GPS Studio by reisezoom.com
GPS Studio by reisezoom.com — Handbuch

GPS Studio by reisezoom.com — Handbuch

GPS Studio by reisezoom.com

Cross-Plattform-Suite für GPS-Workflows (macOS · Windows · Linux).

🚀 Neu hier? Jedes Modul hat einen eigenen Schnell-Einstieg — über Hilfe → Erste Schritte (oder das Hilfe-Fenster) bekommst du 3 Schritte mit Screenshot für genau das Modul, in dem du gerade bist.

Die acht Module, grob in der Reihenfolge, in der man sie benutzt:

Sammeln

  • Archiv 📚 — alle deine Touren an einem Ort: Ordner einlesen, suchen, filtern, Sammlungen bilden, Statistik über alle Jahre. Hier startet die App.

Reparieren

  • GPX-Inspektor 🔍 — Track reparieren: Ausreißer heilen, Lücken füllen, Höhe korrigieren, Punkte verschieben, Anfang/Ende abschneiden, Mittelstücke rausschneiden, mehrere Aufzeichnungen verbinden

Seit 08.09.2026 zieht Auto-Heilen zuerst die Daten glatt: mehrfach belegte Sekunden (z. B. zehn Punkte je Sekunde aus Actioncams) werden über die Sekunde verteilt, Zeit-Rücksprünge geglättet, fehlende Zeiten und Höhen ergänzt, Doppelpunkte und Punkte ohne Koordinaten entfernt. Vorher zeigt ein Analyse-Kasten, was gefunden wurde, mit Häkchen je Punkt. Gleiches im Web-Werkzeug «GPX heilen». Seit 25.09.2026 zeigt 🩹 Heilen zuerst eine Vorschau („Vorschau — noch nichts geändert“: orange Ausreißer, magenta Lücken, die geplanten Track-Check-Schritte); erst ✓ Übernehmen ändert den Track, Abbrechen verwirft. Lücken folgen einem Weg nur, wenn der gefundene Weg wirklich an beiden Enden der Lücke anliegt — sonst wird gerade gefüllt, statt den Track zur nächsten Straße springen zu lassen.

Anreichern

  • Geotagger 📷 — GPS-Koordinaten aus dem Track in JPG / RAW / Video-EXIF schreiben

Zeigen

  • Animator 🎬 — Track als animiertes 3D-Karten-Video (MP4, bis 4K, auch mit Alpha-Kanal für den Schnitt)
  • Tour-Map 🗺 — Track als statisches PNG (z. B. für YouTube-Thumbnails)
  • Web Karte 🌐 — interaktive Karte als HTML zum Einbetten im Blog
  • Daten-Animator 📊 — Höhe, Puls, Tempo oder Leistung als animiertes Diagramm-Video
  • Reiseroute 🛣️ — Anreise als Video: Start/Ziel → berechnete Strecke animiert, das geladene GPX als Ghost

Der Reiter Overlay ist ein Platzhalter für eine noch nicht gebaute Funktion (siehe Kapitel 12). Über allem steht das Projekt — deine Arbeitsmappe zu einer Tour, die den Stand aller Module, frühere Fassungen und die Historie hält.


1 · Installation

Mac, kurz: DMG öffnen und die App einfach doppelklicken. Läuft sie dadurch aus dem Download-Fenster, zeigt sie einen Knopf „In Programme installieren und starten“. Ein Klick: Sie kopiert sich nach Programme, räumt ältere Kopien weg, wirft das Download-Image aus und startet neu. Das Ziehen nach Programme ist damit nicht mehr nötig. Liegt später noch ein Download-Image herum oder eine zweite Kopie in Programme, fragt die App einmal, ob sie aufräumen soll.

Download

Lade dir die richtige Version für dein Betriebssystem:

PlattformDateiLink
macOS (Apple Silicon, M1 oder neuer)ReisezoomGPSStudio-macos.dmghttps://s.reisezoom.com/gps-studio-mac
Windows (x64)ReisezoomGPSStudio-windows-setup.exehttps://s.reisezoom.com/gps-studio-win
Linux (x64)aus Quellcodesiehe Linux-Abschnitt unten
⚠️ macOS nur mit Apple Silicon (M1/M2/M3/…). Ältere Intel-Macs werden nicht unterstützt — die App startet dort nicht. Ob du einen Apple-Silicon-Mac hast, siehst du unter → Über diesen Mac: steht dort „Chip: Apple M…", passt es; steht dort „Prozessor: Intel", leider nicht.

Auf macOS & Windows brauchst du nichts extra installieren — ffmpeg und exiftool sind in der App enthalten. Linux läuft direkt aus dem Quellcode (System-Pakete + python app.py, siehe unten).

macOS (.dmg)

  1. .dmg doppelklicken
  2. App per Drag & Drop in den Programme-Ordner ziehen
  3. Beim ersten Start fragt macOS einmal kurz nach („… ist eine aus dem Internet geladene App. Möchtest du sie wirklich öffnen?" — mit dem Hinweis, dass Apple sie geprüft und keine Malware gefunden hat) → auf „Öffnen" klicken.
  4. Ab dem zweiten Start reicht normaler Doppelklick.
Die App ist von Apple signiert und notarisiert — die frühere „nicht verifizierter Entwickler"-Blockade gibt es nicht mehr. Die einmalige „Wirklich öffnen?"-Frage zeigt macOS bei jeder aus dem Netz geladenen App (auch bei signierten) und kommt nur beim ersten Mal.

Falls macOS ausnahmsweise „beschädigt und kann nicht geöffnet werden" sagt (z.B. nach einem unvollständigen Download):

xattr -dr com.apple.quarantine "/Applications/Reisezoom GPS Studio.app"

Deinstallieren (macOS): App beenden (⌘Q) und Reisezoom GPS Studio.app aus Programme in den Papierkorb legen. Wer auch Einstellungen und Zwischenspeicher loswerden will, löscht zusätzlich (Finder → ⌘⇧G → Pfad einfügen): ~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/, ~/Library/Caches/com.reisezoom.gpsstudio/, ~/Library/WebKit/com.reisezoom.gpsstudio/ und ~/Library/Preferences/com.reisezoom.gpsstudio.plist. Mit Cloud-Archiv: in der Schlüsselbundverwaltung die Einträge „Reisezoom GPS Studio (Cloud-Archiv)“ löschen. Deine Bibliothek (Touren, Projekte) liegt in dem Ordner, den du beim ersten Start gewählt hast — sie bleibt absichtlich stehen.

Windows

  1. ReisezoomGPSStudio-windows-setup.exe doppelklicken
  2. SmartScreen-Dialog: „Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen"
  3. Setup-Wizard durchklicken (Sprache wählen → Pfad bestätigen → optional Desktop-Shortcut)
  4. Fertig — App startet automatisch und legt einen Start-Menü-Eintrag an
  5. Beim ersten Render lädt die App noch Chromium nach (~150 MB, einmalig, dauert 1-2 Min)
Ganz sichergehen? Die Windows-Version ist (noch) nicht signiert. Wer möchte, kann die heruntergeladene .exe vorab bei einem Dienst wie VirusTotal gegenprüfen — die Builds stammen aus einer automatisierten GitHub-Pipeline ohne manuelle Zwischenschritte.

Deinstallieren wie jede andere Windows-App: Systemsteuerung → Apps & Features → Reisezoom GPS Studio → Deinstallieren.

Einstellungen und Zwischenspeicher liegen unter %APPDATA%\Reisezoom GPS Studio\ — wer alles loswerden will, löscht diesen Ordner nach dem Deinstallieren von Hand. Die Bibliothek bleibt, wo du sie angelegt hast.

Linux (aus Quellcode)

Für Linux gibt es kein fertiges Binary — das Karten-/Render-Backend (pywebview) braucht die System-GTK-/WebKit-Bindings, die sich nicht zuverlässig in ein Einzel-Binary packen lassen. Stattdessen läuft die App direkt aus dem (offenen) Quellcode:

1. System-Pakete (einmalig — inkl. ffmpeg + ExifTool für Render & Foto-Metadaten):

# Fedora / RHEL
sudo dnf install git python3 python3-gobject gobject-introspection \
                 webkit2gtk4.1 python3-cairo ffmpeg perl-Image-ExifTool

# Debian / Ubuntu
sudo apt install git python3 python3-venv python3-gi python3-gi-cairo \
                 gir1.2-webkit2-4.1 libwebkit2gtk-4.1-0 ffmpeg libimage-exiftool-perl

# Arch
sudo pacman -S git python python-gobject webkit2gtk-4.1 ffmpeg perl-image-exiftool

2. Repo holen & starten:

git clone https://github.com/docarzt123/reisezoom-gps-studio.git
cd reisezoom-gps-studio
python3 -m venv --system-site-packages .venv   # --system-site-packages → venv sieht das System-GTK (gi)
source .venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt
python app.py

Beim ersten Render lädt die App einmalig Chromium nach (~150 MB).

Ohne ExifTool funktionieren JPEG-, TIFF- und HEIC-Fotos trotzdem (via piexif + pillow-heif, beides eingebaut). Nur RAW-Dateien (CR3, NEF, ARW, RAF, RW2, ORF, DNG, PEF, RWL, SRW) und Video-Metadaten brauchen exiftool, und GPS-Schreiben in HEIC ebenfalls.



1a · Deine Bibliothek 📚 ⭐

Wo GPS Studio deine Touren aufbewahrt — und warum das wichtig ist.

Beim allerersten Start fragt dich GPS Studio in drei Schritten, wo deine Bibliothek liegen soll. Das ist ein Ordner, in dem alles zusammenliegt: deine Touren, deine Projekte, deine Sammlungen. Die Vorgabe passt für die meisten; wer viel Platz braucht, legt sie auf eine externe Platte oder ein NAS. Ändern kannst du den Ort später jederzeit (Einstellungen → Bibliothek → An anderen Ort verschieben) — die App verschiebt dann wirklich, sie fängt nicht neu an.

Nur eigene Dateien. Wählst du einen Ordner, in dem schon andere Dateien liegen (z. B. den obersten Ordner einer externen SSD mit Videos), legt GPS Studio darin einen eigenen Unterordner GPS Studio Bibliothek an. Beim Verschieben werden nur GPS Studios eigene Dateien mitgenommen und am alten Ort entfernt — deine anderen Dateien bleiben, wo sie sind.

Papierkorb von GPS Studio. Was GPS Studio löscht oder überschreibt — eine Tour-Version, ein Projektstand, eine ersetzte Datei —, landet vorher im Ordner _papierkorb im App-Ordner (macOS: ~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio, Windows: %APPDATA%\Reisezoom GPS Studio). Dort bleibt es 14 Tage; die Datei HERKUNFT.txt daneben sagt, wo es herkam.

Cloud-Ordner gehen nicht. Dropbox, iCloud Drive, OneDrive und Google Drive tauschen Dateien mitten im Schreiben aus; die Datenbank geht dabei kaputt. GPS Studio lehnt solche Orte deshalb ab und sagt auch, warum. Externe Platten und Netzlaufwerke sind in Ordnung.

Was das für deine Ordner bedeutet

Deine beobachteten Ordner bleiben, wie sie sind — sie sind ab jetzt die Quelle, aus der neue Touren kommen. Sobald eine Tour im Archiv ist, hat GPS Studio eine eigene Kopie davon. Zwei Folgen:

  • Räumst du draußen auf, verlierst du nichts. Die Tour bleibt im Archiv,

nur mit dem Vermerk, dass ihre Quelldatei nicht mehr da ist. Über den Filter Quelle fehlt findest du solche Touren, wenn du aufräumen willst.

  • GPS Studio schreibt nie in deine Dateien. Heilst du eine Tour im

Inspektor, entsteht daraus eine neue Version in deiner Bibliothek deine Originaldatei bleibt unangetastet. Brauchst du die geheilte Fassung auch draußen, exportierst du sie über Version exportieren ….

Mehrere Bibliotheken — Arbeit und Test trennen ⭐

Du kannst mehrere Bibliotheken führen und zwischen ihnen wechseln. Praktisch, wenn du eine zum Arbeiten und eine zum Ausprobieren willst.

  • Name vergeben: Einstellungen → Bibliothek & Cloud → **Name dieser

Bibliothek** (etwa „Arbeit" oder „Test"). Der Name liegt in der Bibliothek selbst und zieht mit, wenn du den Ordner verschiebst.

  • Wo du siehst, worin du arbeitest: Oben im Archiv steht der Name der

geöffneten Bibliothek. Ein Klick darauf öffnet die Verwaltung.

  • Wechseln: In der Liste Bekannte Bibliotheken steht jede, die GPS

Studio schon einmal offen hatte. Öffnen wechselt (die App startet dabei neu), Aus der Liste nehmen vergisst sie nur — Dateien werden dabei nie gelöscht.

  • Sicherung als ZIP: Der Knopf Sicherung erstellen … packt die ganze

Bibliothek in eine ZIP-Datei mit Zeitstempel im Namen, eine vorhandene Sicherung wird also nie überschrieben. Ohne Häkchen bleiben Vorschaubilder und die rollierenden Datenbank-Kopien draußen — beides entsteht von selbst wieder, und die Sicherung wird deutlich kleiner. Mit Häkchen Alles mitnehmen bekommst du ein vollständiges Abbild.

Wenn die Bibliothek mal nicht da ist

Liegt sie auf einer externen Platte, die gerade nicht angeschlossen ist, sagt GPS Studio das beim Start und bietet Erneut suchen oder Anderen Ort wählen an. Es wird niemals stillschweigend eine leere neue Bibliothek angelegt — deine Daten sind dann nicht weg, sie sind nur nicht erreichbar.

„Bibliothek ist bereits geöffnet" heißt: Eine Sperrdatei sagt, ein anderes GPS Studio habe sie offen. Wurde die App zuletzt nicht sauber beendet (Absturz, Rechner aus, Netzlaufwerk weg), ist das nur ein Überbleibsel — dann Trotzdem öffnen … wählen. Die App fragt einmal nach, weil zwei gleichzeitig offene Instanzen sich die Daten überschreiben würden.

Anderen Ort wählen öffnet eine Bibliothek, die dort schon liegt. Liegt dort keine, fragt GPS Studio, ob eine neue, leere angelegt werden soll — und sagt, wo die bisherige bleibt. Wer sich vertan hat, kommt unter Einstellungen → Bibliothek zurück: Andere Bibliothek öffnen … oder ein Klick auf Zuletzt benutzte Bibliotheken. Nichts davon verschiebt oder löscht etwas.

Versionen einer Tour

Eine Tour kann mehrere Versionen haben: wie aufgezeichnet, geheilt, zugeschnitten. Im Archiv siehst du an der Kachel „V3", wenn es drei sind; die Liste steht in der Detailspalte. Wichtig für deine Videos:

  • Ein Projekt bleibt auf seiner Version. Heilst du die Tour später,

verrutscht in einem fertigen Video nichts — Schilder und Keyframes sitzen weiter dort, wo du sie gesetzt hast.

  • Das Projekt meldet dann ⬆ neuere Version und du entscheidest, ob du es

mitnimmst. Du kannst auch zurück auf eine ältere Version wechseln.

  • Versionen, die kein Projekt benutzt, kannst du einzeln löschen. Die

neueste nicht — sie ist die Tour.

An jeder Version in der Liste stehen bis zu vier kleine Knöpfe:

KnopfWas er tut
↩︎Diese Version zurückholen — sie wird als neuester Stand ans Ende der Kette gestellt, nichts geht verloren.
🎬Ein Projekt auf diese Version stellen. Es öffnet sich die Liste der Projekte, die an dieser Tour hängen, mit der Version, die jedes gerade benutzt.
⬇Diese Version als GPX-Datei exportieren — der Weg nach draußen, seit GPS Studio nicht mehr in deine Dateien schreibt.
🗑Diese Version löschen. Hängt ein Projekt daran, passiert nichts und die App sagt dir, welches.

Ein Klick auf die Zeile selbst zeigt oben die Kennzahlen dieser Version sonst sehen zwei Versionen derselben Tour gleich aus.


1b · Anfängerleitfaden: vom Download zum ersten Video 🚀

Dieses Kapitel ist für den allerersten Tag gedacht. Es geht einmal geradeaus durch installieren, Track laden, erstes Bild, erstes Video. Alles andere in diesem Handbuch ist Nachschlagewerk; hier steht nur, was du wirklich brauchst.

Entstanden ist der Leitfaden aus echten Fragen von Einsteigern. Wenn du an einer Stelle hängst, merk dir die Schrittnummer — damit lässt sich am schnellsten helfen.

Schritt 1 — Programm installieren und öffnen

Der Download liegt unter reisezoom.com/downloads/gps-studio/latest, die ausführliche Anleitung steht in Kapitel 1.

  • macOS: DMG öffnen, App in den Programme-Ordner ziehen, doppelklicken. Beim ersten Start

fragt macOS einmal „Möchtest du sie wirklich öffnen?" → Öffnen. Das kommt bei jeder aus dem Netz geladenen App und nur beim ersten Mal.

  • Windows: Setup starten, SmartScreen mit **„Weitere Informationen" → „Trotzdem

ausführen"** bestätigen, durchklicken.

Beim ersten Start wirst du gefragt, ob du mit oder ohne Mapbox-Zugang arbeiten willst.

Schritt 2 — Die Frage nach dem Mapbox-Token

Das ist die einzige Hürde am Anfang, und sie entscheidet, was du machen kannst:

ohne Tokenmit Token (kostenlos)
Tracks ansehen, reparieren, verbinden✅✅
Fotos verorten✅✅
Tour-Karte als Bild✅ (Standard-Karte)✅ (auch Satellit & 3D)
Video mit dem Animator❌✅

Wenn du ein Video willst, brauchst du den Token. Er ist kostenlos, dauert zwei Minuten und die Anleitung steht in Kapitel 2. Ohne ihn meldet sich der Animator später mit „Render braucht Mapbox-Token" — das ist keine Fehlfunktion, sondern genau diese fehlende Angabe.

Nachtragen kannst du ihn jederzeit: ⚙ oben rechts (macOS auch über Menü → Einstellungen).

Schritt 3 — Track laden

Oben sitzt die Track-Leiste. Zwei Wege:

  1. Auf „📁 Track-Datei auswählen …" klicken und deine Datei wählen, oder
  2. die Datei einfach in das Fenster ziehen.

Es müssen keine GPX-Dateien sein — FIT (Garmin, Wahoo), TCX, KML/KMZ, GeoJSON, NMEA, IGC (Flugschreiber) und die .srt-Dateien von DJI-Drohnen werden ebenso gelesen und im Hintergrund umgewandelt.

Danach steht oben der Name der Tour mit Strecke, Dauer und Höhenmetern. Der geladene Track gilt für alle Module — du lädst ihn einmal und wechselst dann frei zwischen den Werkzeugen.

Viele Dateien statt einer? Wenn du eine Reise als Tagesdateien vorliegen hast, mach
zuerst Schritt 7 — daraus wird eine einzige Tour.

Schritt 4 — Welches Modul ist das richtige?

Oben in der Leiste stehen die Werkzeuge. Was du vorhast, entscheidet:

Du willst …Modul
ein Bild der Tour für Blog, Fotobuch oder AusdruckTour-Map
ein Video, in dem die Strecke nachgezeichnet wirdAnimator
Fotos mit den Koordinaten der Tour versehenGeotagger
einen Track reparieren oder mehrere verbindenGPX-Inspektor
einen Überblick über alle deine TourenArchiv
Puls, Höhe, Tempo als Diagramm-VideoDaten-Animator

Fang mit der Tour-Map an. Sie ist in zwei Minuten fertig, und du siehst sofort, ob dein Track vollständig ist.

Schritt 5 — Erstes Ergebnis: die Tour-Karte

  1. Oben auf „Tour-Map" klicken.
  2. Kurz warten, bis die Karte aufgebaut ist — deine Strecke liegt darauf.
  3. Links „🗺️ Karte" → „Stil": Satellit sieht in Bergen gut aus, die Standard-Karte

ist bei Städten besser lesbar.

  1. Unten links auf „🗺 Karte als PNG rendern", Speicherort und Namen wählen.
  2. Nach ein paar Sekunden liegt das PNG bereit — „Im Finder zeigen" führt dich hin.

Sind alle Tage deiner Reise auf dem Bild? Dann stimmt der Track, und du kannst weiter zum Video.

Schritt 6 — Das erste Video mit dem Animator

Vier Schritte, mehr braucht es beim ersten Mal nicht.

  1. Oben auf „Animator" klicken und warten, bis die Karte steht.
  2. Links unter „🎬 Video-Einstellungen" bei „Animation (s)" eintragen, wie lang das

Video werden soll. Für eine Tagestour reichen 20 Sekunden, für eine Zwei-Wochen-Reise nimm 40 bis 60 — sonst rast die Linie durchs Bild. Alternativ stellst du darunter auf „Echtzeit ÷ Faktor" um: Die Animation bekommt einen echten Zeitbezug — eine 6-Stunden-Tour ÷ 100 läuft 3:39 Minuten, die Rechnung steht live daneben. Braucht Zeitstempel im Track; ohne bleibt der Modus grau.

  1. „Auflösung" auf 1920 × 1080 stehen lassen. Das reicht für YouTube, Fernseher und

Fotobuch-Video; 4K sieht kaum besser aus und dauert beim Berechnen ein Vielfaches.

  1. Unter der Karte auf „▶ Probe-Lauf". Das Programm fliegt die Strecke einmal ab, so wie

es später im Video aussieht — ohne dass etwas berechnet wird. Passt das Tempo nicht, änderst du die Zahl aus Schritt 2 und lässt es noch einmal laufen. Das kostet nichts.

  1. Erst wenn es gefällt: „▶ Video rendern" (ganz unten in derselben Sektion), Speicherort

und Namen wählen.

  1. Jetzt rechnet das Programm, der Fortschritt läuft mit. Das dauert einige Minuten — du

kannst den Rechner weiter benutzen, nur die App sollte offen bleiben.

  1. Am Ende erscheinen „▶ Abspielen" und „Im Finder zeigen".

Alles andere — Kartenstil, Neigung, Track-Farbe, die eingeblendeten Zahlen, Schilder, Keyframes — ist Feinschliff für später. Kapitel 3 erklärt es in Ruhe.

Faustregel: Erst Probe-Lauf, dann rendern. Der Probe-Lauf zeigt in Sekunden, was das
Rendern in Minuten produziert.

Die Tempo-Spur — anhalten und langsamer werden

Unter der Karte liegt eine schmale Spur mit der Aufschrift ⏱ Tempo. Der Gedanke dahinter ist einfach: Dein Video ist eine Beschleunigung deiner Tour. Eine Grundraffung sagt, wie stark — „140-fach gegenüber echt", oder bei Touren ohne Zeitstempel „so viele Kilometer je Videosekunde". Wie lang das Video wird, ergibt sich daraus. Die Zeile direkt unter der Spur sagt es dir laufend: die Raffung, die Gesamtlänge, und wie viel davon Strecke und wie viel Stillstand ist.

Die Spur liegt über den Keyframe-Spuren und ist lückenlos gekachelt — wie der Tempo-Editor in Final Cut über dem Clip. Jede Kachel sagt, was dort gilt und wie lange es dauert: „1,0× 6,0 s" für die Grundraffung, „⏸ 4,0 s" für einen Halt. So siehst du auf einen Blick, was wo liegt.

In die Spur legst du zwei Dinge:

  • Halt — Doppelklick auf freie Fläche (oder Rechtsklick → „Halt hier"). Die

Strecke bleibt an dieser Stelle stehen, das Video läuft weiter. Ein Halt verlängert das Video um seine Sekunden. Im Editor (Doppelklick) stellst du ein, wie lange gehalten wird und was die Kamera dabei macht: still stehen (dann gelten deine Keyframes) oder sich langsam um die Stelle drehen.

  • Abschnitt — von links nach rechts ziehen. Dieser Teil der Strecke läuft mit einem

eigenen Faktor gegen die Grundraffung. 0,5× heißt halb so schnell — und braucht darum doppelt so viel Videozeit.

Ein einfacher Klick legt nichts an, er setzt nur den Scrubber — so entstehen keine Pausen aus Versehen. Einen Halt ziehst du an seinen Rändern länger und kürzer; die Kachel wächst dabei sofort mit, und die Zeile unter der Spur zeigt laufend die Sekunden. Rechtsklick öffnet ein kleines Menü: auf einem Eintrag Öffnen und Löschen, auf freier Fläche Halt hier oder langsamer Abschnitt hier.

Jeder Eintrag ist so breit gezeichnet, wie er im Video dauert. Ein Halt von fünf Sekunden ist in einem 22-Sekunden-Video knapp ein Viertel der Leiste — du siehst also direkt, wie viel Zeit er kostet. Schraffierte, gestrichelte Bänder stammen aus anderen Einstellungen und lassen sich hier nicht anfassen: Anlauf und Nachlauf aus den Video-Einstellungen, bei einer Reise zusätzlich die Übergänge zwischen den Etappen.

Trägst du umgekehrt bei „Animation (s)" eine Wunschlänge ein, rechnet das Programm die Grundraffung passend zurück — Halte eingeschlossen. „Mach 20 Sekunden daraus" ergibt also wirklich 20 Sekunden.

Bei mehreren Etappen (Ablauf „Nacheinander") ist die Spur gesperrt und zeigt nur an:
dort machen die Etappendauern und Übergänge den Zeitplan, siehe nächster Abschnitt.

Mehrere Etappen: Reihenfolge, Dauer und Übergänge

Kommen mehrere Touren zusammen ins Projekt („Nacheinander"), stehen sie links unter „Tracks" (direkt unter der Karte) als nummerierte Einträge, auch der erste Track, auch wenn er der einzige ist. Jeder Eintrag zeigt seine Farbe (dort wird sie auch geändert), seinen Namen und darunter ihre Bedienung:

Weitere Touren zu einem offenen Projekt kommen auf zwei Wegen dazu: unten in
dieser Sektion „Tracks" über „Tour hinzufügen", das eine Auswahl aus dem Archiv
öffnet (mit Vorschaubild, Datum und Kilometern; Suche und Filter wie im Archiv:
Sammlung, Jahr, Art, Länge, Sortierung, Favoriten; mehrere anhaken, schon geladene sind ausgegraut), oder im Archiv
Touren markieren und an den Animator übergeben, während das Projekt offen ist.
Liegt eine Tour noch nicht im Archiv, nimmt „Datei importieren …" in der
Auswahl sie erst ins Archiv auf und hakt sie gleich an (auch FIT, KML und Co.).
Die Sektion ist auch bei einer einzelnen Tour da. Jede neue Tour wird
eine Gruppe am Ende der Kette; zieh sie in der Zeitleiste an eine andere Stelle.
  • Dauer — leer (aut) heißt: Diese Etappe bekommt ihren Anteil an der

Animationsdauer nach Umfang. Trägst du eine Zahl ein, bekommt sie genau diese Sekunden, und der Rest teilt sich den verbleibenden Rest.

  • Name — anklicken, tippen, Enter: die Etappe heißt fortan so. Die Datei auf der

Festplatte bleibt unangetastet, der Name gehört zum Projekt.

  • ↑ ↓ ✕ — Reihenfolge ändern oder Etappe entfernen. Bei vielen Etappen schneller:

die Knöpfe „nach Datum", „nach Name" und „⇅" über der Liste.

  • ✎ Track bearbeiten — öffnet den

Editor dieses Tracks: Farbe, Dicke, Linien-Stil (durchgezogen, gestrichelt, gepunktet, Strich-Punkt, Röhre) mit Abstand, Schatten, Glow, die Punktreduzierung in Prozent und den Laufpunkt (zeigen, Kugel oder Pfeil in Fahrtrichtung oder ein Fahrzeug, Größe; „Ruhe des Pfeils" gilt für alle Pfeile). Die Form wählst du als Bildkachel; darunter steht „Fahrzeug-Aussehen (alle Fahrzeuge)“ mit elf Kacheln: Plakette (das gezeichnete Symbol) oder fotorealistisch, Bleistift & Aquarell, Comic, Piktogramm, Kupferstich, Neon, Pixel-Art, Blaupause, Papier, Knete. Diese Bilder sind von oben gezeichnet, liegen flach auf der Karte und drehen sich mit der Fahrtrichtung — auch auf geplanten Etappen. Eine eigene Sektion „Linie" gibt es nicht mehr, ein globales „Laufpunkt" und das Häkchen „Form der Haupt-Tour für alle" auch nicht; ein neuer Track übernimmt beim Hinzufügen das Aussehen von Track 1. Das gilt auf jeder Spur: auch eine Tour, die parallel in eigener Spur läuft, trägt Schatten, Glow, Muster und ihren eigenen Laufpunkt. „Aussehen auf alle übernehmen …" unter der Liste kopiert von einem gewählten Track auf alle anderen, und zwar nur die angekreuzten Felder (Dicke, Stil + Abstand, Schatten, Glow, Punkte, Laufpunkt; die Farbe ist standardmäßig nicht angekreuzt). Tempo-Modus und Pausen sind Zeit, nicht Aussehen, und stehen in den Video-Einstellungen. (Mehrere Track-Farben, also der Farbverlauf nach Höhe oder Tempo, gilt weiterhin nur für Track 1; bei 3D-Gelände liegen gestaltete Nebenspuren wie die Hauptlinie auf dem Gelände.)

  • Zwischen zwei Etappen steht der Übergang: Kinoflug (zoomt heraus, fliegt

hinüber, zoomt wieder hinein), Luftlinie (fährt gerade), Pause (nichts passiert: das Bild und der Laufpunkt bleiben am Ende der Etappe stehen, der Halt bleibt in der Zeitleiste, erst mit der nächsten Etappe springt das Bild) oder Schnitt (springt ohne Zwischenbild). Die Sekunden daneben gelten nur für diesen einen Übergang; leer heißt „die gemeinsame Kinoflug-Dauer ganz unten".

In der Tempo-Spur über der Zeitleiste bekommt jede Etappe ihre eigene Kachel mit ihrem Namen und ihrer Farbe — dort siehst du, welche Etappe an welcher Stelle des Videos läuft und wie lange sie dauert.

Die Übergänge kommen zur Animationsdauer dazu. Unter der Liste steht deshalb, wie lang das Video wirklich wird — aufgeteilt in Etappen und Übergänge. Die Zeile färbt sich orange, wenn die Flüge die Etappen überwiegen oder wenn feste Etappendauern den übrigen Etappen fast keine Zeit mehr lassen; dann steht dort auch, wie viel jeder übrigen Etappe bleibt. Jede Etappe behält mindestens drei Zehntelsekunden — lieber wird das Video etwas länger, als dass eine Etappe unsichtbar durchrauscht.

Gruppen in der Zeitleiste — nacheinander, parallel oder beides

Sobald zwei oder mehr Touren im Projekt sind, wird die Tempo-Spur über der Zeitleiste zur Touren-Zeile: jede Tour ist eine Gruppe und bekommt dort eine Kachel mit Name, Faktor und Sekunden. Die Lücke zwischen zwei Kacheln ist der Übergang (✈ Kinoflug, ↗ Luftlinie, ⏸ Pause, ✂ Schnitt), schraffierte Bänder sind Halte — vor dem Inhalt, oder hinten, wenn eine Gruppe früher fertig ist als das Video. Läuft eine Gruppe gleichzeitig mit einer anderen, bekommt sie darunter eine eigene Zeile „parallel". Die Regel dahinter: alle Touren eines Projekts sind gleich lang — nämlich so lang wie das Video; die Anordnung steckt nur darin, wo ihre Halte liegen.

Alles lässt sich mit der Maus machen:

  • Kachel ziehen — die Gruppe wandert in der Zeit. Landet sie über einer anderen, laufen

beide gleichzeitig (eigene Zeile). Sie bleibt dann, wo du sie hingelegt hast.

  • Übergang anfassen — das Band zwischen zwei Gruppen lässt sich ziehen (Dauer des

Übergangs) und anklicken: dann wählst du Kinoflug, Luftlinie, Pause oder Schnitt direkt in der Zeitleiste. Auch der Halt vor der ersten Gruppe lässt sich ziehen.

  • Ränder ziehen — die Gruppe wird länger oder kürzer; gespeichert wird der Faktor

(0,5× = halb so schnell, doppelte Zeit). Die folgenden Gruppen rücken nach.

  • Nach oben oder unten ziehen — wie Spuren im Schnittprogramm: Die Zeile, über der du

loslässt, leuchtet auf, und die Gruppe rutscht hinein. Zeile 1 ist die Reihe: dort läuft sie nach der Gruppe, die vor ihr beginnt, mit Übergang. Eine andere Zeile: sie bleibt an ihrer Zeit und läuft parallel; liegt dort schon etwas im Weg, rutscht sie dahinter. Über die oberste oder unter die unterste Zeile hinaus: eine eigene Spur. „In die Reihe" und „Eigene Spur" stehen auch im Rechtsklick-Menü der Kachel.

  • Kamera: Die oberste Gruppe führt die Kamera (🎥 an der Kachel). Rechtsklick →

„Kamera folgt dieser Gruppe" holt eine andere nach oben; innerhalb der Reihe geht das auch per Hoch-/Runterziehen.

  • Doppelklick (oder Rechtsklick) öffnet die Gruppe: Name, Länge oder Faktor (eines

eintippen, das andere folgt), Übergang, „in der Reihe mitlaufen", die Touren in der Gruppe mit „lösen", welcher Tour die Kamera folgt, und „mit einer anderen Gruppe zusammenlegen" — dann laufen die Touren gleichzeitig in einer Gruppe, als Schwarm.

  • ◼ Ganz zeigen (Rechtsklick oder Doppelklick → Darstellung): Die Gruppe zeichnet sich nicht,

sondern ist so lange ganz zu sehen, wie ihre Kachel reicht — mit Ein- und Ausblenden an den weißen Punkten. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

  • Anordnen über der Liste rechnet einmal alles durch: ⏭ nacheinander, ∥ alle ab 0,

🏁 gleichzeitig im Ziel (jede Gruppe bekommt den Faktor, mit dem sie zusammen mit den anderen ankommt) und 🕐 echte Uhrzeit (Dauer und Start wie aufgezeichnet). Danach ist es eine gewöhnliche Anordnung, die du weiterschieben kannst.

Ein Projekt, das du nur öffnest und ansiehst, bleibt unverändert; erst eine Änderung schreibt die Gruppen hinein. Alte Etappen- und Schwarm-Projekte sehen nach dem Öffnen aus wie vorher — der Schwarm ist jetzt einfach eine Gruppe mit mehreren Touren.

Keyframes hängen dabei an der Strecke: Wer bei einer Brücke einen Keyframe setzt und später davor einen Halt einfügt oder eine frühere Gruppe verlängert, findet den Keyframe weiterhin an der Brücke. In einem Halt können mehrere Keyframes liegen — die Kamera darf sich also bewegen, während der Laufpunkt steht.

◼ Touren „Ganz zeigen" — statt Ghost-Spuren

Manchmal erzählt eine Tour erst im Zusammenhang: der offizielle Wanderweg, deine Planung, die Runde vom Vortag — und darüber läuft, was du heute gelaufen bist. Dafür gab es früher die Ghost-Spuren. ist so eine Linie einfach eine Tour mit der Darstellung „Ganz zeigen": Sie zeichnet sich nicht, sondern ist auf einmal ganz da — so lange, wie ihr Balken in der Zeitleiste reicht.

So legst du eine an:

  • Im Animator + Tour hinzufügen und in der Tracks-Liste an der Tour auf ◼ klicken.

Steckt die Tour mit anderen in einer Gruppe, wird sie dabei eine eigene Gruppe — die anderen laufen weiter animiert. Noch ein Klick auf ◼ macht sie wieder animiert.

  • Im Archiv an jeder Tour ◼ Als ganze Tour (auch im Karten-Popup und im Rechtsklick,

mehrere mit ⌘/Strg-Klick). Die Tour kommt in den Animator, ohne den Haupt-Track zu ersetzen.

  • In der Zeitleiste Rechtsklick auf die Kachel → ◼ Ganz zeigen bzw. ▶ Animiert, oder

Doppelklick → Darstellung.

Wann und wie lange: Die Kachel ziehen legt fest, ab wann die Runde zu sehen ist; der rechte Rand, wie lange. Ganz nach rechts = bis zum Videoende (dann wächst sie mit, wenn das Video länger wird). Die beiden weißen Punkte an der Kachel sind Einblenden und Ausblenden — ziehen ändert die Dauer. Im Gruppenfenster (Doppelklick) stellst du die Art ein: Hart, Einblenden (Deckkraft), Aufpoppen (die Linie wächst mit einem kleinen Überschwinger, wie bei den Overlay-Boxen) oder Beides.

Was eine ganze Tour nicht tut — sie ist Kulisse:

  • Sie macht das Video nicht länger; die Länge kommt nur von den animierten Touren.
  • Sie zählt nicht in den Stats-Boxen und ist keine Etappe.
  • Sie hat keinen Laufpunkt und liegt unter den animierten Touren.
  • Die Haupt-Tour zeichnet sich immer — willst du sie ganz zeigen, lade eine andere Tour

als Haupt-Tour.

Beispiel (Marcs Wunsch): Teide poppt auf, anderthalb Sekunden später Vilaflor, und ab 3 s läuft der Pico Viejo los. Teide ab 0 s mit „Aufpoppen", Vilaflor ab 1,5 s mit „Aufpoppen", die Haupt-Tour in der Zeitleiste auf 3 s ziehen.

Aussehen: wie bei jeder Tour im Panel ▸ unter dem Eintrag — Farbe, Dicke, Linien-Stil (gestrichelt usw.), Schatten, Glow und neu Deckkraft (gilt für alle Touren).

Alte Projekte: Ghost-Spuren werden beim Öffnen automatisch zu Touren mit „Ganz zeigen" über das ganze Video — mit ihrer Farbe, Deckkraft, Breite und Strichelung, hart ohne Blende, so wie sie vorher aussahen. Lag eine Ghost-Spur auf einer Tour, die schon im Projekt ist, wird bei dieser Tour „Ganze Strecke blass zeigen" eingeschaltet. Lässt sich eine Datei nicht mehr laden, bleibt sie als Hintergrundlinie liegen (dann siehst du den Abschnitt „👻 Alte Ghost-Spuren" noch).

Ganze Strecke blass zeigen — für jede Tour

Der frühere „Ghost-Track" (die ganze Route schwach im Hintergrund, darüber zeichnet sich die Linie) gehört jetzt jeder Tour einzeln. Im Aussehen-Panel ▸ einer Tour: Ganze Strecke blass zeigen, dazu Deckkraft (5–80 %, Standard 30 %) und Farbe (Standard: die Farbe der Tour). Bei der Haupt-Tour sind es dieselben Einstellungen wie früher.

Gestrichelt: Bei der Haupt-Tour gibt es zusätzlich Gestrichelt — der Weg, der noch kommt, liegt dann als Strichlinie unter der gezeichneten Linie. Neue Projekte starten mit blasser Strecke, gestrichelt; ältere Projekte bleiben, wie sie waren. Hat die Linie selbst ein Muster (gestrichelt, gepunktet …), nimmt die blasse Strecke dieses Muster.

Schritt 7 — Mehrere Tagesdateien zu einer Tour verbinden

Der häufigste Fall bei Reisen: pro Tag eine Aufzeichnung, gewünscht ist die Gesamttour.

  1. Modul „GPX-Inspektor" öffnen.
  2. Oben die erste Tagesdatei laden.
  3. In der linken Spalte nach unten scrollen bis „Tracks verbinden".
  4. Bei „Einfügen" die Option „nach Uhrzeit" wählen. Dann ist die Reihenfolge egal

das Programm sortiert die Tage anhand der Zeitstempel selbst.

  1. „Pause dazwischen" auf 0 lassen.
  2. Auf „Weiteren Track anhängen …" klicken und die zweite Tagesdatei wählen. Für jeden

weiteren Tag wiederholen; nach jedem Anhängen wächst die Tour auf der Karte.

  1. Unten auf „Geheilten Track speichern …" und die Gesamttour als neue Datei ablegen,

z. B. Suedschweden-2026-gesamt.gpx.

Diese Gesamtdatei lädst du dann oben in der Leiste — und machst mit Schritt 4 weiter.

Zu den Lücken zwischen den Tagen: Du hast nachts nicht aufgezeichnet, also fehlt dort
ein Stück. Das Programm zieht dort bewusst keine Linie und rechnet die Lücke auch nicht
als gefahrene Strecke mit. Deine Gesamtkilometer stimmen also, und es gibt keine falschen
geraden Striche quer über die Karte. Im Video springt die Kamera an diesen Stellen weiter
das wirkt wie ein Szenenwechsel und ist so gewollt.

Schritt 8 — Wenn etwas klemmt

  • „Render braucht Mapbox-Token" → Schritt 2, der Token fehlt.
  • Karte bleibt schwarz oder leer → einen Moment warten; beim allerersten Render lädt die

App unter Windows einmalig Chromium nach (~150 MB).

  • Video ist zu schnell → „Animation (s)" erhöhen, Probe-Lauf wiederholen.
  • Ein Tag fehlt in der Gesamttour → in Schritt 7 wurde eine Datei nicht angehängt; im

Inspektor siehst du in der Punkteliste, wo die Tour endet.

  • Sonst: Hilfe → Fehler melden in der App. Dort kannst du das Protokoll mit einem

Klick auf den Schreibtisch legen und mitschicken — das erspart viel Rätselraten.

2 · Erste Schritte

Kartenanbieter wählen — kostenlos, MapTiler oder Mapbox ⭐

Kurz: Du brauchst keinen Schlüssel mehr. Die App bringt kostenlose Satellitenbilder und Karten mit, und Videos daraus darfst du veröffentlichen.

Warum es das gibt. Mapbox erlaubt die Veröffentlichung von Videos mit seinem Kartenmaterial nur, wenn man Videorechte gekauft hat (Mapbox Product Terms §1.7 „Print or Video Use"). Für YouTube, Instagram & Co. war der bisherige Standardstil also ungeeignet. wählst du den Anbieter auf allen Karten der App aus derselben Liste.

Die Liste (Animator, Tour-Map, Inspektor, Geotagger, Archiv, Web-Karte):

GruppeStileRechtelage
Kostenlos · Video erlaubtSatellit (kostenlos, Land wählt sich selbst), Karte Liberty/Bright/Positron (OpenFreeMap), OpenStreetMap, OpenTopoMap, CyclOSM, Humanitariankein Schlüssel, Videos erlaubt, Nennung steht automatisch im Bild
MapTiler · eigener SchlüsselSatellit, Satellit + Beschriftung, Outdoor, Topo, Streetskostenloser Schlüssel auf cloud.maptiler.com; Videos für Kanäle bis 100.000 Abonnenten erlaubt; Gratistarif nur nicht-kommerziell
Mapbox · Video nur mit gekauften RechtenSatellit (3D), Satellit + Straßen, Outdoor, Streets, Hell, DunkelToken nötig; Veröffentlichung von Videos nur mit gekauften Videorechten

Satellit (kostenlos) nimmt die amtlichen Luftbilder der Landesvermessung meist schärfer als Mapbox (20–50 cm). Dabei: 15 deutsche Bundesländer (Hamburg fehlt derzeit), Österreich, Schweiz, Luxemburg, Niederlande, Frankreich, Spanien mit Kanaren, Portugal, Italien, Tschechien, Polen, Estland, Japan und die USA. Welche Quelle gerade greift, steht unter dem Stil-Feld („Luftbild: Brandenburg"). Liegt der Track außerhalb, weicht die App still auf die OpenFreeMap-Karte mit 3D-Gelände aus — und sagt es dir an derselben Stelle. Die Schalter unter „Auf der Karte anzeigen" (Orte, Straßen, POIs, ÖPNV, Grenzen) funktionieren auch hier: Über den Luftbildern liegen die Beschriftungs-Ebenen von OpenFreeMap (OpenStreetMap-Daten, kostenlos, ohne Schlüssel), in Vorschau und Video gleich. Nicht in den Web-Karten-Exporten. Sind die Luftbilder flau, hilft die Gruppe „Luftbild-Optik": Sättigung, Kontrast, Helligkeit, Farbton und Schärfe (Werk 25/8/0/0/0, „Standard" setzt zurück) — auf die Luftbilder und die Sentinel-Ebene (dort als Abweichung vom Werk, im Werk bleibt Sentinel unverändert), in Vorschau, Video und Web-Karte gleich; die Schärfe nicht in der Web-Karte. Seit 17.09.2026 dazu Relief (Licht und Schatten aus den Geländedaten über den Luftbildern, Werk 0 — die Looks schalten es ein), Dunst entfernen (nimmt den blauen Schleier aus Satellitenbildern, Werk 0) und oben die Auswahl Look: „Natürlich", „Kräftig" oder „Filmisch" stellen alle Regler auf einen abgestimmten Satz; wer danach einen Regler bewegt, sieht wieder „Eigene Einstellung". Relief und Dunst gibt es in Vorschau und Video, nicht in der Web-Karte.

3D-Gelände gibt es jetzt mit jeder Quelle: Mapbox-Stile nutzen das Mapbox-Gelände, MapTiler-Stile das von MapTiler, alle kostenlosen Stile das AWS-Geländemodell (Mapzen). Das Gelände hängt fest am Stil — in einem Video ohne Mapbox stecken auch keine Mapbox-Daten.

Einstellungen → Kartenanbieter: Standardstil für neue Projekte (ab Werk „Satellit (kostenlos)"; bestehende Projekte behalten ihren Stil), Mapbox-Token, MapTiler-Schlüssel und der Kachel-Zwischenspeicher (Standard 2 GB; „Leeren"-Knopf). Geladene Kacheln bleiben auf der Platte — der zweite Render derselben Gegend geht schneller.

Vor einem Video-Render mit Mapbox-Stil erinnert die App einmal je Sitzung an die Rechtelage. Sie sperrt nichts: Wer Rechte gekauft hat oder nur privat schaut, rendert einfach weiter.

Wichtig fürs Veröffentlichen: Die Nennung der Quelle unten rechts im Bild gehört zum Video. Bitte nicht wegschneiden — Mapbox wie MapTiler wie die Landesvermessungen verlangen sie.

