Adobe Creative Cloud: Fotografie

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Ich habe es getan und jetzt bin ich tatsächlich auch Abonnent der Creative Cloud von Adobe.
Entschieden habe ich mich für die Fotografie-Option, das sind 12,29€/Monat. Damit kann ich leben.
Außerdem habe ich ein Spezial Angebot genutzt bei welchem man im ersten Jahr nur 9,99€/Monat bezahlt.
Wieso, weshalb, warum? Ich und die Creative Cloud von Adobe.

Ich bin ehrlich, ich konnte der Werbung nicht mehr standhalten!
Das ist wirklich zu 80% der Grund wieso ich mich dafür entschieden haben. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich vorher schon Photoshop CS6 und Lightroom 4 hatte. D.h. ich stand nicht mit leeren Händen da und die Creative Cloud (CC) Versionen sind für mich jetzt nur ein Upgrade.

Adobe Creative Cloud: Fotografie – was ist das?

Fast vergessen, aber ich sollte glaube erst einmal schreiben was die Adobe Creative Cloud ist und im Speziellen was die Creative Cloud für Fotografen ist.

Ich weiß nicht mehr wann genau es war, 2012 oder 2013? Irgendwann hat man bei Adobe entschieden, dass es große Tools wie bspw. Photoshop nur noch als Abo gibt und nicht mehr als Stand-alone Lösung.
Wieso das Adobe genau gemacht hat weiß ich nicht, der einzige Grund der mir dabei einfällt ist, dass man es damit dem Raubkopierern schwerer macht.

Der Speicherplatz in der Creative Cloud

Zusätzlich zu den abonnierten Tools erhält man aber auch Speicherplatz in der Creative Cloud.
Hier muss ich allerdings gestehen, dass ich in Sachen Creative Cloud Speicher noch etwas auf dem Schlauch stehe.
Ich bin ein Google Drive Mensch und habe für ca. 2,50€/Monat 100GB dort. Wenn ich es richtig verstehe habe ich von Adobe jetzt 2GB bekommen. Für Bildbearbeitung ist das ja nicht unbedingt viel.

Aber egal, füher oder später werde ich mich damit auf jeden Fall auch mal beschäftigen.
Auf den ersten Blick sieht das ganze aber ähnlich aus wie jeder andere Cloud Speicher. D.h. ich habe auf meinem Rechner jetzt ein Verzeichnis welches mit dem Speicherplatz in der Creative Cloud synchronisiert wird.
Die Vorteil hierbei:

  • man hat automatisch ein Backup
  • man kann die Inhalte mit anderen Teilen
  • perfekt für die Arbeit im Team
  • Versionskontrolle (ich glaube ich habe so etwas gelesen)

Alles in allem also eine ganz gute Sache, aber wie gesagt, ich bein User des Google Drives und damit zufrieden. Außerdem arbeite ich bei meinen Fotos eigentlich nicht im Team.

Die Tools für Fotografen: Photoshop CC und Lightroom 5

Photoshop CC

photoshop-cc-2014

Soll ich dazu jetzt was schreiben?
Ich glaube nicht. Wenn du aber mehr über Photoshop wissen willst, dann schaue doch einfach bei der Wikipedia nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Photoshop

Photoshop ist DAS (!!!) Bildbearbeitungs Tool überhaupt.
Ich hatte bis jetzt die Version CS6 und war damit voll und ganz zufrieden. Das ich jetzt mit dem Abo der Creative Cloud immer die aktuelle Version habe ist ein schöne Dreingabe.
Aber ich stecke noch lange nicht so weit in Photoshop drin, dass ich unbedingt die neueste Version bräuchte.

Lightroom 5

lightroom-5

Die aktuelle Version von Lightroom (LR) ist der eigentliche Grund für mein Abo.
Bis jetzt hatte ich die Version 4 und war glücklich damit. Aber Lightroom ist mein absolutes Lieblingstool, es ist immer offen bei mir und wird ständig benutzt.
Da juckt es halt doch in den Fingern wenn es etwas Neues gibt.
Also habe ich jetzt halt die neueste Version und bin auch glücklich damit. Aber ich muss zugeben, dass ich LR 5 bis jetzt fast genau so nutze wie LR 4, weil ich die neuen Funktionen noch gar nicht kenne.
Aber ich habe Spaß daran und fuchse mich rein!

Achso! Was ist Lightroom überhaupt?
Lightroom beinhaltet 2 Dinge.
Zum einen ist es ein super Tool um die eigenen Bilder zu verwalten, zu organisieren, zu bewerten und auch um sie nach langer Zeit wieder zu finden.

Zum anderen ist Lightroom ein RAW-Entwickler.
D.h. man übergibt an Lightroom die Bilder aus der Kamera und kann sie dort dann weiter bearbeiten.
Beispiele was man mit Lightroom alles machen kann findest du in der Rubrik „Fotografieren„.
Bei mir gibt es kein Bild, welches nicht durch Lightroom gelaufen ist. Allein schon deshalb weil ich alle meine Bilder damit verwalte.
Aber sie werden eben auch damit entwickelt.
Ein schönes Beispiel ist z.B. das Tutorial in dem ich zeige wie ich verkackte Bilder richtig ausrichte – mit Lightroom versteht sich.
Aber es gibt noch viele andere Beispiele.

