Was du als Reise- und Hobbyfotograf verschenken kannst

Weihnachten steht vor der Tür und jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage… was kann man verschenken? Wenn dein  Hobby die Fotografie ist, dann sitzt du auf einem riesigen Schatz an möglichen Geschenken, diesen Schatz musst du nur heben. Hier zeige ich dir ein paar Beispiele.

Wenn ich von den Schätzen von uns als Reise- oder Hobbyfotografen spreche, dann meine ich natürlich nicht unsere Ausrüstung. Du wirst sicher nicht deine Kamera verschenken wollen, nein: Ich meine die Bilder! Logisch!

Ok, du fotografierst gerne und sitzt dementsprechend auf einem Berg guter, weniger guter, schlechter oder auch beschissener Bilder. Aber wenn du dir die Spitze dieses Berges genauer anguckst, dann findest du ein paar Aufnahmen, die einfach alles in den Schatten stellen. Die den Rest bei weitem überflügeln und die es einfach wert sind irgendwo an der Wand zu hängen!
Keine Ahnung ob das bei dir so ist, aber bei mir ist das so. Es gibt einfach ein paar Bilder die sooo viel besser sind als alles Andere, dass es viel zu schade wäre, wenn man diese auf der Festplatte vergammeln lassen würde.

Genau diese Bilder sind die Schätze des Fotografen!

Und genau diese Bilder kannst du dazu nutzen um anderen eine Freude zu machen und um dir den vorweihnachtlichen Stress, mit der Suche nach Geschenken, etwas zu erleichtern. Bilder verschenken kannst du übrigens auch zu anderen Anlässen, nicht nur zu Weihnachten. Geburtstage, Hochzeiten usw. es gibt viele Gründe eines deiner Bilder zu verschenken.

Wie du Bilder verschenkst

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du das eine oder andere Bild gefunden hast, welches du gerne verschenken würdest. Nun lässt sich ein digitales Bild schlecht in Geschenkpapier einschlagen, das ist so. Eine Lösung muss also her!

Drucken! Jupp, gib es zu, auf diese Idee wärst du niiiiieeemals gekommen (Ironie off!).

Gut, wir haben also:

  1. schöne Bilder, die wir verschenken wollen
  2. die grandiose Idee, diese Bilder auszudrucken

Auf was du Bilder drucken kannst

Bis jetzt dachtest du sicher, dass das doch alles einfach ist und dass ich nicht so lange um den heißen Brei rumreden soll. Aber jetzt fängt das Verwirrspiel erst richtig an, denn es ist nicht mehr so wie früher, als du noch analog fotografiert hast. Damals konntest du dich zwischen Papierbild und Dia entscheiden, heute gibt es viel viel mehr.

Da dieser Artikel länger geworden ist als ich dachte (es gibt einfach sau viele Möglichkeiten), habe ich ein kleines Inhaltsverzeichnis für dich erstellt:

Inhalt

Mehrere Bilder, auf einmal verschenken

Der Fotokalender

Der Kalender voller Fotos ist einer der Klassiker und ich verschenke seit Jahren immer wieder Kalender. Vor allem die Großeltern quäle ich Jahr für Jahr mit dem gleichen Geschenk und diese müssen sich jedes Jahr aufs Neue überlegen wo sie das Ding denn nun wieder hinhängen (meine Kalender variieren in der Größe).
Versteh mich nicht falsch, ein Kalender voller Familienbilder – eine Art Jahresrückblick – ist nicht schlecht, aber irgendwie ist das schon sowas Normales für mich geworden, dass ich es kaum noch kreativer finde als einen Gutschein zu verschenken.

