Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf unsere Reisen, gebe dir Tipps für bessere Fotos und Empfehlungen für Kameras und Zubehör, die den Anforderungen im Familienurlaub gerecht werden.

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Unser diesjähriger Sommerferien-Roadtrip führte uns auch nach Polen. Heute erzähle ich dir von unserem Aufenthalt in der Rezydencja nad jeziorem.

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. vier Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Transparenz-Hinweis:
    Wir wurden von der Rezydencja nad jeziorem eingeladen.Anfahrt, Eis und den Eintritt in den Dino Park haben wir selbst bezahlt.

    Polen: Entschleunigung, Astrofotografie und Kinderspaß

    Hätte über der Einfahrt in die „Straße“ zum Hotel nicht ein dickes Banner gehangen, das mir signalisierte, dass ich hier richtig bin, hätte ich schon umgedreht. Und selbst jetzt, wo mir das Schild vor mir den Weg weist und mich darüber informiert, dass es nur noch 900 m sind, bin ich mir nicht sicher, ob ich richtig bin.

    Ich bin es aber, denn wenige Minuten später fahre ich wieder auf gewöhnlichem Asphalt, ich sehe einen Tennisplatz, dahinter neue Gebäude und einen Parkplatz, auf dem – oh Wunder – gar nicht so wenige andere Autos stehen.

    Ein bisschen erinnert mich dieses Szenario an meine Rundreise durch Peru. Dort rollten wir noch deutlich länger über unbefestigte Straßen, um am Ende in einem modernen Hotel mit Klimaanlage und guter Internetverbindung zu schlafen. Heute bin ich aber nicht in Peru, ich bin in Polen. Genauer in Pestkownica, noch genauer in der Rezydencja nad jeziorem.

    Unser Aufenthalt in Pestkownica als Video

    Auf das Bild klicken, das Video öffnet sich dann direkt bei YouTube.

    Unsere YouTube-Kanäle:

    Was ich hier mache?

    Ich war noch nie in Polen. Also so richtig mein ich. Auf der Rückfahrt aus der Felsenstadt besuchten wir einen alten Nazi-Stollen und eine Fachwerkkirche und vor vielen Jahren bin ich in Frankfurt/Oder über die Grenze gelatscht, um Kippen für den Vater einer Freundin zu kaufen.
    Sonst war ich in dem Land aber noch nie.
    Unglaublich eigentlich, ist Polen für uns Berlin/Brandenbruger doch das nächste Ausland!

    Von daher stand es außer Frage, dass ich die Einladung nach Pestkownica für ein Wochenende in unserem Nachbarland, ohne zu zögern angenommen habe.
    Um was es dabei genau ging, war mir erstmal egal. Hauptsache Polen!
    Ich wusste nur, dass es angeblich schöne Fotomotive gibt, einen See, einen Kinderpool und sowieso jede Menge Spielgelegenheiten für die Kinder.

    Passt!

    Klingt perfekt und das beste: nur 2h von Berlin entfernt. Aus unserer Ecke waren es dann zwar 3 Stunden aber für mich und meine Roadtripfamilie ist das ja quasi ein Katzensprung.

    Und jetzt bin ich also hier, gucke mir das alles an und denke nur: Digital Detox. Zu schade, dass es im Hotel kostenloses WLAN gibt, die Ecke wäre nämlich ideal, um abzuschalten, endlich mal wieder ein Buch lesen oder sogar eins schreiben.

    Ich träume. Tatsächlich bin ich nämlich damit beschäftigt die Kinder zu beaufsichtigen. Die fühlen sich hier wie im Paradies. Es gibt einen Kinderpool (wir hatten durchgehend deutlich über 30 Grad), Spielplätze, Fahrzeuge, einen Sandstrand, Tretboote und vieles mehr. Für schlechtes Wetter oder zu viel Hitze ist im Hotel ein klimatisiertes, großes Spielzimmer mit Kicker, Airhockey und vielen Spielsachen eingerichtet.

    Die Tretboote konnte man sich jederzeit schnappen und damit auf dem See hin- und herfahren. Schwimmwesten für die Kinder gab es an der Rezeption.

    Sandstrand, Spielgelegenheiten und Sonnenschein … was will man eigentlich mehr?

    Damit keine Langeweile aufkommt (vielleicht auch zur Verdauung), organisiert das Hotel nach dem Abendessen eine Schatzsuche rund um den See. Klar sind wir und die anderen anwesenden Familien mit dabei und finden tatsächlich den Schatz voller leckerer Goldmünzen.
    Die Kinder mampfen die Schokolade und ich erfreue mich an der Natur. Hier gibt es ein Moor mit Birkenbruch. Ich mag solche Landschaften total, auch der See mit den umliegenden Wäldern und Wiesen ist einfach nur schön.

    Die Schatzsuche hat sich gelohnt!

    Astrofotografie in Pestkownica

    Die Abgeschiedenheit des Ortes hat einen ganz großen Vorteil. Es gibt kaum Lichtverschmutzung. Zudem hast du mit dem im Süden liegenden See den Blick auf die Milchstraße frei.

    Theoretisch.

    Praktisch war es während unseres Aufenthalts nämlich so, dass pünktlich zur Nacht dicke Wolken aufzogen. Ich habe deshalb nur wenige Aufnahmen des grandiosen Sternenhimmels und die hoteleigene Sternwarte habe ich auch nicht benutzt.

    Sternwarte? Ja, tatsächlich! Das Hotel hat eine eigene, kleine Sternwarte für seine Gäste. Aber auch dafür braucht man eben einen klaren Himmel.

    Der Blick ins All ist in Pestkownica gigantisch … für dieses Foto hatte ich einen Versuch, danach zogen schon wieder Wolken über den Himmel.

    Lohnt sich ein Aufenthalt Pestkownica

    Es kommt darauf an. Mich hat der Sternenhimmel fasziniert und ich kann mir durchaus vorstellen, dort mehrere Tage zu bleiben, tagsüber zu schlafen, um nachts die Himmelskörper zu beobachten und zu fotografieren.
    Sind die Kinder aber dabei, schaffe ich nicht die ganze Nacht. Irgendwann muss ich schließlich auch schlafen und tagsüber eben aufpassen, damit die Kleinen nicht all zu viel Unsinn anstellen.
    Die Region ist sicher gut für ausgedehnte Waldspaziergänge oder komplette Wanderungen. Wegen der großen Hitze haben wir das aber nicht gemacht.

    Wer Ruhe sucht und sicher gehen will, dass es den Kindern nicht langweilig wird, ist in Pestkownica sehr gut aufgehoben. Natürlich geht das auch ohne Kinder, dann solltest du dir aber bewusst sein, dass das Hotel perfekt für Familien mit Kindern ist und auch so genutzt wird.

    Für Ausflüge mit dem Auto ist das Hotel wegen der abenteuerlichen Zufahrt nur bedingt zu empfehlen und mit einem Sportwagen schon gar nicht.

    Uns und insbesondere den Kindern haben die paar Tage dort auf jeden Fall gefallen.

    Noch ein Tipp:
    Von Berlin aus kommend kann ich einen Zwischenstopp im Dino-Park von Nowiny Wielkie empfehlen. Der liegt ungefähr auf halber Strecke und eignet sich wunderbar für eine ausgedehnte Pause.


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    Offenlegung:
    Wir wurden von der Rezydencja nad jeziorem zu 2 Nächten im Hotel inkl. Halbpension eingeladen. Anfahrt, Eis und der Eintritt in den Dino Park wurde selbst bezahlt.

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