Ich bin Marc, begeisterter Papa, Blogger, Foto- und Reisefuzzi.

Als Familie sind wir jedes Jahr zwei bis drei Monate unterwegs. Immer dabei sind verschiedene Kameras, um das Erlebte festzuhalten.

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Heute habe ich einen Gastartikel von Felix für dich. Er erklärt dir, wie du gefrorene Seifenblasen fotografieren kannst. Das geht einfacher, als du denkst!

    Die geschätzte Lesezeit liegt bei ca. drei Minuten. Zum Kommentieren solltest du drei Minuten einplanen und zum Teilen mit deinen Freunden eine weitere Minute.

    Gefrorene Seifenblasen fotografieren | Gastbeitrag

    Über den Autor

    Ich bin Felix, Softwareentwickler, Reisender, Gelegenheitssportler, Blogger, Hobbyfotograf, Träumer, etc.. Auf meinem Blog felixtravelblog.de schreibe ich übers Tauchen, Reisen und über Fotografie sowohl über als auch unter Wasser.

    Auf Facebook, Flickr und sonstwo sind sie total „IN“: Fotos von gefrorenen Seifenblasen. Das Konsumopfer in mir wollte dann natürlich auch sofort so coole Fotos von den Dingern haben, der Faulpelz in mir hingegen war der Ansicht das ist zu schwer, zu stressig und zu kalt. Irgendwann haben sich beide dann eingekriegt und ich konnte Fotos machen gehen.

    So kompliziert wie Anfangs gedacht ist es auch nicht und es eignet sich perfekt für einen Blogpost. Hier kommt also mein Tutorial zum Fotografieren von gefrorenen Seifenblasen.

    Für gefrorene Seifenblasen brauchst du…

    nicht viel. Ein bisschen Spülmittel, ein bisschen Zucker, Wasser und einen Strohhalm. Das ist alles. Das Spülmittel macht aus deinem Wasser eine Seifenlauge, mit der du die Blasen machen kannst und der Zucker sorgt dafür, dass die Struktur der Seifenblase etwas fester ist und diese nicht sofort platzt wenn sie einfriert.

    Gefrorene Seifenblasen zu fotografieren, ist gar nicht so schwer!

    Tipps zum Blasen

    Das ich mal Blasetipps auf einem Blog gebe hätte ich im Leben nicht gedacht. Irgendwann ist wohl für alles das erste mal. Ich mag es folgendermaßen: Zuerst saugst du ein bisschen von der Seifenlauge in den Strohhalm. Achte dabei darauf, dass du möglichst wenig Luft mit einsaugst und möglichst wenig Schaum.

    Anschließend hältst du den Strohhalm möglichst waagerecht und bläst mit viel Gefühl und möglichst langsam die Seifenlauge wieder raus. Am besten funktioniert es, wenn du mit dem Strohalm möglichst dicht an den Ort rangehst an dem die Seifenblase später liegen soll.

    Lass dich nicht entmutigen, sollte es beim ersten mal nicht sofort klappen. Beim Blasen (machen) braucht es einfach ein bisschen Übung.

    Deine Seifenblasen halten übrigens besser, wenn du das Wasser vorher ein bisschen draußen stehen lässt. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Blasen aus wärmerem Wasser, beim einfrieren, schneller platzen als die aus kälterem Wasser.

    Bildaufbau

    Hintergrund

    Spannend finde ich Bilder bei man auch etwas im Hintergrund sehen kann, ein schönes Bokeh zum Beispiel. Dies erreichst du mit einer weit geöffneten Blende oder dadurch, dass dein Hintergrund entsprechend weit weg ist. Der Hintergrund des Titelbildes z.B. ist, an der nächsten Stelle, mehrere Meter entfernt. Die Baumreihe ganz im Hintergrund, wo auch die Sonne zu sehen ist, ist schon mehrere 100 Meter entfernt.

    Weit entfernter Hintergrund

    Licht

    Wie bei allen Bildern spielt das Licht eine zentrale Rolle bei Seifenblasenfotos. Gut ist es entweder Nachts Fotos zu machen und das Licht, zum Beispiel durch einen Blitz, gezielt zu lenken oder du suchst dir einen Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang. Bilder die am helllichten Tag geschossen wurden wirken meiner Meinung dagegen immer etwas langweilig.

    Ziemlich cool finde ich auch Fotos die zur blauen Stunde gemacht worden sind. Das gibt der gefrorenen Seifenblase noch zusätzlich so einen kühlen Look.

    Wie du deine Fotos beim Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang belichtest Probierst du am besten aus. Spiele einfach ein bisschen damit rum das ist der beste Tipp den ich dir hierbei geben kann.

    Freistellen einer gefrorenen Seifenblase

    Bei Nachtaufnahmen hingegen kann ich konkreter werden. Speziell Seifenblasen die gegen den Hintergrund freigestellt wurden finde ich immer faszinierend. Freigestellt bedeutet, einen „störenden“ Hintergrund zu entfernen. Ganz ohne Hintergrund geht natürlich nicht. Deshalb wird in unserem Beispiel der Hintergrund auch nicht entfernt sondern einfach nur schwarz gemacht.

    Dazu benötigst du aber einen Blitz. Am besten eignet sich ein Aufsteckblitz. Damit du mit deiner Lichtführung aber super Kreativ werden kannst, solltest du dir zusätzlich noch einen Fernauslöser für den Blitz holen. Die Dinger kosten sowas um die 20 bis 30 Euro.

    Den Hintergrund bekommst du schwarz indem du deine Kamera so einstellst, dass ohne Blitz ein komplett schwarzes Bild heraus kommen würde. Als die ISO-Werte so weit wie möglich runter, die Blende möglichst weit zu und eine kurze Verschlusszeit. Bei der Verschlusszeit musst du natürlich darauf achten, dass diese noch mit dem Blitz synchronisiert ist. Ich verwende meistens 1/160 Sekunden.

    Wenn du mit diesen Einstellungen den Blitz dazu nimmst, werden auf dem fertigen Foto nur die Stellen zu sehen sein, die direkt angeblitzt worden sind. Der Rest des Bildes hingegen ist schwarz.

    Gefrorene Seifenblase

    Fazit

    Gefrorene Seifenblasen zu Fotografieren ist gar nicht so schwer, macht eine Menge Spaß und gibt geile Bilder. Übrigens frierst du dir den allerwertesten ab, wenn du den Zeitpunkt des Sonnenaufgangs falsch berechnest und ohne Handschuhe in der Pampa mit kaltem Wasser hantierst. Jetzt bist du dran. Zeig mir deine schönsten Fotos, lass mir einen Link in den Kommentaren zu deinen Fotos auf Facebook, deinem Blog oder sonstwo da.

    Gruß Felix


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    3 Kommentare zu “Gefrorene Seifenblasen fotografieren | Gastbeitrag

    1. Jenny

      Wie lange dauert es denn, bis so eine Seifenblase gefriert – bzw. wie kalt muss es dazu mindestens sein? Gibts da Erfahrungen vom Blase-Profi? 😉

      LG
      Jenny

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