Buchvorstellung: „Stoppt die Welt, ich will aussteigen“ von Martin Krengel

Woran erkennst du ein gutes Buch? Ich fragte mich das eine ganze Weile. Muss es spannend sein? Muss es zum Nachdenken anregen? Muss es mich bilden?
Nein – die Antwort ist ganz einfach!

Erzähle ich meiner Frau die ganze Zeit von dem, was im Buch steht, dann ist es gut!

Bücher sind gut, wenn du darüber reden kannst – oder darüber reden willst!

»Stoppt die Welt, ich will aussteigen!: Kuriose Abenteuer einer Weltreise.« von Martin Krengel ist solch ein Buch. (bei Amazon.de*)

Ich musste meiner Frau vieles davon erzählen.
Angefangen beim Mongolen, der ständig neben der Straße fuhr, in wenigen Minuten einen Reifen wechseln konnte, dabei aber eine Schraube verlor …
… über den Fakt, dass im Spanischen »esposa« »Ehefrau« heißt und »esposas« »Handschellen« …
… dass Martin ein Meerschweinchen wegen der vielen Knochen nicht essen wollte/konnte (das kenne ich irgendwoher :))
… bis zu 5 neuen Gründen, wieso ich unbedingt nach Tahiti (genauer Moorea) will …

Sehr gutes Buch. Punkt!

Auf der Webseite von Martin Krengel findest du einen Trailer der Lust auf das Buch macht.

Worum geht es?

Der Untertitel »Kuriose Abenteuer einer Weltreise.« sagt eigentlich alles. Martin Krengel machte sich auf den Weg die Welt zu bereisen.
Sein Plan: 6 Monate!
Mehr Planung gab es nicht. Er wollte spontan und frei reisen oder auch länger an einem Ort bleiben. Vorher alles im Detail zu planen ist nicht sein Ding und bei solch einer Reise auch nicht zu empfehlen.

Schlussendlich war er dann 12 Monate unterwegs.

Im Buch erzählt er über seine Erlebnisse auf der Reise. Kurioses, Spannendes, Wissenswertes und Dinge, über die man einfach nur den Kopf schütteln muss.

Er gibt Einblicke in seine Gefühlswelt und seine Gedanken. Er nimmt dich mit auf seine innere Veränderungen, die wohl jeder Reisende verspürt.

All das ist gewürzt mit Weisheiten, die ein Reisender erfährt und lernt.

Beispiel:

Lebe ein Leben, das sich von innen betrachtet gut anfühlt, nicht eines, das nur von außen betrachtet schmuck erscheint.

Oder, aktuell passend:

Ich fand den Winter immer toll – bis ich ihn nun mal weggelassen habe!

Nach der Lektüre habe ich das Gefühl Martin Krengel etwas besser zu kennen. Dabei kenne ich ihn überhaupt nicht!
Es ist authentisch und ehrlich geschrieben und verliert sich nicht in Details. Das Buch dient nicht als Reiseführer, sondern viel mehr als Arschtritt, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und bewusster zu leben. Vielleicht sogar mehr zu reisen.

So gibt es auf den letzten Seiten ein paar Aufgaben, die dir helfen, deinen Träumen etwas näher zu kommen.

PS: Falls du nicht so gerne liest. Das Buch hat super viele Bilder! 😀

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Offenlegung: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellte. Meine Meinung bleibt davon unberührt.


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17 Kommentare zu “Buchvorstellung: „Stoppt die Welt, ich will aussteigen“ von Martin Krengel

  1. Alexandra

    Das Buch: „My Ishmael“ hat bei mir Eindruck hinterlassen. Es ist ein Mix aus einer Novelle, Philosophie und Wissenschaft. Ein Orang-Utan stellt Thesen zum grundlegenden Problem der immer weiter wachsenden Bevölkerung auf und sucht einen Schüler, der ihm helfen soll die Welt zu retten.

    Ach übrigens: Erster 🙂

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hehe, das klingt gut! Das Buch packe ich direkt auf meinen Wunschzettel! Danke für den Tipp!

  2. Florian

    Ich lese gerade die die Carl Morck-Reihe von Jussi Adler-Olsen. Spannende Thriller kann ich nur sagen. Hat zwar nicht so eine Art Tiefgang dass man danach die Welt verändern möchte, aber es macht Spaß zum lesen. Und ich war vorher keine Leseratte, bin aber jetzt jede freie Minute am lesen.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Die Reihe habe ich auch schon gelesen und fand es richtig gut. Die große Frage ist nur: Who da fuck is Assad!? 😀
      Mal sehen, wie viele Teile noch kommen müssen, bis das Rätsel gelöst ist. Oder weißt du es?

      1. Florian

        Leider nein,

        Ich dachte zumindest, dass dieses Rätsel im dritten Teil (lese ich gerade) gelüftet wird…

        Aber dann kann ich mich ja wenigstens darauf einstellen, dass es in den kommenden drei teilen sich noch nichts wird mit der Enthüllung.

