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In diesem Artikel erfährst du, wie die verschiedenen Kataloge von Lightroom CC und Lightroom Classic zusammenarbeiten und wie ich die Creative Cloud einsetze.

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. sechs Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Lightroom CC: Synchronisieren zwischen Classic, Mobile und Web

    Adobe Lightroom CC ist jetzt Cloud-basiert. Statt eines lokalen Kataloges werden deine Fotos in der Creative Cloud von Adobe gespeichert.

    Das hat Vorteile, aber auch Nachteile.

    Die Vorteile des neuen Lightroom CC in der Cloud:

    • Deine Fotos sind sicher gespeichert und du kannst dir das Backup sparen.
    • Du kannst von verschiedenen Geräten darauf zugreifen.
    • Änderungen werden auf alle Geräte synchronisiert.

    Die Nachteile:

    • All das funktioniert nur mit dem CC-Abo.
    • Dir steht nur begrenzter Speicherplatz zur Verfügung.
    • Lightroom Classic CC ist nur bedingt integriert.

    Generell begrüße ich die Vorteile, schließlich arbeite ich schon lange stark Cloud-basiert und auch das Abo-Modell stört mich nicht.
    Die Sache mit dem begrenzten Speicherplatz wurmt mich jedoch und auch die Integration des “normalen” Lightrooms hat noch Luft nach oben.

    Kurz erklärt: Was ist Lightroom [Classic] CC und was nutze ich?

    Wer auch immer sich diese Namen ausgedacht hat, hat mit voller Absicht die totale Verwirrung der User in Kauf genommen.Eigentlich heißt das Tool sogar Adobe Photoshop Lightroom Classic CC!!!

    Dabei ist es ganz einfach!

    Lightroom Classic CC

    Classic ist – wie der Name schon sagt – das klassische, altbekannte Lightroom. Die stinknormale Desktop-App, die auf deinem Rechner installiert ist.
    Lightroom Classic hat den größten Funktionsumfang, die gewohnte Bedienung und arbeitet mit einem lokal gespeicherten Katalog. Sammlungen kannst du aber mit der Cloud synchronisieren und so auch mit der Classic-Version im CC-Spiel mitspielen. (Dazu später mehr.)

    Lightroom CC

    Lightroom CC ist der Oberbegriff für alle Lightroom Anwendungen, die mit dem Cloud-Katalog arbeiten.
    Das wären:

    • Lightroom CC Desktop (Mac/Windows)
    • Lightroom CC Mobile (iOS/Android)
    • Lightroom CC Web

    Egal mit welcher Anwendung du arbeitests, deine Änderungen werden zentral in der Cloud gespeichert und auf alle anderen Lightroom CC-Anwendungen synchronisiert.Desktop und Mobile-Version haben beide dicke Caches, damit du auch ohne schnelles Internet arbeiten kannst.

    Das ist eine coole Sache, du musst dir nur klar machen, dass du jetzt 2 verschiedene Kataloge hast. Einmal den lokalen Classic-Katalog und dann eben den Katalog in der Creative Cloud.

    Das Abo-Modell und die verschiedenen Varianten

    Ich hatte bis jetzt das normale Foto-Abo der Creative Cloud. Darin waren enthalten:

    • Lightroom (heißt jetzt Classic)
    • Photoshop
    • LR Mobile
    • LR Web
    • mickrige 2 GB Cloudspeicher, um mit LR Mobile/Web zu synchronisieren.

    Kostenpunkt: 119,28€/Jahr.

    Dieses Modell gibt es weiterhin. Einzige Unterschiede:

    • du bekommst 20 GB statt 2 GB
    • es gibt eine zweite, neue Desktop-Version: Lightroom CC

    Willst du die Cloudservices tatsächlich nutzen, kommst du mit 20 GB natürlich nicht weit. Deshalb kannst du bei dieser Variante den Speicher erweitern und zahlst entsprechend mehr.

    Ich habe mich für die Variante mit 1 TB entschieden und zahle dafür jetzt 178,99€/Jahr.

    Es gibt auch Varianten mit 2 TB, 10 TB usw. Preislich gehen diese jedoch durch die Decke und sind für mich deshalb uninteressant.

    Eine andere Variante wäre nur Lightroom CC, ohne Classic und ohne Photoshop. Das wäre zwar günstiger, aber auf Lightroom Classic will ich noch nicht verzichten. Vielleicht ändert sich das aber irgendwann.
    Du kannst natürlich auch alle CC-Apps abonnieren… das ist mir aber zu teuer und brauchen tu ich es auch nicht.

