Cross-Plattform-Suite für GPS-Workflows (macOS · Windows · Linux). v0.3.3 — Beta.
Module:
Lade dir die richtige Version für dein Betriebssystem:
| Plattform | Datei | Link |
|---|---|---|
| macOS (Apple Silicon, M1 oder neuer) | ReisezoomGPSStudio-macos.dmg | https://s.reisezoom.com/gps-studio-mac |
| Windows (x64) | ReisezoomGPSStudio-windows-setup.exe | https://s.reisezoom.com/gps-studio-win |
| Linux (x64) | aus Quellcode | siehe Linux-Abschnitt unten |
⚠️ macOS nur mit Apple Silicon (M1/M2/M3/…). Ältere Intel-Macs werden nicht unterstützt — die App startet dort nicht. Ob du einen Apple-Silicon-Mac hast, siehst du unter → Über diesen Mac: steht dort „Chip: Apple M…", passt es; steht dort „Prozessor: Intel", leider nicht.
Auf macOS & Windows brauchst du nichts extra installieren — ffmpeg und exiftool sind in der App enthalten. Linux läuft direkt aus dem Quellcode (System-Pakete + python app.py, siehe unten).
.dmg doppelklickenDie App ist von Apple signiert und notarisiert — die frühere „nicht verifizierter Entwickler"-Blockade gibt es nicht mehr. Die einmalige „Wirklich öffnen?"-Frage zeigt macOS bei jeder aus dem Netz geladenen App (auch bei signierten) und kommt nur beim ersten Mal.
Falls macOS ausnahmsweise „beschädigt und kann nicht geöffnet werden" sagt (z.B. nach einem unvollständigen Download):
xattr -dr com.apple.quarantine "/Applications/Reisezoom GPS Studio.app"
ReisezoomGPSStudio-windows-setup.exe doppelklickenGanz sichergehen? Die Windows-Version ist (noch) nicht signiert. Wer möchte, kann die heruntergeladene .exe vorab bei einem Dienst wie VirusTotal gegenprüfen — die Builds stammen aus einer automatisierten GitHub-Pipeline ohne manuelle Zwischenschritte.
Deinstallieren wie jede andere Windows-App: Systemsteuerung → Apps & Features → Reisezoom GPS Studio → Deinstallieren.
Für Linux gibt es kein fertiges Binary — das Karten-/Render-Backend (pywebview) braucht die System-GTK-/WebKit-Bindings, die sich nicht zuverlässig in ein Einzel-Binary packen lassen. Stattdessen läuft die App direkt aus dem (offenen) Quellcode:
1. System-Pakete (einmalig — inkl. ffmpeg + ExifTool für Render & Foto-Metadaten):
# Fedora / RHEL
sudo dnf install git python3 python3-gobject gobject-introspection \
webkit2gtk4.1 python3-cairo ffmpeg perl-Image-ExifTool
# Debian / Ubuntu
sudo apt install git python3 python3-venv python3-gi python3-gi-cairo \
gir1.2-webkit2-4.1 libwebkit2gtk-4.1-0 ffmpeg libimage-exiftool-perl
# Arch
sudo pacman -S git python python-gobject webkit2gtk-4.1 ffmpeg perl-image-exiftool
2. Repo holen & starten:
git clone https://github.com/docarzt123/reisezoom-gps-studio.git
cd reisezoom-gps-studio
python3 -m venv --system-site-packages .venv # --system-site-packages → venv sieht das System-GTK (gi)
source .venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt
python app.py
Beim ersten Render lädt die App einmalig Chromium nach (~150 MB).
Ohne ExifTool funktionieren JPEG-, TIFF- und HEIC-Fotos trotzdem (via piexif + pillow-heif, beides eingebaut). Nur RAW-Dateien (CR3, NEF, ARW, RAF, RW2, ORF, DNG, PEF, RWL, SRW) und Video-Metadaten brauchen exiftool, und GPS-Schreiben in HEIC ebenfalls.
Animator + Tour-Map brauchen einen kostenlosen Mapbox-Token für die 3D-Karten. Geotagger funktioniert auch ohne.
Beim ersten App-Start öffnet sich automatisch ein Onboarding-Modal mit zwei Optionen:
So bekommst du einen kostenlosen Mapbox-Token:
pk.eyJ…⚠️ Kreditkarte erforderlich: Mapbox verlangt seit Mitte 2026 bei der Registrierung eine Kreditkarte — auch fürs kostenlose Konto. Klingt erstmal komisch, ist aber bei vielen Cloud-Diensten so geworden. Es wird nichts abgebucht solange du im Free-Tier bleibst.
💡 Free-Tier: 50.000 Karten-Loads pro Monat — kostenlos. Das reicht in der Praxis für sehr viele Renders. Bei normaler Hobby-Nutzung wirst du nie eine Rechnung sehen — du müsstest schon richtig intensiv produzieren, um an die Grenze zu kommen.
Token später ändern: macOS-Menü → Reisezoom → Einstellungen… (oder Cmd+,) — Windows/Linux: ⚙-Button oben rechts.
Die App startet automatisch in der Systemsprache (Deutsch, Englisch oder Spanisch — Fallback Englisch). Wechseln im ⚙-Einstellungen-Modal → Sprache-Dropdown. Sofort aktiv, kein Restart nötig.
Im ⚙-Einstellungen-Modal gibt es den Block „Qualität & Export" — gilt global für den Animator-Video-Export:
Der Alpha-Modus („Ohne Karte" im Animator) nutzt automatisch verlustfreie PNG-Frames und ProRes 4444 — den brauchst du hier nicht extra einstellen.
Settings-Datei:
~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/settings.json%APPDATA%\Reisezoom GPS Studio\settings.json~/.local/share/Reisezoom GPS Studio/settings.jsonSessions sind track-gebunden: jeder GPX-Track bekommt automatisch eine eigene Session (über einen Hash der Track-Koordinaten erkannt). Lädst du den selben Track ein zweites Mal, kriegst du alle vorher gemachten Einstellungen + Keyframes zurück — kein „verloren" mehr beim Modul-Wechsel.
Projekte sind Varianten innerhalb einer Session — z.B. „Standard-Variante" + „Hochformat-Reels" + „mit Foto-Inserts". Pro Track kannst du beliebig viele Projekte anlegen.
Wo finde ich das? Topbar oben rechts — Projekt-Dropdown mit 4 Aktionen:
Die Session-Daten liegen unter:
~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/sessions/(Je Track-Hash ein Ordner mit GPX-Snapshot + projects.json mit allen Varianten.)
Du musst keine GPX haben. Öffne (über die GPX-Leiste oder per Drag & Drop) einfach eines dieser Formate — die App wandelt es beim Laden automatisch in eine GPX um und arbeitet damit weiter:
| Format | Endung | Kommt typischerweise von |
|---|---|---|
| GPX | .gpx | fast alle Apps (Komoot, Strava, Garmin Connect, …) |
| FIT | .fit | Garmin, Wahoo, Coros, Suunto, Strava (Radcomputer & Sportuhren) |
| NMEA 0183 | .nmea / .log | Canon EOS 6D, Marine-GPS, GPS-Logger |
| KML / KMZ | .kml / .kmz | Google Earth, Google My Maps |
| TCX | .tcx | Garmin Training Center, Strava-Export |
| GeoJSON | .geojson | Web-/OSM-Tools |
Höhen und Zeitstempel werden — soweit im Format vorhanden — übernommen (wichtig fürs Geotagging und die Geschwindigkeits-Anzeige).
Als GPX exportieren: Über das Menü Reisezoom → „Als GPX exportieren…" speicherst du den aktuell geladenen Track als echte .gpx-Datei — auch wenn er aus einem anderen Format kam. Praktisch, wenn du z.B. aus einer Kamera-.log eine saubere GPX brauchst.