  3. Mario

    Hallo Florian,
    das ist lustig – lese ich auch gerade! Bin gerade im vierten Teil der „Serie“ – Verachtung. Echt spannend und gut geschrieben.

    Allerdings wollte ich hier ein anderes, sehr interessantes Buch erwähnen. Nämlich „Goodbye Jehova!“ von Misha Anouk. Anouk erzählt darin aus seiner eigenen Jugend, die er als Mitglied der Zeugen Jehovas verbrachte. Schon der Untertitel „Wie ich die bekannteste Sekte der Welt verließ“ verrät, worum es auf den nächsten 530 Seiten so geht. Gekauft hatte ich mir das Buch, weil ich über die Zeugen nichts wusste, außer all der Vorurteile. Wie bei vielen waren auch meine einzigen Begegnungen diese an der Haustür, wenn es klingelt, man keinen Besuch erwartet und SIE plötzlich da stehen.

    Natürlich weiß man nie genau, wie objektiv eine solche Berichterstattung ist, allerdings hat sie mich ganz schön erschrocken. Es scheint alles noch viel komplexer und verworrener als man sich das als Außenstehender vorzustellen vermag.

    Und daher habe ich das Buch hier erwähnt und kann es nur empfehlen. Sehr aufschlussreich, erschreckend aufschlussreich. Und bietet so genug Gesprächsbedarf, ob mit Frau/Freundin oder Freunden.

    Viele Grüße,
    Mario

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Mario,
      vielen Dank für den Tipp! Meine Frau ist Lehrerin und hatt immer wieder „Zeugen“ in der Klasse. Was das immer für ein Heckmeck ist, allein schon bei der Auswahl der Lieder fürs Weihnachtskonzert. Darf der „Zeuge“ das singen, darf er überhaupt mitmachen und pipapo… oh man ey.
      So, habs gleich als eBook gekauft, das klingt einfach zu interessant.

      Viele Grüße,
      Marc

      1. Mario

        Hey Marc,
        freut mich, dass du dir es gleich zugelegt hast. Dann wünsche ich viel Spaß beim Lesen – und gute Unterhaltungen mit deiner Frau darüber. Vielleicht kann sie ja etwas davon mitnehmen und so die „Hintergründe“ noch besser einschätzen. 😉

        Beste Grüße,
        Mario

  4. Thorsten

    Hallo Marc,
    Mich haben die David Hunter Romane von Simon Becket sehr beeindruckt. Sehr spannend geschrieben. Leider gab es zum Schluss nur eine Kurzgeschichte. Ich hoffe, das sie Reihe noch mit richtigen Romanen fortgesetzt wird.
    Das von Dir vorgestellte Buch hört sich sehr interessant an.
    Gruß
    Thorsten

    1. Marc Autor des Beitrags

      „Chemie des Todes“ und „Kalte Asche“ fand ich auch sau gut, danach wurde die Serie irgendwie immer schlechter.
      Kann mich noch gut daran erinnern, wie ich im Bus auf dem Weg von Luxor nach El Gouna „Kalte Asche“ las. Alle anderen Fahrgäste schliefen tief und fest 🙂

      Viele Grüße,
      Marc

      1. Florian

        Kann ich nachvollziehen dass du nicht schlafen konntest. Leider muss ich dir auch mit der Qualität der gesamten Reihe recht geben. Ging mir genauso. Die ersten beiden waren top. Und danach…

  5. Biggy

    Habe zuletzt das jugendbuch „Layers“ gelesen, hat mich sehr nachdenklich gemacht, es ging um eine Datenbrille, und was diese Technik ermöglicht, schon beängstigend

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Biggy,

      das klingt auch super spannend. Bei der neuen Technik weiß man manchmal echt nicht, ob man sie gut heißen soll oder nicht. Ich tue mich da auch ab und zu schwer…

      Viele Grüße,
      Marc

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  7. Mario

    Hi Marc,
    ich darf mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken, dass der Zufall seinerzeit auf meine Person fiel und ich so in den Genuss kam dieses wunderbare Buch lesen zu können. Damit auch andere etwas davon haben, habe ich auch eine kleine Vorstellung zum Buch und dem Autor Martin Krengel geschrieben. Ganz so wie ich es dir im Winter angekündigt hatte. Schande über mein Haupt, dass ich das Buch so lange ungelesen habe liegen lassen (müssen). Aber: was lange währt, wird endlich gut. 😉
    Viele Grüße,
    Mario

    1. Marc Autor des Beitrags

      Ach… Papierbücher liegen bei mir in der Zwischenzeit auch ewig rum, bis sie gelesen werden. Kannst die Schande also wieder abwischen 😀

      Viele Grüße,
      Marc