Kartenquellen & Schlüssel — was woher kommt, was es kostet, was du veröffentlichen darfst 🗺️

Kurz: Ohne irgendeinen Schlüssel hast du Satellitenbilder, Karten und 3D-Gelände — und darfst die Videos veröffentlichen. Schlüssel brauchst du nur für MapTiler (kostenlos) und Mapbox (kostenlos, aber Videos nur mit gekauften Rechten).

QuelleSchlüssel?KostenVideos veröffentlichen?Nennung im Bild
Satellit (kostenlos) — amtliche Luftbilderneinkostenlosjaautomatisch (z. B. „Luftbild: PNOA © IGN España")
OpenFreeMap (Liberty, Bright, Positron)neinkostenlos, ohne Limitjaautomatisch (© OpenMapTiles, © OpenStreetMap)
OpenStreetMap, OpenTopoMap, CyclOSM, Humanitarianneinkostenlos (Kacheldienste der Community, bitte nicht massenhaft)jaautomatisch
3D-Gelände (AWS Terrain Tiles / Mapzen)neinkostenlosjaautomatisch („Gelände: Mapzen/AWS Terrain Tiles")
MapTiler (Satellit, Hybrid, Outdoor, Topo, Streets + eigenes Gelände)jaGratistarif (100.000 Kachelabrufe/Monat, nur nicht-kommerziell); Flex ab ca. 30 $/Monatja, bis 100.000 Abonnenten (Cloud Terms §5)automatisch (© MapTiler © OpenStreetMap contributors)
Mapbox (Satellit 3D, Satellit + Straßen, Outdoor, Streets, Hell, Dunkel)ja (Token pk.…)Free-Tier 50.000 Karten-Loads/Monat, Kreditkarte bei Registrierungnur mit gekauften Videorechten (Product Terms §1.7)automatisch (© Mapbox © OpenStreetMap)
⚠️ Die Nennung unten rechts im Bild gehört zum Video. Bitte nicht wegschneiden — alle Quellen verlangen sie, Mapbox und MapTiler ausdrücklich.
⚠️ Mein Verständnis, keine Rechtsberatung. Alles in diesem Kapitel — Tabelle, Empfehlungen, Hinweise in der App — ist meine Lesart der Anbieterbedingungen mit Stand September 2026. Bedingungen ändern sich, und ich kann mich irren. Lies vor einer Veröffentlichung selbst nach und entscheide selbst:

Welche amtlichen Luftbilder stecken in „Satellit (kostenlos)"?

Die App wählt die Quelle anhand der Track-Lage; unter dem Stil-Feld steht, welche greift. Stand 03.09.2026:

  • Deutschland (Land für Land): Baden-Württemberg (LGL), Bayern (Vermessungsverwaltung, CC BY 4.0), Berlin (TrueDOP), Brandenburg (LGB), Bremen (CC BY 4.0), Hessen (HVBG), Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (LGLN, CC BY 4.0), Nordrhein-Westfalen (Geobasis NRW), Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen (GeoSN), Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein (CC BY 4.0), Thüringen — meist unter „Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0". Hamburg fehlt (kein erreichbarer Dienst). Liegt der Track an einer Landesgrenze, legt die App die Nachbarländer übereinander.
  • Europa: Österreich (basemap.at, CC BY 4.0), Schweiz (swisstopo), Luxemburg (CC0), Niederlande (PDOK, CC BY 4.0), Frankreich (IGN Géoplateforme), Spanien inkl. Kanaren (PNOA © IGN, CC BY 4.0), Portugal (DGT, CC BY 4.0), Italien (Geoportale Nazionale, 2012), Tschechien (ČÚZK), Polen (GUGiK), Estland (Maa-amet, CC BY 4.0), seit 17.09.2026 Belgien (Flandern: Digitaal Vlaanderen; Wallonien: SPW, CC BY 4.0) und Slowakei (ÚGKK SR/GKÚ, CC BY 4.0); seit 18.09.2026 Slowenien (GURS, CC BY 4.0). Mit eigenem, kostenlosem Schlüssel (Einstellungen → Karten → Länder-Schlüssel): Dänemark (Dataforsyningen), Finnland (Maanmittauslaitos), Neuseeland (LINZ) — ohne Schlüssel bleibt dort Sentinel-2, und der Stil-Hinweis sagt es. Außerhalb Europas: USA, Japan und New South Wales in Australien (Spatial Services, CC BY 4.0).
  • Welt: Japan (GSI), USA inkl. Alaska und Hawaii (USGS, gemeinfrei).
  • Keine kostenlose Quelle gibt es derzeit für Skandinavien, Großbritannien, Irland und Kanada — dort weicht die App auf die OpenFreeMap-Karte mit Gelände aus; für Satellit dort MapTiler nehmen.

MapTiler-Schlüssel besorgen (kostenlos, 3 Minuten)

  1. Konto anlegen auf cloud.maptiler.com — E-Mail + Passwort oder Google/GitHub, keine Kreditkarte.
  2. Bestätigungs-Mail klicken.
  3. Links im Menü API Keys (direkt: cloud.maptiler.com/account/keys). Dort liegt schon ein Schlüssel — kopieren (20 Zeichen, Buchstaben und Ziffern).
  4. In der App: Einstellungen → Kartenanbieter → MapTiler-Schlüssel einfügen → Speichern. Die App lädt neu, die MapTiler-Stile stehen in der Liste.
⚠️ Beim Schlüssel „Allowed HTTP origins" leer lassen. Trägst du dort eine Website ein, sperrt MapTiler den Render aus (der läuft ohne Browser-Adresse) — die Vorschau ginge, das Video bliebe schwarz.
💡 Gratistarif: 100.000 Kachelabrufe pro Monat, das reicht für viele Renders. Er ist auf nicht-kommerzielle Nutzung begrenzt — für einen monetarisierten Kanal ist der Flex-Tarif (ca. 30 $/Monat) gedacht. Videos für Kanäle bis 100.000 Abonnenten sind laut MapTiler Cloud Terms §5 erlaubt; darüber vorher bei MapTiler nachfragen.

Mapbox-Token besorgen (kostenlos — aber lies erst den Hinweis)

Mapbox erlaubt die Veröffentlichung von Videos mit seinem Kartenmaterial nur mit gekauften Videorechten (Product Terms §1.7 „Print or Video Use"). Für YouTube, Instagram & Co. also einen kostenlosen Stil oder MapTiler nehmen. Der Token ist trotzdem sinnvoll, wenn du die Mapbox-Stile privat nutzt oder Rechte gekauft hast.

  1. Konto bei account.mapbox.com anlegen — Mapbox verlangt seit Mitte 2026 eine Kreditkarte bei der Registrierung; abgebucht wird im Free-Tier nichts.
  2. Bestätigungs-Mail klicken.
  3. Im Dashboard auf Access tokens.
  4. „Default public token" kopieren — beginnt mit pk.eyJ…
  5. In der App: Einstellungen → Kartenanbieter → Mapbox-Token einfügen → Speichern.
💡 Free-Tier: 50.000 Karten-Loads pro Monat. Vor jedem Video-Render mit einem Mapbox-Stil erinnert die App einmal je Sitzung an die Rechtelage — sie sperrt nichts.

Schlüssel später ändern: macOS-Menü → Reisezoom → Einstellungen… (oder Cmd+,) — Windows/Linux: ⚙-Button oben rechts → Kartenanbieter.

Sprache wechseln 🌍

Die App startet automatisch in der Systemsprache (Deutsch, Englisch oder Spanisch — Fallback Englisch). Wechseln im ⚙-Einstellungen-Modal → Sprache-Dropdown. Sofort aktiv, kein Restart nötig.

⤓ Video exportieren — der Export-Dialog ⭐

Oben rechts im Animator steht der korallfarbene Knopf ⤓ Video exportieren (in der Tour-Map ⤓ Bild exportieren). Ein Klick öffnet ein Fenster in der Mitte mit allem, was nur die Ausgabedatei betrifft:

  • Vorlagen als Kacheln: YouTube 4K, YouTube 1080p, Instagram Reel 9:16, Instagram 4:5, *Schnell ansehen

720p* — dazu deine eigenen. Ein Klick stellt Auflösung, Bildrate, Farbraum, Qualität und das Seitenverhältnis ein (ein ⌘Z-Schritt). Die Kachel, die zu deinen Einstellungen passt, ist markiert.

  • Auflösung passend zum Seitenverhältnis (4K, 1440p, 1080p, 720p), Bildrate, Farbraum (SDR, HDR HLG/PQ)

und Qualität (H.264, H.265, ProRes). Unter Mehr: freie Breite × Höhe und „Karte glätten“.

  • Als Vorlage speichern … merkt die aktuelle Einstellung unter einem Namen. Eigene Vorlagen kannst du mit ✎

umbenennen und mit ✕ löschen (zweimal klicken). Der ★ macht eine Vorlage zum Standard für neue Projekte.

  • Speichern in zeigt den zuletzt benutzten Ordner und einen Namen mit Zeitstempel

(Projekt_20261006-1130.mp4). Exportieren legt sofort los, Ändern … öffnet den Systemdialog. Eine vorhandene Datei wird nie überschrieben — dann heißt die neue …-2.mp4.

Der kleine Pfeil ▾ neben dem Knopf bietet Aktuelles Bild exportieren (das Bild, das gerade in der Vorschau steht, als PNG) und Als Tour-Map öffnen. Die Export-Einstellungen gelten je Projekt; Esc schließt das Fenster.

🖼 Medien der Tour

Hast du im Archiv unter Medien Ordner eingelesen, kennt der Animator die Fotos und Videos, die während der Tour entstanden sind (zugeordnet über GPS, sonst über die Aufnahmezeit):

  • In der Zeitleiste steht eine Zeile 📷 Medien mit einem feinen Strich je Foto (Video in Koralle) an der

Stelle, an der es aufgenommen wurde. Darüberfahren zeigt das Bild groß, ein Klick macht ein Foto-Schild daraus. Fotos, die schon Schild sind, stehen dort als kleiner Punkt.

  • Schilder → 🖼 Medien der Tour öffnet sie rechts als Raster: Klick = als Schild, Doppelklick = an diese

Stelle springen. Schon gesetzte sind markiert. Ohne eingelesene Ordner steht dort, wo du sie hinzufügst.

Videos werden über 🎞 Clips hinzufügen zu Clip-Stopps.

Info-Karte

Unter Einblendungen → + Info-Karte gibt es eine fertige Karte im Stil der App: der Tourname als Titel, darunter Strecke, Bergauf und Bewegungszeit — dunkler Grund, türkiser Rand. Es ist eine ganz normale Einblendung: Werte, Lage, Farben und Zeitpunkt änderst du im Editor.

Format & Ablauf — die erste Karte der Seitenleiste

Ganz oben in der Seitenleiste (unter „Vorlage anwenden“ und 🎬 Schnell-Video) steht Format & Ablauf: das Seitenverhältnis als Knöpfe (16:9 und 9:16; die kurze Seite bleibt, 4K bleibt 4K) und die Dauer. Weitere … zeigt alle Formate (1:1 Quadrat, 4:5 Instagram, 4:3, 21:9 Kino) mit kurzer Beschreibung und Felder für ein eigenes Verhältnis (z. B. 3: 2); Weniger klappt zurück. Ist ein anderes als 16:9/9:16 gewählt, steht es als dritter Knopf daneben. Unter Mehr: Intro und Halten am Ende, Dauer als „Echtzeit ÷ Faktor“, die Verteilung über den Track und die Pausen. Die frühere Karte „Video-Einstellungen“ gibt es nicht mehr — Auflösung, Bildrate und Farbraum stellst du im Export-Dialog ein.

Render-Qualität & Export einstellen ⭐

Im ⚙-Einstellungen-Modal gibt es den Block „Qualität & Export" — gilt global für den Animator-Video-Export:

  • Frame-Erfassung: Schnell (JPEG) ist der Standard und macht den Render ~10× schneller (das Abgreifen der Einzelbilder war die eigentliche Bremse). Da das Video sowieso verlustbehaftet codiert wird, ist die Qualität visuell identisch. Maximal (PNG, verlustfrei) ist nur nötig, wenn du wirklich verlustfreie Einzelframes brauchst — deutlich langsamer.
  • JPEG-Qualität (nur bei JPEG): Standard 92, völlig ausreichend.
  • Video-Codec: H.264 (kompatibel, kleinste Datei) · H.265/HEVC (bessere Kompression) · ProRes 4444 (Master-Qualität, große Datei).
  • Video-Qualität (CRF) und Encoder-Tempo (Geschwindigkeit ↔ Dateigröße).

Der Alpha-Modus („Ohne Karte" im Animator) nutzt automatisch verlustfreie PNG-Frames und ProRes 4444 — den brauchst du hier nicht extra einstellen.

Was die App sich merkt

  • Letzte Modul-Auswahl
  • Alle Render-Einstellungen pro Modul (Stil, Pitch, Auflösung, Farbe, Codec, FPS etc.)
  • Letzter Save-Ordner (pro Modul)
  • Mapbox-Token und die anderen Karten-Schlüssel — in den Einstellungen verdeckt, „👁 Anzeigen“ zeigt sie
  • Sprach-Auswahl
  • Die zuletzt geöffnete Tour und das Modul, auch wenn noch kein Projekt gespeichert ist — Fotos im Geotagger lädst du danach neu

Settings-Datei:

  • macOS: ~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/settings.json
  • Windows: %APPDATA%\Reisezoom GPS Studio\settings.json
  • Linux: ~/.local/share/Reisezoom GPS Studio/settings.json

Projekte — so funktioniert alles ⭐ (Stand)

Ein Projekt ist deine Arbeitsmappe für ein Video: die beteiligten Touren (keine, eine — oder viele bei Reise/Schwarm), dazu alles, was du baust: Keyframes, Schilder, Fotos, Overlays, Karten-Stil, Render-Einstellungen. Eine Tour ist das Aufgezeichnete im Archiv. Dieselbe Tour kann in beliebig vielen Projekten stecken; ein Projekt merkt sich außerdem, in welchem Modul du zuletzt daran gearbeitet hast.

Der Projektmanager

Die App startet in der Projektliste (im Archiv). Oben in der Filterzeile

sitzt der orangene Umschalter „🗂 Projekte | 📚 Touren-Archiv" — er wechselt nur die Ansicht darunter und ist immer da. In der Projekte-Ansicht:

  • Links die Bereiche **Alle / aktiv / Idee / fertig / Automatisch

angelegt mit Zählern, dazu „+ Neues Projekt"**.

  • Oben filtert das Suchfeld nach Projekt- und Tournamen.
  • Rechts die Projektkarten, sortiert: aktive vor Ideen vor fertigen,

darin jeweils zuletzt bearbeitete zuerst.

Die Projektkarte

  • Karten-Vorschau: Solo-Projekte zeigen das Kartenbild ihrer Tour;

Reise/Schwarm ein gezeichnetes Bild ALLER Linien; leere Projekte 🗂.

  • Status-Auswahl (aktiv / Idee / fertig) direkt auf der Karte

„fertig" rückt ans Listenende.

  • Modul-Symbole (🎬 🗺 📷 📈) zeigen, wo schon Arbeit liegt — und sind

klickbar: öffnet das Projekt direkt in diesem Modul.

  • Öffnen lädt die Tour(en) und springt ins zuletzt benutzte Modul.
  • ✎ Umbenennen · ⎘ Duplizieren · 🗑 Löschen (Löschen entfernt nur den

Arbeitsstand — die Touren im Archiv bleiben).

  • 🕘 Frühere Arbeitsstände: beim Arbeiten sichert die App höchstens alle

10 Minuten einen Stand (die letzten 20 bleiben). Wiederherstellen sichert den jetzigen Stand vorher automatisch.

  • „⬆ neuere Fassung" erscheint, wenn die Tour inzwischen geheilt/ersetzt

wurde → siehe „Fassungen" unten.

  • ➕ (nur bei leeren Projekten): Touren aus dem Archiv hinzufügen.

Die Projekt-Detailspalte

Ein Klick auf eine Projektkarte öffnet rechts die Detailspalte — wie bei einzelnen Touren: großes Kartenbild, alle Aktionen (Öffnen, Modul-Sprünge, Umbenennen, Duplizieren, Löschen, Status), die Mitglieds-Touren mit Stern für die Haupt-Tour und Sprung ins Archiv, die früheren Arbeitsstände (🕘) und die Fassungs-Hinweise (⬆).

Wie Projekte entstehen

  1. Automatisch: Jede geöffnete Tour bekommt sofort einen Arbeitsstand

die Karte trägt den Tour-Namen — nichts geht je verloren. Selbstreinigung: Automatisch angelegte Projekte, die nie umbenannt wurden, keinen Status bekamen und in keinem Modul echte Arbeit tragen, verschwinden nach 30 Tagen von selbst die Tour wieder öffnen legt jederzeit ein frisches an. Nie angefasste Stände liegen eingeklappt unter „Automatisch angelegt" und wandern zu „Deine Projekte", sobald du darin arbeitest oder sie umbenennst. Hat eine Tour mehr als ein Projekt, wird keins davon versteckt.

  1. Leer per Hand: „+ Neues Projekt" in der Projektliste — oder im

Topbar-Umschalter, der auch ohne geladenen Track sichtbar ist („🗂 Projekte ▾ → Neues leeres Projekt"). Ein leeres Projekt kannst du sofort öffnen (leere Karte — ideal für Reiseroute oder einen reinen Kamera-Flug; die Arbeit hängt dann am Projekt) oder per ➕ mit Touren füllen: bei einer Tour wird es ein Solo-Projekt, ab zwei fragt die App Reise oder Schwarm — dein bisheriger Arbeitsstand bleibt erhalten.

  1. Als Komposition: Eine Schwarm- oder Reise-Übergabe aus dem Archiv

erzeugt ein Projekt, das ALLES enthält: die Tourenmenge, den Ablauf (Reise/Schwarm) und den Geschwindigkeits-Modus. Wiederöffnen = ein Klick, alle Etappen laden automatisch.

Der Umschalter oben in jedem Modul

In der Topbar steht (orange) „🗂 Tourname · Projektname ▾", sobald ein Track geladen ist. Darüber wechselst du zwischen den Projekten derselben Tour und legst neue an: 🆕 Neues Projekt · ⎘ Duplizieren · ✎ Umbenennen · 🗑 Löschen · 🗂 Alle Projekte … (springt in den Projektmanager). So machst du z. B. aus einer Tour ein Quer- UND ein Hochkant-Video, ohne dass sich etwas überschreibt.

Von der Tour zum Projekt und zurück

Die Detailspalte jeder Tour im Touren-Archiv zeigt „steckt in N Projekten" ein Klick filtert die Projektliste auf genau diese.

Fassungen (Tour geheilt? Projekte bleiben stabil)

Jede Tour hat eine feste Identität, die Heilen und Ersetzen überlebt. Heilst du eine Tour im Inspektor und wählst „Im Archiv ersetzen", entsteht eine neue Fassung — deine bestehenden Projekte bleiben an ihrer alten Fassung „gepinnt": Keyframes und Schilder sitzen weiter exakt dort, wo du sie gebaut hast. Solche Projekte zeigen „⬆ neuere Fassung"; erst DEIN Klick hebt genau dieses Projekt auf die neue Geometrie. In der Tour-Detailspalte steht die ganze Fassungs-Kette (wann, wodurch, wie lang) — ↩︎ holt jede Fassung byte-genau zurück, die jetzige bleibt dabei als Fassung erhalten. Schreiben unsere Werkzeuge eine GPX, wandert eine unsichtbare Kennung (rz:id) mit hinein, sodass auch ein anderer Rechner die Tour wiedererkennt. Mit eingerichteter Cloud reisen die Fassungs-Ketten mit — Rollback geht auch am Zweitrechner.

Speicherorte

…/Reisezoom GPS Studio/projekte.json (Arbeitsmappen), touren.json (Tour-Fakten + Fassungen), projekt_staende/ (🕘-Stände), GPX-Snapshots der Fassungen unter …/sessions/.


🕒 Datum und Uhrzeit in den Statistik-Einblendungen

Im Stats-Editor des Animators (und der Tour-Map) gibt es vier neue Felder: in der Gesamt-Box „Datum“ (ein Tag, bei Mehrtagestouren ein Zeitraum wie 12.–14.08.2026) und „Uhrzeit“ (von – bis), in der Live-Box „Datum & Uhrzeit“ und „Uhrzeit“ am aktuellen Punkt. Angezeigt wird die Ortszeit der Tour: Die Zeitzone kommt aus dem Land der Tour im Archiv (Kanaren, Azoren und Länder mit mehreren Zonen nach Längengrad), sonst aus der Lage der Tour. Das Format folgt der App-Sprache. Liegt die Tour nicht im Archiv, gilt die Zone der Lage.

🎬 Schnell-Video — fertiges Tourvideo mit wenigen Entscheidungen ⭐

Du willst einfach ein schönes Video deiner Tour, ohne Keyframes und Einstellungen? Dann nimm das Schnell-Video: im Archiv an der Tour 🎬 Schnell-Video … (Detailspalte rechts oder Rechtsklick), oder im Animator ganz oben in der Seitenleiste für die offene Tour.

Vorschau: Oben im Dialog siehst du die ganze Karte im Stil der Vorlage mit der ganzen Strecke und dem Titel, im gewählten Format. Von den Fotos, die ins Video kommen, ist eines groß zu sehen, die anderen als kleine runde Bilder; bei den Highlights genauso (eines mit Namen, die anderen als Punkte). Die Vorschau folgt jeder Änderung.

Auf einen Bildschirm eingedampft. Das Schnell-Video soll wirklich schnell sein: Vorlage, Format, Länge (Kurz · Normal · Lang), Titel, Fotos (automatisch gewählt, abwählbar, + Fotos … / + Ordner … für eigene), Musik (eingebaute Stücke oder eigene Datei), Zahlen, Höhenprofil, Highlights und die Schlusskarte — mehr nicht. Kartenstil, Fotoart und Übersichtskarte bringt die Vorlage mit. Oben zeigt eine Vorschau die ganze Karte im Stil der Vorlage mit der ganzen Strecke und dem Titel, im gewählten Format; von den Fotos, die ins Video kommen, ist eines offen zu sehen, die anderen als kleine runde Punkte — ebenso bei den Highlights. Zahlen und Höhenprofil stehen dort, wo sie die Vorlage im Video zeigt. Video erstellen … legt das Projekt an und öffnet denselben Export-Dialog wie im Animator (Qualität 1080p/4K, Vorlagen, Speichern in …); das Video entsteht direkt am gewählten Ort, danach Im Finder zeigen oder Teilen. Videoclips, Logbuch, eigene Länge und einzelne Kartenstile findest du im Animator (Ton & Clips, Karte, Format & Ablauf). Was unten zu „Eigene Länge“, „Qualität“, „Kartenstil“ und „Mehr“ steht, gilt für ältere Versionen.

Im Dialog entscheidest du nur wenig — die App merkt sich deine Wahl fürs nächste Mal:

  • Format: 9:16 hochkant (vorgewählt, fürs Handy, Reels, Shorts), 16:9 oder 1:1.
  • Länge: Kurz 20 s, Normal 40 s, Lang 60 s oder Eigene (Sekunden gesamt, 15–600, wird gemerkt). Aus dem Animator

heraus gibt es zusätzlich „Wie im Animator · N s“ mit der Länge, die dort gerade eingestellt ist (bei einer Reise samt Übergängen) — beim Übernehmen ins Projekt bleibt die Gesamtlänge genau so.

  • Qualität: 1080 oder 4K.
  • Kartenstil: vorbelegt mit deinem Standard. Hat der Stil keine Freigabe für kommerzielle Videos,

steht ein Hinweis darunter — rendern geht trotzdem.

  • Titel und Unterzeile: vorbelegt mit dem Tournamen und Datum · Ort, änderbar.
  • Unterwegs: „Zahlen unterwegs" (Strecke und Höhe) und „Höhenprofil" — zwei Häkchen.
  • Schlusskarte: welche Werte am Ende groß stehen (Strecke, Bergauf, Bergab, Bewegungszeit, Zeit,

Ø Tempo, Datum).

  • 📸 Fotostopps: Der Dialog sucht die Fotos dieser Tour im Foto-Archiv (Zeitfenster der Tour)

und schlägt bis zu acht vor — höchstens eins je Zehntel der Strecke, Fotos aus einer Pause und aus Fotoserien zuerst. Ein Klick auf ein Vorschaubild wählt es ab (oder wieder an). Im Video hält der Track an jedem Foto an, die Kamera fährt heran, das Foto erscheint groß, dann geht es weiter (je Stopp 3 s Halt, Heran- und Zurückfahren während der Fahrt). Die Zeit dafür wird von der gewählten Länge abgezogen — 40 s bleiben 40 s. Damit für die Strecke genug bleibt, passen höchstens so viele Stopps hinein, dass die Hälfte der Animationszeit übrig bleibt; die Zeile unter den Bildern sagt, wie viele es werden. Die Stopps sind ganz normale Foto-Schilder mit Häkchen „Fotostopp“ (siehe Schilder) im Animator änderst du sie wie jedes Schild. Findet das Archiv keine Fotos, bietet der Dialog 📁 Ordner wählen … und 🖼 Fotos wählen … an: Die App ordnet die Fotos über ihre GPS-Position der Strecke zu, sonst über die Aufnahmezeit, und schlägt daraus die Stopps vor.

Tempo-Regie: Unter „Mehr“ ist „An Höhepunkten und Fotos langsamer“ angehakt: am höchsten Punkt, an der steilsten Stelle und bei Fotos ohne Halt fährt das Video langsamer, die gleichförmigen Stücke dafür schneller — die Länge bleibt, wie du sie gewählt hast. Am höchsten Punkt zieht die Kamera dabei kurz auf und schaut zum Horizont (Gipfel-Blick). Im Animator stehen diese Stellen als normale Einträge in der Tempo-Spur.

Klügere Fotoauswahl. Das Schnell-Video wählt die Fotos jetzt selbst klüger aus: Fast gleiche Bilder (dasselbe Motiv kurz hintereinander) kommen nur einmal hinein, Fotos aus der Autofahrt (laut Logbuch) nur, wenn sie in einem Halt entstanden sind, und die Auswahl mischt Themen statt fünfmal dieselbe Aussicht. Bei mehrtägigen Touren bekommt jeder Tag zuerst sein bestes Foto. Ist die Inhaltssuche eingeschaltet (Einstellungen → Bibliothek), erkennt die App dabei auch, was auf den Fotos ist — Aussicht, Gipfel, Wasser, Himmel, Menschen, Tiere, Essen, Orte — und lässt unscharfe Bilder, Bildschirmfotos und Fotos vom Boden weg. Wie immer kannst du jedes Foto im Dialog an- oder abwählen.

Titel-Vorschläge: Unter dem Titelfeld erscheinen nach ein, zwei Sekunden bis zu drei Vorschläge zum Anklicken — der Gipfel am höchsten Punkt mit seiner Höhe (z. B. „Teide · 3715 m“), „Start → Ziel“ mit den nächsten Orten oder „Rund um <Ort>“ bei Rundtouren. Ohne Internet gibt es keine Vorschläge.

Drei Vorlagen. Ganz oben im Dialog wählst du, wie das Video aussehen soll — die Vorlage stellt die Zutaten unter „Mehr“ passend ein, ändern kannst du danach alles (dann steht „Vorlage angepasst“ da; ein Klick auf die Vorlage stellt sie wieder her):

  • Weite (Standard) — Landschaft im Mittelpunkt: Luftbild, Look „Natürlich“, Fotos als großer Fotostopp, unterwegs keine Zahlen, am Schluss wenige große Werte; Musik „Panorama“.
  • Tagebuch — Orte und Erinnerungen: Look „Reiseatlas“ (Papierkarte, Titel in Handschrift), Fotos als Sofortbild am Ort mit dem Ortsnamen als Unterschrift (die Fahrt hält nicht an, das Foto schrumpft danach zum kleinen runden Bild an der Route), ein kleines Kärtchen mit Strecke und Höhenmetern, Fazit mit Titel; Musik „Tagebuch“.
  • Puls — Strecke und Leistung: Look „Nachtkarte“, unten eine Datenleiste (Strecke, Höhe, Tempo) mit Höhenprofil, Fotos als kleines Bild im Bild oben rechts ohne Halt, kompakte Schlussübersicht; Musik „Puls“.

Die Fotoart bringt die Vorlage mit. Fotos ohne Halt kosten keine Länge; damit es nicht wimmelt, kommt höchstens etwa ein Foto je 4 Sekunden Fahrt dazu (die besten zuerst).

„Mehr“ — die Zutaten (v0.9.778; steht alles auf einem Bildschirm, siehe oben). Damit das Schnell-Video schnell bleibt, stehen oben nur Format, Länge, Titel und Unterzeile. Alles andere liegt unter „Mehr“ (aufklappen; die App merkt sich, ob es offen war). Rechts an „Mehr“ steht eine Kurzfassung dessen, was drin ist, z. B. „📸 4 · 🎞 1 · 📖 · 🎵 · 🏁“. Jede Zutat ist ein Schalter; was die App findet, ist vorgewählt:

  • 📸 Fotostopps — wie oben beschrieben.
  • 🎞 Videoclips — Clips deiner Kamera aus dem Foto-Archiv (MP4, MOV …; 360°-Rohdateien nicht), sonst 📁 Ordner wählen … / 🎞 Clips wählen …. Ein Clip ist ein Fotostopp mit Bewegtbild: Er wächst aus dem Pin und läuft dort ab (höchstens 4 s, aus dem ersten Viertel des Clips). Originalton der Clips ist ein eigener Schalter; die Musik wird dabei leiser. Fotos und Clips teilen sich die Zeit (höchstens die Hälfte der Animation), Clips zuerst — der Stand rechts sagt „4 / 6“, „1 / 1“.
  • 📖 Logbuch — Pausen und eigene Notizen aus dem Logbuch: Entstand ein Foto in einer Pause, steht sie darunter („☕ Pause · 25 min · Hütte“). Längere Pausen (ab 10 min) und Notizen ohne Foto werden kleine Schilder im Highlight-Look mit Tasse, Mond oder Stift (höchstens drei).
  • 🎵 Musik — das eigene Stück der App „Unterwegs“ oder deine eigene Datei (…), ▶ hört kurz rein. Dazu 📷 Klick bei jedem Foto.
  • 🗺 Übersichtskarte in der Ecke — die ganze Runde klein oben rechts, der gefahrene Teil wächst mit.
  • 🏁 Schlusskarte — mit den Werten, die am Ende groß stehen.
  • 📊 Zahlen unterwegs, ⛰ Höhenprofil, ⭐ Highlights, dazu Qualität und Kartenstil.

Das Video: Der Titel steht über der Gesamtsicht (die Runde blass im Hintergrund), dann fliegt die Kamera zum Start und folgt der Strecke, während sich die Linie zeichnet; am Ende zieht sie sich in die Gesamtsicht zurück, und die Schlusskarte erscheint.

Nur Landschaft und Strecke: Straßen, Ortsnamen, POIs, Bahnlinien und Grenzen sind ausgeblendet. Willst du sie doch, stellst du sie im Animator unter Karte wieder an.

Pfeil und Verfolgerkamera: Unterwegs zeigt ein Pfeil in Fahrtrichtung, und die Kamera fliegt hinter dem Pfeil her — die Fahrtrichtung zeigt nach oben ins Bild. Damit das auch bei einem kurzen Video über eine lange Kehrenstrecke ruhig bleibt, glättet das Schnell-Video dreifach: die Spur selbst (GPS-Zittern raus), die Pfeilrichtung (je nach Tempo über ein Stück Weg, an einer Spitzkehre dreht der Pfeil statt umzuklappen) und die Blickrichtung der Kamera (aus der geglätteten Fahrtrichtung, dazu die ruhige Kamera). Die Blickrichtung steht danach als normale Keyframes in der Zeitleiste und lässt sich ändern.

Die Kamera fliegt näher und steiler von oben (45° statt 55°, eine halbe Stufe näher) — mehr über dem Track, kaum Horizont. Der Pfeil zeigt genau in die Richtung, aus der die gezeichnete Linie gerade kommt; dafür ist die Linie etwas stärker geglättet. In engen Kehren dreht der Pfeil deshalb sichtbar mit — so, wie die Linie wirklich verläuft.

Video rendern öffnet einen eigenen Schnell-Video-Bildschirm über der ganzen App: oben der Tourname, in der Mitte zuerst das Kartenbild deiner Tour mit dem aktuellen Schritt (Projekt anlegen, Karte laden, Kacheln vorwärmen …), dann live das entstehende Video, darunter der Fortschritt und „Abbrechen“. Der Animator arbeitet unsichtbar dahinter — du musst dort nichts tun. Schließen bringt dich zurück ins Archiv (hast du das Schnell-Video im Animator gestartet, bleibst du dort), Abbrechen stoppt das Video — hast du es im Animator gestartet, bist du danach wieder in deinem Projekt (das angefangene Schnell-Video-Projekt bleibt im Archiv), sonst im Animator beim neuen Projekt (seit 0.9.781; oben steht dann „Schnell-Video · Tourname“), Im Animator öffnen zeigt das Projekt zum Weiterbearbeiten. Ist es fertig, „💾 Speichern …" legt es dorthin, wo du willst, „📤 Teilen" öffnet auf dem Mac das Teilen-Menü (AirDrop, Nachrichten, Mail, Fotos …); unter Windows öffnet sich der Ordner mit dem Video.

Aus dem Animator: drei Wege. Drückst du „🎬 Schnell-Video …“ im Animator, während ein Projekt offen ist, gibt es unten im Dialog drei Knöpfe:

  • In dieses Projekt übernehmen — die Kamerafahrt kommt als Keyframes in dein Projekt, und du passt sie

danach an. Vorhandene Keyframes werden ersetzt; hat das Projekt schon welche, warnt der Dialog und fragt vorher nach. Ein ⌘Z holt alles zurück (vorher wird außerdem ein Arbeitsstand gesichert). „Meinen Look behalten“ (vorbelegt, sobald das Projekt Einblendungen hat) übernimmt nur den Ablauf: Kamerafahrt, Intro/Animation/Halten, Verfolgerkamera, Pfeil, Spur- und Kameraglättung und die Highlights als Schilder . Kartenstil, Format, Einblendungen, Verläufe und das Aussehen der Highlights bleiben, wie sie sind — Titel und Schlusskarte kommen dann nicht dazu. Ohne Haken kommt das ganze Schnell-Video ins Projekt. So geht auch: Vorlage anwenden, dann Schnell-Video mit „Meinen Look behalten“ — dein Look plus die Kamerafahrt.

  • Neues Projekt — legt ein eigenes Projekt „Tourname · Schnell-Video“ an (wie bisher „Im Animator öffnen“).

Dein offenes Projekt bleibt unberührt.

  • 🎬 Video rendern — neues Projekt und gleich das Video.

Im Animator öffnen legt dasselbe an, rendert aber nicht — dann ist das Schnell-Video die Grundlage für dein eigenes Video: Die Kamerafahrt sind normale Keyframes, Titel und Schlusskarte stellst du unter Einblendungen um (Titel, Untertitel, Schlusskarte sind normale Einblendungen).

Von Hand nachbauen: Alles, was das Schnell-Video zeigt, ist ein normales Animator-Projekt — Einblendungen (Logo-Plakette, Live-Werte, Höhenprofil, Titel und Untertitel im Intro, Schlusskarte im Halten, Nordpfeil), Verläufe oben und unten, Highlights als Schilder, Pfeil mit „Richtung aus der gezeichneten Linie“, ruhige Kamera und Keyframes für die Kamerafahrt. Jede dieser Einstellungen findest du im Animator; du kannst das Video also auch Schritt für Schritt selbst bauen.

Das Projekt heißt „Tourname · Schnell-Video" und steht unter Projekte → Automatisch angelegt. Benennst du es um, wandert es zu deinen Projekten.

Noch nicht dabei (kommt später): Fotos der Tour mit kurzem Halt, Musik, Reisen mit mehreren Touren.

🧭 Tour-Assistent — von der Tour zum fertigen Projekt ⭐

Datei → „Tour-Assistent…“ (⌘⇧N). Ein Fenster, drei Angaben, ein Knopf:

  1. Track: „Aus dem Archiv …“ oder „Datei …“ (eine Datei von außerhalb kommt zuerst ins Archiv).
  2. Vorlage: vorbelegt mit ★ „Mein Standard“.
  3. Projektname: vorbelegt mit dem Namen der Tour.

„Los“ erledigt den Rest und zeigt jeden Schritt als Zeile:

  • Track-Check mit Reparatur aller roten und gelben Befunde. Was du im Archiv als „Ist so in

Ordnung“ markiert hast, bleibt unangetastet. Lücken laufen entlang der Wege nach der Fortbewegungsart der Tour (Wandern → zu Fuß, Rad → Rad, Auto → Straße), gerade nur, wenn keine Route passt oder kein Netz da ist. Das Ergebnis wird eine neue Version im Archiv, deine Datei bleibt unverändert.

  • Projekt mit der Vorlage auf dieser Version.
  • Highlights als Schilder (Häkchen, Standard an): Gipfel, Pässe, Aussichtspunkte, Wasserfälle,

Hütten, Burgen, Ruinen, Denkmäler, Sehenswürdigkeiten und Seen (am Ufer) aus OpenStreetMap im Korridor von 120 m um den Track; Dörfer bis 400 m füllen Lücken. Geordnet (Gipfel zuerst, Nahes vor Fernem), jeder Name einmal, über die Tour verteilt, je 5 km eines, acht bis sechzehn. Dazu aus dem Track selbst: höchster und tiefster Punkt (wenn die Tour mindestens 150 m steigt), schnellste Stelle (ab 6 km/h) und steilste Stelle (ab 8 %), jeweils mit Wert, sowie Start/Ziel mit Ortsname. Die Schilder stehen danach in Animator und Tour-Map im Schilder-Stil des Projekts und lassen sich dort wie jedes Schild ändern oder löschen. Ohne Netz gibt es eine Zeile und keine Schilder. Ohne Assistent geht es über das Highlights-Fenster: in Animator und Tour-Map in der Schilder-Sektion „🏔 Highlights aus OpenStreetMap“. Dort Fotoordner hinzufügen, Quellen anhaken (Orte aus OpenStreetMap, Track-Stellen, Halte-Punkte mit Fotos) und „Highlights finden“. Die App ordnet jedes Foto dem Track zu (GPS, sonst Aufnahmezeit), hängt Fotos an Orte in der Nähe, findet Halte-Punkte mit Fotos (benannt über den Geocoder), fasst Foto-Serien zusammen und listet Einzelfotos. In der Liste hakst du an oder ab und änderst den Schildtext; Empfohlenes ist vorgehakt, Nebensächliches ohne Foto abgewählt. „Als Schilder übernehmen“ legt die Schilder an, Foto-Karten wo ein Foto dazugehört, als ein ⌘Z-Schritt. Die Fotodateien werden nicht verändert.

  • Sprung in den Animator mit dem geöffneten Projekt.

Gab es nichts zu reparieren, steht das so in der Liste und das Projekt hängt an der Originaldatei. Fotos und Highlights kommen in den nächsten Stufen des Assistenten.

🖼 Projekt-Kacheln zeigen den letzten Stand

Die App fotografiert die Vorschau des offenen Moduls (Karte mit Track im Animator und in der Tour-Map, Diagramm im Daten-Animator, Karte in der Web-Karte) vier Sekunden nach der letzten Änderung und beim Verlassen des Moduls. Die Projekt-Kachel im Archiv zeigt dieses Bild statt des Tour-Thumbnails: Satellit, Trackfarbe und Overlays sind beim Auswählen direkt zu sehen. Vorlagen übernehmen das Bild des Projekts, aus dem sie entstanden sind. Die Bilder liegen unter Bibliothek/bilder/projekte/.

🧩 Vorlagen — leere Projekte mit deinem Look ⭐

Eine Vorlage ist ein leeres Projekt: alles Gestalterische, nichts, was am Track hängt. Drin sind Kartenstil und Karten-Regler, Track-Form (Linie, Breite, Farbe, Glow, Schatten, Alterungsfarbe, Farbzonen-Modus), Laufpunkt, Kamera, Tempo-Basis, Pausen-Modus, alle Overlays (Schrift, Farben, Positionen, Felder), Schilder-Stil und -Größe, Foto-Größe, Sterne, Wasserzeichen, Render-Einstellungen; bei der Tour-Map dazu Format, Rand, Pins; beim Daten-Animator Diagramm-Stil, Reihen, Achsen, Statistik-Felder; beim Geotagger Kamera-Versätze, Zeit-aus-Track, Backup, Schlagwörter. Nie drin: Keyframes, Schnitt, Zeitleisten-Ereignisse, Gruppen, Etappen, Zusatz-Touren, Ghosts, Schilder-Positionen, Fotos, Wegpunkte.

Wo du sie findest — vier Stellen, alle ohne den Tour-Assistenten:

  1. Archiv → Reiter „Vorlagen“ (neben „Projekte“ und „Touren-Archiv“). Kacheln mit

Kartenstil · Format · Farbpunkt der Linie · Schrift. Knöpfe je Kachel: ➕ Neues Projekt daraus (erst die Touren aus dem Archiv wählen, dann Name, dann mit Track im Animator), ☆/★ setzt „Mein Standard“, ✎ umbenennen, 🗑 löschen. Links: „Neue Vorlage aus Projekt …“. „Reisezoom-Standard“ ist mitgeliefert (Werkseinstellungen) und lässt sich nicht ändern.

  1. Projekt-Kachel → 🧩: ein kleines Fenster mit „Vorlage anwenden“ (Auswahl) und „Als

neue Vorlage speichern“ (Name).

  1. Projekt-Menü in der Kopfzeile: „🧩 Vorlage anwenden …“ und **„🧩 Als Vorlage

speichern …“. „Neues Projekt“** fragt jetzt auch nach der Vorlage (vorbelegt: ★).

  1. Im Modul: Animator, Tour-Map, Daten-Animator und Web-Karte haben **oben in der Seitenleiste eine

Vorlagen-Leiste** („🧩 Vorlage anwenden…“ · 💾 „Als Vorlage speichern…“; kein Auswahlfeld, denn eine Vorlage ist nur die Basis) für das laufende Projekt.

  1. Automatisch: jedes neue Projekt (Track öffnen, Sammlung übergeben, „Neues Projekt“)

startet mit der ★-Vorlage („Mein Standard“). Ohne eigenen Stern gilt Reisezoom-Standard.

Anwenden überschreibt nur, was die Vorlage trägt — Keyframes, Schilder, Fotos, Gruppen und Schnitt deines Projekts bleiben stehen. Rückgängig geht überall: im Modul ist „Vorlage angewendet“ ein normaler ⌘Z-Schritt (die anderen Module ändern sich im Hintergrund mit; vorher sichert die App einen Arbeitsstand, den du unter 🕘 „Frühere Arbeitsstände“ zurückholst); im Archiv holt ⌘Z alle Module des Projekts zurück, legt eine gelöschte Vorlage wieder an und setzt den vorherigen Stern.

Deine bisherigen „eigenen Standardwerte“ (Einstellungen → „Aktuelle Einstellungen als Standard speichern“) werden beim ersten Start einmalig zur Vorlage „Meine Standardwerte“ mit ★ — nichts geht verloren. Der Knopf in den Einstellungen und „Diesen Look für neue Tracks merken“ im „Video fertig“-Fenster schreiben ab jetzt die ★-Vorlage („Mein Standard“).


Projekt exportieren & importieren (.rzproj)

Ein Projekt als eine Datei weitergeben — ganz ohne Cloud. Im Projekt-Menü (Klick auf „Session · Projekt“ oben) oder unter „Datei → Projekt exportieren“ entsteht eine .rzproj-Datei: darin der Track, alle Projekte der Session (Keyframes, Schilder, Overlays, Einstellungen), die Tour-Daten aus dem Archiv (Name, Schlagwörter, Notiz) und Vorschaubilder deiner Fotos sowie die Bilder deiner Schilder — die Original-Fotos bleiben bei dir.

Importieren: „Datei → Projekt importieren“, im Projekt-Menü, oder die .rzproj einfach auf die App ziehen. Der Track wird ins Archiv aufgenommen (Ordner „projekt_importe“), die Projekte hängen sich an die Session des Tracks. Gibt es den Track schon, werden die Projekte dazugelegt — nichts wird überschrieben, gleichnamige bekommen den Zusatz „(importiert)“. Fehlen die Original-Fotos auf dem anderen Rechner, zeigen die Fotos auf die mitgebrachten Vorschauen.

Wozu: ein Projekt zur Fehlersuche schicken, auf einen zweiten Rechner umziehen, eine Sicherung ohne Cloud.

2b · Track-Dateien öffnen — viele Formate ⭐

Du musst keine GPX haben. Öffne (über die GPX-Leiste oder per Drag & Drop) einfach eines dieser Formate — die App wandelt es beim Laden automatisch in eine GPX um und arbeitet damit weiter:

FormatEndungKommt typischerweise von
GPX.gpxfast alle Apps (Komoot, Strava, Garmin Connect, …)
FIT.fitGarmin, Wahoo, Coros, Suunto, Strava (Radcomputer & Sportuhren)
NMEA 0183.nmea / .logCanon EOS 6D, Marine-GPS, GPS-Logger
KML / KMZ.kml / .kmzGoogle Earth, Google My Maps
TCX.tcxGarmin Training Center, Strava-Export
GeoJSON.geojsonWeb-/OSM-Tools
IGC.igcFlugschreiber für Gleitschirm, Drachen, Segelflug — GPS-Höhe, Druckhöhe als Sensorwert
DJI-Drohne.srtUntertitel-Datei neben jedem DJI-Video (Mini, Air, Mavic, Phantom, Avata) — ein Punkt je Sekunde, Höhe über Start als Sensorwert. Die Uhrzeit ist Ortszeit ohne Zone (Hinweis im Inspektor). Normale Film-Untertitel werden als „kein Track“ übergangen.

Höhen und Zeitstempel werden — soweit im Format vorhanden — übernommen (wichtig fürs Geotagging und die Geschwindigkeits-Anzeige).

Als GPX exportieren: Über das Menü Reisezoom → „Als GPX exportieren…" speicherst du den aktuell geladenen Track als echte .gpx-Datei — auch wenn er aus einem anderen Format kam. Praktisch, wenn du z.B. aus einer Kamera-.log eine saubere GPX brauchst.