Als CSV exportieren: Über Reisezoom → „Als CSV exportieren…" bekommst du denselben Track als Tabelle (index,lat,lon,ele,time, Zeit als ISO-UTC). Ideal für Tabellenkalkulation, eigene Auswertungen oder den Import in andere Tools.
Hinweis: Eine.jsonwird nur dann erkannt, wenn sie wie ein GeoJSON-Track aussieht; eine.txtnur, wenn echte NMEA-Sätze ($GP…) drinstehen.
Lädt eine GPX-Datei und rendert ein MP4 in dem die Track-Linie animiert über eine 3D-Mapbox-Karte gezeichnet wird. Einsatz: Intro für YouTube-Videos, Loops für Webseiten, Erinnerungs-Animation.
Aktuellen Frame als Bild (Snapshot, seit v0.9.412): Unter dem Render-Button liegt „📸 Aktuellen Frame als Bild". Scrubbe die Vorschau auf eine schöne Stelle und klick den Button — es wird genau dieser Frame (Track bis zur aktuellen Position, dein Kamera-Ausschnitt, die Overlays des Moments) als Bild in voller Auflösung gespeichert. Perfekt für Thumbnails oder ein Standbild aus einem laufenden Flug.
Als Tour-Map öffnen (seit v0.9.412): Der Button „🗺 Als Tour-Map öffnen" wechselt in die Tour-Map und übernimmt genau deinen aktuellen Ausschnitt (Position, Zoom, Drehung, Neigung) — statt wie sonst die ganze Route einzupassen. Dort kannst du das Standbild als PNG rendern; es behält den übernommenen Blickwinkel. (Eine interaktive Karte fürs Web gibt es im eigenen Modul „🌐 Web Karte".) Mit dem ⤢-Button (rechts unten auf der Karte) springst du zurück zur Gesamtansicht.
<GPX-Name>_<WxH>_<codec>.mp4Anreise/Route animieren? Dafür gibt es seit v0.9.205 ein eigenes Modul 🛣 Reiseroute (Start/Ziel → berechnete Strecke). Siehe Kapitel 4.
↩︎ Rückgängig für alles (seit v0.9.322): Jede Einstellungsänderung lässt sich mit ⌘Z (Mac) / Strg+Z (Windows) rückgängig machen — in Animator, Tour-Map, Geotagger und Höhen-Animator: Farben, Schrift, Linienbreite, Glow, Overlay-Felder, Keyframes, Trim, Zeit-Offset usw. Wiederherstellen mit ⌘⇧Z / Strg+Y. (Ein Slider-Zug = ein Schritt.)
Karte:
Das funktioniert in Vorschau und fertigem Video identisch. (Bei Foto-Karten passiert das automatisch über die Aufnahme-Zeit des Fotos.)
Overlays (alle einzeln togglebar, frei platzierbar):
🆕 Stats-Editor (seit v0.9.321): du wählst, was angezeigt wird — und in welcher Reihenfolge. Unter der Totals- und der Live-Box steht jeweils eine Feldliste. Häkchen setzen/entfernen bestimmt, was erscheint; mit dem ⠿-Griff ziehst du die Felder in die gewünschte Reihenfolge. Wählbare Werte:
GRD_PCT oder NGP lesbar machen, „Trittfrequenz" beim Laufen in „Schrittfrequenz / spm" umbenennen oder beim Segeln die Geschwindigkeit in „Knoten" angeben. „Zurücksetzen" stellt den Standard wieder her.🎨 Aussehen der Stats-Boxen (seit v0.9.321): unten in der Overlays-Sektion wählst du Schriftart (System, Nunito, Quicksand, Fredoka, Oswald, Bebas Neue), Textfarbe, Hintergrundfarbe und Deckkraft des Hintergrunds — gilt für alle Boxen, mit Live-Vorschau auf der Karte.
Positionen (seit v0.9.284): Stats-Boxen in einem 3×3-Raster — vier Ecken plus oben (↥), unten (↧), links (⇤), rechts (⇥) mittig und Mitte (✛) (z.B. für eine Titel-/Eröffnungs-Einblendung). Das Höhenprofil ist schmaler und bietet zusätzlich oben breit / unten breit (über die volle Breite).
⏱ Zeitfenster pro Box (seit v0.9.228): Unter jeder Overlay-Box kannst du einstellen, ab welcher und bis zu welcher Video-Sekunde sie eingeblendet wird — z.B. die Live-Box erst ab Sekunde 2 zeigen, oder die Totals-Box nach Sekunde 8 wieder ausblenden. Zwei Felder „ab … s" / „bis … s", gezählt über das ganze Video (Intro + Animation + Hold). Leer oder 0 = wie bisher (ganze Zeit sichtbar). Das Ein-/Ausblenden siehst du schon im Probelauf, bevor du renderst.
Kamera:
Zeit & Größe:
Performance & Output (seit v0.4):
ℹ️ Die Render-Zeit hängt viel stärker von Dauer × FPS × Auflösung ab als von der Punkte-Anzahl. Wenn ein Render zu lange dauert: erst FPS/Auflösung reduzieren.
.mov-Datei** (ProRes 4444 mit Alpha-Kanal, größer als MP4 aber dafür NLE-tauglich).Manuelle Karten-Position (WYSIWYG): Du kannst die Vorschau-Karte mit der Maus panen (Click+Drag) und mit Scroll-Wheel zoomen. Der Render übernimmt deine Position 1:1 — was du in der Vorschau siehst, kommt im Video raus.
Wenn du den Track wieder mittig haben willst: Button ⤢ unten rechts.
Seit v0.8.16 ist das ein optionales Pro-Feature. Default neuer Projekte: nur eine Checkbox „🎥 Keyframe-Editor" in der Sidebar. Erst wenn aktiviert: Timeline-Bar erscheint unter der Karte, Detail-Editor wird in der Sidebar zugänglich, Karten-Pins werden gezeichnet. Bestehende Projekte mit Keyframes werden automatisch aktiviert.
Mit der Timeline-Bar unter der Karten-Vorschau kannst du den Kamera-Flow dynamisch gestalten — Neigung, Drehung und Zoom an beliebigen Punkten im Track frei setzen. Die Engine interpoliert sauber zwischen den Keyframes (genau wie in Premiere oder Final Cut).
Aufbau der Bar:
Punkt 234 / 1500 · 15.6 % plus Mode-Indikator:🎥 auf Keyframe #2 — Detail-Editor in der Sidebar ist aktivfrei (📍 = neuer Keyframe) — Karte frei manipulierbar, ohne Keyframes zu ändern⏸ Hold — Scrubber ist in der Hold-Phase, der Track-Endpunkt stehtSnapshot-Workflow (der Kern):
Frei-Modus vs. Edit-Modus:
Probe-Lauf: Der ▶-Button spielt den ganzen Track in deiner echten Animations-Dauer ab (also wenn du 12 s eingestellt hast, dauert die Probe 12 s). Zweiter Klick (oder Space) stoppt sofort. Reines Vorschau-Feature, kein Render nötig.
Tastatur-Navigation (wie im NLE):
| Taste | Aktion |
|---|---|
| ← / → | Ein GPS-Punkt vor/zurück |
| ⇧ + ←/→ | 10er-Sprung |
| Home / End | Track-Anfang / -Ende |
| Space | Probe-Lauf starten/stoppen |
| Entf / Backspace | Ausgewählten Keyframe löschen |
Funktioniert nur wenn kein Slider/Input gerade Fokus hat. Wenn du gerade einen Slider verstellt hast und Pfeiltasten nicht reagieren → einmal auf die Karte klicken.
Keyframe löschen geht auf 4 Wegen:
Timeline-Anker (seit v0.8.11): Die Keyframes hängen an einer Position auf der gesamten Timeline (Animation + Hold), in der Range 0..100 %. Bei z.B. 12 s Animation + 5 s Hold liegt das Track-Ende bei ~70.6 % — Keyframes davor laufen mit dem Track, Keyframes danach bewegen nur die Kamera (Track-Endpunkt steht).
