Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

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Geht es um das Thema Backup der eigenen Fotos und anderer Daten, sind viele Menschen nachlässig - falls du dazugehörst, musst du jetzt kein schlechtes Gewissen haben. Ich habe das Thema auch lange links liegen lassen.

Inhalt des Beitrags:

Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. sechs Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

Backups von Fotos und Dateien zu Hause – so sichere ich meine Daten! [Fototipp 64]

Ich erstellte zwar Backups auf externen Festplatten, aber das machte ich viel zu sporadisch. Im Ernstfall hätten mir diese Sicherungen nicht viel geholfen.

Seit ein paar Wochen sieht es beim mir aber anders aus. Ich habe mich ernsthafter mit dem Thema »Datensicherung« beschäftigt und jetzt eine brauchbare Lösung, die ohne viel Aufwand für einen hohen Grad an Sicherheit sorgt.

Mein mehrstufiges Backup-System

Ich wollte ein Backup-System, das folgende Kriterien erfüllt:

  • Es läuft zum Großteil automatisch ab.
  • Die Backups werden an verschiedenen Orten gelagert.
  • Neue Dateien werden sofort gesichert.
  • Es muss in der Größe skalierbar sein. (Wer weiß, wie viele Daten ich irgendwann haben werde.)

Bonus: Ich kann darauf von mehreren Geräten aus zugreifen und synchronisieren.

Das brauchst du dafür:

  • Speicher in der Cloud
  • Ein NAS zu Hause
  • Eine externe Festplatte

Der Cloudspeicher

Ich nutze Google Drive. Dort stehen mir 1 TB zur Verfügung.

Das Oberschnäppchen ist Amazon Cloud Drive, für 70€ im Monat bekommst du unbegrenzt Speicher und als Amazon Prime Mitglied* 5 GB und unbegrenzt Speicher für Fotos – angeblich erkennt Amazon auch Raw-Datien als Foto, ich habe es aber nicht ausprobiert.

Ich zahle bei Google für Google Apps for Work jetzt 8€/Monat zzgl. Mwst. In Summe ist das nicht wenig, aber ich fühle mich bei Google wohl und nutze auch andere Dienste davon.

Hast du selbst einen Webserver, kannst du auch deinen eigenen Cloudstorage bauen. OwnCloud soll dafür ganz gut sein. Mir ist das aber zu viel Gefummel. Ich zahle lieber ein bisschen Geld und um die Technik kümmern sich Leute, die Ahnung davon haben.

Der NAS (Network-Attached-Strograge)

Da der Cloudspeicher nicht ausreicht (außer du hast Amazon Drive) brauchst du eine Lösung für alles, was nicht mit der Cloud synchronisiert werden kann.
Ich kaufte mir dafür ein NAS von Synology.*

Auch wenn du unbegrenzten Speicher in der Cloud hast, rate ich dir zu einem vollständigen Backup zu Hause. Das macht dich unabhängiger. Wer weiß, was mit deinem Cloud Service passiert.

Die externe Festplatte

Die externe Platte nutze ich, um die Daten des NAS nochmals zu sichern.

Dazu kaufte ich mir extra eine 5 TB große Platte*, damit ich noch etwas Luft für die Zukunft habe.

Und so funktioniert die Datensicherung

Stufe 1: Sicherung in der Cloud

Erstelle ich neue Dateien, mache ich das im Google Drive Ordner auf meinem Rechner. Das gilt auch für neue Bilder, die ich in Lightroom importiere.

Hängt mein Rechner am Netz, fängt er sofort an, diese Daten in die Cloud zu laden.

Das hat mehrere Vorteile. Zum einen wird sofort ein sicheres Backup erstellt, zum anderen kann ich auf die Daten von anderen Geräten zugreifen. (Mein Bonus von oben!)

Stufe 2: Sicherung zu Hause

Hast du viele Fotos und Videos, wird dir das Terabyte in der Cloud nicht reichen. Bei mir ist das so.
Diese Daten, aber auch die Daten aus Stufe 1 synchronisiere ich deshalb mit meinem NAS. Dafür benutze ich das Tool Cloud Station Backup von Synology.

