sind Dinge, auf die ich verzichten kann … oder viel mehr beiße ich in den sauren Apfel und lebe damit, weil mir der Autofokus wichtiger ist.

    Das unschlagbare Argument für die EOS 200D ist aber der Preis. Die Kamera gilt als Einstiegsmodell und entsprechend niedrig ist der Preis. Beim Schreiben des Beitrags liegt der Straßenpreis unter 600€ inkl. Objektiv! Das sind fast 50% weniger als eine 80D oder eine M5 mit derselben Technik!

    Zusammengefast: Meine Gründe für die Canon EOS 200D:

    • Preis
    • für eine DSLR relativ klein und leicht
    • DualPixel-AF
    • Sensor
    • Mikrofoneingang
    • Klappdisplay

    Fotografieren mit der Canon EOS 200D

    Natürlich sieht die Kamera nicht nur wie eine Fotokamera aus, sie ist auch eine!
    Und so zog ich los, um mit ihr zu fotografieren.
    Ich versuchte es zuerst klassisch mit dem Sucher, aber ich kann durch das Ding einfach nicht gucken. Wenn überhaupt, dann bin ich elektronische Sucher gewöhnt! Dort bekomme ich eine Belichtungsvorschau und kann sogar die Menüs bedienen.
    Das geht mit einem optischen Sucher natürlich nicht. Außerdem hast du bei der 200D nur 9 Autofokuspunkte, wenn du den Sucher nutzt. Das ist nicht mehr zeitgemäß.
    Also schaltete ich auf den Live-View und mir präsentierte sich die gewohnte Umgebung auf dem Display. Da fühle ich mich wohl.

    Etwas ungewohnt ist das Menü. Das ist ganz bunt und gibt ein paar Tipps. Fotografierst du mit Sucher, bekommst du auf dem Display sogar eine kleine Einführung in die Fotografie. Für ein Einstiegsmodell ist das genial und ich frage mich ernsthaft, warum es das bei der EOS M100 nicht gibt.
    Aber egal, ich kenne mich aus und schalte die bunte Spielerei ab.

    Super für Anfänger! Das Menü und die Tipps der EOS 200D

    Nach der anfänglichen Konfiguration fotografiert es sich mit der 200D so lala. Die Kamera hat tatsächlich nur ein einziges Drehrad. Da ich in der Regel mit Blendenpriorität fotografiere, liegt auf dem Rad die Blende. Will ich jetzt aber die ISO-Empfindlichkeit ändern, muss ich zuerst den Button »ISO« drücken und dann wieder das Rädchen drehen. Bin ich damit fertig, muss ich wieder auf »ISO« drücken. Mit etwas Übung flutscht das, will ich aber die Belichtungskorrektur ändern, muss ich mit dem Daumen auf den dafür vorgesehen Button drücken und diesen gedrückt halten und dann mit dem Rädchen die Belichtungskorrektur verstellen.

    Klar, daran gewöhnt man sich. Aber das solch eine große Kamera so kompliziert zu bedienen ist, ist schon doof.

    Sitzen aber auch diese Einstellungen, lassen sich mit der 200D durchaus tolle Bilder machen … alles andere hätte mich auch schwer gewundert.

    EOS 200D: Mein Fazit und meine Empfehlung

    Richtig Spaß kam bei mir mit der Kamera nicht auf. Schuld daran ist die Größe und die eben angesprochene Bedienung.
    Ich war schon lange nicht mehr mit solch einer großen Kamera unterwegs. Auch wenn die 200D eine super kleine DSLR ist, mich nervt dieser Klopper. In die Jackentasche bekomme ich das Ding nicht und so muss ich jedes Mal den Rucksack absetzen, um die Kamera zu verstauen. Um den Hals oder über die Schultern hängen, finde ich nämlich auch doof.

    Speziel für mich hat die Kamera zu viel, was ich nicht brauche (z.B. den Sucher oder das bunte Menü) und zu wenig von dem, was ich gerne hätte (z.B. mehr Drehräder und Focus Peaking.)

    Kommst du damit klar, wunderbar! Die Canon EOS 200D ist eine tolle Kamera, für mich ist sie aber nichts.