Als CSV exportieren: Über Reisezoom → „Als CSV exportieren…" bekommst du denselben Track als Tabelle (index,lat,lon,ele,time, Zeit als ISO-UTC). Ideal für Tabellenkalkulation, eigene Auswertungen oder den Import in andere Tools.

Hinweis: Eine .json wird nur dann erkannt, wenn sie wie ein GeoJSON-Track aussieht; eine .txt nur, wenn echte NMEA-Sätze ($GP…) drinstehen.

2c · Modul: Archiv 📚 — alle Touren an einem Ort ⭐

Wer über Jahre Touren sammelt, hat irgendwann hunderte GPX-Dateien in irgendwelchen Ordnern liegen — und findet die richtige nicht wieder. Das Archiv ist dafür da: Es liest deine Track-Ordner ein und zeigt dir alle Touren mit Bild, Datum und Zahlen.

Einrichten (einmal): Reiter 📚 Archiv öffnen → unten links „📂 Ordner & Einlesen" → „+ Ordner hinzufügen" → den Ordner wählen, in dem deine Tracks liegen. Die App liest ihn sofort ein; 700 Dateien dauern gut 20 Sekunden. Unterordner werden mitgenommen. Du kannst beliebig viele Ordner beobachten lassen. (Solange kein Ordner da ist, steht auf der leeren Fläche ein großer „+ Ordner hinzufügen"-Knopf.)

🩺 Track-Check — das Archiv sagt dir, was am Track nicht stimmt

Ein GPS-Sprung, eine Lücke oder eine Kamera mit zehn Punkten je Sekunde fällt sonst erst im fertigen Video auf. Deshalb prüft das Archiv jede Tour beim Einlesen und zeigt auf der Kachel oben links ein Warnschild ⚠︎: rot = sieht man im Video (Sprünge, Kaltstart-Ausreißer, Höhen-Müll, beschädigte Datei), gelb = verschlechtert Bild oder Daten (Lücken, fehlende Höhe, unmögliches Tempo, Zeit rückwärts, Doppelpunkte, gleiche Sekunden, Standdrift, Uhr falsch). Hinweise wie „ohne Zeitstempel" (geplante Route) oder „Zeiten ohne Zeitzone" sind grau und bekommen kein Schild. Gemeldet wird nur, was die App auch reparieren kann.

In der Detailspalte steht die Zeile „Track-Check: 3 Sprünge, 1 Lücke (240 m)" mit drei Möglichkeiten: „Im Inspektor reparieren" öffnet die Tour dort mit dem Befund-Kasten, „Neu prüfen" rechnet die Tour neu (z. B. nach einer Reparatur), und je Befund „Ist so in Ordnung" — dann meldet die App diese Art bei dieser Tour nicht mehr, weder auf der Kachel noch beim Laden. Ausgeblendete Arten stehen grau darunter mit „wieder anzeigen". Eine neue Version der Tour (nach dem Heilen) wird frisch geprüft.

Was nie ein Befund ist: eine Pause am selben Ort (Wirtshaus), eine Nachtpause mit Kilometern dazwischen (Mehrtagestour), der Sprung zwischen zwei Etappen und weite Punktabstände in geplanten Routen ohne Zeit.

Wann geprüft wird: beim Einlesen, beim Öffnen im Inspektor, je Tour auf „Neu prüfen" und für den ganzen Bestand über „🩺 Alle Touren prüfen" links unten (Fortschritt oben in der Kopfzeile, „Abbrechen" daneben; etwa eine Minute je 1000 Touren; am Ende bleibt „🩺 Track-Check: 35 geprüft · N mit Befund“ oben stehen). Nach dem Update fragt das Archiv einmal, ob es den Bestand prüfen soll — bei „Später" fragt es nie wieder und sagt, wo der Knopf ist. Nichts läuft ungefragt im Hintergrund. Geprüft wird nur gezählt; an deinen Dateien ändert sich dabei nichts.

Beschädigte Dateien: Steht eine GPX in der Fehlerliste als „beschädigt, reparierbar" (abgeschnittene Übertragung, ein „&" im Namen, fehlende Kopfzeile), legt „🩹 Reparieren" eine heile Fassung als Tour ins Archiv. Deine Datei bleibt, wie sie ist.

🧭 Die Reise — Touren nacheinander, mit eigenen Etappenzeiten

Etappe erstellen. Unter Tracks steht neben „+ Tour hinzufügen“ der Knopf „+ Etappe erstellen“. Der Editor öffnet rechts in der Seitenspalte (✕ oder Esc schließt ihn). Eine Etappe ist eine Strecke ohne GPS-Aufzeichnung — Anreise, Flug, Fähre, Autofahrt —, die zwischen oder vor deinen echten Touren läuft. Stationen tippst du ein (Enter) oder du drückst 📍 und klickst auf die Karte; zwischen zwei Stationen wählst du „dann mit …“ (Auto, Motorrad, Fahrrad, zu Fuß, Zug, Boot, Flugzeug) — innerhalb einer Etappe gemischt, z. B. Berlin –Flug→ Teneriffa –Auto→ Hotel. Unter „Platz“ legst du fest, wo sie läuft: vor der ersten Tour (Anreise), zwischen zwei Touren oder nach der letzten; Start und Ziel sind dann schon mit dem Ende der Tour davor und dem Anfang der Tour danach belegt. Die Etappe bekommt eine eigene Zeile (🗺, mit ✎ bearbeitest du sie wieder) und läuft wie jede Tour; der Laufpunkt zeigt das Fahrzeug des gerade laufenden Abschnitts. Die Etappe gehört zum Projekt (sie reist auch im .rzproj mit) und hat keine Uhrzeit.

Verkehrsmittel. Ganz oben im Editor steht die Leiste „Unterwegs mit“ (Auto, Motorrad, Fahrrad, zu Fuß, Zug, Boot, Flugzeug). Ein Klick gilt für alle Abschnitte — oder, wenn ein Punkt ausgewählt ist, ab diesem Punkt. Einzelne Abschnitte stellst du in der Liste zwischen zwei Stationen um; dort schaltest du auch „Straße“ (bei Zug, Boot, Flugzeug „Bogen“) aus, dann wird der Abschnitt eine freie Kurve. Die kleine Leiste am ausgewählten Punkt bleibt immer in der Karte; am Griff ⠿ kannst du sie zur Seite ziehen.

Etappe zeichnen. Am schnellsten klickst du die Strecke einfach auf die Karte: jeder Klick setzt einen Punkt, ein Klick auf die Linie fügt einen dazwischen ein, einen Punkt ziehst du mit der Maus woandershin. Jeder Abschnitt folgt der Straße (Haken „Straße folgen“ in der Liste). Klickst du einen Punkt an, bekommt er zwei Hebel und ein kleines Menü (Scharfe Ecke · ab hier mit … · Punkt löschen): Ziehst oder drehst du einen Hebel, werden die beiden Abschnitte an diesem Punkt zu einer freien Kurve — so legst du einen Bogen übers Meer oder schneidest eine Ecke ab. Doppelklick auf einen Punkt macht eine scharfe Ecke, Entf löscht den ausgewählten Punkt, Esc hebt die Auswahl auf, ⌘Z nimmt den letzten Schritt zurück. Rechts darunter stellst du ein, wie weich die Kurven laufen und wie fein oder grob die Straße gezeichnet wird (grob wirkt erst bei langen Abschnitten richtig, eine Stadtstraße behält ihre Form). Oben siehst du Punkte und Distanz; Alles glätten setzt eigene Hebel und scharfe Ecken zurück, Umkehren dreht die Richtung, Route löschen fängt neu an. Geklickte Punkte heißen nach dem nächsten Ort; schließt die Etappe an eine Tour an, heißt sie kurz „→ Ziel“, und statt des Kinoflugs gleitet die Kamera in 1,5 Sekunden weiter. 🔄 Rundtour — zurück zum Start (ab drei Punkten, seit 08.10.2026): Die Etappe führt am Ende wieder zum Start; der Weg zurück steht als eigene Zeile „↩ A“ mit eigenem Verkehrsmittel und „Straße folgen“. Ein Klick auf diesen Weg setzt dort eine neue letzte Station; der Name lautet dann „Start 🔄 Mitte“.

Was die App bei einer Etappe selbst macht. Jede Station, die du selbst gesetzt hast, bekommt ein Schild mit ihrem Ortsnamen (Haken Stationen beschriften im Editor, Standard an; ein geändertes Schild bleibt so, wie du es eingestellt hast). Die Dauer im Video richtet sich nach Strecke und Verkehrsmittel: ein Flug ist nach einem Moment vorbei, eine lange Autofahrt dauert etwas länger, eine Wanderung fast so lang wie eine Tour — schneller oder langsamer stellst du sie wie jede Etappe über ihr Tempo. Straße und Weg bekommen ihre Höhen aus dem Gelände; Flug, Schiff und Bahn bleiben im Höhenprofil flach und zählen nicht zu Bergauf/Bergab. In den Einblendungen zählen die Kilometer der Etappe mit, Zeit und Tempo kommen nur aus den echten Touren. Mit 📚 Ins Archiv (im Editor einer gespeicherten Etappe) legst du sie als Tour ins Archiv — dort steht sie als geplant.

Kartenanimation ohne GPS. Du hast gar keine Aufzeichnung, willst aber eine Strecke zeigen — die Reise ans Ziel, eine geplante Route? Im Archiv unter Projekte → „Neues Projekt“ → „🗺 Kartenanimation ohne GPS“ (oder auf der Startseite) legt die App ein leeres Projekt an, öffnet den Animator und gleich den Etappen-Editor. Die erste Etappe wird der Track des Projekts (Zeile 1 mit 🗺); weitere Etappen und echte Touren hängst du wie gewohnt an.

Mehrere Touren im Animator, Ablauf Reise: sie laufen nacheinander, dazwischen fliegt die Kamera zur nächsten Etappe. In der Tracks-Liste steht jetzt auch die erste Tour als Etappe 1, und jede Etappe hat ein eigenes Feld für ihre Dauer im Video:

  • Feld leer — die Etappe bekommt ihren Anteil aus der Gesamtdauer, verteilt nach Umfang.

Genau so lief es vorher.

  • Zahl eingetragen — die Etappe läuft genau so lange. Trägst du bei allen Etappen etwas

ein, ergibt deren Summe die Länge der Animation.

Zwischen zwei Etappen sitzt der Übergang mit eigenem Stil und eigener Dauer:

  • Kinoflug — die Kamera zoomt heraus, fliegt hinüber und wieder heran (Standard).
  • Luftlinie — geradeaus, ohne Herauszoomen.
  • Pause — der Laufpunkt wartet, die Kamera bleibt stehen; mit der nächsten Etappe springt das Bild weiter.
  • Schnitt — kein Übergang; das nächste Bild steht schon am Beginn der nächsten Etappe.

Bleibt das Dauer-Feld des Übergangs leer, gilt die gemeinsame Flugdauer darunter.

Der Probelauf zeigt die Reise jetzt wirklich: Etappe für Etappe, mit dem Flug dazwischen. Während eines Übergangs verschwindet der Laufpunkt — er steht ja am Ende der alten Etappe, und die Kamera ist unterwegs. Zwischen den Etappen zieht keine gerade Linie über die Karte; jede Etappe ist ein eigener Strang.

Wer die Kamera führt: Hast du Keyframes gesetzt, gelten die. Ist Kamera folgt Track an, folgt sie dem Laufpunkt über alle Etappen. Sonst hält sie je Etappe deren Gesamtsicht, genau wie das gerenderte Video.

🌊 Der Schwarm — alle Touren laufen gleichzeitig

Markiere mehrere Touren (⌘/Strg-Klick) oder öffne eine Sammlung und wähle „🌊 Als Schwarm animieren …" — ein kleiner Dialog fragt nach dem Geschwindigkeitsmodus, dann geht die Auswahl direkt in den Animator:

  • Alle gleich schnell (Standard): die längste Tour bestimmt die Videodauer,

kürzere sind früher im Ziel und ihr Punkt bleibt dort stehen.

  • Gleichzeitig im Ziel (Fotofinish): jede Tour wird so skaliert, dass alle

exakt mit dem Videoende ankommen — kurze laufen langsamer, lange schneller.

  • Echte Uhrzeit — mit Pausen: jede Tour läuft nach ihren aufgezeichneten

Zeitstempeln — schnelle Abschnitte schnell, und bei einer Rast steht der Punkt wirklich still. Alle starten gemeinsam; die Tour mit der längsten Dauer bestimmt die Zeitachse. Touren ohne Zeitstempel (geplante Routen) laufen gleichmäßig mit.

  • Echte Uhrzeit — ohne Pausen: wie oben, aber Pausen werden

herausgeschnitten — verglichen wird das reine Tempo.

Die letzte Wahl wird gemerkt; gespeichert ist der Modus an der Zusammenstellung selbst — dieselben Touren wieder gewählt, und er ist wieder da. Jede Tour behält ihre Farbe aus dem Archiv. Bei vielen Touren zeigt ein Lade-Fenster den Fortschritt („Lade Tour 37 von 96 …").

Im Animator steht dir dann alles zur Verfügung, was du von einer einzelnen Tour kennst: Kartenstile und 3D, Kamera-Keyframes und Probe-Lauf, Intro und Hold, Auflösung bis 4K und Hochkant. Zwei Dinge sind Schwarm-eigen:

  • 🎥 Kamera folgt (über der Tourenliste): niemandem (Gesamtsicht,

Standard), der längsten Tour — oder jeder einzelnen Tour deiner Wahl. Die Kamera begleitet sie und bleibt an ihrem Ziel stehen, während der Rest weiterläuft.

  • Haupt-Tour nicht hervorheben (Häkchen über der Tourenliste, seit

): normalerweise bekommt die Haupt-Tour Schatten, Leuchten und den großen Laufpunkt. Mit dem Häkchen sieht sie aus wie alle anderen — nichts sticht heraus.

  • ⏱ Start-Verzögerung: Jede Zusatz-Tour hat in der

Tourenliste ein Feld „Start nach X s" (Videozeit; 0 = gemeinsamer Start). Bei „Fotofinish" kommt eine verzögerte Tour trotzdem pünktlich an, bei den anderen Modi läuft sie einfach später mit echter Geschwindigkeit los. Auch die Haupt-Tour kann warten („Haupt-Tour startet nach X s"): sie behält Schatten und Laufpunkt, der Schwarm läuft derweil weiter, und sie holt bis zum Videoende auf. Vorschau und Video zeigen dasselbe. Typischer Einsatz: die geplante Runde läuft komplett, und der Teil, den du schon gelaufen bist, startet mittendrin.

  • Schwarm-Zahlen im Overlay: „Zurückgelegt" und „Verbleibend" sind die

Summe über alle Touren (wie weit der Schwarm insgesamt ist), „Strecke" die Gesamtsumme — dazu „Noch unterwegs" (z. B. „37 / 96") und „Touren gesamt" („96 · 812 km"). Zeit-, Tempo- und Höhenfelder zeigen weiterhin die längste Tour.

Der Ablauf (Schwarm oder Reise) wird im Archiv gewählt — im Animator zeigt ihn ein Hinweis über der Tourenliste. Zum Wechseln übergibst du die Auswahl im Archiv einfach neu, über den jeweils anderen Knopf.

„Soll die Tour ins Archiv?" — beim Öffnen

Ins Archiv kommt eine Tour über die überwachten Ordner. Alles, was du sonst per Dateidialog öffnest, lief früher daran vorbei — jetzt schaut die App beim Öffnen nach, egal in welchem Modul:

  • Es ist genau die Datei aus dem Archiv → nichts passiert, alles wie gewohnt.
  • Die Tour kennt das Archiv, die Datei kommt aber von woanders → ein Hinweis sagt dir,

dass du gerade an einer Kopie außerhalb arbeitest (mit dem Namen der Archiv-Fassung). Nützlich, wenn du eine ältere Version aus dem Download-Ordner erwischt hast.

  • Die Tour ist neu → die Frage „Tour ins Archiv aufnehmen?". Bei Ja wird die

Datei in deinen überwachten Ordner kopiert — das Original bleibt liegen — und ab dann arbeitest du mit der Fassung im Archiv. Hast du mehrere Ordner, wählst du den Zielordner; hast du noch gar keinen, wird Dokumente › Reisezoom Touren angelegt.

  • Nach dem Reparieren im Inspektor fragt Speichern bei Archiv-Touren direkt:

„Im Archiv ersetzen" überschreibt das Original (vorher automatisch in der App-Ablage gesichert) — Sammlungen, Projekte (Keyframes, Fotos, Schilder) und Reise/Schwarm-Kompositionen wandern dabei automatisch mit. „Als neue Datei …" ist der bisherige Weg; ohne Archiv ändert sich nichts.

Und die Cloud? Wer sie eingerichtet hat: Die aufgenommene Tour wandert von allein mit hoch — der Abgleich nimmt alles, was im Archiv steht, und merkt die Änderung selbst. Sofort passiert das nicht: Erst muss rund anderthalb Minuten Ruhe sein, damit nicht jede Kleinigkeit die Leitung belegt.

Gefragt wird nur, wenn du selbst eine Datei öffnest. Beim App-Start, beim Klick im Archiv und bei Touren aus der Cloud passiert das still. Ein „Nein" lässt sich pro Tour merken (Häkchen im Dialog), dann kommt die Frage für diese Tour nie wieder.

Die Seitenleiste links entscheidet, welche Touren du überhaupt siehst:

BereichZeigt
📚 Alle Tourenalles, gemacht und geplant gemischt
✅ Gemachtenur, was du wirklich gefahren/gelaufen bist
📝 Geplantenur die Routen, die noch anstehen
★ Favoritendeine markierten Touren
🚫 Ausgeblendetewas du beiseitegelegt hast (erscheint nur, wenn es welche gibt)

Darunter stehen deine Sammlungen: ein Klick zeigt nur diese eine, ein zweiter Klick hebt es wieder auf. Die App merkt sich den zuletzt gewählten Bereich.

📅 Nach Datum und 📁 Nach Ordner — darunter, genau wie bei den Fotos: Jahr → Monat → Tag mit der Zahl der Touren, und deine beobachteten Ordner mit allen Unterordnern (Unterordner zählen mit). Ein Klick auf ein Jahr, einen Monat oder einen Ordner klappt ihn auf und zeigt genau diese Touren; ein zweiter Klick klappt ihn zu und hebt die Auswahl auf. Das Datum landet im Zeitraum-Feld oben („eigener Zeitraum“), der Ordner als Chip „📁 Touren › 2024 ✕“; Filter zurücksetzen räumt beides.

Weiter filtern — in der Leiste über den Touren:

  • Suchfeld — sucht in Name, Dateiname, Schlagwörtern und Notizen. Akzente sind egal

(„muritz" findet „Müritz").

  • Jahr, Fortbewegung (Wandern, Rad, Laufen …), Sortierung (neueste, längste,

meiste Höhenmeter …) und Zurücksetzen.

Gemacht oder nur geplant? Die App erkennt das selbst — und zwar unabhängig davon, aus welcher App der Track kommt:

MerkmalBedeutung
Sensordaten (Puls, Trittfrequenz …)sicher gemacht — so etwas entsteht nur beim Mitschneiden
„(Completed)", „Aufgezeichnet", „Geplant" im Namenwird direkt übernommen
keine Zeitstempelkann keine Aufzeichnung sein → geplant
sonst: der Rhythmuseine Aufzeichnung hat Pausen und schwankendes Tempo, eine geplante Route läuft gleichmäßig durch

Der letzte Punkt ist eine Schätzung — sie liegt bei rund 9 von 10 Touren richtig. Deshalb kannst du in der rechten Spalte pro Tour auf Gemacht, Geplant oder Automatisch stellen; darunter steht, woran die App es erkannt hat. Deine Entscheidung bleibt auch nach einem Neu-Einlesen erhalten.

Sammlungen — mehrere Touren als eine Einheit. Eine Mehrtagestour besteht aus sechs GPX-Dateien, eine Reise aus zwanzig. Als Sammlung gehören sie zusammen:

  • Anlegen: Tour auswählen → rechts „+ Zu Sammlung" → bestehende wählen oder neue

anlegen. Oder links unter den Sammlungen „+ Neue Sammlung". Schneller geht es über den Filter: nach „Märkischer Landweg" suchen und „Alle 5 Treffer in eine Sammlung" nehmen.

  • Hineinziehen: Eine Tour (oder eine ganze Auswahl) einfach auf die Sammlung links ziehen.

Die Sammlung leuchtet auf, sobald du darüber bist; loslassen legt die Touren hinein, und Rückgängig nimmt sie wieder heraus.

  • Rechtsklick auf eine Tour: öffnet dasselbe Angebot wie die Spalte rechts, nur direkt an

der Tour: die fünf Werkzeuge (Animator, Tour-Karte, Daten-Animator, Fotos verorten, Inspektor), „Details anzeigen", „◼ Als ganze Tour", Favorit, Umbenennen, „Im Finder zeigen", „Zu Sammlung", „Aus dieser Sammlung nehmen" (wenn du gerade in einer bist) und „In den Papierkorb". Hast du mehrere Touren markiert und klickst eine davon mit rechts an, gilt das Menü für alle.

  • Anzeigen: Links auf die Sammlung klicken — dann siehst du nur ihre Touren, und zwar in

ihrer eigenen Reihenfolge (Etappe 1, 2, 3 …), sortiert nach Datum.

  • Verwalten: Der ⋯-Knopf an der Sammlung (oder ein Rechtsklick) öffnet umbenennen,

anzeigen, „Alle im Animator", duplizieren und löschen. Duplizieren legt eine „(Kopie)" mit denselben Touren in derselben Reihenfolge an — praktisch, um eine Variante zu bauen, ohne das Original (und dessen Animator-Einstellungen) anzufassen.

  • Weiterverarbeiten: „Alle im Animator" übergibt die ganze Sammlung an den Animator

erste Etappe als Haupt-Track, alle weiteren als zusätzliche Touren. Aus sechs Etappen wird so ein Video.

  • Eine Tour darf in beliebig vielen Sammlungen liegen; Löschen einer Sammlung löscht keine

Touren.

Vier Ansichten, rechts in der Leiste umschaltbar (die App merkt sich deine Wahl):

SymbolAnsichtWofür
▦KachelnStöbern — Bild groß, Form der Tour sofort erkennbar
☰ListeVergleichen — viele Touren mit Zahlen auf einen Blick
🌍Karte„Wo war ich überall?" — alle gefilterten Touren auf einer Weltkarte, Klick auf eine Linie wählt sie aus
📊Statistik„Was habe ich eigentlich zusammen?" — Zahlen zur aktuellen Auswahl

Die Statistik rechnet immer genau das zusammen, was gerade gewählt ist — also auch „nur diese Sammlung", „nur die gemachten Touren" oder „nur 2024". Sie zeigt Touren, Kilometer, Höhenmeter, Stunden, Ø je Tour und die längste Tour, darunter die Aufteilung gemacht gegen geplant, Kilometer je Jahr, Touren je Monat (deine Saison über alle Jahre), die Verteilung nach Fortbewegung und die fünf längsten Touren — ein Klick darauf springt zur Tour.

Auf der Karte werden weit entfernte Touren als Punkte gezeichnet und erst beim Hineinzoomen zu Linien — sonst wären sie in der Weltansicht unsichtbar. Gezeichnet wird in Magenta mit dunkler Kontur: Die Karte selbst hat orange Straßen und beige Flächen, darauf verschwand ein orangefarbener Track. Favoriten sind bernsteinfarben.

Klick auf eine Tour hebt sie hervor (weiße Kontur, orange Linie, liegt vorn) und öffnet direkt auf der Karte eine kleine Info-Karte: Name, Datum, Art, Strecke, Höhenmeter, Dauer — und die beiden Knöpfe „Im Animator öffnen" und „+ Zu Sammlung". Ein Klick ins Leere schließt sie wieder.

Weiterarbeiten: Tour anklicken, dann rechts „Im Animator öffnen" (oder Tour-Karte, Daten-Animator, Geotagger, Inspektor). Ein Doppelklick auf die Kachel schickt sie direkt in den Animator. Das ist genau dasselbe, als hättest du die Datei über „Track wählen" geöffnet — nur mit Bild und Suche davor. Über den 📚-Knopf in der Track-Leiste kommst du aus jedem Modul ins Archiv.

Ordnen: In der rechten Spalte vergibst du Favorit ★, Schlagwörter (z. B. Mallorca, Testfahrt) und eine Notiz. Das bleibt erhalten, auch wenn du neu einliest.

Umbenennen: Der Titel oben in der rechten Spalte ist ein Eingabefeld — einfach überschreiben. Der Datei-Name steht darunter weiter da; löschst du deinen Namen wieder, gilt er erneut. Die Datei auf der Festplatte wird nicht umbenannt.

Aufräumen — drei Stufen, ganz unten in der rechten Spalte:

KnopfWas passiert
AusblendenTour verschwindet aus allen Listen, bleibt aber im Bereich „Ausgeblendete" — für Doppelte oder Testfahrten, die du nicht sehen willst
Aus Archiv nehmenDas Archiv vergisst den Eintrag, die Datei bleibt liegen (beim nächsten Einlesen ist sie wieder da)
In den PapierkorbLegt die Datei nach Rückfrage in den Papierkorb des Systems — von dort holst du sie zurück, solange er nicht geleert ist

Was die Kacheln verraten:

ZeichenBedeutung
★Favorit
„geplant"Tour war nur geplant, nicht aufgezeichnet
„aus"Tour ist ausgeblendet
● (orange)Für diese Tour gibt es schon gespeicherte Projekte

Beim Start geht es weiter, wo du aufgehört hast — GPS Studio öffnet das zuletzt bearbeitete Projekt mit seiner Tour und im selben Modul. Wenn du lieber im Archiv beginnst, schalte es in den Einstellungen ab („Beim Start dort weitermachen, wo ich aufgehört habe").

Auf jeder Projektkarte stehen alle Modul-Symbole — 🎬 Animator, 🗺 Tour-Map, 📷 Geotagger, 📈 Daten. Ein Klick öffnet das Projekt direkt dort. Symbole mit Arbeit darin sind hervorgehoben, die übrigen blass. Ein Doppelklick auf die Karte öffnet das Projekt ganz normal.

Der Pfeil in Fahrtrichtung: Wählst du beim Laufpunkt „Pfeil in Fahrtrichtung", erscheint darunter der Regler „Ruhe des Pfeils". Er bestimmt, aus wie viel Streckenlänge um den Punkt herum die Richtung abgelesen wird — links folgt der Pfeil jeder Zuckung, rechts zeigt er die grobe Richtung. Voreingestellt ist Stufe 5 (60 m); das genügt für sekündliche Aufzeichnungen, bei denen GPS-Rauschen und echte Bewegung gleich groß sind.

Richtung aus der gezeichneten Linie: Darunter steht ein Schalter mit Regler in Metern. Ist er an, zeigt der Pfeil dorthin, wohin die schon gezeichnete Linie über die letzten Meter läuft — er liegt dann immer genau auf der Linie, „Ruhe des Pfeils“ wirkt nicht mehr. Das Schnell-Video nutzt genau diese Einstellung.

Doppelte finden: Der Knopf unten links gruppiert Dateien mit identischem Streckenverlauf — hilfreich nach einem Sammel-Export, bei dem dieselbe Tour mehrfach heruntergeladen wurde.

Seit der Bibliothek ist das kein Schaden mehr: Das Archiv zeigt ohnehin eine Tour und schreibt nur „2× Dateien" daran. Wegräumen lohnt sich also nur, wenn du Plattenplatz sparen willst. Angehakte Dateien wandern in den Papierkorb deines Systems — es sind deine Dateien, GPS Studio löscht nichts endgültig, und die Tour bleibt in jedem Fall, weil die Bibliothek ihre eigene Kopie hat. Diese Kopie taucht in der Liste nicht auf.

Einzelne Datei importieren: Eine einzelne GPX (oder FIT, TCX, KML …) — etwa frisch von Komoot heruntergeladen — muss nicht erst in einen beobachteten Ordner: „📂 Ordner & Einlesen" → „+ Einzelne Track-Datei …", oder die Datei einfach aufs Archiv ziehen. Die App kopiert sie in ihren eigenen Import-Ordner (das Original bleibt liegen, Dubletten werden übersprungen) und liest sie sofort ein. Seit v0.9.713 schließt sich danach das Fenster, das Archiv springt auf „Touren-Archiv → Alle Touren“ (Sammlung, Suche und Filter werden aufgehoben) und zeigt die neue Tour ganz oben, ausgewählt und rechts im Detail offen — bei mehreren Dateien sind alle neuen markiert. Kennt das Archiv die Datei schon, zeigt „Vorhandene Tour zeigen“ die bestehende Tour. Seit v0.9.733 fragt die App nach der Dateiauswahl, ob die Touren gleich in eine oder mehrere Sammlungen sollen: vorhandene Sammlungen anhaken und/oder unter „Neue Sammlung“ einen Namen eintippen, dann „Aufnehmen“. Ist gerade eine Sammlung geöffnet, ist sie schon angehakt. „Ohne Sammlung“ nimmt die Dateien wie bisher auf, ✕ bricht den Import ab. Eingeordnet wird, sobald die Touren eingelesen sind — auch Touren, die schon im Archiv lagen.

Neue Dateien: Nach jedem größeren Export einmal unten links „📂 Ordner & Einlesen" → „Neu einlesen" drücken. Bereits bekannte Dateien werden übersprungen, das geht in Sekunden.

Einen Zeitraum wählen. Ganz links in der Filterleiste steht eine Auswahl mit „Dieses Jahr", „Letzte 12 Monate", „Letzte 12 Wochen" und „Eigener Zeitraum …". Beim eigenen Zeitraum erscheinen zwei Datumsfelder für von und bis; beide Tage zählen mit. Der Zeitraum wirkt auf alles gleichzeitig Liste, Karte und Statistik zeigen danach denselben Ausschnitt. Solange ein Zeitraum eingestellt ist, ist das Jahres-Feld ausgegraut: beide meinen dasselbe, und der Zeitraum ist der genauere von beiden.

Nach Länge filtern. Neben Jahr und Fortbewegung stehen zwei kleine Felder „ab km" und „bis km". Zusammen beantworten die drei Filter Fragen wie „alle Wanderungen über 20 km in 2025": Fortbewegung auf Wandern, Jahr auf 2025, „ab km" auf 20 — fertig.

Was die Statistik vergleicht. Unter den Balken steht eine Tabelle „Fortbewegung im Vergleich": eine Zeile je Jahr (oder Monat), eine Spalte je Fortbewegungsart. Oben rechts schaltest du zwischen Jahren, Monaten und Wochen um und zwischen Kilometern, Stunden und Anzahl. Die Wochen sind ISO-Kalenderwochen — dieselbe Zählung wie bei Garmin und Komoot, deshalb passen die Zahlen zu dem, was du dort siehst. Über das ganze Archiv werden Wochen schnell zu hunderten Zeilen; stell dazu oben einen Zeitraum ein, dann bleibt die Tabelle lesbar. Ein Hinweis unter der Tabelle erinnert dich daran. Die stärkste Art jedes Zeitraums ist hervorgehoben — so siehst du auf einen Blick, ob ein Jahr eher ein Rad- oder ein Wanderjahr war. Darunter stehen deine häufigsten Startpunkte; die füllen sich, sobald das Archiv im Hintergrund die Gegenden benannt hat.

Fahrräder auseinanderhalten. Neben Rad, Mountainbike und Rennrad gibt es E-Bike und Gravel/Trekking. Erkannt wird das am Tour-Namen; wo das nicht reicht, stellst du die Art in der rechten Spalte selbst ein — die Wahl hängt an der Tour und überlebt jedes Neu-Einlesen.

Werte aus der Aufzeichnung. Wer mit Uhr oder Radcomputer aufzeichnet, hat in der FIT-Datei weit mehr als die Strecke. Das Archiv liest das mit und zeigt es in der Detailspalte unter „Aus der Aufzeichnung": Durchschnitts-, Höchst- und Tiefstpuls, Trittfrequenz, Leistung, Kalorien, Temperatur, Atemfrequenz, dazu das Gerät und — falls die Uhr eine Vorhersage gezogen hat — das Wetter zur Aufnahmezeit.

Die Fortbewegungsart kommt aus der Datei. Ein Garmin schreibt selbst hinein, ob es eine Rennrad-, Gravel-, Mountainbike- oder E-Bike-Fahrt war — zuverlässiger als aus dem Dateinamen zu raten. Wer mehrere Räder am Gerät getrennt führt, bekommt sie im Archiv automatisch getrennt. Die Reihenfolge: geraten aus Name und Tempo → aus der Datei, wenn sie es hergibt → von dir gesetzt, was beides schlägt und jedes Neu-Einlesen überlebt. Auch der Profilname wandert mit: wer sein Rad am Gerät „Gravel" genannt hat, findet die Touren über die normale Suche wieder.

Was NICHT gelesen wird: Ruhepuls, Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht stehen
ebenfalls in FIT-Dateien. Sie beschreiben dich, nicht deine Tour, und werden beim
Einlesen verworfen — ebenso Trainingswerte wie Pulszonen oder Trainingseffekt.
Dafür ist Garmin Connect da; hier geht es um die Tour.

Bestehendes Archiv? Beim ersten Start nach dem Update werden vorhandene FIT-Touren einmalig neu eingelesen. Das dauert je nach Menge einen Moment, passiert aber nur ein einziges Mal.

Alle Räder oder alles zu Fuß auf einmal. Ganz oben im Fortbewegungs-Filter stehen zwei Sammelposten: Alles mit dem Rad (Rad, Rennrad, Gravel, Mountainbike, E-Bike) und Alles zu Fuß (Wandern, Spaziergang, Laufen). Wer seine Räder getrennt führt, kann sie damit trotzdem zusammen ansehen — Liste, Karte und Statistik ziehen gleichzeitig mit. Sie erscheinen nur, wenn mindestens zwei Arten der Gruppe bei dir vorkommen.

Dasselbe gibt es in der Statistik: Der Schalter „Zusammenfassen" über der Tabelle „Fortbewegung im Vergleich" macht aus fünf schmalen Rad-Spalten eine breite. Die Gesamt-Zeile bleibt dabei beim Scrollen stehen.

Sortieren per Kopfzeile. In der Listenansicht ist jede Spaltenüberschrift anklickbar: einmal klicken sortiert danach, noch einmal dreht die Richtung um, ein kleiner Pfeil zeigt an, wonach gerade sortiert wird. Leere Werte stehen immer am Ende — sonst begänne „Startpunkt A–Z" mit einer Bildschirmseite leerer Zellen. Dasselbe gilt in der Statistik für die Tabelle „Fortbewegung im Vergleich". Spaltenbreiten. Am rechten Rand jeder Spaltenüberschrift sitzt ein schmaler Griff: ziehen stellt die Breite ein, Doppelklick setzt alle Spalten zurück. Die Breiten bleiben gespeichert.

Ausblenden, aus dem Archiv nehmen, Papierkorb — was ist der Unterschied? Die drei Knöpfe unten in der Detailspalte sehen ähnlich aus, tun aber sehr Verschiedenes. Neben jedem steht ein „?“, das es erklärt; hier zum Nachlesen:

  • Ausblenden — die Tour verschwindet nur aus der Liste und liegt unter

„Ausgeblendete“. An der Datei ändert sich nichts.

  • Aus Archiv nehmen — entfernt nur den Eintrag. **Deine Datei bleibt

unangetastet dort liegen, wo sie ist.** Beim nächsten Einlesen taucht sie wieder auf, solange der Ordner noch beobachtet wird. Soll sie dauerhaft draußen bleiben, nimm den Ordner unter „Ordner & Einlesen“ heraus.

  • In den Papierkorb — verschiebt die Datei wirklich, in den Papierkorb deines

Systems. Genau wie beim Löschen im Finder oder Explorer.

Wann ist eine Datei endgültig weg? Erst, wenn du deinen Papierkorb leerst. GPS Studio löscht nie selbst etwas endgültig; bis dahin kannst du die Datei dort jederzeit zurückholen. Das gilt auch, wenn du mehrere Touren auf einmal in den Papierkorb legst.

Dateien, aus denen keine Tour wird. Steht in der Kopfzeile ein Hinweis wie „12 Dateien ohne Strecke" oder „3 Dateien nicht lesbar", klick ihn an. Der Dialog trennt zwei Dinge, die leicht verwechselt werden:

  • Ohne Streckendaten — die Datei ist völlig in Ordnung, sie enthält nur keine

Koordinaten. Bei FIT ist das der Regelfall für alles ohne GPS: Rolle, Kraftraum, Bahnschwimmen. Eine Sportuhr schreibt dafür genauso eine Datei. Eine Tour lässt sich daraus nicht bauen — kaputt ist trotzdem nichts.

  • Nicht lesbar — hier ist wirklich etwas schiefgegangen: abgebrochene Übertragung,

unbekanntes Format, beschädigte Datei.

Was du nicht mehr sehen willst, hakst du an und drückst „Aus der Liste nehmen". Dabei wird nichts gelöscht — weder die Datei auf der Platte noch der Eintrag; nur die Meldung verschwindet, und sie bleibt auch nach dem nächsten Einlesen weg. Über „Auch weggeräumte zeigen" kommt alles wieder zum Vorschein und lässt sich zurückholen.

Die Filterleiste merkt sich, was du eingestellt hast. Sortierung, Jahr und Fortbewegungsart bleiben, wenn du eine Tour im Animator ansiehst und ins Archiv zurückkommst — und auch über einen Neustart hinweg. Der Suchtext wird bewusst nicht gemerkt, damit dich am nächsten Tag kein halbleeres Archiv empfängt. „Zurücksetzen" räumt alles wieder ab.

Kartenbilder holt die App von selbst. Nach dem Einlesen und bei jedem Start läuft im Hintergrund ein gemächlicher Lauf, der zu jeder Tour ein echtes Kartenbild von Mapbox holt ungefähr eines alle anderthalb Sekunden. In der Kopfzeile steht dabei „Kartenbilder werden geladen 42/709", die Kacheln füllen sich nach und nach, und du kannst normal weiterarbeiten. Jedes Bild wird dauerhaft auf deinem Rechner abgelegt: danach ist die Ansicht offline, sofort da und kostet kein weiteres Kontingent. Ohne Mapbox-Zugang passiert einfach nichts, dann bleibt es bei der Linienzeichnung. Wer nicht warten will, drückt in „📂 Ordner & Einlesen" auf „Kartenbilder holen" — das holt alles am Stück.

Eigenes Bild für eine Tour: In der rechten Spalte „Eigenes Bild wählen" — zum Beispiel das schönste Foto der Tour. Es ersetzt das Vorschaubild in allen Ansichten. Die App legt eine verkleinerte Kopie an; dein Original bleibt unberührt und darf verschoben werden.

Platte nicht angeschlossen? Dann findet die App die Dateien beim Einlesen nicht — sie wirft die Touren aber nicht weg. Sie bleiben in der Liste, zählen in der Statistik mit und bekommen ein 🔌 auf die Kachel; links erscheint der Bereich „Nicht erreichbar". Steckst du die Platte wieder an, ist beim nächsten Einlesen alles wie vorher. Erst nach 90 Tagen ohne Wiedersehen verschwindet der Eintrag — deine Angaben dazu bleiben trotzdem erhalten.

Was du zu einer Tour sagst, bleibt — an der Tour, nicht an der Datei. Favorit, Schlagwörter, Notiz, eigener Name, ausgeblendet, die Korrektur gemacht/geplant, dein Titelbild und die Sammlungen hängen am Streckenverlauf. Deshalb gilt:

  • Ordner abmelden und später wieder hinzufügen → alles ist wieder da, inklusive der

Kartenbilder (die werden nicht neu geladen).

  • Dieselbe Tour liegt in einem zweiten Ordner → sie erbt automatisch dasselbe.
  • Datei umbenannt oder verschoben → deine Angaben finden wieder zu ihr zurück.

Aufgeräumt wird nur sehr zurückhaltend: Vorschaubilder von Touren, die seit über einem Jahr in keinem deiner Ordner mehr liegen und zu denen du nichts gesagt hast, werden irgendwann gelöscht. Alles andere — besonders deine eigenen Titelbilder — bleibt.

Deine Dateien bleiben, wo sie sind. Das Archiv verschiebt und kopiert nichts — es merkt
sich nur, was wo liegt. Die einzige Ausnahme ist „In den Papierkorb", und die fragt
vorher nach.

Mehrere Touren auf einmal bearbeiten

⌘-Klick (Windows: Strg-Klick) nimmt eine Tour zur Auswahl dazu, Umschalt-Klick einen ganzen Bereich. Ab zwei gewählten Touren wird die rechte Spalte zum Sammel-Panel:

  • Sammlungen zuweisen — beliebig viele; eine Tour darf in mehreren Sammlungen liegen.
  • Fortbewegung für alle setzen, Schlagwörter ergänzen (vorhandene bleiben),

gemacht/geplant, Favorit setzen oder wegnehmen, ausblenden, in den Papierkorb.

Ein Werkzeug öffnen geht bei Mehrfachauswahl nicht — der Animator müsste sonst raten, welche Tour gemeint ist. „Auswahl aufheben" oder ein einfacher Klick auf eine Tour beendet die Mehrfachauswahl.

Fortbewegungsart selbst festlegen

Das Archiv schätzt die Art aus Namen und Tempo — meistens richtig, manchmal nicht. In der Detailspalte steht deshalb eine Auswahl; „Automatisch erkannt" zeigt daneben, was die Schätzung sagt. Deine Wahl hängt am Streckenverlauf, überlebt jedes Neu-Einlesen und gilt sofort für alle Kopien derselben Tour. Zurück auf „Automatisch" stellt die Schätzung wieder her.

Nach Gegenden suchen

Tippst du „Teneriffa" ein, bekommst du nicht nur die Touren, in deren Namen das Wort steht, sondern alle Touren, die dort liegen — auch wenn „Teneriffa" in keiner Datei vorkommt. Über der Liste steht dann, was passiert ist:

📍 Gegend: Teneriffa — 163 Touren hier · 8 über den Namen ✕

Das ✕ schaltet zurück auf reine Textsuche. Es funktioniert mit jedem Ortsnamen in jeder Sprache — Insel, Stadt, Landkreis, Land. Voraussetzung ist Internet; ohne findest du weiter über Namen, Schlagwörter und Notiz.

Zusätzlich benennt die App im Hintergrund die Gegend jeder Tour (Ort, Provinz, Region, Land) und merkt sie sich. Oben steht währenddessen „Gegenden werden benannt 47/493". Das läuft gemächlich und stört nicht; beim nächsten Start macht es weiter, wo es aufgehört hat.

Die Übersichtskarte (Weltkugel-Knopf)

Weit herausgezoomt (seit 26.09.2026): Liegen die Touren über halb Europa verteilt, wäre eine Tagestour nur ein Bruchteil eines Pixels. Deshalb steht dann jede Tour als Punkt auf der Karte, nahe Touren als größere orange Marke (Klick zoomt hinein). Ab etwa Zoom 7–9 übernehmen die Linien.

Jede Tour bekommt eine eigene Farbe, abgeleitet aus ihrem Streckenverlauf — bei siebenhundert Touren wären sonst alle Linien gleich und keine mehr zu verfolgen. Die Farbe bleibt über Sitzungen hinweg dieselbe. Favoriten behalten ihre Signalfarbe.

Gefällt dir eine Farbe nicht, setzt du in der Detailspalte unter „Track-Farbe auf der Karte" deine eigene; „Automatisch" stellt die abgeleitete wieder her. Diese Farbe gilt nur im Archiv — Animator und Tour-Karte haben ihre eigene Farbwahl je Projekt.

Oben links auf der Karte liegt 🖼 PNG: Damit sicherst du die Karte genau so, wie sie gerade zu sehen ist — selber Ausschnitt, selbe Zoomstufe, selbe Farben.


2d · Fotos 📷 — dein Bildbestand im Archiv ⭐

Was es macht

Im Archiv gibt es oben neben Projekte, Vorlagen und Touren-Archiv einen vierten Bereich: Medien. Du gibst Ordner an, GPS Studio liest Fotos und Videos darin ein und zeigt sie nach Tagen, auf einer Karte oder nach Touren gruppiert. Es wird dabei nur gelesen — an deinen Dateien ändert sich nichts.

Ordner aufnehmen und einlesen

Links Ordner hinzufügen … wählen; Unterordner kommen mit. Danach läuft das Einlesen in zwei Durchgängen:

  1. Dateien suchen — dauert Sekunden, danach steht die Liste schon. Bei späteren Nachschauen sagt die Kopfzeile, in welcher Gangart: schnell (nur Ordner, die sich geändert haben — Minuten) oder gründlich (jede Datei einzeln, einmal pro Woche und bei „Jetzt einlesen“ — auf einem NAS mit vielen Fotos eine Weile). Dazu steht da, wie weit sie ist („45.210 von ≈ 170.705 Dateien geprüft, 26 %“, mit Balken), wie lange es noch dauert und in welchem Ordner sie gerade ist.
  2. Aufnahmedaten lesen — Zeit, Koordinate, Kamera, Objektiv und alle

weiteren Angaben aus der Datei, dazu die Vorschaubilder. Das läuft im Hintergrund, zeigt seinen Fortschritt und lässt sich abbrechen. Beim nächsten Mal macht es dort weiter, wo es aufgehört hat.

Ein Ordner, den du wieder entfernst, verschwindet nur aus dem Bestand. Die Dateien bleiben liegen.

Die drei Ansichten

  • ▦ Raster — nach Tagen gegliedert, neueste zuerst. Videos tragen ihre Länge

unten rechts. Sonst steht auf der Kachel nichts, auch beim Darüberfahren nicht — ein Klick zeigt rechts Name, Aufnahmezeit und alle Daten. Was fehlt, zeigen links die Filter (Ohne Koordinate, Ohne Aufnahmezeit) und rechts die Befunde.

  • 🌍 Karte — eine Punktwolke aus allen Dateien mit Koordinate; je mehr an

einer Stelle liegen, desto größer und kräftiger der Punkt. Ein Klick in die Wolke zeigt rechts, welche Dateien dort liegen und welche deiner Touren dort vorbeikam. Mit dem Häkchen Touren als Linien zeigen legst du deine Strecken blass darunter.