Stufe 3: Sicherung des NAS auf externer Platte

Da der NAS bei mir im Wohnzimmer steht, bin ich nicht gegen Diebstahl und Brand abgesichert. Deshalb erstelle ich Backups des NAS auf eine externe Platte und lagere diese an einem anderen Ort (Freunde, Verwandtschaft, im Wald verbuddeln …).

Das war’s. Klingt komplizierter, als es ist.

Manuell eingreifen muss ich nur, wenn mein Google Drive vollläuft und um das Backup des NAS auf die externe Platte zu schieben.
Beides kommt selten vor.

Warum ich bei Stufe 1 nicht direkt auf meinen NAS sichere

Du kannst dein NAS auch so einstellen, dass du es als Cloud Speicher nutzen kannst. Das hatte ich auch probiert.
Ich mache es aber nicht, weil ich mich mit der Thematik zu wenig auskenne und ich nicht garantieren kann, dass alles so eingestellt ist, dass es wirklich sicher ist. (Außerdem will ich micht damit nicht beschäftigen müssen.)

Der zweite Grund sind die Smartphone-Apps von Synology. Damit wurde ich nie so richtig warm. Google Drive liegt mir mehr.

Zudem steht mein NAS nicht in einem sicheren Rechenzentrum, so dass die räumliche Trennung zwischen den originalen Dateien und dem Backup nicht gegeben ist. Da fühle ich mich mit Google Drive wohler.

Du kannst aber 2 Synology Diskstations an unterschiedlichen Orten betreiben und miteinander synchronisieren!

Zusammenfassung meines Backup-Systems

Warum überhaupt Backups

Datenverlust = Scheiße!
Vorher ein Backup gemacht = gut!

Ein Backup dient dazu, verlorene Daten wiederherzustellen.
Sicherst du in der Cloud, kannst du dein »Backup« dazu verwenden, um von verschiedenen Geräten auf Dateien zuzugreifen. Aber hauptsächlich geht es darum, Datenverlust zu vermeiden.

Gründe für einen Datenverlust gibt es viele:

Der technische Defekt

Die größte Angst hast du wahrscheinlich vor einem technischen Defekt. Was ist, wenn die Platte verreckt!?
Aber keine Sorge, technische Defekte sind selten und bei Festplatten können gute Tools Vieles retten.

In meiner Computer-Laufbahn (mit Festplatten habe ich seit ca. 25 Jahren zu tun) habe ich einen richtigen Festplatten-Crash erlebt.
Ich kaufte dann das beste Tool zur Wiederherstellung der Platte und nach einer durchgemachten Nacht und viel Angstschweiß war fast alles wieder da.

Trotzdem, die Kohle für die Wiederherstellung und vor allem die Zeit hätte ich mir sparen können, wenn ich ein vernünftiges Backup gehabt hätte!

Diebstahl, Brand, Wasserschaden …

Meine größte Angst gilt dem Diebstahl!

Ich kenne zwei Leute, bei denen eingebrochen wurde und neben dem Rechner die externe Platten gestohlen wurden.

Für mich ist das der blanke Horror!

Erschwerend kommt hinzu, dass wir in einer Gegend wohnen, in der viele Einbrecher unterwegs sind..

Es kann aber auch brennen und wenn es nicht das Feuer ist, dass deinen Daten dahinrafft, ist es Hochwasser, ein Meteoriteneinschlag oder ein Alienangriff …

Datei gelöscht oder überschrieben

Hast du schon mal eine Datei aus Versehen komplett gelöscht oder überschrieben?

Auch hier kann ein Backup helfen!

Egal wie – du siehst, Backups sind wichtig und können dir enorm Zeit sparen. Viel wichtiger ist aber, dass ein gutes Backup dafür sorgt, dass selbst bei einem Diebstahl noch alles da ist.
Gerade bei Fotos ist das wichtig. Stell dir vor, die Fotoalben deiner Kindheit wären plötzlich weg!!!

Zusammengefasst

Sorge dafür, dass deine Bilder dauerhaft an mindestens zwei geographisch unterschiedlichen Orten gespeichert sind.
Am einfachsten und sichersten speicherst du in der Cloud eines großen Anbieters.

Wichtig: Die Datensicherung muss automatisch ablaufen. Sonst wird das nichts.

All das ist nicht schwer, du musst dich nur einmal damit beschäftigen. Im Falle eines Super-GAUs bist du dann gerüstet.

