Mit dem Zug zu den Cinque Terre mit Kindern – ein Scheißtag aus dem Bilderbuch!

Spätestens als mir zwei aufgeregt schwatzende und wild gestikulierende amerikanische Backpacker aus dem Bahnhof entgegenkamen, hätte ich es wissen müssen.
Mein Plan geht nicht auf! Dabei hatte ich vorgesorgt. Gestern Abend bin ich zum Schalter, kaufte die Fahrkarten und ließ mir zeigen, in welchen Zug wir steigen müssen.

Zwar konnte ich mich mit dem Beamten nicht auf eine Sprache einigen, spätestens beim Stichwort Cinque Terre war aber alles klar. Ich bekam meine Fahrkarten und einen Zettel mit den Abfahrtszeiten. Der gute Mann markierte mir die richtigen Züge und erklärte, dass wir nicht im Intercity fahren dürfen.

Und jetzt?

Jetzt stehe ich wieder in der kleinen Schalterhalle, dabei wollte ich im Zug sitzen und mich auf die Cinque Terre freuen.

Pustekuchen!

Der Monitor über mir zeigt zwar unseren Zug an, dahinter blinken im Wechsel aber die Wörter »delayed« und »ritardo«.

So eine Scheiße!

Viel schlimmer ist aber, dass der gute Mann hinterm Schalter uns überhaupt nicht versteht oder uns nicht verstehen will. (Ich vermute eine gute Mischung aus beidem!)
Erst versucht er uns klar zu machen, dass wir uns beeilen müssen, um den Zug noch zu kriegen, bis ich ihm endlich klargemacht kriege, dass sein sch#@ß Zug Verspätung hat. Dabei höre ich ein lautes KLACK in seinem Kopf, welches er mit den Worten »ah ritardo!!!« kommentiert.
Der Typ hält uns jedoch weiterhin für blöd und schlägt den nächsten Zug vor. Ich zeige unsere Fahrkarten und sage »No IC« – der vorgeschlagene Zug ist nämlich ein Intercity!
Es dauert wieder eine Weile … KLACK … und der übernächste Zug wird uns vorgeschlagen. Endlich, da wollte ich hin. Der Knackpunkt, bei diesem Zug muss man in Sestri Levante umsteigen und die veranschlagte Zeit mit zwei kleinen Kindern im italienischen Chaos erscheint mir recht knapp. Also will ich die Gleise wissen, wo kommen wir an, wo müssen wir hin.

Keine Chance!

Der Typ blickt’s nicht, oder wir sind zu doof, es ihm zu erklären. Als letzte Hoffnung dreht sich meine Frau um und ruft in die Schalterhalle »does anyone speak English and Italian???«. Schnell gucken alle Anwesenden zu Boden … »yes« oder »si« sagt keiner …
Wahrscheinlich sind wir jetzt an dem Punkt, an dem die Backpacker vorhin schon waren.
(Im Nachhinein denke ich, dass wir nach jemanden hätten fragen sollen, der Deutsch spricht.)

Entnervt gehen wir wieder in unsere Wohnung und warten auf den nächsten Zug bei dem wir nicht umsteigen müssen. Das klappt auch und wir fahren mit ihm bis Vernazza, dem wohl berühmtesten Dorf der Cinque Terre. Dort ist es wahnsinnig voll, und das, obwohl wir Anfang Mai anreisen. (Ich will gar nicht wissen, wie das im Sommer ist!) Aber egal, jetzt sind wir da, jetzt will ich es mir angucken und Fotos schießen!

Gesagt, getan!

Panorama von Vernazza

Während ich noch auf der Suche nach dem richtigen Blickwinkel bin, macht sich in den Mägen meiner Kinder ein Hungergefühl breit. Also steuern wir eines der überteuerten Restaurants an, um direkt am Eingang abgewiesen zu werden.

Gibt nix: Stromausfall!
Oh, Mann!

Plan B muss her: Lass uns zum Bahnhof gehen und ins nächste Kaff fahren, dauert ja nur wenige Minuten und laut Plan kommt gleich ein Zug.

Natürlich kommt der Zug nicht!

Nach 10 min Warten haben die Restaurants wieder Strom und wir kehren zu Plan A zurück. Blöd nur, dass wir keinen freien Platz mehr finden! Das ist echt verrückt!