    Einsteiger, die vorher noch nie eine andere Kamera richtig bedient haben, fuchsen sich sicher schnell in die Bedienung rein. Schließlich vermisst man selten Dinge, die man gar nicht kennt und die Kamera lässt sich ja bedienen. Nur mir – der mehr Drehräder an solch einer Kamera erwartet – fällt es eben schwer.

    Als Fortgeschrittener oder Profi würde ich für Fotos jedoch die Finger von der Kamera lassen.

    Für Videos ist die Kamera ganz große Klasse, zumindest dann, wenn du auf die oben angesprochenen Dinge verzichten kannst.
    Günstiger bekommst du keinen DualPixel-AF zusammen mit einem Mikrofoneingang.
    Genau das war der Hauptgrund, warum ich mir die Kamera überhaupt genauer angeschaut hatte. Da gibt es nichts zu meckern.

    Interesse? Hier geht es zum aktuellen Angebot bei Amazon.de*

    Meine Alternative: die Canon EOS M6

    Da mir die 200D zu groß ist, schaute ich nach Alternativen. Schränkst du den Filter bei Canon auf DualPixel-AF und Mikrofoneingang ein, bleiben gar nicht mehr so viele Kameras übrig. In der Preistabelle direkt über der 200D steht die M6.
    Größter Unterschied: Das Ding hat keinen Sucher, dafür aber mehr Knöpfe und Drehräder. Außerdem ist die Kamera viel kleiner.

    Obwohl das Gehäuse der M6 deutlich kleiner ist, gibt es mehr Knöpfe und Drehräder.

    Ich habe monatelang überlegt, ob ich mir die M6 kaufen soll oder nicht. Die 200D hat mir die Augen geöffnet. Ich mag es klein und trotztdem gut. Deshalb habe ich mir die EOS M6 gekauft. Für mich ist es die bessere Alternative im Vergleich zur 200D, sie ist kleiner, leichter zu bedienen und nur minimal teurer.

    Legst du noch ein paar Scheine oben drauf, könnte auch die EOS M50 für dich interessant werden. Das ist das neueste Modell von Canon mit der aktuellsten Technik. Die Kamera hat einen Sucher, nimmt Videos sogar in 4K auf und eine Zeitlupe in 720p bietet sie auch. Aber eben in einer anderen Preisklasse.

    Was meinst du? Wäre die 200D etwas für dich oder hast du sogar eine?

    Konnte ich dir helfen und du willst mich unterstützen? Dann spendiere mir doch einfach einen Kaffee! Vielen Dank!

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    10 Kommentare zu “Canon EOS 200D: viel Kamera für wenig Geld [aber nix für mich]

    1. Marcel

      Ich liebe meine 70D immer noch. Ich brauche ordentlich Spielzeug in der Hand. Gerne am Abend mit Stativ bei Langzeitbelichtungen. Da kommt man schön runter und kann ordentlich entschleunigen. Mir macht das Spaß, auch wenn ich immer den Rucksack benötige und drehen muss. Und ja, sicherlich auch ein Grund, warum ich die Kamera nicht dauernd dabei habe. Aber für das normale Knipsen mit der Family reicht mir tatsächlich das iPhone.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Ich verstehe das vollkommen und freue mich selbst ja auch immer, wenn ich etwas größeres in der Hand habe. Nach einer Weile Stelle ich dann aber immer wieder fest, dass ich’s einfach kleiner mag.

    2. Ray Getty

      Hallo Marc, ich habe gleich zwei EOS 200D, dies hat den Grund da ich zu faul bin Objektive zu wechseln bzw. mich das wechseln unterwegs total abnervt (hab sogar schon Objektive fallen lassen). Eine Kamera ist mit dem 50mm 1.4 und die andere Kamera mit dem 24mm 2.8 Objektiv ausgestattet. Für mich ist das die ideale Kombination mobil zu vloggen, meine Reisen zu fotografieren und beide Kameras passen bequem in meine kleine Manfrotto Tasche. Statt zu einer 80D zu greifen und deren Funktionsvielfalt nur zu 50% zu nutzen, greife ich lieber zu 2x EOS 200D und nutze 100% deren Funktionsvielfalt.

      Es muss natürlich jedem bewußt sein, das es kleinere (Luxus)Einschränkungen gibt, beispielsweise kann die 200D keinen K-Wert für den Weißabgleich angeben. Auch das einmal eingestellte Bracketing oder Belichgtungsausgleich vergisst sie sofort nach dem Ausschalten – aber das sind für mich keine KO Kriterien und ich kann diese kleinen Luxusproblemchen anderweitig ausgleichen.

