Viele Handys zeichnen Tracks ganz ohne Höhen auf, und GPS-Höhe rauscht berüchtigt stark — eine flache Runde behauptet plötzlich 800 Höhenmeter. Dieses Werkzeug schlägt die Höhe stattdessen in einem Geländemodell nach: Europa mit 25 m Auflösung, weltweit mit 90 m. Es kann nur die Lücken füllen oder alles ersetzen und damit das Profil entrauschen. Ein Hinweis vorweg: Das ist das einzige Werkzeug hier, das einen fremden Dienst anfragt (opentopodata.org) — etwa eine Stützstelle je 90 Meter geht dorthin, nie dein ganzer Track.
FAQ
Was passiert mit meiner Datei?
Deine Datei geht zum Verarbeiten kurz an den Reisezoom-Server, wird dort verarbeitet und sofort wieder gelöscht — gespeichert wird nichts. Damit Web-Werkzeug und Desktop-App auf dieselbe Zahl kommen, rechnet in beiden Fällen derselbe Baustein — und der läuft auf dem Server.
Woher kommen die Höhen?
Aus offenen Geländemodellen: EU-DEM (Europa, 25-m-Raster) oder SRTM (weltweit, 90-m-Raster) über opentopodata.org. Das Werkzeug fragt Stützstellen alle ~90 m entlang deines Tracks ab und interpoliert dazwischen.
Lücken füllen oder alles ersetzen?
„Nur fehlende ergänzen“ behält deine Barometer-Messungen und vervollständigt den Rest. „Alle ersetzen“ tauscht jeden Wert gegen Geländedaten — richtig, wenn deine Höhenmeter offensichtlich aufgebläht sind.
Warum sinkt der Aufstieg nach dem Ersetzen?
Weil das GPS-Rauschen weg ist. Fallen auf derselben Tour z. B. 277 m auf 232 m, war die Differenz Messzittern — keine echten Höhenmeter.
Was ist mit Brücken und Tunneln?
Ein Geländemodell kennt nur den Boden. Auf der Brücke bekommst du den Talgrund, im Tunnel den Berg darüber. Für solche Passagen sind Barometer-Daten besser — nimm dort „nur fehlende ergänzen“.