Damit klappt z.B. „am Ende auf die ganze Route rauszoomen": Keyframe am Anfang zoomt auf den Start-Punkt, Keyframe am Track-Ende zoomt zurück auf normal, Keyframe ganz hinten in der Hold-Phase zoomt raus auf die ganze Route → cinematischer Outro.
Fallback auf klassisches Verhalten: Wenn keine Keyframes gesetzt sind, läuft alles wie vor v0.7 — statischer Pitch (aus dem Sidebar-Slider) + linearer Bearing-Sweep (aus dem Rotation-Slider). Sobald du den ersten Keyframe setzt, kriegen die zwei Sidebar-Slider einen gelben Hinweis „⏱ Wird durch Timeline-Keyframes gesteuert" und werden visuell sekundär. „🗑 Alle weg" macht sie wieder zur Primärsteuerung.
Wenn du am Anfang die ganze Erdkugel zeigen willst und sie sich beim Reinzoomen auf den Track ein- oder mehrmals dreht, läuft das jetzt — genau wie bei der Insta360 — direkt über den Längengrad der Karten-Position. Es gibt keine separate „Welt-Drehung"-Spur mehr; die Drehung steckt im Längengrad-Wert selbst.
So funktioniert's: Jeder Keyframe hat im Editor zwei neue Felder Lon (Längengrad) und Lat (Breitengrad) — Slider plus klick-editierbares Zahlenfeld, genau wie Pitch/Drehung/Zoom. Der Längengrad ist abgewickelt: Werte über ±180° bedeuten volle Erd-Umdrehungen auf dem Weg vom vorherigen Keyframe.
10 und beim nächsten KF 370 → die Erde dreht sich einmal komplett und landet wieder bei Längengrad 10.10 → 730 → zwei volle Umdrehungen, dann Landung bei 10.10 → 380 → eine Umdrehung plus 10° nach Osten.Workflow für „Erde dreht sich, dann Reinzoom":
Die Erde dreht sich gleichmäßig zwischen den beiden KFs und kommt am Schluss exakt beim Track raus — der Zoom-/Schwenk-Flug bleibt dabei sauber (kein „Wildflug"), weil die vollen Umdrehungen separat von der Flugkurve berechnet werden.
Beim Ziehen der Karte zählt der Wert automatisch hoch: Drehst du die Erde mit der Maus über die Datumsgrenze hinaus, springt der Längengrad nicht auf −180° zurück, sondern zählt weiter (181°, 182°, … 370°, …). Mach einfach so viele Umdrehungen wie du willst und drück dann den Snapshot-Button — der Wert wird mit allen Drehungen übernommen.
Slider-Tricks:
1090 für 3 Umdrehungen) sind erlaubt370° (1↻), 730° (2↻)Hinweis für alte Projekte: Projekte aus früheren Versionen mit der alten „Welt-Drehung"-Spur laden weiterhin, die alte Drehungs-Spur wird aber ignoriert. Setz die Drehung bei Bedarf neu über den Längengrad.
Manchmal willst du nur einen Ausschnitt des Tracks rendern statt der ganzen Strecke. Beispiel: 30 km Tour, du willst aber nur die Berg-Sektion als Video.
In der Timeline-Bar findest du zwei Schieber mit grauem Griff — den linken und rechten Trim-Handle. Zieh sie nach innen, um den Render-Bereich zu kürzen. Der ausgewählte Bereich wird hellorange hinterlegt; die ausgegrauten Bereiche bleiben links/rechts.
Drei Eingabefelder im Block „Zeit & Größe" steuern wie lange dein Render-Video läuft:
| Feld | Was passiert |
|---|---|
| Intro | Sekunden BEVOR der Track losläuft. Marker steht am linken Trim-Handle, Kamera-Keyframes laufen → für Setup-Shots (z.B. Erdkugel → Routenstart-Zoom) |
| Animation | Sekunden in denen der Track abgefahren wird |
| Hold | Sekunden NACH dem Track-Ende. Marker steht am rechten Trim-Handle, Kamera-Keyframes laufen → für Outro (z.B. „rauszoomen auf die ganze Route") |
Die Timeline visualisiert das in drei Zonen:
Default-Werte: Intro 0 / Animation 12 / Hold 5. Insgesamt also 17 Sekunden Output-Video.
Wenn du nur einen Teil des Tracks renderst, kannst du wählen ob die Track-Linie davor sichtbar bleibt (als blasse Hintergrund-Linie zur Orientierung) oder ob die Linie erst am linken Trim-Handle anfängt. Checkbox im Overlay-Settings-Modal („🧭 Stats vom Trim-Bereich" / „🧭 Track vor Trim-Start zeigen"). Default an.
Während des Renders siehst du das aktuell entstehende Frame im Vorschau-Fenster. Wenn dir die Kombination aus Stil und Kamera-Winkel nicht passt: „⨯ Abbrechen" klicken — dann wird die halb-fertige Datei sofort gelöscht und du kannst neu konfigurieren, ohne 5 Min auf einen Render gewartet zu haben, der dann nichts wird.
Fotos mit GPS-EXIF erscheinen als kleine Thumbnails an ihrer Aufnahme-Position. Perfekt für Reise-Vlogs: Track läuft entlang, die Foto-Punkte sind als Polaroids auf der Karte sichtbar.
Workflow:
Liste in der Sidebar: zeigt jedes Foto mit Thumbnail + Dateinamen + Koordinaten. Klick fliegt die Karte zum Foto.
Geteilt zwischen Animator und Tour-Map: Die Foto-Liste liegt auf Projekt-Ebene. Was du im Animator lädst, ist auch sofort im Tour-Map drauf (und umgekehrt). Die Größe ist pro Modul separat — Video kann kleinere Pins haben als die Druck-Karte.
Persistierung: Pfade + GPS-Koordinaten werden im Projekt gespeichert. Beim nächsten Öffnen werden die Thumbnails automatisch frisch erzeugt (Disk-Cache, deshalb schnell). Falls du eine Foto-Datei zwischenzeitlich verschoben oder gelöscht hast, fällt sie still aus der Liste raus — kein Crash.
Im Render: Foto-Pins erscheinen, sobald der animierte Marker ihre Position erreicht (seit v0.9.187 — vorher waren sie versehentlich ab dem ersten Frame sichtbar), und bleiben dann bis zum Ende stehen. Position ist exakt die EXIF-GPS-Position (auch wenn die nicht auf dem Track liegt, z.B. Gipfel-Foto neben dem Wanderweg).
Animiert die Anreise zu einer Tour: du gibst Start und Ziel an, daraus wird eine Strecke berechnet und wie ein Track animiert — z.B. als Intro vor dem eigentlichen Wander-Video. Das geladene GPX (die Wanderung) wird dabei als Ghost im Hintergrund gezeigt.
Reiseroute ist ein vollwertiger Klon des Animators: alles was dort geht (Kartenstil, Keyframes, Schilder, Render-Optionen) geht hier genauso — nur wird statt eines GPX die berechnete Route animiert. Eigene Einstellungen und eigene Schilder (unabhängig vom Animator).
lat,lon. „➕ Zwischenziel" fügt eine Station vor dem Ziel ein; ✕ entfernt eine. Mit „📍 Klick-Modus" klickst du die Stationen einfach nacheinander auf die Karte — jeder Klick erscheint als neue Station in der Liste (Esc beendet). Praktisch, wenn die echte Strecke (z.B. eine Fähre) nicht dem direkten Weg folgt.Detailgrad wirkt erst beim nächsten „Route berechnen" — Slider schieben, dann neu berechnen.
Bereich „👻 GPX-Ghost": anzeigen an/aus, Farbe, Deckkraft, Linienbreite, gestrichelt. Wirkt live in der Vorschau und im gerenderten Video. (Im Reiseroute-Modul sind dafür die Stats-Overlays ausgeblendet.)