Machst du regelmäßig Backups? Wie gehst du dabei vor?

Über Fototipp

Fototipp ist eine Artikelserie, in der ich dir regelmäßig einen mehr oder weniger kleinen Tipp für bessere Bilder gebe. Die Serie basiert auf meinen eigenen Erfahrungen und hilft dir dabei, Fehler zu vermeiden und deine Lernkurve zu beschleunigen. Willst du keinen Beitrag verpassen, dann abonniere meinen Newsletter oder meinen RSS-Feed..

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19 Kommentare zu “Backups von Fotos und Dateien zu Hause – so sichere ich meine Daten! [Fototipp 64]

  1. Christoph

    Hallo Marc,

    da ich dir auf Twitter folge, habe ich auch diesen Artikel gefunden und gelesen. Ich leite ihn gleich an zwei gute Freunde weiter.
    Da ich ein Datencrash mit meinen Smartphone hatte und auch gerne fotografiere, bin ich sensibilisiert. Ich speichere meine Fotos zwar auf einer externen Platte, aber…….
    Danke für den tollen Artikel!!

    Viele Grüße
    Christoph

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Christoph,

      mein Smartphone hat sich letzte Woche auch verabschiedet, dankt der Synchronisierung zu Google Fotos und Google Drive ist bei mir aber noch alles da. Nervt aber trotzdem!

      Ich wünsche dir viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Marc

  2. Daniel

    Hallo Marc,

    danke für den Artikel. Ich finde das sehr interessant, vor allem weil ich gerade selber dabei bin mich um ein NAS zu kümmern.

    Da ich aber Google – oder dem Interent allgemein – meine Daten und Fotos nicht anvertrauen möchte, stehe ich noch vor ein paar Problemen. Das NAS wird an einem zweiten – nicht mit dem Internet verbundenen – Router hängen und wird idealerweise selber über eine Firewall verfügen (Hm? Wie aktualisiere ich dann die Viren-Updates drauf?).
    Dieses NAS wird die Schnittstelle zum Heimnetzwerk mit Musikanlage, PC und Drucker sein. Das NAS soll ein inkrementelles Backup machen, monatlich ein komplettes, mit zwei Platten, die sich gesenseitig spiegeln. Eine Externe werde ich bei der Arbeit „parken“.

    Das Backup soll automatisiert laufen, wenn ich mich nach getaner Arbeit aus dem Netz abmelde. Dafür gibt es ein Script.

    Wenn ich im Internet rumsurfen möchte, dann geht das über einen anderen WLAN-Hotspot bzw. einen anderen Router. Ist zumindest der Plan. 🙂

    Momentan bin ich erst bei der Variante 2 Festplatten, direkte Verzeichniskopie. Mal sehen was draus wird.

    Gruß, Daniel

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Daniel,

      ich sage mir immer, dass Google und Co. ganz bestimmt mehr Ahnung von Datensicherheit haben als ich. Deshalb mache ich mir da eigentlich keine Sorgen. Vor allem weil es halt vieles einfacher macht.
      Aber du siehst ja, ich habe trotzdem auch nochmal alles für mich. 🙂

      Das NAS kannst du allerdings genau so benutzen wie Google Drive (zumindest die Kiste von Synology, die ich habe). Du kannst ein Ordner auf dem Rechner bestimmen, der ständig synchronisiert wird. Zusätzlich kannst du sogar angeben, wie viele Versionen auf dem NAS gespeichert werden sollen.
      So kannst du dir das inkrementelle Backup sparen und hast alles quasi just in time.

      Einen Router brauchst du dann ja gar nicht sondern nur einen HUB (oder wie das heißt, habe mich schon lange nicht mehr mit der Materie beschäftigt). Aber über den Umweg WLAN-Hotspot -> Rechner -> NAS hängt die Kiste dann ja trotzdem am Netz.

