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Wildpark Schorfheide: Familienausflug und Fototour

Der Wildpark Schorfheide bietet für jeden etwas, die Kinder können auf dem Spielplatz toben und Tiere beobachten und sogar füttern, Mutti darf einen Spaziergang machen und Papa kann endlich wieder mit dem Teleobjektiv rumballern.

Wildpferde

Wildpferde im Wildpark Schrofheide

Des  Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist das größte, zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Ganz ehrlich, das wusste ich nicht. Ich hätte auf den Schwarzwald oder so was getippt, aber fast direkt vor meiner Haustür – nö, wusste ich gar nicht.

Bewusst ist mir aber, dass ich ein einer geilen Gegend wohne. Ok, keine Berge, aber Unmengen an Seen, Bächen, Flüssen, Moore, Wald… ich wohne zwar nicht in der Schrofheide, dafür aber im Naturpark Barim, hier ist es auch schön.
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin schließt sich direkt nördlich an den Naturpark Barnim an, ist also mehr oder weniger ein Katzensprung und so kommt es auch, dass wir dort immer mal wieder sind, das letzte mal beim Oster Klosterfest Chorin.

Dieses mal haben wir uns für einen Ausflug in den Wildpark Schorfheide entschieden. Ich hatte schon von vielen Seiten gehört, dass es dort toll sein soll. Also musste das Gehörte verifiziert werden.

Der Wildpark Schorfheide

Mein Nachbar hatte mich schon vorgewarnt, direkt hinterm Eingang ist ein riesiger Spielplatz. Dort vorbeizukommen ist eine Kunst für sich. Ich glaube Sohnemann wäre es recht gewesen, wenn wir nur auf dem Spielplatz geblieben wären. Besonders beliebt war die riesige Rutsche, aber auch – wie sollte es anders sein – der Wasserspielplatz. Toll gemacht und echt schön.

Der Wasserspielplatz

Der Wasserspielplatz

Irgendwann hatte ich es aber doch geschafft, den kleinen Mann davon zu überzeugen, auch den Rest des Wildparks zu erkunden.

Auch da hatte mich mein Nachbar schon vorgewarnt. Der Park ist sehr weitläufig! Das Ganze ist super in die schöne Landschaft eingebettet und die Tiere haben riesigen Gehege. Riesige Gehege haben aber auch 2 Nachteile:

  1. der Park ist weitläufig und man muss viel laufen
  2. man sieht nicht unbedingt die Tiere

Diese beiden Eigenschaften waren auch dafür Verantwortlich, dass es zwischendurch schon recht anstrengend war, die Kinder zum weitergehen zu animieren.

Wir hatten zwar super Glück mit dem Wetter, aber dafür Pech mit den Tieren. Viele haben wir einfach nicht gesehen.
Beispiel:
Sohnemann entdeckt das Wolfsgehege: GEIL! Schnell hin, schnell die Treppe hoch auf den Ausguck, schnell den Wolf angucken. Aber da war kein Wolf zu sehen. Kacke!
Da war er geknickt. Ich habe dann irgendwann, kurz einen Wolf im Dickicht gesehen, aber Sohnemann eben nicht, da war er schon wieder geknickt.

Ich möchte das jetzt nicht schlecht reden und ich finde es toll, dass es so große Gehege sind, aber man muss sich eben im Klaren darüber sein, dass man nicht unbedingt viele Tiere zu sehen kriegt. Ist eben fast wie in der freien Natur!
Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ich Sohnemann nicht von einem Wildpark erzählt hätte. Einfach „wir machen einen Ausflug in die Schorfheide“ sagen und gut. Aber ich hatte eben Wildpark gesagt und da war er scharf auf Wild! 🙂

Trotzdem hat es allen gefallen. Spätestens beim Dammwild (oder Rotwild??) erwachten wieder die Lebensgeister. Reh und Hirsch lassen sich, mit dem am Eingang gekauften Futter, gerne von den Kindern füttern. Das ist immer toll.

Nicht nur Rehe lassen sich füttern

Nicht nur Rehe lassen sich füttern

Fotografieren im Wildpark Schorfheide

Ein Grund in den Wildpark zu fahren war natürlich auch um Fotos zu machen. Endlich mal wieder das Tele auf die Kamera schrauben! Aber oh Schreck, im Nachheinein musste ich leider feststellen, dass der Fokus meistens leicht daneben lag. Blöd, und das war bis jetzt nicht so. Sollte ich wohl justieren lassen.

Gut, das mit dem Fokus ist jetzt schon passiert, zu spät. Fotografieren im Wildpark ist trotzdem super, vor allem bei dem tollen Wetter, welches wir hatten.

 

Fotografen im Wildpark

Fotografen im Wildpark

Ein Tele ist aber Pflicht, denn wie gesagt: Die Gehege sind sehr groß! Ich hatte fast die ganze Zeit das Sony SAL-55300 (bei Amazon.de*) drauf und hatte damit eigentlich auch Spaß. Ich weiß, dass des Teil langsam ist beim fokussieren und ich weiß, dass es ein Akkufresser ist, ich weiß auch, dass ein lichstärkeres Objektiv besser wäre… aber bis jetzt war ich mit dem Ding echt super zufrieden. Das Verhältnis von Preis und Leistung passen da. Nur scheint jetzt irgendwie der Fokus leicht daneben zu liegen.

Aber zurück zum Fotografieren im Wildpark Schorfheide:
Ich war nicht der einzige, der mit Tele unterwegs war. Ich habe viele Leute mit langen Objektiven gesehen. D.h. es ist nicht nur meine Meinung, dass das Fotografieren dort Spaß macht.

Fazit: Wildpark Schorfheide

Nahrungsaufnahme

Nahrungsaufnahme

Ein Familienausflug dorthin ist auf jeden Fall lohnenswert, wenn die Anfahrt nicht zu weit ist. Wer also im Norden von Berlin oder im nördlichen berliner Speckgürtel wohnt, der kann sich den Wildpark auf jeden Fall anschauen. Es ist wirklich schön da und man kann locker einen Tag verbringen.

Preise:
Die Eintrittspreise sind mit 5,50€ für Erwachsene vollkommen in Ordnung, Kinder ab 4 Jahren zahlen 4€.

Öffnungszeiten:
Täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr

Es gibt aber auch die Wolfsnächte! Bei einer Wolfsnacht hat der Park länger geöffnet und man kann die Wölfe bei der Fütterung am Abend beobachten!

Anfahrt:
Wildpark Schorfheide
Prenzlauer Straße 16
16244 Schorfheide OT Große Schönebeck

Web: wildpark-schorfheide.de

Übrigens, direkt vor dem Wildpark gibt es noch einen Kletterpark! Als Ergänzung für einen Tagesausflug ist das ideal! Wenn ich mich richtig erinnere können dort Kinder ab 6 Jahren klettern.

Galerie: Wildpark Schorfheide

Na dann… gehe raus und habe Spaß!

Marc


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Ein Kommentar zu “Wildpark Schorfheide: Familienausflug und Fototour

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