Alle Stationen (Start, Zwischenziele, Ziel), Stil, Detailgrad, Profil und die zuletzt berechnete Route werden im Projekt gespeichert — nach einem Neustart ist alles wieder da (die Route erscheint ohne erneutes Berechnen).
Straßen-Routen + Adress-Suche laufen über Mapbox (derselbe Token wie die Karte, siehe Erste Schritte). Die Flugroute (Großkreis) braucht keinen API-Call.
Wie der Animator, aber ein einziges Bild statt einem Video. Output: PNG in beliebiger Auflösung. Einsatz: YouTube-Thumbnails, Instagram-Posts, Blog-Cover, Komoot-Galerie-Bilder.
Die Tour-Map ist dieselbe Oberfläche wie der Animator — nur im Standbild-Modus: alles, was nur für ein bewegtes Video Sinn ergibt (Timeline, Keyframes, Live-Stats, Trim, Kameraflug, FPS/Dauer), ist ausgeblendet. Was du auf der Karte siehst, ist genau das gerenderte PNG (WYSIWYG).
In der Kamera-Sektion gibt es drei Regler, die nur im Standbild-Modus auftauchen — alle wirken sofort live in der Vorschau:
Dazu wie im Animator: Neigung (Pitch) und Zoom-Stufe. Die Sektion „Bild-Einstellungen" enthält nur noch die Auflösung.
Nach dem Render: großes Vorschaubild, „Im Finder zeigen", „Pfad kopieren", „Neue Karte".
Im Karten-Stil-Dropdown stehen im Tour-Map-Modul zusätzlich zu den Mapbox-Stilen (Satellit, Streets …) vier OpenStreetMap-Stile zur Wahl: OSM Standard, OpenTopoMap, CyclOSM, Humanitarian — und zwar auch dann, wenn du einen Mapbox-Token hinterlegt hast. Wählst du einen OSM-Stil, zeigt ihn die Vorschau sofort an. (OSM-Stile brauchen keinen Token.)
Interaktive Karte fürs Web? Die Tour-Map erzeugt ein Standbild (PNG). Wenn du eine zoom-/verschiebbare Karte für deinen Blog brauchst, nutze das eigene Modul „🌐 Web Karte" (seit v0.9.422) — siehe Abschnitt 5c.
Ein eigener, bewusst schlanker Tab für interaktive Karten fürs Web/Blog — komplett getrennt von der Tour-Map. Der Track wird automatisch aus dem geladenen GPX gezeichnet, dazu setzt du Text-Beschriftungen direkt auf die Karte. Ergebnis ist eine leichte, eigenständige HTML-Datei (~40 KB) mit tokenfreier OpenStreetMap-Karte — zum Zoomen und Verschieben im Browser, wie die eingebetteten Karten in Reisezoom-Blogposts. Die Vorschau in der App ist exakt der Export.
(Wenn du stattdessen ein hochwertiges Standbild mit Satellit/3D/Schildern/Fotos willst, nimm die Tour-Map.)
Du kannst mehrere GPX-Tracks in einer Karte zeigen — z. B. mehrere Etappen einer Tour oder Hin- und Rückweg. Der erste Track kommt aus dem geladenen GPX (globale GPX-Leiste). Weitere fügst du in der Sidebar-Sektion „Weitere Tracks" über „+ Track hinzufügen" hinzu und wählst je Datei eine GPX. Pro Track stellst du Name, Farbe, Breite und Start/Ziel-Pins ein; mit 🗑 entfernst du ihn wieder. Die Karte passt sich automatisch auf alle Tracks zusammen ein, und die Vorschau ist wie immer exakt der Export.
Mit der Checkbox „DSGVO-Zustimmungs-Button" bekommt die Karte einen vorgeschalteten Zustimmungs-Layer — die externen Kartenkacheln (und damit die IP-Übertragung an OpenStreetMap) werden erst nach Klick geladen. Zustimmungs-Text und Button-Beschriftung sind frei editierbar und sinnvoll vorbefüllt. Hinter dem Text liegt ein geblurrtes Vorschaubild deiner Karte, das fest in die HTML eingebettet ist (kein Nachladen von außen) — so wirkt das Gate nicht leer und ist trotzdem DSGVO-konform. (Der Export mit aktivem Consent dauert ein paar Sekunden länger, weil die Karte dafür einmal gerendert wird.)
Im Export-Bereich wählst du, woher die eingebettete Karte Leaflet lädt:
https://deinblog.de/leaflet/); die HTML lädt leaflet.css + leaflet.js von dort. Du legst die beiden Dateien selbst auf deinen Server.<iframe>-Snippet für einen WordPress-„Custom HTML"-Block**. Die ganze Karte steckt im Snippet (srcdoc) — kein separater Datei-Upload nötig..html auf der Platte zum Hochladen auf den eigenen Server.Bewusst minimal: nur Track + Text-Beschriftungen. Keine Fotos, keine Schilder-Grafiken, kein 3D/Overlay — das ist der leichte „Blog-Karten"-Export.
Baut aus deinem Track ein Video, in dem sich die Höhenprofil-Kurve live aufbaut — ein mitlaufender Marker zeigt Höhe, Steigung und Distanz. Ideal als Einblendung im Schnitt (auch mit transparentem Hintergrund via ProRes-4444-Alpha).
Über dem Profil blendest du eine Werte-Leiste ein — in der Sektion „Info-Leiste" an-/abschaltbar und pro Feld wählbar: Distanz, Höhenmeter ↑/↓, Ø-Steigung, max. Steigung (↑/↓), Höhe (max/min/Ø). Zusätzlich zeigt der Marker-Callout die aktuelle Steigung (z. B. „↗ +6.2 %" / „↘ −4.7 %") neben Höhe und Distanz — abschaltbar über „Steigung % am Marker zeigen".
In der Sektion „Punkte auf der Strecke" setzt du beschriftete Marker ins Profil — aus vier Quellen, einzeln zuschaltbar:
<wpt>-POIs aus der GPX-Datei (z. B. von Komoot/Garmin) werden übernommen.Jeder Punkt taucht animiert auf, sobald die Linie ihn erreicht. Einzelne Punkte aus einer Quelle kannst du in der Liste per 👁 aus-/einblenden. Deine manuellen Punkte + alle Einstellungen werden pro Projekt gespeichert.
Farben (seit v0.9.395): In der „Optik"-Sektion wählst du neben Hintergrund und Linienfarbe jetzt auch Gitterfarbe (Hilfsgitter) und Beschriftungsfarbe (Achsen, Info-Leiste, Marker-Callout).
Glättung (seit v0.9.400): Der Regler „Glättung" in der Optik-Sektion (0–20) macht zackige Profile weicher — hilfreich bei Tracks mit vielen GPS-Punkten und kleinen Höhensprüngen. Er legt einen gleitenden Mittelwert über die Höhendaten; 0 = Rohdaten, höhere Werte = glatter. Die Glättung wirkt WYSIWYG auf alles: Linie, Fläche, Info-Leiste, die Steigung am Marker und die Punkt-Höhen — in Vorschau, Video-Render und HTML-Export gleich.
Fläche unter der Linie (seit v0.9.402): In der Sektion „Fläche unter der Linie" legst du fest, ob die Fläche unter der Kurve gefüllt wird, in welcher Füllfarbe und mit welcher Deckkraft (0–100 %). Darunter kannst du Farbzonen nach Höhe anlegen: Mit „Höhe hinzufügen" definierst du eine Höhe (in Metern) plus Farbe — ab dieser Höhe wechselt die Füllfarbe. So entsteht der klassische Reliefkarten-Look (z. B. Grün im Tal, Braun in mittleren Lagen, Weiß am Gipfel). Unterhalb der niedrigsten Zone gilt die normale Füllfarbe. Über Farbübergang wählst du zwischen weichem Verlauf (die Farben blenden ineinander) und harten Bändern (die Farbe springt an jeder Höhe um). Ohne Zonen wird einfach die Füllfarbe für die ganze Fläche verwendet.