Endlich ein Zug! Hier im Bahnhof von Riomaggiore.

Also wieder Plan B. Auf den Fahrplan schaue ich schon gar nicht mehr, wir warten einfach, bis ein Zug kommt und fahren damit nach Riomaggiore, dem südlichsten Kaff der Cinque Terre.
Dort angekommen, marschieren wir durch einen unendlich langen Tunnel, steigen unzählige Treppen hinab und auf der anderen Seite wieder hinauf. Dort finden wir einen kleinen Imbiss und bestellen leckere Toasts. Während wir auf das Essen warten, schläft mein Sohn ein.

Na bravo!

Ich esse seinen Toast und schleppe das 4-jährige Monster über unzählige Stufen Richtung Bahnhof. Auf halbem Wege wacht er auf »ich hab Hunger, wo ist mein Toast?«

ALTER!!!!!!

Um das Spiel nicht von Neuem zu beginnen, rennt meine Frau zurück und holt einen neuen Toast. Dann setzten wir den Weg zum Bahnhof fort.

Riomaggiore

Ist es der Stress, die Erschöpfung oder gehört es einfach als I-Tüpfelchen zu diesem Tag? Ich weiß es nicht, auf jeden Fall lasse ich uns in einem Anfall geistiger Umnachtung in Corniglia aussteigen. Blöd nur, dass zwischen Dorf und Bahnhof unzählige Stufen liegen. Corniglia liegt als einziger Ort der Cinque Terre nämlich nicht direkt am Meer, sondern ca. 100m darüber!
Die Stimmung ist eh schon mies und jetzt vollends auf dem Tiefpunkt angelangt. Auf Treppen hat keiner Lust und der nächste Zug kommt [laut Fahrplan] erst in einer halben Stunde.

Voll doof!

Während wir auf den Zug warten, erkunden wir die Umgebung rund um den Bahnhof. Weit kommen wir jedoch nicht, denn nur wenige Schritte nach Osten führen uns zu einem abgesperrten Weg.
Dort gibt es immerhin einen halbwegs spannenden Tunnel, durch den das Wasser bei starken Regenfällen ins Meer läuft. Außerdem haben wir einen schönen Blick auf Manarola, dem Ort, in dem wir hätten aussteigen sollen …

Dumm gelaufen!

Manarola

Immerhin ist unser Zug pünktlich, mit ihm fahren wir zurück nach Rapallo, holen uns eine leckere Pizza und sind froh, dass wir wieder in unserer Wohnung sind.

Cinque Terre mit Zug und kleinen Kinder

Vergiss es! Mangels Vergleich kann ich es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich denke, dass die Tour per Boot einfacher ist. Das Boot legt in der Nähe der kleinen Häfen an und das sind in der Regel die spannendsten Orte, außerdem bilde ich mir ein, dass es pünktlich fährt.

Ich freute mich riesig auf den Besuch der Cinque Terre, schließlich sind die Dörfer eines der bekanntesten Fotomotive überhaupt. Aber mit den Kindern, der Sprachbarriere und den unpünktlichen Zügen machte es überhaupt keinen Spaß.

Für mich steht fest: Irgendwann, fahre ich dort nochmal hin. Am liebsten würde ich den Wanderweg laufen, der die einzelnen Dörfer miteinander verbindet. Dazu müssen die Kinder aber größer sein oder ich mache es allein.
Dass das Spaß macht und dabei tolle Bilder entstehen beweist Frank von Dinky-Land. Er unternahm sogar 2 verschiedene Wanderungen und auch er will wiederkommen! 🙂

Und du? Warst du schon in den Cinque Terre? Per Zug, per Boot oder zu Fuß? Wie hat es dir gefallen?

Bist du zum ersten Mal auf meinem Blog? Hier erkläre ich dir, worum es bei Reisezoom.com geht.
Gefallen dir meine Fotos? Hier stelle ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung vor.

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28 Kommentare zu “Mit dem Zug zu den Cinque Terre mit Kindern – ein Scheißtag aus dem Bilderbuch!