    Die verschiedenen Abo-Modelle der Creative Cloud

    Creative Cloud und der klassische Lightroom-Katalog

    Bis auf die Lightroom CC-Desktop-Version ist eigentlich nichts neu. Adobe stärkt nur den Cloud-Ansatz. Das begrüße ich, nur die Preise für ordentlich Speicher gehen mir auf den Senkel.

    Mein aktueller LR-Katalog belegt 3 TB (Da sind die vielen Videos der letzten Monate nicht dabei!). Eine komplette Migration in die Cloud kann ich also vergessen, da fehlen mir ein paar Terabyte!
    Ist dein Katalog kleiner, kannst du das aber machen. Wie das geht, wird hier beschrieben.

    Aktuell sieht es bei mir so aus:

    • internes Laufwerk C (SSD): hier liegt der LR-Katalog mit Smartvorschauen ALLE Bilder!
    • internes Laufwerk D: hier liegen die aktuellsten Originalbilder + eine Sicherung meines LR-Katalogs von Laufwerk C.
    • externes Laufwerk G: hier liegen die Originale, die nicht mehr auf D passen.

    Backups der Laufwerke D und G werden permanent in die Cloud geschrieben. Dafür nutze ich aktuell LiveDrive.

    Was ich jetzt gern hätte, wäre mein Laufwerk C in der Cloud. Klar wäre es besser, da die Raws zu haben, aber das passt halt nicht und mal ganz ehrlich, die Smartpreviews reichen mir in den meisten Fällen eh aus.

    Ligthroom Classic mit Lightroom CC synchronisieren (Import in Lightroom Classic)

    Arbeitests du hauptsächlich mit dem klassischen Lightroom, klappt der von mir gewünschte Ansatz ganz einfach.
    Aus Lightroom Classic kannst du nämlich keine Originalfotos mit der CC synchronisieren. Es wird immer nur eine Smartvorschau synchronisiert.Finde ich zwar dämlich, dass keine Originale synchronisiert werden, aber für mein Vorhaben ist es ganz praktisch.

    Du musst dazu eine Sammlung erstellen und diese mit Lightroom CC synchronisieren. Das kannst du entweder direkt beim Erstellen der Sammlung angeben oder du klickst auf den komischen Blitz links vor dem Namen der Sammlung in der Liste aller Sammlungen.

    Sammlungen mit der Cloud synchronisieren: So geht`s

    Das wars auch schon. Je nachdem, wie viele Fotos du synchronisierst, dauert es eine Weile und dann stehen die Bilder in allen Lightroom CC-Apps zur Verfügung.

    Als Smartvorschau! (das will ich ja!)

    Prüfen kannst du das, indem du in LR CC (Desktop oder Mobile, bei LR Web fehlt die Info) auf das “i” rechts unten klickst. Jetzt siehst du den Synchronisierungsstatus.

    Egal, wo du jetzt eine Änderung vornimmst. Es wird immer alles synchronisiert. In Lightroom Classic, hast du die Änderungen auf dem Original-Foto, in allen anderen Versionen auf der Smartvorschau.

    Achtung beim Löschen!
    Löschst du das Bild in einer CC-Anwendung, wird es aus der Cloud gelöscht. In Lightroom Classic verschwindet das Bild aber nur aus der Sammlung. Das Original bleibt mit allen Änderungen erhalten.
    Löschst du das Bild in Lightroom Classic aus der Sammlung, passiert dasselbe. Löschst du es komplett, ist es überall weg.

    Lightroom CC mit Lightroom Classic synchronisieren (Import in Lightroom CC)

    Direkt in Lightroom CC importieren kannst du entweder über die Desktop-App oder über die mobile App.
    Egal, wo du importierst, die Originalbilder liegen jetzt in der Cloud und werden auch in den Katalog von Lightroom Classic synchronisiert.

    Das ist so lange gut, bis dein Cloud-Speicher voll

    Creative Cloud: Original Bilder in Smartpreviews umwandeln

    Wäre der Cloudspeicher nicht so knapp bzw. so teuer, wäre all das kein Problem. Aber ständig Raws und ggf. sogar noch Videos in die Cloud packen, funktioniert einfach nicht.

    Importierst du deine Bilder nur über Lightroom Classic, dann hast du dieses Problem nicht und kannst diesen Abschnitt überspringen.