  • 🥾 Nach Touren — welche Fotos zu welcher Tour gehören. Die Zuordnung

rechnet GPS Studio über das Zeitfenster der Tour; sie steht nirgends in den Dateien. Ein Klick auf eine Tour zeigt ihre Dateien im Raster. Seit 08.10.2026 steht bei jeder Tour Datum, Ort, Fortbewegung und Distanz, die Liste ist nach Jahren gegliedert, und das Feld „Tour suchen“ findet sie über Ort, Jahr oder Namen. Touren, deren Datei nur eine Nummer als Namen trägt (etwa Garmin-Exporte „…_ACTIVITY“), heißen hier nach ihrem Ort. 🎬 Im Animator öffnen an jeder Tour öffnet sie direkt.

Nach Datum

Links unter 📅 Nach Datum klappst du deinen Bestand auf wie in Lightroom: Jahr → Monat → Tag („Mittwoch, 4. März“), jeweils mit der Zahl der Fotos. Ein Klick auf ein Jahr oder einen Monat klappt ihn auf oder zu wie der kleine Pfeil und zeigt beim Aufklappen genau diesen Zeitraum; ein Klick auf einen Tag zeigt diesen Tag; oben steht dann ein Chip wie „📅 März 2026 ✕“ — ✕, ein zweiter Klick auf dieselbe Zeile oder Alle heben die Auswahl wieder auf. Was auf- und zugeklappt ist, merkt sich die App.

Nach Ordner

Darunter steht 📁 Nach Ordner: jeder Fotoordner mit allen Unterordnern, die er mitliest — Zahl jeweils samt Unterordnern. Ein Klick klappt einen Ordner auf und zeigt seine Fotos samt Unterordnern, ein zweiter klappt ihn zu und hebt die Auswahl auf; oben steht dann ein Chip wie „📁 Fotos › 2024 › Island ✕“. Das lässt sich mit Datum, Kamera und Suche kombinieren. Papierkorb- und Vorschauordner des NAS (#recycle, @eaDir …) liest die App gar nicht erst ein.

Suchen und filtern

Das Suchfeld durchsucht alles, was in den Dateien steht: Dateiname, Kamera, Objektiv, Stichwörter, Ortsangaben. Dazu kommen Jahr, Kamera und mit / ohne Koordinate. Links siehst du auf einen Blick, wie viele Dateien ohne Koordinate oder ohne Aufnahmezeit sind — ein Klick darauf filtert danach.

Das Raster lädt beim Blättern von selbst nach: Bist du unten angekommen, kommt die nächste Seite dazu, ohne dass du klickst. Unten steht, wie viele von wie vielen geladen sind, und am Ende, dass alles da ist.

Über dem Raster steht entweder der Knopf Jetzt einlesen oder — wenn gerade eingelesen wird — der Stand mit Abbrechen. Beides nebeneinander gibt es nicht mehr.

Solange die Automatik an ist, steht über dem Raster kein Knopf, sondern was gerade passiert. Erst wenn du abbrichst, erscheint Weiterlesen — der nächste Lauf macht dort weiter, wo der abgebrochene aufhörte.

Und: Die App geht dort wieder auf, wo du sie geschlossen hast. Warst du zuletzt im Archiv bei den Fotos, landest du beim nächsten Start wieder dort, statt im Animator mit dem zuletzt geöffneten Projekt.

Einlesen — und was von selbst passiert

Ein Ordner, den du aufnimmst, wird auch beobachtet. Beim Öffnen des Fotobereichs macht die App dort weiter, wo der letzte Lauf aufhörte:

  • Noch nicht gelesene Dateien werden immer nachgeholt. Das fasst nur die

Dateien an, die ohnehin dran sind.

  • Vollständig nachsehen, was sich in den Ordnern geändert hat — neue,

geänderte und gelöschte Dateien — läuft höchstens alle sechs Stunden. Auf einem Netzlaufwerk dauert ein solcher Durchgang Minuten, deshalb nicht bei jedem Öffnen. Sofort geht es über Einlesen in der Seitenleiste. schaut die App auch still nach, wenn sie einfach offen bleibt — etwa alle 20 Minuten prüft sie, ob etwas fällig ist, auch während du im Animator arbeitest. So kommen neue Fotos vom NAS von selbst dazu.

Beides läuft im Hintergrund, sagt unten rechts was es tut, und lässt sich abbrechen. Drei Schritte: 1. die Dateiliste, 2. Aufnahmezeit, Ort und Kamera — dafür liest die App nur den Kopf jeder Datei, das geht auch auf dem NAS zügig, und danach funktionieren Suche, Datum, Karte und Ordner für alles —,

  1. die Vorschaubilder. **Seit 06.10.2026 nimmt die App dafür bei JPEGs das kleine Vorschaubild, das die Kamera schon

in die Datei geschrieben hat — sie liest nur rund 2 % der Datei statt alles übers Netz, das macht Schritt 3 vielfach schneller. Im Raster werden die Bilder, die du gerade siehst, still durch scharfe ersetzt. RAW-Dateien neben einem gleichnamigen JPG übernehmen dessen Bild. Ist die Inhaltssuche an, liest Schritt 3 jede Datei einmal ganz und legt dabei gleich das Bild für die Suche mit ab — die Suche muss das NAS dann nicht ein zweites Mal lesen und erfasst schon während des Einlesens. Nach einem Neustart macht die App erst das Einlesen fertig und schaut danach (spätestens nach 24 Stunden) nach neuen Dateien. Wo du gerade hinschaust, kommen die Bilder sofort. Schließt du die App mittendrin, geht nichts verloren: Ordner, die schon fertig geprüft sind, merkt sich die App sofort; beim nächsten Start geht es dort weiter („macht weiter, wo sie aufhörte“), und Schritt 2 zählt mit, was schon gelesen ist. Willst du das nicht — unterwegs am Hotspot, im fremden WLAN — nimm in der Seitenleiste das Häkchen Von selbst aktuell halten** heraus.

Musst du dafür nicht mehr in die Medien gehen: Ist beim Start noch etwas offen (ungelesene Dateien, fehlende Vorschaubilder), liest die App nach einer Minute im Hintergrund weiter — auch wenn du im Animator arbeitest. Der Kasten unten rechts zeigt den Stand überall.

Warum das erste Einlesen wichtig ist: Aufnahmedaten und Vorschaubilder
entstehen genau dabei und liegen danach in der Bibliothek auf deinem Rechner.
Vorher muss jede Kachel ihr Bild einzeln vom Laufwerk holen — bei Videos rund
eine Sekunde pro Stück. Solange etwas aussteht, sagt das die Kopfzeile über
dem Raster und bietet den Knopf gleich daneben an.

Nach Inhalt suchen ⭐

Das Suchfeld findet auf Wunsch auch, was auf den Fotos zu sehen ist: „Sonnenuntergang“, „Hund am Strand“, „Bergsee“, „Nachthimmel mit Sternen“ — in jeder Sprache, du musst nichts verschlagwortet haben.

  • Einschalten: Suchst du etwas und die Inhaltssuche ist noch aus, fragt die App über dem Raster nach:

Standard einschalten (ca. 500 MB) oder Groß einschalten (ca. 1,6 GB, versteht Deutsch und Spanisch besser, erfasst aber etwa sechsmal langsamer). Sie lädt dann einmalig das Bildmodell (SigLIP 2 von Google) und schaut sich im Hintergrund jedes Foto einmal an. Das passiert nur auf deinem Rechner, ohne Konto; kein Foto verlässt ihn. Du kannst währenddessen alles andere weiter benutzen; während ein Video rendert oder eingelesen wird, wartet sie. Links unter der Ordnerliste steht der Stand („Bildinhalt erfasst: 4.210 von 170.705 Fotos · noch ca. …“).

  • Treffer: zuerst, was in Name, Stichwort oder Ort passt, dann nach Bildinhalt — die besten zuerst. Über dem

Raster steht, wie viele es je Art sind; Nach Datum sortiert dieselben Treffer nach Aufnahmetag. Jahr, Kamera, Datum und die übrigen Filter gelten weiter; Karte und Touren zeigen dieselben Treffer.

  • Ähnliche Fotos: In der Spalte rechts sucht 🖼 Ähnliche Fotos nach Bildern, die so aussehen wie dieses

oben steht dann „Ähnlich wie …“, ✕ hebt es auf.

  • Sprachen: Deutsch findet so gut wie Englisch; bei seltenen Wörtern auf Spanisch ist die Suche schwächer.
  • Einstellungen → Bibliothek & Cloud → Inhaltssuche: aus- und einschalten, zwischen Standard und Groß

wählen (versteht Deutsch und Spanisch besser, ca. 1,6 GB, erfasst langsamer) und Modell und Index löschen.

  • Umziehen: Der Index liegt in der Bibliothek und zieht mit ihr um. Auf einem anderen Rechner lädt die App nur

das Modell neu — die Fotos müssen nicht noch einmal erfasst werden.

  • Laufwerk heißt anders: Hängt dein NAS oder die externe Platte auf einem anderen Rechner unter

anderem Namen (z. B. /Volumes/Fotos-1 statt /Volumes/Fotos, unter Windows Y:\ statt Z:\), merkt die App das beim Öffnen der Fotos: Sie prüft Stichproben und fragt einmal „… liegt jetzt unter …? Bestand umstellen“. Vorher legt sie eine Sicherung der Bibliothek an; Ordnerbaum, Fotostopps und Inhaltssuche zeigen danach wieder auf deine Fotos, ohne neu einzulesen.

  • Bibliothek auf einen anderen Rechner mitnehmen: Einstellungen → Bibliothek → *Sicherung als

ZIP* mit dem Häkchen „Für einen anderen Rechner: Vorschaubilder der Fotos mitnehmen“. Auf dem anderen Rechner die ZIP entpacken und unter Andere Bibliothek öffnen wählen: Die Vorschaubilder werden einmal übernommen (das Raster muss nichts neu erzeugen), die Inhaltssuche reist ohnehin mit, und heißt das Foto-Laufwerk dort anders, fragt die App beim Öffnen der Fotos nach (siehe oben).

Was der Bestand über ein Foto weiß

Klick auf eine Kachel, und die Spalte rechts zeigt alles zu dieser Datei:

Das Bild groß, darunter die Befunde. Jeder Befund sagt zwei Dinge — was erkannt wurde und wie es zu lösen wäre. Fehlt die Koordinate und liegt die Aufnahmezeit in einer aufgezeichneten Tour, steht deren Name da und ein Knopf „Im Geotagger verorten" führt direkt hinüber: der Track ist geladen, der Fotoordner eingelesen. Deckt keine Tour die Zeit ab, steht genau das da — ohne Knopf, der ins Leere führt. Fehlt die Aufnahmezeit ganz, ist ehrlich vermerkt, dass das erst der EXIF-Editor lösen kann.

Die kleine Karte zeigt die Aufnahmestelle als Punkt. Gehört das Bild zu einer Tour, liegt deren Verlauf als Linie darunter und der Ausschnitt fasst beides — so siehst du sofort, an welcher Stelle der Reise das Bild entstand. Ein Klick auf den Tournamen öffnet sie im Animator.

Die Aufnahmedaten: Zeit (mit dem Vermerk geraten, wenn die Zeitzone nicht in der Datei stand), Kamera, Objektiv, Blende, Belichtung, ISO, Größe, Ort und Koordinate. Ganz unten klappt Alle Aufnahmedaten jeden einzelnen Eintrag auf, den die Datei mitbringt.

Welcher Ordner ist da? Jeder Fotoordner zeigt in der Seitenleiste das Laufwerk so, wie es
der Finder nennt — „Fotos“ statt /Volumes/Fotos — und darunter seinen Zustand: 🟢 verbunden,
📴 nicht verbunden, ⚠️ verbunden, antwortet aber nicht (hängende Verbindung zum NAS) oder ⚠️ *unter anderem
Namen eingehängt*. Dazu die Art: Netzlaufwerk auf NAS, Zusatzlaufwerk (USB-Platte, SD-Karte) oder *Dieser
Rechner*. Ist ein Netzlaufwerk getrennt, verbindet „🔌 Verbinden“ es wie ⌘K im Finder — ein Passwort fragt
macOS selbst ab; die App merkt sich dafür die Adresse, solange das Laufwerk verbunden ist.
Was ist eigentlich /Volumes? Dort hängt macOS jedes zusätzliche Laufwerk ein; im Finder siehst du nur den
Namen, links unter Orte. „Fotos-1“? Wenn macOS beim Verbinden einen Namen schon belegt findet, hängt es
die Freigabe unter „Fotos-1“ ein. Die App erkennt das und sagt es — im Finder auswerfen und neu verbinden,
dann heißt sie wieder „Fotos“.
Mehrere Laufwerke? Liegen deine Ordner auf verschiedenen Laufwerken, nennt der
Hinweis genau das fehlende — mit seinem Namen, etwa „NAS“ oder „SD Karte“ — und
sagt dazu, dass die Ordner auf den übrigen Laufwerken normal gelesen werden.
Unterwegs ohne das Laufwerk? Über dem Raster steht dann ein Hinweis, welches
Laufwerk fehlt, was trotzdem geht und welchen Stand du siehst. Die Seitenleiste
markiert den Ordner mit 📴, die Detailspalte sagt, dass das Original gerade fehlt.
Kommt das Laufwerk zurück, merkt die App das binnen zwanzig Sekunden und liest
weiter. Wer nicht warten will: „↻ Nochmal versuchen" im Hinweis sieht sofort nach. Danach sagt die App, was sie tut: „Schritt 1 von 2 — sieht in den Ordnern nach" (vergleicht nur, öffnet nichts) und „Schritt 2 von 2 — liest die neuen Dateien" (Aufnahmezeit, Ort, Kamera, Vorschaubild — die Originale bleiben unberührt), jeweils mit Zahl und dem Ordner, in dem sie gerade ist. Am Ende steht eine Zeile mit dem Ergebnis; ist nichts zu tun, sagt sie auch das. Die Nachschau von selbst (alle sechs Stunden) fragt nur Ordner ab, in denen sich etwas getan hat — auf einem Netzlaufwerk Minuten statt einer halben Stunde; einmal die Woche, und immer über den Knopf „Jetzt einlesen", sieht sie gründlich jede Datei an.
Unterwegs ohne das Laufwerk? Aufnahmedaten und Vorschaubilder liegen in
der Bibliothek auf deinem Rechner. Raster, Suche, Karte und die Gruppierung
nach Touren funktionieren also auch, wenn das NAS oder die externe Platte
gerade nicht da ist. Der Ordner ist dann als nicht da gekennzeichnet, und
ein Einlesen rührt den Bestand nicht an: Es wird nichts als fehlend markiert
und nichts als fehlerhaft abgestempelt, noch ungelesene Dateien kommen beim
nächsten Mal dran.

Groß ansehen, Videos, bearbeiten und verorten

Groß ansehen: Doppelklick auf eine Kachel, Klick auf das Bild rechts oder die Leertaste öffnet das Foto im ganzen Fenster. ← / → blättert in der Reihenfolge des Rasters, Esc schließt. Videos laufen dort mit Ton und den üblichen Steuerelementen; 📸 Standbild speichern legt das gerade gezeigte Bild als JPEG ab (du wählst den Ort, die Aufnahmezeit und der Ort des Videos kommen mit). Unten: Im Finder zeigen und Mit Standard-App öffnen. Windows: Spielt ein Video nicht, fehlt meist die kostenlose Erweiterung „HEVC-Videoerweiterungen“ — die App zeigt eine kurze Anleitung und öffnet die Seite im Microsoft Store.

Verorten: Die kleine Karte rechts ist immer da. Hat das Foto keinen Ort, klickst du in die Karte; hat es einen, ziehst du den Punkt. Vor dem Schreiben kannst du Höhe und Blickrichtung angeben und die vorgeschlagene Adresse mitschreiben lassen.

Aufnahmedaten bearbeiten: Unten in der Spalte — dieselben Felder wie im Geotagger (Titel, Beschreibung, Stichwörter, Bewertung, Urheber, Copyright, Ort/Stadt/Land, Kamera …), dazu Aufnahmezeit und Zeitzone, und aufklappbar alle weiteren Felder mit Suche. Änderungen ins Foto schreiben schreibt alles auf einmal.

Vor jedem Schreiben sichert die App das Original (ZIP unter Sicherungen). Danach zeigt der Bestand die neuen Werte sofort — ohne auf die nächste Nachschau zu warten.

Was (noch) nicht geht

Fotos ohne Koordinate über ihre zeitlichen Nachbarn zu verorten und aus verorteten Fotos einen Track zu bauen sind eigene Ausbaustufen. (Einzelne Fotos bearbeiten und verorten geht direkt hier, siehe oben.) Zum Verorten mit einem Track nimmst du weiterhin den Geotagger (Kapitel 6).


3 · Modul: Animator — GPX als Video rendern

Einfach oder Feinarbeit. Ganz oben in der Seitenleiste schaltest du zwischen Einfach und Feinarbeit** um. Einfach zeigt nur fünf Schritte — Route (Tour, Länge, Format — 16:9, 9:16, 1:1, 4:5, 4:3 oder 21:9), Look (die vier fertigen Looks), Orte & Fotos (Höhepunkte, Fotos, Schnell-Video), Kamera (Fest · Folgen · Kamerafahrt) und Export — mit der großen Vorschau daneben. Feinarbeit ist der volle Animator mit allen Abschnitten. Beide Ansichten bearbeiten dasselbe Projekt: was du in der einfachen Ansicht wählst, steht in der Feinarbeit genauso da (und umgekehrt), ⌘Z gilt für beide. Die App merkt sich, welche Ansicht du zuletzt benutzt hast. Beim allerersten Start fragt die App nach dem Einrichten einmal: Was möchtest du machen? — Video erstellen, Track verbessern oder Fotos verorten — und bringt dich direkt ins passende Werkzeug. Neue Nutzer starten den Animator in der einfachen Ansicht.

Seitenleisten und Detail-Spalte (seit 06.10.2026). Links steht immer die Seitenleiste des Moduls, rechts öffnet sich bei Bedarf der Editor des gerade Angeklickten (Schild, Einblendung) — die Karte rückt dafür zur Seite und wird nie verdeckt. Esc oder ✕ schließt ihn; es steht immer nur ein Editor rechts. Beide Seitenleisten ziehst du am Rand mit der Maus breiter oder schmaler — in jedem Modul, im Archiv an beiden Rändern; die App merkt sich die Breite je Modul. Doppelklick auf den Rand setzt sie zurück. Fortschrittskästen unten rechts („Fotos einlesen · Schritt 3 von 3 …“) klappst du mit – auf eine schmale Zeile ein; sie laufen weiter, ein Klick klappt sie wieder auf.

Kamera-Karte (seit 06.10.2026). Oben im Abschnitt Kamera stehen nur drei Dinge: die Kameraführung (Fest · Folgen · Start → Ziel · Kamerafahrt), die Höhe über Gelände (in Metern bzw. Kilometern, genau wie im Video) und der Blickwinkel. Einen Tempo-Regler gibt es nicht — das Tempo ergibt sich aus der Videolänge. Drehung, Trägheit, Glättung, ruhige Kamera und der Keyframe-Editor liegen unter Mehr; klickst du einen Keyframe in der Zeitleiste an, klappt Mehr von selbst auf. Hast du schon eigene Keyframes, schaltet Kamerafahrt sie nur wieder ein, statt sie zu ersetzen. Start → Ziel stellt die Kamera über den Start und lässt sie in einer ruhigen Fahrt zum Ziel gleiten (zwei Keyframes, frei änderbar); hast du eigene Keyframes, fragt die App vorher.

Standard-Keyframes. Auch ohne Keyframe-Editor läuft die Kamera über Keyframes — nur siehst du sie nicht: Die App erzeugt sie aus den Kamera-Einstellungen und, bei mehreren Touren, aus der Sicht je Tour und den Übergängen (Kinoflug, Luftlinie, Pause, Schnitt). Vorschau, Ziehen in der Zeitleiste und Video zeigen damit immer dasselbe. Schaltest du den Keyframe-Editor ein, fragt die App „Standard-Keyframes übernehmen?“ — mit Übernehmen werden sie zu deinen Keyframes, stehen in der Zeitleiste und lassen sich ändern. Schaltest du ihn aus, werden deine Keyframes verworfen und es gelten wieder die Standard-Keyframes. Wählst du bei offenem Editor eine andere Übergangs-Art, setzt die App die passenden Keyframes in diesen Übergang ein. Auch Foto-Stopps (hinfliegen, kurz schwenken, zurück) und der Orbit am Ende sind Keyframes: Ziehst du den Abspielkopf durch die Zeitleiste, siehst du den Foto-Stopp und den Orbit genau so wie im Video. Nach dem Orbit dreht die Kamera in anderthalb Sekunden sanft zurück.

Touren & Übergänge. Ganz oben in der Zeitleiste, über Einblendungen, Schildern, Medien und Ton, steht die Spur mit dem Timing des ganzen Videos. Bei einer Tour heißt sie Tempo (Halte und langsame Abschnitte), bei mehreren Touren & Übergänge: jede Tour als Kachel, dazwischen die Übergänge als Bänder — breite Bänder sagen, was sie sind (✈ Kinoflug 3,0 s, ↗ Luftlinie, ✂ Schnitt, ⏸ Pause). Ein Band ziehst du länger oder kürzer, ein Klick wählt die Art. Die Spur ist immer da, auch ohne Keyframe-Editor.

Was es macht

Lädt eine GPX-Datei und rendert ein MP4 in dem die Track-Linie animiert über eine 3D-Mapbox-Karte gezeichnet wird. Einsatz: Intro für YouTube-Videos, Loops für Webseiten, Erinnerungs-Animation.

Workflow

  1. GPX laden: Button „📁 GPX-Datei auswählen" oder Drag & Drop ins Fenster
  2. Track wird auf der Karte angezeigt (Vorschau live, im WYSIWYG-Letterbox-Rahmen)
  3. Einstellungen tunen (siehe unten) — alle Änderungen sind sofort in der Vorschau sichtbar
  4. „▶ Video rendern" klicken

Aktuellen Frame als Bild (Snapshot): Unter dem Render-Button liegt „📸 Aktuellen Frame als Bild". Scrubbe die Vorschau auf eine schöne Stelle und klick den Button — es wird genau dieser Frame (Track bis zur aktuellen Position, dein Kamera-Ausschnitt, die Overlays des Moments) als Bild in voller Auflösung gespeichert. Perfekt für Thumbnails oder ein Standbild aus einem laufenden Flug.

Als Tour-Map öffnen: Der Button „🗺 Als Tour-Map öffnen" wechselt in die Tour-Map und übernimmt genau deinen aktuellen Ausschnitt (Position, Zoom, Drehung, Neigung) — statt wie sonst die ganze Route einzupassen. Dort kannst du das Standbild als PNG rendern; es behält den übernommenen Blickwinkel. (Eine interaktive Karte fürs Web gibt es im eigenen Modul „🌐 Web Karte".) Mit dem ⤢-Button (rechts unten auf der Karte) springst du zurück zur Gesamtansicht.

  1. Save-Dialog: Wohin soll das MP4? Vorschlag: <GPX-Name>_<WxH>_<codec>.mp4
  2. Render läuft — Live-Vorschau zeigt jedes Frame
  3. Fertig → Result-View zeigt MP4 + „Im Finder zeigen"-Button
Karten-Beschriftungen als Chips: Ortsnamen, Straßen, Sehenswürdigkeiten, ÖPNV und Grenzen sind eine kompakte Chip-Zeile — antippen schaltet um, die Erklärung erscheint beim Draufzeigen.
Anreise/Route animieren? Dafür gibt es ein eigenes Modul 🛣 Reiseroute (Start/Ziel → berechnete Strecke). Siehe Kapitel 4.

Einstellungen

↩︎ Rückgängig für alles: Jede Einstellungsänderung lässt sich mit ⌘Z (Mac) / Strg+Z (Windows) rückgängig machen — in Animator, Tour-Map, Geotagger und Daten-Animator: Farben, Schrift, Linienbreite, Glow, Overlay-Felder, Keyframes, Trim, Zeit-Offset usw. Auch im Archiv: aus Sammlung nehmen, hinzufügen, anlegen, umbenennen, duplizieren, löschen (samt Reihenfolge) und Ausblenden. Wiederherstellen mit ⌘⇧Z / Strg+Y. (Ein Slider-Zug = ein Schritt.)

Karte:

  • Stil: 6 Mapbox-Stile (Satellite 3D, Satellite+Streets, Outdoors, Streets, Hell, Dunkel)
  • 3D-Terrain aktivieren — bei Alpentouren sieht das spektakulär aus
  • Track-Farbe + Dicke — frei wählbar
  • Linien-Stil — Durchgezogen / Gestrichelt / Gepunktet / Strich-Punkt / Röhre. Bei Strich-/Punkt-Varianten gibt's einen zusätzlichen Punktabstand-Slider (multipliziert die Strich- bzw. Punkt-Längen). „Röhre" legt einen weißen Highlight-Streifen oben auf die Linie → wirkt plastischer wie ein Schlauch.
  • Schlagschatten unter Track — lässt den Track wie eine schwebende Linie über der Karte wirken. Stärke 0–10 px (Default 4). Bei aktivem 3D-Terrain bleibt der Schatten auf dem Boden während der Track 150 m darüber gerendert wird → plastischer 3D-Look.
  • Schatten-Richtung (global) — direkt unter der Schatten-Stärke steuerst du mit dem Slider „Schatten-Richtung" (0–360°), aus welcher Richtung das Licht kommt: 0° = rechts, 90° = unten, 180° = links, 270° = oben. Das ist eine gemeinsame Lichtquelle — sie gilt gleichzeitig für den Track-Schatten und für den Schlagschatten aller Schilder (Wegpunkt-Schilder), damit alles wie von derselben Sonne beleuchtet wirkt.
  • Wegpunkt-Schilder — setze Text-Schilder auf die Route (z.B. „Gipfel erreicht!"). Bereich „🚩 Schilder" in der Seitenleiste:
  • Platzieren: „📍 Auf Track" → Klick auf den Track (rastet ein), oder „📌 Frei platzieren" → Klick irgendwo auf die Karte (z.B. eine Sehenswürdigkeit abseits der Route). Bei freier Platzierung richtet sich der Anzeige-Zeitpunkt weiter nach dem nächstgelegenen Track-Punkt (Anker am Track + freier Koordinaten-Offset).
  • Bearbeiten: Klick auf ein Schild (Liste oder Karte) öffnet den Schild-Editor rechts in der Detail-Spalte (seit 06.10.2026; vorher ein schwebendes Fenster) — die Karte rückt zur Seite, Esc/✕ schließt. Das gerade bearbeitete Schild ist immer sichtbar (egal wo der Abspiel-Punkt steht).
  • Verschieben (Drag & Drop): Im Editor auf „↔ Verschieben" klicken — danach ziehst du das Schild direkt auf der Karte an die gewünschte Stelle und lässt es los. Es übernimmt die neue Position als freie Platzierung (der Anzeige-Zeitpunkt richtet sich danach neu nach dem nächsten Track-Punkt). Das Editor-Fenster bleibt dabei, wo du es hingelegt hast.
  • Optik (alles live): Form (Sprechblase · Zielbanner · Stecknadel · Wegweiser · Schlicht), Schildfarbe + Textfarbe (der „Schildfarbe"-Picker — bis 25.09.2026 „Hintergrund" genannt ist die eine Box-/Blasenfarbe des Schilds — gibt es keine separate „Akzentfarbe" und kein „Auto" mehr), Schriftart (System · Rundlich · Schmal · Serif · Monospace · Plakativ), Größe/Stärke/Kursiv/Ausrichtung (Links/Mitte/Rechts — wirkt sichtbar, sobald du unter „Breite" eine feste Mindestbreite > 0 einstellst; bei „Auto" schmiegt sich die Box an den Text und die Ausrichtung hat keinen Spielraum), mehrzeiliger Text, Eckenradius, Deckkraft Hintergrund, Außenrand (Breite+Farbe; bis 25.09.2026 „Rahmen"), Stangen-Länge (nur bei Zielbanner + Wegweiser — wie lang die Pfosten/Stange unter dem Schild sind) und Schlagschatten (Weichheit bis 0 = harte Kante; die Richtung kommt aus dem globalen „Schatten-Richtung"-Regler in der Track-Sektion). Bild hinzufügen macht aus dem Schild eine Foto-Karte (der Text wird dann zur Bildunterschrift); die Bildgröße ist separat einstellbar.
  • 📷 Sofortbild (neu nach): Fotos erscheinen wie ein hingelegtes Sofortbild — warmweißer Rahmen, unten etwas breiter, leicht schräg, mit Bildunterschrift in Handschrift (der Schildtext). Neue Fotos bekommen das automatisch; bei anderen wählst du im Editor die Form „Sofortbild“. Dazu passt die Ausblendung „Schrumpft zum runden Mini-Bild (bleibt stehen)“: nach der eingestellten Anzeigedauer dreht sich das Foto gerade, wird rund und bleibt als kleiner Kreis an seinem Ort stehen — im Video genau wie in der Vorschau.
  • 📸 Fotostopp: Häkchen „Hier anhalten“ — auf der Karte wird das Schild dann zu einem runden Foto-Pin, der 2,5 Sekunden vor dem Stopp auftaucht; die Fotokarte siehst du nur noch beim Bearbeiten. Kurz vor dem Foto fährt die Kamera heran (Heranfahren, 0–4 Zoomstufen), das Foto wächst aus dem Pin und ist bei der Ankunft schon groß: gut zwei Drittel der Bildhöhe, mit weißem Rahmen. Der Track hält für Foto zeigen Sekunden an; währenddessen schwenkt die Kamera leicht hin und her, und das Foto zoomt langsam heran. Danach läuft der Track sofort weiter, während das Foto schrumpft und die Kamera zurückfährt. Anflug und Abflug (Sekunden) regeln das Heran- und Zurückfahren — beides passiert während der Fahrt. Karte schwenken (°) (0–10, Standard 2) und Foto heranzoomen (%) (0–30, Standard 8) stellen ein, wie viel Bewegung während des Fotos im Bild ist; 0 schaltet das jeweils ab. Unter dem Foto steht deine Bildunterschrift, darunter Ort und Uhrzeit der Aufnahme (Ortszeit am Aufnahmeort, auch wenn die Kamera auf Heimatzeit stand; Häkchen, Standard an) und auf Wunsch die Kameradaten (EXIF) — Kamera, Brennweite, Blende, Belichtung, ISO. Der Stopp erscheint als gesperrter Halt „Fotostopp“ in der Tempo-Spur und verlängert das Video um die Fotozeit. Vorschau, Scrubben und Video zeigen dasselbe. Bei einer Reise (mehrere Etappen) gibt es noch keine Fotostopps.
  • 📸 Pause ohne Heranfahren (neu nach): Im Fotostopp schaltet der Haken „Kamera fährt heran“ das Heranfahren ab: Der Track hält an und das Foto erscheint, aber die Kamera bleibt, wo sie ist — kein Zoom, kein Schwenk. Gut, wenn die Übersicht stehen bleiben soll.
  • 📍 Fotos ohne Ort (neu nach): Fotos ohne GPS-Position werden bei „📷 Fotos hinzufügen“ nicht mehr still übersprungen. Die App fragt „Fotos ohne Ort platzieren?“ und legt sie als Sofortbild auf die Strecke: Fotos mit einer Aufnahmezeit innerhalb der Tour an die passende Stelle, die übrigen gleichmäßig verteilt (in der Reihenfolge der Dateinamen). Danach ziehst du jedes Foto in der Schilder-Spur oder mit „↔ Verschieben“ an seinen Platz.
  • 🎞 Videoclip: Ein Clip ist ein Fotostopp mit Bewegtbild — über „🎞 Videoclips hinzufügen“ (unter „Fotos hinzufügen“: Clips wählen, die App setzt sie an die Stelle, an der sie aufgenommen wurden — GPS, sonst Aufnahmezeit) oder aus dem Schnell-Video (Zutat „Videoclips“) und erscheint wie ein Foto: Pin mit ▶, Heranfahren, groß über der Karte; im Halt läuft der Clip. Im Schild stellst du ein: Ab Sekunde (Startpunkt im Clip), Länge (= so lange hält der Track), Originalton und Lautstärke (bis 150 %). Die Musik wird leiser, solange der Clip Ton hat. Vorschau und Video zeigen Bild für Bild dasselbe.
  • Sprechblasen-Pfeilrichtung: Beim Stil Sprechblase wählst du im Editor unter „Pfeilrichtung", wohin die Spitze zeigt — unten, oben, links oder rechts. Die Blase rückt automatisch auf die Gegenseite, damit die Spitze immer auf den Ort deutet. (Analog zur Richtungswahl beim Wegweiser; gilt für Animator und Tour-Map.)
  • Zeiger-Farbe + Zeiger-Position: Bei Sprechblase und Stecknadel stellst du im Editor unter „Zeiger-Farbe" ein, welche Farbe die Spitze bzw. die Nadel hat — unabhängig von der Schildfarbe (früher „Hintergrund. Der Knopf „Auto" bedeutet „wie bisher": der Zeiger folgt dem Hintergrund. Damit geht auch Hintergrund „Keine" (transparent) + farbige Stecknadel; vorher verschwand mit dem Hintergrund auch der Zeiger. Darunter wählst du unter „Zeiger-Position" zwischen Links · Mitte · Rechts — praktisch, wenn die Spitze sonst genau auf der Spur liegt und den Track verdeckt: Schild bleibt stehen, der Zeiger rutscht zur Seite. Steht der Hintergrund auf „Keine“ und die Zeiger-Farbe auf „Auto“, bleibt der Zeiger unsichtbar (es gibt ja keine Hintergrundfarbe, der er folgen könnte) — dann einfach eine eigene Farbe wählen.
  • Eine Farbe statt zwei: Früher gab es „Akzentfarbe" und „Hintergrund" — beide füllten dieselbe Fläche, das war verwirrend. Jetzt gibt es nur noch den „Schildfarbe"-Picker = die Farbe des Schilds (bei der Stecknadel auch des Tropfens). Den Rahmen stellst du separat unter „Rahmen" ein.
  • Schildfarbe „Keine" (transparent): Bei der Schildfarbe kannst du neben „Auto" jetzt „Keine" wählen → die Schild-Box wird komplett durchsichtig. Praktisch für Foto-Karten ohne farbigen Rahmen: dann siehst du nur das Bild (plus optionalem Rahmen), statt eines farbigen Rands rund ums Foto, der zusammen mit dem Rahmen sonst wie ein doppelter Rahmen wirkt.
  • Bearbeiten ist flackerfrei: Beim Ziehen der Regler (Größe, Ecken, Rahmen, Schatten, Stangen-Länge …) ändert sich die Vorschau sofort und ruhig. Im Probelauf und im fertigen Video laufen die Schilder flüssig mit der Kamera mit.
  • Verhalten & Timing: „Mit Zoom wachsen" an/aus, „Ganze Zeit zeigen", Vorlauf X Sek. (erscheint früher) + „Bleibt sichtbar" X Sek. (so lange bleibt es stehen, nachdem der Punkt es erreicht hat — bis 25.09.2026 „Sichtbar nach"; 0 = bleibt bis zum Ende), Einblendung — vier echte Varianten: Hart (sofort da), Einblenden (sanft eingeblendet), Aufpoppen (skaliert mit leichtem Überschwinger auf) und Ein- + Aufpoppen (beides zusammen). Vorher sahen die animierten Varianten gleich aus. Erscheint im Video sonst genau dann, wenn der Marker den Punkt erreicht; steht aufrecht zur Kamera. Ein Schild ganz am Track-Anfang mit Vorlauf erscheint jetzt schon im Intro (Vorlauf = 1 Sek. → taucht in der letzten Intro-Sekunde auf, statt erst beim Track-Start aufzupoppen).
  • Auslöse-Zeitpunkt — für Hin-und-zurück-Strecken: Wenn dein Track denselben Ort zweimal passiert (z.B. hin und zurück), kann die App aus der Klick-Position allein nicht erkennen, welchen Durchgang du meinst. Lösung im Block „Auslöse-Zeitpunkt":
  1. Schiebe den Scrubber der Zeitleiste genau auf den Moment, an dem der Marker beim gewünschten Durchgang an der Stelle ist.
  2. Klick auf 🕐 „Auf Zeitleisten-Position" → das Schild ist fest an genau diesen Zeitpunkt gebunden (Statuszeile: „Fester Zeitpunkt: NN %").
  3. „Auto" stellt wieder auf automatische Positions-Erkennung um.

Das funktioniert in Vorschau und fertigem Video identisch. (Bei Foto-Karten passiert das automatisch über die Aufnahme-Zeit des Fotos.)

  • Vorschau-Hilfe: Checkbox „In der Vorschau ALLE Schilder zeigen" — zeigt beim Platzieren alle Schilder gleichzeitig (nur Vorschau; im Video gilt weiter das Timing).
  • Ganze Strecke blass zeigen (früher „Ghost-Track"; im Aussehen-Panel ▸ jeder Tour) — zeigt die komplette Route schon halbtransparent im Hintergrund, während nur der animierte Teil voll deckend darüber gezeichnet wird. So sieht man von Anfang an, wo es noch hingeht. Einstellbar: eigene Farbe (unabhängig von der Track-Farbe — z.B. dezentes Grau) und Deckkraft (5–80 %, Standard 30 %). Wirkt in Vorschau und Video. Bei neuen Projekten an (seit 05.10.2026), bei bestehenden wie gespeichert.
  • Mehrere Track-Farben — die Track-Linie kann die Farbe wechseln. Mit dem Selektor „Einfärben nach" wählst du, wonach:
  • Distanz (km) — Farb-Stops ab km (Zahl), an der aktuellen Marker-Position (übernimmt die Scrubber-Position) oder an allen GPX-Wegpunkten (automatisch). Die erste Farbe gilt ab km 0 (= Track-Farbe).
  • Jede Datenreihe des Tracks — steht hier alles zur Auswahl, was auch der Daten-Animator plotten kann: Höhe, Tempo, Steigung und sämtliche Sensorwerte aus FIT/TCX-Dateien (Puls, Leistung, Trittfrequenz, Temperatur …). Die Liste zeigt nur, was der geladene Track wirklich enthält; die Einheit steht in Klammern dahinter.

Farb-Stops setzt du dann im Wertebereich der Reihe (z. B. „ab 145 bpm", „ab 8 %", „ab 2400 m"). „+ ab &lt;Reihe&gt; (hier)" übernimmt den Wert an der Marker-Position, „Auto (min → max)" legt automatisch eine Blau→Rot-Rampe über die Spannweite. Negative Werte sind erlaubt — wichtig bei Steigung (Abfahrten) und Temperatur (Frost).

Pro Stop stellst du Wert + Farbe ein, 🗑 entfernt ihn. Der Schalter „Übergang" legt fest, ob die Farbe hart (crispe Bänder) oder als weicher Verlauf wechselt. Wirkt WYSIWYG in Vorschau, Probelauf und Render. Standard aus. (Aktuell nur Einzeltrack-Animator.)

  • Karte ohne Beschriftungen — blendet Ortsnamen, Straßennamen und POI-Icons auf der Karte aus. Macht die Karte zum reinen Hintergrund — guter Look wenn du den Track als visuellen Hauptdarsteller haben willst statt einer Google-Maps-mäßigen Übersicht. Funktioniert mit allen Karten-Stilen und auch im Tour-Map-Modul.

🧱 Einblendungen — Alles, was fest im Bild steht, ist eine Einblendung: Werte, Höhenprofil, Diagramme, Nordpfeil und Maßstab, Titel, Schlusskarte, Logo. Eine Einblendung ist ein Kasten mit Zeilen.

  • Anlegen: In der Seitenleiste unter „Einblendungen“ wählst du bei „+ Neue Einblendung“ eine Vorlage: Live-Werte, Gesamt, Höhenprofil, Titel, Schlusskarte, Logo, Nordpfeil + Maßstab, Rahmen oder Leer. Der Editor öffnet sich rechts in der Detail-Spalte (seit 06.10.2026, Esc schließt ihn).
  • Liste: Häkchen = zeigen, ✎ öffnet den Editor, ⧉ dupliziert, ✕ löscht. Reihenfolge am ⠿ ziehen oder mit ▲▼: weiter unten in der Liste liegt im Bild weiter vorn.
  • Platzieren: die Einblendung in der Vorschau mit der Maus ziehen (1-%-Raster, rastet an Rand und Mitte ein, ein ⌘Z-Schritt je Zug) oder im Editor unter Lage und Größe: Anker (neun Punkte) plus Abstand in Prozent des Bildes. Größe automatisch (so groß wie der Inhalt) oder fest (Breite und Höhe in %), dazu die Ausrichtung des Inhalts. Überschneiden sich zwei Einblendungen am selben Rand (oben oder unten) und sind sie zur selben Zeit zu sehen — typisch im Hochformat 9:16 —, stapelt die App sie: die spätere in der Liste rückt vom Rand weg, bis sie frei steht. Im Querformat bleibt alles, wie du es eingestellt hast, solange nichts kollidiert.
  • Stil = Vorlage für das Aussehen: Kasten (halbtransparente Box), Frei (große Zahlen ohne Kasten, Beschriftung klein darüber, Textschatten), Plakette (dunkle, runde Pille) und ohne. Ein Klick setzt die Werte des Stils, danach änderst du jeden Wert selbst: Anordnung (untereinander/nebeneinander), Beschriftung (über dem Wert, links daneben, aus), Schrift, Schriftgröße, Text- und Hintergrundfarbe mit Deckkraft, Hintergrundbild (füllen/einpassen, Deckkraft), Innen-, Zeilen- und Spaltenabstand. Unter Mehr: Akzentfarbe, Ecken, Rahmen, Schatten, Textschatten, Weichzeichner, Großbuchstaben, Größe von Beschriftung und Einheit, Deckkraft. In einer Einblendung sehen alle Zeilen gleich aus — soll eine Zeile anders aussehen, nimm eine zweite Einblendung.
  • Zeilen (+ Zeile hinzufügen, sortieren mit ⠿ oder ▲▼):
  • Wert — ein Feld (Liste unten) mit Bezug läuft mit, Gesamt, bei Reisen laufende Etappe oder eine bestimmte Etappe, bei Touren mit Logbuch nur Fahrt, nur Gehen usw. Die Beschriftung lässt sich umbenennen oder ausblenden.
  • Freitext — beliebiger Text; {dist_total}, {ele_high} usw. setzen Werte ein.
  • Diagramm — das Höhenprofil (Linienfarbe; bei Reisen ganze Strecke oder laufende Etappe) oder jede Datenreihe des Tracks (den Look gestaltest du im Daten-Animator), mit eigener Breite und Höhe in %.
  • Bild — eigenes Bild oder das GPS-Studio-Logo, Breite in %.
  • Nordpfeil und Maßstab.
  • Zeit: Ohne Zeitraum ist eine Einblendung das ganze Video über zu sehen. + Zeitraum legt einen an (Sekunden von–bis, leer = bis zum Ende), mehrere sind möglich; ganzes Video nimmt sie wieder weg. Dazu Einblendung und Ausblendung (hart, weich, aufpoppen) mit Dauer. In der Zeitleiste hat jede Einblendung in der Spur „▸ Overlays“ einen Balken: ziehen verschiebt, die Ränder ändern Anfang und Ende, die weißen Punkte die Blenden. Eine Zeit im Intro hängt am Videostart, in der Animation an einem Punkt der Strecke, im Halten am Videoende — so bleibt sie richtig, wenn du Dauer oder Tempo änderst.
  • Verläufe: Unter der Liste legst du oben und unten einen dunklen Verlauf ins Bild (Stärke in %), damit helle Schrift auf jeder Karte lesbar bleibt.
  • Maße: Schrift in Prozent der kurzen Bildseite, Abstände relativ zur Schrift, Lage und Größe in Prozent des Bildes. Deshalb sieht eine Einblendung bei jeder Fenstergröße und im Video gleich aus, auch in 4K und hochkant.
  • Alte Projekte werden beim Öffnen übernommen: Werte-Boxen, Höhenprofil, Diagramme, Nordpfeil/Maßstab, Wasserzeichen (wird zum Logo), Titel und Schlusskarte des Schnell-Videos werden zu Einblendungen, der Stil „Frei“ zu Verläufen. Es geht nichts verloren.
  • Tour-Map und Web-Karte zeigen dieselben Einblendungen.