  1. Tobias

    Oh Mann… da kommt wirklich kein Spaß auf – aber danke für diesen sehr zum schmunzeln einladenden Bericht. (Sorry, wenn das nicht deine Absicht war.) 😉

    Ja, Cinque Terre ist voll (vor allem Vernazza… oh je). Sind damals weitgehendst den Weg gelaufen (ein Stück Zug, da wegen Hochwasser ein toll des Pfades weggespült war…). Ist eine schöne, nicht zu anstrengende Wanderstrecke. Was ich aber viel entspannter fand, zum Relaxen: den hübschen Nachbarort Levanto. Da ist die Pizza auch schon nicht mehr ganz so teuer…

    Aber danke für deine Eindrücke – mit Kindern reisen ist schon eine ganz andere Nummer als allein oder zu zweit unterwegs zu sein.

    Grüße aus München,
    Tobias

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Tobais,

      ich muss selber lachen, wenn ich meinen Beitrag lese 🙂

      Ja, die ganze Ecke dort ist schön. Unsere Basis war in Rapallo, das ist eine ganze Ecke weiter nördlich, direkt bei Portofino. Auch voll schön!

      Viele Grüße
      Marc

  2. Michael

    Tut mir leid für euren Streß.Ich verfolge gerne deinen Blog und verstehe auch die Ausflüge mit kleinen Kindern in eurer Umgebung.

    Als Vater von Kindern weiss ich es zu schätzen, wenn auch andere ihre Kinder immer dabei haben und nicht irgendwo abschieben um sich etwas anzuschauen.

    Eine Reise wie die eure im Moment mit kleinen Kindern finde ich allerdings unsinnig.

    In einem fremden Land unterwegs zu sein ohne Auto und ohne Grundkentnisse der Sprache zu kennen mit Kindern unter der
    Pubertätsgrenze finde ich weder besonders erhellend für die Kinder noch für die ganze Reise.
    Da sind die Probleme vorprogrammiert.

    Das werdet ihr sicher anders sehen, da ihr ja explizt diesen Resieblog initiert habt, um zu zeigen wie man „immer“ mit Kindern reisen kann, aber dieser Bericht sollte zu denken geben.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder bis zu einem bestimmten Alter wenig von wechselnden Reiseorten profitieren, sondern zufrieden sind an einem Ort zu sein, egal wo.
    Das kann sich ab einem gewissen Alter dann ändern.

    Trotzdem viel Glück und gute Fotos

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Michael,

      unsere Reisen sind zum Großteil purer Egoismus. Ich wollte zu den Cinque Terre und da wir Kinder haben, komme sie natürlich mit.
      Aber du hast Recht, ich glaube tatsächlich, dass die Kinder von den Reisen profitieren. Aber deshalb machen wir es nicht. Hauptsächlich glaube ich, dass es den Kindern gut geht wenn Mama und Papa da sind und wenn es denen gut geht.

      Die Cinque Terre kann man übrigens praktisch nicht mit dem Auto erreichen, deshalb waren wir da mit dem Zug dort. Sonst sind wir eigentlich immer mit dem Auto unterwegs, auch nach Italien sind wir mit dem Auto gefahren.

      Viele Grüße
      Marc

  3. Marcel

    Hallo Marc,
    in der Tat ein für den Leser lustig geschriebener Bericht. Für euch in dem Moment bestimmt die Hölle. Den einen oder anderen Moment kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Entgegen der Meinung von Michael kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich als Kind gerade die verschiedenen Orte und Eindrücke besonders interessant fand.
    Wir sind damals mit dem Auto nach Griechenland gefahren und haben noch Bekannte am Meer oder im Dorf besucht. Sind auch mal zum Nebenort gefahren. Die Tour durch Österreich und Jugoslawien waren auch immer spannend. Insofern ist das wohl eher individuell zu betrachten.
    Unser Vorteil: Wir hatten ein Auto und keine italienischen Züge 😉

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Marcel,

      ach nö, die Hölle war das nicht. Ich bin recht entspannt bei sowas und unsere Kinder sind es gewohnt, dass es bei uns keinen richtig geregelten Tagesablauf gibt. 🙂
      Das mit den Zügen war auch nur eine Ausnahme, weil die Cinque Terre mit dem Auto kaum zu erreichen sind.