    Ich bin viel unterwegs, will unterwegs meine Bilder aufs Tablet ziehen und diese automatisch synchronisiert kriegen. Vielleicht geht es dir ja auch so, hier die Lösung!
    So wandelst du große Raw-Dateien in kleine Smartpreviews um

    Wichtig, bevor du die Schritte durchgehst, muss alles komplett mit Lightroom Classic synchronisiert sein. Schließlich wollen wir die Originale nicht komplett löschen, diese sollen weiterhin in unserem lokalen Lightroom Katalog zu finden sein, aber halt nicht mehr in der Cloud.

    Auch wichtig: Am einfachsten kannst du ganze Sammlungen umwandeln. Packe also alle Bilder in eine Sammlung, die du umwandeln willst. Ich nehme einfach immer die ältesten Bilder.

    Bereit? Ok!

    6 Schritte zur Smartpreview in der Cloud

    1. Schalte die Synchronisierung der Sammlung in LR Classic aus
    2. Markiere die betroffenen Bilder in Lightroom CC irgendwie, damit du sie wiederfindest. Ich vergebe für alle Bilder einfach den Tag “löschen”.
    3. Gehe in Lightroom CC zu “Alle Fotos” und suche die Bilder der Sammlung, die du umwandeln willst. (In meinem Fall suche ich also nach “löschen”.)
    4. Lösche die Bilder. Die Bilder werden jetzt aus der Creative Cloud gelöscht.
    5. Warte zur Sicherheit eine Weile.
    6. Aktiviere die Synchronisation in LR Classic wieder.

    Die Bilder werden jetzt wieder synchronisiert. Da LR Classic aber nur Smartvorschauen in die Cloud schiebt, sind deine Bilder jetzt umgewandelt und verbrauchen in der Cloud weniger Speicher. Die Originaldateien sind weiterhin in deinem Classic-Katalog.

    Im Video zeige ich dir direkt, wie du zu den Smart-Vorschauen kommst:

    Das Bild anklicken, das Video öffnet sich dann direkt bei YouTube.

    Die Zukunft

    Ich arbeite schon seit ein paar Wochen fast ausschließlich mit Lightroom Mobile, von daher passt das jetzige Update eigentlich ganz gut.
    LR Classic wird bei mir mehr und mehr zum großen Datenspeicher, mehr nicht.
    Ich denke auch, dass wir in LR CC schnell mehr Funktionen sehen werden und dass auf mittlere Sicht die Classic-Version verschwinden wird. Bis dahin muss ich mir etwas Neues überlegen oder hoffen, dass die Preise für mehr Speicher in der Cloud kräftig purzeln.

    Wie findest du das neue Lightroom CC und die Integration in die Cloud?

    Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
    Gefallen dir meine Fotos? Hier stelle ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung vor.

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    18 Kommentare zu “Lightroom CC: Synchronisieren zwischen Classic, Mobile und Web

    1. kr

      Ich habe den Sinn der Cloudbasierung nicht richtig verstanden. Ich z.B. wohne in D und um 1GB herunterzuladen, brauche ich Stunden, upload geht nur im MB-Bereich. Ich weiß, dass ich sozusagen im Armenhaus Deutschlands wohne (RLP), aber in interessanten fremden Ländern ist die Situation ähnlich, ganz abgesehen von einem möglichen Kostenfaktor. Am Tag entstehen mindestens 1GB an Fotos, allein Smartvorschauen erstellen ist eine zeitintensive Übung. Da hätte ich stundenlang zu tun und noch kein einziges Foto bearbeitet und selektiert. Und der Sinn der mobilen Version ist ja, fern von daheim wie daheim zu arbeiten. Schließlich will ich am Tag mindestens 1 vorzeigbares Foto produzieren.
      Deinen hervorragenden Bericht will ich aber auf keinen Fall schmälern, nun kenne ich wenigstens die Unterschiede der neuen Variationen.
      Gruß, K.

      1. Marc Autor des Beitrags

        Klar, wer mit der Cloud arbeiten will, braucht halbwegs flottes Netz. Beim Upload hast du vollkommen recht, da bin ich mit meiner 50er DSL-Leitung sogar zu schwach auf der Brust. Bei mir läuft der Rechner deshalb teilweise tagelang durch, um alles mit der Cloud zu synchronisieren. Bei einer langsamer Leitung, kannst du das aber vergessen. Da kannst du eigentlich nur hoffen, dass du irgendwann einen besseren Anschluss bekommst und dass es die Classic-Version noch eine Weile gibt.