Höhenstufen automatisch anlegen (seit v0.9.403): Statt jede Zone von Hand zu setzen, gibst du bei „Anzahl Stufen" eine Zahl ein (z. B. 4) und klickst „Stufen anlegen" — der Höhenbereich deines Tracks wird dann automatisch in so viele gleich große Stufen geteilt und mit einer Terrain-Farbrampe (Grün → Braun → Weiß) belegt. Die erzeugten Stufen kannst du danach ganz normal weiter editieren (Höhe/Farbe ändern, löschen, ergänzen).
Höhenstufen für Hintergrund und Linie (seit v0.9.403): Dieselben Höhen-Farbzonen gibt es zusätzlich in den Sektionen „Hintergrund-Höhenstufen" und „Linien-Höhenstufen". Damit färbst du den Hintergrund bzw. die Höhenlinie nach Höhe ein — jeweils mit demselben Generator, Zonen-Editor und weich/hart-Umschalter. Die Basisfarbe ist die jeweilige Grundfarbe aus der Optik-Sektion („Hintergrund" bzw. „Linienfarbe").
Punkt & Info-Box getrennt (seit v0.9.405): In der Sektion „Marker" gibt es zwei unabhängige Schalter: „Punkt zeigen (zeichnet die Linie)" steuert den laufenden Punkt an der Spitze der Animation, „Info-Box zeigen" steuert die Info-Box daneben. Damit kannst du z. B. die Info-Box komplett ausschalten und trotzdem den Punkt behalten (oder umgekehrt). Punktfarbe und Punktgröße darüber gelten für den Punkt.
Hintergrund nur im Diagramm (seit v0.9.404): In der Sektion „Hintergrund-Höhenstufen" gibt es die Checkbox „Nur im Diagramm-Bereich (innerhalb der Achsen)". Ist sie aktiv, wird der Höhen-Farbverlauf des Hintergrunds nur innerhalb des Achsen-Rahmens gezeichnet (genau dort, wo die Höhenlinie und die Fläche liegen) — der Rand rundherum behält die normale Hintergrundfarbe. Ohne Häkchen färbt der Verlauf wie bisher das ganze Bild.
Marker konfigurieren (seit v0.9.396): Die eigene Sektion „Marker" macht den laufenden Punkt und seine Info-Box komplett gestaltbar: Punktfarbe + -größe; für die Box Hintergrundfarbe + Deckkraft, Randfarbe + Randdicke, Schriftgröße; und welche Werte drinstehen — ⛰-Symbol, Höhe, Steigung (%), Distanz je einzeln an-/abschaltbar (die Box passt ihre Größe automatisch an).
Rückgängig: ⌘Z / Strg+Z nimmt im Höhen-Animator alles zurück — Optik, Farben, Info-Leiste-Felder, Wegpunkte und Quellen-Schalter (ein Druck pro Schritt).
Als HTML exportieren (Blog/Web, seit v0.9.397): Unter dem Video-Render-Button liegt „Als HTML exportieren". Das erzeugt eine **selbst-laufende .html-Datei — dieselbe Animation wie im Video, aber sie läuft komplett im Browser (reines HTML, kein Video), mit Auto-Loop und „↻"-Replay-Button. Ideal für einen Blogpost. Nach dem Export öffnet sich ein Fenster in der Bildschirmmitte** mit diesen Optionen:
<iframe>-Snippet — in einen WordPress-„Custom HTML"-Block** einfügen. Die ganze Animation steckt im Snippet (srcdoc), sauber vom Theme abgeschottet..html auf der Platte; lade sie auf deinen Server und binde sie per <iframe src="…"> ein.Kein WordPress-Plugin nötig; kein Mapbox/CDN — die Datei läuft eigenständig.
Einstellungen bleiben erhalten (seit v0.9.399): Farben, Marker-Einstellungen, Auflösung, Dauer usw. werden pro Projekt gespeichert und beim nächsten Öffnen wiederhergestellt.
Den Geotagger gibt es seit v0.9.331 in drei Varianten:
1. Im GPS Studio (dieses Modul) — zusammen mit Animator, Tour-Map & Co.
2. Als eigene Solo-App „Reisezoom Geotagger" — schlank, nur fürs Foto-Taggen, mit OpenStreetMap-Karte ohne Mapbox-Token (kein Kreditkarten-Thema). Ideal, wenn du nur Fotos verorten willst.
3. Als Web-Tool im Browser — taggt JPEG-Fotos komplett lokal (nichts wird hochgeladen), ohne Installation. Für RAW/HEIC/Video brauchst du die Desktop-App.
Alle drei nutzen dieselbe Logik. Die folgenden Workflow-Schritte gelten für die Desktop-Varianten (1 + 2).
Liest die Aufnahmezeit aus den EXIF-Daten jedes Fotos und sucht im GPX-Track den dazu passenden Track-Punkt. Schreibt die GPS-Koordinaten als EXIF-Tag ins Foto. Funktioniert mit JPG, RAW (CR3/NEF/ARW/RAF/RW2/ORF/DNG/PEF/RWL/SRW/HEIC) und Video (MP4/MOV/INSV) (Web-Tool: nur JPG).
Die App liest die OffsetTimeOriginal-EXIF-Tag aus jedem Foto und konvertiert die Aufnahmezeit zu UTC. Dadurch passt der Track in 95 % der Fälle out-of-the-box ohne dass du manuell Offset einstellen musst.
Wenn doch nicht (z.B. weil die Kamera-Uhr falsch stand):
Der Knopf jeder Kamera zeigt ihren gesetzten Offset als kleines Badge (z.B. 📷 OM-3 +1h). Ohne Kamera-Filter („Alle") stellst du den globalen Standard ein, der für alle Kameras ohne eigenen Offset gilt. Die Pro-Kamera-Offsets bleiben gespeichert und greifen auch bei der optionalen Aufnahmezeit-Korrektur.
Wenn dein GPX-Track mit der Reisezoom-Logger-App (Android) aufgezeichnet wurde, enthält er pro Punkt die echte Kamera-Blickrichtung (Kompass, true north). Der Geotagger schreibt diese als GPSImgDirection ins Foto — so weiß z.B. Lightroom oder Apple Fotos später, in welche Richtung du fotografiert hast (Pfeil auf der Karte).
Du kannst die Blickrichtung jedes Fotos direkt auf der Karte bestimmen:
Wenn zwei oder mehr Fotos (fast) genau dieselbe Position haben, liegen ihre Karten-Pins übereinander und du triffst beim Klick nur den obersten. Klick einfach auf den Pin — er fächert die Fotos kreisförmig auf (mit kleinen Leitlinien), dann klickst du das gewünschte einzeln an. Auswählen klappt automatisch wieder zu; ein Klick auf die leere Karte oder Verschieben/Zoomen klappt ebenfalls zu. (Alternativ erreichst du jedes Foto auch über die Liste links + Pfeiltasten ↑/↓.)
Klick auf ein Foto (in der Liste oder auf den Karten-Pin) öffnet rechts das Vorschau-Panel mit zwei Tabs:
Felder direkt bearbeiten (seit v0.9.343, gesammelt seit v0.9.344): Im EXIF-Tab kannst du jeden Wert anklicken und ändern — Eingabe öffnet sich inline, Enter (oder ✓) übernimmt, Esc (oder ✕) bricht ab. Feld leeren = Tag wird gelöscht. Ausgegraute Felder (Dateiname, Dateigröße, Bildmaße, ExifTool-Version …) sind systembedingt nicht editierbar, weil ExifTool sie nicht schreibt. Tipp: Kamera, Objektiv, ISO, Blende usw. findest du als einzeln editierbare Tags (Make, Model, LensModel, ISO, FNumber, ExposureTime) im EXIF-Tab.
