Wandertagebuch 03/22: 3 Touren und eine neue Kamera

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Der März, mit seinem wunderbaren Frühlingswetter, ist um. Zeit für ein neues Wandertagebuch.

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Endlich Frühling! Der März hat mich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich konnte 2 wunderbare Wanderungen durch das schöne Brandenburg bei allerschönstem Wetter durchführen. Eine davon war die 5. Etappe (von Birkenwerder nach Brieselang) des Ruppiner-Land-Rundwanderwegs, die andere führte mich von Gransee nach Sommerfeld.

Beide Wanderungen waren auf ihre Weise toll. So fazinierten mich auf der Tour von Birkenwerder nach Brieselang z.B. die Tierwelt der Havelwiesen, neue Ecken in Hennigsdorf, die ich noch nicht kannte, ein alter Schießsstand und vor allem der Weg entlang des wunderschönen Havelkanals.

Silberreihner

Ein Silberreiher über den Havelwiesen

Am Havelkanal

Bei der Wanderung von Gransee nach Sommerfeld, zeigte sich direkt die historische Altstadt von Gransee von ihrer besten Seite. Aber auch das Gästehaus der Bundesregierung, das Schloss Meseberg mit dem wunderschönen Huwenowsee muss sich definitiv nicht verstecken. Ein weiteres Highlight auf der Wanderung war die Rüthnicker Heide mit ein paar verlassenen Häusern, gaaanz viel Wald und jeder Menge neugieriger Rehe.
Allerdings muss ich zugeben, dass es sooo viel Wald war, dass es irgendwann langweilig wurde 🙂
Guck dir dazu am besten das Titelbild an. Definitiv nicht hässlich, aber das ging eeeewig so und die ganze Zeit geradeaus, sodass ich irgendwann tatsächlich einfach abgebogen bin, um irgendwie Abwechslung in die Tour zu bekommen. 🙂

Rehe

Rehe in der Rüthnicker Heide

Denkmal Altstadt Gransee

Die Altstadt von Gransee

Huwenowsee

Am Huwenowsee

Beide Wanderungen nutzte ich übrigens dazu, meine neue Action- und 360° Kamera – die Insta360 One RS* – zu testen. Hier das Video dazu:

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Ein weiterer grüner Berliner Hauptweg

Außerdem wanderte ich im März einen weiteren grünen Berliner Hauptweg, diesmal stand die Nr. 6 – der Lindenberger Korridor – auf dem Programm. Diese Tour führte mich vom S-Bahnhof Karow bis zum Ostkreuz.

(Hier findest du die Komoot-Collection aller von mir bis jetzt erwanderten Hauptwege.)

Irgendwie ist es schon schön, über die Hauptwege neue Ecken Berlins zu erkunden. Aber nach jeder Stadtwanderung muss ich dann doch zugeben, dass ich mich in der Natur doch wohler fühle. Außer vielleicht im Hochsommer, wenn die Stadt unter hohen Temperaturen ächtzt. Das ist meine Zeit! 🙂

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Wartburg Schrottplatz

Ein alter Wartburg auf einem Schorttplatz

Kameras auf Wanderungen … mal wieder …

Da ich mich letzten Monat für die Sony RX10 IV als neue Kamera auf Wanderungen entschieden habe (hier das Video dazu), habe ich diese natürlich ausführlich getestet. Bis auf das Bild auf dem Havelkanal, stammen auch alle Fotos aus dieser Kamera.

Die Kamera ist super, ohne Frage, ABER … aber sie liegt mir einfach nicht so recht in der Hand, was dazu führt, dass ich sie nicht die ganze Zeit in der Hand habe. Stattdessen hängt sie im Moment mit dem Schultergurt an mir. Im Prinzip ist das ok, aber irgendwie eben nicht perfekt.

Irgendwie schon witzig, wie ich mich an solchen Kleinigkeiten aufreiben kann, aber warum soll man nichts verbessern, wenn es doch irgendwie besser geht.

Für die Zukunft werde ich deshalb wieder mit der Canon G5X Mark II in der Hand unterwegs sein und die Sony für weiter entferne Objekte am Schultergurt behalten. Vielleicht ist das ja ein gangbarer Weg. Tatsächlich war das eigentlich auch der Grundgedanke beim Kauf der Sony, diese sollte eine Ergänzung und kein Ersatz sein.

Ein weiterer Vorteil der Kombination aus 2 Kameras: Ich kann wechseln und habe so die größere Blende der Canon (max. f/1.8 und bei 120 mm immer noch f/2.8) und die lange Brennweite der Sony (600mm bei f/4).