    2. Yves Zwyssig

      Interessanter und gut geschriebener Artikel:-) Habe auch schon beides benutzt aber die Stichworte des Lightroom Classic werden nicht synchronisiert in die mobilen Apps. Hast du das Problem auch?

      1. Danilo

        Mir ist es auch aufgefallen. Ich bekomme einfach nicht die Stichworte zwischen LR Classic und LR CC syncronisiert. 🙁
        Das kann sich doch nur um ein Bug handeln?!?!?!

    3. Color Rebels

      Endlich mal eine Artikel zum letzen Lightroom Update der ein positives Fazit hat. Ich verstehe auch nicht weshalb sich im Netz gerade so viel über das neue Model aufgeregt wird. Abopläne sind heutzutage Standard und ich genieße die Vorzüge der Cloud jetzt schön länger und habe mich an den guten Workflow für die Mobilenutzung gewöhnt. Ich bin auch der Meinung das Adobe hier einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht hat.

      Philipp / CR

    4. Thorsten Pfullmann

      Moin, ich verfolge die Diskussion um Lightroom seit einiger Zeit aus der Sicht eines Aperture-Nutzers. Seit Mitte des Jahres habe ich nun auch das Adobe-Foto-Abo, allerdings nur die “kleine” Lösung, da meine Bilder überwiegend lokal bleiben sollen und ich auch nicht mehr Geld ausgeben möchte. Ich nutze die Cloud eigentlich nur zum “Verteilen” an Freunde und Familie. Mit Abos an sich kann ich gut leben.
      Ich finde den Artikel toll und leicht verständlich, die lockere Art und die “etwas andere Art” der Ausführungen haben mir schon bei der Auswahl einer Kompaktkamera gefallen und geholfen (Canon G7x MKII).
      Allerdings wird im vorliegenden Beitrag zur Synchronisation der Bilder vorausgesetzt, dass es nur einen “lokalen” Katalog gibt, oder?.
      Zum Einen ist 1TB Cloudspeicher erforderlich, zum Anderen kann Lightroom CC meines Wissens nur mit jeweils einem “echten” Katalog in Lightroom Classic synchronisiert werden.
      Gibt es bereits Erfahrungen, zwei Kataloge von LR Classic wechselweise mit LR CC zu synchronisieren?
      Mit Aperture und den Apfel-Geräten war mein “Workflow” folgender: ein lokaler Katalog auf dem iMac für alle Bilder, ein lokaler Katalog auf dem Macbook für die Bilder im Urlaub – sinnvoll ohne leistungsfähiges WLAN. Hinterher einfach die Kataloge verbinden und gut. Bei Aperture konnten die Bilder allerdings auch von zwei verschiedenen Katalogen in die Cloud übertragen werden.
      Das war sehr hilfreich, wenn im Urlaub bei vorhandenem WLAN schon ein paar Bilder unters Volk gebracht werden konnten.
      Wie lautet ein sinnvoller Übertrag dieser Vorgehensweise auf LR? Oder gibt es einen besseren Weg?

      Viele Grüße aus Hamburg

      Thorsten

      1. Marc Autor des Beitrags

        Hallo Thorsten,

        das ist eine gute Frage. Ich habe tatsächlich nur einen riesengroßen Katalog.
        Dein Workflow sollte so aber funktionieren:
        iMac: Lightroom CC Classic mit lokalem Katalog
        Macbook: Lightroom CC

        Wenn du in Lightroom CC importierst, wird das zunächst ja auch lokal gemacht. Du kannst auch einstellen, dass die Bilder zusätzlich lokal gespeichert werden.
        Hochgeladen wird, sobald das Ding am Netz hängt.

        Ich mache es ähnlich, nur dass ich statt auf das Macbook auf das iPad importiere.

        Viele Grüße
        Marc

        1. Thorsten Pfullmann

          Hallo Marc, klappt das wirklich?
          In LR CC kann ich doch lokal nur „sichern“, die importierten Bilder, so dachte ich, werden dann alle in die Cloud geladen und ich komme bei meiner 70D mit einer einzigen Speicherkarte über die 20GB Grenze. Oder gibt es einen Weg, nur eine Teilmenge in die Cloud zu speichern?
          Augenblicklich teste ich die alternierende Synchronisierung von iMac oder Macbook. Es dauert… aber Urlaub ist ja nicht jede Woche. Und wenn ich LR CC zusätzlich auf dem Macbook verwende, habe ich ein Tool um die hochgeladenen Bilder aus dem Katalog des iMac überall zu präsentieren.
          Mal sehen, wie das Experiment verläuft.