Weitere Einstellungen (Karte, Quellen, Export):

  • Quellenzeile (seit 07.09.2026) — die Nennung der Kartenquellen ist Pflicht und bleibt immer sichtbar, aber du bestimmst Ecke (unten rechts, unten links, oben rechts, oben links) und Breite (schmal = hoher Block, mittel, breit = flache Zeile, ganze Breite = Leiste am unteren Rand), damit sie Höhenprofil oder Nordpfeil nicht verdeckt. Vorschau und Video zeigen sie gleich groß. ist sie deutlich kleiner: Die Schrift misst 1,2 % der kurzen Bildseite (im 1080er-Video 13 Pixel), bei jedem Format und jeder Fenstergröße gleich im Verhältnis zum Bild.
  • Karte von Hand einstellen, ohne Keyframes (seit 05.09.2026): Zoomst, schwenkst oder neigst du die Karte in der Vorschau und hast keine Keyframes gesetzt, dann ist genau das die Kamera, im Probelauf, beim Ziehen des Reglers und im Video. Zurück zur Gesamtansicht geht es mit ⤢ in der Übersichtskarte; sobald du einen Keyframe setzt, gilt der Keyframe.
  • Satellit (kostenlos) überall (seit 05.09.2026, Zoom-Stufung: bei weiten Ansichten zeigt der Stil nur Sentinel-2, die Landesluftbilder blenden ab Zoom 12 ein, voll ab 13,5 — eine Stufe später als zuvor, weil Sentinel bis dahin pixelscharf reicht): Wo es keine amtlichen Luftbilder gibt (Hamburg, Neuseeland, USA …), zeigt der Stil jetzt Sentinel-2-Satellitenbilder (10 m, Jahrgang 2016, EOX) statt einer leeren Fläche. Ein Banner auf der Karte sagt es dir. Häuser und Wege sieht man darauf nicht, Landschaft, Flüsse und Stadtstruktur schon; für Nahaufnahmen einen anderen Stil wählen (MapTiler, OpenStreetMap). Die Nennung „Sentinel-2 cloudless by EOX … Contains modified Copernicus Sentinel data 2016" steht in der Quellenzeile, Videos dürfen veröffentlicht werden.
  • ProRes 422 HQ (seit 05.09.2026): in Einstellungen → Video-Codec, für den Schnitt in Final Cut oder Resolve. Datei wird.mov und groß.
  • Kartenanimation ohne GPS exportieren (neu nach): Ein Projekt ohne Aufzeichnung reist samt seiner Etappe im .rzproj mit — Punkte, Kurven und Verkehrsmittel bleiben bearbeitbar. Der Import legt beim Empfänger ein eigenes neues Projekt an (ein zweiter Import überschreibt nichts). Hat das Projekt noch keine Etappe, sagt der Export das, statt eine leere Datei zu schreiben.
  • Schwarm/Reise exportieren (seit 05.09.2026): „Projekt exportieren (.rzproj)" packt bei einer Komposition jetzt alle Touren und das Schwarm-/Reise-Projekt ein. Der Empfänger importiert das Paket wie gewohnt, die Komposition öffnet sich direkt im Animator. Vorher kam nur die erste Tour ohne Projekt an.
  • Mac: Doppelklick auf.rzproj funktioniert seit 05.09.2026 auch, wenn GPS Studio schon läuft (vorher nur beim Start).
  • Sternenhimmel (Weltkugel) (seit 05.09.2026, Beta-Tester-Wunsch) — rechts im Karten-Editor (Knopf „Karten-Optik und Sterne …“ im Abschnitt Karte, seit 08.10.2026; vorher direkt im Abschnitt Karte): Ein/Aus, Dichte, Größe und Funkeln. Sichtbar, sobald die Kamera weit genug draußen ist (Weltanflug, Intro). Vorschau und Video zeigen dieselben Sterne. Bei Mapbox-Stilen gibt es die Gruppe nicht, Mapbox bringt seinen eigenen Himmel mit.
  • Vorschau-Qualität (seit 07.09.2026) — Einstellungen → Karten, ganz unten: «voll» (wie das Video), «flott» (viermal weniger Kacheln je Bild, Kacheldichte wie vor dem 07.09.) oder «schnell» (zusätzlich halbe Bildauflösung; auf Retina-Macs bringt das kaum Tempo). Hilft, wenn die Vorschau ruckelt. Betrifft nur das Fenster: Video und Standbild rendern immer voll, Kamera, Strecke und Overlays sind identisch. Die App lädt die Oberfläche nach dem Umstellen neu.
  • Quellenzeile: voll oder kurz (seit 07.09.2026) — in der Overlay-Gruppe „Quellenzeile" neben Ecke und Breite: „voll" zeigt jede Quelle mit Lizenz im Bild (wie bisher). „kurz (Namen + Link)" zeigt die Kurznamen der Quellen im Bild, „bearbeitet" und dahinter „Quellen: <dein Link>" — der Link muss direkt zu den vollständigen Angaben dieses Videos führen (deine Seite, die Videobeschreibung). Die Namen bleiben im Bild, weil viele Lizenzen die sichtbare Nennung verlangen; die Links zu Lizenz und Datensatz stehen hinter dem Link. Ohne Link erscheinen nur Namen und „bearbeitet". Gilt in Vorschau und Video gleich, nicht in der Web-Karte. Nach jedem Render gibt es den Knopf „Quellentext kopieren": der vollständige Text für die Videobeschreibung oder den Abspann (Anbieter, Datensatz, Lizenz mit Links, „Daten bearbeitet", dein Link).
  • Quellen-Register (seit 07.09.2026) — in den Einstellungen unter Karten in der Rechte-Tabelle aufklappbar: je Kartendienst die Datenlizenz mit Link, ob kommerzielle Videos freigegeben sind (✅ geprüft und erlaubt · 💰 Rechte kaufen · ⚠️ nicht verifiziert oder Server-Regeln · ❌ nicht erlaubt), die vorgeschriebene Nennung im Bild und das Prüfdatum. Alle Dienste wurden am 07.09.2026 einzeln nachgelesen; die Nennung im Bild kommt seither aus diesem Register, mit Änderungshinweis, wo die Lizenz ihn verlangt. Mindestens halbjährlich wird neu geprüft; ist ein Eintrag überfällig, steht dort ein Hinweis. Die Karten-Abzeichen im Stil-Wähler folgen dem Register: CyclOSM und Humanitarian sind für Videos nicht freigegeben (der Server von OpenStreetMap France bedient nur nichtkommerzielle Seiten), OpenStreetMap und OpenTopoMap tragen den Hinweis „Server-Regeln beachten" (Bild-für-Bild-Rendern nur nach Absprache oder mit eigenem Kachelserver). Das ist unsere Lesart, keine Rechtsberatung — die Links stehen daneben.
  • Schärfe (seit 07.09.2026) — der letzte Regler der „Luftbild-Optik" bzw. „Karten-Optik" (unter „Farbton"), 0–100 % (Standard 0): eine Unschärfemaske auf dem Kartenbild, in Vorschau und Video gleich (nicht in den Web-Karten-Exporten). Wirkt nur auf das Kartenbild, nicht auf Strecke, Schilder, Beschriftung, Zahlen, Höhenprofil und Quellenzeile. Hintergrund: Die freie Sentinel-2-Ebene (10 m, Stand 2016) ist über Inseln und Küsten ohne amtliches Luftbild weich — das ist das Datenmaterial, nicht die App. 40–60 % machen sie lesbar; darüber wird es körnig. Seit demselben Tag holen alle Rasterkarten auf Retina-Bildschirmen und im Video ein bis zwei Kachelstufen tiefer, damit ein Kachelpixel etwa auf ein Bildpixel fällt (vorher 2- bis 5-fach vergrößert).
  • Relief, Dunst und Looks (seit 17.09.2026) — in der „Luftbild-Optik": Relief legt Licht und Schatten aus den Geländedaten über die Luftbilder (Standard 0 = aus; die Looks stellen 35–60 %), damit die flache Sentinel-2-Ebene Tiefe bekommt. Dunst entfernen (0–100 %, Standard 0) zieht den blauen Schleier aus Satellitenbildern heraus — technisch ein Schwarzpunkt je Farbkanal auf dem Kartenbild, in derselben Ebene wie die Schärfe; 15–35 % sind der Sweet Spot, mehr wirkt hart. In der „Karten-Optik" (OSM, OpenTopoMap …) gibt es „Dunst entfernen" ebenfalls. Die Auswahl Look (Natürlich / Kräftig / Filmisch) stellt alle sieben Regler auf einmal; „Eigene Einstellung" heißt: mindestens ein Regler weicht ab. Alles in Vorschau und Video gleich, rückgängig mit ⌘Z, nicht in den Web-Karten-Exporten.
  • Karten-Optik (seit 05.09.2026) — wie Luftbild-Optik und Sternenhimmel rechts im Karten-Editor (Knopf „Karten-Optik und Sterne …“, seit 08.10.2026), für alle Karten außer den amtlichen Luftbildern (die haben ihre eigene „Luftbild-Optik"). Rasterkarten wie OpenStreetMap oder OpenTopoMap: Sättigung, Kontrast, Helligkeit, Farbton. Vektorkarten wie OpenFreeMap oder MapTiler: nur Helligkeit, technisch eine Abdunkel-Ebene unter der Strecke, damit die Strecke hell bleibt und die Karte zurücktritt. Standard 0 = Karte wie geliefert, „↺ Standard" setzt zurück. In der Web-Karte (Leaflet) gibt es dieselben zwei Schalter; dort ist Norden immer oben, der Maßstab kommt von Leaflet.

Sortieren überall mit ⠿ oder ▲▼ (seit 25.09.2026): Jede Liste mit ⠿-Griff — Einblendungen und ihre Zeilen, Schilder und Fotos, Reiseroute-Stationen, Zusatzspuren, „Touren zusammenführen“ — lässt sich am Griff ziehen (Esc bricht ab) oder mit den kleinen ▲▼ je Zeile verschieben. Das funktioniert jetzt auch unter Windows.

Welche Werte gibt es? In einer Zeile vom Typ Wert wählst du das Feld. Felder, die dein Track nicht hergibt, stehen nicht zur Wahl; ist ein gewähltes Feld nicht mehr verfügbar (etwa „Etappe“, nachdem eine Reise aufgelöst wurde), bleibt es ausgegraut stehen. Wählbare Werte:

  • Live (läuft mit der Animation mit): Zurückgelegt, Verbleibend, Tempo (km/h), Vergangen, Restzeit, Höhe, Steigung (%).
  • WYSIWYG: Diese Werte laufen schon in der Vorschau mit — beim Ziehen des Scrubbers und im Probelauf zählen sie genau wie im fertigen Video, und das Höhenprofil füllt sich bis zur Marker-Position. Du siehst also vorab bildgenau, wie die Stats im Render aussehen.
  • Gesamt: Strecke, Zeit (Gesamtzeit), Fahrzeit (Bewegungszeit ohne Pausen), Ø Tempo (aus Fahrzeit), Ø Tempo (gesamt) (aus Gesamtzeit), Max. Tempo, Bergauf, Bergab, Höchster Punkt, Tiefster Punkt.
  • Standard: Neue Tracks zeigen Strecke · Fahrzeit · Ø Tempo · Max. Tempo · Aufstieg · Abstieg. Die Fahrzeit ist die angezeigte Zeit statt der Gesamtzeit — beides bleibt frei wählbar. Hast du deine Lieblings-Auswahl eingestellt, merkt sich die App sie mit „Als eigene Standardwerte speichern" (Projekt-Menü) für alle neuen Projekte.
  • Pausenerkennung: Eine Pause ist ein Abschnitt, in dem du über ein 60-Sekunden-Fenster netto kaum vorangekommen bist — nicht das momentane Tempo zählt. So gilt langsames Steil-Gehen (~1 km/h, aber stetig) als Bewegung, nur echtes Stehenbleiben als Pause.
  • Genauigkeit: Fahrzeit und Max. Tempo werden auf der vollen Track-Auflösung berechnet — das Spitzentempo wird nicht mehr durch die Render-Vereinfachung weggeglättet.
  • ❤️ Sensorwerte: Bringt dein Track Sensordaten mit — etwa eine FIT-/TCX-Datei von Garmin, Wahoo, Polar oder Coros, oder eine GPX-Datei mit Herzfrequenz-Extensions —, erscheinen die vorhandenen Felder (Herzfrequenz, Trittfrequenz, Temperatur, Leistung und ggf. weitere) automatisch unten in der Live-Feldliste. Anhaken, sortieren und stylen wie jeden anderen Live-Wert; sie laufen im Render und in der Vorschau Punkt für Punkt synchron zum Track mit (WYSIWYG). Hat dein Track keine Sensoren, taucht hier auch nichts auf.
  • ✎ Umbenennen & Einheit: Jedes Sensorfeld hat ein ✎. Damit kannst du Bezeichnung und Einheit pro Projekt ändern — kryptische Geräte-Kürzel wie GRD_PCT oder NGP lesbar machen, „Trittfrequenz" beim Laufen in „Schrittfrequenz / spm" umbenennen oder beim Segeln die Geschwindigkeit in „Knoten" angeben. „Zurücksetzen" stellt den Standard wieder her.
  • Werte, die dein Track nicht hergibt (z. B. Tempo/Zeit ohne Zeitstempel, Höhe/Steigung ohne Höhendaten), werden automatisch ausgegraut.

⭐ Highlights: Unter den Einblendungen gibt es die Gruppe Highlights. Ist sie an, setzt die App besondere Stellen deiner Tour als Schilder auf die Karte: Höchster Punkt, Steilste Stelle, Höchstes Tempo, Halbe Strecke und Wegpunkte aus der GPX. Unter Aussehen wählst du einen von fünf Stilen (Pille, Kasten mit Stecknadel, Rund mit Karte, Form mit Rahmen, Pinselstrich), unter Farben „je Art eigene“ oder „eine für alle“. Jedes Highlight-Schild zeigt oben klein die Beschriftung und darunter groß den Wert. Kurz bevor es erscheint, kündigt ein kleiner Punkt in seiner Farbe es an, und zwar an der Stelle auf dem Track. Liegt die Stelle noch außerhalb des Bildes, gibt es keinen Punkt. Die Highlight-Schilder stehen in der Schilder-Liste und in der Zeitleiste, du kannst sie wie jedes Schild ändern, verschieben oder löschen (⌘Z geht). Änderst du den Track oder die Auswahl, passt die App die Highlight-Schilder an. Die, die du von Hand geändert hast, bleiben stehen. Die steilste Stelle wird über mindestens 150 m gemessen, damit ein einzelner GPS-Messfehler nicht zählt. Das Schnell-Video setzt die Highlights von selbst, als „Pille“ in einer Farbe.

Größe je Textzeile: Im Editor einer Einblendung hat jede Textzeile ein Feld Größe (20–300 % der Schriftgröße der Einblendung). So stehen Titel und Untertitel in einer Einblendung untereinander, auch wenn der Titel umbricht; das Schnell-Video macht es genauso. Dauert beim Rendern ein Bild länger, zählt die Fortschrittszeile sekundenweise mit (z. B. „wartet auf die Karte … 4 s“).

Kennzahl-Stile für eigene Schilder: Die fünf Stile gibt es im Schild-Editor unter Form für jedes Schild. Schreib in die erste Zeile die Beschriftung und in die zweite den Wert, z. B. „Gipfelkreuz“ ↵ „2513 m“. Dazu wählst du ein Symbol und eine Farbe.

Wann ist ein Schild zu sehen? Direkt unter den Overlays steht in der Zeitleiste die Zeile „▸ Schilder“. Ein Klick klappt eine Zeile je Schild auf (mit Text oder Bild); jeder Balken ist die Zeit, in der das Schild im Video zu sehen ist — genau so, wie der Probelauf es zeigt. Balken ziehen verschiebt den Zeitpunkt des Schilds (es bekommt einen festen Zeitpunkt, Vorlauf und „Bleibt sichtbar“ bleiben gleich). Der linke Rand ändert den Vorlauf (wie früh es vor dem Punkt erscheint), der rechte Rand ändert „Bleibt sichtbar“; ganz nach rechts gezogen heißt bis zum Ende. Die Statuszeile zeigt beim Ziehen die Sekunden. Doppelklick oder Rechtsklick öffnet das Schild-Fenster. „Ganze Zeit“: Ein Schild, das das ganze Video zu sehen ist, hat einfach einen Balken über die volle Breite. Ziehst du einen Rand hinein, wird daraus ein Zeitfenster; ziehst du beide Ränder ganz nach außen, ist es wieder die ganze Zeit. Neue Schilder übernehmen „ganze Zeit“ nicht mehr vom vorigen Schild. Ein ausgeblendetes Schild ist grau. Jede Änderung ist ein ⌘Z-Schritt. Ein- und Ausblenden: Wie bei den Overlays sitzen oben am Balken zwei weiße Punkte — links die Einblendung, rechts die Ausblendung. Ziehen ändert die Dauer (der dunkle Keil zeigt sie); aus „Hart“ wird dabei „Einblenden“ bzw. „Ausblenden“, ganz zurückgezogen wieder „Hart“. Im Schild-Fenster stehen dazu „Dauer Einblendung“, „Ausblendung“ (Hart, Ausblenden, Wegpoppen, Aus- + Wegpoppen) und „Dauer Ausblendung“. Ausgeblendet wird nur, wenn das Schild vor dem Videoende verschwindet. Ältere Schilder sehen aus wie vorher (Einblenden 0,6 s und genauso lang wieder ausblenden). Zum Ziehen muss die Zeile „▸ Schilder“ aufgeklappt sein — im zugeklappten Streifen sind die Balken nur zu sehen.

Kamera:

  • 🎥 Ruhige Kamera (3D-Terrain) (Checkbox, ganz oben in der Sektion, Standard: aus) — gegen das Hoch-Runter-Hüpfen der Kamera über bergigem Gelände. Bei Keyframe-Kameraflügen über 3D-Terrain „reitet" die Kamera normalerweise auf den Bergen mit und hüpft auf jeder Steigung hoch und im Tal runter (vor allem bei starker Neigung). Hak diese Box an, dann fliegt die Kamera entkoppelt durch den Raum wie eine Drohne — an deinen Keyframes trifft sie exakt das eingestellte Bild, dazwischen läuft sie ruhig, ohne das Gelände-Hüpfen. Standard ist aus (klassisches Verhalten); nur anhaken, wenn dich das Hüpfen über Bergen stört. Gilt sowohl im Probelauf als auch im fertigen Render (was du siehst, kriegst du). Tipp: Falls ein spezielles Projekt mit eingeschalteter ruhiger Kamera mal komisch aussieht (z.B. ein Anflug aus der Welt-Ansicht), einfach wieder aushaken.
  • 🎥 Ruhige Kamera nur in einem Abschnitt — Klick auf das Übergangs-Symbol zwischen zwei Keyframes öffnet das Fenster „Übergang zum nächsten Keyframe“; dort gibt es das Häkchen „🎥 Ruhige Kamera in diesem Abschnitt“. Die Gelände-Glättung wirkt dann nur zwischen diesen beiden Keyframes (mit kurzer Überblendung an den Rändern) — praktisch, wenn eine Tour teils über Berge, teils flach läuft. Das Symbol trägt dann ein kleines 🎥. Das Häkchen in der Seitenleiste gilt weiterhin für das ganze Video.
  • Neigung (Pitch) 0–80° — wie schräg die Kamera draufschaut
  • Rotation 0–60° — Sweep der Kamera während des Videos. Bei 0 = keine Rotation. Bei 20° dreht sie sich um 20° gleichmäßig über die Video-Länge.
  • Kamera folgt Track — die Kamera bleibt am laufenden Punkt statt auf der ganzen Route.
  • Kamera-Trägheit (erscheint dann) — weiches Nachziehen statt hartem Kleben am Punkt (gegen GPS-Zittern).
  • Kamerabahn glätten — die Kamera schaut auf eine geglättete Bahn statt auf jeden Knick der Spur; bei schnellen Videos über kurvige Strecken zuckt die Karte dann nicht mehr hin und her. Der Punkt wandert dafür etwas um die Bildmitte. 0 = genau über dem Punkt.
  • Punkte (Abschnitt Track) — vereinfacht die Spur: links = wenige Punkte, gerade Verbindungen dazwischen. laufen Linie, Laufpunkt/Pfeil und Kamera beim Scrubben, im Probelauf und im fertigen Video auf dieser vereinfachten Spur (vorher sah man die Vereinfachung nur an der ruhenden Linie). Schneller rendert es dadurch kaum — die Zeit hängt vor allem am Laden der Kartenkacheln. Bei Reisen mit mehreren Etappen wirkt der Regler nicht.
  • Spur glätten (Abschnitt Track, unter „Punkte", 0–200 m) — nimmt GPS-Zittern und kleine Zacken aus der Spur. Linie, Laufpunkt/Pfeil, Kamera und blasse Gesamtroute laufen dann auf der geglätteten Spur. 0 = Originalspur.
  • Terrain-Übertreibung 0–4× — wie ausgeprägt die Berge wirken

Zeit & Größe:

  • Animation-Dauer in Sekunden — wie lang der Track gezeichnet wird
  • Hold in Sekunden — wie lang das fertige Bild am Ende stehen bleibt
  • Auflösung: 4K (3840×2160), 1080p, 4K↕ und 1080↕ (Hochformat für Shorts/Reels), oder eigene
  • FPS: 24 (Kino) · 25 (PAL/Europa-TV) · 30 (Standard) · 50 (PAL HFR) · 60
  • Codec: H.264 (universell kompatibel) oder H.265 (HEVC, ~30% kleiner)

Der Laufpunkt selbst: Unter Track steht „Laufpunkt zeigen" — dort schaltest du ihn aus, wählst zwischen Kugel und einem Pfeil, der in Fahrtrichtung zeigt, und stellst die Größe ein. Der Punkt ist in Vorschau und Probe-Lauf genauso zu sehen wie im fertigen Video, und er gleitet stufenlos — auch bei langen Videos, wo er früher ruckelte.

Wie sich der Punkt über die Strecke bewegt:

Unter Track steht ganz oben „Verteilung über den Track". Sie bestimmt nicht, wie lang das Video wird (das macht die Dauer), sondern wo der Punkt wann ist:

  • Gleichmäßig — der Punkt läuft mit gleichbleibendem Tempo über die Strecke.

Sieht ruhig aus, funktioniert immer, und ist bei neuen Projekten voreingestellt.

  • Echtes Tempo — der Punkt ist da schnell, wo du schnell warst: er zieht auf

der Abfahrt davon und quält sich den Anstieg hoch. Dafür braucht die Datei Zeitstempel; geplante Routen haben keine, dort ist die Auswahl gesperrt.

  • Wie aufgezeichnet — folgt dem Rhythmus deines Geräts. Das ist

unberechenbar (in einer gemessenen Datei lagen zwischen zwei Punkten einmal 1121 Meter) und nur dafür da, dass ältere Projekte aussehen wie bisher.

Der Probe-Lauf zeigt die gewählte Verteilung gleich mit — was du in der Vorschau siehst, kommt so auch aus dem Render.

Pausen (nur bei „Echtes Tempo"): Wer eine halbe Stunde Rast macht, hätte sonst eine halbe Stunde Standbild im Video — bei einer gemessenen Bergtour mit 27 Rasten wären das 63 von 232 Sekunden gewesen. Deshalb kannst du wählen:

  • Kürzen (Vorgabe) — jede Rast über der Schwelle dauert im Video nur noch

ein paar Sekunden. Man sieht, dass eine Pause war, ohne dass das Bild einschläft.

  • Überspringen — Pausen fallen ganz raus, das Ergebnis ist reine Bewegung.
  • Voll zeigen — ehrlich, aber nur bei kurzen Touren mit wenig Stopps schön.

Darunter steht immer, was das für deine Tour bedeutet: Gesamtzeit, Stillstand, Zahl der Pausen und wie viele Sekunden davon im Video übrig bleiben.

Performance & Output:

  • Track-Glätte (Punkte-Dichte) — wie fein der Track gezeichnet wird:
  • Niedrig (100 Punkte) — schnellster Render, gut für Vorschau
  • Mittel (250 Punkte) — empfohlener Default
  • Hoch (500 Punkte) — feinere Kurven bei vielen S-Schwüngen
  • Maximum — alle Original-GPX-Punkte (langsamer, selten nötig)

ℹ️ Die Render-Zeit hängt viel stärker von Dauer × FPS × Auflösung ab als von der Punkte-Anzahl. Wenn ein Render zu lange dauert: erst FPS/Auflösung reduzieren.

  • Animation ohne Karte (Alpha-Kanal) ⭐ Für Video-Editor-Composit:
  • Aktiviere die Checkbox → rendert nur Track, Punkt, Schilder und Einblendungen auf transparentem Hintergrund — über denselben Weg wie jedes Video, also genau so, wie die Vorschau es zeigt (auch mit mehreren Touren).
  • Output ist eine **.mov-Datei** (ProRes 4444 mit Alpha-Kanal, größer als MP4 aber dafür NLE-tauglich).
  • In Premiere Pro, Final Cut Pro, DaVinci Resolve, CapCut Pro kannst du diese Datei direkt über echtes Video legen — der Track erscheint als animiertes Overlay auf deinem Drohnen-, GoPro- oder Vlog-Material.
  • Mapbox-Token ist in diesem Modus nicht erforderlich (es wird ja keine Karte gerendert).
  • Karten-Stil, Terrain, Neigung und Codec werden im Alpha-Modus ignoriert.

Manuelle Karten-Position (WYSIWYG): Du kannst die Vorschau-Karte mit der Maus panen (Click+Drag) und mit Scroll-Wheel zoomen. Der Render übernimmt deine Position 1:1 — was du in der Vorschau siehst, kommt im Video raus.

Wenn du den Track wieder mittig haben willst: in der Tour-Map Button ⤢ unten rechts, im Animator ⤢ in der Übersichtskarte.

🗺 Übersichtskarte im Animator: Unten rechts in der Vorschau zeigt ein kleines Fenster mit gestricheltem Rand und dem Schild „nur Ansicht“ den ganzen Track, einen weißen Rahmen für den Ausschnitt, den die Vorschau gerade zeigt, und den Laufpunkt — praktisch, wenn die Kamera nah dran ist. Klick: größer/kleiner, „–“: ausblenden, 🗺: wieder einblenden. Sie ist nur eine Hilfe im Animator und erscheint nie im Video. Der frühere Knopf „⤢ Auf Track zoomen“ ist im Animator weg (mit Keyframes zoomte er nur kurz heraus und sprang zurück).

Camera-Keyframes (Timeline-Bar) ⭐

Cluster und Spuren klappen: Die Zeile Cluster fasst die Kamera-Spuren darunter zusammen (Neigung, Drehung, Zoom, Position, Bildlage): ein Marker je Zeitpunkt, an dem eine von ihnen einen Keyframe hat. Klick wählt alle an diesem Zeitpunkt aus, Ziehen verschiebt sie gemeinsam, Rechtsklick löscht sie, Doppelklick in die Cluster-Zeile legt alle zusammen an (Doppelklick in eine einzelne Spur nur diese eine). Jede Spur lässt sich mit ▾ vorn in der Beschriftung schmal klappen. Klappst du den Cluster zu, verschwinden die Kamera-Spuren darunter ganz und alles rutscht nach oben; der schmale Cluster zeigt weiter die Marker. ▸ holt sie zurück. Die App merkt sich das.

Ist das ein optionales Pro-Feature. Default neuer Projekte: nur eine Checkbox „🎥 Keyframe-Editor" in der Sidebar. Erst wenn aktiviert: Timeline-Bar erscheint unter der Karte, Detail-Editor wird in der Sidebar zugänglich, Karten-Pins werden gezeichnet. Bestehende Projekte mit Keyframes werden automatisch aktiviert.

Mit der Timeline-Bar unter der Karten-Vorschau kannst du den Kamera-Flow dynamisch gestalten — Neigung, Drehung und Zoom an beliebigen Punkten im Track frei setzen. Die Engine interpoliert sauber zwischen den Keyframes (genau wie in Premiere oder Final Cut).

Aufbau der Bar:

  • Timeline-Achse 0–100 % — gesamte Render-Dauer (Animation + Hold)
  • Orangener senkrechter Trenner markiert das Ende der Animations-Phase. Links davon läuft der Track, rechts davon ist die Hold-Phase (Track-Endpunkt steht still, aber Kamera kann weiter interpolieren).
  • Hold-Bereich ist orange schraffiert mit „HOLD"-Label oben drüber
  • 🎥-Marker pro gesetztem Keyframe (gelb umrandet wenn ausgewählt). Keyframes können auch in die Hold-Phase gesetzt werden — z.B. „am Ende auf die ganze Route rauszoomen" während der Track schon zu Ende ist.
  • Scrubber (gelbe Linie) — zeigt die aktuelle Vorschau-Position
  • Position-Anzeige: Punkt 234 / 1500 · 15.6 % plus Mode-Indikator:
  • 🎥 auf Keyframe #2 — Detail-Editor in der Sidebar ist aktiv
  • frei (📍 = neuer Keyframe) — Karte frei manipulierbar, ohne Keyframes zu ändern
  • ⏸ Hold — Scrubber ist in der Hold-Phase, der Track-Endpunkt steht

Snapshot-Workflow (der Kern):

  1. Karte ganz normal mit der Maus hinziehen, scrollen für Zoom
  2. Cmd + Drag (Mac) oder Rechtsklick + Drag kippt die Karte (Pitch + Bearing gleichzeitig)
  3. Wenn die Karte so steht wie du willst → „📍 Hier Keyframe" drücken
  4. Position, Pitch, Bearing und Zoom werden alle automatisch festgehalten
  5. Wiederholen für weitere Stellen im Track

Frei-Modus vs. Edit-Modus:

  • Auf einem Keyframe (Scrubber genau drauf) → Detail-Editor in der Sidebar erscheint mit 4 Slidern (Anchor, Pitch, Bearing, Zoom-Δ) zum Feintunen. Karten-Edits werden NICHT automatisch in den Keyframe übernommen — dafür drückst du „📍 Hier Keyframe" nochmal (das updated den bestehenden) oder den Button „Mit aktueller Karten-Ansicht aktualisieren" im Editor.
  • Zwischen Keyframes → Editor weg. Karte ist frei — pan/zoom/cmd-drag verändert KEINEN existierenden Keyframe. „📍 Hier Keyframe" legt an dieser Position einen neuen an.

Probe-Lauf: Der ▶-Button spielt den ganzen Track in deiner echten Animations-Dauer ab (also wenn du 12 s eingestellt hast, dauert die Probe 12 s). Zweiter Klick (oder Space) stoppt sofort. Reines Vorschau-Feature, kein Render nötig.

Tastatur-Navigation (wie im NLE):

TasteAktion
← / →Ein Bild zurück/vor
⇧ + ←/→Eine Sekunde zurück/vor
↑ / ↓Zur vorigen/nächsten Kante: Anfang und Ende von Anlauf, Animation und Halten, Keyframes, Halte und Fotostopps, Einblendungen, Schilder
Pos1 / EndeVideoanfang / Videoende (mit Anlauf und Halten)
SpaceProbe-Lauf starten/stoppen
Entf / BackspaceAusgewählten Keyframe löschen

Funktioniert nur wenn kein Slider/Input gerade Fokus hat. Wenn du gerade einen Slider verstellt hast und Pfeiltasten nicht reagieren → einmal auf die Karte klicken.

Abspielleiste und Vollbild: Ganz unten in der Knopfzeile der Zeitleiste sitzt eine Abspielleiste: ⏮ Anfang · ⇤ vorige Kante · ◀︎ ein Bild zurück · ▶/⏸ Abspielen · ▶︎ ein Bild vor · ⇥ nächste Kante · ⏭ Ende, daneben die Zeit („0:06.8 / 0:16.0“). Mit ⇧ springen die Bild-Knöpfe eine Sekunde. Oben rechts blenden zwei Schalter wie in Final Cut die Seitenleiste und die Zeitleiste einzeln aus — die Vorschau wird größer, die Tasten gehen weiter. Der Zustand wird gemerkt.

🏠 3D-Häuser. Unter Karte → 🏠 3D-Häuser stehen die Gebäude als Klötze in echter Grundfläche und Höhe auf der Karte — ab Stadtteil-Zoom, unter dem Track, auf dem 3D-Gelände. Die Daten kommen aus OpenStreetMap: Grundrisse sind in Deutschland fast vollständig, die Höhe stammt aus Stockwerken oder Metern, sonst gibt es eine Standardhöhe (auf dem Land oft gleich hohe Klötze). Beim allerersten Abspielen in einer neuen Gegend zeigt der Play-Knopf kurz ⏳, solange die Vorschau vorbereitet wird — einmal drücken genügt. Mit ↥ wachsen daneben steigen die Häuser beim Heranfliegen aus dem Boden (zwischen Zoom 14 und 15,8) — schön bei einem Anflug auf eine Stadt; aus, stehen sie gleich voll da. Im Schnell-Video gibt es die Häuser als Zutat 🏠 3D-Häuser unter „Mehr“ — vorgewählt, wenn die Tour durch einen Ort führt. Auf Luftbild-Karten bekommt jedes Haus die Farbe seines Dachs aus dem Luftbild (rote Ziegel, graue Flachdächer …), die Wände wirken durch das Licht etwas dunkler. Besteht ein Gebäude aus mehreren Teilen (Sockel, Turm), bekommen alle dieselbe Farbe. Keine Fassaden oder Dachformen — dafür frei nutzbar, auch im Video.

✈ Flug in der Luft. Für Drohnen-, Gleitschirm- und Segelflüge: Unter Karte → ✈ Flug in der Luft liegt die Linie in ihrer echten Höhe über dem Boden. Senkrechte Lotlinien (wie ein Vorhang) und ein dunkler Schatten am Boden zeigen den Abstand, der Laufpunkt schwebt mit einem Lot darunter. Folgt die Kamera dem Track, zielt sie auf den Punkt in der Luft — sonst wanderte der Flug oben aus dem Bild. Die Höhe über Grund kommt bei DJI-Drohnen aus der „Höhe über Start“, sonst aus Flughöhe minus Gelände (IGC, GPX mit Höhe). Voraussetzungen: Gelände (3D) an und eine der freien Karten (nicht Mapbox), eine einzelne Tour (nicht mehrere Touren hintereinander). Fehlt etwas, sagt die App es beim Einschalten. Gilt auch fürs gerenderte Video.

🌈 HDR. Unter Video-Einstellungen → Farbraum wählst du SDR (Standard), HDR · HLG (empfohlen) oder HDR · PQ (HDR10). HDR brauchst du, wenn das Video in eine HDR-Timeline kommt (Final Cut, DaVinci, YouTube mit HDR-Aufnahmen deiner Kamera) — ein normales Video wirkt dort grau und flau. Die Karte wird dafür sauber in den HDR-Farbraum umgerechnet (BT.2020, Weiß auf 203 nits wie in der Norm, 10 Bit). HLG sieht auch auf normalen Bildschirmen gut aus; PQ ist für reine HDR-Projekte. Das Video wird HEVC (bzw. ProRes, wenn du in „Qualität & Export“ ProRes gewählt hast). Mit Alpha-Hintergrund gibt es kein HDR.

🎵 Musik und Ton. Im Abschnitt „🎵 Musik und Ton“ legst du Musik unter das Video: „Unterwegs“ ist ein eigenes Stück der App (40 s, läuft nahtlos endlos, frei für YouTube & Co.), dazu fünf weitere in anderen Stilen: Weite (ruhig, filmisch), Gipfelsturm (treibend), Rast (Lo-Fi, entspannt), Grat (episch), Wanderlied (Folk mit Gitarre), über … nimmst du eigene Musik (MP3, M4A, WAV, FLAC …; die Rechte daran brauchst du selbst). Dazu Lautstärke, Einblenden und Ausblenden (Sekunden) und 📷 Klick bei jedem Fotostopp mit eigenem Klang (Spiegelreflex, spiegellos, analog mit Filmtransport, Messsucher, Handy, Sofortbild, Pop, Holz, Glöckchen, Wusch + Klick, einfach — oder über … ein eigener Klang aus einer Datei, ▶ hört ihn an) und eigener Lautstärke — der Klick kommt, wenn das Foto groß angekommen ist. In der Zeitleiste zeigt die Spur „Ton“ die Musik (die Schrägen sind Ein- und Ausblenden — ziehen ändert sie), die Klicks und den Ton der Clips; Doppelklick öffnet die Einstellungen. Beim Abspielen hörst du alles schon in der Vorschau, 🔊 neben der Zeit schaltet den Vorschau-Ton aus. Im fertigen Video ist der Ton eine normale Tonspur (AAC).

Zeitleiste mit Bildern. In der Track-Spur liegt klein das Höhenprofil der Tour (in Halten bleibt es stehen, wie der Punkt im Video); bei einer Reise trägt jede Tour-Kachel ihr eigenes Profil. In der Schilder-Spur zeigen die Balken Name und Zeit und ihr Foto — oder ▶ beim Clip, das Zeichen der Pille bei Highlights und Logbuch. Aufgeklappt teilen sich Schilder, die sich zeitlich nicht überschneiden, eine Zeile — so bleibt die Spur kurz; überschneiden sie sich, kommt das nächste in die nächste Zeile. Der Balken eines Fotostopps beginnt, wenn sein Foto-Pin auf der Karte erscheint (kurz vor dem Halt), und läuft bis zum Videoende — so lange steht der Pin in der Vorschau. Im Balken siehst du die Phasen: blass = nur der Pin, mittel = Anflug und Abflug, kräftig mit Bildchen = Foto groß. An den Grenzen ziehst du Anflug, Fotodauer und Abflug länger oder kürzer (die Zeile unten zeigt den Wert). Ziehst du den linken Rand, erscheint der Pin früher oder später (im Schild: „Pin vorher (Sek.)“, Standard 2,5 s vor dem Anflug). ⌘+ / ⌘− zoomen die Zeitleiste, ⌘0 zeigt wieder alles (Windows: Strg). Den Griff an der Oberkante der Zeitleiste ziehst du nach oben oder unten — die Spuren werden höher oder niedriger (Doppelklick: Standard). Mehr als 60 % der Vorschaufläche nimmt die Zeitleiste nie ein — in einem kleinen Fenster bleibt die Karte sichtbar.

🗺 Übersichtskarte im Video. Unter Einblendungen → + Neue Einblendung → Übersichtskarte kommt die ganze Strecke klein ins Bild, der gefahrene Teil in Linienfarbe, ein Punkt zeigt, wo du gerade bist. Sie ist eine normale Einblendung: verschieben, Größe (Breite/Höhe in %), Stil, wann sie zu sehen ist. Anders als die Übersicht „nur Ansicht“ unten rechts in der Vorschau ist diese im Video.

Keyframe löschen geht auf 4 Wegen:

  1. Detail-Editor → Button „🗑 Diesen Keyframe löschen" unten
  2. Rechtsklick auf den 🎥-Marker in der Bar oder den Karten-Pin
  3. Entf/Backspace-Taste bei ausgewähltem Keyframe
  4. „🗑 Alle weg"-Button (entfernt ALLE → klassisches Verhalten zurück)

Timeline-Anker: Die Keyframes hängen an einer Position auf der gesamten Timeline (Animation + Hold), in der Range 0..100 %. Bei z.B. 12 s Animation + 5 s Hold liegt das Track-Ende bei ~70.6 % — Keyframes davor laufen mit dem Track, Keyframes danach bewegen nur die Kamera (Track-Endpunkt steht).

Damit klappt z.B. „am Ende auf die ganze Route rauszoomen": Keyframe am Anfang zoomt auf den Start-Punkt, Keyframe am Track-Ende zoomt zurück auf normal, Keyframe ganz hinten in der Hold-Phase zoomt raus auf die ganze Route → cinematischer Outro.

Fallback auf klassisches Verhalten: Wenn keine Keyframes gesetzt sind, läuft alles klassisch — statischer Pitch (aus dem Sidebar-Slider) + linearer Bearing-Sweep (aus dem Rotation-Slider). Sobald du den ersten Keyframe setzt, kriegen die zwei Sidebar-Slider einen gelben Hinweis „⏱ Wird durch Timeline-Keyframes gesteuert" und werden visuell sekundär. „🗑 Alle weg" macht sie wieder zur Primärsteuerung.

Welt-Drehung — Erde dreht sich auf dem Weg zum Track ⭐

Wenn du am Anfang die ganze Erdkugel zeigen willst und sie sich beim Reinzoomen auf den Track ein- oder mehrmals dreht, läuft das jetzt — genau wie bei der Insta360 — direkt über den Längengrad der Karten-Position. Es gibt keine separate „Welt-Drehung"-Spur mehr; die Drehung steckt im Längengrad-Wert selbst.

So funktioniert's: Jeder Keyframe hat im Editor zwei neue Felder Lon (Längengrad) und Lat (Breitengrad) — Slider plus klick-editierbares Zahlenfeld, genau wie Pitch/Drehung/Zoom. Der Längengrad ist abgewickelt: Werte über ±180° bedeuten volle Erd-Umdrehungen auf dem Weg vom vorherigen Keyframe.

  • Längengrad 10 und beim nächsten KF 370 → die Erde dreht sich einmal komplett und landet wieder bei Längengrad 10.
  • 10 → 730 → zwei volle Umdrehungen, dann Landung bei 10.
  • 10 → 380 → eine Umdrehung plus 10° nach Osten.

Workflow für „Erde dreht sich, dann Reinzoom":

  1. KF1 am Anfang (anchor 0): Zoom auf ~0 (Weltkugel sichtbar), Pitch=0. Optional Welt zentrieren-Button für sinnvolle Defaults.
  2. KF2 am Ende (anchor 1): Zoom auf z.B. 14 (Track-Detail), und den Längengrad auf den Track-Längengrad plus 360° (eine Drehung) oder +720° (zwei Drehungen) setzen.

Die Erde dreht sich gleichmäßig zwischen den beiden KFs und kommt am Schluss exakt beim Track raus — der Zoom-/Schwenk-Flug bleibt dabei sauber (kein „Wildflug"), weil die vollen Umdrehungen separat von der Flugkurve berechnet werden.

Beim Ziehen der Karte zählt der Wert automatisch hoch: Drehst du die Erde mit der Maus über die Datumsgrenze hinaus, springt der Längengrad nicht auf −180° zurück, sondern zählt weiter (181°, 182°, … 370°, …). Mach einfach so viele Umdrehungen wie du willst und drück dann den Snapshot-Button — der Wert wird mit allen Drehungen übernommen.

Slider-Tricks:

  • Lon-Label klicken → direkt Zahl eintippen statt am Slider ziehen
  • Auch Werte außerhalb des Slider-Bereichs (z.B. 1090 für 3 Umdrehungen) sind erlaubt
  • Das Lon-Label zeigt automatisch den Umdrehungs-Counter: 370° (1↻), 730° (2↻)
  • Funktioniert genauso für alle anderen KF-Slider (Pitch, Bearing, Zoom, Lat)
Hinweis für alte Projekte: Projekte aus früheren Versionen mit der alten „Welt-Drehung"-Spur laden weiterhin, die alte Drehungs-Spur wird aber ignoriert. Setz die Drehung bei Bedarf neu über den Längengrad.

Render-Bereich begrenzen — Trim-Handles ⭐

Manchmal willst du nur einen Ausschnitt des Tracks rendern statt der ganzen Strecke. Beispiel: 30 km Tour, du willst aber nur die Berg-Sektion als Video.

In der Timeline-Bar findest du zwei Schieber mit grauem Griff — den linken und rechten Trim-Handle. Zieh sie nach innen, um den Render-Bereich zu kürzen. Der ausgewählte Bereich wird hellorange hinterlegt; die ausgegrauten Bereiche bleiben links/rechts.

  • Linker Trim-Handle = wo der Render-Track losläuft
  • Rechter Trim-Handle = wo der Render-Track aufhört
  • Keyframes außerhalb bleiben sichtbar (blass), wirken als „Anlauf"-Setup: die Kamera-Interpolation läuft durch sie durch, der Track-Marker selbst startet aber erst am linken Handle
  • Werte direkt am Marker aufziehen: Klick auf das kleine

Symbol einer Eigenschaft (Neigung, Drehung, Zoom, Welt-Position) — sie wird in der Seitenleiste hervorgehoben. Halte dann Option und zieh mit der Maus: du änderst den Wert, statt den Keyframe zu verschieben. Karte und Seitenleiste ziehen live mit, Shift stellt fein. ⚠️ Option + Ziehen auf dem Cluster-Symbol 🎬 dupliziert weiterhin den ganzen Keyframe. Die Spur „Karte" lässt sich nicht aufziehen — einen Kartenmittelpunkt verschiebt man auf der Karte.

  • Keyframes hängen an der Strecke, nicht an der Uhr: Ein

Keyframe, den du an einer bestimmten Kurve setzt, löst seine Kamerafahrt genau dort aus — auch wenn du danach die Griffe verschiebst oder die Dauer änderst. Er wandert also mit der Landschaft mit, nicht mit der Sekunde. ⚠️ Projekte aus älteren Versionen, in denen geschnitten wurde, zeigen ihre Kamerafahrt dadurch an einer anderen Stelle — dort einmal neu setzen.

  • Probe-Lauf + Render spielen nur den getrimmten Bereich ab (Render-Output-Länge bleibt aber gleich, weil Animation-Dauer fest ist)

Intro / Animation / Hold ⭐

Drei Eingabefelder im Block „Zeit & Größe" steuern wie lange dein Render-Video läuft:

FeldWas passiert
IntroSekunden BEVOR der Track losläuft. Marker steht am linken Trim-Handle, Kamera-Keyframes laufen → für Setup-Shots (z.B. Erdkugel → Routenstart-Zoom)
AnimationSekunden in denen der Track abgefahren wird
HoldSekunden NACH dem Track-Ende. Marker steht am rechten Trim-Handle, Kamera-Keyframes laufen → für Outro (z.B. „rauszoomen auf die ganze Route")

Die Timeline visualisiert das in drei Zonen:

  • 🔵 Hellblaue INTRO-Region links (sichtbar wenn Intro > 0)
  • ⚪ Anim-Region in der Mitte (zwischen den Trim-Handles)
  • 🟠 Orange HOLD-Region rechts (sichtbar wenn Hold > 0)

Default-Werte: Intro 0 / Animation 12 / Hold 5. Insgesamt also 17 Sekunden Output-Video.

Track vor Trim-Start anzeigen ⭐

Wenn du nur einen Teil des Tracks renderst, kannst du wählen ob die Track-Linie davor sichtbar bleibt (als blasse Hintergrund-Linie zur Orientierung) oder ob die Linie erst am linken Trim-Handle anfängt. Checkbox im Overlay-Settings-Modal („🧭 Stats vom Trim-Bereich" / „🧭 Track vor Trim-Start zeigen"). Default an.

Render-Live-Vorschau

Während des Renders siehst du das aktuell entstehende Frame im Vorschau-Fenster. Wenn dir die Kombination aus Stil und Kamera-Winkel nicht passt: „⨯ Abbrechen" klicken — dann wird die halb-fertige Datei sofort gelöscht und du kannst neu konfigurieren, ohne 5 Min auf einen Render gewartet zu haben, der dann nichts wird.

Vorschau = Video ⭐

Das fertige Video ist wörtlich die Vorschau in hoher Auflösung: dieselbe Karte, dieselben Linien, Strichelungen, Schilder, Overlays und derselbe Kamerapfad, nur mit der Pixeldichte des Videos gezeichnet. Was du im Probelauf siehst, bekommst du auch — Linienbreiten und Schildgrößen sind im Video relativ zur Bildbreite genauso groß wie in der Vorschau. Tipp: Beurteile die Vorschau bei der Fenstergröße, mit der du auch renderst; ein deutlich breiteres Fenster zeigt (und rendert) die Schilder etwas kleiner im Verhältnis zum Bild.