      Natürlich sind in beiden Kameras auch die identischen Pictureprofiles eingestellt, sodass ich meine Videos mit Fotostrecken anreichern kann ohne befürchten zu müssen der Bildlook würde sich ändern.

      Was mich allerdings bei (allen)Canon abnervt ist, das man nicht in einer Blendenvorwahl filmen kann. Im Filmbetrieb fällt meine 200D meist auf Blende 5.6 und das schöne Bokeh ist futsch, da hilft nur noch voll manuell zu filmen. Schade, denn meine Panasonics machen das ganz excellent.

      LG Ray

      1. Marc Autor des Beitrags

        Heheh, ich bin auch so ein Faultier und aktuell mit einer EOS M100 und einer M6 unterwegs 🙂
        Das Sache mit der fehlenden Blendenpriorität beim Filmen hat mich zuerst auch irritiert. Tatsächlich brauchst du die aber gar nicht. Bei Videos willst du schließlich nicht nur die Blende konstant halten, sondern auch die Belichtungszeit. Deshalb ist der manuelle Modus der einzig richtige Weg. Um automatisch Helligkeitsunterschiede während der Aufnahme auszugleichen nimmst du einfach Auto-ISO, das funktioniert wunderbar.

        Viele Grüße
        Marc

    3. Frank

      Ich hatte eine M3 und mir fehlte ein Sucher, vor allem bei heller Sonne. Dann habe ich den externen Sucher gekauft und habe ich mich dauernd darüber geärgert, dass der „überstand“, irgendwie wirkte die Kamera mit externem Sucher wackelig und ergonomisch eher katastrophal… Das 15-45 mm Zoom ist zwar klein, optisch aber eher am unteren Ende. Ich habe die Kamera verkauft und überlegt, die M5 zu erwerben, und dann habe ich nachgerechnet (hier die Rechnung für die M50):
      M50 mit 18-55 (15-45 gefiel mir nicht), 11-22, 55-200, 22er und 50er STM (mit Adapter) wiegt ca. 1470g und kostet ca. 1720€
      200D mit 18-55, 10-18, 55-250, 24/2,8 und 50er STM wiegt ca. 1570g und kostet ca. 1210€ –> also 100g Mehrgewicht für 500€ Ersparnis !!!
      Die jeweils kleinste Kombination: M50 + 22er wiegt 492g und kostet 786€ gegen 200D + 24/2,8 mit 581g und 638€
      Diese Rechnung (100g gegen 500€) hat mein Mirrorless Abenteuer beendet. Ich habe die 200d mit o.g. Objektiven erworben und bin sehr zufrieden. Das 22er Pancake nervt wegen des hervortretenden Objektivtubus v.a. mit UV-Schutz und Gegenlichtblende, hier droht ein mechanischer Schaden in der Tasche, das ist viel besser beim 24/2,8 STM für die 200D gelöst. Der Adapter für die EF-Objektive macht das M50-System auch schwerer und größer. Im Vergleich mit Sony oder gar Fuji ist bietet Canon mit den EF-S Objektiven und dem 50er STM erstaunlich viel Bildqualität für einen äusserst günstigen Preis (Die Rechnungen für eine Sony A6300 und eine Fuji T20 mit vergleichbaren Objektiven ergaben 1380g und 2526€ (Sony) bzw. 1531g und 3277€ (Fuji)). Mit den genannten kleinen Einschränkungen der Bedienbarkeit der 200D kann ich gut leben, durch den Touchscreen können viele Funktionen direkt verändert werden, ohne das man durch das Menü klicken muss.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Hallo Frank,

        spannende Rechnung, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Wobei du da natürlich einen optischen Sucher mit einem elektronischen Sucher vergleichst und bei der 200D im Sucher weniger Autofokuspunkte hast. Aber das 500€-Argument lass ich auch beim Sucher gelten!
        Auch bei den Objektiven gebe ich dir Recht. Im Moment ist eine M nur eingeschränkt ohne Adapter zu nutzen und sobald du Objektive + Adapter anschraubst ist jeder eventuelle Görßen- bzw. Gewichtsvorteil eh fast weg.
        Von daher stimmt mein Titel für die 200D wohl: Viel Kamera für wenig Geld. Ich persönlich mag es trotzdem kleiner 🙂