      Aber jetzt bin ich einfach mal gespannt, was du zusammenbastelst 🙂

      Viele Grüße
      Marc

  3. Bernd

    Hi Marc,

    danke wieder mal für den interessanten Artikel. So in etwa handhabe ich das auch:

    – Bilder vom Notebook kopiere ich direkt auf meine Synology NAS
    – Diese synchronisiert direkt mit MS OneDrive via Cloud Sync (MS Abo kaufe ich immer als Office 365 Home Angebot bei amazon für 50€. Jahresabo mit 5 Accounts a 1TB Cloudspeicher inkl. 5x Office)
    – Die Ordner auf dem NAS sichere ich immer abwechselend auf 2 ext. Platten. Eine liegt zuhause, die andere bei der Sparkasse im Keller 🙂 )
    – Zugreifen kann ich so lokal direkt auf die NAS. Mobil dann mit der Synology App DSPhoto oder halt auch über die MS OneDrive App).

    So sind die Fotoschätze denke ich ganz gut gesichert bei einem GAU. Wichtig finde ich genau wie Du, die Sicherung auf verschiedenen Datenträgern an verschiedenen Orten wegen Diebstahl, Brand etc. .

    Viele Grüße
    Bernd

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Bernd,

      ja, dein System klingt recht ähnlich, aber die 5 TB One Drive klingen natürlich verlockend.
      Sind die „am Stück“ oder muss man sich da mit verschiedenen Usern einloggen?

      Viele Grüße
      Marc

      1. Bernd

        Hi Marc,

        die 5TB sind nicht am Stück. Sind für jeden der 5 User 1TB. Habe mir einen Synology_Photo_Backup und einen Synology_Camcorder_Backup Account angelegt. Da bin ich erstmal sehr gut mit unterwegs. Schön ist halt auch, dass es dazu noch 5x Office für PC/Mac gibt und auch jeweils 5 für Mobile Geräte, sprich iPads und iPhones. Somit sind zuhause alle versorgt. Und 60 Minuten Skype sind je User/Monat auch noch drin. Wie gesagt gibt es das Office 365 Home Paket immer wieder bei amazon für 50€. Es können dann direkt auch mehrere gekauft und aktiviert werden, die Zeit addiert sich dann. Habe aktuell bis 2019 vorgesorgt.

        Viele Grüße
        Bernd

        1. Marc Autor des Beitrags

          Ach Schade, dass das nicht am Stück ist.
          Ich nutze halt kein Office und Skype praktisch auch nicht … sonst wäre das aber definitiv eine Alternative.

          Viele Grüße
          Marc

  4. Regina

    Ich habe es nicht so mit der Technik.
    Gespeichert wird auf meinem PC, dann auf eine externen Festplatte und jedes halbe Jahr wird klassich in ein
    Fotoalbum eingeklebt. Das sind dann mal so 600 Fotos.. halbjährlich.
    Ja das ist so meinWeg der Sicherung.

    Regina

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Regina,

      stimmt, die analoge „Sicherung“ hatte ich komplett vergessen. Gerade bei Fotos ist das aber wirklich eine gute Idee, denn so nimmt man sie auch mal wieder in die Hand und guckt sie an.
      Ich hatte eigentlich auch vor alle paar Monate ein Fotobuch zu machen, aber so richtig durchgezogen habe ich es bis jetzt nicht.

      Viele Grüße
      Marc

      1. Regina

        Hallo Marc,
        ich hätte noch einen kleinen Tip, falls du noch nicht da warst????
        “ Bogensee“ Geheimnisvoller Ort , nicht weit von Euch.
        Aber vielleicht kennst du es schon, einmal im Jahr schaue ich mich dort um.
        Von der Einfliegerhalle Heinkelwerke habe ich auch noch Fotos, bevor die neue 96 gebaut wurde und den Tower verschlang.
        Zum Glück habe ich nur die Zeit der Sowjettruppen erlebt als Kind und das Treiben am Himmel der ständigen Hubschrauber und der Fallschirmspringer. Umso mehr interessiert mich der alte Flugplatz.
        Die Betonplatten vor der Einfliegerhalle haben Jahreszahlen 1953, sind also “ neu“
        Sorry der Artikel ist falsch plaziert, vielleicht kannst du ihn verschieben….
        Ansonsten finde ich Deine Seiten super, habe schon einiges gebrauchen können.
        Viele Grüße
        Regina

        1. Marc Autor des Beitrags

          Hallo Regina,

          macht nix, dass das hier falsch ist 🙂 Und vielen Dank!
          Am Bogensee war ich schon, in einem uralten Beitrag mit vermutlich 2000 Rechtschreibfehlern ist sogar ein Bild davon zu sehen.