Wann wird gespeichert? Deine Änderungen werden nicht sofort ins Foto geschrieben, sondern als ausstehend gesammelt (gelb markiert, mit Hinweiszeile + „verwerfen") — zusätzlich erscheint oben über Fotos/Karte ein kleines gelbes Warnbanner, solange ungespeicherte Änderungen offen sind. Geschrieben werden sie erst, wenn du unten auf „Taggen schreiben" klickst — gemeinsam mit GPS/Adresse/Richtung und innerhalb desselben ZIP-Backups. So gibt es vor jeder Änderung eine Sicherung. Der Schreib-Button ist auch dann aktiv, wenn du nur EXIF-Felder bearbeitet hast (ohne GPS).
Auf dem Mac kann der Geotagger zu jedem Foto automatisch Stichwörter erkennen — Szenen und Objekte wie „Outdoor, Wald, Reh, Strand". Das macht das eingebaute Apple-Vision-Framework: komplett auf dem Gerät, ohne Internet, ohne Konto, ohne Download, und schnell (Bruchteile einer Sekunde pro Foto). Häufige Begriffe werden ins Deutsche übersetzt.
So geht's: Button „🔍 Auto-Tag (Bilderkennung)" in der Schreib-Sektion klicken → die App analysiert alle sichtbaren/angehakten Fotos → die Vorschläge landen als ausstehende Änderungen (gelb, im Keywords-Feld) → du überfliegst/korrigierst sie im EXIF-Tab und schreibst sie dann mit „Taggen schreiben" (inkl. Backup). Die KI schlägt nur vor — du entscheidest.
Windows / Linux: Diese Funktion gibt es dort nicht — Apple Vision ist Mac-exklusiv, und wir wollten dafür kein riesiges KI-Modell mitliefern. Der Button ist dort einfach ausgeblendet; alles andere im Geotagger funktioniert identisch.
Manche Felder willst du einmal setzen und auf alle Fotos schreiben — Name, Copyright usw. Dafür gibt es in der Schreib-Sektion den Button „✎ Globale Felder (Urheber, Copyright …)". Im Formular trägst du ein, was du brauchst:
Diese Werte werden als Profil gespeichert — du tippst Name + Copyright einmal, danach stehen sie bei jedem Stapel schon drin. Beim „Taggen schreiben" werden sie auf alle sichtbaren/angehakten Fotos geschrieben, und zwar pro Feld in mehrere Metadaten-Tags gleichzeitig (EXIF + IPTC + XMP), damit Lightroom, Apple Fotos & Co. sie überall finden. Hast du im EXIF-Tab bei einem Foto denselben Wert von Hand geändert, hat deine Einzeländerung Vorrang vor dem globalen Wert. Feld im Formular leeren = wird nicht (mehr) geschrieben.
Sobald Fotos zugeordnet sind, ermittelt die App automatisch zu jedem die komplette Adresse (Straße, Ort, Bundesland, Land) und zeigt sie im Foto-Popup. Beim Taggen wird sie als IPTC + XMP ins Foto geschrieben — Lightroom, Apple Fotos & Co. zeigen dann Ort und Land an. Der Button „📍 Adressen abrufen" ist nur noch zum erneuten Abrufen da.
Im Schreiben-Bereich kannst du pro Durchgang festlegen, was ins Foto kommt: GPS-Koordinaten (immer), Höhe, Blickrichtung und Adresse — jede Option einzeln an- oder abschaltbar. Die Auswahl wird gemerkt.
Klick auf die Track-Linie auf der Karte → ein kleines Popup zeigt GPS-Koordinaten, Höhe und Datum/Zeit (UTC) der nächstgelegenen Track-Stelle. Praktisch, um schnell zu prüfen, wann/wo du an einer Stelle warst.
Die „Übersicht" im linken Panel zählt, wie viele Fotos getaggt werden, außerhalb der Track-Zeit liegen, keine brauchbare EXIF-Zeit haben oder schon GPS hatten. Hinter jeder Zeile sitzt ein „zeigen"-Button: ein Klick filtert die Foto-Liste auf genau diese Kategorie (z.B. nur die außerhalb der Zeit, um sie zu prüfen). „Filter zurücksetzen" holt wieder alle Fotos zurück.
Manche Fotos lassen sich nicht über die Zeit zuordnen — z.B. weil sie nur das Export-Datum tragen und damit „außerhalb der Track-Zeit" landen. Statt sie aufzugeben, zieh sie einfach aus der Foto-Liste auf die Karte — dort, wo du loslässt, werden die GPS-Koordinaten gesetzt und geschrieben.
DateTimeOriginal) ins Foto. Perfekt für WhatsApp-Fotos von Freunden, die nur eine falsche Weiterleitungs-Zeit haben — so sortieren sie sich nach dem Taggen korrekt zwischen deine eigenen Fotos ein. Wirkt nur auf eingerastete Fotos; zeitlich automatisch gematchte Fotos behalten ihre Original-Zeit. Die Track-Zeit (UTC) wird in deine lokale Zeitzone umgerechnet — korrekt, wenn du in deiner Heim-Zeitzone unterwegs warst.Hinweis: Manuelle Platzierungen gelten für die laufende Sitzung. Wechselst du das Modul und kommst zurück, musst du sie ggf. neu setzen.
ExifTool läuft als Daemon im Hintergrund — RAW-Verarbeitung ist ~8× schneller als bei naivem subprocess-Aufruf. 200 Fotos taggen dauert ~15 Sekunden.
Zeigt jeden einzelnen Punkt deines Tracks auf der Karte (den vollen Roh-Track, nicht das geglättete Vorschau-Downsample) und lässt dich kaputte Stellen reparieren: GPS-Ausreißer glätten, Lücken füllen, einzelne Punkte verschieben oder löschen. Braucht keinen Mapbox-Token (geht auch im OSM-Modus). Speichert als neue Datei <name>_geheilt.gpx — dein Original bleibt unangetastet. Öffnet alle importierbaren Formate (GPX, FIT, KML/KMZ, TCX, GeoJSON, NMEA/.LOG) — Fremdformate werden automatisch nach GPX konvertiert (seit v0.9.296).
❤️ FIT-/TCX-Sensoren bleiben erhalten (seit v0.9.334): Bearbeitest du einen Track mit Sensordaten (Herzfrequenz, Temperatur, Trittfrequenz …), behält das geheilte GPX diese Werte. Unveränderte und geglättete Punkte tragen ihre echten Messwerte weiter, neu eingefügte Lücken-Punkte werden interpoliert. Du kannst den geheilten Track also danach ganz normal im Animator mit Sensor-Overlay nutzen.
💾 „Speichern unter…" + Format (seit v0.9.335): Beim Speichern öffnet sich ein Datei-Dialog — Default-Ordner ist der deiner Original-Datei (nicht mehr ein versteckter System-Ordner). Wähle GPX (Sensoren stecken via gpxtpx direkt in der Datei) oder TCX (Garmin-Format mit Herzfrequenz/Trittfrequenz). So bleibt die Datei portabel und verliert auch außerhalb von Reisezoom keine Standard-Sensoren.
Heilen (Sprung glätten) — für GPS-Zacken: Ein Punkt liegt kurz weit daneben (Tunnel, Häuserschlucht). Klick Anker A (grün, vor dem Sprung) und Anker B (rot, dahinter), dann 🩹 Heilen. Die Punkte dazwischen werden auf die direkte Linie gelegt — Position und Höhe interpoliert, die Zeitstempel bleiben unverändert. Dadurch korrigiert sich die Geschwindigkeit von selbst (vorher z.B. „180 km/h zu Fuß").
Lücke füllen (Luftlinie) — wenn zwischen A und B Punkte fehlen: fügt neue Punkte auf der Geraden ein (Position, Höhe und Zeit interpoliert). Abstand per „Abstand beim Füllen" einstellbar.