          Viele Grüße
          Thorsten

          1. Marc Autor des Beitrags

            LR CC will schon alles in die Cloud laden. Du kannst also nicht einstellen, was hochgeladen werden soll und was nicht. Das geht nur mit Classic.
            Hm, wenn ich so darüber nachdenken … wäre tatsächlich spannend, was mit 2 LR Classic Installationen passiert. (Sofern das mit der Lizenz klappt.)

            Theoretisch könnte es damit ja tatsächlich so funktionieren, wie du es willst. Du bestimmt, welcher Teil in die Cloud geladen wird und welcher nicht.
            Ach halt nee, Classic lädt ja nur Smartpreviews hoch, damit bekommst du also keine echte Synchronisierung hin.

            So richtig ausgereift ist die Sache halt noch nicht 🙁

    5. Daniele

      Hallo Marc,
      danke für diesen tollen Artikel (auch wenn ich was spät daher komme). Ich habe lange mit dem Gedanken mit LR CC (Classic) zuzulegen gerungen und es jetzt doch getan. Leider konnte ich bisher nirgends finden, ob meine „Traumkonstellation“ klappt, da hast Du aber schon etwas geholfen. Vielleicht weisst Du ja auch folgendes:
      Ich würde gerne am Desktop NUR LR Classic nutzen, also ganz altmodisch dort meinen alten LR-Katalog importieren und ohne Cloud nutzen. Um nicht durcheinander zu kommen, würde ich LR CC dann sogar deinsatllieren. Gelegentlich würde ich aber die moblie LR-App nutzen. Kann ich also in Lightroom Classic eine Sammlung erstellen und mobile Fotos dann über die LR-App in diese Sammlung schicken (und ja, diese wenigen Fotos dann auch in die Cloud). So wie ich Dich verstanden habe, müsste das über eine Sammlung gehen.

      Ich wäre Dir extrem dankbar für eine Antwort!
      Beste Grüße

      Daniele

      1. Marc Autor des Beitrags

        Korrekt, das geht über eine Sammlung, die du mit der Cloud synchronisierst.
        Einziger Nachteil: Importierst du die Bilder in Classic, landen in der Cloud nur Smartpreviews. Willst du die Originale auch in der Cloud haben, musst du mit CC importieren. Die Originale landen dann auch in Classic.
        Frag mich nicht, warum das so doof ist. 🙁

    6. Hubert

      Hallo Marc,

      Super Beitrag. Langsam wird mein zukünftiger Workflow klarer. Aber so richtig habe ich es noch nicht verstanden, da ich unterwegs Stichworte vergeben möchte und diese Stichworte auch später in LR Classic haben möchte. Wie ich die in Lightroom CC in die Cloud hochgeladen Orginale in voller Größe in LR Classic organisiert bekomme, ist mir noch nicht klar.

      Ich benutze bisher Lightroom Classic CC und habe alle meine Fotos in der Creative Cloud unter dem Ordner „Dateien“. Zudem werden die Fotos auf meinem lokalen Laufwerk im Ordner „Creative Cloud Files“ gespeichert. Dieser lokale Ordner synchronisiert automatisch mit dem Ordner „Dateien“ in der Creative Cloud.

      Da ich meine Fotos unterwegs mit dem Lightroom CC App auf meinem Smartphone bearbeiten möchte, will ich meine Fotos von Lightroom Classic CC in Lightroom CC migrieren.

      Komischer Weise werden die Fotos, die ich direkt von meinem Smartphone über die mobile Lightroom App uploade in der Creative Cloud nicht im Register „Dateien„ sondern in einem anderen Register „LR-Fotos“ abgelegt.

      Ich möchte aber nach der Migration von Lightroom Classic in Lightroom CC nicht alle Fotos doppelt in der Creative Cloud haben (Dateien + LR-Fotos).

      Zudem möchte ich, unterwegs mit LR CC arbeiten und zuhause mit Lightroom Classic.