Ich werde mir jetzt auf jeden Fall die für mich neue Funktionen von LR5 vornehmen und sicher auch den einen oder anderen Artikel darüber schreiben.

Auch von Lightroom 4 kannte ich bei weitem noch nicht alles. D.h. es gibt auch hier noch viel zu lernen.

Vor- und Nachteile der Adobe CC

Nachteile der Creative Cloud

Der größte Nachteil ist sicherlich das Abo-Modell. Dazu findet man auch die meiste Kritik im Netz.
Man kann die aktuelle Version von Photoshop gar nicht mehr einfach kaufen. Man muss immer das CC-Abo abschließen.
Lightroom gibt es aktuell auch noch einzeln, d.h. ohne Abo zu kaufen. Ob das aber ewig so bleibt weiß leider nur Adobe.

Aber ist das Abo wirklich solch ein großer Nachteil?
Klar denkt man erst, dass man abgezockt wird und dass man nicht mehr frei entscheiden kann ob einem die alte Version noch reicht und man sich die Kohle für die neue Version spart.
Aber mit dem Abo für Fotografen hat Adobe meiner Meinung nach ein wirklich ein faires Angebot im Programm.
Bsp.
Photoshop CS6 hat zwischen 600 und 700€ gekostet. Genau weiß ich es nicht mehr. Lightroom kriegt man für 100€
Sagen wir also, dass das Paket zusammen 700€ kosten würde.
Einfache Rechnung: 700 / 12,29 = 56,9
D.h. du musst ca. 60 Monate lang für das Fotografen Abo bezahlen bis du die gleiche Summe erreicht hast wie wenn du die Tools einfach gekauft hättest.

60 Monate sind 5 Jahre. Ich denke das ist ein Zyklus in dem man eh früher oder später auf eine neuere Version umgestiegen wäre.
Aus meiner Sicher ist das Abo-Modell also nicht teurer als das einzelne kaufen.

Ein weiterer Nachteil ist das man sich mehr an Adobe bindet, dass wahrscheinlich mehr Daten übermittelt werden. Man kann Adobe nicht mehr einfach mit der Firewall blocken, weil einem sonst die Updates fehlen.
Vielleicht läuft der Kram dann auch gar nicht mehr richtig. Ich weiß es nicht.
D.h. Überwachung durch Adobe und wer weiß wer die Daten sonst noch alles kriegt.
Ist auf jeden Fall ein Nachteil, aber jeder der bei FB aktiv ist, oder ein Google Konto hat… oder oder… naja, du weißt schon! 🙂
Wir werden eh ständig überwacht. Ich find das zwar doof, aber ich kann damit trotzdem leben.

Vorteile der Creative Cloud

Die Vorteile des CC-Abos sind für mich zweifelsohne die neuesten Versionen.
Auch wenn ich oben geschrieben habe, dass ich auch ohne auskommen würde… irgendwie schafft es die Werbung doch, dass ich die neue Version will 🙂

Was ich auch sehr geil finde ist die Möglichkeit Bilder mit LR am Tablet bearbeiten zu können. Aktuell geht das zwar nur mit Apple und ich kann Apple nicht leiden… aber die Hoffnung, dass die Jungs von Adobe dieses Feature auch auf Android portieren stirbt bei mir zuletzt.
Und vielleicht schenkt mir ja auch mal jemand ein iPad… geschenkt nehme ich Apple natürlich gern 🙂

Ein weiterer Vorteil, jetzt nicht für mich, aber vielleicht ja für dich!
Wenn du noch keines der beiden Tools hast, dann ist die CC ein kostengünstiger Einstieg.
Ich denke es gibt viele, die sich niemals Photoshop gekauft hätten, aber für 12€/Monat kann man das schon mal machen.

Mein Fazit zur Adobe Creative Cloud für Fotografen

Ich habs ja noch nicht lange, aber ich finds toll.
Klar hat Adobe mit ihrer Werbung bei mir kräftig nachgeholfen, dass ich das Abo abgeschlossen haben. Aber ich fühle mich gut dabei.
Oft fühlt man sich bei sowas ja auch verarscht.

Ich nutze die Tools, mir macht es Spaß und immer die neueste Version zu haben gibt mir doch irgendwie ein gutes Gefühl.

Nochmal zusammengefasst:
Empfehlen kann ich die Creative Cloud für all diejenigen, die bis jetzt keinen Photoshop haben.
Wenn du nur Lightroom haben willst, dann kannst du das auch direkt kaufen, das ist billiger.
Aber sobald du mit dem Gedanken spielst auch irgendwie mit Photoshop etwas zu machen, dann lohnt sich die CC schon.
Ok, du hast eh keine andere Wahl mehr 🙂

 

Wer hier schreibt:

Hallo! Ich bin übrigens Marc!

Ich bin begeisterter Papa, Blogger, YouTuber, Foto- und Reisefuzzi.

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