Trotzdem, hier der Fotokalender auf einen Blick:

Vorteile

  • du kannst viele Bilder unterbringen
  • relativ günstig
  • kann in verschiedenen Größen gedruckt werden

Nachteile

  • wird nach einem Jahr weggeworfen oder verschwindet sonst irgendwie
  • je nach Anzahl der Kinder/Enkelkinder bekommen die Beschenkten mehrere Kalender
  • einfallslos

Das Fotobuch

Ein Fotobuch bietet sich, wie der Fotokalender dazu an, viele Bilder unterzubringen. Außerdem kannst du darin auch eine Geschichte erzählen.
Ein Fotobuch würde ich über besondere Ereignisse machen, eine Reise, die Geburt eines Kindes oder vielleicht auch als eine Art Jahrbuch. Denke aber immer daran, dass es ein Geschenk sein soll.
Willst du das Fotobuch z.B. an die Großeltern verschenken, dann sind diese sicherlich nicht daran interessiert, ständig irgendwelche Landschaften zu sehen, die Großeltern wollen ihre Enkelkinder sehen.
Blöd ist nur, dass das Fotobuch ausgepackt wird, angeguckt wird und dann für immer im Regal verschwindet.

Das Fotobuch auf einen Blick:

Vorteile

  • du kannst viele Bilder unterbringen
  • du kannst Geschichten darin erzählen
  • ideal um besondere Ereignisse zusammenzufassen

Nachteile

  • ein Fotobuch verschwindet schnell im Regal und wird nicht mehr herausgeholt

Bilder an die Wand!

Ich will hier weder das Fotobuch noch den Fotokalender verteufeln. Wie gesagt, einen Kalender verschenke ich auch. Aber in der Zwischenzeit bin ich der Meinung, das weniger oft mehr ist. Ein Bild, das Beste der Besten, perfekt gedruckt in groß.

Warum? Weil solch ein Bild aufgehängt wird und auch hängen bleibt! Es verschwindet nicht im Regal und es wird nach einem Jahr auch nicht in die Papiertonne geworfen. Es ist einfach etwas anderes, etwas wertvolles.

Auch hier gilt die Regel, dass sich die Großeltern über Familienbilder und Bilder der Enkelkinder freuen. Freunde und andere Verwandte freuen sich mehr über andere Aufnahmen. Aber egal welches Motiv du drucken lässt, es muss perfekt sein. Schließlich willst du, dass dein Bild lange an der Wand hängt.

Was ein perfektes Bild zum verschenken ist, musst du selbst wissen. Es muss in erster Linie dir gefallen, du musst damit zufrieden sein so wie es ist. Bist du nicht zufrieden, dann mache es nochmal oder nimm ein anderes.
Wenn ich bspw. Familienfotos mache, dann machen wir manchmal 50 und mehr Bilder, weil irgendein Kind immer blöd guckt, in der Nase popelt, die Haare zerzaust sind oder oder oder… so etwas kann natürlich auch ein Bild ausmachen, aber auch das musst du für dich entscheiden. Denke immer daran, du willst ein Bild verschenken, welches lange Zeit an der Wand hängen soll.

Jetzt aber Butter bei die Fische, wo kannst du Drucken und auf was?

Große Bilder kreativ drucken lassen

Es gibt wahnsinnig viele Anbieter, die deine Bilder drucken wollen. Vor dem Druck musst du aber noch festlegen, auf welches Material gedruckt werden soll. Eine große Auswahl verschiedener Materialen für den Druck findest du z.B. bei myposter.de. Ich verlinke dir hier direkt den Anbieter, damit du auch die Preise der unterschiedlichen Materialien vergleichen kannst.

Ich selbst lasse meine Bilder gerne auf Leinwand drucken, deshalb kann ich dir nicht zu jedem Material meine persönliche Erfahrung mitteilen. Trotzdem will ich dir hier einen Überblick geben.

Die Klassiker

  • Klassisches Papierfoto
    Wenn ich bei uns durch die Räume gehe und mir die Wände anschauen, dann ist das stinknormale Foto im Bilderrahmen am meisten vertreten. Hat also definitiv seine Daseinsberechtigung, allerdings finde ich das klassische Foto aus Papier nicht ideal für richtig große Bilder.
  • Poster
    Ein Poster klingt auf den ersten Blick vielleicht einfallslos. Aber wenn du dieses in einen Rahmen steckst, dann wird daraus ein edles Bild und ein super Geschenk.
  • Leinwand
    Wie gesagt, ich lass meine Bilder fast ausschließlich auf Leinwand drucken und diese dann auf einen 2,5cm starken Keilrahmen ziehen. Fotos auf Leindwand finde ich total edel.
    Fotos auf Leindwand sind mein Favorit, auch als Geschenk
  • Forex-Platte
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von diesem Material erst vor kurzem gehört habe. Es handelt sich hier um eine Hartschaumplatte auf die dein Bild gedruckt wird. Größter Vorteil, solch eine Platte kannst du auch im Freien aufhängen.
  • Glas
    Ob das jetzt Acrylglas, oder echts Glas ist, mit Alu-Rahmen oder ohne. Mir persönlich gefallen diese Bilder nicht so recht. Ich kann dir nicht einmal sagen wieso, eigentlich ist das Material perfekt für super Kontraste, aber mein Fall ist es einfach nicht. Vielleicht weil es spiegelt!? Ich weiß es nicht.
    Trotzdem, wenn dir  das gefällt, dann ist das auch ein super Geschenk.