      Hier meine Fragen:
      1. Wenn ich Fotos von LR Classic in LR CC migriere, werden dann die Fotos später automatisch zwischen den beiden Lightroom Versionen synchronisiert?
      2. Wie stellt man es an, dass die Fotos nur 1x als Orginal in der Creative Cloud gespeichert werden, ich aber mit Lightroom Classic und mit Lightroom CC darauf zugreifen kann?

      Oder anders formuliert:
      Wie kann ich meine Fotos von Lightroom Classic in Lightroom CC migrieren um:
      1. Die Fotos nur 1x als Original in der Creative Cloud abgelegt sind
      2. Ich die Fotos unterwegs mit dem Lightroom App auf dem Smartphone z.B. Stichwörter vergeben kann.
      3. Zuhause die Fotos mit Lightroom Classic noch genauer bearbeiten kann.

      Vielen Dank schon einmal und Grüße
      Hubert

    7. Thomas

      Lightroom CC scheitert seit Ende Januar 2018 fortgesetzt daran, ca. 180 12MB große RAWs auf meinem iPhone, die mit seiner eigenen Kamera-App aufgenommen wurden, erfolgreich mit der Creative Cloud zu synchronisieren. Die gängigen Troubleshooting-Tips – wie Ab- und wieder Anmelden – von Adobe habe ich ohne Erfolg durchprobiert. Alles, was in dieser Zeit synchronisiert wurde, waren knapp 20 2MB große JPGs der iPhone Foto-App selbst. Es mußte aber jedem technisch halbwegs Informierten ohnehin klar sein, daß das (mobile) Internet, das eine Creative Cloud wie in der Werbung – „ihre hochauflösenden Bilder überall auf allen Geräten“ – ermöglichte, in den meisten Weltgegenden auf absehbare Zeit nicht verfügbar sein wird, wenn es das überhaupt jemals sein wird.

      Das mit den niedrig auflösenden Smart Previews in der Cloud sehe ich als eine absolute Krücke. Was bringt mir das? Fotobearbeitung unterwegs? Brauch ich erst einmal nicht, unterwegs hat zunächst die Sicherung von Originaldateien Priorität. Und genau da versagt Lightroom CC komplett. Ich kann mir den Speicher auf dem Telefon oder Tablet ruckzuck mit dem Inhalt von ein paar Speicherkarten zuschütten, denn weil der Upload fas nie funktioniert, bläht LR CC seinen Offline-Cache blitzschnell ins Gigantische auf. Wäre jetzt ein Fall für eine externe (WLAN-)SSD, die mit solchen Datenmengen spielend fertig würde, nur ist die Anbindung an diese Art von Speicher in der Regel weder vom Gerätehersteller noch von Adobe vorgesehen. Klar, ich kann jailbreaken oder rootkitten, habe ich nur ebensowenig Bock drauf wie auf ausgedehntes Troubleshooting einer von Haus aus vermurksten App.

      Das Beste sind dann natürlich die Preise, die Adobe für den Online-Speicher einer dysfunktionalen App kassieren will. 10 TB für schlappe 120 Euro, nicht etwa im Jahr, sondern im Monat. Macht mal eben 1440 Euro pro Jahr. Davon kaufe ich mir lieber ein vernünftiges RAID5-NAS mit 10 TB, eine oder zwei externe Festplatten für Backups desselben und gehe einmal gut essen oder ordere noch ein zusätzliches Amazon Glacier Online-Backup oder ähnliches für das NAS. Das NAS kann ich dann immer noch ans Internet hängen, wenn mir nach „hochauflösenden Originalen unterwegs“ zumute ist. Wird vermutlich sogar besser funktionieren als der Adobe-Müll.

      Auf Reisen bin ich natürlich wie vor zehn Jahren nach wie vor auf einen ausgewachsenen Rechner mit „richtigem Betriebssystem“ und ausreichend externe Speichermedien angewiesen. Letzteres ist dank SSDs absolut kein Problem mehr, und zum Glück gibt’s ja auch Tablets mit Windows 10 und immer noch das eine oder andere Netbook. Von einem iPad-artigen Apple-Tablet mit macOS – oder alternativ einem iPad mit einem richtigen Dateisystem und Integration externer Festplatten über USB wird man wohl leider weiter nur träumen können.

      Lightroom CC ist für mich jedoch eine absolute Totgeburt, ich kann mich an kaum ein Produkt erinnern, bei dem großkotziger Anspruch und erbärmliche Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen. Auf einer Skala von 1 bis 5 schlicht 0, da für den vorgesehenen und massiv beworbenen Zweck vollkommen unbrauchbar.

