Ich hab die Wände schön: Fake-Fassaden in Ligurien

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Läufst du durch die Gassen ligurischer Städte, stellst du schnell fast: Hier ist mehr Schein als Sein!
Alles nur gefaket – angemalt. Oft so gut, dass du 2x hingucken musst. Manchmal wirkt es allerdings auch mehr gewollt als gekonnt.

Heute stelle ich dir eine Sammlung verschiedener Fake-Fassaden vor. Diese Art von Malerei nennt man »Trompe-l’œil« und ist typisch für die Region rund um Genua.
Die Fotos schoss ich im Mai 2015 in Portofino, Santa Margherita Ligure und Rapallo an der ligurischen Küste.

Viel Spaß mit der Fotostrecke!

Ich finde es total schwer, Fassaden in engen Gassen zu fotografieren.
Stürzende Linien lassen sich nicht vermeiden und viele grundlegende Elemente der Bildgestaltung lassen sich oft nicht anwenden. Bspw. die drittel Regel, aber auch führende Linie oder Symmetrie klappt nicht immer. Erst recht nicht, wenn die Häuser, die du fotografieren willst, krumm und schief sind.

Schlussendlich denke ich aber, dass es die Mischung macht. Ich will mit meinem Beitrag schließlich keinen Fotowettbewerb gewinnen, sondern die kurios bemalten Fassaden vor Ort dokumentieren.

Das war jetzt nur ein kleiner Teil. Dort ist jedes 2. Haus bemalt. Sowas hatte ich in dieser Masse vorher noch nie gesehen.

Die Häuser fotografierte ich hauptsächlich mit meiner Sony RX100 III (bei Amazon.de*).

Du hast noch nicht genug von Trompe-l’œil-Malerei? Dann schau auf trompe-l-oeil.info, echt abgefahren, was es alles gibt!

Warst du schon in Ligurien? Sind dir die Fake-Fassaden auch aufgefallen? Gefallen dir die Fotos?