        1. Frank

          Hallo Marc,
          das Argument mit dem Sucher ist korrekt, die neun Bildpunkte sind nicht Stand der Technik, für statische Objekte ist das aber recht egal (ich komme eher aus der Ecke derer, die mit 4×5″ oder gar 8×10″ Kameras herumzogen und mache das gelegentlich immer noch gern…). Der optische Sucher zeigt jedenfalls keine Verzögerungen… und wenn man mit der 200D einen schnelleren Autofokus haben möchte, dann ist die 200D mit dem Dual Pixel Autofokus im Liveview auf 80% der Bildfläche ziemlich schnell und präzise.
          Der Gewichtsvorteil der M-Kameras schwindet mit mehreren Objektiven auch dann, wenn man gar keinen Adapter und adaptierte Objektive verwendet, zudem sind die EF-S u.a. in Sachen Vignettierung den EF-M Objektiven deutlich überlegen – die Bildecken beim 15-45 und auch 18-55 EF-M sahen wegen der Vignettierungskorrektur bei der M3 oft schon ziemlich matschig aus.
          Es bleibt für Mirrorless ein realer Vorteil, wenn man sich ganz bestimmte, ganz wenige und kleine Objektive aussucht. Dann kann man wirklich „leicht“ auf Fototour gehen.
          Nochmals vielen Dank für Deinen schönen Blog, Frank

    4. Hanne

      Hallo Frank, ich hätte da mal einige Fragen.
      Ich habe mir vor ca. 6 Wochen die EOS 200 D gekauft, bis jetzt hatte ich nur die Cannon Power Shot. Ich halte mich für einen “ blutigen Anfänger“. Ich möchte ein „größeres“ Teleobjektiv für Aufnahmen die weiter entfernt sind ( ein Weitwinkel? ). Nun zu meinen Fragen: muss das Objektiv von Cannon sein oder passt auch ein eins von einem anderen Hersteller? Welches deckt die nächste Größe ab? Was für ein Objektiv braucht man für Nachtaufnahmen? Und hast du eine Ahnung wie teuer solche Objektive sind?
      Ich für meinen Teil bin mit der EOS 200 sehr zufrieden und habe viel Spaß damit, habe allerdings auch keine großartigen Vergleichsmöglichkeiten.

      Viele Grüße
      Hanne

      1. Thomas

        Hallo Hanne,
        seit zwei Jahren fotografiere ich mit einer eos 450d, also dem Vorvorvorvorvorgängermodell der 200d. Als Ergänzung zum Kitobjektiv (18-55mm) habe ich mir das Canon Teleobjektiv ef-s 55-250 is stm (ca. 185,- €) zugelegt und bin sehr, sehr zufrieden. Schneller, leiser und treffsicherer Autofokus, guter Bildstabilisator und bereits bei Offenblende sehr gute Schärfe/Auflösung. Für Nachtaufnahmen kann man im Prinzip alle Objektive nehmen, wichtig ist jedoch ein stabiles Stativ, und dann mit Fern- oder Zeitauslöser arbeiten. Im Liveview-Modus nicht notwendig, sonst aber zusätzlich die Spiegelvorauslösung aktivieren.
        Viele Grüße
        Thomas

    5. Dominic

      Hallo Frank
      Wie du schon richtig schreibst, ist die Canon 200D wohl nichts für Fortgeschrittene oder Profis. Für Einsteiger finde ich sie aber schon eine richtig gute Kamera. Vor allem zu diesem Preis! Ich selber bin auch ein Einsteiger und bis jetzt bin ich mit dem Kauf mehr als zufrieden. Auch ohne grosse Erfahrung findet man sich sehr schnell zurecht. Auch das Menü mit den Tipps zu den verschiedenen Kameraeinstellungen fand ich persönlich sehr hilfreich. Jetzt benötige ich diese Tipps natürlich nicht mehr aber als Einstieg fand ich dies richtig gut.

      Ich nutze die Kamera auch für Videos und darum war der DualPixel-AF natürlich auch ein Kaufargument. Günstiger findet man diesen wirklich nicht und er leistet eine super Arbeit!

      Gruss
      Dominic

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