Pfad zeichnen & füllen — wie „Lücke füllen", aber du zeichnest den Weg selbst: Anker A+B wählen → ✏️ Pfad zeichnen & füllen → auf die Karte klicken (Cursor wird zum Fadenkreuz) → ✓ Pfad übernehmen. Die Lücke wird entlang deiner gezeichneten Linie aufgefüllt.
Einzelne Punkte: Einen Punkt anklicken (nur Anker A) → 🗑 Diesen Punkt löschen oder einfach Entf/Backspace. Oder den grünen Punkt mit der Maus verschieben — z.B. auf den echten Weg ziehen, ohne ihn zu löschen (Zeit + Höhe bleiben, Geschwindigkeit stimmt weiter).
Anfang oder Ende abschneiden (seit v0.9.320): Einen Punkt anklicken (nur Anker A) → ⏮ Alles davor abschneiden (der Punkt wird der neue Start) oder ⏭ Alles danach abschneiden (der Punkt wird das neue Ende). Genau das Richtige, wenn du am Tourende vergessen hast die Aufzeichnung zu stoppen und der Track einen sinnlosen Schwanz (Heimfahrt/Stillstand) hat — oder die Anfahrt am Anfang weg soll. ⌘Z macht's rückgängig.
Punkt-Info / Zeitstempel (seit v0.9.263): Sobald du einen Punkt anklickst (Anker A), steht in der Auswahl-Zeile sein Index, die Uhrzeit (lokal) und die Höhe. Hast du A und B gesetzt, zeigt sie zusätzlich die Dauer zwischen den beiden Punkten — praktisch, um zu sehen, wie viel Zeit auf einem Abschnitt liegt.
🛣 Auf Straße/Weg matchen (Map Matching, seit v0.9.263): Legt eine verrauschte GPS-Spur sauber auf das Wegenetz (glättet Drift entlang Wegen/Straßen). Profil wählen (Zu Fuß / Fahrrad / Auto), dann:
Mit dem Such-Radius (5–50 m, Slider) stellst du ein, wie weit ein Punkt vom Weg entfernt sein darf, um noch gesnappt zu werden: klein = nur sehr nah am Weg, groß = fängt mehr GPS-Drift, kann aber eher auf eine parallele Straße springen. Position wird gesnappt, Zeit und Höhe werden über die neue Länge verteilt, alles ist rückgängig machbar (⌘Z). Lange Tracks werden automatisch in Stücke zerlegt (Mapbox-Limit). Findet die App in dem Radius keinen Weg, passiert nichts und du bekommst eine klare Meldung. Wichtig: nur sinnvoll, wenn der Track tatsächlich Wegen/Straßen folgt — bei Querfeldein-Wanderungen kann es die Spur verfälschen. Braucht Internet + Mapbox-Token.
Statt von Hand zu suchen: 🩹 Auto-Heilen scannt den ganzen Track und zeigt als Vorschau auf der Karte, was es tun würde — bevor etwas geändert wird:
Mit ‹ / Nächster › springst du durch die Ausreißer, 🩹 Alle heilen wendet beides auf einmal an. Der Empfindlichkeits-Regler (1–10) stellt ein, wie streng gesucht wird (niedrig = nur krasse Sprünge/große Lücken, hoch = auch kleine), der Füll-Abstand bestimmt, wie dicht Lücken aufgefüllt werden — beide aktualisieren die Vorschau live. Alles lässt sich mit ⌘Z rückgängig machen.
Lücken füllen als (Profil): Luftlinie = gerade Verbindung (sicher, fasst nur die Lücke an). Wandern/Fahrrad/Auto = sucht die echte Route auf dem Wegenetz (Mapbox). ⚠️ Schutz seit v0.9.315: Falls die Straßen-Route einen großen Umweg/eine Schleife ergibt (Mapbox routet an Kreuzungen manchmal über Ausfahrt + Kreisel zurück), wird sie automatisch verworfen und die Lücke gerade gefüllt — so wird eine saubere Spur nicht mehr verbogen. Im Toast steht dann „… Umwege verworfen".
Schleife/Abstecher rausschneiden: Hast du im Track eine Stelle, die hin- und zurückläuft (z. B. ein alter Heil-Abstecher oder eine echte Wende, die du nicht im Video willst): unter „Manuell bearbeiten (A→B)" Anker A vor und Anker B nach der Stelle setzen, dann ✂️ Punkte zwischen A→B rausschneiden. A und B bleiben, die Linie verbindet sie direkt. (⌘Z macht's rückgängig.)
„Ganzen Track auf Wegenetz snappen" legt den kompletten Track auf Mapbox-Straßen und überschreibt deine Punkte — das kann an Kreuzungen Umwege/Schleifen erzeugen. Daher seit v0.9.315 mit Warnung + 2-Klick-Bestätigung. Für nur Lücken/Ausreißer lieber das normale Heilen nehmen.
GPS-Höhenwerte sind oft verrauscht — gerade bei wenig Empfang springt die Höhe um ein paar Meter hin und her, und am Ende stehen viel zu viele Höhenmeter in den Stats (z. B. 1800 statt 1400). Hier kannst du die glatte Gelände-Höhe aus der Mapbox-Karte (digitales Höhenmodell) mit deiner GPS-Höhe mischen — und siehst dabei genau, was passiert:
Braucht einen Mapbox-Token (Einstellungen) und Internet — ohne Token ist der „Laden"-Button ausgegraut. Das Übernehmen lässt sich mit ⌘Z rückgängig machen. Wenn du danach Punkte änderst (löschst/einfügst), verwirft sich das Profil automatisch — einfach neu laden.
Zoom-Sync & klickbare Punkte (seit v0.9.293): Karte und Höhenprofil hängen zusammen — zoomst/verschiebst du die Karte, zeigt das Profil automatisch nur den sichtbaren Abschnitt; Mausrad über dem Profil zoomt, Ziehen verschiebt, und die Karte zieht jeweils mit. Mauszeiger verknüpft (seit v0.9.294): Fährst du mit der Maus über die Karte, zeigt ein senkrechter Balken im Höhenprofil, wo du gerade bist; fährst du über das Profil, erscheint ein weißer Ring auf dem Track. So findest du Stellen blitzschnell, ohne zu klicken.
Einzelklick auf einen Punkt (Karte oder Profil) zeigt ein kleines Info-Feld direkt am Punkt (ohne den Hintergrund abzudunkeln) mit allen Daten (Position, Höhe GPS + Karte, Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Steigung) und Buttons „Als Anker A/B". Klickst du einen anderen Punkt, wandert das Feld dorthin. Doppelklick setzt den Anker direkt — der schnelle Weg fürs Heilen.
⌘Z macht jede Bearbeitung rückgängig, ⌘⇧Z stellt wieder her (oder die ↩︎/↪︎-Buttons). Beim Laden eines neuen Tracks startet die Historie frisch.
💾 Geheiltes GPX speichern schreibt <name>_geheilt.gpx und lädt es direkt als aktiven Track — alle Module nutzen ab dann die saubere Version.
Oben im Modul-Header, direkt neben dem GPX-Namen, sitzt ein rotes ✕ (Tooltip „Workspace leeren"). Klick → kurze Sicherheitsabfrage → alle geladenen Daten weg, in allen Modulen gleichzeitig: GPX-Track, Fotos, Marker, Vorschau, Match-Daten — und der GPX-Name oben verschwindet ebenfalls. Praktisch wenn du mehrere unterschiedliche Touren hintereinander bearbeitest.
Seit v0.9.155 gibt es statt drei separater „↺ Workspace leeren"-Buttons je Modul nur noch dieses eine zentrale ✕. Vorher blieb der GPX-Name nach dem Leeren stehen — das ist jetzt behoben.
Was bleibt: Mapbox-Token, alle Einstellungen (Stil, Pitch, Farbe etc.), zuletzt genutzter Save-Ordner.