Wenn ein Kartendienst ausfällt: Liefert ein Luftbild-Dienst beim Rendern keine Kacheln (Serverfehler), wartet die App nicht mehr bei jedem Bild darauf: füllt die App die Stelle mit dem passenden Ausschnitt der nächstgröberen Kachel desselben Luftbilds (etwas weicher, aber gleiche Farben — keine hellen Flecken, kein Blinken); nur wenn auch die fehlt, scheint das Sentinel-Satellitenbild durch. Nach 20 Sekunden wird die Kachel einmal leise neu versucht. Im Fortschritt steht dann z. B. „⚠️ Luftbild Spanien antwortet nicht – 12 Kacheln fehlen, es geht weiter“. So weißt du, warum etwas unschärfer ist, und der Render hängt nicht mehr (vorher: bis zu 5 Sekunden Warten je Bild).

Kein schwarzes Bild mehr beim Start: Bis das erste Bild gerendert ist, zeigt das Fortschrittsfeld das Kartenbild, das beim Klick auf „Video rendern“ in der Vorschau zu sehen war — gedimmt, darüber der aktuelle Schritt. Danach übernimmt das Live-Bild.

Vorausladen beim Rendern: Während das Video Bild für Bild entsteht, fährt ein zweiter, unsichtbarer „Vorläufer“ der Kamerafahrt ein paar Sekunden voraus und lädt schon die Kartenkacheln für die nächsten Bilder. Das Vorwärmen vor dem ersten Bild entfällt dadurch. Gemessen mit leerem Kachelspeicher (20-s-Video hochkant): 164 statt 314 Sekunden; mit gefülltem Speicher etwa gleich schnell wie vorher. Das gilt für jedes Video aus Animator, Reiseroute und Tour-Map.

Kacheln vorwärmen: Vor dem ersten Bild lädt der Render die Kartenkacheln entlang der Kamerafahrt vor — erst grob über das ganze Video, dann feiner. Das dauert höchstens 45 Sekunden, der Fortschritt steht als „Kacheln vorwärmen 12 von 120“ da. Beim zweiten Render derselben Stelle ist das meiste schon im Speicher und es geht nach wenigen Sekunden weiter. Gemessen mit leerem Speicher (20-s-Video hochkant): Vorwärmen 45 s statt 104 s, ganzer Render 185 s statt 226 s.

Beim Schwarm mit 3D-Gelände laufen die Linien jetzt auch in der Vorschau knapp über dem Gelände (kein Flimmern an Graten mehr) — genau wie im Video.

Laufen alle Videos, Standbilder und der Alpha-Export (transparenter Hintergrund) über diese Vorschau-Szene — einen zweiten, älteren Render-Weg gibt es nicht mehr. Bricht ein Render ab, hilft Hilfe → Fehler melden mit dem Protokoll beim Eingrenzen.

📷 Fotos auf der Karte ⭐

Fotos mit GPS-EXIF erscheinen als kleine Thumbnails an ihrer Aufnahme-Position. Perfekt für Reise-Vlogs: Track läuft entlang, die Foto-Punkte sind als Polaroids auf der Karte sichtbar.

Workflow:

  1. Foto-Quelle wählen:
  • „Ordner wählen" → Native Folder-Picker. Die App scannt alle Fotos im Ordner (JPEG/HEIC/RAW).
  • Drag&Drop ins „📷 Fotos"-Panel (mehrere Dateien oder ein Ordner).
  • „Aus Geotagger übernehmen" — wenn du die Fotos vorher durch das Geotagger-Modul geschickt hast (mit frisch geschriebenen GPS-Tags), kommt die Liste mit einem Klick rüber.
  1. Was passiert: Fotos mit GPS landen als Mini-Thumbnail auf der Karte. Fotos ohne GPS werden übersprungen — du kriegst eine Meldung „X von Y Fotos geladen, Z übersprungen".
  1. Größe einstellen: Der Größe-Slider (24–80 px) regelt wie groß die Thumbnails auf der Karte erscheinen. Wirkt sofort live in der Vorschau und im fertigen Render.
  1. „Auf Karte anzeigen"-Checkbox blendet alle Pins aus, ohne die Liste zu löschen — praktisch wenn du sie nur fürs Tour-Map willst und im Animator-Video nicht.
  1. „🗑 Alle entfernen" leert die Liste fürs aktuelle Projekt komplett.

Liste in der Sidebar: zeigt jedes Foto mit Thumbnail + Dateinamen + Koordinaten. Klick fliegt die Karte zum Foto.

Geteilt zwischen Animator und Tour-Map: Die Foto-Liste liegt auf Projekt-Ebene. Was du im Animator lädst, ist auch sofort im Tour-Map drauf (und umgekehrt). Die Größe ist pro Modul separat — Video kann kleinere Pins haben als die Druck-Karte.

Persistierung: Pfade + GPS-Koordinaten werden im Projekt gespeichert. Beim nächsten Öffnen werden die Thumbnails automatisch frisch erzeugt (Disk-Cache, deshalb schnell). Falls du eine Foto-Datei zwischenzeitlich verschoben oder gelöscht hast, fällt sie still aus der Liste raus — kein Crash.

Im Render: Foto-Pins erscheinen, sobald der animierte Marker ihre Position erreicht, und bleiben dann bis zum Ende stehen. Position ist exakt die EXIF-GPS-Position (auch wenn die nicht auf dem Track liegt, z.B. Gipfel-Foto neben dem Wanderweg).


Keyframes kopieren

Hast du eine Kameraeinstellung einmal so, wie du sie haben willst, musst du sie nicht noch einmal bauen:

  • Alt/Option gedrückt halten und ziehen — das Original bleibt liegen, an der

Stelle, wo du loslässt, entsteht eine Kopie. Solange du ziehst, ist der Marker gestrichelt umrandet; daran erkennst du, dass kopiert und nicht verschoben wird.

  • ⌘C, dann ⌘V — Keyframe anklicken, kopieren, den Abspielkopf an die Stelle

setzen, wo er hin soll, einfügen. Bequemer, wenn du ihn über die halbe Zeitleiste bewegen willst.

Ziehst du den großen Marker, kommt der ganze Keyframe mit: Neigung, Blickrichtung, Zoom und Mittelpunkt. Ziehst du einen der kleinen Marker darunter, wird nur diese eine Eigenschaft kopiert — praktisch, wenn nur der Zoom an einer zweiten Stelle derselbe sein soll.

Liegt am Ziel schon ein Keyframe mit derselben Eigenschaft, wird er ersetzt. Zwei verschiedene Werte an derselben Stelle könnte das Programm nicht abspielen.

Nicht möglich: Keyframes in ein anderes Projekt übernehmen. Sie hängen
am Track und an der Position darin — bei einer anderen Route mit anderer Länge
und anderem Verlauf gibt es diese Stelle schlicht nicht.

Neue Farbwelt und Kontur (nach): Die App trägt jetzt das Farbkonzept „Trailframe“: dunkles Schiefergrau, Türkis für alles, was man bedient (aktiver Reiter, Regler, Schalter, Fokus), Koralle nur für die eine Hauptaktion je Modul (im Animator „⤓ Video exportieren“ oben rechts), Schrift IBM Plex. Regler zeigen ihren gefüllten Teil, Häkchen in den Seitenleisten sind Schalter, die Abschnitte sind aufklappbare Karten, die Modulleiste zeigt Symbol und kurzen Namen. Neue Projekte starten mit einer türkisen Route mit dunkler Kontur und mit eingeschalteter „Ganze Strecke blass“ (30 %) — die Kontur stellst du unter der Linienbreite ein (Kontur: Breite 0–6 px, 0 = aus, und eigene Farbe). Bestehende Projekte behalten ihre Farben.

🚲 Fahrzeug statt Punkt: Beim Laufpunkt gibt es neben Kugel und Pfeil jetzt Wanderer, Fahrrad, Auto, Motorrad, Boot, Zug und Flugzeug — ein weißes Symbol auf einer runden Plakette in deiner Linienfarbe (auf hellen Linienfarben wird das Symbol dunkel). Das Flugzeug ist eine Silhouette und dreht sich mit der Fahrtrichtung. Bei mehreren Touren wählst du das Symbol je Tour. Neues Schild „Karte“: warmweißes Kärtchen mit weichem Schatten und kleiner Spitze — ruhiger als die dunkle Sprechblase. Auf hellen Looks (Reiseatlas, Minimal) nimmt die App das GPS-Studio-Logo in Dunkel, damit es sichtbar bleibt.

🎨 Looks (nach): Ganz oben im Abschnitt Karte stehen vier fertige Looks — Natürlich (Luftbild, gelbgrüne Linie mit dunkler Kontur), Reiseatlas (Papierkarte in warmen Tönen, rote Linie, handschriftliche Titel), Nachtkarte (dunkle Karte, leuchtende Linie, Zahlen in Plex Mono) und Minimal (helle, ruhige Karte, dunkle Linie). Ein Klick stellt Karte, Linie, Kontur, Leuchten, die dunklen Verläufe und Schrift und Farben aller Einblendungen auf einmal um. Danach kannst du jeden Regler frei weiter ändern; ⌘Z nimmt den ganzen Look in einem Schritt zurück. „Nachtkarte“ und „Reiseatlas“ gibt es auch einzeln in der Kartenstil-Liste — beide kostenlos und fürs Video freigegeben. Unter 🎵 Musik und Ton sind drei Stücke dazugekommen (Panorama, Tagebuch, Puls, je 40 s, bei längeren Videos geloopt) und zwei Klänge für Fotostopps (Weich mit Ton, Kamera-Verschluss).

🗺 Acht Looks und der Karten-Editor (neu nach): Unter Look stehen jetzt acht Kacheln in zwei Reihen — zu Natürlich, Reiseatlas, Nachtkarte und Minimal kommen Schatzkarte (Pergament, braune Tinte, gestrichelte Grenzen, kräftiges Relief), Topo (wie eine Wanderkarte: blaues Wasser, grüner Wald, Straßen mit Rand, Relief), Seekarte (Sandland, Meer in Tiefenstufen, dunkle Küste) und Pastell (hell und freundlich). Jede Kachel zeigt ein kleines Bild in den Farben des Looks. Die Karten-Looks färben jede Kartenrolle einzeln (Land, Wasser, Flüsse, Wald, Parks, Gebäude, Neben-/Hauptstraßen, Autobahn, Bahn, Grenzen, Schrift) und können Berge plastisch zeigen (Schummerung aus freien Geländedaten), die Küste nachzeichnen oder Meerestiefen in Stufen zeigen; einen Leuchtsaum an den Straßen schaltest du im Editor dazu. Selbst gestalten: Ein Klick auf das ✎ an der gewählten Kachel öffnet rechts den Karten-Editor — Farbfelder für jede Rolle, Grenzen gestrichelt oder durchgezogen, Schriftschnitt (normal, fett, kursiv wie im Atlas), Großbuchstaben, Beschriftung an/aus, Küstenlinie, Relief mit Schatten-, Licht- und Akzentfarbe und Stärke, Leuchtsaum und Meerestiefen. Bleibt der Editor offen, während du links einen anderen Look wählst, zeigt er gleich dessen Farben. Luftbild-Optik, Karten-Optik und Sternenhimmel stehen ebenfalls hier im Editor — links im Abschnitt Karte öffnet ihn der Knopf „Karten-Optik und Sterne …“ (auch bei Karten ohne Look, dann nur mit der Optik). Jede Änderung siehst du sofort in der Vorschau, das Video zeigt genau dasselbe; ⌘Z nimmt eine Bearbeitungsrunde zurück. „Als eigenen Look speichern …“ legt deinen Look unter „Deine Looks“ ab — in allen Projekten; ein ✕ beim Darüberfahren löscht ihn (Projekte, die ihn benutzen, behalten ihre Kopie). „Als Datei …“ speichert ihn als .rzlook zum Weitergeben, „Look importieren …“ liest eine solche Datei ein. Das Projekt trägt seinen Look immer mit — auch im .rzproj. Beim Luftbild (Natürlich) gibt es keine Farben je Rolle; dort stellst du Helligkeit, Sättigung und Kontrast unter „Luftbild-Optik“ ein. Ältere Projekte mit Reiseatlas oder Nachtkarte behalten ihre bisherige Karte, bis du den Look neu wählst.

🗺 Karte wählen und einstellen (seit 08.10.2026): Links stehen nur noch Kacheln: die acht Looks und als neunte „Weitere Karten“ (OpenStreetMap, OpenTopoMap, CyclOSM, Humanitarian, die MapTiler- und Mapbox-Karten, „Ohne Karte“). Ein Klick darauf öffnet rechts die Liste mit kleinem Vorschaubild; die gewählte Karte steht danach auf der Kachel. Alles Weitere stellst du rechts im Editor ein, den das ✎ an der markierten Kachel öffnet — und mit einem zweiten Klick wieder schließt (solange er offen ist, leuchtet das ✎). Rechts stehen je nach Karte: bei einem Look seine Farben, bei Natürlich „Luftbild von …“ (kostenlos, MapTiler, Mapbox) und die Luftbild-Optik, bei einer weiteren Karte ihre Karten-Optik — und immer 3D-Terrain mit Überhöhung, 3D-Häuser, „Auf der Karte anzeigen“ (Orte, Straßen, POIs, ÖPNV, Grenzen) und der Sternenhimmel. „Als eigenen Look speichern …“ nimmt Terrain, Überhöhung, 3D-Häuser und die Kartenelemente mit; wählst du den eigenen Look später, stellt er sie wieder so ein (die fertigen Looks lassen diese Werte stehen). Liberty, Bright, Positron, Nachtkarte und Reiseatlas stehen nicht mehr in der Liste — dafür gibt es die Looks; Projekte, die sie benutzen, zeichnen weiter wie bisher. Oben in der rechten Spalte steht immer, zu welchem Abschnitt links das Fenster gehört (🗺️ Karte, 🧭 Tracks, 🚩 Schilder und Fotos, 📊 Overlays). Mehrere Track-Farben gibt es jetzt für jede Tour einzeln, im Track-Editor rechts (✎ am Eintrag in der Tourenliste): Einfärben nach Distanz, Höhe, Tempo oder Steigung, hart oder als Verlauf, Stufen mit Wert und Farbe, „Auto (min → max)“ spannt Grün → Gelb → Rot über die ganze Tour. Das gilt in der Kette (nacheinander), im Schwarm (gleichzeitig), bei „Ganz zeigen“ und im Video. Bei Track 1 stehen dort wie bisher auch alle Datenreihen des Tracks (Puls, Leistung …) und die Farbe je Etappe.

Schilder im Look: Gibt es im Projekt einfache Text- oder Foto-Schilder, fragt die App nach dem Klick auf einen Look, ob sie die Schilder anpassen soll — Reiseatlas: Text als „Karte“, Fotos als Sofortbild; Nachtkarte: Pille; Minimal: schlicht; Natürlich: Sprechblase. Nur der Grundstil ändert sich; Highlight-Schilder, Banner und Wegweiser bleiben, jedes Schild bleibt einzeln änderbar, ⌘Z nimmt es zurück.

3c · Mehrere Touren zu einem Video zusammenführen 🧭

Aus mehreren Tagen wird eine Erzählung. Markiere im Archiv mehrere Touren (⌘-Klick, Umschalt für einen Bereich) und klicke rechts auf „🧭 Zu einem Video zusammenführen …“.

Im Fenster:

  • Reihenfolge — jede Tour hat links einen Griff ⠿ zum Hoch- und

Runterziehen. Vorgabe ist nach Datum, also meist schon richtig.

  • Übergang zwischen den Touren:
  • Kino-Flug — die Kamera fliegt hinüber, die Verbindung bleibt

unsichtbar (Vorgabe)

  • Luftlinie — die Verbindung wird als Linie gezeigt
  • Straße folgen — die echte Anreise wird berechnet und gezeigt

(braucht den Mapbox-Token)

  • Harter Schnitt — es geht ohne Übergang direkt weiter
  • Dauer je Übergang und ein Name für das Ganze.

Danach entsteht eine ganz normale GPX-Datei — jede Tour wird eine Etappe —, sie wird ins Archiv aufgenommen und gleich im Animator geöffnet. Weil es ein normaler Track ist, geht alles wie sonst: Keyframes, Schilder, Zeitleiste, Trim, Fotos, Daten-Animator.

Farbe je Etappe: Im Animator steht in der Sektion „Tracks“ unter dem zusammengeführten Track eine Zeile je Etappe mit einem Farbfeld. Die Farbe gilt in der Vorschau und im Video von der ersten Sekunde an; jede Farbwahl ist ein ⌘Z-Schritt. Die Farbe oben am Track selbst gilt für Etappen, denen du keine eigene gegeben hast.

Wo liegen sie? In der Seitenleiste des Archivs im eigenen Bereich 🧭 Zusammengefügt. Sie stehen bewusst nicht bei den normalen Touren und zählen nicht in der Statistik mit — sonst stünden die Kilometer deiner Quelltouren ein zweites Mal in der Bilanz.

Was das Video zeigt: Strecke und Zeit sind die Summe deiner Touren — der Übergang zählt nicht mit. Während eines unsichtbaren Übergangs fliegt nur die Kamera: kein Laufpunkt, keine wachsende Linie, die Zahlen stehen still.

Etappen-Werte einblenden: In den Overlay-Feldern gibt es jetzt zusätzlich Etappe (Name), Etappe Nr. (2 / 4), In dieser Etappe (Strecke) und Zeit in der Etappe. So läuft links der Tageswert mit, während rechts die Gesamtsumme weiterzählt. Jede Etappe kann außerdem ihre eigene Farbe haben.

Das gilt seit 26.09.2026 auch für mehrere Touren nacheinander (Reise, „Alle im Animator“): jede Tour ist eine Etappe, und Datum & Uhrzeit zeigen die Zeit der jeweiligen Tour.

Übrigens: Auch eine einzelne GPX mit mehreren Etappen (mehrere <trk>
oder <trkseg>, z. B. eine Mehrtages-Tour aus einem Stück) wird jetzt
richtig gezeichnet — zwischen den Etappen läuft kein Strich mehr quer über
die Karte.

4 · Modul: Reiseroute — Anreise als Video 🛣️

Seit 08.10.2026 ausgeblendet: Die Reiseroute steht nicht mehr in der Modulleiste. Geplante Strecken (Flug, Fähre, Auto,
Rundtour) legst du jetzt als Etappe im Animator an (Tracks → „+ Etappe erstellen“). Alte Reiseroute-Projekte öffnen
aus dem Archiv weiter wie gewohnt.

Was es macht

Animiert die Anreise zu einer Tour: du gibst Start und Ziel an, daraus wird eine Strecke berechnet und wie ein Track animiert — z.B. als Intro vor dem eigentlichen Wander-Video. Das geladene GPX (die Wanderung) wird dabei als Ghost im Hintergrund gezeigt.

Reiseroute ist ein vollwertiger Klon des Animators: alles was dort geht (Kartenstil, Keyframes, Schilder, Render-Optionen) geht hier genauso — nur wird statt eines GPX die berechnete Route animiert. Eigene Einstellungen und eigene Schilder (unabhängig vom Animator).

Workflow

  1. GPX laden (die Wanderung) — ganz normal über die GPX-Leiste. Im Reiseroute-Tab erscheint sie automatisch als Ghost (schwache Linie).
  2. Bereich „🛫 Route / Anreise": Stil wählen — 🛣️ Straße folgen (Straßenroute über OpenStreetMap-Dienste, kein Token nötig) oder ✈️ Flugroute (Großkreis) (kürzester Weg auf der Kugel, wie echte Flüge — wölbt sich auf der Karte polwärts).
  3. Stationen angeben — Start, beliebig viele Zwischenziele und Ziel. Jede Station als Adresse/Ort (z.B. „Dresden Hauptbahnhof") tippen, per 📍 Klick auf die Karte setzen, oder als lat,lon. „➕ Zwischenziel" fügt eine Station vor dem Ziel ein; ✕ entfernt eine. Mit „📍 Klick-Modus" klickst du die Stationen einfach nacheinander auf die Karte — jeder Klick erscheint als neue Station in der Liste (Esc beendet). Praktisch, wenn die echte Strecke (z.B. eine Fähre) nicht dem direkten Weg folgt.
  4. Bei „Straße folgen": Fortbewegung (Auto/Fuß/Rad) + Detailgrad-Slider (fein → grob). Grob macht eine bewusst geschwungene, vereinfachte Linie, die sich locker an der Route orientiert (nicht so kleinteilig wie eine echte Wanderung). Die Animation bleibt dabei immer flüssig.
  5. „Route berechnen" → die Strecke wird als animierter Track geladen, die Wanderung bleibt als Ghost dahinter. Distanz + Fahrtzeit stehen unter dem Button.
  6. Wie im Animator weiter: Probelauf, Kamera, Schilder, Video rendern.
Detailgrad wirkt erst beim nächsten „Route berechnen" — Slider schieben, dann neu berechnen.
Ohne Mapbox (seit 07.09.2026): „Straße folgen" rechnet über freie OpenStreetMap-Dienste: Auto über OSRM (beliebige Länge), Fuß und Rad über Valhalla (bis 100 km bzw. 150 km je Route, darüber springt die App auf das Straßennetz von OSRM). Ein Mapbox-Token ist nur noch ein Rückfall, wenn die freien Dienste einmal nicht antworten. Dasselbe gilt im Inspektor für „auf Wege ziehen" und „Strecke A→B".
Ortsnamen prüfen (seit 07.09.2026): Die Ortssuche fragt zuerst Photon (OpenStreetMap, kein Token) und versteht deutsche Namen wie „Teneriffa" oder „Kapstadt"; vorher lieferte Mapbox dafür Teneriffe in Australien, und der Flug ab Berlin ging einmal um die Welt. Ein Tippfehler findet trotzdem irgendeinen Ort („berin" → Berin in Ungarn) — die ✓-Zeile unter dem Feld zeigt immer, was gefunden wurde. Stimmt es nicht: Namen ergänzen („Berlin, Deutschland") oder per 📍 auf der Karte setzen. Ein bereits aufgelöster Wegpunkt zieht die Suche für die nächsten Stationen zu nahen Treffern.

Verkehrsart je Etappe. Unter jeder Station steht „↓ weiter mit …“ — Auto, Fahrrad, zu Fuß, Zug, Boot oder Flugzeug. So wird aus einer Reise Auto bis zum Hafen → Fähre über den See → zu Fuß zum Gipfel eine Strecke: Auto, Rad und zu Fuß folgen der Straße, Zug, Boot und Flugzeug fliegen den kürzesten Weg (Großkreis). Beim Abspielen und im Video wechselt der Laufpunkt dabei sein Symbol — das Auto fährt, das Boot fährt über den See, das Flugzeug dreht sich in Flugrichtung. „wie oben eingestellt“ übernimmt Stil und Fortbewegung von oben.

Stationen sortieren und prüfen

Reihenfolge ändern: Jede Station hat links einen Griff ⠿ — damit ziehst du sie in der Liste hoch oder runter. Start und Ziel ergeben sich aus der Reihenfolge, wandern also mit (die oberste ist der Start, die unterste das Ziel).

Ort prüfen: Adresse eintippen und Enter drücken — die Adresse wird gesucht und die Karte fliegt hin, der gefundene Ort steht unter dem Feld. So merkst du einen Tippfehler sofort, statt erst nach „Route berechnen“. „47.05, 13.59“ fliegt direkt dorthin, ohne Adress-Suche.

GPX-Ghost konfigurieren

Bereich „👻 GPX-Ghost": anzeigen an/aus, Farbe, Deckkraft, Linienbreite, gestrichelt. Wirkt live in der Vorschau und im gerenderten Video. (Im Reiseroute-Modul sind dafür die Stats-Overlays ausgeblendet.)

Wird gespeichert

Alle Stationen (Start, Zwischenziele, Ziel), Stil, Detailgrad, Profil und die zuletzt berechnete Route werden im Projekt gespeichert — nach einem Neustart ist alles wieder da (die Route erscheint ohne erneutes Berechnen).

Mapbox-Token — nur noch Rückfall

Straßen-Routen rechnet die App seit 07.09.2026 über freie OpenStreetMap-Dienste (siehe „Ohne Mapbox" oben). Ein Mapbox-Token (derselbe wie für die Karte) springt nur ein, wenn diese Dienste einmal nicht antworten. Die Flugroute (Großkreis) braucht gar keinen Dienst.

5 · Modul: Tour-Map — Statische Karten-PNG

Was es macht

Wie der Animator, aber ein einziges Bild statt einem Video. Output: PNG in beliebiger Auflösung. Einsatz: YouTube-Thumbnails, Instagram-Posts, Blog-Cover, Komoot-Galerie-Bilder.

Formate für soziale Netze (seit 25.09.2026): Unter den Auflösungen gibt es eine zweite Reihe Insta 1:1 (1080×1080), Insta 4:5 (1080×1350) und Story 9:16 (1080×1920). „Als Tour-Map öffnen“ im Animator übernimmt Kartenstil und Ausrichtung und passt den Ausschnitt so an, dass derselbe Bereich im Tour-Map-Format zu sehen ist; der Ausrichtungsregler zeigt denselben Wert wie die Karte.

Die Tour-Map ist dieselbe Oberfläche wie der Animator — nur im Standbild-Modus: alles, was nur für ein bewegtes Video Sinn ergibt (Timeline, Keyframes, Live-Stats, Trim, Kameraflug, FPS/Dauer), ist ausgeblendet. Was du auf der Karte siehst, ist genau das gerenderte PNG (WYSIWYG).

Workflow

  1. GPX laden (gleicher Weg wie Animator)
  2. Format wählen: YouTube 16:9 (1920×1080) · 4K · Shorts 9:16 (1080×1920) · Instagram 1:1 (1080×1080) · oder eigene
  3. Stil + Kamera wie im Animator — Karten-Stil, Linien-Optik, Neigung, Zoom-Stufe, Schilder/Fotos
  4. Bildausschnitt feintunen über die Kamera-Regler (siehe unten) oder direkt mit Pan/Zoom auf der Karte
  5. „🗺 Karte als PNG rendern" → Save-Dialog → PNG ist in etwa 10 Sekunden fertig

Kompositionen (seit 07.09.2026): Öffnest du ein Schwarm- oder Reise-Projekt in der Tour-Map, zeigt sie alle Touren in ihren Farben, passt den Ausschnitt an alle an, und das PNG enthält sie; beim Schwarm zählt die Summen-Box alle Touren zusammen.

Seit 07.09.2026 entsteht das PNG wie das Video aus der Vorschau selbst (siehe „Vorschau = Video"): dieselbe Karte, dieselben Beschriftungen, Schilder, Pins und die Quellenzeile, nur in der gewählten Bildgröße. Was die Vorschau relativ zu ihrer Breite zeigt, zeigt auch das Bild.

Standbild-Kamera-Regler

In der Kamera-Sektion gibt es drei Regler, die nur im Standbild-Modus auftauchen — alle wirken sofort live in der Vorschau:

  • Ausrichtung (−180…180°) — dreht die Karte (welche Kompass-Richtung oben ist)
  • Randabstand (0–30 %) — wieviel Luft zwischen Track und Bildrand bleibt
  • Start/Ziel-Markierung (An/Aus) — zwei Punkte: Start weiß mit Track-farbigem Rand, Ziel in Track-Farbe mit weißem Rand

Dazu wie im Animator: Neigung (Pitch) und Zoom-Stufe. Die Sektion „Bild-Einstellungen" enthält nur noch die Auflösung.

Result-View

Nach dem Render: großes Vorschaubild, „Im Finder zeigen", „Pfad kopieren", „Neue Karte".

Karten-Stil wählen — auch OpenStreetMap ⭐

Im Karten-Stil-Dropdown stehen im Tour-Map-Modul zusätzlich zu den Mapbox-Stilen (Satellit, Streets …) vier OpenStreetMap-Stile zur Wahl: OSM Standard, OpenTopoMap, CyclOSM, Humanitarian — und zwar auch dann, wenn du einen Mapbox-Token hinterlegt hast. Wählst du einen OSM-Stil, zeigt ihn die Vorschau sofort an. (OSM-Stile brauchen keinen Token.)

Interaktive Karte fürs Web? Die Tour-Map erzeugt ein Standbild (PNG). Wenn du eine zoom-/verschiebbare Karte für deinen Blog brauchst, nutze das eigene Modul „🌐 Web Karte" — siehe Abschnitt 5c.

5c · Modul: Web Karte 🌐 — interaktive Karte fürs Blog ⭐

Was es macht

Ein eigener, bewusst schlanker Tab für interaktive Karten fürs Web/Blog — komplett getrennt von der Tour-Map. Der Track wird automatisch aus dem geladenen GPX gezeichnet, dazu setzt du Text-Beschriftungen direkt auf die Karte. Ergebnis ist eine leichte, eigenständige HTML-Datei (~40 KB) mit tokenfreier OpenStreetMap-Karte — zum Zoomen und Verschieben im Browser, wie die eingebetteten Karten in Reisezoom-Blogposts. Die Vorschau in der App ist exakt der Export.

(Wenn du stattdessen ein hochwertiges Standbild mit Satellit/3D/Schildern/Fotos willst, nimm die Tour-Map.)

Workflow

  1. GPX laden (globale GPX-Leiste oben). Der Track erscheint sofort und wird eingepasst.
  2. Track-Farbe/-Breite, Kartenstil und Quellenangabe links einstellen — die Quellenangabe steht entweder klein in der Ecke unten rechts (Standard) oder als schmale Leiste über die ganze Breite, in Vorschau und Export gleich.
  3. Beschriftungen setzen: „+ Beschriftung hinzufügen" anklicken → auf die Karte tippen. In der Beschriftungs-Liste darunter stellst du pro Eintrag Text, Farbe und Größe ein und löschst ihn per 🗑. Auf der Karte lässt sich jede Beschriftung ziehen (verschieben); ein Klick darauf springt zur passenden Zeile in der Liste. Die Textfarbe (hell/dunkel) wählt sich automatisch passend zur gewählten Farbe.
  4. Optional den DSGVO-Button aktivieren (siehe unten).
  5. „🌐 Als HTML exportieren" → Fenster mit den Ausgabe-Optionen.

Mehrere Tracks ⭐

Du kannst mehrere GPX-Tracks in einer Karte zeigen — z. B. mehrere Etappen einer Tour oder Hin- und Rückweg. Der erste Track kommt aus dem geladenen GPX (globale GPX-Leiste). Weitere fügst du in der Sidebar-Sektion „Weitere Tracks" über „+ Track hinzufügen" hinzu und wählst je Datei eine GPX. Pro Track stellst du Name, Farbe, Breite und Start/Ziel-Pins ein; mit 🗑 entfernst du ihn wieder. Die Karte passt sich automatisch auf alle Tracks zusammen ein, und die Vorschau ist wie immer exakt der Export.

DSGVO-Button (optional)

Mit der Checkbox „DSGVO-Zustimmungs-Button" bekommt die Karte einen vorgeschalteten Zustimmungs-Layer — die externen Kartenkacheln (und damit die IP-Übertragung an OpenStreetMap) werden erst nach Klick geladen. Zustimmungs-Text und Button-Beschriftung sind frei editierbar und sinnvoll vorbefüllt. Hinter dem Text liegt ein geblurrtes Vorschaubild deiner Karte, das fest in die HTML eingebettet ist (kein Nachladen von außen) — so wirkt das Gate nicht leer und ist trotzdem DSGVO-konform. (Der Export mit aktivem Consent dauert ein paar Sekunden länger, weil die Karte dafür einmal gerendert wird.)

Leaflet-Quelle

Im Export-Bereich wählst du, woher die eingebettete Karte Leaflet lädt:

  • CDN (unpkg) — Standard, kleinste Datei; Leaflet kommt vom öffentlichen CDN (bei aktivem DSGVO-Button erst nach „Karte laden").
  • Selbst gehostet (URL) — du gibst eine Basis-URL an (z.B. https://deinblog.de/leaflet/); die HTML lädt leaflet.css + leaflet.js von dort. Du legst die beiden Dateien selbst auf deinen Server.
  • In HTML einbetten — Leaflet wird komplett in die Datei geschrieben: kein externer Abruf (DSGVO-sauber, funktioniert offline), die Datei wird ~160 KB größer.

Nach dem Export

  • ▶ Im Browser öffnen — zeigt die Karte sofort im Standard-Browser. (Doppelklick auf die Datei öffnet je nach System nur einen Editor — darum diesen Button nutzen.)
  • Snippet kopieren (kein Upload): ein fertiges **<iframe>-Snippet für einen WordPress-„Custom HTML"-Block**. Die ganze Karte steckt im Snippet (srcdoc) — kein separater Datei-Upload nötig.
  • Im Finder zeigen: findet die .html auf der Platte zum Hochladen auf den eigenen Server.

Bewusst minimal: nur Track + Text-Beschriftungen. Keine Fotos, keine Schilder-Grafiken, kein 3D/Overlay — das ist der leichte „Blog-Karten"-Export.


5b · Modul: Daten-Animator — Messwerte als Video 📊

Neu: Das Modul hieß früher Höhen-Animator und konnte nur die Höhe. Jetzt animiert es jede Messreihe aus deinem Track — deshalb der neue Name. Deine bestehenden Projekte funktionieren unverändert weiter und starten wie gewohnt mit der Höhe.

Was es macht

Baut aus deinem Track ein Video, in dem sich eine Messkurve live aufbaut — ein mitlaufender Marker zeigt den aktuellen Wert und die Distanz. Ideal als Einblendung im Schnitt (auch mit transparentem Hintergrund via ProRes-4444-Alpha).

Datenreihe wählen ⭐

Ganz oben in der Seitenleiste steht „Datenreihe". Dort wählst du, was animiert wird:

  • Immer verfügbar: Höhe, Tempo und Steigung — die rechnet die App aus dem Track aus.
  • Aus FIT-/TCX-Dateien (z. B. von Garmin, Wahoo, Suunto): Herzfrequenz, Trittfrequenz, Leistung, Temperatur und weitere Sensorwerte.

Die Liste zeigt nur, was dein Track wirklich enthält. Lädst du eine schlichte GPX-Datei ohne Sensordaten, bleiben Höhe/Tempo/Steigung übrig. Achsen-Beschriftung, Marker und Info-Leiste übernehmen Name und Einheit automatisch — bei Puls steht dann „139 bpm" statt „1240 m".

Zwei Anzeigen sind höhen-spezifisch und erscheinen nur bei der Reihe Höhe: das Berg-Symbol ⛰ und alles rund um Auf-/Abstieg und Steigung. Bei Puls oder Leistung wären sie sinnlos und bleiben aus.

Zwei Reihen gleichzeitig ⭐

Direkt unter der ersten Auswahl steht „Zweite Datenreihe (rechte Achse)". Wählst du dort etwas aus, laufen zwei Kurven gleichzeitig — klassisch: Höhe links, Puls rechts.

Die zweite Reihe bekommt eine eigene Achse am rechten Rand, die sich automatisch auf ihren Wertebereich einstellt. Sie ist in der Linienfarbe der zweiten Kurve beschriftet, damit klar ist, welche Achse zu welcher Kurve gehört — Farbe und Linienbreite stellst du daneben ein. Die Marker-Box zeigt beide Werte übereinander.

Getrennte Achsen sind Absicht: Höhe (m) und Puls (bpm) haben keinen gemeinsamen Wertebereich — auf einer gemeinsamen Achse wäre eine der beiden Kurven ein flacher Strich. Die zweite Kurve wird bewusst nur als Linie gezeichnet (ohne Fläche/Farbzonen), weil zwei gefüllte Flächen übereinander unlesbar wären. Ohne zweite Reihe bleibt alles wie gewohnt.

Workflow

  1. GPX/FIT/TCX laden (globale GPX-Leiste oben). Die Vorschau spielt sofort.
  2. Datenreihe wählen (Standard: Höhe).
  3. Optik, Info-Leiste und Punkte einstellen (siehe unten). Alles läuft WYSIWYG in der Vorschau.
  4. Mit den Trim-Handles unter der Kurve den animierten Bereich eingrenzen (optional).
  5. ▶ Video rendern — Codec/Alpha wählen, Fortschritt läuft mit.

Sachliche Info-Leiste ⭐

Über dem Profil blendest du eine Werte-Leiste ein — in der Sektion „Info-Leiste" an-/abschaltbar und pro Feld wählbar: Distanz, Höhenmeter ↑/↓, Ø-Steigung, max. Steigung (↑/↓), Höhe (max/min/Ø). Zusätzlich zeigt der Marker-Callout die aktuelle Steigung (z. B. „↗ +6.2 %" / „↘ −4.7 %") neben Höhe und Distanz — abschaltbar über „Steigung % am Marker zeigen".

Punkte auf der Strecke ⭐

In der Sektion „Punkte auf der Strecke" setzt du beschriftete Marker ins Profil — aus vier Quellen, einzeln zuschaltbar:

  • Selbst setzen: „Punkt aufs Profil setzen" klicken, dann in die Kurve klicken. Name eingeben, Farbe wählen, später umbenennen oder löschen.

Ohne Maus (seit 26.09.2026): Nach „Punkt aufs Profil setzen“ steht daneben ein Feld „oder bei km“ — Kilometer eintippen, Enter oder „Setzen“, fertig (Komma geht auch).

  • Aus den Fotos: die im Projekt verorteten Fotos erscheinen an ihrer Track-Position (Name = Dateiname).
  • GPX-Wegpunkte: <wpt>-POIs aus der GPX-Datei (z. B. von Komoot/Garmin) werden übernommen.
  • Auto-Marker: höchster/tiefster Punkt sowie steilster An- und Abstieg werden automatisch erkannt und beschriftet.

Jeder Punkt taucht animiert auf, sobald die Linie ihn erreicht. Einzelne Punkte aus einer Quelle kannst du in der Liste per 👁 aus-/einblenden. Deine manuellen Punkte + alle Einstellungen werden pro Projekt gespeichert.

Achsen komplett konfigurierbar: Unter dem Schalter „Achsen-Beschriftung zeigen" liegt jetzt ein Detail-Block. Dort schaltest du X-Achse, linke Y-Achse und rechte Y-Achse (zweite Datenreihe) einzeln an und aus, wählst die Schriftgröße (8–60 px) und legst fest, wie viele Werte je Achse beschriftet werden (1–12). Ist eine Achse aus, fällt ihr Rand auf ein Minimum — die Kurve bekommt den freien Platz. Der Haupt-Schalter darüber schaltet weiterhin alles auf einmal ab.

Farben: In der „Optik"-Sektion wählst du neben Hintergrund und Linienfarbe jetzt auch Gitterfarbe (Hilfsgitter) und Beschriftungsfarbe (Achsen, Info-Leiste, Marker-Callout).

Glättung: Der Regler „Glättung" in der Optik-Sektion (0–20) macht zackige Profile weicher — hilfreich bei Tracks mit vielen GPS-Punkten und kleinen Höhensprüngen. Er legt einen gleitenden Mittelwert über die Höhendaten; 0 = Rohdaten, höhere Werte = glatter. Die Glättung wirkt WYSIWYG auf alles: Linie, Fläche, Info-Leiste, die Steigung am Marker und die Punkt-Höhen — in Vorschau, Video-Render und HTML-Export gleich.

Fläche unter der Linie: In der Sektion „Fläche unter der Linie" legst du fest, ob die Fläche unter der Kurve gefüllt wird, in welcher Füllfarbe und mit welcher Deckkraft (0–100 %). Darunter kannst du Farbzonen nach Höhe anlegen: Mit „Höhe hinzufügen" definierst du eine Höhe (in Metern) plus Farbe — ab dieser Höhe wechselt die Füllfarbe. So entsteht der klassische Reliefkarten-Look (z. B. Grün im Tal, Braun in mittleren Lagen, Weiß am Gipfel). Unterhalb der niedrigsten Zone gilt die normale Füllfarbe. Über Farbübergang wählst du zwischen weichem Verlauf (die Farben blenden ineinander) und harten Bändern (die Farbe springt an jeder Höhe um). Ohne Zonen wird einfach die Füllfarbe für die ganze Fläche verwendet.

Höhenstufen automatisch anlegen: Statt jede Zone von Hand zu setzen, gibst du bei „Anzahl Stufen" eine Zahl ein (z. B. 4) und klickst „Stufen anlegen" — der Höhenbereich deines Tracks wird dann automatisch in so viele gleich große Stufen geteilt und mit einer Terrain-Farbrampe (Grün → Braun → Weiß) belegt. Die erzeugten Stufen kannst du danach ganz normal weiter editieren (Höhe/Farbe ändern, löschen, ergänzen).

Höhenstufen für Hintergrund und Linie: Dieselben Höhen-Farbzonen gibt es zusätzlich in den Sektionen „Hintergrund-Höhenstufen" und „Linien-Höhenstufen". Damit färbst du den Hintergrund bzw. die Höhenlinie nach Höhe ein — jeweils mit demselben Generator, Zonen-Editor und weich/hart-Umschalter. Die Basisfarbe ist die jeweilige Grundfarbe aus der Optik-Sektion („Hintergrund" bzw. „Linienfarbe").

Punkt & Info-Box getrennt: In der Sektion „Marker" gibt es zwei unabhängige Schalter: „Punkt zeigen (zeichnet die Linie)" steuert den laufenden Punkt an der Spitze der Animation, „Info-Box zeigen" steuert die Info-Box daneben. Damit kannst du z. B. die Info-Box komplett ausschalten und trotzdem den Punkt behalten (oder umgekehrt). Punktfarbe und Punktgröße darüber gelten für den Punkt.

Hintergrund nur im Diagramm: In der Sektion „Hintergrund-Höhenstufen" gibt es die Checkbox „Nur im Diagramm-Bereich (innerhalb der Achsen)". Ist sie aktiv, wird der Höhen-Farbverlauf des Hintergrunds nur innerhalb des Achsen-Rahmens gezeichnet (genau dort, wo die Höhenlinie und die Fläche liegen) — der Rand rundherum behält die normale Hintergrundfarbe. Ohne Häkchen färbt der Verlauf wie bisher das ganze Bild.

Marker konfigurieren: Die eigene Sektion „Marker" macht den laufenden Punkt und seine Info-Box komplett gestaltbar: Punktfarbe + -größe; für die Box Hintergrundfarbe + Deckkraft, Randfarbe + Randdicke, Schriftgröße; und welche Werte drinstehen — ⛰-Symbol, Höhe, Steigung (%), Distanz je einzeln an-/abschaltbar (die Box passt ihre Größe automatisch an).

Rückgängig: ⌘Z / Strg+Z nimmt im Daten-Animator alles zurück — Optik, Farben, Info-Leiste-Felder, Wegpunkte und Quellen-Schalter (ein Druck pro Schritt).

Hinweis-Link: Über dem Export-Knopf sitzt der Haken „Link ‚erstellt mit Reisezoom GPS Studio' einbetten" — genau wie in der Web-Karte. Ist er an (Voreinstellung), erscheint unten rechts in der Grafik ein kleiner Verweis auf die Webversion. Der Text richtet sich nach der eingestellten Sprache. Wer den Export ohne Hinweis braucht, nimmt den Haken heraus.

Als HTML exportieren (Blog/Web): Unter dem Video-Render-Button liegt „Als HTML exportieren". Das erzeugt eine **selbst-laufende .html-Datei — dieselbe Animation wie im Video, aber sie läuft komplett im Browser (reines HTML, kein Video), mit Auto-Loop und „↻"-Replay-Button. Ideal für einen Blogpost. Nach dem Export öffnet sich ein Fenster in der Bildschirmmitte** mit diesen Optionen:

  • ▶ Im Browser öffnen — zeigt die fertige Animation sofort im Standard-Browser. (Ein Doppelklick auf die Datei im Finder startet je nach System nur einen Editor — dann siehst du nur Quelltext; darum diesen Button nutzen.)
  • Snippet kopieren (kein Upload): Ein fertiges **<iframe>-Snippet — in einen WordPress-„Custom HTML"-Block** einfügen. Die ganze Animation steckt im Snippet (srcdoc), sauber vom Theme abgeschottet.
  • Im Finder zeigen: findet die .html auf der Platte; lade sie auf deinen Server und binde sie per <iframe src="…"> ein.

Kein WordPress-Plugin nötig; kein Mapbox/CDN — die Datei läuft eigenständig.

Einstellungen bleiben erhalten: Farben, Marker-Einstellungen, Auflösung, Dauer usw. werden pro Projekt gespeichert und beim nächsten Öffnen wiederhergestellt.


6 · Modul: Geotagger — Fotos mit GPS taggen

Den Geotagger gibt es in zwei Varianten:
1. Im GPS Studio (dieses Modul) — zusammen mit Animator, Tour-Map & Co.
Du brauchst dafür keinen Mapbox-Token: ohne Token zeigt die App eine
OpenStreetMap-Karte, das Verorten funktioniert vollständig.
2. Als Web-Tool im Browser — taggt JPEG-Fotos komplett lokal (nichts wird hochgeladen), ohne Installation. Für RAW/HEIC/Video brauchst du die Desktop-App.
Beide nutzen dieselbe Logik. Die folgenden Workflow-Schritte gelten für die Desktop-Variante.
*Die frühere Solo-App „Reisezoom Geotagger" wird seit dem 15.08.2026 nicht
mehr gebaut — ihr einziger Vorteil war der Verzicht auf den Mapbox-Token, und
den braucht die volle App längst nicht mehr.*

Was es macht

Liest die Aufnahmezeit aus den EXIF-Daten jedes Fotos und sucht im GPX-Track den dazu passenden Track-Punkt. Schreibt die GPS-Koordinaten als EXIF-Tag ins Foto. Funktioniert mit JPG, RAW (CR3/NEF/ARW/RAF/RW2/ORF/DNG/PEF/RWL/SRW/HEIC) und Video (MP4/MOV/INSV) (Web-Tool: nur JPG).

