Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

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Mich reizt die Smartphone-Fotografie - und mit dem S7 bin ich vorerst halbwegs gut aufgestellt. Warum ich mir das Samsung kaufte und wie mein erster Eindruck ist, erzähle ich dir hier.

    Lesezeit: ca. drei Minuten.

    Die Fotografie mit dem Smartphone reizt mich schon lange. Die Dinger sind immer dabei, einfach zu bedienen und schießen erstaunlich gute Bilder. Einziger Hemmschuh: Ich hatte bis jetzt kein Smartphone bei dem ich großartig manuell eingreifen konnte.
    So hatte ich zwar Spaß am Fotografieren, aber mir blieben nur begrenzte Möglichkeiten. Gerade bei schlechtem Licht konnte ich durch eine längere Belichtungszeit, satt höherer ISO-Empfindlichkeit, nicht gegensteuern.

    Warum das Samsung Galaxy S7?

    Das ändert sich jetzt, den seit gestern laufe ich mit einem Samsung Galaxy S7 (bei Amazon.de) durch die Gegend.
    Für das Telefon habe ich mich nach wochenlangem Abwägen der Vor- und Nachteile entschieden.

    Die Gründe für meine Kaufentscheidung:

    • Gutes Preis/Leistungsverhältnis (ich habe 330€ bezahlt)
    • Es gibt irre viel Zubehör direkt für das Galaxy
    • Die Kamera zählt zu den besten auf dem Markt laut DXOmark.
    • Sehr gute Bildstabilisierung bei Videos
    • Ausreichend manuelle Einstellmöglichkeiten der Kamera
    • Wasserdicht

    Ich habe mich gegen das Galaxy S8 entschieden, weil es bei der Kamera praktisch keine Verbesserungen bietet und weil es mir zu teuer ist. Das gilt übrigens auch für das iPhone, welches bei DXO sogar minimal schlechter abschneidet als das S7.

    Warum ich so lange überlegt habe und warum es kein Huawei P10 wurde

    Mein aktueller Favorit bei Smartphone-Kameras ist eigentlich das Huawei P10 Plus.
    Das ist mir

    • aber auch zu teuer
    • es ist nicht wasserdicht,
    • es gibt weniger Zubehör und
    • laut DXOmark ist es sogar schlechter als das S7.

    Größter Vorteil des P10 ist die Dual-Kamera. Ein Konzept, von dem ich überzeugt bin, aber vermutlich ist die Technik oder viel mehr die Software noch nicht so weit, um die Vorteile richtig auszureizen.
    Ich gehe aber davon aus, dass Dual-Kameras bald in jedem besseren Smartphone verbaut werden.

    Außerdem kann man mit dem Huawei bis zu 30 Sekunden lang belichten, mit dem S7 nur 10.
    Schlussendlich sollten die 10 Sekunden aber für die meisten Anwendungen reichen. Mehr braucht man nur für Spezialfälle, die sich zum Großteil mit softwarebasierten Lösungen umgehen lassen.

    Du siehst, das perfekte Smartphone für Fotografen gibt es noch nicht. Aber der Markt ist noch recht jung. In 10 Jahren lachen wir vielleicht darüber, welch primitive Fotos wir mit unseren Smartphone-Kameras geschossen haben.

    Bis dahin beschäftige ich mich erstmal mit meinem neuen S7 und reize das vollständig aus.

    Mein erster Eindruck von der Kamera des S7

    Wie gesagt, das Smartphone habe ich erst seit gestern. Großartig unterwegs war ich damit noch nicht.
    Erste Testaufnahmen bestätigen aber, dass es deutlich mehr Details zeigt als mein altes Moto G3. Allein deshalb lohnt sich ein Upgrade aber nicht.
    Das Upgrade lohnt sich wegen des Pro-Modes. Damit kannst du ISO, Belichtungszeit, Fokus, Weißabgleich … manuell steuern. Es sind sogar Aufnahmen im Raw-Format möglich.
    Das hat schon was und sollte meine Bilder mit dem Smartphone auf ein neues Level heben.

    Das ist ein 100% Crop eines JPEGs direkt aus der Kamera. Bei Nahaufnahmen rächt sich natürlich die große Blende des Galaxys, der Detailreichtum auf den Blütenblättern ist aber top!

    Zusätzlich zur vorinstallierten Kamera-App habe ich mir noch die Apps Open Camera und Camera FV-5 installiert. Damit kann ich Belichtungsreihen erstellen.

    Es lassen sich aber nicht nur im manuellen Modus gute Fotos schießen. Auch der Automatik-Modus hat mich sofort überzeugt.
    Richtig überrascht hat mich der Modus »Selektiver Fokus«. Damit ist es möglich, Objekte im Vordergrund freizustellen. Das funktioniert nicht perfekt aber erstaunlich gut, auch ohne Dual-Kamera.

    Der selektive Modus des Samsung Galaxy S7

    Auch die Steuerung per Gesten oder Sprache (»Klick« sagen und ein Foto wird geschossen) ist super.

    Mein erster Eindruck ist durchweg positiv!

    Welches Smartphone hast du und warum?

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    3 Kommentare zu “Warum ich mir ein gebrauchtes Samsung Galaxy S7 kaufte und kein S8, kein iPhone und Co.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Ich wollte kein Windows Phone, deshalb stand das 950 bei mir nie zur Diskussion, obwohl ich da auch schon sehr viel Gutes gehört habe.
        Gerade bei JPEGs mache ich dieselben Entdeckungen wie du, die Algorithmen der Smartphones scheinen hier denen klassischer Kameras deutlich überlegen zu sein. Warum auch immer.
        Aber sobald du die Bilder noch etwas bearbeiten willst (egal ob JPEG oder Raw) merkst du recht schnell, dass die Kamera mehr Reserven in der Dynamik hat.

        Ich würde mir einen eingebauten ND-Filter wünschen, auf den Zoom kann ich vorerst verzichten 😀

        Viele Grüße
        Marc

    1. Andreas

      Ich fotografierte auch gerne mit meinem S7, konnte jetzt aber wegen Vertragsverlängerung günstig ein S8 erwerben. Die Bildqualität beider Smartphones dürfte identisch sein. Mir fehlt auch ein Zoom und ein WW. Ich habe letzte Woche mal mit Vorsatzlinsen gespielt. Die Qualität der Bilder ist gut, aber das Handling ist mir zu aufwändig. Wenn ich gezielt den Beutel mit den Linsen und der Klemme einstecke, dann kann ich auch gleich die RX100 einstecken.

      Ich würde mir für die Zukunft zwei bis drei Kameras/Objektive im Smartphone wünschen … 24 … 50 … 85 mm.