Animator und Tour-Map fragen vor dem Render wo das Output landen soll. Default-Name wird vorgeschlagen:
<GPX-Stem>_<WxH>_<Codec>.mp4 z.B. Oderlandweg_1920x1080_h264.mp4<GPX-Stem>_<WxH>.png z.B. Oderlandweg_1920x1080.pngBeim nächsten Render landet der Dialog wieder im selben Ordner. Cancel → kein Render läuft (spart 5-15 Min beim Animator).
Du kannst:
Oben links: App-Icon + Name. In der Mitte (wenn ein GPX geladen ist): Stats-Pills (Strecke, Zeit, Aufstieg, Abstieg). Oben rechts: ? (Hilfe) und ⚙ (Einstellungen).
Klick auf ? oben rechts (oder macOS-Menü Hilfe) öffnet ein Modal mit fünf Aktionen:
Beim Klick auf 📧 Feedback / Bug-Report an Marc (oder bei einem Render-Fehler) öffnet sich ein Modal mit:
marc@reisezoom.com mit Copy-ButtonWas du tun musst:
[hier deinen Text einfügen] durch eine kurze Beschreibung ersetzen — was du gemacht hast, was nicht funktioniert hatFalls du ein lokales Mail-Programm hast (Mac Mail.app, Outlook Desktop, Thunderbird): Button „📧 Lokales Mail-Programm öffnen" unten links — dann ist alles automatisch vorbefüllt.
Bei Render-Fehlern öffnet sich automatisch ein Fehler-Modal mit ausklappbarem Log-Auszug + Buttons „Im Finder zeigen", „Log öffnen", „📧 An Marc senden". Die volle Logdatei findest du jederzeit unter:
~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/logs/app.log%APPDATA%\Reisezoom GPS Studio\logs\app.log~/.local/share/Reisezoom GPS Studio/logs/app.logDie App prüft beim Start im Hintergrund, ob auf GitHub eine neuere Version vorliegt. Falls ja, erscheint oben ein dezentes Banner „Neue Version vX.Y.Z ist verfügbar" mit Herunterladen-Button (öffnet den passenden Mac-/Windows-Download im Browser). Mit dem ✕ blendest du den Hinweis für diese Version aus. Du kannst auch jederzeit manuell im Über-Dialog (Hilfe → Über) auf „Nach Updates suchen" klicken. Heruntergeladene Updates installierst du wie beim Erst-Setup (DMG/Installer) — die App ersetzt sich aus Sicherheitsgründen nicht selbst.
Die App ist nicht mit einem $99/Jahr Apple-Developer-Cert signiert. Lösung: Rechtsklick → Öffnen statt Doppelklick (siehe Installation).
Selbes Problem auf Windows. „Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen".
Beim allerersten Render lädt die App einmalig Chromium für die Karten-Render-Pipeline runter (~150 MB). Modal erscheint mit Fortschritts-Anzeige. Danach läuft jeder weitere Render direkt los.
Animator + Tour-Map brauchen einen Mapbox-Token (Geotagger nicht). Im ⚙-Modal eintragen. Wenn du erstmal ohne probieren willst: OSM-Modus (Standard-Karte ohne Satellite), aber Animator-Render bleibt deaktiviert.
Aktuell unterstützt: CR3, CR2, NEF, ARW, RAF, RW2, ORF, DNG, PEF, RWL, SRW, HEIC, HEIF. Falls dein Format fehlt: Mail an Marc, vermutlich easy zu ergänzen.
HEIC-Spezial: iPhone-Fotos (HEIC) funktionieren seit v0.9.57 out-of-the-box — das nötige Decoder-Plugin (pillow-heif mit libheif) ist im App-Bundle drin, du brauchst kein extra installiertes Tool. Bei den anderen RAW-Formaten brauchst du weiterhin ExifTool auf dem System (auf macOS via brew install exiftool, auf Windows die offiziellen Standalone-Builds). Wenn ExifTool fehlt, sieht der Geotagger das beim Foto-Import und überspringt die RAW-Dateien.
Animator-Render bei 4K mit 30 fps × 17 Sek = 510 Frames. Pro Frame ~3-5 Sekunden bei aktiviertem Terrain = ~30 Min realistisch für ein 17-Sek-Video.
Seit v0.9.286 läuft bei 4K zusätzlich Supersampling (Anti-Flimmern): das Bild wird intern größer berechnet und sauber runtergerechnet, damit feines Satelliten-Detail beim Schwenk nicht flimmert. Das macht 4K-Renders etwas langsamer, aber spürbar ruhiger. 1080p ist davon nicht betroffen — wenn du Tempo brauchst und auf den letzten Schliff verzichten kannst, rendere in 1080p.
Am Ende dauert ffmpeg's +faststart-Phase nochmal 2-3 Min (Dateigröße bleibt konstant — das ist kein Hänger, das ist Mapbox-Encoder-Finalisierung).
Ja, in zwei Stufen:
Das war ein bekanntes Thema bis v0.9.286 und ist jetzt behoben (Kachel-Überblendung abgeschaltet + Supersampling + ein leichter Karten-Weichzeichner gegen das Textur-Flimmern). Falls du noch ein altes Video hast: einfach mit der aktuellen Version neu rendern.
Die Stärke steuerst du über den Regler „Karte glätten" in den Video-Einstellungen (Animator). Standard ist ein dezenter Wert, der das Flimmern nimmt, ohne die Karte matschig zu machen. Wenn dir die Karte zu weich ist → Regler runter (0 = aus, schärfste Karte). Wenn noch Flimmern da ist → Regler hoch. Wirkt nur bei 4K-Renders; Statistik, Zahlen und die Track-Linie bleiben immer scharf.
Wahrscheinlich Zeitzonen-Problem: Foto-Aufnahmezeit passt nicht zur GPX-Track-Zeit. Lösung im Geotagger:
Deine zuletzt geladene GPX-Datei ist gerade nicht lesbar — meistens weil die externe Festplatte abgesteckt wurde oder die Datei verschoben/gelöscht ist. Schließ die Platte wieder an (das Banner verschwindet beim nächsten Laden) oder klick „Datei neu wählen" und such die GPX neu aus. Solange das Banner steht, können Tour-Map, Höhen-Animator und Geotagger den Track nicht aufbauen.
Hilfe → 📧 Feedback / Bug-Report an Marc — alles vorbefüllt (siehe Sektion 7).
| Shortcut | Aktion |
|---|---|
Cmd + , | Einstellungen öffnen |
Cmd + Q | App beenden |
Cmd + M | Fenster minimieren |
Cmd + W | Fenster schließen (App läuft im Hintergrund weiter) |
| Shortcut | Aktion |
|---|---|
Cmd + Z | Letzte Aktion rückgängig (Undo) |
Cmd + Shift + Z | Wieder vorwärts (Redo) |
Jedes Modul hat seinen eigenen Undo-Stack mit 50 Schritten:
Beim Wechsel zwischen Projekten wird der Undo-Stack des betroffenen Moduls geleert (es gibt kein „rückgängig" über Projekt-Grenzen hinweg).
Während eines kontinuierlichen Drags (Slider ziehen, Trim verschieben) wird ein Undo-Snapshot pro „Edit-Session" gespeichert (Throttle 800 ms). Discrete Aktionen wie KF-Snapshot oder Checkbox-Click pushen sofort.
| Shortcut | Aktion |
|---|---|
← / → | 1 GPS-Punkt vor/zurück |
Shift + ← / → | 10 GPS-Punkte vor/zurück |
Home / End | Track-Anfang / -Ende |
Space | Probe-Lauf Start/Stop |
Auf Windows/Linux entsprechend Strg + … statt Cmd + … und Strg + Y zusätzlich für Redo.
Vollständige Roadmap im Repo unter docs/IDEAS.md.
marc@reisezoom.comViel Spaß beim Rendern! 🚀