Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

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In diesem Artikel erfährst du, warum ich auf PhotoRaw 2018 verzichte und wie sich mein Workflow weg vom Desktop entwickelt.

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. drei Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    On1 PhotoRaw 2017/2018: Meine Meinung und warum es (vielleicht) nicht in meinen mobilen Workflow passt

    Seit Jahren nutze ich Produkte von ON1 für die Entwicklung meiner Raw-Files. Zuerst war es PerfectEffects und seit letztem Jahr eben PhotoRaw.

    Ähnlich wie Adobe Lightroom ist PhotoRaw eine Bilderverwaltung und ein Tool, um Raw-Files zu entwicklen. PhotoRaw geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet viele Funktionen an, die in Lightroom nicht möglich sind. So kannst du z.B. mehrere Bilder in Ebenen übereinanderlegen und diese maskieren.

    Neben dem eigentlichen Entwicklungs-Tool, spielt PhotoRaw seine wahre Stärke im „Effects“-Tool aus. Dort findest du eine Fülle von Filtern, die mit wenigen Klicks deinen Bildern tolle Looks verschaffen.

    Genial ist, dass all das nicht destruktiv ist. Du kannst die ganze Zeit jeden einzelnen Schritt ändern, ganz egal, ob es sich um einen „Effekt“ oder um eine normale Entwicklung handelt.

    Eigentlich gefällt mir PhotoRaw richtig gut und theoretisch könnte ich damit Lightroom ersetzen, mir gefällt der Katalog von Adobe aber besser. Auch mein Workflow, um schnell ein Raw-File zu entwickeln, geht mir in Lightroom besser von der Hand.

    PhotoRaw nutze ich deshalb fast ausschließlich als Plugin für Fotos, die ich aus Lightroom heraus an das Tool übergebe.
    Ich nutze es zum Schärfen, ich arbeite damit die Mikrokontraste heraus (Dynamik Contrast) und gebe dem Bild mehr Farbe. Ich tendiere generell zu wärmeren Farben und blaueren Himmeln.

    Das Bild schoss ich im Dom während meiner Tour durch Magdeburg. Oben die grobe Entwicklung in Lightroom und unten eine einfache Verbesserung mit PhotoRaw.

    Solche Änderungen kannst du mit PhotoRaw im Effects-Modul mit wenigen Klicks realisieren. Gleichzeitig kannst du die einzelnen Effekte genial maskieren und lokal oder global weitere Entwicklungsschritte wie in Lightroom vornehmen.

    Das ist genial, wirklich!

    ON1 PhotoRaw ersetzt bei mir oft auch Photoshop. Das Layers-Modul ist genial, um ratzfatz den Himmel in einem Bild zu ersetzen oder um verschiedene Belichtungen einer Szene zu verschmelzen.

    Auch hier stechen die Maskierungswerkzeuge heraus!

    Das folgende Video stammt aus dem Beitrag „Was du aus 10 Jahre alten Digitalfotos noch herausholen kannst“ und zeigt ganz gut, was ich mit ON1 so mache.

    Falls noch nicht geschehen, kannst du hier meinen YouTube-Kabal abonnieren.

    Zusammengefasst und mein mobiler Workflow

    ON1 PhotoRaw ist in meinen Augen ein ebenbürtiger Ersatz für Lightroom und ersetzt sogar Photoshop ein Stück weit.
    Bist du auf der Suche nach einer Alternative zu den Produkten von Adobe, solltest du dir PhotoRaw auf jeden Fall anschauen.

    Um auf den Geschmack zu kommen und ein Gefühl für das Effekts-Modul zu bekommen ist ON1 Effects ein guter Einstieg. Das Tool kannst du im Moment kostenlos herunterladen … falsch machst du damit also nix! 😀

    Zu 90% würde mir ON1 Effects wahrscheinlich reichen, denn in meinem Workflow hat PhotoRaw nie den Status eines Plugins für Lightroom und Photoshop verlassen. Ich persönlich bin zu sehr in der Adobe-Welt zu Hause und fühle mich dort auch zu wohl, um komplett auf ON1 zu setzen.

    Vielleicht ändert sich das aber bald.

    Der Workflow, von dem ich bis jetzt gesprochen habe, findet auf einem dicken 17”-Notebook statt. Auch wenn es ein mobiler Computer ist, das Ding ist groß, schwer und sperrig.

    Bei den Kameras bin ich seit Jahren auf der Jagd nach kleinen und handlichen Geräten, sobald die Bilder aber von der Kamera herunterkommen, bin ich mit meinem 17”-Klotz wieder festgenagelt.

    Genau das ändert sich gerade. Statt des Notebooks arbeite ich im Moment fast ausschließlich mit dem iPad Pro. Das funktioniert erstaunlich gut!

    Sortiert und bearbeitet werden die Fotos bei mir in Lightroom Mobile. Dort bietet Adobe mit jeder neuen Versionsnummer mehr und mehr Features der Desktop-Version an, sodass bei mir kaum noch Wünsche offenbleiben.

    Bonus: Hast du das Adobe CC-Abo, wird alles, was du in LR Mobile machst, mit der Desktop-Version synchronisiert!

    Bleiben doch Wünsche offen, bearbeite ich das Foto in Affinity Photo fürs iPad. Eine Software, wegen der sich Adobe warm anziehen sollte. Am besten drei Winterjacken übereinander!

    Genau hier schwächelt ON1. Es soll zwar eine neue, mobile App geben, mit der es möglich sein soll, mit dem Smartphone aufgenommen Fotos mit dem Desktop zu synchronisieren und Bilder der Desktop-Version zu betrachten. Die Entwicklung des Raw-Files findet aber weiterhin auf dem Desktop statt und nicht auf dem Smartphone oder Tablet. Außerdem gibt es die App bis jetzt nur für iOS.

    Im folgenden Video wird die ON1 Mobile vorgestellt:

    Willst du primär auf einem mobilen Gerät arbeiten, guckst du mit ON1 im Moment noch in die Röhre.

    Ich werde deshalb das Upgrade auf PhotoRaw 2018 nicht vornehmen und stattdessen tiefer in Affinity Photo einsteigen.

    Nutzt du On1 PhotoRaw?

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