      Viele Grüße
      Marc

  4. Lena

    Ahhhh, Italien. Oh Mann. Genau. Solche Tage gibt’s natürlich auch außerhalb Italiens. Bestimmt. Aber meine Güte, hab ich grad ein De-ja-vu zu unserer Zeit dort. 🙂
    Ich hab auch immer nach Englischsprachigen gefragt und nicht geschnallt, dass man mit Deutsch wahrscheinlich wirklich bessere Chancen hat. Nach sechs Wochen Italien habe ich passables Pidgeon-Italian gesprochen – einfach aus der puren Not heraus.

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hehe 🙂
      Einen Tag nach der Cinque Terre-Tour habe ich mich vor dem Bahnhof mit einem Italiener ewig auf Deutsch unterhalten … aber mir passiert es immer wieder, dass ich denke, dass alle Englisch können und keiner Deutsch. Letztens in Tschechien auch, ich habe nach einer Cache Machine gefragt… Bankomat haben sie dann verstanden 😀

      Viele Grüße
      Marc

  5. Frank

    Oh mann, wir fanden es schon ohne Kinder teilweise schwierig sich dort zurecht zu finden. Hört sich zwar komisch an bei Bahnhöfen mit zwei bis drei Gleisen, ist aber dank der verwirrenden Informationen am Bahnsteig leider so. Mit Kleinkindern ist das dann erst recht der Megagau.

    Danke für den Link auf unsere Seite, aber es stimmt, gerade vor wenigen Wochen waren wir erneut in den Cinque Terre unterwegs. Wir lieben diese Region und sind diesmal von Riomaggiore nach Levanto gewandert. Ein Traum aber wohl nix mit Kleinkindern. Da haben wir uns wohl knapp verpasst.

    Gib der Gegend noch eine Chance. In ein paar Jahren, wenn die Kinder größer sind, sieht die Welt schon ganz anders aus!

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Frank,

      die Gegend kriegt auf jeden Fall noch eine Chance. Irgendwann in der ultimativen Nebensaison, entweder alleine oder wenn die Kinder größer sind. Keine Sorge!

      Viele Grüße
      Marc

  6. Bee

    Oho Marc, auf so eine Aktion hätte ich auch keine Lust gehabt mit Kind. Italien tickt ein wenig anders, wir waren auch schon mehrfach in Italien, allerdings nicht in Cinque Terre. Wir mussten lernen, dass im Sommer ein „die Geschäfte öffnen nachmittags ab 15h“ nur so eine vage Aussage ist, es war dann so gegen 17h 🙂 Mit Kind hätte ich dieses Zug-Dilemma nicht erleben möchten. Wir haben schon oft überlegt noch einmal in den Piemont zu fahren, bis jetzt war meine Tochter dafür zu jung. Gerade das späte Abendessen…. jetzt findet sie es cool so spät wie möglich essen zu gehen.

    Liebe Grüße, Bee

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hahah ja, ist total lustig wie sich die Meinung der Kinder ändert. Bei unsere Kleine putzt gerade total gerne… mal sehen, wie das in ein paar Jahren wird, wenn sie ihr Zimmer aufräumen soll. 🙂

      Wir sind eigentlich immer in Ferienwohnungen unterwegs, da können wir uns die Zeiten fürs Essen selbst aussuchen. Unsere Wohnung dort lag allerdings direkt über einer leckeren und günstigen Pizzeria … da wurde dann doch nicht so oft gekocht 😀

      Viele Grüße
      Marc

  7. Heike

    Ich liebe diesen Post! Vielen Dank! Cinque Terre….bisher wusste ich nicht mehr, dass dort bunte Häuster stehen. Jetzt weiß ich, dass ich erst mal nicht hin möchte.

    an @Michael: eventuell ist das was, was die Eltern gerne sehen möchten und vorher die Kinder nicht abschieben. ist doch toll!

    1. Marc Autor des Beitrags

      Bitte! Ach doch, ich will da schon nochmal hin. Im Moment am liebsten allein, um dann von Dorf zu Dorf zu laufen. Aber Wandern war ja nicht so dein Ding.
      Gibt aber auch noch Schiffe die fahren … öhm … oder Züge 🙂

      Viele Grüße
      Marc

  8. Markus

    Du hast es toll beschrieben!! Und solche Situationen und Verläufe die gibt es halt 😉
    „Ich hab Hunger, wo ist mein Toast“, was musste ich lachen und wie bekannt mir das vorkommt!! Da sind sie dann doch alle gleich 😉

    Tolle Bilder übrigens, vor allem das Pano mit dem Meer im Vordergrund ist klasse!!!