          Oh, dass mit der Heinkel-Halle ist natürlich spannend. Ich kenne das nur so, wie es jetzt ist. Wohne noch nicht so lange hier. Aber so geht mir so schnell der Stoff für die Region auch nicht aus, schon irre, was sich hier alles aus alten Zeiten entdecken lässt.

          Viele Grüße
          Marc

          1. regina

            Hallo Marc,
            Danke für Deine Antwort.

            Einen kleinen Nachtrag habe ich noch, zu den Heinkelwerken.
            Der Flugplatz liegt ja zwischen Oranienburg und Leegebruch.
            Diese Siedlung wurde nur für die Arbeiter der Heinkelwerke erbaut ca. 1937, so kamen auch meine Verwandschaft in diese Gegend.
            In den Germendorfer Wäldern, gleich hinter Leegebruch, war das Werk 1.
            Von dort wurden die Maschienen über die Straße, die jetzt zum Globus Baumarkt führt, bis zum Flugplatz „gerollt“
            So, un aber genug, geht ja um das Fotografieren.

            viele Grüße und schönen Feiertag Dir und Deiner Familie
            Regina

  5. Fritz (derFrutz)

    Hallo Marc,

    ich bin gerade über Deinen Blog gestolpert (durch Deinen ACDsee Artikel)
    Der Backup-Artikel hat mir gut gefallen, weil es ein vernünftiges Konzept beschreibt.
    Und endlich mal angenehm jemanden zu lesen, der „offen zugibt“ Google Drive zu benutzen, weil es einfach funktioniert, gut aufgesetzt ist und eben auch „Sicherheit“ bietet. Vielleicht nicht gegen NSA & Co, aber gegen Festplatten-Crashes und Script-Kiddies die mal schnell deinen Privatserver aus Spaß hacken.

    Leider ist meine DSL Leitung zu schlecht, um es in der beschriebenen Reihenfolge zu nutzen, aber vom Prinzip mache ich es ähnlich. Nur eine Ebene noch dazu.
    Ich sichere alles beim Runterkopieren von der SD Karte auf meinen PC zum bearbeiten/sortieren und gleich parallel dumpe ich alles auf das NAS. Just in case, habe ich dann Originale wenn ich beim bearbeiten/sortieren irgendetwas versaue.
    Und die bearbeiteten Fotos werden jeden Tag aufs NAS an eine andere Stelle kopiert (s.u.) und von dort alle paar Tage über Nacht und tröpfchenweise in die Cloud.

    Allerdings einen Tipp noch bzgl. NAS und auch Google Drive Backup:
    Falls man sich einen Krypto-Trojaner einfängt, der Zwecks Erpressung alles verschlüsselt muss man aufpassen. Diese Trojaner machen auch nicht vor Netzwerklaufwerken halt. Falls das NAS also als Netzwerklaufwerk eingebunden ist oder auch das GDrive als Ordner auf dem PC gespiegelt – das kann dann auch plötzlich verschlüsselt sein.
    (Bei GDrive bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, aber wenn es als Laufwerk eingebunden ist, müssten die verschlüsselten Dateien dann hocgeladen werden und die Originale ersetzen)

    Ich selbst hatte das (zum Glück) noch nicht, aber ich habe aus meinem Job schon von solchen Fällen in grossen Firmen-Netzwerken gehört.

    Von daher lohnt es sich für den NAS Backup einen eigenen User auf dem NAS anzulegen und alles dort abzuspeichern. Dieser User mit seinem Home-Directory darf natürlich nicht in Windows als Laufwerk eingebunden sein.
    Ich glaube mit Synology Backup oder Cloud müsste man diesen User dann einfach auswählen können.

    Ich selbst nutze „PersonalBackup“ als Freeware, um dort per FTP mit User und Passwort den Backup regelmäßig auf das NAS auszuführen.

    Wie man es auch macht, man sollte eine Backup-Location haben, die nicht als normales Windows Netzlaufwerk oder ähnliches vom System erreichbar ist, sondern einen Zugang per User/passwort benötigt.
    Sonst hat man mit so einem Trojaner ein Problem, wäre echt Schade.

    Ach ja, und noch als Tipp für alle die Google und anderen USA Anbietern nicht trauen: Strato bietet bezahlbaren Cloud-Speicher (immer mal wieder Angebote) mit deutschen Servern, die unter deutsches Datenschutzrecht fallen.