Workflow

  1. GPX laden — die Karte zeigt den Track. Oder erst die Fotos laden: dann sucht

das Archiv die passenden Tracks selbst (siehe „Mehrere Tracks auf einmal" unten)

  1. Fotos auswählen — entweder „📁 Fotos auswählen", „📁 Ganzen Ordner laden", oder Drag & Drop
  2. Foto-Tiles erscheinen in der Mitte mit Thumbnails. Marker auf der Karte zeigen wo jedes Foto basierend auf Aufnahmezeit zugeordnet wurde. Weitere Fotos reinziehen oder über „Fotos auswählen …“ holen ergänzt die Liste (Dubletten werden übersprungen). Einen anderen Ordner laden fragt, ob er die bisherigen Fotos ersetzen (Standard) oder dazukommen soll; noch nicht geschriebene Änderungen an den bisherigen Fotos nennt die Frage. Zum Leeren das „🗑 Alle entfernen" nutzen.
  3. Offset prüfen (siehe „Zeitzonen" unten) — meist passt's direkt
  4. „GPS in Fotos schreiben" → Zielordner wählen → die fertig getaggten Kopien landen dort, deine Originale bleiben unangetastet → fertig, der Ordner öffnet sich

Mehrere Tracks auf einmal — das Archiv findet sie

Wer mit einer Kamera ohne GPS unterwegs war, hat am Ende oft 2000 Fotos und ein Dutzend Tracks. Du musst nicht mehr je Track den Geotagger laufen lassen:

  1. Ordner mit Fotos laden („📁 Ganzen Ordner laden"). Liegen GPX-Dateien neben

den Fotos, nimmt die App sie ins Archiv auf und sagt es dir. Diese Dateien gelten als vorgegeben.

  1. Das Archiv vergleicht die Aufnahmezeiten mit allen Touren, die es kennt,

und zeigt eine Bestätigungsliste: je Tour ein Häkchen, dazu die Zahl der Fotos, die auf sie fallen, und wie viele Fotos auf keine Tour passen (die bleiben unangetastet). Was du selbst mitgebracht hast, ist als „vorgegeben" markiert. Fehlt eine Tour, holt „Aus dem Archiv …" sie über die gewohnte Auswahl dazu.

  1. „Tracks verwenden" — alle gewählten Tracks liegen in eigener Farbe auf der

Karte, die Seitenleiste listet sie mit ihrer Foto-Zahl. Jedes Foto landet auf dem Track, dessen Zeitfenster passt; Zeitzone, Kamera-Offsets und das Schreiben laufen wie bisher, nur je Foto gegen seinen Track.

Passt ein Foto auf zwei Tracks (Logger und Handy liefen parallel), gewinnt der nähere Punkt, vorgegebene Tracks zuerst. Das Foto trägt dann den Chip „↔ auch: …", die Liste zeigt „n davon passen auch auf eine andere Tour", und die Übersicht zählt „n auf zwei Touren". Über „🗂 Tracks aus dem Archiv …" in der Seitenleiste kannst du jederzeit weitere Tracks dazunehmen. Der Haupt-Track (der erste der Liste) ist weiterhin der in der GPX-Leiste; die Sitzung gehört ihm.

So werden die getaggten Fotos gespeichert

  • Deine Originale werden nie angefasst. Beim Schreiben wählst du einmal einen Zielordner; dorthin schreibt die App die fertig getaggten Kopien. Die Originale bleiben damit als Sicherung erhalten — ein separates Backup-ZIP gibt es nicht mehr (unnötig).
  • Ein einheitlicher Ablauf, egal ob du die Fotos per Drag & Drop oder über „Ordner wählen" geladen hast: es entsteht immer ein sauberer Ordner mit den getaggten Bildern. Der Fertig-Dialog zeigt „Gespeichert in …" + „Ordner öffnen".
  • Originale doch direkt taggen? Wähle einfach den Ordner deiner Originale als Ziel. Dann fragt die App „Originale überschreiben?" — bestätigst du, legt sie vorher eine ZIP-Sicherung der Originale an und taggt dann in-place. Der Fertig-Dialog zeigt die Sicherung (Sicherung zeigen). Ohne Bestätigung überschreibt die App nie ein Original.
  • Alte Sicherungen aufräumen: Sichert die App dieselben Fotos mehrmals, bleiben die älteste (unberührte Originale) und die neueste; alle dazwischen verschwinden automatisch. Beim ersten Schreiben einer neuen Tour fragt der Geotagger, ob Sicherungen früherer Touren weg dürfen (Ansehen, Behalten, Löschen). Gelöschte Sicherungen liegen noch 14 Tage im Papierkorb von GPS Studio. Automatisch gelöscht wird sonst nichts; liegen mehr als 20 Sicherungen, warnt die App beim Start und du hakst an, was weg kann.
Manche Kameras schreiben ein leeres GPS-Feld. Insta360 legt zum Beispiel in
jede RAW-Datei Koordinaten 0/0 — eine Stelle mitten im Golf von Guinea. Solche
leeren Felder erkennt und ignoriert die App (seit v0.9.545 auch beim schnellen
Einlesen), damit deine Fotos über die Aufnahmezeit auf den Track kommen. Wenn
dir früher RAWs „im Atlantik" begegnet sind: Das war der Grund.

Zeitzonen-Magie

Die App liest den OffsetTimeOriginal-EXIF-Tag aus jedem Foto und rechnet die Aufnahmezeit nach UTC um. Schreibt deine Kamera diesen Tag, passt der Track sofort, ohne dass du irgendetwas einstellst.

Nicht jede Kamera schreibt ihn. Der Tag kam erst mit Exif 2.31 (2016); in Kameras steckt er verbreitet ab etwa 2017/2018. Ältere Modelle speichern nur die Uhrzeit — die Uhr kann völlig richtig gestellt sein, es fehlt bloß die Angabe, wie weit sie von UTC entfernt war. Genau dann liegen Fotos und Track um den Zeitzonen-Abstand auseinander (in Deutschland im Sommer 2 Stunden), obwohl beides für sich stimmt. Die App sagt dir das jetzt: Sobald Fotos ohne gespeicherte Zeitzone geladen sind, steht unter dem Offset-Regler ein Hinweis mit den betroffenen Kameras.

Und sie rechnet dir die Zeitzone aus. Ist ein Track geladen, steht im selben Hinweis gleich der Vorschlag: „Aus dem Track gerechnet: UTC+2 damit liegen 11 von 11 Fotos im Track." Ein Klick auf Übernehmen setzt die Kamera-Zeitzone, die Zuordnung wird sofort neu gerechnet. Andere Programme lassen die Zeitzone über einen Webdienst nach dem Aufnahmeort nachschlagen und die Sommerzeit von Hand dazurechnen — hier wird sie gemessen: Das Programm probiert alle Zeitzonen durch und nimmt die, bei der deine Fotos in den Track fallen. Kein Internet nötig, und die Sommerzeit ist automatisch drin, weil es nicht darauf ankommt, warum es zwei Stunden sind.

Vorgeschlagen wird nur, was der Track wirklich hergibt: Decken deine Fotos bloß eine Stunde einer Tagestour ab, passen mehrere Zeitzonen gleich gut — dann kommt kein Vorschlag, sondern der Weg von Hand. Passen mehrere, aber nur knapp verschiedene, sagt der Hinweis das ausdrücklich dazu.

So bringst du es zusammen (z. B. weil die Kamera keine Zeitzone schreibt oder weil die Uhr wirklich falsch stand):

  • Offset-Slider im linken Panel — ±2h Default, mit aufklappbaren ±3 / ±6 / ±12h-Optionen
  • Referenz-Foto setzen — Klick auf ein Foto-Tile, dann auf der Karte auf die tatsächliche Aufnahme-Position klicken. Die App berechnet den Offset selbst.
  • Kamera-Zeitzone wählen (✎ → „Genauen Offset eingeben") — manche Kameras (viele Olympus/OM, GoPro) speichern keine Zeitzone im Foto. Reist du z.B. nach Vietnam (UTC+7), liegen die Bilder dann um 7 Stunden neben dem Track. Stell im Offset-Dialog einfach die Zeitzone der Kamera-Uhr ein — einmal gesetzt, passt alles. Fotos, die ihre Zeitzone selbst gespeichert haben (Handys etc.), bleiben unangetastet, du kannst also Handy- und Kamera-Fotos derselben Reise problemlos zusammen taggen. Die aktive Zeitzone steht unter dem Offset-Wert.
  • Offset pro Kamera — taggst du Fotos von zwei Kameras gleichzeitig und nur eine hat die falsche Uhr, kannst du jeder Kamera einen eigenen Versatz geben:
  1. Oben in der Übersicht auf den Kamera-Knopf der betroffenen Kamera klicken (filtert nur deren Fotos).
  2. Jetzt gilt der Offset-Slider und das Referenzbild nur für diese Kamera. Stell den Versatz ein (Slider oder Referenz-Foto).
  3. Bei Bedarf zur zweiten Kamera filtern und dort separat justieren.
  4. Filter wieder auf „Alle" — beide Kameras behalten ihren eigenen Offset.

Der Knopf jeder Kamera zeigt ihren gesetzten Offset als kleines Badge (z.B. 📷 OM-3 +1h). Ohne Kamera-Filter („Alle") stellst du den globalen Standard ein, der für alle Kameras ohne eigenen Offset gilt. Die Pro-Kamera-Offsets bleiben gespeichert und greifen auch bei der optionalen Aufnahmezeit-Korrektur.

Wenn die Zeitzone IM Foto falsch ist: Auch Kameras, die ihre Zeitzone mitschreiben, können danebenliegen — typisch: Du stellst im Urlaub die Uhrzeit auf Ortszeit, die Zeitzonen-Einstellung bleibt aber auf „Deutschland“. Dann behauptet jedes Foto z. B. +02:00, obwohl die Uhr auf UTC+1 lief, und alle Fotos landen eine Stunde früher auf dem Track (bei einer Wanderung gut ein Kilometer daneben). Die App prüft das je Kamera: Legt eine Verschiebung deutlich mehr Fotos in den Track, steht im Hinweis-Kasten „⚠️ … Die Zeitzone im Foto passt nicht zum Track — mit +1 h liegen 73 statt 58 von 73 Fotos im Track“ mit Übernehmen. Das setzt den Versatz nur für diese Kamera. Vorgeschlagen wird nur, was eindeutig ist: Stammen die Fotos aus einer Stunde mitten in der Tour, kann niemand die Verschiebung erkennen — dann kommt kein Hinweis.

Wenn die Position unsicher ist

Hat dein Track eine Aufzeichnungslücke und ein Foto fällt hinein, bekommt es den zeitlich nächstgelegenen Punkt. Das ist meistens genau richtig: Gehst du ins Wirtshaus, verlierst du drinnen den Empfang — der letzte Punkt liegt am Eingang, und dort war das Foto ja auch.

Falsch wird es nur, wenn während der Lücke weitergegangen wurde: Die Uhr geht mit leerem Akku aus und du wanderst zwei Stunden weiter. Oder du pausierst die Aufzeichnung und fährst mit der Seilbahn hoch. Dann liegt der zugeordnete Punkt kilometerweit weg.

Solche Fotos erkennst du jetzt sofort:

  • Gelbes ⚠︎ auf der Kachel statt des orangen Punkts
  • Ein Hinweis mit den echten Zahlen — „12 min Lücke, 2,0 km weiter"
  • Eine Zeile in der Übersicht („3 mit unsicherer Position")
  • Ein eigener Filter, um sie sich zusammen anzusehen

Verortet werden sie trotzdem, ganz normal. Sie bekommen dieselbe Position wie vorher und werden genauso geschrieben — sie sind nur ehrlich beschriftet. Eine ungefähre Position ist in aller Regel besser als gar keine.

Willst du eine davon genauer haben, nimm das Referenz-Foto: Foto anklicken, dann auf der Karte die tatsächliche Stelle anklicken.

Warum die Strecke und nicht die Dauer zählt: Beim Wirtshaus liegen der Punkt vor und
der nach der Lücke fast übereinander — auch nach zwei Stunden. Bei der Seilbahn trennen
sie Kilometer, schon nach zehn Minuten. Ab 150 m gilt die Position als geraten.

Optionen

  • Kein Backup nötig — die Originale werden nie angefasst (getaggte Kopien landen im gewählten Zielordner), deshalb gibt es keine Backup-Checkbox mehr.
  • Wenn ein Foto schon Daten hat — drei Modi:
  • Behalten, nur Fehlendes ergänzen (Default): Vorhandenes GPS bleibt unangetastet, es wird nur ergänzt, was fehlt (z.B. Adresse, Blickrichtung). Ideal für gemischte Stapel (Handy-Fotos mit eigenem GPS + Kamera-Fotos ohne). Ein im Foto gespeicherter Standort hat dabei Vorrang vor der Zeit-Zuordnung — ein Foto, das schon „Porto" als GPS hat, wird in Porto verortet, nicht auf den per Uhrzeit getroffenen Track-Punkt.
  • Alles überschreiben: ersetzt auch vorhandene Daten durch die Track-Werte.
  • Fotos mit GPS ganz auslassen: rührt Fotos mit eigenem GPS nicht an.
  • Foto-Aufnahmezeit ebenfalls mit Offset anpassen (Default aus)

Blickrichtung aus dem Reisezoom Logger 🧭

Wenn dein GPX-Track mit der Reisezoom-Logger-App (Android) aufgezeichnet wurde, enthält er pro Punkt die echte Kamera-Blickrichtung (Kompass, true north). Der Geotagger schreibt diese als GPSImgDirection ins Foto — so weiß z.B. Lightroom oder Apple Fotos später, in welche Richtung du fotografiert hast (Pfeil auf der Karte).

  • Jedes Foto-Tile zeigt einen 🧭-Chip mit der Richtung und der Quelle:
  • (Kamera) — das Foto hatte die Richtung schon selbst gespeichert (Kamera mit Kompass) → bleibt unangetastet
  • (geloggt) — aus dem Reisezoom-Logger übernommen → wird ins Foto geschrieben
  • (Bewegung) — grob aus der Bewegungsrichtung geschätzt → wird nicht ins Foto geschrieben (nur als Hinweis angezeigt)
  • Du musst nichts einstellen: Liegt eine geloggte Richtung vor, wird sie beim normalen „GPS in Fotos schreiben" automatisch mitgeschrieben.
  • Funktioniert im Geotagger-Modul des Studios.

Aufnahmerichtung selbst setzen — Karten-Kompass 🧭

Du kannst die Blickrichtung jedes Fotos direkt auf der Karte bestimmen:

  • Foto auswählen → es erscheint auf der Karte ein Kompass mit dem Foto-Thumbnail in der Mitte.
  • Am Ring ziehen dreht die Richtung (N/O/S/W-Markierungen + Gradanzeige) — so legst du fest, wohin die Kamera zeigte.
  • Das rote ✕ schaltet die Richtung ab, wenn du sie nicht kennst (es wird dann keine Blickrichtung ins Foto geschrieben).
  • Ist bereits eine Richtung vorhanden (aus der Kamera oder dem Reisezoom-Logger), wird sie angezeigt und ist korrigierbar.
  • Manuell gesetzte Richtungen werden beim Taggen als GPSImgDirection geschrieben (der Chip zeigt „(manuell)").

Mehrere Fotos am selben Punkt — auffächern

Wenn zwei oder mehr Fotos (fast) genau dieselbe Position haben, liegen ihre Karten-Pins übereinander und du triffst beim Klick nur den obersten. Klick einfach auf den Pin — er fächert die Fotos kreisförmig auf (mit kleinen Leitlinien), dann klickst du das gewünschte einzeln an. Auswählen klappt automatisch wieder zu; ein Klick auf die leere Karte oder Verschieben/Zoomen klappt ebenfalls zu. (Alternativ erreichst du jedes Foto auch über die Liste links + Pfeiltasten ↑/↓.)

Foto-Details ansehen — EXIF-Tabs

Klick auf ein Foto (in der Liste oder auf den Karten-Pin) öffnet rechts das Vorschau-Panel mit zwei Tabs:

  • Info — Aufnahme-Zeit, Koordinaten, Adresse und die Lichtstempel-Chips, plus die wichtigsten Kamera-Daten: Kamera, Objektiv, Brennweite (mit Kleinbild-Äquivalent, falls vorhanden), ISO, Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und Blitz.
  • EXIF — die komplette Liste aller im Foto gespeicherten Metadaten-Felder (alles, was ExifTool lesen kann), zum Durchscrollen. Vorschaubild-/Binär-Felder sind ausgeblendet.

Felder direkt bearbeiten: Im EXIF-Tab kannst du jeden Wert anklicken und ändern — Eingabe öffnet sich inline, Enter (oder ✓) übernimmt, Esc (oder ✕) bricht ab. Feld leeren = Tag wird gelöscht. Ausgegraute Felder (Dateiname, Dateigröße, Bildmaße, ExifTool-Version …) sind systembedingt nicht editierbar, weil ExifTool sie nicht schreibt. Tipp: Kamera, Objektiv, ISO, Blende usw. findest du als einzeln editierbare Tags (Make, Model, LensModel, ISO, FNumber, ExposureTime) im EXIF-Tab.

Wann wird gespeichert? Deine Änderungen werden nicht sofort ins Foto geschrieben, sondern als ausstehend gesammelt (gelb markiert, mit Hinweiszeile + „verwerfen") — zusätzlich erscheint oben über Fotos/Karte ein kleines gelbes Warnbanner, solange ungespeicherte Änderungen offen sind. Geschrieben werden sie erst, wenn du unten auf „Taggen schreiben" klickst — gemeinsam mit GPS/Adresse/Richtung und innerhalb desselben ZIP-Backups. So gibt es vor jeder Änderung eine Sicherung. Der Schreib-Button ist auch dann aktiv, wenn du nur EXIF-Felder bearbeitet hast (ohne GPS).

Auto-Tag per Bilderkennung 🔍

Auf dem Mac kann der Geotagger zu jedem Foto automatisch Stichwörter erkennen — Szenen und Objekte wie „Outdoor, Wald, Reh, Strand". Das macht das eingebaute Apple-Vision-Framework: komplett auf dem Gerät, ohne Internet, ohne Konto, ohne Download, und schnell (Bruchteile einer Sekunde pro Foto). Häufige Begriffe werden ins Deutsche übersetzt.

So geht's: Button „🔍 Auto-Tag (Bilderkennung)" in der Schreib-Sektion klicken → die App analysiert alle sichtbaren/angehakten Fotos → die Vorschläge landen als ausstehende Änderungen (gelb, im Keywords-Feld) → du überfliegst/korrigierst sie im EXIF-Tab und schreibst sie dann mit „Taggen schreiben" (inkl. Backup). Die KI schlägt nur vor — du entscheidest.

Rückfrage vorher: Bevor es losgeht, fragt die App, wie viele Fotos erkannt werden und wie lange das etwa dauert — mit „Nur dieses Foto“, wenn du gerade eins ausgewählt hast. Weniger Fotos: Häkchen an den Kacheln abwählen oder oben filtern.

Windows / Linux: Diese Funktion gibt es dort nicht — Apple Vision ist Mac-exklusiv, und wir wollten dafür kein riesiges KI-Modell mitliefern. Der Button ist dort einfach ausgeblendet; alles andere im Geotagger funktioniert identisch.

Manche Felder willst du einmal setzen und auf alle Fotos schreiben — Name, Copyright usw. Dafür gibt es in der Schreib-Sektion den Button „✎ Globale Felder (Urheber, Copyright …)". Im Formular trägst du ein, was du brauchst:

  • Urheber (dein Name), Copyright, Nutzungsbedingungen, Credit, Quelle, Website/URL, E-Mail, Stichwörter (Komma-getrennt).

Diese Werte werden als Profil gespeichert — du tippst Name + Copyright einmal, danach stehen sie bei jedem Stapel schon drin. Beim „Taggen schreiben" werden sie auf alle sichtbaren/angehakten Fotos geschrieben, und zwar pro Feld in mehrere Metadaten-Tags gleichzeitig (EXIF + IPTC + XMP), damit Lightroom, Apple Fotos & Co. sie überall finden. Hast du im EXIF-Tab bei einem Foto denselben Wert von Hand geändert, hat deine Einzeländerung Vorrang vor dem globalen Wert. Feld im Formular leeren = wird nicht (mehr) geschrieben.

Adresse ins Foto schreiben 📍

Sobald Fotos zugeordnet sind, ermittelt die App automatisch zu jedem die komplette Adresse (Straße, Ort, Bundesland, Land) und zeigt sie im Foto-Popup. Beim Taggen wird sie als IPTC + XMP ins Foto geschrieben — Lightroom, Apple Fotos & Co. zeigen dann Ort und Land an. Der Button „📍 Adressen abrufen" ist nur noch zum erneuten Abrufen da.

  • Clever statt langsam: die Suche läuft als 3-Stufen-Pyramide — erst eine Abfrage auf den Schwerpunkt aller Fotos (= Land), dann je ~1-km-Bereich eine (= Ort), dann fein die Straße. So sind alle Bilder nach wenigen Abfragen grob gefüllt, die Straße kommt nach.
  • Anbieter wählbar (⚙ → „Adress-Suche"): Automatisch (seit 07.09.2026 immer Photon, kein Token nötig; Mapbox nur, wenn du es ausdrücklich wählst und ein Token hinterlegt ist), Mapbox (am schnellsten, braucht Token), Photon/Komoot oder Nominatim/OpenStreetMap — alle ohne Konto außer Mapbox. Jede Option ist im Dialog erklärt.
  • Abschaltbar: In den Einstellungen lässt sich die Adress-Suche ganz ausschalten — dann wird gar nichts ins Internet gefunkt, und du tippst Adressen bei Bedarf von Hand ein.
  • Pro Foto korrigierbar: Stimmt eine Adresse nicht, übers ✎ im Foto-Popup anpassen.

Auswählen, was geschrieben wird

Im Schreiben-Bereich kannst du pro Durchgang festlegen, was ins Foto kommt: GPS-Koordinaten (immer), Höhe, Blickrichtung und Adresse — jede Option einzeln an- oder abschaltbar. Die Auswahl wird gemerkt.

Track-Punkt antippen ⭐

Klick auf die Track-Linie auf der Karte → ein kleines Popup zeigt GPS-Koordinaten, Höhe und Datum/Zeit (UTC) der nächstgelegenen Track-Stelle. Praktisch, um schnell zu prüfen, wann/wo du an einer Stelle warst.

Übersicht filtern ⭐

Die „Übersicht" im linken Panel zählt, wie viele Fotos getaggt werden, außerhalb der Track-Zeit liegen, keine brauchbare EXIF-Zeit haben oder schon GPS hatten. Hinter jeder Zeile sitzt ein „zeigen"-Button: ein Klick filtert die Foto-Liste auf genau diese Kategorie (z.B. nur die außerhalb der Zeit, um sie zu prüfen). „Filter zurücksetzen" holt wieder alle Fotos zurück.

Nach Kamera filtern + gezielt taggen ⭐

  • Kamera-Filter: Hast du Fotos von mehreren Kameras, listet die Übersicht jede Kamera mit Anzahl + „zeigen"-Button. Ein Klick zeigt nur die Bilder dieser Kamera.
  • Häkchen pro Foto: Jedes Foto hat oben links eine Checkbox — standardmäßig an. Beim Schreiben werden nur Fotos getaggt, die gerade sichtbar (durch den aktiven Filter) UND angehakt sind. So taggst du z.B. mit Kamera-Filter gezielt nur eine Kamera, oder hakst einzelne Bilder ab, die nicht getaggt werden sollen.
  • Foto entfernen: Kleines ✕ oben rechts auf dem Foto (beim Drüberfahren) oder Backspace/Entf auf dem ausgewählten Foto nimmt es aus der Liste. Die Datei selbst bleibt unangetastet.

Fotos manuell auf der Karte platzieren ⭐

Manche Fotos lassen sich nicht über die Zeit zuordnen — z.B. weil sie nur das Export-Datum tragen und damit „außerhalb der Track-Zeit" landen. Statt sie aufzugeben, zieh sie einfach aus der Foto-Liste auf die Karte — dort, wo du loslässt, werden die GPS-Koordinaten gesetzt und geschrieben.

  • Frei platzieren (Standard): Das Foto landet exakt an der Stelle, an der du es fallen lässt. Funktioniert auch ganz ohne Track — so kannst du Fotos auch ohne GPX geotaggen.
  • Auf Track einrasten: Der Schalter „Auf Track einrasten" (Sektion „Manuell platzieren" links) setzt das Foto stattdessen auf den nächstgelegenen Track-Punkt (inkl. dessen Höhe). ⌘ gedrückt halten beim Ablegen kehrt den Modus kurzzeitig um (frei ↔ einrasten).
  • Feinjustieren: Manuell gesetzte Pins sind blau und lassen sich direkt auf der Karte verschieben. Beim Verschieben gilt dieselbe Einrast-Logik (Toggle + ⌘).
  • Ein Hinweis-Balken auf der Karte zeigt beim Ziehen an, ob gerade frei oder auf den Track gesetzt wird.
  • Aufnahmezeit aus Track übernehmen: Der Schalter „Aufnahmezeit aus Track übernehmen" (direkt unter „Auf Track einrasten") schreibt beim Taggen für eingerastete Fotos zusätzlich die Uhrzeit des Track-Punkts als Aufnahmezeitpunkt (DateTimeOriginal) ins Foto. Perfekt für WhatsApp-Fotos von Freunden, die nur eine falsche Weiterleitungs-Zeit haben — so sortieren sie sich nach dem Taggen korrekt zwischen deine eigenen Fotos ein. Wirkt nur auf eingerastete Fotos; zeitlich automatisch gematchte Fotos behalten ihre Original-Zeit. Die Track-Zeit (UTC) wird in deine lokale Zeitzone umgerechnet — korrekt, wenn du in deiner Heim-Zeitzone unterwegs warst.
Hinweis: Manuelle Platzierungen gelten für die laufende Sitzung. Wechselst du das Modul und kommst zurück, musst du sie ggf. neu setzen.

Geschwindigkeit

ExifTool läuft als Daemon im Hintergrund — RAW-Verarbeitung ist ~8× schneller als bei naivem subprocess-Aufruf. 200 Fotos taggen dauert ~15 Sekunden.


7 · Modul: GPX-Inspektor — Track reparieren 🔍

Was es macht

Zeigt jeden einzelnen Punkt deines Tracks auf der Karte (den vollen Roh-Track, nicht das geglättete Vorschau-Downsample) und lässt dich kaputte Stellen reparieren: GPS-Ausreißer glätten, Lücken füllen, einzelne Punkte verschieben oder löschen. Braucht keinen Mapbox-Token (geht auch im OSM-Modus). Speichert als neue Datei <name>_geheilt.gpx — dein Original bleibt unangetastet. Öffnet alle importierbaren Formate (GPX, FIT, KML/KMZ, TCX, GeoJSON, NMEA/.LOG) — Fremdformate werden automatisch nach GPX konvertiert.

❤️ FIT-/TCX-Sensoren bleiben erhalten: Bearbeitest du einen Track mit Sensordaten (Herzfrequenz, Temperatur, Trittfrequenz …), behält das geheilte GPX diese Werte. Unveränderte und geglättete Punkte tragen ihre echten Messwerte weiter, neu eingefügte Lücken-Punkte werden interpoliert. Du kannst den geheilten Track also danach ganz normal im Animator mit Sensor-Overlay nutzen.
💾 „Speichern unter…" + Format: Beim Speichern öffnet sich ein Datei-Dialog — Default-Ordner ist der deiner Original-Datei (nicht mehr ein versteckter System-Ordner). Wähle GPX (Sensoren stecken via gpxtpx direkt in der Datei) oder TCX (Garmin-Format mit Herzfrequenz/Trittfrequenz). So bleibt die Datei portabel und verliert auch außerhalb von Reisezoom keine Standard-Sensoren.

Werkzeuge

Heilen (Sprung glätten) — für GPS-Zacken: Ein Punkt liegt kurz weit daneben (Tunnel, Häuserschlucht). Klick Anker A (grün, vor dem Sprung) und Anker B (rot, dahinter), dann 🩹 Heilen. Die Punkte dazwischen werden auf die direkte Linie gelegt — Position und Höhe interpoliert, die Zeitstempel bleiben unverändert. Dadurch korrigiert sich die Geschwindigkeit von selbst (vorher z.B. „180 km/h zu Fuß").

Lücke füllen (Luftlinie) — wenn zwischen A und B Punkte fehlen: fügt neue Punkte auf der Geraden ein (Position, Höhe und Zeit interpoliert). Abstand per „Abstand beim Füllen" einstellbar.

Pfad zeichnen & füllen — wie „Lücke füllen", aber du zeichnest den Weg selbst: Anker A+B wählen → ✏️ Pfad zeichnen & füllen → auf die Karte klicken (Cursor wird zum Fadenkreuz) → ✓ Pfad übernehmen. Die Lücke wird entlang deiner gezeichneten Linie aufgefüllt.

Einzelne Punkte: Einen Punkt anklicken (nur Anker A) → 🗑 Diesen Punkt löschen oder einfach Entf/Backspace. Oder den grünen Punkt mit der Maus verschieben — z.B. auf den echten Weg ziehen, ohne ihn zu löschen (Zeit + Höhe bleiben, Geschwindigkeit stimmt weiter).

Anfang oder Ende abschneiden: Einen Punkt anklicken (nur Anker A) → ⏮ Alles davor abschneiden (der Punkt wird der neue Start) oder ⏭ Alles danach abschneiden (der Punkt wird das neue Ende). Genau das Richtige, wenn du am Tourende vergessen hast die Aufzeichnung zu stoppen und der Track einen sinnlosen Schwanz (Heimfahrt/Stillstand) hat — oder die Anfahrt am Anfang weg soll. ⌘Z macht's rückgängig.

Punkt-Info / Zeitstempel: Sobald du einen Punkt anklickst (Anker A), steht in der Auswahl-Zeile sein Index, die Uhrzeit (lokal) und die Höhe. Hast du A und B gesetzt, zeigt sie zusätzlich die Dauer zwischen den beiden Punkten — praktisch, um zu sehen, wie viel Zeit auf einem Abschnitt liegt.

🛣 Auf Straße/Weg matchen (Map Matching): Legt eine verrauschte GPS-Spur sauber auf das Wegenetz (glättet Drift entlang Wegen/Straßen). Profil wählen (Zu Fuß / Fahrrad / Auto), dann:

  • Strecke A→B (Straße folgen) — findet die echte Straßen-/Wege-Route zwischen Anker A und B (Directions). A und B werden auf die nächste Straße gesnappt, dazwischen wird geroutet → robust gegen jede GPS-Drift, kein 50-m-Limit. Ideal für einen Abschnitt, der einem Weg folgt. Die gefundene Route wird auf die typische Punktdichte deines Tracks nachverdichtet und mit der Durchschnittsgeschwindigkeit des Abschnitts neu getaktet (statt in die alte A→B-Zeit gequetscht) — dadurch läuft die geheilte Stelle im Animator nicht zu schnell, und die nachfolgenden Zeitstempel verschieben sich konsistent mit.
  • Ganzen Track snappen — die komplette Spur per Map Matching auf nahe Wege (folgt der Form der Spur). Mit Snap-Radius (5–50 m) einstellbar.

Mit dem Such-Radius (5–50 m, Slider) stellst du ein, wie weit ein Punkt vom Weg entfernt sein darf, um noch gesnappt zu werden: klein = nur sehr nah am Weg, groß = fängt mehr GPS-Drift, kann aber eher auf eine parallele Straße springen. Position wird gesnappt, Zeit und Höhe werden über die neue Länge verteilt, alles ist rückgängig machbar (⌘Z). Lange Tracks werden automatisch in Stücke zerlegt (Mapbox-Limit). Findet die App in dem Radius keinen Weg, passiert nichts und du bekommst eine klare Meldung. Wichtig: nur sinnvoll, wenn der Track tatsächlich Wegen/Straßen folgt — bei Querfeldein-Wanderungen kann es die Spur verfälschen. Braucht Internet + Mapbox-Token.

🌡️ Ausreißer sehen: nach Tempo einfärben + Live-Stats

Woher weiß man, ob eine Tour einen GPS-Ausreißer hat? Zwei Helfer:

  • Live-Stats oben in der Seitenleiste: Strecke, Dauer, Ø-Tempo,

Max. Tempo und Höhenmeter — live aus den aktuellen Punkten gerechnet. 44 km/h bei einer Wanderung? Da stimmt was nicht.

  • 🌡️ „Nach Tempo einfärben": färbt den Track nach der Geschwindigkeit

zwischen den Punkten — grün = normal, gelb = zügig, orange = sehr schnell, rot = Ausreißer-verdächtig. Die Schwellen kommen aus der Tour selbst (funktioniert also für Wandern wie Radfahren), die Legende zeigt die echten km/h-Grenzen. Rote Stücke anschauen → Heilen (oder den Abschnitt manuell glätten). Braucht Zeitstempel.

Nach dem Auto-Heilen erscheint ein „Vorher → Nachher"-Kasten: Punkte, Strecke, Max. Tempo und Höhenmeter im Vergleich (Verbesserungen grün), und der alte Track bleibt als graue gestrichelte Linie auf der Karte, bis du den Kasten schließt — so sieht man genau, was das Heilen verändert hat.

🩺 Der Befund-Kasten — Track-Check beim Öffnen

Sobald ein Track im Inspektor liegt, steht ganz oben der Befund-Kasten: „Track-Check: 2 Sprünge, 1 Lücke (240 m), Uhr steht falsch (1989)". Jede Zeile hat ein Häkchen — rot und gelb sind vorbelegt, graue Hinweise nicht — und „🩹 Reparieren" führt genau die angehakten Schritte aus: Sprünge auf die Linie legen (Zeit bleibt), Lücken füllen — mit dem Profil aus „Lücken füllen als“ entlang echter Wege (vorbelegt aus der Fortbewegungsart der Tour, sonst aus dem Tempo geschätzt; Luftlinie nur bei „Luftlinie“, ohne Netz oder wenn die Route ein Umweg wäre), unmögliches Tempo entzerren (Strecke bleibt, die Tour wird ein paar Sekunden länger), Zeit rückwärts glätten, Doppelpunkte entfernen, gleiche Sekunden verteilen, Standdrift auf einen Ort zusammenziehen (die Pause bleibt eine Pause), Höhen-Müll und fehlende Höhen interpolieren, Kaltstart-Punkte verwerfen. Danach erscheint der Vorher → Nachher-Kasten, ⌘Z nimmt alles zurück, und der Track-Check läuft neu — was repariert ist, verschwindet aus dem Kasten.

Befunde ohne Automatik bekommen einen Sprung statt eines Häkchens: „Uhr steht falsch" führt zu Zeiten setzen, „ohne Zeitstempel" zu Zeitachse erzeugen. Liegt die Tour im Archiv, steht je Befund „Ist so in Ordnung" — die Art wird für diese Tour nicht mehr gemeldet (siehe Archiv). Wer Lücken lieber entlang echter Wege füllt, nimmt weiter Heilen (automatisch) mit dem Wege-Profil; die Häkchen im Kasten gelten dort mit.

🎯 Keine Fehlalarme: Der Track-Check kennt die Bewegungsart

Der Track-Check misst jede Stelle an dem, was du dort gemacht hast: Gehen, Rad, Laufen, Fahrt, Fähre, Halt oder Pause. Die Aktivität der Tour im Archiv hilft dabei. Geprüft wurde das an über 700 echten Touren; dabei sind rund drei von vier alten Warnungen als Fehlalarm weggefallen.

  • Ausreißer (rot) meldet er nur, wenn ein Punkt wirklich sichtbar neben dem Weg liegt

mindestens 40 m und deutlich mehr als das normale Zittern auf diesem Abschnitt.

  • Zittern beim Stehen (am Aussichtspunkt, im Café) ist ein Halt, kein Fehler.
  • Eine Autofahrt oder Zugfahrt mitten in einer Wanderung ist Fahrt, kein Tempo-Fehler.
  • Lücken zählen nach fehlender Bewegung, nicht nach Metern: gelb ab einer Minute (beim

Gehen etwa ab 80 m, im Auto erst ab gut einem Kilometer), darunter grau als kleine Lücke. Die Pause im Wirtshaus ist keine Lücke, solange du an derselben Tür wieder herauskommst. Aufzeichnungs-Apps, die nur alle paar hundert Meter einen Punkt setzen, erzeugen keine Lücken mehr — das ist ihr Rhythmus.

  • Doppelpunkte und mehrfach belegte Sekunden sind Eigenheiten der Aufzeichnung: grau,

ohne Häkchen, und beim Reparieren still mit bereinigt.

Repariert wird genau das, was der Kasten meldet — die Lücken, die er füllt, sind dieselben, die er zählt.

🩹 Auto-Heilen: Ausreißer + Lücken

Statt von Hand zu suchen: 🩹 Auto-Heilen scannt den ganzen Track und zeigt als Vorschau auf der Karte, was es tun würde — bevor etwas geändert wird:

  • 🟠 Ausreißer (orange) — GPS-Sprünge, die wegspringen und wieder zurückkommen. Werden beim Heilen geglättet.
  • 🟣 Lücken (magenta, gestrichelte Linie + helle Geister-Punkte) — größere Aussetzer/Dropouts ohne Punkte dazwischen. Werden beim Heilen mit interpolierten Punkten gefüllt (Position, Höhe und Zeit).
  • ✂️ Punkte reduzieren: Ein Schieberegler von 2 Punkten bis zur echten Punktzahl deines Tracks (100 % = alles bleibt). Beim Schieben zeigt die Karte sofort, was übrig bliebe — die überlebenden Punkte orange, das Original blass dahinter, daneben „X Punkte fallen weg". Erst „Reduzieren" ändert die Datei; rückgängig geht mit ⌘Z. Nützlich für sehr große Aufzeichnungen und für Fremdprogramme mit Punkt-Limits.
  • 🕐 Zeitachse erzeugen: Erscheint nur bei Tracks ohne Uhrzeiten — typisch eine geplante Route aus Komoot. Mit einem Wunsch-Ø-Tempo bekommt sie eine plausible Zeitachse: Dauer, Ø-Tempo und die Zeit-Anzeigen im Animator funktionieren danach, und im Schwarm kann sie im Modus „echte Uhrzeit" mitlaufen. Aufgezeichnete Tracks brauchen das nicht — deren kaputte Zeiten repariert „Unmögliches Tempo entzerren" gezielt.
  • ⏱️ Unmögliches Tempo — manche Sprünge sind ein dauerhafter Versatz (der Track springt 40 m und bleibt dort): Position glätten hilft da nicht, denn die Strecke wurde real zurückgelegt — nur die Zeitstempel behaupten „in 3 Sekunden". Die Option „Unmögliches Tempo entzerren" korrigiert die Zeit solcher Stellen aufs übliche Tempo der Umgebung; die Tour wird ein paar Sekunden länger, Strecke und Positionen bleiben unangetastet. Mit „Max. plausibles Tempo" gibst du die Schwelle selbst vor (z. B. 15 km/h fürs Wandern mit Lauf-Einlagen) — leer heißt automatisch.

Mit ‹ / Nächster › springst du durch die Ausreißer, 🩹 Alle heilen wendet beides auf einmal an. Der Empfindlichkeits-Regler (1–10) stellt ein, wie streng gesucht wird (niedrig = nur krasse Sprünge/große Lücken, hoch = auch kleine), der Füll-Abstand bestimmt, wie dicht Lücken aufgefüllt werden — beide aktualisieren die Vorschau live. Alles lässt sich mit ⌘Z rückgängig machen.

Warum ist das ein Ausreißer? Unter dem Regler steht, woran gerade gemessen wird — z. B. „Gemessen wird: Sprung ab 73 m · Tempo ab 38 km/h“. Die Vorschau nennt zu jedem Ausreißer den Grund („42 km/h zwischen zwei Punkten (Grenze 30 km/h)“ oder „Sprung 480 m bei 12 m üblichem Punktabstand“). Mit Unterwegs wählst du, wie du unterwegs warst: Automatisch misst am üblichen Tempo der Tour; Zu Fuß (30 km/h), Laufen (40), Fahrrad (90) und Auto/Motorrad (250) setzen zusätzlich eine feste Obergrenze, Fliegen/Gleitschirm erlaubt hohes Tempo. Fähren und Flüge über 10 km zählen nie als Ausreißer. Die Wahl gilt auch für die Befunde oben und wird gemerkt.

Lücken füllen als (Profil): Luftlinie = gerade Verbindung (sicher, fasst nur die Lücke an). Wandern/Fahrrad/Auto = sucht die echte Route auf dem Wegenetz (Mapbox). ⚠️ Schutz: Falls die Straßen-Route einen großen Umweg/eine Schleife ergibt (Mapbox routet an Kreuzungen manchmal über Ausfahrt + Kreisel zurück), wird sie automatisch verworfen und die Lücke gerade gefüllt — so wird eine saubere Spur nicht mehr verbogen. Im Toast steht dann „… Umwege verworfen".

Schleife/Abstecher rausschneiden: Hast du im Track eine Stelle, die hin- und zurückläuft (z. B. ein alter Heil-Abstecher oder eine echte Wende, die du nicht im Video willst): unter „Manuell bearbeiten (A→B)" Anker A vor und Anker B nach der Stelle setzen, dann ✂️ Punkte zwischen A→B rausschneiden. A und B bleiben, die Linie verbindet sie direkt. (⌘Z macht's rückgängig.)

„Ganzen Track auf Wegenetz snappen" legt den kompletten Track auf Mapbox-Straßen und überschreibt deine Punkte — das kann an Kreuzungen Umwege/Schleifen erzeugen. Daher mit Warnung + 2-Klick-Bestätigung. Für nur Lücken/Ausreißer lieber das normale Heilen nehmen.

🔗 Tracks verbinden

Zwei Aufzeichnungen, die eigentlich eine Tour sind? Typisch, wenn die Uhr mittendrin gestoppt hat, der Akku leer war oder eine Mehrtagestour als eine Datei pro Tag vorliegt. Unter „🔗 Tracks verbinden" hängst du eine weitere Datei an den geladenen Track:

  1. Einfügen wählen: am Ende (Normalfall), am Anfang, oder nach Uhrzeit — dann entscheidet der Zeitstempel, was zuerst kommt.
  2. Weiteren Track anhängen … klicken und die Datei wählen (jedes unterstützte Format: GPX, FIT, TCX, KML …).

Danach ist es ein Track: heilen, beschneiden, Höhe korrigieren, speichern — alles wie gewohnt. Auch in Animator, Tour-Map und Daten-Animator läuft er als Einheit.

Was mit den Uhrzeiten passiert:

  • Liegt der angehängte Track zeitlich nach dem ersten, bleiben alle Zeitstempel unverändert. Die echte Pause dazwischen ist Teil deiner Tour und wird nicht wegretuschiert.
  • Überlappen sich beide (oder liegt der neue davor), wird er nach hinten verschoben — sonst liefe die Zeitachse rückwärts und Tempo, Dauer und Diagramme wären Unsinn. Mit Pause dazwischen legst du fest, wie viele Sekunden Abstand dabei entstehen.
  • Ohne Zeitstempel wird nichts verschoben, es zählt allein die gewählte Reihenfolge.

Die Lücke an der Nahtstelle wird dir angezeigt (Entfernung und Zeit) — aber nicht automatisch überbrückt. Eine gerade Linie von A nach B wäre eine Strecke, die du nie gegangen bist. Willst du sie schließen, nimm danach 🩹 Heilen → „Lücken mit Punkten füllen": das routet entlang echter Wege.

Sensordaten (Puls, Leistung, Trittfrequenz, Temperatur) bleiben pro Abschnitt bei ihrer eigenen Aufzeichnung — der Puls aus Track 1 wird nicht in Track 2 hineingerechnet.

⛰ Höhe korrigieren (Karte statt GPS)

GPS-Höhenwerte sind oft verrauscht — gerade bei wenig Empfang springt die Höhe um ein paar Meter hin und her, und am Ende stehen viel zu viele Höhenmeter in den Stats (z. B. 1800 statt 1400). Hier kannst du die glatte Gelände-Höhe aus der Mapbox-Karte (digitales Höhenmodell) mit deiner GPS-Höhe mischen — und siehst dabei genau, was passiert:

  1. 🗺 Höhenprofil aus Karte laden — die App fährt einmal kurz auf den ganzen Track (lädt die Höhen-Kacheln) und liest für jeden Punkt die Karten-Höhe aus.
  2. Unter der Karte erscheint ein Höhenprofil mit drei Linien übereinander: GPS (orange, dünn) = dein Original, Karte/Mapbox (blau, dünn) = das glatte Gelände, und die fette grüne Ergebnis-Linie = das, was rauskäme.
  3. Mit dem Regler GPS ⟷ Karte mischst du live: ganz rechts (100 %) = reine Karten-Höhe (sehr glatt), ganz links (0 %) = unverändertes GPS, Standard 70 %. Die grüne Linie und die Höhenmeter-Anzeige (GPS / Karte / Ergebnis) wandern sofort mit.
  4. Passt es? ⛰ Diese Höhe übernehmen schreibt die grüne Linie in den Track. Danach 💾 speichern — die korrigierte Höhe landet im GPX und greift überall (Animator, Tour-Map, Daten-Animator).

🧭 Drift herausrechnen — für Aufzeichnungen mit Höhenmesser (Uhr, Radcomputer): Statt die Höhe durch die Karte zu ersetzen, zieht dieser Knopf nur die langsame Abweichung zur Karte ab (Luftdruck, Wetter, falsche Kalibrierung — oft 20–80 m über Stunden). Die feinen Höhenänderungen deines Geräts bleiben erhalten; kurze Stellen, an denen die Karte nicht die gelaufene Höhe kennt (Brücken, Tunnel), stören dabei nicht. Unter dem Knopf steht, wie groß die Drift am Anfang und am Ende war und wie sich die Höhenmeter ändern; ⌘Z nimmt es zurück.

Braucht einen Mapbox-Token (Einstellungen) und Internet — ohne Token ist der „Laden"-Button ausgegraut. Das Übernehmen lässt sich mit ⌘Z rückgängig machen. Wenn du danach Punkte änderst (löschst/einfügst), verwirft sich das Profil automatisch — einfach neu laden.

Zoom-Sync & klickbare Punkte: Karte und Höhenprofil hängen zusammen — zoomst/verschiebst du die Karte, zeigt das Profil automatisch nur den sichtbaren Abschnitt; Mausrad über dem Profil zoomt, Ziehen verschiebt, und die Karte zieht jeweils mit. Mauszeiger verknüpft: Fährst du mit der Maus über die Karte, zeigt ein senkrechter Balken im Höhenprofil, wo du gerade bist; fährst du über das Profil, erscheint ein weißer Ring auf dem Track. So findest du Stellen blitzschnell, ohne zu klicken.