      Grüße Thomas

      1. Marc Autor des Beitrags

        Bin ich ganz bei dir. Die Idee ist gut, die Umsetzung unter aller Sau. Ich habe dazu schon vor einer ganze Weile ein Video gemacht, LR CC ist bei mir auch nur Frust und Adobe schnallt es wohl überhaupt nicht. Wirklich schade, da hätte etwas draus werden können.
        Ich bin in der Zwischenzeit sogar so weit, dass ich ernsthaft über Alternativen zu Adobe nachdenke!

    8. Andre

      Hallo Marc,
      erstmal Danke für den Artikel. Der hat mir sehr geholfen, um das Zusammenspiel (und seine Grenzen) zwischen den LR Einzelteilen überhaupt erstmal zu verstehen.

      Ich kann im Moment tatsächlich einigermaßen mit den Einschränkungen leben, da ich nur ein zentrales LR Classic nutze, um dort alles zu archivieren und von dort aus zu bearbeiten. CC und CC Mobile hat vor allem den Zweck, die Bilder immer dabei zu haben. Ich würde meine Bilder auch gerne unterwegs abspeichern, schonmal vorbearbeiten und dann synchronisieren – aber über die Preise des Speichers wurde ja schon ausreichend gemeckert.

      Dann sollte allerdings die Synchro so einfach wie möglich sein – und da finde ich ein weiteres Manko bei dem Ganzen: Leider werden wohl nur „normale“ Sammlungen synchronisiert. Für Smart-Sammlungen funktioniert das nicht. Das ist doof, da dann wieder ein Arbeitsschritt mehr nötig ist, nämlich die Bilder aktiv in die synchronisierte(n) Sammlung(en) zu schieben. Sonst könnte man schön z.B. schon beim Import oder beim ersten Sichten nur ein kleines Stichwort eingeben und die Sache wäre geritzt. Also gibt es auch hier noch Luft nach oben.

      Viele Grüße
      André

    9. Andreas Bödiger

      Hallo Zusammen,

      unabhängig davon, wieviel Platz man in der Cloud benötigt, um dort Originaldateien abzuspeichern, stören mich an Lightroom CC folgende Gegebenheiten:

      1. Die hochgeladenen Original-RAWs werden offensichtlich in DNG-Dateien umgewandelt, so dass die Original-RAWs ein für alle mal verloren sind.
      2. Das Histogramm bietet keine Möglichkeit, Über- oder Unterbelichtungen durch Warnungen anzuzeigen. Schon alleine deshalb kommt für mich eine Bearbeitung der Fotos nicht in Betracht.
      3. Des Weiteren bietet die Gradationskurve keine Möglichtkeit, die Enden der Kurve zusammenzuschieben. Wenn man das versucht, „baucht“ die Kurve lediglich aus. Auch das ist für mich ein Argument gegen eine Bildbearbeitung in Adobe Lightroom CC.

      Vielleicht tut sich da ja in Zukunft noch etwas. Möglicherweise habe ich auch etwas übersehen.

      Viele Grüße
      Andreas

    10. Stef Nowak

      Moin,
      super Artikel. Leider habe ich trotzdem noch ein Problem: Ich möchte meine Fotos mit dem Desktop importieren (gerade für ein paar…erledigt) und außer mit der Version von Lightroom Classic auf dem Desktop auch mit dem Laptop innerhalb unseres Hauses bearbeiten. Habe dann ja Zugriff aufs NAS. Wenn ich auf dem Laptop die über den Desktop hochgeladenen Bilder importiere, habe ich dann zwei getrennte Kataloge? Wie vermeide ich das ohne über die Cloud zu gehen?
      Oder gibt es eine Möglichkeit, die Fotos mit den Bearbeitungen ohne zweiten Import auf dem zweiten Gerät mit dem zweiten Lightroom Classic zu bearbeiten?
      Vielen Dank und schöne Grüße,
      Stefanie

      1. Marc Autor des Beitrags

        Phu, wenn der LR-Katalog auch auf dem NAS liegt, könntest du auf beiden Rechnern theoretisch denselben Katalog öffnen. Solange das immer nur an einem Rechner gleichzeitig passiert und die Laufwerksbuchstaben gleich sind, müsste das eigentlich gehen.
        Ausprobiert habe ich es aber nicht.

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