    Ich selbst mag ja Google, aber für meine Privatfotos hatte ich weniger technische Bedenken oder Misstrauen gegen Google sondern mehr rechtliche Sorgen, was da in den USA plötzlich alles möglich sein könnte, auch bezüglich staatlichem Zugriff.
    Ich mag ja langsam nicht mehr ausschließen, dass man dann am Flughafen verhaftet wird, nur weil man ein Badefoto von seinen Kindern in der eigenen Cloud hat oder so. Mal eine andere Paranoia, ich weiß 🙂

    Gruß
    Fritz

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Fritz,

      stimmt, den Amis ist langsam alles zuzutrauen. Aber ich bleibe bei Google, denn wie du schon schreibst: Es funktioniert einfach!

      Die Sache mit dem Trojaner ist natürlich spannend, ich hatte das zum Glück auch noch nicht und da bei mir fast alles automatisch abläuft, würden die verschlüsselten Daten auch automatisch ins Backup geschrieben. Also ganz egal ob es ein Netzlaufwerk ist (ist es bei mir nicht) oder nicht.
      Die einzige Lösung, die mir spontan dazu einfällt, wären mehrere Versionen einer Datei im NAS zu speichern. Ich glaube, dass ich das sogar mache … muss ich direkt mal gucken! 🙂

      Viele Grüße
      Marc

      1. Fritz (derFrutz)

        Für alles andere benutze ich auch Google (und zwar intensivst), Smartphone Fotos, Google Apps, Drive usw. Ich bin da totaler Fan. Nur bei der Fotosammlung hab ich da nen kleinen Tick 😉 Und da ich auch den GDrive speicher kostenpflichtig erhöhen müsste, war es auc dem Gesichtspunkt auch egal 🙂

        Das mit den mehreren Versionen ist eine gute Idee (auch aus anderen Gründen), nur wie gesagt, es darf alles nicht auf einem Ordner liegen, den man direkt aus Windows erreicht, sonst greift sich der Trojaner alles. (Es soll schon Kliniken gegeben haben, die so Ihre Patientendaten verloren haben….)

        Grüße

        Fritz

  6. kr

    Mal einen späten Kommentar.
    Ich entstamme der Dia-Ära und habe Vorträge gehalten und enorm viel Zeit mit der Zusammenstellung und Programmierung verbracht. Und nun ist mir aufgefallen, dass mittlerweile die Qualität guter Fotos enorm gesteigert ist (ich meine jetzt nicht die Auflösung und ähnlichen Schmarrn) und meine alten Fotos nicht mehr interessant zum vorzeigen sind. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein Dia eingescannt habe. Und meine älteren Digitalfotos sind auch nicht mehr Galerieverdächtig, wenn ich vergleiche.
    Und so ist mein Sicherungskonzept angepasst: ab und an eine Sicherung und wenn die Platte nicht mehr lesbar ist – was soll`s. Ich fahre einfach wieder hin und mache bessere zeitgemäßere Fotos.
    Allerdings habe ich keine Kinder oder Hunde – aber welcher junge Erwachsenen will die Tausende Kinderfotos von sich anschauen. Und erst mal die Hunde…
    Gruß, K.

  7. Beny

    Hallo zusammen
    Mache mir auch ab und zu Gedanken zur Datensicherheit und wollte ursprünglich meine Daten in einer Cloud abspeichern. Habe ein paar Clouds ausprobiert, aber bei Dateigrössen um die 81 MB ging mir das immer zu langsam (habe nur eine 40 Mbit/s-Leitung). Kennt jemand eine Cloud, in der man schnell grosse Mengen Daten hochladen kann oder was habt ihr sonst noch für Backup-Lösungen? Habe mir gerade noch eine feuerfeste Dokumententasche angeschaut (https://www.conrad.de/de/feuerfeste-dokumententasche-290148-1396942.html), vielleicht wäre das eine günstige Lösung?

    lg Beny

  8. Beny

    Nachtrag: 1) Die feuerfeste Dokumententasche wäre natürlich für meine externe Festplatte gedacht. // 2) Amazon gibt es in der Schweiz nur als Shop, aber nicht Amazon Prime etc.

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