    Also rund um gelungen, zumindest für uns als Leser!! ;-D

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hehe, genau… irgendwo sind die Kurzen doch alle gleich 🙂
      Freut mich, dass du Spaß beim Lesen hattest.

  9. Clemens

    Hallo,

    wer eine Reise tut, hat etwas zu erzählen trifft hier voll und ganz zu. Doch das Chaos bei der italienischen Bahn ist keine Seltenheit. Die paar Mal, die ich in Italien mit dem Zug unterwegs war, klappte es tatsächlich nur ein einziges Mal ohne Verspätung ans Ziel zu kommen.

    lg clemens

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hi Clemens,

      genau so ist das! Hauptsache was erlebt! Egal was, es ist auf jeden Fall besser als zu Hause zu sitzen.

      Viele Grüße
      Marc

  10. Florian

    Das mit den Zugverspätungen scheint wohl nichts Außergewöhnliches zu sein: wir hatten 1,5 Stunden auf der Hinfahrt, auch von Norden kommend.

    Dass Cinque Terre ne superkrasse Touristenfalle ist, haben wir uns schon gedacht und deswegen ein Picknick und zu trinken mitgenommen.

    Mit Kindern wäre das auf diese Art sicher kein Spass gewesen aber uns war’s egal und der Sonnenuntergang in Manorola war erstklassig 😉

    Vielleicht versucht ihr’s nochmal in ein paar Jahren?

    1. Marc Autor des Beitrags

      Klar versuchen wir das nochmal! 🙂

      Snacks und Getränke hatten wir natürlich dabei, aber halt kein ganzes Essen (was es schlussendlich dann ja eh nicht gab :))

  11. Inya

    Mit dem Zug fahren in Italien.? Manchmal geht’s gut. Als ich das zweite Mal in der Toscana war, entschloss ich mich, meine Ausflüge selbst zu organisieren. Da ich gehbehindert bin, hatte ich keine Lust, in irrem Tempo mit einer riesigen Touristengruppe hinter einem fähnchenschwingendem Reiseleiter herzurennen. Also kaufte ich die Fahrkarten selbst und los ging es. Zugverspätungen? Davon keine Rede. Die kenne ich mehr von der Bundesbahn. Als ich mal auf dem Weg nach Pisa über den Zug unsicher war, fragte ich einen jungen Italiener. Dieser nahm mich bei der Hand, half mir in den Zug, half mir beim Umsteigen und auch noch beim Aussteigen. Während der Fahrt hatten wir einen irren Spaß. Sein Englisch war genauso schlecht wie meins und wir haben viel gelacht. Vielleicht lag es an der Gegend oder ich hatte einfach nur Glück. Italien tickt einfach etwas anders.
    Inya

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Inya,

      sehr schön zu hören, dass es auch anders laufen kann. So verliere ich den Glauben an die Italiener nicht ganz 🙂

      Liebe Grüße
      Marc

  12. Lynn

    Was für ein Schei… Tag. Aber zumindest hast du eine gute Story und wir Leser etwas zu lachen. Das bessert selbst meine Laune während der Klausurenphase jetzt. Es geht halt immer schlimmer.
    Dennoch sind deine Fotos wunderschön geworden. Ich bin jetzt auch total heiß mal den Wanderweg zu laufen. Das klingt echt klasse. Vermutlich sind da auch nicht so viele Touristen unterwegs, oder?

    Liebe Grüße und Kopf hoch,

    Lynn

    1. Marc Autor des Beitrags

      Hallo Lynn,

      keine Ahnung wie voll der Wanderweg ist, da aber irre viel Amerikaner die Cinque Terre besuchen und die tendenziell eher lauffaul sind, kann es gut sein, dass es da nicht so voll ist.
      Wann geht’s los? Ich bin mit dabei! 😀

      Liebe Grüße
      Marc

  13. the travelogue (by Anna & Vanessa)

    Hahaha, man muss schon ein bisschen lachen. 1. bei der Überschrift und dann 2. während man deinen Text liest 😀 ja leider gibt es auch solche Tage, an denen einfach gar nix rund läuft und man sich denkt, das hätte man sich sparen können. Aber deine Fotos sehen toll aus und es muss ganz wunderbar dort sein!
    Lieben Gruß, Anna & Vanessa

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