Einzelklick auf einen Punkt (Karte oder Profil) zeigt ein kleines Info-Feld direkt am Punkt (ohne den Hintergrund abzudunkeln) mit allen Daten (Position, Höhe GPS + Karte, Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Steigung) und Buttons „Als Anker A/B". Klickst du einen anderen Punkt, wandert das Feld dorthin. Doppelklick setzt den Anker direkt — der schnelle Weg fürs Heilen.

🔁 Arbeit auf den geheilten Track übernehmen

Der klassische Ablauf: Du baust im Animator schon an der Tour und merkst dabei, dass mit dem Track etwas nicht stimmt. Also in den Inspektor, reparieren, speichern — und im Animator war früher alles weg.

Der Grund: Eine Tour wird an ihren Koordinaten wiedererkannt, nicht am Dateinamen (deshalb findet die App deine Projekte auch nach dem Umbenennen wieder). Ein geheilter Track hat andere Koordinaten und ist damit für die App eine neue Tour — mit leerer Projektliste.

Deshalb fragt der Inspektor jetzt einmal nach dem Speichern, ob deine Arbeit mitkommen soll. Sagst du ja, wandern alle Projekte der Tour herüber, mit allem drin: Animator (Kamera, Keyframes, Aussehen), Tour-Karte, Geotagger, Daten-Animator, dazu Fotos und Schilder. Das zuletzt aktive Projekt ist danach wieder vorn.

Wichtig, ehrlich gesagt: Je nachdem, wie viel geheilt wurde, passt die Übernahme nicht überall. Keyframes, Schilder und Foto-Pins sitzen an einer Stelle im Track. Hast du nur ein paar Ausreißer geglättet, merkst du gar nichts. Hast du dagegen viele Punkte eingefügt oder den Anfang abgeschnitten, verschiebt sich alles um genau diesen Anteil — dann bitte kurz durch die Keyframes und Schilder gehen. Hat sich die Tour deutlich geändert, sagt dir die App das nach der Übernahme ausdrücklich.

Die alte Tour bleibt unangetastet. Gefällt dir das Ergebnis nicht, öffne einfach wieder die Originaldatei — dort liegt alles unverändert.

🗂 So ist die Seitenleiste aufgebaut

Oben die Zahlen zum Track und ↩︎/↪︎, unten fest Speichern und Verwerfen. Dazwischen sechs Klapp-Abschnitte — was du offen lässt, bleibt beim nächsten Mal offen:

  1. Anschauen & prüfen — nach Tempo einfärben, Runden-Tabelle. Hier wird nichts verändert.
  2. Heilen (automatisch) — Ausreißer, Lücken, unmögliches Tempo.
  3. Bearbeiten (Anker A→B) — oben eine Statuszeile, die sagt, welcher Anker noch fehlt; darunter sortiert nach Abschnitt zwischen A und B, am Punkt A (löschen, davor/danach abschneiden, Startpunkt hierher, hier teilen) und ganzer Track (Umkehren).
  4. Punkte & Zeiten — Reduzieren (gleichmäßig), Ausdünnen ab Abweichung, Zeitachse erzeugen, Zeiten setzen.
  5. Tracks verbinden
  6. Höhe korrigieren

🧰 Die Werkzeuge aus dem Web

In den Abschnitten stecken dieselben Werkzeuge wie auf reisezoom.com/gps — hier ohne Größenlimit, ohne Upload, und die Sensoren (Puls, Trittfrequenz …) bleiben an den Punkten:

  • Umkehren — der Track läuft rückwärts. Die Zeitstempel werden gespiegelt (der Start bleibt der Start), sonst liefe die Uhr rückwärts.
  • Startpunkt hierher (Anker A) — bei einer Rundtour woanders anfangen: Anker A setzen, klicken, der alte Anfang hängt sich hinten an. Liegen Start und Ziel weit auseinander, sagt der Hinweis das (dann war es keine geschlossene Runde).
  • Hier teilen (Anker A) … — schneidet an Anker A in zwei Teile; der Schnittpunkt gehört zu beiden. Im Dialog: Teil 1 behalten, Teil 2 behalten oder beide als Dateien speichern (<name>_teil1.gpx, _teil2.gpx neben der Quelle, nichts wird überschrieben).
  • 📥 Abschnitt A→B als neue Tour ins Archiv … — Anker A und B setzen, klicken, Namen eingeben: Die Punkte von A bis B (mit Zeiten und Sensoren) werden eine eigene, neue Tour im Archiv. Der Track im Inspektor bleibt, wie er ist. Danach: Im Archiv zeigen (die neue Tour ist dort ausgewählt), Hier weiterarbeiten oder Wieder entfernen (Papierkorb). Typischer Fall: Autofahrt und Wanderung stecken in einer Datei — die Wanderung wird zur eigenen Tour. Als Datei nach draußen geht sie danach über Datei → Als GPX exportieren.
  • Ausdünnen, Abweichung — Douglas-Peucker: entfernt Punkte, die weniger als die angegebenen Meter von der Linie abweichen; Start und Ziel bleiben immer. (Das „Reduzieren" weiter oben nimmt dagegen gleichmäßig jeden n-ten Punkt.)
  • Zeiten — verschieben um (Sekunden, auch negativ: Zeitzone, vergessene Sommerzeit, Kamera-Abgleich), Start setzen auf (Datum/Uhrzeit), Dauer setzen auf (Minuten, staucht oder streckt alle Abstände). Braucht Zeitstempel — ohne Uhr erst oben „Zeitachse erzeugen".
  • Runden je … km → Runden-Tabelle — Zwischenzeiten je Abschnitt: Strecke, Dauer, Tempo, Höhenmeter auf und ab. „Als Tabelle kopieren" legt sie Semikolon-getrennt in die Zwischenablage (passt in jede Tabellenkalkulation).

Jeder Schritt ist ein Undo-Schritt (⌘Z). Startpunkt und Teilen brauchen genau einen Anker (A ohne B).

📖 Das Logbuch der Tour — was wann war

Öffnest du eine Tour aus dem Archiv, erscheint unter der Karte das Logbuch: links ein Zeitstrahl über die ganze Breite, rechts eine Liste, die mitläuft. Beides entsteht automatisch aus dem Track, ohne Internet.

  • Was drinsteht: Fahrten, Fähren, Wanderungen und Spaziergänge, Pausen (ab zehn Minuten Stillstand — kürzeres, etwa die Ampel, geht im Abschnitt davor auf), Übernachtungen, dazu je Tag der höchste Punkt, Start und Ziel. Jeder Eintrag zeigt Uhrzeit von–bis in der Ortszeit der Tour, Dauer, Strecke, Höhenmeter und Tempo. Mehrtägige Reisen sind nach Tagen gegliedert, eine Tagestour ist eine flache Liste.
  • Zeitstrahl: drei Spuren — Tage, Bewegung (farbige Blöcke: Fahrt blau, Fähre türkis, Gehen grün, Rad orange, Laufen gelb, Pause grau; das Höhenprofil liegt als Silhouette darüber) und Punkte. Doppelklick auf einen Tag oder Klick auf den Tageskopf in der Liste zieht den Tag auf, das Mausrad zoomt, ⤢ Ganze Tour geht zurück.
  • Gekoppelt mit der Karte: Klick auf einen Eintrag (Liste oder Zeitstrahl) hebt den Abschnitt auf dem Track hervor und zoomt hin. Klick auf den Track wählt den Eintrag, in dem der Punkt liegt. Fährst du mit der Maus über den Track oder das Höhenprofil, wandert eine Marke mit Uhrzeit im Zeitstrahl mit. Esc hebt die Auswahl auf.
  • „alles zeigen“ holt auch kurze Halte und die rohen Bereiche der Erkennung zurück; ↻ erkennt das Logbuch neu; ▾ klappt es ein (bleibt gemerkt).
  • Wassersport: Steht die Tour im Archiv als Boot/Kajak/SUP, heißen die langsamen Abschnitte Wassersport statt Wanderung.
  • „vermutet“ steht bei Einträgen, bei denen die Erkennung geraten hat — etwa langsames Fahren durch Ortschaften, das wie Radfahren aussieht.
  • Die Kopfzeile fasst zusammen: „99 h 5 min Fahrt · 2 Fähren · 47 Spaziergänge · 214 Pausen · 37 Übernachtungen“.

Bearbeiten: Jeder Eintrag hat ein ⋯-Menü (auch Rechtsklick in der Liste oder auf einen Block im Zeitstrahl): Umbenennen, Notiz, Art ändern (Fahrt, Fähre, Wanderung, Spaziergang, Rad, Laufen, Wassersport, Pause), Aktivität teilen — hier (im Zeitstrahl an der Mausstelle), bei Anker A, bei einer Uhrzeit oder in der Mitte; geteilt wird nur der Eintrag, nie der Track —, Mit vorherigem/nächstem zusammenlegen, Löschen — das Gelöschte geht im Nachbarn auf. Grenzen ziehen: im Zeitstrahl den Übergang zwischen zwei Blöcken packen und schieben. + A→B macht aus dem Abschnitt zwischen Anker A und B einen eigenen Eintrag, 📍 Punkt setzt mit dem nächsten Kartenklick einen eigenen Punkt (mit Namen). Alles ist ein ⌘Z-Schritt; deine Handarbeit bleibt auch nach ↻ (neu erkennen) stehen.

Vermutete Arten bestätigen: War die Erkennung unsicher, steht beim Eintrag die Marke „vermutet“. Ein Klick darauf — oder Rechtsklick/⋯ in Liste, Zeitstrahl und auf der Karte — bietet ganz oben „✓ Rad bestätigen“ (bzw. die angezeigte Art); daneben kannst du wie gewohnt eine andere Art wählen. Bestätigte Einträge sind Handarbeit und bleiben auch nach ↻ Neu-Erkennen. Im großen Fenster zeigt das Häkchen „nur vermutete“ genau diese Einträge; alle markieren → „✓ Vermutete bestätigen“. Alles mit ⌘Z.

⚙ Einstellungen: ab wie vielen Minuten Stillstand eine Pause ist, ab wie vielen Kilometern oder Höhenmetern Gehen eine Wanderung ist, und wann kurzes „Rad" zwischen zwei Fahrten als Fahrt gilt — nur für diese Tour oder als Standard für alle Touren; „Zurücksetzen" nimmt die Tour-Werte weg. Auch das geht mit ⌘Z zurück.

Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten: Steht das Logbuch, holt die App im Hintergrund (Kasten unten rechts, abbrechbar) Ortsnamen — Pausen und Punkte bekommen „in Ort, Gemeinde“, Fahrten „von … nach …“; Namen aus deiner Aufzeichnungs-App gehen vor, Nachgeschlagenes bleibt gemerkt und wird ohne Internet später nachgetragen. Sehenswürdigkeiten am Weg (OpenStreetMap) liegen als POI-Spur im Zeitstrahl (Häkchen „POIs“ blendet sie aus, ⚙ regelt die Menge): Gipfel, Pässe, Burgen und alles nahe einer Pause stehen gleich im Logbuch (⭐-Zeilen), jede andere Marke kommt per Klick hinein (⌘Z). Beides lässt sich in ⚙ abschalten — das Logbuch selbst braucht nie Internet.

⤢ Großes Fenster: das ganze Logbuch als verschiebbare, in der Größe veränderbare Tabelle — Spalten Zeit, Art, Name, Ort, Dauer, km, Höhenmeter, Tempo, sortierbar per Klick auf den Kopf; Häkchen für Mehrfachauswahl (Umschalt-Klick für einen Bereich) mit Sammelleiste Art ändern · Zusammenlegen · Löschen; Doppelklick auf den Namen benennt um; Klick auf eine Zeile wählt den Eintrag auf der Karte; ⋯ und Rechtsklick wie in der Liste. ist es ein richtiges Fenster: an der Kopfzeile verschieben, an jeder Kante und Ecke größer oder kleiner ziehen, Doppelklick auf die Kopfzeile (oder ▢) maximiert und holt die vorige Größe zurück; ⤢ öffnet und schließt es, Lage und Größe bleiben gemerkt.

Befunde und eigene Spuren: Das Häkchen Befunde zeigt jede Fundstelle des Track-Checks als Raute in ihrer Farbe im Zeitstrahl — Klick springt auf der Karte hin und markiert den Befund wie „Zeigen“ im Kasten. Eigene Spuren („mit den Kindern“, „Regen“): Anker A und B setzen → + A→B → Eigene Spur … → bestehende Spur wählen oder neue benennen, Abschnitt beschriften; das Häkchen Eigene zeigt sie als eigene Zeile, Rechtsklick auf einen Abschnitt benennt um oder entfernt ihn (oder die ganze Spur) — alles mit ⌘Z. Der Zeitstrahl wächst und schrumpft mit den sichtbaren Spuren.

Auf der Karte: Höchster Punkt, eigene Punkte und Sehenswürdigkeiten stehen als runde Marken auf der Karte, Befunde als farbige Punkte. Klick auf eine Marke — oder auf den Punkt in Liste oder Zeitstrahl — öffnet einen Kasten, der sagt, was das ist (z. B. „Sehenswürdigkeit aus OpenStreetMap · Burg“, „Höchster Punkt der Tour · 3.746 m“), mit Uhrzeit, Ort und den Knöpfen Umbenennen, Notiz, Löschen; eine Sehenswürdigkeit, die noch nicht im Logbuch steht, bekommt Ins Logbuch übernehmen. Ein Befund sagt, was kaputt ist, was die Reparatur tun würde, und fragt gleich: 🩹 Reparieren (betrifft alle Stellen dieser Art, ⌘Z geht), Nächste Stelle, Ist so in Ordnung. Rechtsklick auf den Track öffnet dasselbe Menü wie im Zeitstrahl (umbenennen, Art, Aktivität hier teilen, zusammenlegen …) plus Eigenen Punkt hier setzen und Anker hier. Zoom-Kopplung: Zoomst du im Zeitstrahl, zeigt die Karte denselben Abschnitt und hebt ihn hell hervor; ziehst oder zoomst du die Karte, zeigt der Zeitstrahl den sichtbaren Abschnitt. Häkchen „POIs“ aus nimmt die Sehenswürdigkeiten überall heraus — Zeitstrahl-Zeile, Liste und Karte. Ein gelöschter automatischer Punkt (auch ein POI) kommt beim Neu-Erkennen nicht wieder.

Eintrag als eigene Tour: Rechtsklick auf einen Eintrag (Zeitstrahl, Liste oder ⋯) → 📥 Als eigene Tour ins Archiv … macht aus genau diesem Abschnitt eine neue Tour — mit Namen des Eintrags (oder Art + Datum) und passender Fortbewegungsart (Wanderung → Wandern, Rad → Rad, Fahrt → Auto). So trennst du z. B. die Wanderung aus einer Datei, in der auch die Anfahrt steckt, ohne Anker zu setzen.

Im Archiv: Unter den Kennzahlen einer Tour steht die Kurzfassung des Logbuchs („5 h Fahrt · 1 Fähre · 2 Wanderungen · höchster Punkt 1.240 m“, bei Reisen die Zahl der Tage) — oder ehrlich „noch kein Logbuch“, bis du die Tour einmal im Inspektor geöffnet hast.

Im Video: Jeder Abschnitt des Logbuchs kann im Video gezeigt, blass gezeichnet, gerafft (läuft 8× schneller) oder übersprungen werden (die Linie fehlt, der Punkt springt in Sekundenbruchteilen darüber) — z. B. die Autofahrt zwischen zwei Wanderungen. Einstellen im Inspektor über ⋯ bzw. Rechtsklick am Eintrag („Im Video“, mit ⌘Z) oder im Animator in der Sektion „📖 Logbuch im Video“ (Auswahl je Eintrag; oben „Alle auf einmal“ setzt z. B. alle Fahrten mit einem Griff, bei Reisen über mehrere Tage gliedern Tagesköpfe die Liste). Beides ist dieselbe Einstellung, sie gehört zur Tour und überlebt ein Neu-Erkennen. Die Liste im Inspektor zeigt markierte Einträge mit ◌ / ⏩ / ⤼. Bei mehreren Touren nacheinander führt der Etappen-Zeitplan; dort gilt es noch nicht.

Das Logbuch gibt es für Touren im Archiv (es gehört zur Tour, nicht zur Datei). Eine Datei von außerhalb bekommt einen Hinweis.

Rückgängig

⌘Z macht jede Bearbeitung rückgängig, ⌘⇧Z stellt wieder her (oder die ↩︎/↪︎-Buttons). Beim Laden eines neuen Tracks startet die Historie frisch.

Speichern

💾 Geheiltes GPX speichern schreibt <name>_geheilt.gpx und lädt es direkt als aktiven Track — alle Module nutzen ab dann die saubere Version.


8 · Allgemeine Features

Workspace leeren ✕

Oben im Modul-Header, direkt neben dem GPX-Namen, sitzt ein rotes ✕ (Tooltip „Workspace leeren"). Klick → kurze Sicherheitsabfrage → alle geladenen Daten weg, in allen Modulen gleichzeitig: GPX-Track, Fotos, Marker, Vorschau, Match-Daten — und der GPX-Name oben verschwindet ebenfalls. Praktisch wenn du mehrere unterschiedliche Touren hintereinander bearbeitest.

gibt es statt drei separater „↺ Workspace leeren"-Buttons je Modul nur noch dieses eine zentrale ✕. Vorher blieb der GPX-Name nach dem Leeren stehen — das ist jetzt behoben.

Was bleibt: Mapbox-Token, alle Einstellungen (Stil, Pitch, Farbe etc.), zuletzt genutzter Save-Ordner.

Save-Dialog vor Render

Animator und Tour-Map fragen vor dem Render wo das Output landen soll. Default-Name wird vorgeschlagen:

  • Animator: <GPX-Stem>_<WxH>_<Codec>.mp4 z.B. Oderlandweg_1920x1080_h264.mp4
  • Tour-Map: <GPX-Stem>_<WxH>.png z.B. Oderlandweg_1920x1080.png

Beim nächsten Render landet der Dialog wieder im selben Ordner. Cancel → kein Render läuft (spart 5-15 Min beim Animator).

Drag & Drop überall

Du kannst:

  • GPX-Dateien in jedes Modul-Fenster ziehen
  • Ganze Ordner mit Fotos in den Geotagger ziehen (rekursiv)
  • Einzelne Fotos in den Geotagger ziehen

App-Logo + Stats im Header

Oben links: App-Icon + Name. In der Mitte (wenn ein GPX geladen ist): Stats-Pills (Strecke, Zeit, Aufstieg, Abstieg). Oben rechts: ? (Hilfe) und ⚙ (Einstellungen).


8a · Was gerade passiert — die Ladeanzeige ⭐

Musst du auf die App warten, erscheint ein Fenster in der Mitte des Bildschirms . Es sagt, was gerade läuft (etwa „Schilder werden geladen"), und wie weit es ist („1.200 / 2.830 (42 %)") mit Balken. Lässt sich die Menge nicht vorhersagen, dreht sich ein Ring. Wo ein Abbruch möglich ist, steht Abbrechen da. Solange das Fenster offen ist, wartet die App auf diesen Vorgang; ein Fehler bleibt stehen, bis du OK klickst.

Du siehst es überall, wo du wartest: beim Laden von Tracks und Fotos, beim Prüfen, Reparieren und Speichern im Inspektor, beim Zusammenführen und Importieren im Archiv, beim Wechsel der Bibliothek, beim Cloud-Abgleich, bei Routen- und Adresssuche und bei Exporten. Was im Hintergrund läuft, ohne dass du warten musst, etwa das Einlesen des Foto-Bestands, bleibt ein kleiner Kasten unten rechts, der nichts sperrt. Kennst du die App von früher: Genau das fehlte vorher, und längere Vorgänge sahen aus, als hinge sie.

Medien: der letzte Stand sofort. Öffnest du im Archiv die Medien, steht sofort da, was du zuletzt gesehen hast — erste Seite, Ordner, Zahlen und die Bäume „Nach Datum“ und „Nach Ordner“ —, oben mit dem Hinweis „Letzter Stand — neue Seite wird geholt …“. Die frische Seite ersetzt ihn, sobald sie da ist. Wo noch nichts gemerkt ist, dreht in der Seitenleiste ein Kreis („Fotoordner werden geprüft …“, „wird geladen …“) statt einer 0.

Fotos kommen jetzt häppchenweise. Hat ein Projekt viele Fotos, steht die Liste sofort da und die Bilder tröpfeln herein, statt dass du auf alles gleichzeitig wartest. Beim ersten Mal dauert es (jedes Bild wird einmal gelesen), danach geht es schnell, weil die Vorschaubilder gespeichert bleiben.

Fotos auswählen

Holst du Fotos ins Projekt — über Aus Geotagger oder über einen Ordner zeigt GPS Studio dir erst eine Liste mit Vorschaubildern und Häkchen. Bis 60 Fotos ist alles vorgewählt. Bei mehr schlägt die App eine über die Zeit verteilte Auswahl vor (höchstens 40), weil im Animator aus jedem Foto ein Schild wird: Hundert Schilder auf einer Tour sind keine Erzählung mehr, sondern eine Wand. Mit Alle, Keine und Verteilt vorschlagen änderst du die Vorauswahl in einem Klick.

Wenn die Track-Datei nicht mehr da ist

Zeigt ein Projekt auf eine Datei, die du gelöscht oder verschoben hast, nimmt GPS Studio die Kopie aus deiner Bibliothek und sagt dir das. Früher kam an dieser Stelle nur eine Fehlermeldung.

„Das ist dieselbe Tour"

Exportierst du dieselbe Reise noch einmal aus deiner Tracking-App, erkennt GPS Studio sie an ihrem Streckenverlauf, nicht am Dateinamen — und öffnet dein vorhandenes Projekt mit all deiner Arbeit daran. Ein Hinweis sagt dir das. Wenn du bewusst getrennt weiterarbeiten willst, lege über das Projekt-Menü ein zweites Projekt für dieselbe Tour an.


9 · Hilfe, Feedback & Bug-Reports

Hilfe-Menü

Klick auf ? oben rechts (oder macOS-Menü Hilfe) öffnet ein Modal mit fünf Aktionen:

  1. 📖 Benutzerhandbuch — öffnet die HTML-Version dieser Doku im Browser
  2. 🔑 Mapbox-Token einrichten — die Schritt-für-Schritt-Anleitung
  3. 📧 Feedback / Bug-Report an Marc — siehe unten
  4. 📋 Logdatei öffnen — für technische Diagnose bei Fehlern

Im macOS-Menü Hilfe gibt es außerdem „Logdatei im Finder zeigen“ — praktisch, um die Datei zu kopieren oder weiterzuschicken.

  1. ℹ Über die App — Version, Pfade, Credits

Bug-Reports an Marc senden

Beim Klick auf 📧 Feedback / Bug-Report an Marc (oder bei einem Render-Fehler) öffnet sich ein Modal mit:

  • Empfänger: marc@reisezoom.com mit Copy-Button
  • Betreff (vorbefüllt mit App-Version + Kurz-Fehler) mit Copy-Button
  • Nachricht (vorbefüllt mit App-Version, OS, Python-Version und Log-Auszug) mit Copy-Button

Was du tun musst:

  1. Empfänger-Adresse kopieren (📋)
  2. In dein Webmail (Gmail / Outlook / iCloud im Browser) oder Mail-Programm wechseln, neue Mail starten, Empfänger einfügen
  3. Betreff kopieren + einfügen
  4. Nachricht kopieren + einfügen
  5. Im Nachrichten-Text den Platzhalter [hier deinen Text einfügen] durch eine kurze Beschreibung ersetzen — was du gemacht hast, was nicht funktioniert hat
  6. Senden

Logdatei

Bei Render-Fehlern öffnet sich automatisch ein Fehler-Modal mit ausklappbarem Log-Auszug + Buttons „Im Finder zeigen", „Log öffnen", „📧 An Marc senden". Die volle Logdatei findest du jederzeit unter:

  • macOS: ~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/logs/app.log
  • Windows: %APPDATA%\Reisezoom GPS Studio\logs\app.log
  • Linux: ~/.local/share/Reisezoom GPS Studio/logs/app.log

10 · FAQ

Inhaltssuche (SigLIP 2): Was passiert da genau?

Die Inhaltssuche findet Fotos nach dem, was darauf zu sehen ist — „Sonnenuntergang“, „Hund am Strand“, „Gletscher“ —, in jeder Sprache. Dafür schaut ein Bildmodell einmal jedes Foto an.

  • Welches Modell? SigLIP 2 von Google, ein offenes Modell (Apache-Lizenz). Es läuft nur auf deinem Rechner — kein Foto verlässt ihn, kein Konto, keine Cloud.
  • Was passiert beim Einschalten? Die App lädt das Modell einmal herunter (Standard ≈ 500 MB, Groß ≈ 1,6 GB; von reisezoom.com, notfalls von Hugging Face) und prüft die Prüfsumme. Danach schaut sie jedes Foto einmal an (in 600 px) und legt dazu eine kurze Beschreibung in Zahlen ab — den „Vektor“. Gesucht wird später nur noch in diesen Vektoren; das geht in Sekundenbruchteilen.
  • Wo liegt was? Das Modell liegt außerhalb der App, im App-Ordner: Mac ~/Library/Application Support/Reisezoom GPS Studio/inhaltssuche/, Windows %APPDATA%\Reisezoom GPS Studio\inhaltssuche\. Der Index (die Vektoren, gut 1,5 KB je Foto) liegt in deiner Bibliothek im Ordner inhaltsindex/.
  • Was passiert, wenn ich eine neue Version der App draufkopiere? Nichts geht verloren. Modell und Index liegen nicht in der App, die neue Version findet beide und lädt nichts neu. Nur wenn eine spätere Version ein anderes Modell mitbringt, lädt sie das einmal und erfasst die Fotos neu — der Index merkt sich, mit welchem Modell er gebaut wurde. Der alte bleibt, bis du ihn löschst.
  • Und auf einem anderen Rechner? Der Index zieht mit der Bibliothek um. Das Modell lädt jeder Rechner einmal selbst.
  • Wann wird erfasst? Im Hintergrund, während du weiterarbeitest. Seit 06.10.2026 schon während des Einlesens: Schritt 3 legt das Bild für die Suche beim selben Lesen mit ab, die Suche muss das Laufwerk nicht ein zweites Mal lesen. Während ein Video rendert, pausiert sie.
  • Wo sehe ich den Stand? Im Archiv unter Medien in der Seitenleiste (Zeile mit 🔍: „Bildinhalt erfasst: … von … Fotos“) und unter Einstellungen → Bibliothek & Cloud → Inhaltssuche in den Fotos.
  • Ausschalten oder löschen? Unter Einstellungen → Bibliothek & Cloud → Inhaltssuche in den Fotos. „Modell und Index löschen“ gibt den Platz frei; deine Fotos bleiben unberührt.

Wie bekomme ich neue Versionen?

Die App prüft beim Start im Hintergrund, ob eine neuere Version vorliegt (höchstens alle 12 Stunden). Falls ja, erscheint oben eine schmale Leiste „Neue Version vX.Y.Z ist verfügbar" mit Jetzt aktualisieren und Was ist neu?; mit ✕ blendest du den Hinweis für diese Version aus. Sofort nachsehen kannst du jederzeit über Hilfe → Nach Updates suchen … (oder im Über-Dialog) — dann öffnet sich das Update-Fenster mit dem Ergebnis.

Aktualisieren ohne Neuinstallation:

  • Mac: „Jetzt aktualisieren" lädt die neue Version, prüft Prüfsumme und Signatur (sie muss vom selben Entwickler stammen) und zeigt dann „Jetzt neu starten". GPS Studio beendet sich, tauscht sich aus und startet nach wenigen Sekunden neu. Deine Projekte und Einstellungen bleiben, wie sie sind; die alte Version liegt danach im Papierkorb (falls du zurück willst). Voraussetzung: GPS Studio liegt im Programme-Ordner und dein Benutzer darf dort schreiben — sonst bietet das Fenster wie früher „Herunterladen" an.
  • Windows: „Jetzt aktualisieren" lädt den Installer und prüft ihn; „Jetzt installieren" schließt GPS Studio und startet den gewohnten Installer, der die alte Version ersetzt (Windows fragt dabei nach Administratorrechten).
  • Linux: Aktualisieren über den Quellcode (git pull), wie bei der Installation.

Der Update-Check ruft dafür eine kleine Datei auf reisezoom.com ab; dabei entstehen die üblichen Server-Logdaten wie bei jedem Webseiten-Aufruf — keine IDs, keine Telemetrie.

Die automatische Prüfung lässt sich abschalten (⚙ Einstellungen → „Beim Start nach einer neuen Version suchen"). Aus heißt: Die App baut von sich aus keine Verbindung ins Netz auf — Karten, Ortssuche und Routen holt sie nur, wenn du sie brauchst, von freien OpenStreetMap-Diensten (ohne Schlüssel) oder, falls hinterlegt, mit deinem eigenen MapTiler-/Mapbox-Zugang. Der manuelle Knopf im Über-Dialog funktioniert weiterhin.

Wie kann ich das Projekt unterstützen? (seit 07.09.2026)

Im Über-Dialog (Logo oben links → „Über") gibt es Knöpfe zum Unterstützen: Ko-fi und PayPal für die Entwicklung der App (deckt Entwicklerkonto, Signatur, Server), und darunter die freien Dienste, auf denen die App ohne jeden Schlüssel läuft: OpenStreetMap Foundation, FOSSGIS e. V. (betreibt die Routen- und Adressdienste), OpenFreeMap (Vektorkarten) und MapLibre (die Kartenbibliothek). Sie leben von Spenden und Mitgliedern — jede Unterstützung dort hält auch diese App kostenlos.

Die App reagiert nicht mehr, Einstellungen zurücksetzen

Wie bei Final Cut: Beim Start ⌘⌥ gedrückt halten (Windows: Strg+Alt), bis die Rückfrage „Zurücksetzen?“ kommt. Oder in der laufenden App Hilfe → „Einstellungen zurücksetzen und neu starten …“, das geht auch, wenn die Oberfläche selbst nicht mehr auf Klicks reagiert. Zurück auf Werkseinstellung gehen Fensterlage, Kartenstil, zuletzt offenes Projekt und alle Regler. Deine Touren, Projekte und das Archiv bleiben, Karten-Schlüssel und Sprache auch. Die alten Einstellungen liegen als settings.reset-<Zeit>.json neben der neuen Datei, falls du etwas nachschlagen willst.

Ein Projekt friert beim Öffnen immer wieder ein

Die App merkt sich, wann sie ein Projekt zu laden beginnt und wann es fertig ist. Hängt sie dabei oder beendest du sie vorher, fragt sie beim nächsten Start nach: Nicht öffnen, Normal öffnen oder Ohne Schilder und Fotos öffnen. Im dritten Fall kommt der Track mit allen Einstellungen, Schilder und Fotos bleiben ausgeblendet. Gelöscht wird nichts; ein Banner oben sagt, was ausgeblendet ist, und Schilder und Fotos dazuholen bringt sie zurück. Solange sie ausgeblendet sind, lassen sie sich nicht ändern, damit die leere Liste nichts überschreibt. Das hilft genau dort, wo Zurücksetzen nicht hilft: Die App erkennt eine Tour am Streckenverlauf und öffnet sonst immer wieder dasselbe Projekt.

„Wirklich öffnen?" beim ersten Start (macOS)

Diese Rückfrage zeigt macOS bei jeder aus dem Netz geladenen App, auch bei signierten — einmal bestätigen, danach nie wieder. Die App istx von Apple signiert und notarisiert; die alte Blockade „nicht verifizierter Entwickler" mit dem Rechtsklick-Trick gibt es nicht mehr. Kommt sie trotzdem, ist die Datei unvollständig geladen — dann noch einmal herunterladen.

„Darf GPS Studio nach Geräten in lokalen Netzwerken suchen?" (macOS)

Diese Frage stellt macOS (seit macOS 15) beim ersten Start einer Fassung mit neuer Signatur — also z. B. nach dem Wechsel auf die notarisierte Version aus dem DMG. Die App sucht nichts im Netzwerk. Auslöser ist der eingebaute Kachel-Server: holt die Karten-Vorschau die Luftbilder der Landesdienste und das Gelände über einen kleinen Server auf 127.0.0.1 (der Rechner spricht mit sich selbst), und WebKit meldet diese erste Verbindung als „lokales Netzwerk", obwohl sie den Rechner nie verlässt. Sonst spricht die App nur die Kartendienste im Internet an. „Erlauben" ist unkritisch und nötig, damit die Vorschau Kacheln bekommt. Wer „Nicht erlauben" gewählt hat und eine leere Karte sieht: Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Lokales Netzwerk → GPS Studio einschalten. Lässt man den Dialog lange stehen, wirkt die App „eingefroren" — sie wartet nur auf die Antwort.

„GPS Studio möchte auf Apple Music und deine Mediathek zugreifen" (macOS)

Diese Frage kommt, während der Fotobestand Videos einliest. Die App rührt deine Musik nicht an. Auslöser ist das Vorschaubild: Für ein Video lässt GPS Studio zuerst QuickLook einen Rahmen zeichnen (qlmanage), weil das rund viermal sparsamer ist als ein eigener Decode — und QuickLook lädt dafür Apples Medien-Bausteine. macOS schreibt die Frage dann dem Programm zu, das QuickLook gerufen hat, also uns. „Nicht erlauben" ist die richtige Antwort: Es geht nichts verloren, denn wo QuickLook aussteigt, springt der eingebaute Video-Decoder ein. macOS merkt sich die Antwort, die Frage kommt nicht wieder.

„Der Computer wurde durch Windows Defender geschützt" (Windows)

Selbes Problem auf Windows. „Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen".

Beim ersten Animator-Render dauert's lange

Beim allerersten Render lädt die App einmalig Chromium für die Karten-Render-Pipeline runter (~150 MB). Modal erscheint mit Fortschritts-Anzeige. Danach läuft jeder weitere Render direkt los.

Hinweis „Der Kartendienst … antwortet nicht"

Die Karte meldet das, wenn ein Kartendienst mehrmals hintereinander keine Kacheln liefert (Serverfehler oder keine Verbindung). Dann fehlen Teile der Karte. Abhilfe: kurz warten und die Ansicht leicht bewegen, oder einen anderen Kartenstil wählen. Einzelne abgebrochene Kacheln — etwa wenn eine sehr lange Tour die Ansicht einpasst — lösen den Hinweis nicht mehr aus; erschien er dabei manchmal grundlos.

„Mapbox-Token fehlt" beim Render

Nur der Animator-Render braucht den Token. Tour-Map, Web Karte, Geotagger, GPX-Inspektor und Daten-Animator laufen auch ohne — die Tour-Map zeichnet dann mit einem OpenStreetMap-Stil statt Satellit oder 3D. Eintragen im ⚙-Modal (auf dem Mac auch mit Cmd+,); wie du in zwei Minuten an einen kostenlosen kommst, steht in Kapitel 2.

Mein RAW-Format wird nicht erkannt

Aktuell unterstützt: CR3, CR2, NEF, ARW, RAF, RW2, ORF, DNG, PEF, RWL, SRW, HEIC, HEIF. Falls dein Format fehlt: Mail an Marc, vermutlich easy zu ergänzen.

HEIC und RAW brauchen nichts extra. iPhone-Fotos (HEIC) laufen, RAW out-of-the-box: sowohl das Decoder-Plugin (pillow-heif mit libheif) als auch ExifTool stecken auf macOS und Windows fest im App-Bundle. Du installierst nichts. Nur unter Linux (Start aus dem Quellcode) holst du ExifTool aus der Paketverwaltung — die Befehle stehen in Kapitel 1.

Render frisst Stunden / scheint zu hängen

Kleines Fenster (seit 25.09.2026): Bleibt der Fortschritt bei „Projekt öffnen …“ stehen, sagt die Anzeige jetzt, worauf gewartet wird (z. B. „1 Schild-Bild laden“). Ein Schildbild, das nicht lädt, hält den Render nach 30 s nicht mehr auf. Ist die Vorschau sehr klein (unter 640 Pixel breit, etwa bei kleinem App-Fenster), rendert GPS Studio trotzdem mit 640 Pixel Breite: gleicher Ausschnitt, aber Linien, Schrift und Quellenzeile fein statt grob vergrößert.

Animator-Render bei 4K mit 30 fps × 17 Sek = 510 Frames. Pro Frame ~3-5 Sekunden bei aktiviertem Terrain = ~30 Min realistisch für ein 17-Sek-Video.

Läuft bei 4K zusätzlich Supersampling (Anti-Flimmern): das Bild wird intern größer berechnet und sauber runtergerechnet, damit feines Satelliten-Detail beim Schwenk nicht flimmert. Das macht 4K-Renders etwas langsamer, aber spürbar ruhiger. 1080p ist davon nicht betroffen — wenn du Tempo brauchst und auf den letzten Schliff verzichten kannst, rendere in 1080p.

Am Ende dauert ffmpeg's +faststart-Phase nochmal 2-3 Min (Dateigröße bleibt konstant — das ist kein Hänger, das ist Mapbox-Encoder-Finalisierung).

Merkt sich die App meine Einstellungen? Kann ich Standards festlegen?

Ja, in zwei Stufen:

  • Pro Track: Jede Strecke merkt sich ihre eigenen Einstellungen (Stil, Farbe, Pitch, Overlays, Keyframes, Fotos, „Karte glätten" …). Öffnest du denselben Track später wieder, ist alles wie zuletzt. Erkannt wird der Track am Inhalt (nicht am Dateinamen).
  • Für neue Tracks: Ein neuer Track startet normalerweise mit den Werkseinstellungen. Wenn du immer denselben Look willst, geh in die Einstellungen → „Aktuelle Einstellungen als Standard speichern". Ab dann übernimmt jeder neue Track deinen Look. Mit „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen" geht's wieder zum Auslieferungszustand. Bestehende Tracks bleiben dabei unangetastet. Track-spezifisches (Keyframes, Trim, Foto-Auswahl) wird absichtlich nicht als Standard übernommen. Schneller geht es direkt nach dem Render: Im „Video fertig“-Fenster (auch bei der Tour-Map) gibt es „Diesen Look für neue Tracks merken“ — ein Klick, dieselbe Wirkung. ist das eine Vorlage mit ★ („Mein Standard“, Archiv → Vorlagen) — siehe „🧩 Vorlagen“ oben.

Mein 4K-Video flimmert leicht („wie falsche Belichtungszeit")

Das war ein bekanntes Thema und ist jetzt behoben (Kachel-Überblendung abgeschaltet + Supersampling + ein leichter Karten-Weichzeichner gegen das Textur-Flimmern). Falls du noch ein altes Video hast: einfach mit der aktuellen Version neu rendern.

Die Stärke steuerst du über den Regler „Karte glätten" in den Video-Einstellungen (Animator). Standard ist ein dezenter Wert, der das Flimmern nimmt, ohne die Karte matschig zu machen. Wenn dir die Karte zu weich ist → Regler runter (0 = aus, schärfste Karte). Wenn noch Flimmern da ist → Regler hoch. Wirkt nur bei 4K-Renders; Statistik, Zahlen und die Track-Linie bleiben immer scharf.

Track ist falsch positioniert auf der Karte

Wahrscheinlich Zeitzonen-Problem: Foto-Aufnahmezeit passt nicht zur GPX-Track-Zeit. Lösung im Geotagger:

  • Offset-Slider verschieben bis Marker da landen wo sie hingehören
  • Kamera-Zeitzone im Offset-Dialog (✎) wählen — wenn die Bilder um genau ganze Stunden daneben liegen (typisch bei Auslandsreisen mit Kameras ohne Zeitzonen-Tag, z.B. Olympus/OM)
  • Oder Referenz-Foto setzen (siehe Geotagger-Workflow)

Oben erscheint „Quelldatei nicht gefunden — Laufwerk gemountet?"

Deine zuletzt geladene GPX-Datei ist gerade nicht lesbar — meistens weil die externe Festplatte abgesteckt wurde oder die Datei verschoben/gelöscht ist. Schließ die Platte wieder an (das Banner verschwindet beim nächsten Laden) oder klick „Datei neu wählen" und such die GPX neu aus. Solange das Banner steht, können Tour-Map, Daten-Animator und Geotagger den Track nicht aufbauen.

Wie melde ich einen Bug?

Hilfe → 📧 Feedback / Bug-Report an Marc — alles vorbefüllt (siehe Sektion 7).


11 · Tastatur-Shortcuts (macOS)

Allgemein

ShortcutAktion
Cmd +,Einstellungen öffnen
Cmd + QApp beenden
Cmd + MFenster minimieren
Cmd + WFenster schließen (App läuft im Hintergrund weiter)

Undo / Redo ⭐

ShortcutAktion
Cmd + ZLetzte Aktion rückgängig (Undo)
Cmd + Shift + ZWieder vorwärts (Redo)

Jedes Modul hat seinen eigenen Undo-Stack mit 50 Schritten:

  • Animator: Keyframes setzen/löschen/verschieben, Trim-Handles, Intro/Animation/Hold-Werte, Keyframe-Editor-Toggle.
  • Tour-Map: alle Sidebar-Settings (Linien-Farbe, -Breite, Glow, Stats-Box-Position, Pin-Größe, Karten-Stil…).
  • Geotagger: Foto-Offset-Slider, Referenz-Punkt, „Unterordner einbeziehen". Nicht undoable: bereits in Fotos geschriebene GPS-Tags — dafür getrost, weil immer in Kopien geschrieben wird und die Originale unangetastet bleiben (außer du wählst bewusst den Originalordner + bestätigst das Überschreiben).

Beim Wechsel zwischen Projekten wird der Undo-Stack des betroffenen Moduls geleert (es gibt kein „rückgängig" über Projekt-Grenzen hinweg).

Während eines kontinuierlichen Drags (Slider ziehen, Trim verschieben) wird ein Undo-Snapshot pro „Edit-Session" gespeichert (Throttle 800 ms). Discrete Aktionen wie KF-Snapshot oder Checkbox-Click pushen sofort.

Animator-Timeline

ShortcutAktion
← / →1 GPS-Punkt vor/zurück
Shift + ← / →10 GPS-Punkte vor/zurück
Home / EndTrack-Anfang / -Ende
SpaceProbe-Lauf Start/Stop

Auf Windows/Linux entsprechend Strg + … statt Cmd + … und Strg + Y zusätzlich für Redo.


12 · Bekannte Einschränkungen (Stand)

  • macOS: nur Apple Silicon (M1/M2/M3/M4) — kein Intel-Mac
  • Windows-Build ist nicht signiert → SmartScreen meldet sich einmalig (macOS ist signiert + notarisiert)
  • Video-Overlay — Live-Werte über ein bestehendes MP4 legen: noch nicht gebaut. Der Reiter „Overlay" ist deshalb mit „bald" beschriftet. Bis dahin renderst du im Animator mit „Animation ohne Karte (Alpha-Kanal)" und legst die .mov im Schnittprogramm über dein Material — das Ergebnis ist dasselbe.
  • Eigene Schriftdateien lassen sich nicht laden; wählbar sind die eingebauten. Ein Logo bekommst du trotzdem ins Bild: als Bild in einem Wegpunkt-Schild.
  • Auto-Tag per Bilderkennung gibt es nur auf dem Mac (Apple Vision).

Was hier früher stand und längst nicht mehr gilt: Mehrere Touren in einem Video gehen (Zusammenführen), v0.9.544 (Ghost-Spuren) und v0.9.557 (Schwarm — bis zu 96 Touren gleichzeitig). Fotos lassen sich frei auf der Karte platzieren, statt nur auf den nächsten Track-Punkt zu rasten.


Cloud-Archiv — deine Bibliothek auf deinem eigenen Server

Freiwillig. Ohne Cloud arbeitet GPS Studio genauso — es geht nichts ins Netz, und der Schlüsselbund wird nicht angefasst.

Ist die Cloud eine Kopie deiner Bibliothek. Was hochgeht: deine Touren (jede Version einzeln), das Tour-Register, deine Projekte, deine Eingaben (Schlagworte, Favoriten, Notizen, eigene Namen, Farben, Sammlungen) und deine selbst gewählten Titelbilder. Alles verschlüsselt, bevor es dein Gerät verlässt.

Was NICHT hochgeht: die Archiv-Datenbank (sie entsteht aus den Touren neu), Vorschau- und Kartenbilder (die kommen von Mapbox) und deine Fotos — die gehören dir und lagen nie in der App.

Zweiter Rechner

Bibliothek aus der Cloud laden holt alles, was dort fehlt: Touren, Projekte, Sammlungen, deine Eingaben. Was schon da ist, wird nicht überschrieben. Danach steht dein Archiv da wie auf dem ersten Rechner.

Das ist zugleich dein Rettungsweg: Geht die Datenbank verloren, genügt die Bibliothek — die Touren werden daraus neu ins Archiv aufgenommen.

Einrichten

Du brauchst irgendeinen Webspace mit PHP 7.4 oder neuer — mehr nicht, keine Datenbank, kein Dienst, kein Abo. In den Einstellungen legt GPS Studio dir die Datei **rz-cloud.php** auf den Schreibtisch; die lädst du auf deinen Server und gibst ihre Adresse in der App an. Fertig.

Der Server sieht dabei nie deine Daten: Alles wird auf deinem Rechner verschlüsselt, bevor es hochgeht. Er speichert Klumpen, deren Namen er nicht lesen kann. Den Schlüssel hast nur du — er liegt in deinem Schlüsselbund. Für einen zweiten Rechner brauchst du ihn; in den Einstellungen kannst du ihn dir anzeigen lassen.

Aufräumen

Fremdes entfernen wirft weg, was nicht zu deiner Bibliothek gehört — etwa den Bestand aus einer älteren Version von GPS Studio. Zwei Klicks, und es landet im Papierkorb des Servers, nicht im Nichts.

Es wird nie automatisch gelöscht. Wenn du zwei Rechner benutzt, heißt „liegt oben, kenne ich hier nicht" meistens „vom anderen Rechner". Deshalb ist Aufräumen immer deine ausdrückliche Entscheidung.

13 · Support & Kontakt

  • Bug-Reports & Feedback: Hilfe → 📧 (siehe Sektion 7) oder direkt marc@reisezoom.com
  • Blog & Updates: reisezoom.com
  • YouTube-Kanal: @reisezoom

Viel Spaß beim Rendern! 🚀