Das Besondere

  • Alu
    Ganz ehrlich, ich frage mich echt, wieso ich bis jetzt noch nicht auf Alu drucken lassen habe. Besonders mit Butlerfinish muss das doch total geil sein. Da wird auf eine metallisch-silber gebürstete Oberfläche gedruckt (siehe dazu z.B. das Video hier).
    Sobald ich ein Bild habe, dass ich mir auf solch einer Oberfläche vorstellen kann, probiere ich es aus.
    Nachteil: Günstig ist anders 🙂
  • Backlite Folie
    Hier handelt es sich um eine Folie welche von hinten beleuchtet werden kann. Eigentlich finde ich solche Bilder ultimativ kitschig, aber bei myposter.de gibt es den Vorschlag daraus einen Lampenschirm zu basteln. Wenn du dafür ein passendes Motiv hast, dann finde ich diese Idee super.
    Eine Anleitung dafür findest du z.B. hier.

Würde ich nicht verschenken, aber der Vollständigkeit halber, es gibt auch noch:

  • Fototapeten
    Ich glaube Tapete verschenkt man einfach nicht, egal welche Motive drauf sind… oder?
  • Klebefolien
    Ähnlich wie Tapete, würde ich zu Weihnachten eine Rolle Klebefolie kriegen… hm, keine Ahnung 🙂
  • PVC-Plane
    Mal was ganz anderes, für Draußen oder Drinnen. Mit Ösen oder ohne. Ich finde das total cool. Aber verschenken würde ich es wohl nicht. Zumindest nicht an Weihnachten. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man damit für Hochzeiten oder runde Geburtstage etwas lustiges machen kann. Aber das sind dann Bilder, die sich hinterher keiner an die Wand hängt…

Das Bild als kleine Aufmerksamkeit

Neben großen Bildern für die Wand, kannst du natürlich auch kleine Bilder verschenken. Auch hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.
Die kleine Variante eignet sich besonders als kleine Aufmerksamkeit oder als Dreingabe zu einem „großen“ Geschenk. Was ich immer mache sind:

  • Glückwunschkarten
    Glückwunschkarten kannst du entweder fertig drucken lassen, oder du nimmst ein normales Papierfoto und klebst es auf eine leere Karte.
    Letzteres ist zwar aufwendiger, finde ich aber persönlicher.
    Solche Karten sind halt super als kleine Aufmerksamkeit, da freut sich jeder darüber. Du musst dir aber im Klaren darüber sein, dass sie früher oder später im Müll landen werden.
  • Postkarten
    Einfacher als eine Glückwunschkarte ist eine Postkarte. Auch diese kannst du drucken lassen, aber zur Not geht auch ein Papierfoto, hinten vielleicht noch normales Papier drauf kleben.
    Ich schicke solche Karten oft von meinen Reisen, das ist was persönliches!
    Aber gerade an Weihnachten bietet sich eine Postkarte mit einem eigenen Bild auch an, um deinem Freundeskreis eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Fazit: Die eigenen Bilder verschenken

Du siehst es allein schon an der Länge des Artikels: Es gibt viele Möglichkeiten, wie du, mit deinen Bildern, Anderen eine Freude machen kannst!

Ich würde mich freuen, wenn du mir in einem Kommentar schreibst, was du gerne verschenkst.

Na dann… gehe raus und habe Spaß!

Marc


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Offenlegung:
Bei diesem Beitrag wurde ich von myposter.de unterstützt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.